Das Gottesbild

…wird von Klischeevorstellungen geprägt, die teilweise sehr naiv und absurd sind, weil sie gar nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Man rechtfertigt sich mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten, um diesen Widerspruch zu rechtfertigen.

Doch gibt es andererseits nur wenige, die nur mit der Materie auskommen. Beim ersten Schicksalsschlag schaffen sie sich einen Gott, um wenigstens jemand zu haben, den sie für alles verantwortlich machen können. :smile:

Bauen oder Verbauen wir uns so unseren eigenen Weg?

mfg

Hallo

Doch gibt es andererseits nur wenige, die nur mit der Materie
auskommen. Beim ersten Schicksalsschlag schaffen sie sich
einen Gott, um wenigstens jemand zu haben, den sie für alles
verantwortlich machen können. :smile:

Wie kommst Du darauf, dass der Gegensatz von Gott Materie sein soll und dass es bloss jene beiden Möglichkeiten gibt, an die es zu glauben gilt.
Das impliziert nebenbei bereits Dein eigenes Gottesbild.

Gruss

Wiesel

Hallo Rolf,

…wird von Klischeevorstellungen geprägt, die teilweise sehr
naiv und absurd sind, weil sie gar nicht mit der Wirklichkeit
übereinstimmen.

aber hallo noch einmal! *g*

Wie sieht denn das Gottesbild nun aus, um mit der Wirklichkeit ueberein zu stimmen?

fragt mit gruessen peter

Grüß Gott,

…wird von Klischeevorstellungen geprägt, die teilweise sehr
naiv und absurd sind, weil sie gar nicht mit der Wirklichkeit
übereinstimmen. Man rechtfertigt sich mit allen möglichen und
unmöglichen Argumenten, um diesen Widerspruch zu
rechtfertigen.

Doch gibt es andererseits nur wenige, die nur mit der Materie
auskommen. Beim ersten Schicksalsschlag schaffen sie sich
einen Gott, um wenigstens jemand zu haben, den sie für alles
verantwortlich machen können. :smile:

Ist doch ganz einfach. Gott ist immer das, was die Menschen nicht verstehen oder noch nicht verstanden haben. Er ist immer da, wo wir noch nicht waren. Da ich leider gerade nicht auf dem laufenden bin, vielleicht kann mir jemand sagen, wo er jetzt gerade stecken soll. :wink:

Bauen oder Verbauen wir uns so unseren eigenen Weg?

Verbauen, definitv. Wer glaubt der will nicht mehr wissen oder darf nicht mehr wissen.

mfg

Jules

Nicht einverstanden!
Wer glaubt der will nicht mehr wissen oder

darf nicht mehr wissen.

Hi, Jules Verne,

Ich glaube und darf und will mehr wissen. Das liegt daran, dass ich glaube, dass Gott es will, dass wir alles wissen, denn wir sind frei.

Gruss

jarolep

Wer glaubt der will nicht mehr wissen oder

darf nicht mehr wissen.

Ich glaube und darf und will mehr wissen. Das liegt daran,
dass ich glaube, dass Gott es will, dass wir alles wissen,
denn wir sind frei.

Würde ich bestätigen. Glaube kommt vor dem Wissen. Niemand kann an eine Sache herangehen, wenn er nicht einen kleinen Funken Glaube hat, dass er irgendwie pfündig wird. Auch ein Materialist nicht.

mfg

Hallo Rolf,
Gott läßt sich nicht erdenken. Es gab zu allen Zeiten Gottesbilder. Selbst in meiner Kinderzeit wurde mir ein Gott gepredigt der furchtbar war. Er wachte wie die Stasi über mein Tun und Denken, bis ich mich mit 15 Jahren von ihm befreite.Heute weiß ich, dass es ein Gott der Liebe ist.Aber es ist ein Wissen, dass man nicht weitergeben kann.–Weisst Du wie eine Rose riecht? erkläre es ! Es ist mir klar, dieser Text führt zu tausend Mißverständnissen, aber wer ernsthaft sucht, wird Gott finden.
mfg. monika

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Hi Jarolep,

Ich glaube und darf und will mehr wissen. Das liegt daran,
dass ich glaube, dass Gott es will, dass wir alles wissen,
denn wir sind frei.

Das heißt also, Gott will auch, sofern es einen geben sollte, dass du ihn hinterfragst, seine Existenz in Frage stellst? Wäre das nicht schon blasphemisch?

Gruß,

Jules

Hi,

Würde ich bestätigen. Glaube kommt vor dem Wissen. Niemand
kann an eine Sache herangehen, wenn er nicht einen kleinen
Funken Glaube hat, dass er irgendwie pfündig wird. Auch ein
Materialist nicht.

Ist es nicht oft so, dass jemand der glaubt, es überhaupt nicht wissen möchte? Demjenigen reicht der Glaube, hinterfragt nicht, will es gar nicht wissen.

Gruß,

Jules

Wenn man es so sieht, dass Gott uns nicht nach seinem Ebenbild erschuf, sondern wir ihn nach unserem, dann hat wohl jeder sein eigenes Bild und seine eigene Gottesvorstellung. Das heißt auch , jeder bekommt den Gott, den er wert ist.

Grüsse
rolf,

Merkur

hi,

Das heißt also, Gott will auch, sofern es einen geben sollte,
dass du ihn hinterfragst, seine Existenz in Frage stellst?

da wir ein hirn haben diese frage zu denken, muß man davon ausgehen, daß gott - sofern es einen gibt :smile: - dies will, denn er hat das hirn geschaffen!

gruß
datafox

Ist es nicht oft so, dass jemand der glaubt, es überhaupt
nicht wissen möchte? Demjenigen reicht der Glaube, hinterfragt
nicht, will es gar nicht wissen.

Sicherlich, es erfordert sehr viel Mut Wissen zu wollen.

mfg

Wenn man es so sieht, dass Gott uns nicht nach seinem Ebenbild
erschuf, sondern wir ihn nach unserem, dann hat wohl jeder
sein eigenes Bild und seine eigene Gottesvorstellung. Das
heißt auch , jeder bekommt den Gott, den er wert ist.

Bei Vielen ist das wohl so, aber es gibt auch eine Wahrheit, hinter allem.

mfg

Angeln ist langweilig :wink:
Hallo Rolf,

Doch gibt es andererseits nur wenige, die nur mit der Materie
auskommen. Beim ersten Schicksalsschlag schaffen sie sich
einen Gott, um wenigstens jemand zu haben, den sie für alles
verantwortlich machen können. :smile:

Bauen oder Verbauen wir uns so unseren eigenen Weg?

Als Vorwort:
Ich bin kein Angler. Ich kann dem Angeln überhaupt nichts abgewinnen. Ich finde Angeln langweilig. Aber scheinbar gibt es Menschen, für die es ein interessantes Hobby ist. Es sei ihnen gegönnt.
Ich habe keinerlei Bedürfnis in ein Anglerforum hineingehen um den Anwesenden zu erklären, warum Angeln langweilig ist, und dass sie ihr Hobby aufgeben sollen. Warum auch?
In diesem Forum kommen immer wieder Menschen mit der Frage „Warum glaubt ihr an einen Gott, wo es doch keinen gibt?“

1.) Es keine absoluten allgemein anerkannten Beweise für die Existenz oder Nichtexistenz eines Schöpfergottes. Jede Seite mag Indizien haben um ihre Meinung zu rechtfertigen.
Wenn du davon ausgehst, dass es keinen Gott gibt, ist es dein Glauben.
(Ich persönlich gehe davon aus, dass spätestens dann, wenn Gott in den „letzten Tagen“ hier auf der Erde eingreift, dies als allgemein anerkannter Beweis gewertet wird :wink: )

2.) Mich persönlich hat kein schwerer Schicksalschlag zum Glauben gebracht sondern ein längeres Befassen mit der Bibel. Es stimmt, dass Schicksalschläge häufig bei Änderung der religiösen Einstellung eine Rolle spielten. Anderseits ist es völlig normal, dass Menschen einen Schubser brauchen um über bestimmte Themen nachzudenken.
Die Stabilität von Deichen interessiert beispielsweise die Bevölkerung nach einer Flutkatastrophe deutlich mehr als davor.

3.) Welche Pontentiale gehen eigentlich verloren, wenn die Menschen nicht an einen Gott glauben? Welchen Weg verbauen wir uns dann?

Gruß
Carlos

Hi Jules,

Ist es nicht oft so, dass jemand der glaubt, es überhaupt
nicht wissen möchte? Demjenigen reicht der Glaube, hinterfragt
nicht, will es gar nicht wissen.

oder ist es eher so, dass jemand glaubt, etwas zu wissen und dann schlicht behauptet, es zu wissen?

Gruss Harald

Hallo Carlos,

1.) Es keine absoluten allgemein anerkannten Beweise für die
Existenz oder Nichtexistenz eines Schöpfergottes. Jede Seite
mag Indizien haben um ihre Meinung zu rechtfertigen.

Also wenn ich mir, als naturwissenschaftlich geprägter Mensch, die Indizien für oder gegen eine Existenz eines Gottes anschaue, so sprechen für mich mehr Indizien für eine Nichtexistenz.

Wenn du davon ausgehst, dass es keinen Gott gibt, ist es dein
Glauben.

Im Moment gehe ich davon aus, dass es keinen Gott gibt. Es ist aber nicht mein Glauben. Das hat definitiv nichts mit einem Glauben zu tun.

(Ich persönlich gehe davon aus, dass spätestens dann, wenn
Gott in den „letzten Tagen“ hier auf der Erde eingreift, dies
als allgemein anerkannter Beweis gewertet wird :wink: )

Sollte die Apokalypse, laut deiner Glaubensrichtung, nicht schon 1999 oder 2000 stattfinden? Hab ich was verpasst? :wink: Wieso sollte „er“ eigentlich noch eingreifen, wenn es sowieso schon zu spät ist?

2.) Mich persönlich hat kein schwerer Schicksalschlag zum
Glauben gebracht sondern ein längeres Befassen mit der Bibel.

Die Bibel bewirkt bei mir eher das Gegenteil.

Es stimmt, dass Schicksalschläge häufig bei Änderung der
religiösen Einstellung eine Rolle spielten. Anderseits ist es
völlig normal, dass Menschen einen Schubser brauchen um über
bestimmte Themen nachzudenken.

Dem kann ich zustimmen.

Die Stabilität von Deichen interessiert beispielsweise die
Bevölkerung nach einer Flutkatastrophe deutlich mehr als
davor.

Ja, das liegt wohl daran, dass die Bevölkerung eher in der Vergangenheit lebt als in der Zukunft und kein Auge für Notwendigkeiten hat.

3.) Welche Potentiale gehen eigentlich verloren, wenn die
Menschen nicht an einen Gott glauben? Welchen Weg
verbauen wir uns dann?

Welche Potentiale gehen denn verloren? Das würde ich auch mal gerne wissen. Mir fallen nämlich beim besten Willen keine Potentiale ein, die wir durch einen Glauben an Gott haben und ohne einen Gott nicht auch haben.

Gruß,

Jules

3.) Welche Pontentiale gehen eigentlich verloren, wenn die
Menschen nicht an einen Gott glauben? Welchen Weg
verbauen wir uns dann?

Es wird gesagt, der Mensch wird zu dem an das er glaubt. Folgedessen ist Glaube eine höchst potente (und gefährliche) Angelegenheit.

Dabei ist der Name gar nicht so wichtig, sondern eher das, was sich damit verbindet. Ich persönlich mag diesen Namen Gott überhaupt nicht, weil er eben viel Dummheit enthalten kann. Dieser alte Mann mit Bart, der unbeteiligt auf Mord und Totschlag schaut, ist mir eher zuwider.

Ein Rätsel ist es mir, wie z.B. die Juden an einen allgütigen Vater glauben können (der zeitweilig unter Zornausbrüchen leidet, wenn er sich übergangen fühlt) und an ihr Auserwähltsein…für was eigentlich?

Ich schüttle mit dem Kopf

mfg

Hallo Rolf,

Dabei ist der Name gar nicht so wichtig, sondern eher das, was
sich damit verbindet. Ich persönlich mag diesen Namen Gott
überhaupt nicht, weil er eben viel Dummheit enthalten kann.
Dieser alte Mann mit Bart, der unbeteiligt auf Mord und
Totschlag schaut, ist mir eher zuwider.

Ein Rätsel ist es mir, wie z.B. die Juden an einen allgütigen
Vater glauben können (der zeitweilig unter Zornausbrüchen
leidet, wenn er sich übergangen fühlt) und an ihr
Auserwähltsein…für was eigentlich?

Das muesste dann genauso fuer Christen gelten. Nur zur Aufklaerung ueber das Christentum :wink:

Aber auch Dir kann bei Deinem Raetsel geholfen werden. Die „Sache“ mit den Zornausbruechen stellt sich ganz anders dar, wenn man die entsprechende laengere Kommentierung in den juedischen Schriften kennt. Lass Dir an dieser Stelle nur gesagt sein, dass Du auch nicht annaehernd aufgrund Deines bisherigen Wissens beurteilen kannst, warum (auch :smile: Juden an einen allguetigen Ewigen glauben, denn Du kennst nur Wort fuer Wort der Tora vielleicht, aber nicht die viel laengere schriftliche Ueberlieferung nebst noch viel laengerer Kommentierung und Auslegung.

Die Sache mit der Auserwaehltheit ist ein Klassiker im Missverstaendniss. Auserwaehlt heisst nur, dass es Juden waren, die die Gebote, 613 an der Zahl, freiwillig auf sich genommen haben. Damit verbunden sind nur Pflichten, keine Vorteile. Damit verbunden ist insbesondere auch NICHT, etwas besonderes zu sein im Sinne irgendwie mehr wert zu sein als andere Menschen. Und wenn wir nun genau hinsehen wollten chronologisch, so war zuerst das Judentum neben Vielgoetterei und das Judentum hat es geschafft, viele Milliarden Menschen zum Monotheismus oder wenigstens weg von Vielgoetterei zu bringen, denn heute gibt es Christentum und Islam. Von daher haben die Ersten, die sich von Goetzendienst lossagten und nur Pflichten auf sich nahmen, die sie bis heute allein tragen, eine Menge erreicht. In diesen Sinnen auserwaeht, in keinem anderen Sinne auserwaehlt.

Ich schüttle mit dem Kopf

Lass es sein und nicke zur Abwechslung ein wenig zu dem Gelernten und hoffentlich ein wenig verstandenen neuem Wissen fuer Dich.

mit den besten Gruessen am fruehen Morgen, Peter

…wird von Klischeevorstellungen geprägt.

Hier hättest Du eigentlich innehalten müssen, dann auch du präsentierst uns hier ein G’ttesbild und das hält der Überprüfung auf Klischeehaftigkeit nun auch nicht gerade stand.

So hat mein G’tt nichts mit dem zu tun, was du oder andere hier so präsentieren. G’tt erklärt mir weder Verborgenes noch entlässt Er mich aus meiner Verantwortung oder gar Vernufthaftigkeit.

Scholem,
Eli

Das hängt natürlich von eigener Erfahrung ab. Aber wir müssen diesem auch Grausamkeit beimischen, wenn wir nicht blind dahergehen wollen. Auch der Teufel ist ein Gescöpf Gottes, wenn du so willst.

Oder es besteht im Universum des Göttlichen, auch die Freiheit Engel oder Teufel zu sein.

mfg

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