Hallo,
Es gibt viele Dinge, Personen, Ereignisse, denen
man die Eigenschaft „gut“ oder „böse“ zusprechen kann.gut und böse sind keine Eigenschaften, sondern Wertungen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Wertung (gut/böse)
und einer Eigenschaft (grün), deren Existenz ja auch erst
von einem Subjekt beurteilt (gesehen) werden muss?
Eigenschaften sind wertfrei. Es sind nur Bestimmungen zur Unterscheidung.
Gut und Böse sind aber Wertungen, die für oder wider dem Willen des Individuums sind. Eigenschaften haben nichts mit dem Willen zu tun, sie sind halt.
Nun gibt es auch so Redewendungen wie
„Das pure Böse.“ oder so ähnlich.
Was kann man sich darunter vorstellen?Gar nichts. Bei solchen Beschreibungen handelt es sich in der
Regel um Verteufelungen eines Menschen oder einer Gruppe von
Menschen durch eine andere Gruppe von Menschen oder durch
einen einzelnen Menschen. „Böse“ ist zudem ein relativer
Begriff, also ein Begriff, der immer nur in Gegenüberstellung
zu „Gut“ eine Bedeutung hat, weshalb man einen Begriff wie
„das pure Böse“ oder „das absolute Böse“ nur als negativen
Idealbegriff bilden kann, der aber mit der Wirklichkeit
ebensowenig zu tun hat wie „das schlechthin Gute“. Beides gibt
es nicht.Das ist der Punkt. Es gibt beides nicht in der materiellen
Welt, in der Vorstellungswelt sehr wohl, denn viele Menschen
*stellen* sich etwas unter dem „schlechthin Guten“ oder dem
„absolut Bösen“ vor. Solche Vorstellungen sind vorhanden,
wie kann man aber philosophisch darin eine Struktur
erkennen?
Es sind Antagonismen der Wertuung. Das absolut Böse vollständig gegen deinen objektiven (nicht subjektiven!!) Willen, das Gute dafür.
Grün ist eine sog. „sekundäre“ Eigenschaft.
Vgl. /t/objektivitaet/824801
(ganz unten, drittletzter Absatz zu Locke)Danke für den Link!
Gruß
Frank