Das Höchste der Gefühle

Guten Morgen.

Ich muss einfach mal was loswerden…

Jedesmal, wenn ich joggen gehe, habe ich eine richtig euphorische Stimmung.

Nach so ca. einer halben Stunde einlaufen, mit der richtigen Musik, bin ich total glücklich und zufrieden…meistens wünsche ich mir dann ich könnte ewig so weiterlaufen.

Vor allem im Winter, wenn es dunkel ist, bei so minus 7 Grad, sternenklarem Himmel, ist Joggen einfach das Beste was es gibt. Auf jeden Fall für mich…

Es hilft mir auch über Depressionen hinweg und hat mir geholfen Enttäuschungen zu verarbeiten.

Dabei ist mein Laufstiel nicht besonders weltmeisterlich, ich laufe eben einfach nur darum, weil es mir Spaß macht.

Wie ist das bei euch mit dem Laufen? Habt ihr ähnliche Gefühle oder lauft ihr nur der Leistung wegen?

Gruß, David

Hallo David,

beneidenswert - wenn ich laufe, fühle ich mich grausig! Ich bin froh, wenn ich mein Zielpunkt erreicht habe und schwöre mir, das Laufen ab sofort zu lassen. Spaß hatte ich daran noch nie!

Wenn ich aber auf dem Eis laufe, meine Sprünge stehe und gut zentrierte Pirouetten gelingen - dann fühle ich mich großartig! Besonders bei guter Musik. Dann höre ich erst auf, wenn die Füße wehtun!

Was ich aber gar nicht verstehe: Woher kommt eigentlich dieser Unterschied? Auf der einen Seite Leute, die das Laufen lieben können und auf der anderen Seite Leute, die sich zwar regelmäßig sportlich betätigen, denen aber beim Laufen direkt die Luft wegbleibt und die sich dabei außerdem zu Tode langweilen? Ein Rätsel, das mich seit meiner Kindheit beschäftigt!

Viele Grüße

Anne

Hallo David,

Hi!

beneidenswert - wenn ich laufe, fühle ich mich grausig! Ich
bin froh, wenn ich mein Zielpunkt erreicht habe und schwöre
mir, das Laufen ab sofort zu lassen. Spaß hatte ich daran noch
nie!

Wenn ich aber auf dem Eis laufe, meine Sprünge stehe und gut
zentrierte Pirouetten gelingen - dann fühle ich mich
großartig! Besonders bei guter Musik. Dann höre ich erst auf,
wenn die Füße wehtun!

Was ich aber gar nicht verstehe: Woher kommt eigentlich dieser
Unterschied? Auf der einen Seite Leute, die das Laufen lieben
können und auf der anderen Seite Leute, die sich zwar
regelmäßig sportlich betätigen, denen aber beim Laufen direkt
die Luft wegbleibt und die sich dabei außerdem zu Tode
langweilen? Ein Rätsel, das mich seit meiner Kindheit
beschäftigt!

Viele Grüße

Anne

Hm. Warum das so ist, weis ich auch nicht. Aber ich denke mal, das es die Einstellung ist, mit welcher du dich in deinen Sport einfindest.

Ich habe durch das Laufen vor drei Jahren über 30 KG verloren, seitdem „liebe“ ich es. Wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen bin, werde ich depressiv.

Ich glaube, mir würde es zum Beispiel keinen Spaß machen, zu reiten.
Warum? Weil ich das Reiten irgendwie komisch finde.

Also, alles eine Frage der Einstellung…

Gruß, David

Moin,

Es kommt drauf an, was ich mache.
Wenn schneller Tempodauerlauf oder intensives Intervalltraining im Plan stehen, da geht’s mir dabei nicht besonders gut, das Grüne ist allmählich in den Augen zu sehen, die Beine sagen, dass sie auch nicht mehr wollen, nur der Kopf hält dann dagegen und meint:„Alter, wenn du das nicht durchziehst, lachen dich beim nächsten 10er die Kumpel aus!“
Hinterher, wenns geschafft ist, das Tempo oder die Zeiten OK sind, fühlt man sich doch ganz wohl.

Genussvoll ist so ein lockerer Lauf am Sonnabendmorgen, wenn ich noch im Dunklen loslaufe, es dann allmählich hell wird,die Sonne raus komm, mir kurz vor Schluss mir beim Bäcker Brötchen und Craoissants hole, am Kiosk die Zeitung hole.
Zuhause nach dem Duschen sitz ich dann gemütlich auf der Couch, trinke den Kaffee, dazu gibts die Brötchen und Croissants, nebenbei läuft im TV noch eine Wintersportübertragung, dann ist der Tag perfekt begonnen, wenn nicht irgendeine der Katzen auf den Teppich kotzt.:wink:

CU

Axel

Hm. Warum das so ist, weis ich auch nicht. Aber ich denke mal,
das es die Einstellung ist, mit welcher du dich in deinen
Sport einfindest.

Ich habe durch das Laufen vor drei Jahren über 30 KG verloren,
seitdem „liebe“ ich es. Wenn ich ein paar Tage nicht gelaufen
bin, werde ich depressiv.

Ich glaube, mir würde es zum Beispiel keinen Spaß machen, zu
reiten.
Warum? Weil ich das Reiten irgendwie komisch finde.

Also, alles eine Frage der Einstellung…

Gruß, David

Hallo David,

reiten - nein, das wäre auch nichts für mich! Wenn ich mir vorstelle, ich falle von dem Tier runter, nur weil es schlecht gelaunt ist! Lieber nicht! Wenn ich schon stürze, dann bitte nur, weil ICH den Fehler gemacht habe.

Aber dass das mit dem Laufen nur Einstellungssache ist - das kann ich nicht ganz glauben. Mein Freund und ich haben es ja versucht: Mit einem Trainingsprogramm hatten wir es geschafft 20 Minuten durchzulaufen. Natürlich waren wir auch stolz auf uns. Aber Spaß hat das nie gemacht und als die Tage kürzer wurden und die Waldpfade zu dunkel wurden, haben wir es dann wieder gelassen - und ich bin vergnügt zum Eislaufen gegangen.

Ich glaube aber auch, dass es eine Talentfrage ist: Genau wie nicht jeder ein guter Basketballspieler, Sumoringer und Kunstturner sein kann, haben manche Leute eben auch kein Talent fürs Laufen. Es würde mich nicht wundern, wenn da die Hebelverhältnisse auch eine Rolle spielen.

Viele Grüße

Anne

hallo ihr beiden.

gute frage, da setz ich noch eins drauf: ich kann laufen normalerweise auch nicht leiden. es ist langweilig und ermüdend. bevorzuge mein fahrrad oder die kletterschuhe… wenn’s mir aber richtig schlecht geht oder ich stinkwütend bin dann packt’s mich plötzlich und ich fang an die tollsten berge hochzulaufen. das befreit unglaublich, besonders wenn ich am gipfel noch 'ne runde heulen eingelegen kann :wink:. in so einem fall gibt’s echt nix besseres als laufen bis alles wehtut.
wieso macht’s sonst also überhaupt keinen spaß???
weiß auch keine antwort, ist aber auf jedenfall ein interessantes phenomen.

gruß von kati

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Morgen.

Also irgendwie hast du Recht. Vielleicht ist es nicht gerade eine Talentfrage, aber zumindest eine Veranlagung. Ich bin in allen Ausdauersportarten gut dabei (Schwimmen, Rennrad, Laufen, Skilanglauf), aber bei Ballsportarten kannst du mich vergessen.

Habe vor ein paar Jahren Fußball gespielt, nichts gewesen.
Badminton habe ich auch schon gespielt, war einigermaßen ok, aber wehe, wenn ich auf einen Wettkampf gekommen wäre.

Naja, so wirds wohl sein…Aber ist wirklich ein interessantes Thema.
Gibt es dazu keine Sportwissenschaftler, die was dazu sagen können???

Gruß, David

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]