Heute möchte ich etwas vorbringen, was an und für sich als Nebensache betrachtet werden könnte, was aber in Bezug auf die menschliche Ernährung doch von großer Wichtigkeit ist. Vor allem wenn Kinder davon betroffen sind. Es geht um das transportieren und anbieten von Kartoffeln.
Früher wußten die Menschen noch, daß die Kartoffel nach der Ernte sofort in einen dunklen Raum kommen müssen, weil sie sonst grün werden, das giftige Alkaloid Solanin bilden und beim Verzehr Ver-giftungserscheinungen hervorrufen.
In den Kaufläden werden aber diese Zusammenhänge meistens nicht mehr beachtet und vergrünten Kartoffelknollen werden häufig angeboten, da sie nicht durch eine Lichtschutzverpackung geschützt werden.
Ich finde, den Händlern und Verkäufern sollte zum Schutz der Bevölkerung vorgeschrieben werden, daß die Kartoffeln nur in Lichtschutzverpackungen transportiert und angeboten werden dürfen. Die Bevölke-rung aber sollte über die Zusammenhänge informiert werden!
ich dachte eher, dass (wie bei anderen Pflanzen auch) die Kartoffeln grün sind, wenn sie zu früh geerntet werden. Die Lagerung im Keller ist meines Wissens vor allem wegen der größeren, längeren Haltbarkeit wichtig. Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen: Auch bei mir werden in der Küche gelagerte Kartoffeln zuerst weich und schrumpelig, und dann einfach faul.
ich dachte eher, dass (wie bei anderen Pflanzen auch) die
Kartoffeln grün sind, wenn sie zu früh geerntet werden.
Kartoffelknollen sind zu keinem Zeitpunkt des Wachstums grün.
Wenn du ganz junge Kartoffelpflanzen ausgräbst, hast du eine
Menge winziger, essbarer Töffelchen. Grün werden sie, wenn sie
zuviel Sonnenlicht bekommen. Deswegen müssen die Pflanzen
sorgfältig angehäufelt werden.
Früher wußten die Menschen noch, daß die Kartoffel nach der
Ernte sofort in einen dunklen Raum kommen müssen, weil sie
sonst grün werden, das giftige Alkaloid Solanin bilden und
beim Verzehr Ver-giftungserscheinungen hervorrufen.
Stimmt, sie sollten nicht auf dem Acker liegen bleiben (wie zB
Zwiebeln).
In den Kaufläden werden aber diese Zusammenhänge meistens
nicht mehr beachtet und vergrünten Kartoffelknollen werden
häufig angeboten, da sie nicht durch eine
Lichtschutzverpackung geschützt werden.
Das Licht in den Läden reicht beim besten Willen nicht aus, die
Kartoffeln grün werden zu lassen. dazu ist helles Tageslicht
nötig. Die grünen Stellen an Kartoffeln kommen durch schlechtes
Anhäufeln der Pflanzen auf dem Acker zustande. Dadurch werden
die Knollen dem Sonnenlicht ausgesetzt.
Ich finde, den Händlern und Verkäufern sollte zum Schutz der
Bevölkerung vorgeschrieben werden, daß die Kartoffeln nur in
Lichtschutzverpackungen transportiert und angeboten werden
dürfen. Die Bevölke-rung aber sollte über die Zusammenhänge
informiert werden!
Na, nicht gleich übertreiben! Allerdings sollte es eigentlich
zum Allgemeinwissen gehören, dass grüne Teile der Kartoffel
großzügig ausgeschnitten werden müssen.
Das - giftige - Solanin bildet sich nicht in der Kartoffel selbst sondern in den Trieben (also wenn die Kartoffel austreibt). Und wenn wir ganz korinthenkackerisch sind, dann weisen wir auch flugs auf die Gefahr bei Tomaten hin, gell?
Früher wußten die Menschen noch, daß die Kartoffel nach der
Ernte sofort in einen dunklen Raum kommen müssen, weil sie
sonst grün werden, das giftige Alkaloid Solanin bilden und
beim Verzehr Ver-giftungserscheinungen hervorrufen.
Das, mein Lieber, wissen Menschen auch heute noch. Deswegen gibt es Leute wie mich, die äußerst ungern verpackte Kartoffeln kaufen (wenn sie denn welche kaufen). Die Lagerung von Kartoffeln war früher einfacher: ab in den Keller - da war es ja dunkel! - und fertig. Das ist heute a) nicht mehr notwendig und b) in den meisten Fällen auch nicht möglich.
In den Kaufläden werden aber diese Zusammenhänge meistens
nicht mehr beachtet und vergrünten Kartoffelknollen werden
häufig angeboten, da sie nicht durch eine
Lichtschutzverpackung geschützt werden.
Wie kommst Du bitte darauf?
Ich finde, den Händlern und Verkäufern sollte zum Schutz der
Bevölkerung vorgeschrieben werden, daß die Kartoffeln nur in
Lichtschutzverpackungen transportiert und angeboten werden
dürfen. Die Bevölke-rung aber sollte über die Zusammenhänge
informiert werden!
Lieber Helmut, trete bitte zu Deinem eigenen Schutze - und auch zum Schutze der Händler und Verkäufer, denn auch die sind im Privatleben heimliche Käufer! - in eine Partei ein bzw. bewirb Dich um den Posten des Verbraucherschutzministers.
Hallo Tessa, Schön auch Dir mal was erzählen zu können
Anhäufeln ist ein Arbeitsgang, bei dem die austreibenden Kartoffeln mit Erde bedeckt werden.
Kartoffeln werden ja gelegt, wenn es durchaus noch Nachtfröste geben kann. Dann würden die zarten ersten Triebe ja Schaden nehmen. U.a. auch deshalb deckt man sie sorgfältig mit Erde ab - Dadurch entstehen dann auch die typischen Furchen des Kartoffelackers. Die sich im Boden entwickelnden Knollen geraten somit auch ein wenig tiefer in die Erde. Und wie richtig gesagt wurde sind die Knollen gelblich braun. Lediglich wenn sie Licht bekommen bildet sich in der Schale Chlorophyll (klar, was sollte Chlorophyll auch unter der Erde).
Gruß Eckard.
>Das wäre sicher richtig, wenn es heute noch zu diesen, von Dir beschriebenen Vergiftungserscheinungen käme! Aber - wo sind sie??
Sie sind enthalten in der Vielzahl von Beschwerden, die besonders die Kinder und Schwangere haben und die natürlich nicht nur von Solanin kommen. (Kinder und Schwangere sind gegenüber Solanin empfindlicher als Erwachsene)
Hallo Pit!
Danke für Deine Hinweise! Ja, dramatisch ist die Lage sicherlich nicht, aber da wir uns ja ohne es zu wollen, täglich eine Mischung von den verschiedensten Giften einverleiben, würde ich doch den Gifteintrag verhindern, der sich leicht verhindern läßt. Das ist bei den Kartoffeln der Fall. Was die Tomaten anbelangt, so sind auch sie Nachtschattengewächse, wie Kartoffel, Tomaten, Paprika und Tabak. Auch sie enthalten Solanin und wer kann sollte deshalb diese Produkte nicht oder nur mäßig genießen. In der Krebsdiät soll man Nachtschattengewächse sowieso meiden. (Aber wer kann schon…)
Hallo Irene!
Ich habe bei eigenen Pflanzungen festgestellt, daß Kartoffeln, die bei der Pflanzung nicht genug mit Erde bedeckt sind, grün werden. Wegen der Haltbarkeit sollen sie deshalb, so las ich es, in einem abgedunkelten, trockenen und kühlen Keller auf-bewahrt werden.
>Das Licht in den Läden reicht beim besten Willen nicht aus, die Kartoffeln grün werden zu lassen. dazu ist helles Tageslicht nötig. Die grünen Stellen an Kartoffeln kommen durch schlechtes Anhäufeln der Pflanzen auf dem Acker zustande. Dadurch werden die Knollen dem Sonnenlicht ausgesetzt.
Das habe ich auch schon festgestellt, doch ich meine, daß doch noch etwas Erde über den Knollen war und zudem das Laub die Knollen abschattete, so daß das pure Sonnenlicht nicht an die Knolle kam. Ob Deine Meinung stimmt, daß das Licht in den Läden nicht ausreicht, um die Kartoffeln grün werden zu lassen, halte ich nicht für sicher. Was beim Transport passiert, ist auch völlig offen. Wer weiß, wo und wie lange die Knollen dem Licht ausgesetzt sind.
>Na, nicht gleich übertreiben! Allerdings sollte es eigentlich zum Allgemeinwissen gehören, dass grüne Teile der Kartoffel großzügig ausgeschnitten werden müssen.
Nach meiner Erfahrung gehören solche Dinge leider vielfach nicht mehr zum Allgemeinwissen.
>Das - giftige - Solanin bildet sich nicht in der Kartoffel selbst sondern in den Trieben (also wenn die Kartoffel
austreibt).
Ich kann diese Aussage leider nicht beurteilen. Ich weiße nur darauf hin, daß die grünen Stellen durch Lichteinwirkung entstehen und giftig sind.
> Das ist heute a) nicht mehr notwendig und b) in den meisten Fällen auch nicht möglich.
Wenn Du sagst, nicht mehr möglich, so verstehe ich das. Aber wenn Du sagst, nicht mehr nötig, so verstehe ich das nicht.
>>In den Kaufläden werden aber diese Zusammenhänge meistens nicht mehr beachtet und vergrünten Kartoffelknollen werden häufig angeboten, da sie nicht durch eine Lichtschutzverpackung geschützt werden.