Hallo alle zusammen,
in diesem Thema möchte ich eine Frage aufwerfen, die mich schon lange beschäftigt: wie sieht es mit dem Wesen des ersten Weltkriegs aus? Gemeint sind damit die alten Taktiken, die neuen Waffen, der Stellungskrieg und das Trommelfeuer. Die komplett neuen Ideen und vor allem die starken Differenzen zwischen der Zivilbevölkerung und den kämpfenden.
Ich will nicht verheimlichen, dass ich wegen eines Referats nachfrage. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich wer-weiss-was nicht als Hausaufgabenerledigung benutzen will, sondern als Quellenerweiterung. Ich kopiere ebenfalls den schon geschriebenen Text mit in diese Thema hinein. Das Problem, vor dem ich stehe ist folgendes: Ich habe zwar eine Menge an Informationen, diese aber ungeordnet und vor allem sehr oberflächlich und nicht differenziert. Auf keiner der mir zugänglichen Quellen (Internet, umfangreiches Buchmaterial) finde ich differenzierte Darstellungen zu diesem Thema. Ich hoffe mein Problem und auch meine Fragestellung werden im Folgenden noch deutlicher. Auf schnelle und auch gerne sehr fachmännische Hilfe würde ich mich sehr freuen.
Mit den besten Grüßen
David
Das Wesen des ersten Weltkriegs und seine welthistorische Bedeutung
Der erste Weltkrieg
Nachdem der erste Weltkrieg als solcher schon sehr genau analysiert wurde, soll nun der Krieg auf sein Wesen und auf seine weltgeschichtliche Bedeutung hin untersucht werden. Unter dem Wesen des Krieges versteht man die Neuartigkeit des Krieges und vor allem die Bedeutung des Krieges unter der Zivilbevölkerung. Beide Punkte werden jetzt genau analysiert.
Die Neuartigkeit des ersten Weltkrieges
Der erste Weltkrieg zeichnet sich gerade aus der militärischen Sicht als komplett neuartig aus. Während
Was dachte die Bevölkerung?
Die Bevölkerung war verwirrt. Während man im Land selbst von dem Krieg nicht viel mitbekam (ganz im Gegensatz zum zweiten Weltkrieg), wurde an der Kampffront der härteste Kampf der Geschichte ausgefochten, bei dem um jeden Millimeter gekämpft wurde. Die Zivilbevölkerung unterlag in der Zeit des Kriegs dem Irrtum, dass der Krieg an sich noch genau so verläuft wie früher: entweder man kehrt als strahlender Sieger heim oder aber als Verlierer, der dennoch alles für sein Land getan hat. Die Eroberung durch fremde Nationen bedeutete nicht so viel. Man hatte zwar einen anderen Herrscher, aber damit hatte sich die Sache im Regelfall auch schon. In diesem Krieg verhielt es sich anders. In diesem Krieg gab es sehr viele Tote und Verwundete. Auch das ständige Trommelfeuer ließ keine glücklichen Verlierer nach Hause zurück kehren.
Es gab zu allen Kampffronten auch noch zwei Fronten im eigenen Land: zum einen existierte die Kampffront, die versuchte, die Landesgrenzen abzusichern und den Krieg zu gewinnen, um es mal einfach zu formulieren. Zum anderen gab es aber auch die Heimatfront, mit allen daheim gebliebenen und Zivilisten, die immer noch der Vorstellung eines klassischen Krieges unterlagen, dass sich zwei Parteien auf einem Platz treffen, es viel Kampf gibt und am Ende einen eindeutigen Sieger oder einen eindeutigen Verlierer.
Die Heimatfront lag ja auch im Prinzip noch richtig. Es gab noch die alte Taktik, wie bereits erwähnt und auch die Idee, dass es zwei Parteien gibt, die sich gegenseitig auf einem Platz angreifen ist nicht falsch. Sie glaubten noch an die alten, bewährten Taktiken, die ja während des Krieges auch benutzt wurden. Was sie aber nicht mitbekamen, war die Einführung und die Wirkung der neuen Waffen.
An der Kampffront dagegen war es ganz anders. Im Gegensatz zu früheren Kämpfen erlebten sie einen modernen Krieg mit, der noch an alte Denkweisen gebunden war. So kam es bei einem Aufeinandertreffen dieser beiden Fronten oft zu Irritationen, denn niemand konnte das nachvollziehen, was diese Kämpfer wirklich fühlten und dachten. Sie konnten über die schrecklichen Erlebnisse, die sie während des Kriegs gemacht hatten nur mit anderen Veteranen reden.
Die welthistorische Bedeutung
Ein Schlussstrich

… Aber es würde mich gar nicht wundern, wenn Mengele da heimlich mitgeforscht hätte. Er ist immer mal wieder aus Auschwitz verschwunden, und niemand wusste, wohin.