Dasist ja schon kriminell ?

also folgender fall hat sich ereignet :

eine person war eines nachts in einer disco auf einer technoparty. nach der party wurde diese person von der polizei angehalten mit verdacht auf drogentransport.

nachdem die polizei das auto durchsucht haben und nix fanden, wurde die person von einem der 2 polizisten zum polizeiauto gebracht. kurz danach kam der 2 poizist herbei und zeigt ein kleiner tütchen mit ecstassy pillen vor. dieses tütchen hat die person aber NIEMALS in dem wagen gehabt. es muss also so gewessen sein das der polizist ihm das tütchen unterschob.

nur was kann die person jetzt machen ? eine anzeige wegen drogenbesitzes wird zu erwarten sein.

das ist ja eigentlich schon eine kriminelle handlung der polizisten. aber dagegen vor zu gehen, da wird die person wohl keine chance haben

oder wie denkt ihr darüber ??

mfg

bin nicht der selbe autor wie unter mir OWT

sowas kommt vor…

da hat man ganz schlechte Karten. Die Bullizi öhm Polizisten halten zusammen wie Pech und Schwefel und haben ab und zu den Eindruck, sie müßten der Gerechtigkeit etwas nachhelfen.

Leider haben sie bei Gericht zumeist noch einen Vertrauensvorschuß…und der Betroffene gegen 2 - 3 Bulli öhm Polizisten ist in einer aussichtslosen Situation.

Und für die, die jetzt über mich herfallen… ich habe schon als Referendar bei der StA einen Fall gehabt, in dem ein Bulli öhm Polizist wegen Falschaussage dran war.

Und wenn man Polizisten anzeigt, kann man auch erleben, dass man plötzlich dauernd in Polizeikontrollen vor dem eigenen Haus gerät etc…

off topic: Kleine Lanze für unsere Richter
Hallo,

Leider haben sie bei Gericht zumeist noch einen
Vertrauensvorschuß…und der Betroffene gegen 2 - 3 Bulli öhm
Polizisten ist in einer aussichtslosen Situation.

Mag sein, dass das oft so ist, aber in einem mir bekannten Fall stand der Richter vor der Verhandlung mit den betroffenen Polizisten im Aufzug und hat deren Gerede angehört.

In der Verhandlung war das anschließend sehr positiv für den Angeklagten. :wink:

Nutzt leider hier nicht viel.

Gruß!

Horst

cui bono

oder wie denkt ihr darüber ??

Ich frage mich, was wohl die Polizisten davon haben sollten, jemand wikldfremden Drogen unterzuschieben. Genauer: Sie haben nichts davon, riskieren aber ein Disziplinarverfahren und damit die Entfernung aus dem Dienst. Für ein paar Minuten Spaß wird dieses Risiko kein Polizist auf sich nehmen.

Für viel wahrscheinlicher halte ich es, daß die verdächtigte Person oder jemand anders die Drogen dort versteckt oder verloren hat.

Gruß,
Christian

Genau.
Die würden das Zeuch eher selber aufbrauchen.
Tatsache schon erlebt.In Brandenburg.Einer hatts Auto kontrolliert und der andere hat sich im Hintergrund gehalten, gekichert und gewankt wie Sau.
Ich glaub der hatte seinen kompletten Kräutergarten geraucht.

Naja aber Chancen wird diese Person da nich haben.

Ich hab’s einmal erlebt …
… ich weiß zwar nicht mehr ganz genau wann, aber es muss ein Dienstag gewesen sein, zwischen 21:45 Uhr und 22:30 Uhr, da lief nämlich früher immer „Dallas“.

Nichtsdestotrotz darf man sich natürlich nicht damit rausreden, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Und auf Deine Frage bezogen: Ja, es ist kriminell, und ja, der Nachweis dürfte schwierig sein, wenn da nicht der Hauch eines persönlichen Interesses bei den Beamten zu erkennen ist.

und ich frage mich…
Hi,

Ich frage mich, was wohl die Polizisten davon haben sollten,
jemand wikldfremden Drogen unterzuschieben. Genauer: Sie haben
nichts davon, riskieren aber ein Disziplinarverfahren und
damit die Entfernung aus dem Dienst. Für ein paar Minuten Spaß
wird dieses Risiko kein Polizist auf sich nehmen.

…warum in diesem Forum die Polizei immer wieder zu einem Hort von ausschließlich logisch denkenden und rational handelnden Vorzeigebürgern erklärt wird…
Die bei der Polizei beschäftigten Menschen sind nicht besser oder schlechter als andere. Sie sind auch nicht intelligenter als der Durchschnitt der Bevölkerung. Und daß jemand, nur weil er im Beamtenverhältnis steht, prinzipiell ehrlich sein soll, wage ich auch zu bezweifeln.

Wenn ich also davon ausgehe, daß die Gesamtheit der Polizisten von ihrem Charakter her der Gesamtheit der Menschen in unserem Land ungefähr entspricht und dies mit meiner Erfahrung verbinde, komme ich zu dem Schluß, daß die Aussage „kein Polizist würde grundlos (bzw. aus nichtigem Grund) seinen Job riskieren“ einfach nur dumm ist.
Oder kannst Du mir erklären, was einen Menschen dazu bringt für 2 Rollen Kloopapier seinen Job zu riskieren (er wurde verloren)?
Oder warum jemand aus einer Computerüberwachten Schließwand 2000 DM entwendet (nicht mal ein Nettogehalt)?
Oder warum jemand auf dem Werksgelände öffentlich raucht, obwohl er weiß daß dies strengstens verboten ist und mit der Entlassung endet?

Die Dummheit ist manchmal grenzenlos und die Selbstsicherheit und Selbstüberschätzung mancher Menschen (mir kann keiner was, ich werde nie erwischt) macht mich gelegentlich sprachlos.
Und wenn ich mir dann überlege mit wieviel Frust auf der einen und mit wieviel Macht(gefühl) auf der anderen Seite der Polizeiberuf verbunden sein kann, halte ich es beim besten Willen nicht für ausgeschlossen (eher schon für zwangsläufig), daß einzelne oder kleine Gruppen von Polizisten solche Spielchen gelegentlich spielen. Die Gründe sind vielfältig und rational nur in den seltesten Fällen nachvollziebar. Und ich wage keine Aussage über die Häufigkeit solcher Geschichten. Die schwarzen Schafe handeln nicht immer nur aus Berechnung…manchmal ist es schlicht Bosheit oder anderer Unsinn.

Gruß Stefan

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exc hat nicht gesagt, dass alle Polizisten ehrlich sind. Er hat gesagt, dass die Polizisten i.d.R. kein MOTIV haben, so zu handeln. Was haben sie davon? Nichts! Eben.

Levay

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Oder kannst Du mir erklären, was einen Menschen dazu bringt
für 2 Rollen Kloopapier seinen Job zu riskieren (er wurde
verloren)?
Oder warum jemand aus einer Computerüberwachten Schließwand
2000 DM entwendet (nicht mal ein Nettogehalt)?

Wie Levay schon sagt: Von einer Anzeige haben die Polizisten nichts. Der Klopapierdieb hat wenigstens seine beiden Rollen.

Gruß,
Christian

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Hi,

Wie Levay schon sagt: Von einer Anzeige haben die Polizisten
nichts. Der Klopapierdieb hat wenigstens seine beiden Rollen.

Ihr macht in meinen Augen einen entscheidenden Denkfehler, wenn ihr unterstellt nur ein rational nachvollziehbares Motiv könne Antrieb für kriminelles Handeln sein (daß das geschilderte/unterstellte Verhalten hochgradig kriminell ist/wäre, darin sind wir uns wohl einig) bzw. nahezu jeder Mensch würde eine „Kosten/Nutzen-Analyse“ (Kosten im Sinne von Risiko für den eigenen Arbeitsplatz / die eigene Existenz) anstellen.

Und was den Nutzen, sprich das Motiv angeht, da sind die Möglichkeiten vielfältig: Machtgefühl, Antipathie, der Gerechtigkeit nachhelfen (es kann nur Zufall sein, daß der nichts im Auto hat), Erfolgsdruck, Vorurteile…
Ich kann natürlich keinerlei seriöse Zahlen nennen (und ich wäre sehr überrascht wenn dies jemand anderes könnte), aber daß solche (und andere illegale) Geschichten immer wieder vorkommen, halte ich für zwangsläufig. Wäre es nicht so, müßte sich die Polizei wirklich deutlich von der „Normalbevölkerung“ abheben.
Der Nutzen (also die Stärke des Motivs) von zwei Kloopapierrollen ist mit Sicherheit nicht stärker als z.B. das erhebende Gefühl einem Widerling (der mich vorher saublöd angemacht hat) einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen.
Und wenn man sich ansieht, welche Gruppendynamik sich in Organisationen wie der Polizei (aber auch Feuerwehr, Militär u.a.) entwickeln kann, wird das Entdeckungsrisiko für den Einzelnen sehr überschaubar und damit die Bereitschaft zum Handeln größer. Der Knackpunkt ist die örtliche Führung. Ihr Versagen bereitet den Nährboden für eklatantes Fehlverhalten. Und auch hier helfen wieder statistische Überlegungen: die Vielzahl an Dienststellen und Orga-Einheiten macht es geradezu zwangsläufig, daß eine beträchtliche Zahl unfähiger Führungen existiert.

Ich möchte betonen, daß ich solche Sachen nicht für Alltag in unserem Land halte. In sehr vielen (den meisten?) Fällen wird es wirklich eine Schutzbehauptung des Beschuldigten sein. Aber es ist leichtfertig aufgrund des Fehlens eines rational nachvollziehbaren Motivs so etwas für unmöglich zu halten. Das Argument „kein Polizist würde für so wenig Spaß seinen Job und seine Existenz aufs Spiel setzen“ läuft einfach ins Leere (vor allem vor dem Hintergrund, daß wir hier nur rechtstheoretisch diskutieren und dieses Argument daher wirklich unterstellt es gäbe bei Polizisten niemals solches Fehlverhalten).

Gruß Stefan

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exc hat nicht gesagt, dass alle Polizisten ehrlich sind. Er
hat gesagt, dass die Polizisten i.d.R. kein MOTIV haben, so zu
handeln. Was haben sie davon? Nichts! Eben.

Das ist ja schon eine seltsame Diskussionsweise: Du ignorierst meine eigentliche Argumentation völlig, greifst stattdessen eine untergeordnete Randbemerkung auf und wiederholst einfach die kritisierte Aussage…
Willst Du mich überzeugen oder unterstellst Du mir eine bestimmte Denke und willst nur plakativ Stellung beziehen?

Stefan

Ihr macht in meinen Augen einen entscheidenden Denkfehler,
wenn ihr unterstellt nur ein rational nachvollziehbares Motiv
könne Antrieb für kriminelles Handeln sein

In meinen Augen machst du einen entscheidenden Denkfehler, wenn du unterstellst, dass wir das unterstellen. Du wirst offenbar nicht müde, gegen Argumente anzugehen, die niemand gebracht hat. Natürlich ist es möglich, dass Polizisten so etwas tun. Weil sie aber davon keinen Vorteil haben, ist es sehr unwahrscheinlich. Dass es, auch ohne dass die Polizisten einen erkennbaren Vorteil davon haben, trotzdem möglich ist, ist eine so triviale Feststellung, dass sich außer dir noch niemand mit dieser Frage beschäftigt hat.

Levay

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Nein, ich will dich nicht überzeugen. Ich glaube nicht, dass du zu überzeigen bist. Fakt ist und bleibt, dass ein solches Verhalten von Polizisten möglich, aber unwahrscheinlich ist. Mehr wollten weder exc noch ich gesagt haben.

Levay

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Ihr macht in meinen Augen einen entscheidenden Denkfehler,
wenn ihr unterstellt nur ein rational nachvollziehbares Motiv
könne Antrieb für kriminelles Handeln sein

In meinen Augen machst du einen entscheidenden Denkfehler,
wenn du unterstellst, dass wir das unterstellen. Du wirst
offenbar nicht müde, gegen Argumente anzugehen, die niemand
gebracht hat. Natürlich ist es möglich, dass Polizisten so
etwas tun. Weil sie aber davon keinen Vorteil haben, ist es
sehr unwahrscheinlich. Dass es, auch ohne dass die Polizisten
einen erkennbaren Vorteil davon haben, trotzdem möglich ist,
ist eine so triviale Feststellung, dass sich außer dir noch
niemand mit dieser Frage beschäftigt hat.

Nun, zwischen unwahrscheinlich und „kein Polizist würde das tun“ sehe ich doch einen kleinen Unterschied…aber sei’s drum. Ich frage mich jedoch ernsthaft, warum Fragen oder Andeutungen in dieser Richtung hier immer ins Reich der Fabel verwiesen werden, wenn meine Feststellung derart trivial ist.
Problematisch wird es wenn Richter und Staatsanwälte so denken und sich deshalb weigern genauer hinzusehen. Das macht mir ernshafte Sorgen…

Stefan

Hallo,

Wie Levay schon sagt: Von einer Anzeige haben die Polizisten
nichts. Der Klopapierdieb hat wenigstens seine beiden Rollen.

Ihr macht in meinen Augen einen entscheidenden Denkfehler,
wenn ihr unterstellt nur ein rational nachvollziehbares Motiv
könne Antrieb für kriminelles Handeln sein (daß das
geschilderte/unterstellte Verhalten hochgradig kriminell
ist/wäre, darin sind wir uns wohl einig) bzw. nahezu jeder
Mensch würde eine „Kosten/Nutzen-Analyse“ (Kosten im Sinne von
Risiko für den eigenen Arbeitsplatz / die eigene Existenz)
anstellen.

nein, das unterstelle ich nicht. Allerdings kenne ich einige Polizisten (so um die 15) und die sind in der Tat wie alle anderen Menschen auch: Einige machen ihre Arbeit, weil sie sie für richtig und wichtig halten und einige, weil sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen (manche haben natürlich auch beide Motive).

Bei Beamten im allgemeinen ist es allerdings so, daß etliche diese Laufbahn ergriffen haben, weil für sie praktisch uneingeschränkte Arbeitsplatzsicherheit eine hohe Priorität besitzt. Dafür nehmen sie dann so einiges in Kauf (z.B. beschissene Arbeitszeiten, ständige Leistungseinschränkungen in den letzten Jahren, d.h. beim Gehalt, bei der Abgeltung von Überstunden usw.) und riskieren dafür mitunter ihre Gesundheit, indem sie in der Probezeit bei Krankheiten nicht den Arzt aufsuchen, um die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit nicht zu riskieren.

Bei der ersten Gruppe ist es offensichtlich, daß diese keine Straftaten begehen, um jemanden für kurze Zeit in Untersuchungshaft zu bringen (länger sitzt der Ersttäter sowieso nicht im Bau). Bei der zweiten Gruppe ist es fast genauso unwahrscheinlich, wenn man die Motivlage in Betracht zieht.

Nicht zuletzt gibt es viel witzigere Möglichkeiten, um dem Führer eines Kraftfahrzeugs Ärger zu bereiten. Außerdem sollte man berücksichtigen, daß Drogen in einer handelsüblichen Wache nicht einfach so herumliegen, d.h. es stellt sich allein schon die Frage der Beschaffung der angeblich untergeschobenen Drogen.

Da hier aber um 16.30 Uhr ein Polizist der ersten Gruppe eintrudeln wird, werde ich die Gelegenheit nutzen und ihn zu der Wahrscheinlichkeit befragen, mit der sich der geschilderte Vorgang abgespielt haben könnte.

Der Nutzen (also die Stärke des Motivs) von zwei
Kloopapierrollen ist mit Sicherheit nicht stärker als z.B. das
erhebende Gefühl einem Widerling (der mich vorher saublöd
angemacht hat) einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen.

Das geht auch anders. Praktisch jeder, der mit einem Kfz durch die Gegend gurkt, gibt Anlaß zu Beanstandungen. Die Möglichkeit für intensive Kontrollen am Fahrzeug besteht sowieso, und zwar ganz legal, d.h. ohne den Arbeitsplatz und die damit verbundenen Ruhestandsbezüge aufs Spiel zu setzen.

Und wenn man sich ansieht, welche Gruppendynamik sich in
Organisationen wie der Polizei (aber auch Feuerwehr, Militär
u.a.) entwickeln kann, wird das Entdeckungsrisiko für den
Einzelnen sehr überschaubar und damit die Bereitschaft zum
Handeln größer.

Da liegst Du falsch. Gerade die Gruppendynamik und der damit verbundene Wunsch nach einer anständigen Außendarstellung führt dazu, daß unangemessenes Verhalten bzw. ein diesbezüglicher Verdacht den zuständigen stellen gemeldet wird, auch wenn das die unkundige Öffentlichkeit anders einschätzt. Das Krähenprinzip ist bei der Polizei deutlich geringer ausgeprägt, als es allgemein vermutet wird, u.a. weil die Beschwerden durch außenstehende Dritte meist scheinbar im Sande verlaufen. Welche Konsequenzen ein Fehlverhalten nach sich zieht, bekommt der Beschwerdeführer normalerweise gar nicht mit.

Gruß,
Christian

Du treibst mich in den Wahnsinn!

Nun, zwischen unwahrscheinlich und „kein Polizist würde das
tun“ sehe ich doch einen kleinen Unterschied…

DAS BESTREITET JA AUCH NIEMAND!!! Sag mal, willst du oder kannst du nicht lesen, was ich dir geschrieben habe?

drum. Ich frage mich jedoch ernsthaft, warum Fragen oder
Andeutungen in dieser Richtung hier immer ins Reich der Fabel
verwiesen werden, wenn meine Feststellung derart trivial ist.

Ich hätte da eine Idee…

Problematisch wird es wenn Richter und Staatsanwälte so denken
und sich deshalb weigern genauer hinzusehen. Das macht mir
ernshafte Sorgen…

HAAAAAAAAAAALLO!!! Niemand hat gesagt, dass man nicht genau hinsehen soll. Kannst du mal aufhören damit, gegen Argumente anzugehen, die NIEMAND gebracht hat???

Levay

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Hallo Christian,

ich bin seit fast 15 Jahren im Blaulichtmilieu tätig und verdiene seit 12 Jahren dort meine Brötchen. Dabei habe ich den Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst absolviert und sehr viele Schattierungen persönlich erlebt. An Deinem letzten Posting habe ich auch nichts Grundsätzliches auszusetzen, es trifft durchaus den Kern.

Ich möchte aber noch mal die Statistik bemühen: auf die schnelle habe ich eine Zahl von 265.000 Vollzugsbeamten im deutschen Polizeidienst gefunden. Sollten nur 1 Promille der Beamten so bescheuert sein zu solchen Spielen bereit zu sein, wären das immerhin knapp 300 Beamte. Und selbst ein zehntel Promille (also 30 Beamte bundesweit) sind für mich Grund genug solche Anschuldigungen nicht per se als unhaltbar zu bezeichnen.

Der Grund für meinen Einwand war die Aussage „Für ein paar Minuten Spaß wird dieses Risiko kein Polizist auf sich nehmen“
Vielleicht ist es aber auch eine Berufskrankheit: wenn man tausendmal dagegen argumentieren muß daß es sowieso nicht brennen wird und die genaue Einhaltung von Brandschutzvorschriften daher entbehrlich ist, wird man wohl etwas allergisch gegen solche Pauschalierungen (von Bränden dürfte noch weniger als ein Promille der baulichen Anlagen betroffen sein).

Gruß Stefan

Hallo,

Der Grund für meinen Einwand war die Aussage „Für ein paar
Minuten Spaß wird dieses Risiko kein Polizist auf sich
nehmen“

das ist und bleibt meine Meinung. Daß das keine definitive und zwangsläufig absolut richtige Aussage ist, ist m.E. offensichtlich.

Abgesehen davon, daß es tatsächlich derartige Idioten geben könnte, bleiben nachwievor die anderen Einwände bestehen: Die Beschaffung dürfte nicht ganz einfach sein, es gibt genug andere Möglichkeiten, jemanden zu ärgern, die weitaus weniger strafbar sind und nicht zuletzt bringt die Sache nichts, außer daß der mutmaßliche Täter bestenfalls einige Stunden in den Aufenthaltsraum kommt.

Warum und wie sollte also ein Polizist eine derartige Aktion unternehmen?

Gruß,
Christian

Hi,

ich will mich nicht an diesem Beispiel hochziehen. Heute hatte ich ein wenig Zeit und habe Dein Posting deshalb zum Anlass genommen etwas zu kritisieren, was mich schon lange stört. Die Aussage, kein Polizist würde wegen einem Fremden seinen Job riskieren, ist hier regelmäßig zu lesen (und nicht nur im Zusammenhang mit untergeschobenen Beweismitteln).

Im übrigen möchte ich noch loswerden, daß ich Deine Beiträge i.d.R. sehr schätze, weil sie meistens ausgesprochen fundiert sind.

Der Grund für meinen Einwand war die Aussage „Für ein paar
Minuten Spaß wird dieses Risiko kein Polizist auf sich
nehmen“

das ist und bleibt meine Meinung.

Dem gibt es dann nichts hinzuzufügen…

Gruß Stefan