Also, wenn Du der Klassischen Rechtschreibung gemäß schriebst, flögst Du raus? Das wäre Erpressung!
Also, wenn Du der Klassischen Rechtschreibung gemäß schriebst,
flögst Du raus? Das wäre Erpressung!
Von Direktionsrecht bzw. Weisungsbefugnis hast Du noch nie gehört?
Was hat es mit Erpressung zu tun, wenn der Arbeitgeber festlegt, auf welche Art und Weise die Aufgaben zu erfüllen sind? Ist es auch Erpressung, wenn er das Surfen im Internet, private Telefongespräche, spontane Kaffeepausen etc. während der Arbeitszeit untersagt?
Im Übrigen sind entsprechende Vorgaben üblicherweise dem Arbeitnehmer vor der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags bekannt, so dass jemand, der es nicht über sich bringt, im Rahmen seiner betrieblichen Tätigkeit die aktuellen Rechtschreibregeln anzuwenden, einen solchen Vertrag wohl gar nicht unterschreiben würde.
Auch an Schulen und Universitäten haben Verstöße gegen die aktuelle Regelung negative Konsequenzen - und davor bewahrt einen auch nicht das Argument, dass ein gewisser Uwe in einem Internetforum dies ganz anders sieht.
Gruß
Kreszenz
Auch an (…) Universitäten haben Verstöße gegen die
aktuelle Regelung negative Konsequenzen
Tatsächlich? Für die Studenten? Welcherlei Konsequenzen?
und davor bewahrt einen auch nicht das Argument, daß ein gewisser Uwe in einem Internetforum dies ganz anders sieht.
Wozu die Polemik? Ich habe die RR nie gewollt und habe immer gegen sie argumentiert. Dazu stehe ich, nach wie vor. Meine Wut ist also authentisch und berechtigt. Und glücklicherweise bin ich damit nicht allein. Die anderen trauen sich nur nicht, aufzumucken, da sie seit Beginn des Schwachsinns „RR“ von Opportunisten, Geschäftemachern, Speichelleckern, Kriechern und Mitläufern sofort mit ätzender Polemik eingedeckt werden.
Auch an (…) Universitäten haben Verstöße gegen die
aktuelle Regelung negative KonsequenzenTatsächlich? Für die Studenten? Welcherlei Konsequenzen?
Zwei Beispiele (weitere findest Du mühelos beim Googeln nach „Formale Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit“):
„Die Beachtung dieser Formalia, zu denen auch die äußere Form, Rechtschreibung und Interpunktion zählen, fließt in die Beurteilung der Arbeit mit ein.“
http://www.giw.uni-bayreuth.de/data/Anforderungenane…
„Die Beherrschung der Regeln der Orthographie und der Interpunktion (nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung) werden bei schriftlichen Arbeiten vorausgesetzt. Gravierende sprachliche Mängel und stilistische Ungereimtheiten führen zu einer schlechteren Benotung oder zur Ablehnung der Arbeit.“
http://www.sinologie.uni-frankfurt.de/dl/pdf/Leitfad…
Meine Antworten auf Deine Beiträge richten sich übrigens weniger an Dich als an diejenigen Fragesteller und Mitlesenden, die davon ausgehen, in diesem Forum korrekte Informationen zu erhalten. Ihnen gegenüber wäre es nicht fair, falsche Behauptungen eines Users unkommentiert zu lassen. Daher werden Deine hochfahrenden, unbeherrschten Ausfälle mich nicht daran hindern, auch weiterhin auf Ungereimtheiten und Fehler in Deinen Antworten hinzuweisen.
K.
off topic
Wozu die Polemik? Ich habe die RR nie gewollt und habe immer
gegen sie argumentiert. Dazu stehe ich, nach wie vor. Meine
Wut ist also authentisch und berechtigt. Und glücklicherweise
bin ich damit nicht allein. Die anderen trauen sich nur nicht,
aufzumucken, da sie seit Beginn des Schwachsinns „RR“ von
Opportunisten, Geschäftemachern, Speichelleckern, Kriechern
und Mitläufern sofort mit ätzender Polemik eingedeckt werden.
Uwe, das ist doch schon krankhaft, was du da dauernd von dir gibst. Du solltest langsam mal psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
Deine unqualifizierten Äußerungen sind wirklich nicht mehr zu ertragen. Kannst du uns mit deinem missionarischen Eifer nicht langsam mal in Ruhe lassen? Das will hier niemand. Ich mag in diesem Brett kaum noch mitlesen, weil ich von deinem geistigen Dünnschiss Kinderkram so was von angepisst angefressen bin, das glaubst du gar nicht.
Schreib doch wie du willst, es interessiert uns einfach nicht! Und hör bitte mit deinem oberlehrerhaften Getue auf.
Das grenzt langsan an Informationsverschmutzung was du hier treibst und das ist in diesem Forum nicht gerne gesehen.
Ach ja, und auch meine Wut über deine Ergüsse ist authentisch.
Roland
Brauch keine Löschbenachrichigung
Daher werden Deine hochfahrenden, unbeherrschten Ausfälle mich
nicht daran hindern, auch weiterhin auf Ungereimtheiten und
Fehler in Deinen Antworten hinzuweisen.
Ich weiß zwar nicht, womit ich derartige Polemik verdient habe, nehme aber wohlwollend Deine Ankündigung zur Kenntnis, mich zu belehren, wenn ich im Irrtum bin. Nobody’s perfect. 
weil ich (…) so was von angepißt angefressen bin, das glaubst Du gar nicht.
Ob ich mir wohl ein Ei darauf pelle? 
Schreib doch wie du willst, es interessiert uns einfach nicht!
Wer ist „wir“? Du und dein Schatten? 
Die anderen trauen sich nur nicht,
aufzumucken, da sie seit Beginn des Schwachsinns „RR“ von
Opportunisten, Geschäftemachern, Speichelleckern, Kriechern
und Mitläufern sofort mit ätzender Polemik eingedeckt werden.Uwe, das ist doch schon krankhaft, was du da dauernd von dir
gibst. Du solltest langsam mal psychologische Hilfe in
Anspruch nehmen.Deine unqualifizierten Äußerungen sind wirklich nicht mehr zu
ertragen. Kannst du uns mit deinem missionarischen Eifer nicht
langsam mal in Ruhe lassen? Das will hier niemand. Ich mag in
diesem Brett kaum noch mitlesen, weil ich von deinem geistigen
Dünnschiss Kinderkram so was von angepisst angefressen bin,
das glaubst du gar nicht.
Orlandos Text ist übrigens ein beredtes Beispiel über genau die von mir kritisierte ätzende Polemik statt vernünftiger Argumente.
Danke, Orlando! 
Wer ist „wir“? Du und dein Schatten?
Jedenfalls viele die hier schreiben.
Die „Kriecher“ etc., denen du unterstellst sie würden zwar deine Ansichten teilen, aber sich nicht trauen sie zu äußern, sind wesentlich schemenhafter.
Sangoma
Jedenfalls viele die hier schreiben.
Wie gesagt: ich glaube, am liebsten würden eigentlich wirklich sehr Viele zur Klassischen Rechtschreibung zurückkehren. (Dabei zählen selbstverständlich nicht die ab 2002 Eingeschulten, sondern nur die, die beide Rechtschreibsysteme kennengelernt haben.)
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Die „Kriecher“ etc., denen du unterstellst sie würden zwar deine Ansichten teilen, aber sich nicht trauen sie zu äußern, sind wesentlich schemenhafter.
Da hast Du offenbar etwas falsch verstanden. Angesichts der geballten Ladungen an Polemik und auch eines „Zynismus der geschaffenen Tatsachen“, die von Anfang an den Kritikern der RR entgegengeworfen wurde, haben sich viele dieser Kritiker zurückgezogen. Das ist zwar schade, aber menschlich verständlich. Ich würde sie dafür nie als „Kriecher“ bezeichnen.
„Kriecher“ sind vielmehr diejenigen, die opportunistisch ihr Fähnchen nach dem Wind hängen und sich für die stärkere Seite stark machen, nicht etwa deren besserer Argumente wegen, sondern weil es zu ihrer „Lebensphilosophie“ gehört, überall möglichst glatt durch- (bzw. hinein-) zuschlüpfen.
Jedenfalls viele die hier schreiben.
Wie gesagt: ich glaube, am liebsten würden eigentlich wirklich
sehr Viele zur Klassischen Rechtschreibung zurückkehren.
(Dabei zählen selbstverständlich nicht die ab 2002
Eingeschulten, sondern nur die, die beide Rechtschreibsysteme
kennengelernt haben.)
Du glaubst es, aber unterstellst im Rundumschlag, dass alle, die sich weder so noch so äußern deiner Meinung sind.
Da hast Du offenbar etwas falsch verstanden. Angesichts der
geballten Ladungen an Polemik und auch eines „Zynismus der
geschaffenen Tatsachen“, die von Anfang an den Kritikern der
RR entgegengeworfen wurde, haben sich viele dieser Kritiker
zurückgezogen.
Auch das unterstellst du.
Genausogut kann ich behaupten: sie haben sich überzeugen lassen.
„Kriecher“ sind vielmehr diejenigen, die opportunistisch ihr
Fähnchen nach dem Wind hängen und sich für die stärkere Seite
stark machen, nicht etwa deren besserer Argumente wegen,
sondern weil es zu ihrer „Lebensphilosophie“ gehört, überall
möglichst glatt durch- (bzw. hinein-) zuschlüpfen.
Und damit hast du nicht nur die, die nichts sagen, sondern auch die, die eine andere Meinung haben als du, auf einmal diffamiert.
Sangoma
(war für die Rechtschreibreform (obwohl ich sie mir radikaler gewünscht hätte), bin für die Rechtschreibform)
Du glaubst es, aber unterstellst im Rundumschlag, dass alle,
die sich weder so noch so äußern deiner Meinung sind.
Daß es einen Unterschied gibt zwischen „viele“ (die meinerseits gebrauchte Vokabel) und „alle“ ignorierst Du absichtlich. Ein plumper, polemischer Versuch der Irreführung, in seiner Plumpheit typisch für RR-Befürworter. Mit sowas tust Du noch nicht mal Deinen Gesinnungsgenossen einen Gefallen.
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Genausogut kann ich behaupten: sie haben sich überzeugen
lassen.
Wer sich von Polemik statt von Argumenten „überzeugen“ läßt, ist, mit Verlaub, ein „Schwachkopf“!
„Kriecher“ sind vielmehr diejenigen, die opportunistisch ihr
Fähnchen nach dem Wind hängen und sich für die stärkere Seite
stark machen, nicht etwa deren besserer Argumente wegen,
sondern weil es zu ihrer „Lebensphilosophie“ gehört, überall
möglichst glatt durch- (bzw. hinein-) zuschlüpfen.
Und damit hast du nicht nur die, die nichts sagen, sondern
auch die, die eine andere Meinung haben als du, auf einmal
diffamiert.
Das ist wieder polemisch intendierter Unsinn! Daß es unter den RR-Befürwortern auch Individuen mit hehren Absichten gibt, steht außer Zweifel. Leider hat sich herausgestellt, daß die Ergebnisse der Reform von 1996 eine verheerende Verschlimmbesserung darstellten, was dazu führte, daß die Macher der RR sich teilweise von ihrem eigenen Machwerk distanzierten und bereits zweimal (2004 und 2006) wesentliche Teile der RR zurückgenommen werden mußten. Nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_deutschen_Re…
Leider hatten die Macher nicht genug „Eier in der Hose“ um zu sagen: „Sorry, das ganze Ding war scheiße“, wir nehmen es komplett zurück und stampfen es ein". Das wäre besser gewesen und ich plädiere nach wie vor dafür!
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Sangoma
(war für die Rechtschreibreform (obwohl ich sie mir radikaler
gewünscht hätte), bin für die Rechtschreibform)
Wenn eine RR sprachliche Bedeutungsvariabilitäten schleift, zu schlechterer Lesbarkeit führt und statt zu Vereinfachung zu mehr Verwirrung führt, hat sie ihren Sinn verfehlt und kann nichts taugen!
Wenn eine RR sprachliche Bedeutungsvariabilitäten schleift, zu
schlechterer Lesbarkeit führt und statt zu Vereinfachung zu
mehr Verwirrung führt, hat sie ihren Sinn verfehlt und kann
nichts taugen!
Das trifft auf Deine Postings genauso zu.
An der Rechtschreibreform war einige gut, manches Mist, vieles nicht durchdacht. Man kann sich da wirjlich sehr lange und sehr fundiert damit auseinandersetzen, wenn man was davon versteht.
M.
Uwe,
Leider hat sich herausgestellt, daß die
Ergebnisse der Reform von 1996 eine verheerende
Verschlimmbesserung darstellten,
Schön, wie du wieder deine private Meinung als Fakten verkaufst. Wer ein klein bisschen Argumentationsanalyse betreibt, sieht sofort, dass hinter deinem Geschwurbel nicht viel steckt als deine eigene, subjektive Meinung.
…was dazu führte, daß die
Macher der RR sich teilweise von ihrem eigenen Machwerk
distanzierten und bereits zweimal (2004 und 2006) wesentliche
Teile der RR zurückgenommen werden mußten. Nachzulesen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_deutschen_Re…
Ich denke, auch die meisten Befürworter der RR stimmen zu, dass die erste Reform unausgereift und die Durchsetzung verfrüht war. Ich war selber anfangs gegen die abstruse Getrenntschreibung („kennen lernen“ usw.), die aber glücklicherweise revidiert wurde. Das ganze Hin und Her damals machte die Sache sehr unübersichtlich. Nichtsdestotrotz befürworte ich die RR in ihrer jetzigen Version, und das nicht aus Speichelleckerei oder weil ich mich den Massen anpassen will, sondern weil ich den Reformen zustimme.
Leider hatten die Macher nicht genug „Eier in der Hose“ um zu
sagen: „Sorry, das ganze Ding war scheiße“, wir nehmen es
komplett zurück und stampfen es ein". Das wäre besser gewesen
und ich plädiere nach wie vor dafür!
Viel Spaß dabei, Don Quichote.
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Sangoma
(war für die Rechtschreibreform (obwohl ich sie mir radikaler
gewünscht hätte), bin für die Rechtschreibform)Wenn eine RR sprachliche Bedeutungsvariabilitäten schleift, zu
schlechterer Lesbarkeit führt und statt zu Vereinfachung zu
mehr Verwirrung führt, hat sie ihren Sinn verfehlt und kann
nichts taugen!
Eine Reform führt immer erstmal zu Verwirrung bei denjenigen, die sich umstellen müssen. Einige können das nicht mehr, einige wollen es nicht mehr, viele schaffen’s trotzdem. Stichhaltige Beweise, dass die RR zu schlechterer Lesbarkeit führt (ich lese viele Bücher in alter Rechtschreibung [Perry Rhodan], ich merke davon nix), müsstest du uns noch liefern.
Sonst ist deine Kritik – wie immer (wirklich, immer) – nichts als heiße Luft.
Gruß aus China, wo es in den 50er Jahren eine viel gewaltigere Schriftreform gab, und heute ist außer ein paar alten Omis keiner mehr verwirrt darüber.
- André
Viel Spaß dabei, Don Quichote.
Danke, aber erklär mir doch bitte mal, warum man auch nach der RR „boshaft“ nicht mir „ß“ schreibt, „Kloß“ (beide tragen einen langgesprochenen Vokal vor dem stimmlosen s-Laut) aber schon!!
Ich habe die RR nie gewollt und habe immer
gegen sie argumentiert.
Ich halte auch nichts von ihr, mache aber deswegen nicht so ein Faß auf.
Dazu stehe ich, nach wie vor.
Ich auch.
Meine
Wut ist also authentisch und berechtigt.
Das heißt aber nicht, daß du hier alle permanent mit deinen Einwürfen nerven mußt - zumal dir schon so manches Mal klar gemacht wurde, daß du falsch lagst - sowohl nach alter als auch nach neuer RR.
Und glücklicherweise
bin ich damit nicht allein.
Allein bist du sicher nicht, ob das ein Glück ist, sei dahingestellt.
Die anderen trauen sich nur nicht,
aufzumucken, da sie seit Beginn des Schwachsinns „RR“ von
Opportunisten, Geschäftemachern, Speichelleckern, Kriechern
und Mitläufern sofort mit ätzender Polemik eingedeckt werden.
Ich sehe nur keinen Sinn darin, mich ständig darüber zu ereifern. Zurücknehmen wird man sie ohnehin nicht, und wer die neue gelernt hat oder zu ihr konvertiert ist, möge damit glücklich werden. Ich benutze weiter die alte (außer ich schreibe irgendwo, wo die neue verlangt wird, dann benutze ich die halt) und erwarte, daß man das akzeptiert. Und genauso akzeptiere ich, daß andere die neue benutzen und fände es gut, wenn du dich auch dazu aufraffen könntest.
Gruß
Kubi
die neue benutzen und fände es gut, wenn du dich auch dazu aufraffen könntest.
Warum sollte ich? Damit würde ich gegen meine eigene Überzeugung handeln.
Danke, aber erklär mir doch bitte mal, warum man auch nach der
RR „boshaft“ nicht mir „ß“ schreibt, „Kloß“ (beide tragen
einen langgesprochenen Vokal vor dem stimmlosen s-Laut) aber
schon!!
Weil die RR den Plan hatte, die ß-Regel zu vereinfachen, nicht eine neue auf phonetischen Regeln basierte Schreibung einzuführen. Meiner Meinung nach, und da stimmen mir viele zu, ist die jetzige ß-Regel einfacher, da die Regel weniger abstrakt ist: sie kann einfach durch Aussprechen angewandt werden. Aber sie trifft eben nur auf Wörter zu, die (aus sprachhistorischen Gründen dieses „ß/ss“-Paar enthalten). Das war aber auch früher schon so, es ist also kein Nachteil entstanden.
Natürlich hätte die RR auch viel drastischer und tiefgreifender sein können (wie in vielen anderen Sprachen): die Schreibung könnte vollkommen phonetisch werden, konsequente Kleinschreibung (außer am Satzanfang und bei Eigennamen wie in fast allen anderen Sprachen mit Lateinalphabet auch) wäre eine Vereinfachung.
Nur wie wahrscheinlich ist es, dass so eine radikale Rechtschreibreform überhaupt akzeptiert wird?
Gruß,
- André
die neue benutzen und fände es gut, wenn du dich auch dazu aufraffen könntest.
Warum sollte ich? Damit würde ich gegen meine eigene
Überzeugung handeln.
Ich meine nicht, daß du die neue benutzen sollst, sondern diejenigen in Ruhe lassen, die das machen - genauso wie du bestimmt auch erwartest, daß man dich die alte benutzen läßt.
Aber sie trifft eben nur auf Wörter zu, die (aus
sprachhistorischen Gründen dieses „ß/ss“-Paar enthalten). Das
war aber auch früher schon so, es ist also kein Nachteil
entstanden.
Doch, da die Neuregelung (völlig überflüssige) Verwirrung getiftet hat!
Natürlich hätte die RR auch viel drastischer und
tiefgreifender sein können (wie in vielen anderen Sprachen):
die Schreibung könnte vollkommen phonetisch werden,
Ach ja? Dann würde z. B. „Süden“ im Süden „ßüden“ geschrieben… Weil sie dort stimmhafte und stimmlose Vokale häufig verwechseln - so sagen sie dort zum Beispiel „Diskusion“ - mit stimmhaftem zweiten „S“! Mich graust’s! Resultat wäre jedenfalls ein totales Durcheinander.
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konsequente Kleinschreibung (außer am Satzanfang und bei
Eigennamen wie in fast allen anderen Sprachen mit
Lateinalphabet auch) wäre eine Vereinfachung.
Ist doch recht einfach, alle Nomen großzuschreiben. Es verbessert enorm die Lesbarkeit.