Womit also bekomme ich solche Dateileichen endgültig, restlos
und nicht wiederherstllbar von meinen Festplatten herunter?
Was genau möchtest Du erreichen bzw. machen? Möchtest Du die Festplatte oder den ganzen Rechner verkaufen? Dann würde ich die komplette Festplatte mit einem Wiping-Tool wie z.B. DBAN (auf der ‚Ultimate Boot CD‘ enthalten, die Du auf http://www.ultimatebootcd.com kostenlos herunterladen kannst…) behandeln. Ein dreifaches Überschreiben der gesamten Platte vernichtet die alten Daten hinreichend gut, dass es mit den üblichen Recovery-Tools nichts mehr zurückzuholen gibt.
Womit also bekomme ich solche Dateileichen endgültig, restlos
und nicht wiederherstllbar von meinen Festplatten herunter?
Bei dem Tool CCleaner (http://www.ccleaner.com)kannstkannst) du einstellen, ob Daten beim Löschen überschrieben werden sollen. Du kannst zwischen 1, 3 oder 7 mal überschreiben wählen.
Dann dürften die Daten ziemlich sicher im Nirwana landen.
beste möglichkeit geht auch sehr schnell:wink:
starken elektromagnet dran halten
Sonst ist eine 100 % Löschung von einzelnen Daten per software nicht möglich
Wikipedia:
Einschränkungen
Mittlerweile besitzen IDE- und SCSI-Festplatten eine eigene Logik, z.B. können defekte Sektoren stillschweigend als defekt markiert und nicht mehr verwendet werden. Dabei könnten alte Daten auf diesen vielleicht noch rekonstruierbar sein.
Angesichts der Entwicklung bei Schreibverfahren von magnetischen Datenträgern ist es umstritten, ob diese Methode noch Bestand hat, da Ihre Entwicklung noch auf inzwischen nicht mehr verwendete Kodierungsverfahren wie Modified Frequency Modulation (MFM) und Run Length Limited (RLL) abzielte. Bei aktuellen Schreib- und Kodierungsverfahren geht man schon aufgrund der seit 1996 enorm gestiegenden Datendichte davon aus, dass auch wesentlich weniger Überschreibungen ausreichen, um eine physikalische Aufbereitung (mit spezieller Hardware) zu verhindern. Zudem beeinflussen sich die Datenblöcke teilweise gegenseitig, was die Auswertung erschwert bis unmöglich macht.
Des Weiteren benutzen moderne Dateisysteme das so genannte Journaling, wodurch ein Benutzer nicht wissen kann, wo seine Daten geschrieben werden, so dass ein garantiertes Überschreiben der Datenblöcke einer Datei (ohne weitere Kernelerweiterungen) unmöglich ist. Dieses Problem tritt jedoch nur auf, wenn Dateien eines gemounteten Dateisystems gelöscht werden sollen. Eine komplette (nicht gemountete) Partition oder Festplatte zu löschen ist hingegen durchaus möglich.
Mir geht es eigentlich um eine ganz einfache (sollte man meinen) Sache:
Bei Ausprobieren des Programms „TuneUp Utilities“ viel mir auf, dass Dateien, die ich schon seit längerer Zeit gelöscht glaubte, zum Teil ohne Probleme wieder rekonstruierbar waren.
Entsprechende Möglichkeiten, dass in Zukunft zu verhindern, habe ich ja.
Ich würde nur ganz gerne den schon vorhandenen alten Müll möglichst weitgehend zerstören , ohne gleich die ganzen Festplatten platt machen zu müssen.
Bei Ausprobieren des Programms „TuneUp Utilities“ viel
mir auf, dass Dateien, die ich schon seit längerer Zeit
gelöscht glaubte, zum Teil ohne Probleme wieder
rekonstruierbar waren.
Prinzipiell ist das völlig normal, denn unter Windows wird beim Löschen einer Datei diese nicht wirklich gelöscht, sondern lediglich der Eintrag im ‚Inhaltsverzeichnis‘ des Dateisystems. Ohne diesen Eintrag findet das Betriebssystem die Datei nicht (mehr). Für Windows ist der Platz, an dem die Datei liegt, nun leer und wird mit der Zeit mit neuen Daten überschrieben.
Ich würde nur ganz gerne den schon vorhandenen alten Müll
möglichst weitgehend zerstören , ohne gleich die ganzen
Festplatten platt machen zu müssen.
Es gibt auch Tools für Windows, die gelöschte Bereiche durch Überschreiben nachhaltig löschen. Eines nennt sich ‚Secure Eraser‘. Es stellt sich allerdings die Frage, ob Du das wirklich benötigst. Für den normalen Betrieb brauchst Du das nicht. Nur wenn jemand Drittes Zugang zu Deinem Rechner hat und Du die Vermutung hast, dass diese Person da evt. rumschnüffelt, wäre es eine Idee. Allerdings stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die Person darauf anzusprechen.