hallo matthias!
wie immer gibt es hier ein werkzeug das man schön einsetzen
kann-carl sagan`s „baloney detection kit“; z.b. hier zu finden:
http://www.xenu.net/archive/baloney_detection.html
was fällt an der homepage auf?:
- es ist die rede davon dass diese schwingungen noch nicht
nachweisbar sind und die medizin sie momentan noch nicht
kennt; dann frage ich mich aber wie die hersteller der geräte
von diesen schwingungen wissen??
wenn du auf den cd-player klopfst, springt er auch manchmal an, obwohl du nicht genau zuordnen kannst, wo genau sich was wie verändert hat. sobald du ein system als black box akzeptierst und freude an der empirie hast, resp. nicht unter massivem zeit- oder leidensdruck stehst, ist veränderung reizvoll. auch wenn es das auslasten von headschen zonen als ohmsche widerstände ist.
- es ist viel die rede davon wie wissenschaftlich das ganze
doch sei. der einzige verweis ist auf sogenannte experten mit
nichtssagenden zitaten und auf ein buch das man von den
herstellern selber kaufen kann in der die untersuchungen enthalten sind.
bin gleich ganz magnetisiert von deinen argumenten, schmunzel.
ja ja-
seriös ohne ende.
- es ist mehr wert auf wirtschaftlichkeitsberechnungen, etc.
gelegt als auf echte nachweisbare fakten.
es sind eindeutig reproduzierbare reize. die reizantworten streuen. und gerade das macht die anwendung interessant: du kannst einen trend erkennen. ob ich irgendwelche blüten sortiere, um mich zu ordnen oder mich elektrisch stimuliere, ich strukturiere vertrautes neu. und wenn mir das biofeedback hift, beunruhigendes mit konkret fassbarem abzugleichen, kann das prospektiv stabilisieren.
kurz: absoluter und 100% humbug.
hm, wie klinken an türen, axt anreich.
wenn ich eine seriöse therapie anbiete
dann stelle ich mich nicht so dar wie auf der seite.
erzähle,
natürlich kann diese „therapie“ wirken;
bei chronischen erkrankungen kann man
durch fast alles eine besserung erzielen-
auch wenn man täglich 3mal
über die linke schulter spuckt.
wann wo wie wem? ich schaff das nicht. jedenfalls nicht bei meiner eigenen schulter. ansonsten bestimmt ein tragfähiges konzept.
wichtig ist…
wie lange erfolge anhalten,
wie erfolge gemessen werden und
wie das kosten-nutzen verhältnis aussieht.
du beschreibst gerade transpersonales, nehme ich an.
nur wer offen die nachteile seiner therapie zugibt
dem kann man glauben schenken.
du setzt voraus, dass die therapie bei unterschiedlichen menschen gleich wirkt. aber gerade die unterschiedliche reaktion auf eine stereotypie macht das verfahren interessant. du erlebst den selben reiz immer wieder neu und tastest ab was sich verändert hat. ein "gegen"konzept zur konventionellen schmerztherapie.
gruß,