Hallo,
Bei Dehnübungen für den Rücken wird immer zu extremer Vorsicht gebeten, da man da sehr viel kaputt machen kann.
Was genau kann man kaputt machen? Wie wirkt sich das aus? Merkt man die Folgen sofort oder erst nach Jahren. Nach vielviel Jahren (2,3,10, 20, 30)?
Was sind die positiven Effekte vom Dehnen des Rückens (mal abgesehen vom sich gut fühlen).
Danke und liebe Grüsse
coco
Hallo!
In „unserer“ Gesellschaft wird bei allem zu extremer Vorsicht
geraten.
Das konstante Medienbombardement hat zu einem Wahn geführt der jede
Art von (neuer) Bewegung in einem schlechten Licht erscheinen lässt.
Daher fürchten sich viele Menschen inzwischen einfach vor allem.
Eine Wirbelsäule macht man am einfachsten auf zwei Arten kaputt:
- hohe Krafteinwirkung - kurze Dauer. Darunter fallen alle Stürze
aus grösseren Höhen, etc.
- geringe Krafteinwirkung - lange Dauer, d.h. regelmässige
einseitige Belastung ohne Erholungspausen
Was genau kann man kaputt machen? Wie wirkt sich das aus?
Merkt man die Folgen sofort oder erst nach Jahren. Nach
vielviel Jahren (2,3,10, 20, 30)?
Meine Patienten sind zwischen 20 und 91.
Die Älteren haben die „typischen“ Alterserscheinungen, die jüngeren
sitzen zu viel, zu „falsch“, zu einseitig.
Was sind die positiven Effekte vom Dehnen des Rückens (mal
abgesehen vom sich gut fühlen).
Da müsste man erst mal wissen was dehnen sein soll.
Der Begriff ist nicht definiert - daher hat jeder eine andere
Vorstellung was es bedeutet.
Tschüss
Matthias
Hallo!
In „unserer“ Gesellschaft wird bei allem zu extremer Vorsicht
geraten.
Das konstante Medienbombardement hat zu einem Wahn geführt der
jede
Art von (neuer) Bewegung in einem schlechten Licht erscheinen
lässt.
Daher fürchten sich viele Menschen inzwischen einfach vor
allem.
meinst du? ich erlebe es eigentlich eher umgekehrt. die leute gehen
von anfang an zum maximum und wenn sport gemacht wird, dann muss man
bis zur erschoepfung gehen, „dass man etwas gemacht hat“. weil das
dann aber nicht durchfuehrbar ist, kehrt sich das ganze ins gegenteil
und es wird gar nichts mehr gemacht.
Was genau kann man kaputt machen? Wie wirkt sich das aus?
Merkt man die Folgen sofort oder erst nach Jahren. Nach
vielviel Jahren (2,3,10, 20, 30)?
Meine Patienten sind zwischen 20 und 91.
Die Älteren haben die „typischen“ Alterserscheinungen, die
jüngeren
sitzen zu viel, zu „falsch“, zu einseitig.
ok, das hat ja erstmals nicht mit dehnung zu tun. im gegenteil,
dehnung koennte doch helfen, solche verkrampfungen zu lockern oder zu
verhindern.
Da müsste man erst mal wissen was dehnen sein soll.
Der Begriff ist nicht definiert - daher hat jeder eine andere
Vorstellung was es bedeutet.
ich meine damit uebungen wie die bruecke. uebungen, die die fuesse
dem kopf hintenrum annaehern. das beinhaltet eine dehnung des unteren
und des oberen rueckens.
liebe gruesse
coco
Hallo!
meinst du? ich erlebe es eigentlich eher umgekehrt. die leute
gehen
von anfang an zum maximum und wenn sport gemacht wird, dann
muss man
bis zur erschoepfung gehen, „dass man etwas gemacht hat“. weil
das
dann aber nicht durchfuehrbar ist, kehrt sich das ganze ins
gegenteil
und es wird gar nichts mehr gemacht.
Das kann natürlich auch sein; da ich aber mehr mit „kranken“ Leuten
zu tun habe sehe ich eher die die sich nicht mehr trauen.
Meine Patienten sind zwischen 20 und 91.
Die Älteren haben die „typischen“ Alterserscheinungen, die
jüngeren
sitzen zu viel, zu „falsch“, zu einseitig.
ok, das hat ja erstmals nicht mit dehnung zu tun. im
gegenteil,
dehnung koennte doch helfen, solche verkrampfungen zu lockern
oder zu
verhindern.
Wie gesagt: da ich keine Definition für das Wort Dehnung habe kann
ich auch nicht sagen ob es etwas bringt.
Da müsste man erst mal wissen was dehnen sein soll.
Der Begriff ist nicht definiert - daher hat jeder eine andere
Vorstellung was es bedeutet.
ich meine damit uebungen wie die bruecke. uebungen, die die
fuesse
dem kopf hintenrum annaehern. das beinhaltet eine dehnung des
unteren
und des oberen rueckens.
Spricht nichts dagegen.
Bringt die Wirbelsäule mal in eine andere Stellung.
Tschüss
Matthias
Hallo Matthias,
du hast von mir ein Sternchen bekommen für das folgende Statement:
In „unserer“ Gesellschaft wird bei allem zu extremer Vorsicht
geraten.
Was den Begriff „Dehnung“ angeht, so glaube ich schon, dass man den einigermaßen vernünftig definieren kann. Es geht z.B. beim Krafttraining ja nicht an, dass man nur „pumpt“ (mal abgesehen von Faktoren wie Herz und Kreislauf, die das möglicherweise nicht mitmachen- je nach Alter und allgemeiner Kondition und Trainingszustand), weil sich die Sehnen sonst verkürzen. Also wenn ich - sträflich, sträflich- da eine Weile nix mache, dann merke ich das schon und beginne mit dem Dehnen. Man will ja nicht irgendwann steif herumlaufen, nicht? Oder ist das nicht richtig? Ich bin nicht vom Fach.
Das konstante Medienbombardement hat zu einem Wahn geführt der
jede
Art von (neuer) Bewegung in einem schlechten Licht erscheinen
lässt.
Daher fürchten sich viele Menschen inzwischen einfach vor
allem.
Genau, wer nix macht, macht nix falsch, harr harr…
Eine Wirbelsäule macht man am einfachsten auf zwei Arten
kaputt:
- hohe Krafteinwirkung - kurze Dauer. Darunter fallen alle
Stürze
aus grösseren Höhen, etc.
- geringe Krafteinwirkung - lange Dauer, d.h. regelmässige
einseitige Belastung ohne Erholungspausen
zu 2) Also auch beim Krafttraining?
Da müsste man erst mal wissen was dehnen sein soll.
Der Begriff ist nicht definiert
Na ja, aber so irgendwie kann man sich als Laie schon was drunter denken, finde ich. Das Spagat kann auch keiner einfach so, sondern man muss lange dafür trainieren und eben dehnen, bis man das schafft. Das bedeutet es- zumindest in meiner Laienvorstellung, die mir aber nicht völlig an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint.
Gruß
Hermann
Hallo!
Was den Begriff „Dehnung“ angeht, so glaube ich schon, dass
man den einigermaßen vernünftig definieren kann.
Kann man - wird in guten Studien auch gemacht.
Da aber die Vorstellungen so weit auseinandergehen muss man den
Begriff genauer erklären sonst redet man aneinander vorbei.
Es geht z.B.
beim Krafttraining ja nicht an, dass man nur „pumpt“ (mal
abgesehen von Faktoren wie Herz und Kreislauf, die das
möglicherweise nicht mitmachen- je nach Alter und allgemeiner
Kondition und Trainingszustand), weil sich die Sehnen sonst
verkürzen.
Tun sie nicht.
Damit sich eine Sehne verkürzt musst du sie ca. 6 Monate lang
komplett ruhigstellen - z.b. eingipsen. Erst dann hat sie sich
wirklich strukturell verkürzt.
Also wenn ich - sträflich, sträflich- da eine Weile
nix mache, dann merke ich das schon und beginne mit dem
Dehnen. Man will ja nicht irgendwann steif herumlaufen, nicht?
Oder ist das nicht richtig? Ich bin nicht vom Fach.
Wenn du eine Zeitlang nichts machst dann verlierst du einfach die
Koordination/Kontrolle über deine Muskeln; das fühlt sich dann an als
ob man steifer geworden ist. Das ist aber nur ein Software und kein
Hardwareproblem.
Eine Wirbelsäule macht man am einfachsten auf zwei Arten
kaputt:
- hohe Krafteinwirkung - kurze Dauer. Darunter fallen alle
Stürze
aus grösseren Höhen, etc.
- geringe Krafteinwirkung - lange Dauer, d.h. regelmässige
einseitige Belastung ohne Erholungspausen
zu 2) Also auch beim Krafttraining?
Theoretisch ja - praktisch sehr selten.
Da sind Sportarten wie Tennis, Rudern, Bodenturnen wesentlich besser
geeignet.
Da müsste man erst mal wissen was dehnen sein soll.
Der Begriff ist nicht definiert
Na ja, aber so irgendwie kann man sich als Laie schon was
drunter denken, finde ich. Das Spagat kann auch keiner einfach
so, sondern man muss lange dafür trainieren und eben dehnen,
bis man das schafft. Das bedeutet es- zumindest in meiner
Laienvorstellung, die mir aber nicht völlig an den Haaren
herbeigezogen zu sein scheint.
Leider falsch.
Es gibt genau 2 Arten von Menschen: die einen können bzw. könnten den
Spagat - und die anderen nicht.
Ob man einen Spagat schafft hängt von den Hüftgelenken ab (Form/
Winkel) - und sonst von nichts.
Tschüss
Matthias
Hallo Matthias,
danke für dein Posting.
Was den Begriff „Dehnung“ angeht, so glaube ich schon, dass
man den einigermaßen vernünftig definieren kann.
Kann man - wird in guten Studien auch gemacht.
Ah, also doch…
Es geht z.B.
beim Krafttraining ja nicht an, dass man nur „pumpt“ (mal
abgesehen von Faktoren wie Herz und Kreislauf, die das
möglicherweise nicht mitmachen- je nach Alter und allgemeiner
Kondition und Trainingszustand), weil sich die Sehnen sonst
verkürzen.
Tun sie nicht.
Hab’ ich- bei allem Respekt- dennoch meine Zweifel.
Damit sich eine Sehne verkürzt musst du sie ca. 6 Monate lang
komplett ruhigstellen - z.b. eingipsen. Erst dann hat sie sich
wirklich strukturell verkürzt.
Hm, also um einen Muskel zu schwächen reichen etwa 2,5 Wochen Gips aus. Das konnte ich vor ein paar Jahren selbst erfahren.
Also wenn ich - sträflich, sträflich- da eine Weile
nix mache, dann merke ich das schon und beginne mit dem
Dehnen. Man will ja nicht irgendwann steif herumlaufen, nicht?
Oder ist das nicht richtig? Ich bin nicht vom Fach.
Wenn du eine Zeitlang nichts machst dann verlierst du einfach
die Koordination/Kontrolle über deine Muskeln; das fühlt sich dann
an als ob man steifer geworden ist. Das ist aber nur ein Software und
kein Hardwareproblem.
Das- mit Verlaub gesagt- riecht mir nach einer esoterischen Sichtweise der Dinge. Ich habe mal eine Weile Kampfsport gemacht, die „Software“ also auf eine bestimmte Art und Weise geschult. Glaub’ mal bloß nicht, dass ich da keine gescheite Technik mehr hinbekäme, auch wenn ich da schon Jahre nicht mehr in einem Verein trainiert habe
.
Gruß
Hermann
Hallo!
Was den Begriff „Dehnung“ angeht, so glaube ich schon, dass
man den einigermaßen vernünftig definieren kann.
Kann man - wird in guten Studien auch gemacht.
Ah, also doch…
Schlechte Studien und Laien rücken aber nie damit raus was sie
eigentlich meinen was jede Diskussion unmöglich macht.
Es geht z.B.
beim Krafttraining ja nicht an, dass man nur „pumpt“ (mal
abgesehen von Faktoren wie Herz und Kreislauf, die das
möglicherweise nicht mitmachen- je nach Alter und allgemeiner
Kondition und Trainingszustand), weil sich die Sehnen sonst
verkürzen.
Tun sie nicht.
Hab’ ich- bei allem Respekt- dennoch meine Zweifel.
Damit sich eine Sehne verkürzt musst du sie ca. 6 Monate lang
komplett ruhigstellen - z.b. eingipsen. Erst dann hat sie sich
wirklich strukturell verkürzt.
Hm, also um einen Muskel zu schwächen reichen etwa 2,5 Wochen
Gips aus. Das konnte ich vor ein paar Jahren selbst erfahren.
Und jetzt gehen die Probleme erst richtig los. 
Die ursprüngliche Frage war ja ob sich eine Sehne „verkürzen“ kann;
und plötzlich fängst du an von „Muskel schwächen“ zu schreiben.
Das ist eben das Problem bei all diesen Diskussionen - man muss bei
einem Thema bleiben - sonst kennt sich am Ende keiner mehr aus.
Die empfundene Muskelschwäche ist übrigens wieder mal nur ein Problem
der Ansteuerung des Muskels.
Also wenn ich - sträflich, sträflich- da eine Weile
nix mache, dann merke ich das schon und beginne mit dem
Dehnen. Man will ja nicht irgendwann steif herumlaufen, nicht?
Oder ist das nicht richtig? Ich bin nicht vom Fach.
Wenn du eine Zeitlang nichts machst dann verlierst du einfach
die Koordination/Kontrolle über deine Muskeln; das fühlt sich dann
an als ob man steifer geworden ist. Das ist aber nur ein Software
und
kein Hardwareproblem.
Das- mit Verlaub gesagt- riecht mir nach einer esoterischen
Sichtweise der Dinge. Ich habe mal eine Weile Kampfsport
gemacht, die „Software“ also auf eine bestimmte Art und Weise
geschult. Glaub’ mal bloß nicht, dass ich da keine gescheite
Technik mehr hinbekäme, auch wenn ich da schon Jahre nicht
mehr in einem Verein trainiert habe
.
Esoterisch vielleicht deswegen weil sie auf Fakten beruht die sich
aus den Fachzeitschriften nicht rausbewegen weil sie schwer zu
verkaufen sind.
Die ganze Sportwelt beruht auf dem Prinzip das zu sagen was vorher
schon jemand gesagt und gemacht hat - könnte man Tradition
nennen. 
Tschüss
Matthias