Dem Hund einen Knochen zuwerfen

moin lego

Naja, hmm, doch das hat es. Es hat eine Menge mit der
Kenntniss zu tun. So meinen auch heute noch viele Christen
oder im christlichen Umfeld aufgewachsene Menschen zu wissen,
dass Muslime einen anderen Gott mit Allah meinen, denn Juden
und Christen.

Und viele Juden und Muslime meinen das vermutlich auch. Aber genau das meinte ich mit diesem von außen reichlich merkwürdig anmutenden Streit.

So ist es beispielsweise Absicht vieler Christen den
juedischen Glauben moeglichst sich selbst nahe zu sehen, mit
der Ausnahme der Vergebung und des messianischen Sohnes …
huch ups :smile:

Naja, dass das Christentum seine Ursprünge im Judentum hat, lässt sich ja auch wohl kaum leugnen. Gelegentlich hört man für das Christentum ja auch die Bezeichnung „jüdische Sekte“ und dass das Christentum mit Jesus einen Juden als Religiongründer verehrt, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Und warum sollen sich die Christen nicht an ihre Wurzeln erinnern ?

Zudem stellt das Judentum aufgrund der oben von dir beschriebenen Haltung keine Gefahr für den christlichen Glauben dar…umgekehrt hingegen schon.

Wo der Unterschied allein darin bereits viel immenser ist und
es anschliessend weiter geht mit den Ansichten ueber
Vergebung/Schuldhaftigkeit des Menschen, sonstige
Religionsinterpretationen/-auslegungen/-lebensfuehrung/-feiertage
… etc

Und das ist so dermaßen wichtig, dass man sich gegenseitig dafür angiftet ?..hm…

Was ich hier vermisse, ist ein konstruktiver Dialog zwischen Christen und Juden. Mich (als Außenstehende) würden diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten nämlich schon mal interessieren. Allerdings scheint dies (zumindest hier) kaum möglich zu sein, aber das kann natürlich auch schlicht an den Leuten liegen, die hier posten.

huestel *g*

oh…bist du erkältet ? *gg*

Gruss
Marion

Moin Jörg

zuerst einmal bin ich nicht bissig…

ich hab ja auch nicht behauptet, dass alle so sind :smile:

Als alter Kathole weiß ich, dass wir gegnüber der jüdischen
Religion sehr aufgeschlossen sind. Jeder Karfreitag wird in
der katholischen Kirche für die Juden gebetet.
(siehe Nr. 6)
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/karfreitag/Fuer…

Danke, das fand ich sehr interessant, insbesondere auch die beiden Gebete danach…

lieben Gruss und auch dir einen schönen Advent :smile:
Marion

Moin Thomas

Also, wenn man dem Erscheinungsbild hier urteilt, dann sind
diejenigen, die am heftigsten beissen die Athos. Es scheint
für viele Athos immer noch eine untragbare Herausforderung zu
sein, mit einem Mono konfrontiert zu werden.

Bestes Beispiel ist Raimunds so sachlich formulierter Beitrag
unten.

hm…keine Ahnung, ob Raimund sich als Atheisten bezeichnen würde. Die paar Atheisten oder Agnostiker die ich kenne, haben jedenfalls keine Probleme mit den Monos, schon allein deshalb, weil für sie der Ausgang von Fragestellungen, die die Monos bewegt, nichts ist, was für sie selbst Konsequenzen hat.

Und was die Kriege angeht, da haben soziale Ungerechtigkeit
und Machtgier ja wohl die Nase als Ursachentreiber vorne.

Nun ja, kein Krieg ohne wirtschaftliche Ursachen. Diese mit etwas Religion zu würzen scheint aber ein beliebtes Mittelchen zu sein, Leute dazu zu bringen, sich für was auch immer erschießen zu lassen oder zu Töten, zumindest wenn es sich um Angriffs- oder Besatzungskriege handelt.

Gruss
Marion

Hallo Marion,

So meinen auch heute noch viele Christen
oder im christlichen Umfeld aufgewachsene Menschen zu wissen,
dass Muslime einen anderen Gott mit Allah meinen, denn Juden
und Christen.

Und viele Juden und Muslime meinen das vermutlich auch.

Sicherlich, nur mit Sicherheit hier relativ zu oben genannten viel weniger. Denn Juden und Muslime standen jahrehundertelang in friedlichem bilateralem Kontakt, anders als Juden und Christen oder Christen und Muslime. Weiter, die roemische Kirche als auch mittelalterliche weltliche Macht verbreitete ebenso jahrhundertelang den Wahnsinn von den schlitzaeugigen Daemonen des Teufels alias Muslime.

Aber genau das meinte ich mit diesem von außen reichlich :merkwürdiganmutenden Streit.

Ah, jetzt meine ich erstmals genauer zu wissen wie Du Streitigkeiten der 3 „Mono´s“ verstehen/sehen willst.

Naja, dass das Christentum seine Ursprünge im Judentum hat,
lässt sich ja auch wohl kaum leugnen. Gelegentlich hört man
für das Christentum ja auch die Bezeichnung „jüdische Sekte“
und dass das Christentum mit Jesus einen Juden als
Religiongründer verehrt, ist ja auch nicht von der Hand zu
weisen.

lol *g*

Und warum sollen sich die Christen nicht an ihre
Wurzeln erinnern ?

Klar, sie berufen sich darauf als selbsternannter Erbe zuweil sogar bis dato, wo das Judentum aber immer noch lebt.

Zudem stellt das Judentum aufgrund der oben von dir
beschriebenen Haltung keine Gefahr für den christlichen
Glauben dar…umgekehrt hingegen schon.

Genau, da liegt ein Haken verborgen.

Wo der Unterschied allein darin bereits viel immenser ist und
es anschliessend weiter geht mit den Ansichten ueber
Vergebung/Schuldhaftigkeit des Menschen, sonstige
Religionsinterpretationen/-auslegungen/-lebensfuehrung/-feiertage
… etc

Und das ist so dermaßen wichtig, dass man sich gegenseitig
dafür angiftet ?..hm…

Naja, das ist aber dann bitte Religionsmissbrauch oder religioeses Unwissen.

Was ich hier vermisse, ist ein konstruktiver Dialog zwischen
Christen und Juden. Mich (als Außenstehende) würden diese
Unterschiede und Gemeinsamkeiten nämlich schon mal
interessieren. Allerdings scheint dies (zumindest hier) kaum
möglich zu sein, aber das kann natürlich auch schlicht an den
Leuten liegen, die hier posten.

Der christlich-juedische Dialog scheitert oft an folgenden Dingen:

ad 1 a
Juden haben kein Interesse am Christentum, es ist nicht ihre Religion, die jahrhundertelange religioese/geistige/physische Missionierung/Unterdrueckung/Verfolgung

ad 1 b
Christen haben ein elementares Interesse am Judentum, siehe selbsternannte Erben

ad 2
Unter dem Deckmantel der Kommunikation mischen sich oft christ. Judenmissionare, das ist eine religioese Respektlosigkeit

ad 3
Juden sind relativ zu „neugierigen“ Christen im sogenannten Dialog hoffnungslos „outnumbered“

ad 4
wenn Christen meinen etwas von ihrer „Mutterreligion“ zu wissen und damit Juden unrichtig ueber deren Religion aufklaeren zu wollen oder gar dritten Christen unrichtig ueber das Judentum aufzuklaeren meinen, ziehen sich Juden gerne angewidert und berechtigt zurueck, siehe „Outnumbering“

ad 5
Irgendwann kommt von jedem Christen die Frage nach Jesus auf im Dialog mit Juden. Und wenn es nur die noch recht relativ harmlose Frage danach ist, was Juden von Jesus halten. Dann siehe die anderen Punkte und das ist trotzdem ein eigenstaendiger Punkt 5. Sprichwoertlich wird gesagt, dass Juden ein umfallender Reissack in China mehr interessiert denn Jesus. Spaetestens hier hoert fuer fast alle der wenigen ueberhaupt am sogenannten Dialog interessierten Juden der Dialog auf. Finito :smile:

huestel *g*

oh…bist du erkältet ? *gg*

Ja und Nein, bei manchen Beitraegen im Brett hier steckt der Unwissenheits-Troll-Virus drin, Du weisst schon welchen Beitraege/Beitragenden ich meinte :smile: *winke winke an Mr. X*

*g*

viele gruesse, peter

Moin lego,

Sicherlich, nur mit Sicherheit hier relativ zu oben genannten
viel weniger. Denn Juden und Muslime standen jahrehundertelang
in friedlichem bilateralem Kontakt, anders als Juden und
Christen oder Christen und Muslime. Weiter, die roemische
Kirche als auch mittelalterliche weltliche Macht verbreitete
ebenso jahrhundertelang den Wahnsinn von den schlitzaeugigen
Daemonen des Teufels alias Muslime.

Und genau so einen Blödsinn meine ich. Das ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür, krampfhaft eine Art „moralische Überlegenheit“ festlegen zu wollen. Irgendwo in der Geschichte wird sich doch was finden, wo die Christen die „böseren“ waren, tja, und irgendwo findet sich das auch für die Juden und die Moslems. Und ? Soll das jetzt die Grundlage für einen konstruktiven Dialog sein ?

Naja, dass das Christentum seine Ursprünge im Judentum hat,
lässt sich ja auch wohl kaum leugnen. Gelegentlich hört man
für das Christentum ja auch die Bezeichnung „jüdische Sekte“
und dass das Christentum mit Jesus einen Juden als
Religiongründer verehrt, ist ja auch nicht von der Hand zu
weisen.

lol *g*

Und warum sollen sich die Christen nicht an ihre
Wurzeln erinnern ?

Klar, sie berufen sich darauf als selbsternannter Erbe zuweil
sogar bis dato, wo das Judentum aber immer noch lebt.

Judentum und Christentum haben die gleichen Wurzeln. Na und ? Mir scheint, dass ist vor allem für die Juden ein Problem. Warum das so ist, kann ich allerdings nicht so recht nachvollziehen. Es ist doch wahrlich nichts ungewöhnliches, dass sich eine religiöse Gruppe irgendwann spaltet und recht unterschiedliche Wege weitergeht. In diesem Sinne sind die heutigen Christen genau so Erben des Judentums von vor 2000 Jahren wie die heutigen Juden.

Zudem stellt das Judentum aufgrund der oben von dir
beschriebenen Haltung keine Gefahr für den christlichen
Glauben dar…umgekehrt hingegen schon.

Genau, da liegt ein Haken verborgen.

Ehrlich gesagt, was das von mir lediglich eine Vrmutung. Wieso stellt das Chritentum für das Judentum eine Gefahr da ? Soweit ich weiss, ist Zwangsmissionierung im Christentum weitgehend abgeschafft. *g*

Der christlich-juedische Dialog scheitert oft an folgenden
Dingen:

ad 1 a
Juden haben kein Interesse am Christentum, es ist nicht ihre
Religion,

Ja und ? es gibt auch jede Menge Christen, Muslime etc., die kein Interesse an anderen Religionen haben, außer der eigenen. Aber den Juden pauschal diese Art dümmliches Desinteresse unterschieben zu wollen halte ich doch für etwas gewagt.

die jahrhundertelange religioese/geistige/physische

Missionierung/Unterdrueckung/Verfolgung

Nun ja, das gilt für andere Völker genau so. Allerdings scheint das Judentum das einzige Volk zu sein, dass das „Verfolgt werden“ sozusagen zum Bestandteil der eigenen Identität auserkoren hat. Was machen diese Leute eigentlich, wenn real kaum noch eine nennenswerte Bedrohung oder Verfolgung vorliegt ? Kollektive Paranoia entwickeln ?

ad 1 b
Christen haben ein elementares Interesse am Judentum, siehe
selbsternannte Erben

Verwechselst du hier Interesse am (aktuellen) Judentum nicht mit Interesse an den eigenen Wurzeln ?

ad 2
Unter dem Deckmantel der Kommunikation mischen sich oft
christ. Judenmissionare, das ist eine religioese
Respektlosigkeit

*lol* naja, sowas nenn ich Rumgezicke. Wer sich seines Glaubens sicher ist, braucht missionarische Aktivitäten kaum fürchten, im Gegenteil. Mir ist das immer wieder eine willkommene Gelegenheit, meine eigenen Überzeugungen auf den Prüfstein zu stellen.

ad 3
Juden sind relativ zu „neugierigen“ Christen im sogenannten
Dialog hoffnungslos „outnumbered“

Ach herrjeh…soll ich dir ausrechnen, auf wieviel neugierige Christen in D ein Buddhist kommt ? Na und ? Wo ist das Problem ? Die meisten Buddhistischen Gruppen, die ich kenne, freuen sich über Interesse von Angehörigen anderer Religionen. Ich versteh nicht ganz, wieso Interesse am anderen einem Dialog hinderlich sein soll. Gleichgültigkeit oder gar Ablehnung gepaart mit Unwissenheit ist doch viel schlimmer.

ad 4
wenn Christen meinen etwas von ihrer „Mutterreligion“ zu
wissen und damit Juden unrichtig ueber deren Religion
aufklaeren zu wollen oder gar dritten Christen unrichtig ueber
das Judentum aufzuklaeren meinen, ziehen sich Juden gerne
angewidert und berechtigt zurueck, siehe „Outnumbering“

Ok, beleidigt schmollen ist der Kommunikation nicht sonderlich förderlich, das sehe ich ein. Inwiefern du diesen Rückzug als „berechtigt“ ansiehst, ist mir allerdings nicht klar. Was meinst du, wieviel krauses, vermeintlich buddhstisches Denken von der Esoterik-New-Age-Szene vereinnahmt und verfälscht wurde. Da stehen mir auch manchmal die Haare zu Berge und ich nehme mal an den meisten Christen hängt das Gequake von den „bösenbösen“ marodierenden, erobernden, massenmordenden und zwangsmissionierenden Christen genau so zum Hals raus.

ad 5
Irgendwann kommt von jedem Christen die Frage nach Jesus auf
im Dialog mit Juden. Und wenn es nur die noch recht relativ
harmlose Frage danach ist, was Juden von Jesus halten.

Ja und ? Wundet dich das ? Schließlich ist es doch genau diese Frage (wie hältst du es mit Jesus), die vor ca. 2000 Jahren zur Spaltung des Judentums geführt hat. Mir scheint, du willst mir weismachen, dass die Juden dieses in ihrer Religion doch wohl wichtige Ereignis mit bis heute weitreichenden Folgen schlichtweg versuchen zu ignorieren oder zu verdrängen. Und falls es tatsächlich so sein sollte, warum ?

Sprichwoertlich wird gesagt,

(von wem ?)

dass

Juden ein umfallender Reissack in China mehr interessiert denn
Jesus. Spaetestens hier hoert fuer fast alle der wenigen
ueberhaupt am sogenannten Dialog interessierten Juden der
Dialog auf. Finito :smile:

Versteh ich nicht und kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Die meisten Juden leben schließlich in einer Gesellschaft mit vornehmlich Angehörigen anderer Religionen, insbesondere Christentum. Wie schafft man es da, eine Auseinandersetzung mit dieser Religion völlig zu verdrängen und vor allem, was ich nicht verstehe, warum würden Juden das überhaupt wollen ?

Gruss
Marion

Hallo Marion,

Und genau so einen Blödsinn meine ich. Das ist für mich ein
wunderbares Beispiel dafür, krampfhaft eine Art „moralische
Überlegenheit“ festlegen zu wollen. Irgendwo in der Geschichte

Nein nein :smile:
Bzw ja, da liegt der Hase im Pfeffer wenn wer auch immer meint ueber dem anderen zu stehen. Ich habe solch ein Negativbeispiel nur konkret begruendet.

Judentum und Christentum haben die gleichen Wurzeln. Na und ?
Mir scheint, dass ist vor allem für die Juden ein Problem.
Warum das so ist, kann ich allerdings nicht so recht
nachvollziehen. Es ist doch wahrlich nichts ungewöhnliches,

Missionierung bzw der Versuch der geistigen Ausloeschung bis heute. Zwar nur von christ. Splittergruppen heutzutage. Dennoch aufgrund vorheriger Erfahrung praegend.

dass sich eine religiöse Gruppe irgendwann spaltet und recht
unterschiedliche Wege weitergeht. In diesem Sinne sind die
heutigen Christen genau so Erben des Judentums von vor 2000
Jahren wie die heutigen Juden.

Das ist alles ok. Schwierig wird es da, wo jemand sich jemand als alleiniger Erbfolger versteht. Siehe ganz oben, die „moralische Überlegenheit“.

Ehrlich gesagt, was das von mir lediglich eine Vrmutung. Wieso
stellt das Chritentum für das Judentum eine Gefahr da ? Soweit
ich weiss, ist Zwangsmissionierung im Christentum weitgehend
abgeschafft. *g*

Das Christentum als ganzes, als alle Christen wohl nicht. Wohl aber christ. Splittergruppen und allgemeine Assimilation in einer Gesellschaft, die meist, sprich bis auf IL, nur nichtjuedisch dominiert wird.

Ja und ? es gibt auch jede Menge Christen, Muslime etc., die
kein Interesse an anderen Religionen haben, außer der eigenen.
Aber den Juden pauschal diese Art dümmliches Desinteresse
unterschieben zu wollen halte ich doch für etwas gewagt.

Tut mir leid. Es ist so. Das hat nichts mit der Unterstellung von „dümmliches Desinteresse“ zu tun. Das Desinteresse von Juden am Christentum ist authentisch wie beschrieben. Einzelne persoenliche Aussnahmen bestaetigen die Regel. Auch wenn ich nicht juedisch bin, so kann ich sagen dass ich diese juedische Binnensicht statistisch signikant bestaetigen kann. Und zwar aus dem privaten Bereich allein. Nix mit Cyberkontakten und aehnlich. Statistisch signikant(ups der Physiker kommt durch lol)

die jahrhundertelange religioese/geistige/physische

Missionierung/Unterdrueckung/Verfolgung

Nun ja, das gilt für andere Völker genau so. Allerdings
scheint das Judentum das einzige Volk zu sein, dass das
„Verfolgt werden“ sozusagen zum Bestandteil der eigenen
Identität auserkoren hat. Was machen diese Leute eigentlich,
wenn real kaum noch eine nennenswerte Bedrohung oder
Verfolgung vorliegt ? Kollektive Paranoia entwickeln ?

nee das hat es sicherlich nicht. das ist ein gaengiger irrtum ueber das judentum, dass es verfolgung zu einem wesentlichen bestandteil seiner identitaet erhebt.

ad 1 b
Christen haben ein elementares Interesse am Judentum, siehe
selbsternannte Erben

Verwechselst du hier Interesse am (aktuellen) Judentum nicht
mit Interesse an den eigenen Wurzeln ?

Nein :smile: absolut nicht! lol

ad 2
Unter dem Deckmantel der Kommunikation mischen sich oft
christ. Judenmissionare, das ist eine religioese
Respektlosigkeit

*lol* naja, sowas nenn ich Rumgezicke. Wer sich seines
Glaubens sicher ist, braucht missionarische Aktivitäten kaum
fürchten, im Gegenteil. Mir ist das immer wieder eine
willkommene Gelegenheit, meine eigenen Überzeugungen auf den
Prüfstein zu stellen.

Ja alldieweil tauchen vor Deutschland Synagogen und auch innen drinnen Missionare bewusst auf um Juden aus der ehemaligen SU nach 70 Jahren kommunistischer allgemeiner religioeser Unterdrueckung abzufangen. Diese sind sehr wohl dafuer anfaellig. Nicht alle, aber einige. Denn sie koennen zwischen Judentum und geschickten Missionaren kaum unterscheiden.

ad 3
Juden sind relativ zu „neugierigen“ Christen im sogenannten
Dialog hoffnungslos „outnumbered“

Ach herrjeh…soll ich dir ausrechnen, auf wieviel neugierige
Christen in D ein Buddhist kommt ? Na und ? Wo ist das Problem
? Die meisten Buddhistischen Gruppen, die ich kenne, freuen
sich über Interesse von Angehörigen anderer Religionen. Ich

Die meisten Juden freuen sich nicht ueber christliches Interesse am Judentum in der meist gengigen Form. Da ist wohl ein Unterschied zwischen den meisten Juden und den meisten Buddhisten hierzulande :smile:

versteh nicht ganz, wieso Interesse am anderen einem Dialog
hinderlich sein soll. Gleichgültigkeit oder gar
Ablehnung gepaart mit Unwissenheit ist doch viel schlimmer.

ad 4
wenn Christen meinen etwas von ihrer „Mutterreligion“ zu
wissen und damit Juden unrichtig ueber deren Religion
aufklaeren zu wollen oder gar dritten Christen unrichtig ueber
das Judentum aufzuklaeren meinen, ziehen sich Juden gerne
angewidert und berechtigt zurueck, siehe „Outnumbering“

„berechtigt“ ansiehst, ist mir allerdings nicht klar. Was
meinst du, wieviel krauses, vermeintlich buddhstisches Denken
von der Esoterik-New-Age-Szene vereinnahmt und verfälscht
wurde. Da stehen mir auch manchmal die Haare zu Berge und ich

Kann ich mir ein wenig vorstellen. Was ich mir sonst zum sogenannten christ.-juedischen Dialog vorstellen kann geht ueber ein wenig hinaus aufgrund meines Wissens.

nehme mal an den meisten Christen hängt das Gequake von den
„bösenbösen“ marodierenden, erobernden, massenmordenden und
zwangsmissionierenden Christen genau so zum Hals raus.

Neee, wer hat denn das so scharf und einseitig formuliert? Ich sicher nicht, nicht das wir uns da falsch verstehen. So ist es nicht. Weder bei Christen noch bei Juden. Anderes waere eine unwahre klischeehafte Vorstellung oder besser Missinterpretation.

Irgendwann kommt von jedem Christen die Frage nach Jesus auf
im Dialog mit Juden. Und wenn es nur die noch recht relativ
harmlose Frage danach ist, was Juden von Jesus halten.

Ja und ? Wundet dich das ? Schließlich ist es doch genau diese
Frage (wie hältst du es mit Jesus), die vor ca. 2000 Jahren
zur Spaltung des Judentums geführt hat. Mir scheint, du willst
mir weismachen, dass die Juden dieses in ihrer Religion doch
wohl wichtige Ereignis mit bis heute weitreichenden Folgen
schlichtweg versuchen zu ignorieren oder zu verdrängen. Und
falls es tatsächlich so sein sollte, warum ?

Von christlicher Seite wundert mich das nicht. Jedoch zu der juedischen Seite: Nein, es ist eben nicht ihre Religion, und im Namen der anderen Religion, im Namen Jesus, wurde weiter eine Menge Mist gemacht bis sagen wir 1800. Weswegen es zutreffend ist, es wird ignoriert oder darueber gelacht. Verdraengt ist wohl unzutreffend. Schon mal 20 Juden erlebt, die einen christl. Missionar teils auslachend mit bestem Schabernack teils mit totaler Ignoranz missachtet haben? Ich ja, und ich wurde in die Spaesse freundlich mit einbezogen, eingebunden, um den Herren auf den Arm zu nehmen. Allerdings auf den Arm genommen ohne auf religioese Belange Bezug zu nehmen, das waere respektlos. Was haben wir gelacht :smile:

Spaetestens hier hoert fuer fast alle der wenigen
ueberhaupt am sogenannten Dialog interessierten Juden der
Dialog auf. Finito :smile:

Versteh ich nicht und kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht
vorstellen. Die meisten Juden leben schließlich in einer
Gesellschaft mit vornehmlich Angehörigen anderer Religionen,
insbesondere Christentum. Wie schafft man es da, eine
Auseinandersetzung mit dieser Religion völlig zu verdrängen
und vor allem, was ich nicht verstehe, warum würden
Juden das überhaupt wollen ?

Wie oft beschaeftigst Du Dich, die Du Dich als buddhistisch verstehst, mit Jesus und mit den christlichen Schriften? Wenig bis gar nicht? Siehste! Juden interressieren sich fuer christliche Ansichten ungefaehr im Rahmen von Nullkommanix. Einzelne persoenliche Aussnahmen bestaetigen die Regel.

viele morgendliche Gruesse, peter

dumm sein!?
Hallo Demetrius,

Hallo Raimund,

denn es sind in kurzer Zeit relativ viel Antworten gekommen!

Nicht unbedingt dumm, aber auf der gleichen Ebene.
Bestätigt also nur meine Aussage. :- )))

)

Grüße an den Experten und Besitzer der alleinigen Weisheit.

Darüber kannst Du Dir kein Urteil erlauben.

Demetrius

Raimund

Moin Demetrius

Hallo Pendragon,

Aber wie gesagt, ich weiss nichtmal, was Du mit deinen Monos
meinst. Vielleicht kannst Du das auch einem ganz einfachen
Menschen erleutern?

Die drei großen Monotheistischen Religionen Christentum, Islam
und Judentum.

Da lag ich ja nicht ganz daneben.
Da müßtest Du aber auch die Jeugen Jehovas mit hinein nehmen (sind aber wohl nicht groß genug?) :- )))
Gleiches Buch - der Rest ist doch wohl Auslegungssache.

Als die 3 großen Religionen zähle ich Buddhismus, Hinduismus und Christentum (Deine 3 Monos).
Die prinzipiellen Aussagen sind auch hier gleich. Allerdings nicht an der Oberfläche, sondern im tieferen Sinn.

MfG,

Demetrius

Gruss
Marion

ja, aber die zuschauer sehen sich das dumme programm doch
nicht an, WEIL der sender kasse macht, sondern weil das
programm bescheuert ist, also stimmt mein vergleich! :stuck_out_tongue:

Das ist auch klar.

Werde ich nach meinem Tod mit dieser geliebten Katze wieder
vereint sein?

find ich gar nicht so dumm. die frage inwieweit tiere eine
seele haben bzw. warum nicht taucht in sämtlichen religionen
und philosophien aller zeiten auf.

Jedes Lebewesen hat eine Seele. Denn die Seele ist ja das, was den Körper BELEBT.

MfG,

Demetrius

grüße
lehitraot.

Hallo Demetrius,

Die drei großen Monotheistischen Religionen Christentum, Islam
und Judentum.

Da lag ich ja nicht ganz daneben.
Da müßtest Du aber auch die Jeugen Jehovas mit hinein nehmen
(sind aber wohl nicht groß genug?) :- )))

Aber Jene sind doch Christen letztendlich.

Gleiches Buch - der Rest ist doch wohl Auslegungssache.

Als die 3 großen Religionen zähle ich Buddhismus, Hinduismus
und Christentum (Deine 3 Monos).

Huch, und der Islam mit Millarden Muslimen? Und das Judentum, auf dass sich sowohl das NT als auch Mohammed zum Teil beruft? Also wenn schon diese drei, die Du nennst, dann Buddhismus, Hinduismus und die streng monotheistische(n) abrahamitsche(n) Religion(en).

Die prinzipiellen Aussagen sind auch hier gleich. Allerdings
nicht an der Oberfläche, sondern im tieferen Sinn.

-)

viele Gruesse, peter

moin lego

Ja alldieweil tauchen vor Deutschland Synagogen und auch innen
drinnen Missionare bewusst auf um Juden aus der ehemaligen SU
nach 70 Jahren kommunistischer allgemeiner religioeser
Unterdrueckung abzufangen. Diese sind sehr wohl dafuer
anfaellig. Nicht alle, aber einige. Denn sie koennen zwischen
Judentum und geschickten Missionaren kaum unterscheiden.

Ach mir kommen die Tränen. Willkommen im Land der Religionsfreiheit. Wer schützt diese armen überforderten Kreaturen eigentlich vor ähnlich schrecklichen Dingen wie Verführung durch Werbung ?

Die meisten Juden freuen sich nicht ueber christliches
Interesse am Judentum in der meist gengigen Form. Da ist wohl
ein Unterschied zwischen den meisten Juden und den meisten
Buddhisten hierzulande :smile:

Das sei ihnen zugestanden. Dann aber bitte auch kein Gejammer über Ausgrenzung oder Vorurteile. Wer sich selbst ausgrenzt braucht sich nicht beschweren und Vorurteile kann man nur abbauen, in denen man ihnen begegnet, nicht indem man sich dem Dialog verweigert. Mir kommt langsam der Verdacht, ob dieser Dialog nicht auch deswegen verweigert wird, damit Juden schön ihre Voruteile gegenüber Deutschen und Christen weiter hätscheln können.

„berechtigt“ ansiehst, ist mir allerdings nicht klar. Was
meinst du, wieviel krauses, vermeintlich buddhstisches Denken
von der Esoterik-New-Age-Szene vereinnahmt und verfälscht
wurde. Da stehen mir auch manchmal die Haare zu Berge und ich

Kann ich mir ein wenig vorstellen. Was ich mir sonst zum
sogenannten christ.-juedischen Dialog vorstellen kann geht
ueber ein wenig hinaus aufgrund meines Wissens.

Tja, schon witzig, dass ausgerechnet wir beide uns zu diesem Thema unterhalten *g*.

nehme mal an den meisten Christen hängt das Gequake von den
„bösenbösen“ marodierenden, erobernden, massenmordenden und
zwangsmissionierenden Christen genau so zum Hals raus.

Neee, wer hat denn das so scharf und einseitig formuliert? Ich
sicher nicht, nicht das wir uns da falsch verstehen. So ist es
nicht. Weder bei Christen noch bei Juden. Anderes waere eine
unwahre klischeehafte Vorstellung oder besser
Missinterpretation.

Naja, schau dir doch nur mal wieder diese unappetitlichen Threads „Afghanistan, China…“ und „Jesus ein Schwarzer“ an. Komischerweise melden sich grade zum letzten Thread auch Juden zu Wort. Sagtest du nicht, Jesus wäre für Juden keine Thema ?

Ja und ? Wundet dich das ? Schließlich ist es doch genau diese
Frage (wie hältst du es mit Jesus), die vor ca. 2000 Jahren
zur Spaltung des Judentums geführt hat. Mir scheint, du willst
mir weismachen, dass die Juden dieses in ihrer Religion doch
wohl wichtige Ereignis mit bis heute weitreichenden Folgen
schlichtweg versuchen zu ignorieren oder zu verdrängen. Und
falls es tatsächlich so sein sollte, warum ?

Von christlicher Seite wundert mich das nicht. Jedoch zu der
juedischen Seite: Nein, es ist eben nicht ihre Religion,

Das war auch nicht mein Punkt. Les nochmal nach. Ich frage mich, inwiefern sich Juden mit der Spaltung ihrer Religion vor ca. 2000 Jahren auseinandersetzen.

Weswegen es

zutreffend ist, es wird ignoriert oder darueber gelacht.

Jemanden auszulachen kann u.U. verletzender sein, als jemandem eins aufs Maul zu hauen.

Wie oft beschaeftigst Du Dich, die Du Dich als buddhistisch
verstehst, mit Jesus und mit den christlichen Schriften? Wenig
bis gar nicht? Siehste!

Falsch. Schließlich lebe ich in einem christlichen Land und bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Zwar würde ich mich nicht unbedingt als Experten fürs Christentum betrachten, aber zumindest die Grundlagen sind mir bekannt und eine Bibel besitze ich ebenfalls.

Juden interressieren sich fuer

christliche Ansichten ungefaehr im Rahmen von Nullkommanix.
Einzelne persoenliche Aussnahmen bestaetigen die Regel.

Siehe oben…eigene Selbstschuld.

Gruss
Marion

Urreligion und Ausbreitung
Hallo Lego,

Es wird wohl vor Urzeiten EINE Religion gegeben haben – das höchste Wissen.
Man kann das als Wurzel und Stamm sehen.

Daraus gingen 2 Äste hervor.
Einer mit der Vorstellung eines Gottes, und der andere Ast ohne die Vorstellung eines Gottes.

Vor 4000 – 6000 Jahren
Die Vorstellung mit Gott = Abraham, Moses (Judentum).
Die Vorstellung ohne Gott = Veden, Upanischaden, (Hinduismus).

Vor 2000-3000 Jahren
Aus dem Judentum gingen diese 3 hervor: Judentum, Islam, Christentum.
Aus dem Hinduismus gingen diese 3 hervor: Hinduismus, Buddhismus, Daoismus.
Das sind die 6 Zweige.

Diese Zweige verzweigen sich wieder (Katholiken, Evangelen, usw.)… und wieder … und wieder … bis zu den Blättern (welche dann die kleinen Sekten sind).

So hat sich die Religion ausgebreitet – entsprechend den universellen Prinzipien:

Aus EINHEIT wird Zweiheit, aus Zweiheit – Dreiheit, und aus Dreiheit entstehen die Hunderttausend Wesen (Lao-Tse).

Je weiter sich die Religionen ausbreiteten, um so mehr wurden sie verfälscht. Daher musste immer mal wieder einer kommen, der das krumm gewordene wieder gerade biegt, das Verfallene wieder aufrichtet.

So ungefähr sehe ich das.

Mit freundlichen Grüßen

Demetrius

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Demetrius,

Es wird wohl vor Urzeiten EINE Religion gegeben haben – das
höchste Wissen.

Hmm :smile: Du meinst irgendwo vor hunderttausend Jahren (ca.) in einem relativ kleinen Flecken von Afrika? ok, da koennte ich mitgehen, also solch ein Modell akzeptieren als eine moegliche Variante.

Dann sagst Du ohne Monotheismus und mit Monotheismus, zwei also.

Aus dem Judentum sagst Du dann J, C, I
Aus dem Hinduismus sagst Du dann H, B, D

Vorher sagtest Du aber, es gaebe Deiner Ansicht nach drei grosse Religionen und zwar C, B und H

Und das vollziehe ich nicht nach bei Dir als kleiner, eigentlich nicht der Rede wert, innerer Widerspruch.

Entweder siehst Du dann zwei Weltreligionen als heute gegeben an, und zwar Monotheismus oder abrahamitische Religion oder der Ursprung aus dem Judentum und die zweite als Hinduismus und nicht streng monotheistisch. Oder aber Du sagst es gaebe 6 grosse Weltreligionen C J I und H B D.
Ich stieg ein, als Du jedoch meintest es gaebe Deiner Ansicht nach 3 Weltreligionen und zwar C B H. Das finde ich bei Dir jetzt nicht stimmig, Peanuts. Willst Du mir Deine Ansicht wen Du nun als Weltreligion bezeichnest noch einmal darlegen? Wobei, ich habe Deine Vorgehensweise einer Zaehlung der Anzahl der Weltreli´s schon verstanden.

hmm :smile:
in any case, cheers, peter

Man kann das als Wurzel und Stamm sehen.

Daraus gingen 2 Äste hervor.
Einer mit der Vorstellung eines Gottes, und der andere Ast
ohne die Vorstellung eines Gottes.

Vor 4000 – 6000 Jahren
Die Vorstellung mit Gott = Abraham, Moses (Judentum).
Die Vorstellung ohne Gott = Veden, Upanischaden, (Hinduismus).

Vor 2000-3000 Jahren
Aus dem Judentum gingen diese 3 hervor: Judentum, Islam,
Christentum.
Aus dem Hinduismus gingen diese 3 hervor: Hinduismus,
Buddhismus, Daoismus.
Das sind die 6 Zweige.

Diese Zweige verzweigen sich wieder (Katholiken, Evangelen,
usw.)… und wieder … und wieder … bis zu den Blättern
(welche dann die kleinen Sekten sind).

So hat sich die Religion ausgebreitet – entsprechend den
universellen Prinzipien:

Aus EINHEIT wird Zweiheit, aus Zweiheit – Dreiheit, und aus
Dreiheit entstehen die Hunderttausend Wesen (Lao-Tse).

Je weiter sich die Religionen ausbreiteten, um so mehr wurden
sie verfälscht. Daher musste immer mal wieder einer kommen,
der das krumm gewordene wieder gerade biegt, das Verfallene
wieder aufrichtet.

So ungefähr sehe ich das.

Mit freundlichen Grüßen

Demetrius

Hallo Demetrius,

Die drei großen Monotheistischen Religionen Christentum, Islam
und Judentum.

Da lag ich ja nicht ganz daneben.
Da müßtest Du aber auch die Jeugen Jehovas mit hinein nehmen
(sind aber wohl nicht groß genug?) :- )))

Aber Jene sind doch Christen letztendlich.

Gleiches Buch - der Rest ist doch wohl Auslegungssache.

Als die 3 großen Religionen zähle ich Buddhismus, Hinduismus
und Christentum (Deine 3 Monos).

Huch, und der Islam mit Millarden Muslimen? Und das Judentum,
auf dass sich sowohl das NT als auch Mohammed zum Teil beruft?
Also wenn schon diese drei, die Du nennst, dann Buddhismus,
Hinduismus und die streng monotheistische(n) abrahamitsche(n)
Religion(en).

Die prinzipiellen Aussagen sind auch hier gleich. Allerdings
nicht an der Oberfläche, sondern im tieferen Sinn.

Hallo Marion,

p.s. ein re-edit, das erste Posting von mir war derart grottenschlecht schnell in die tastatur gehauen, sorry

Ja alldieweil tauchen vor Deutschland Synagogen und auch innen
drinnen Missionare bewusst auf um Juden aus der ehemaligen SU
nach 70 Jahren kommunistischer allgemeiner religioeser
Unterdrueckung abzufangen. Diese sind sehr wohl dafuer
anfaellig. Nicht alle, aber einige. Denn sie koennen zwischen
Judentum und geschickten Missionaren kaum unterscheiden.

Ach mir kommen die Tränen. Willkommen im Land der
Religionsfreiheit. Wer schützt diese armen überforderten
Kreaturen eigentlich vor ähnlich schrecklichen Dingen wie
Verführung durch Werbung ?

Mensch, jetzt ueberinterpretierst Du aber. Es ist keineswegs so, dass Juden sich zuhauf taufen lassen. Es sind nur wenige, die diesen Schritt, der eher assimilatiiv denn religioes bedingst ist, gehen. Was aergerlich ist fuer jued. Gemeinden wenn aktiv missionierende Christen sich als Juden ausgeben und Blaetter verteilen, die nicht jeder als sofort missionarisch erkennen kann, weil in ihnen sehr geschickt beide Religionen ineinander verwebt werden. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist fuer juedische Gemeinden aergerlich, aber kein Beinbruch. Da musst Du nicht von „armen ueberforderten Kreaturen“ daherreden. Ich sagte einmal einem orthodox-jued. Israeli, der nur halb schlecht, halb recht lateinische Buchstaben und deutsch lesen kann, dass er gerade einen fundamentalistischen islamfeindlichen christl.missionierenden Flyer in der Hand haelt. Dieser Flyer gab vor juedischen Ursprungs zu sein. Er war erstaunt und ich musste es ihm zwei mal sagen was er in der Hand haelt und erst ann warf er ihn weg. Natuerlich ist dieser Mann nie missionierbar. Geaergert hat er sich doch ueber einen Stapel Flyer an dem Ort, wo er auslag und er auch noch selbst darauf hereingefallen ist…

Die meisten Juden freuen sich nicht ueber christliches
Interesse am Judentum in der meist gengigen Form. Da ist wohl
ein Unterschied zwischen den meisten Juden und den meisten
Buddhisten hierzulande :smile:

Das sei ihnen zugestanden. Dann aber bitte auch kein Gejammer
über Ausgrenzung oder Vorurteile. Wer sich selbst ausgrenzt
braucht sich nicht beschweren und Vorurteile kann man nur

Das ist doch voelliger Unsinn, dass Andersglaeubige sich aktiv fuer die Mehrheitsreligion in einem Land interessieren muessen um Akzeptanz zu finden. Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun wenn Andersglaeubige mit religioesen Belangen nicht nach aussen treten. Was redest Du denn da? Anders sieht es natuerlich aus in nicht religioesen Belangen wenn auch dort geschlossene Gesellschaften bewusst bevorzugt werden. Hat aber nichts, oder besser sollte nichts damit zu tun haben wenn eine Minderheit einer anderen Religion nachgeht als die Mehrheit der Staatsbuerger. Und da die Religion eine andere ist, lebt man sie auch in der Gemeinschaft und nicht nach aussen. Oder willst Du sagen es waere fuer eine Akzeptanz erforderlich dass beispielsweise Juden offenen Interesse an Jesus bekunden muessten? Oder fuer Buddhisten in welchem nichtbuddhistischen Land auch immer? Was Du etwas ueberzogen wieder als Gejammere bezeichnest liegt ja auch nicht an religioesen Belangen , zumindest nicht primaer. Und von Gejammere hast nur Du geredet, Deine subjektive Empfindung von was eigentlich, oder besser woher?

Dialog verweigert. Mir kommt langsam der Verdacht, ob dieser
Dialog nicht auch deswegen verweigert wird, damit Juden schön
ihre Voruteile gegenüber Deutschen und Christen weiter
hätscheln können.

Das ist jetzt wirklich horrender Unsinn. Was weisst Du denn von juedischen Vorurteilen ueber das Christentum? Ist das nicht vielmehr Dein unwahres Vorurteil, dass es in juedischen Gemeinden so zuginge? Das ist hanebuechener Unsinn, das ein religioeser Dialog verweigert wird um irgendwelche Vorturteile bewusst weiter haetscheln zu koennen und reine Spekulation von Dir obendrein.

Tja, schon witzig, dass ausgerechnet wir beide uns zu diesem
Thema unterhalten *g*.

lol eben, also schliesse auch von mir nicht auf Juden, auch wenn ich sage dass ich ueber groessere eigene Erfahrungen, woher auch immer, verfuege.

Neee, wer hat denn das so scharf und einseitig formuliert? Ich
sicher nicht, nicht das wir uns da falsch verstehen. So ist es
nicht. Weder bei Christen noch bei Juden. Anderes waere eine
unwahre klischeehafte Vorstellung oder besser
Missinterpretation.

Naja, schau dir doch nur mal wieder diese unappetitlichen
Threads „Afghanistan, China…“ und „Jesus ein Schwarzer“ an.
Komischerweise melden sich grade zum letzten Thread auch Juden
zu Wort. Sagtest du nicht, Jesus wäre für Juden keine Thema ?

lol da liegt ein grosser Unterschied wie folgt, meine Beste::
Ja, weil dort ueber Judentum geredet wurde, lese doch einmal nach. Dort wurde Unwahres ueber juedisch-religioese Binnensichten und ueber juedische Geschichte verbreitet. Wenn dort nur christliche Binnenfragen aufgetaucht waeren zu Jesus, haette sich Eli sicher nicht zu Wort gemeldet. Aber wenn Unwahrheiten und dazu noch negative Unwahrheiten ueber das Judentum verbreitet werden ist klar, dass ein juedischer Mitleser dies gerne richtig stellen moechte. Das hat nichts damit zu tun, dass Jesus fuer Juden ein Thema waere. Thema fuer juedische Meinungsaeusserungen dort waren negative Unwahrheiten ueber Judentum, verbreitet als juedische Binnensicht von nicht juedischen Menschen verkauft. Das ist etwas ganz anderes.

Ja und ? Wundet dich das ? Schließlich ist es doch genau diese
Frage (wie hältst du es mit Jesus), die vor ca. 2000 Jahren
zur Spaltung des Judentums geführt hat. Mir scheint, du willst
mir weismachen, dass die Juden dieses in ihrer Religion doch
wohl wichtige Ereignis mit bis heute weitreichenden Folgen
schlichtweg versuchen zu ignorieren oder zu verdrängen. Und
falls es tatsächlich so sein sollte, warum ?

Von christlicher Seite wundert mich das nicht. Jedoch zu der
juedischen Seite: Nein, es ist eben nicht ihre Religion,

Das war auch nicht mein Punkt. Les nochmal nach. Ich frage
mich, inwiefern sich Juden mit der Spaltung ihrer Religion vor
ca. 2000 Jahren auseinandersetzen.

Ihre Religion wurde nicht gespalten. Es gibt eine neue Religion, die man zwar als Ableger bezeichnen koennte, dennoch kann man nicht sagen, dass das Judentum in zwei Richtungen gespalten ist. Christen sind Christen und Juden sind Juden. Was Christen machen und tun ist Juden fast voellig egal. Insbesondere die messianischen Ansichten sind so eklatant verschieden, dazu noch inwieweit Gott auf Erden als Mensch wandelt oder gar einen Sohn hat, dass bei Jesus einfach fuer Juden kein interessanter Nenner da ist. Fuer Christen schon, aber aus der Geschichte der Religion heraus, dass das Christentum als Ganzes sagt, dass Juden einfach deswegen Juden blieben, weil sie Jesus nicht als Messias anerkennen wollten. Juden aber koennen gar nicht erst nach ihren messianischen Vorstellungen auf die Idee kommen, dass Jesus nach den christlichen Vorstellungen ueberhaupt als Messias in Frage kaeme. Und genau deswegen ist Juden Jesus voellig schnuppe. Einzelne wenige Juden bilden die Ausnahme und dann ist es auch meist nur eine akademische Aussnahme. Also keine religioese Auseinandersetzung mit der Person Jesus sondern eine akademische Auseinandersetzung ueber die religioesen Unterschiede.

Weswegen es

zutreffend ist, es wird ignoriert oder darueber gelacht.

Jemanden auszulachen kann u.U. verletzender sein, als jemandem
eins aufs Maul zu hauen.

Nein bitte Marion. Der Herr wurde von fast allen einfach ignoriert. Und zwar nicht ignoriert als waere er Luft, sondern ignoriert wie ein Unbekannter auf einer Party, wo Du zum Beispiel gerade beschaeftigt bist. Zwei, drei Herren erlaubten sich kleine freundliche Spaesse mit dem Herren gemeinsam im mdl. Dialog. Das ist kein Auslachen gewesen im Sinne eines Auslachens einer Person, das waren verschmitzte kleine Spaesse mit Respekt. Manno Marion.

Wie oft beschaeftigst Du Dich, die Du Dich als buddhistisch
verstehst, mit Jesus und mit den christlichen Schriften? Wenig
bis gar nicht? Siehste!

Falsch. Schließlich lebe ich in einem christlichen Land und
bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Zwar würde ich
mich nicht unbedingt als Experten fürs Christentum betrachten,
aber zumindest die Grundlagen sind mir bekannt und eine Bibel
besitze ich ebenfalls.

Ja, Du gehst aber nicht hin zu buddhistisch-christlichen interreligioesen Dialogen und stellst Fragen zur Person Jesu. Und wenn Du Japanerin waerest in IL lebend als Buddhistin haettest Du auch keine Bibel. Wenn Du Dir erst dort eine kaufst, wuerdest Du bestimmt eine erwischen die eher Tanach hiesse, also hebraeisch oder von Juden uebersetzt aus dem Originaltext und ohne NT-Teil.

christliche Ansichten ungefaehr im Rahmen von Nullkommanix.
Einzelne persoenliche Aussnahmen bestaetigen die Regel.

Siehe oben…eigene Selbstschuld.

Oh, ich bitte Dich dies noch einmal zu erklaeren? Inwieweit selbst Schuld? Was waere besser? Was ist so schlechter? Klar ist auch, dass Juden die wesentlichsten Grundlagen des christlichen Glaubens auch zu kennen meinen. Aber letztendlich so wenig vom Christentum verstehen als Christen vom Judentum verstehen. Muss ja auch nicht sein. Man sollte sich verstehen koennen von Mensch zu Mensch ohne religioese UNterschiede en detail zu kennen

Wenn Du meinst Juden sollten sich mehr fuer die mehrheitliche Religion hierzulande interessieren um mehr Akzeptanz zu finden bist Du auf religioes-kommunikativen und beinahe schon allgemeinen assimilatorischen Abwegen. Juden jammern auch nicht ueber das Unverstaendniss der christlichen Mehrheit hierzulande zum Desinteresse des Judentums zur Person Jesu.

viele Gruesse, peter

Zwischenfrage
Hallo lego,

Das war auch nicht mein Punkt. Les nochmal nach. Ich frage
mich, inwiefern sich Juden mit der Spaltung ihrer Religion vor
ca. 2000 Jahren auseinandersetzen.

Ihre Religion wurde nicht gespalten. Es gibt eine neue
Religion, die man zwar als Ableger bezeichnen koennte, dennoch
kann man nicht sagen, dass das Judentum in zwei Richtungen
gespalten ist. Christen sind Christen und Juden sind Juden.

Dir ist doch sicher bekannt, dass die ersten Anhänger Jesu Juden waren. Und als Paulus in den Synagogen predigte, waren seine Zuhörer auch Juden. Und dann kam es zur Spaltung zwischen denen, die die neue Lehre annahmen und den anderen.
Was ist so schrecklich an der Tatsache, dass es zwei Richtungen im Judentum gab (und noch gibt)?

Dass sich aus den Nachfolgern der „christlichen“ Richtung das Christentum nach römischer Prägung entwickelte ist eine ganz andere Geschichte. Und dass Juden mit dieser Religion nichts zu tun haben wollen, kann ich durchaus verstehen. Aber über die Lehre Jesu, die auf der Thorah aufgebaut ist, sollte man IMHO mit Juden reden können.

Was Christen machen und tun ist Juden fast voellig egal.
Insbesondere die messianischen Ansichten sind so eklatant
verschieden, dazu noch inwieweit Gott auf Erden als Mensch
wandelt oder gar einen Sohn hat, dass bei Jesus einfach fuer
Juden kein interessanter Nenner da ist.

Und dennoch gab es vor 2000 Jahren Juden, die Jesus für den Messias hielten.

Und solche Juden gibt es auch heute, sogar in Israel.

Gruss Harald

Hallo Harald,

Ihre Religion wurde nicht gespalten. Es gibt eine neue
Religion, die man zwar als Ableger bezeichnen koennte, dennoch
kann man nicht sagen, dass das Judentum in zwei Richtungen
gespalten ist. Christen sind Christen und Juden sind Juden.

Dir ist doch sicher bekannt, dass die ersten Anhänger Jesu
Juden waren. Und als Paulus in den Synagogen predigte, waren

Klar :smile:

seine Zuhörer auch Juden. Und dann kam es zur Spaltung
zwischen denen, die die neue Lehre annahmen und den anderen.
Was ist so schrecklich an der Tatsache, dass es zwei
Richtungen im Judentum gab (und noch gibt)?

Gar nichts ist daran zunaechst mal schrecklich, sogar ueberhaupt schrecklich. Wer behauptet anderes? Ich sage hier nur es ist unkorrekt von zwei juedischen Richtungen zu sprechen, denn Christentum ist Christentum ist keine juedische Richtung. War es vielleicht mal in den ersten Jahren. Aber bald so voellig unterschiedlich und eigenstaendig gross, dass es zwar aus dem Judentum hervorging, jedoch schon lange nicht juedisch mehr ist. Juedische Richtungen sehen anders aus, also ob Baal Shem Tov oder Gaon von Wilna zum Beispiel im groben.

zu tun haben wollen, kann ich durchaus verstehen. Aber über
die Lehre Jesu, die auf der Thorah aufgebaut ist, sollte man
IMHO mit Juden reden können.

Kann man natuerlich. Wenn man denn einen Juden findet, der dieses auch tun moechte. Derer gibt es und derer sind sehr, sehr wenige. Nur muss man auch einen Juden finden, der freien Willens ist ueber Jesus mit Christen sich zu unterhalten aus juedischer Sicht, es gibt sie und es sind sehr sehr wenige. Diejenigen Juden die solches im Netz tun auf Nachfragen wuerde ich hier auch ausnehmen wollen in Zaehlung zumindest.

Was Christen machen und tun ist Juden fast voellig egal.
Insbesondere die messianischen Ansichten sind so eklatant
verschieden, dazu noch inwieweit Gott auf Erden als Mensch
wandelt oder gar einen Sohn hat, dass bei Jesus einfach fuer
Juden kein interessanter Nenner da ist.

Und dennoch gab es vor 2000 Jahren Juden, die Jesus für den
Messias hielten.

Klar. :smile:
Es gab auch eine Menge Juden die im 17. Jhd. Shabbati Zwi fuer den Messias hielten und ganze Gemeinden in Europa leerten sich Richtung Zion. Bis Shabbati Zwi sich zum Islam bekannte und doch in Mazedonien, seinem Geburtsort, sich wieder niederliess statt dies zu tun, was der juedische Mashiach tun wuerde. Auch aus anderen Gruenden traf auf ihn die juedische Definition wer ueberhaupt Mashiach waere nicht zu. Genauso wenig auf Jesus. Hier trennen sich einfach die Geister. Der Glaube Jesus haben beide verschiedenen Religionen gemeinsam(noch nicht mal das gilt streng, Jesus war juedischen Glaubens heutige Christen sind nicht juedischen Glaubens sondern christlichen Glaubens), der Glaube an Jesus hingegen trennt beide Religionen zu verschiedenen Religionen, weswegen man nicht sagen kann dass es zwei Richtungen gibt. Also das war ein Zitat von, ja von wem? :„Der Glaube Jesus eint uns, der Glaube an Jesus trennt uns“ (ist nicht mal exact zitiert) Wo hier mit Glaube nur und nur der Glaube an Gott gemeint ist und nicht der juedische Glaube oder der christliche Glaube. Diese sind zu verschieden, nur den Glauben an den selben Gott eint sie. Das Judentum ist in Auslegung des abrahamitischen Glaubens und in Religionslebensfuehrung sogar naeher dem Islam. Sagen Muslime und sagen Juden, was auch immer Christen dazu sagen wuerden.

Und solche Juden gibt es auch heute, sogar in Israel.


Ja, sogenannte messianische Juden. Derer aber sehr, sehr wenige, wo das Judentum sagt, dass jeder Jude wiederkommen kann, aber solange man Jesus als Messias ansieht nicht mehr juedisch ist. Es sind also „messianische Juden“ aus binnenjuedischer Sicht und damit nach Binnendefinition nicht mehr juedisch. Es ist ein Zwischenraum zwischen Christentum und Judentum. Wenn man hierzulande sogenannte messianische Juden trifft, sind es hingegen oft Christen, nicht immer, die nie in ihrem Leben nach juedischer Definition (Mutter oder Konversation) juedisch waren. Aber trotzdem aus Missionsgruenden luegend vorgeben, juedisch zu sein, naemlich „messianisch juedisch“. Eine solche Luegnerin, also jemand der vorgab juedisch zu sein mit Glauben an Jesus, aber nie im Leben konvertiert ist(wozu auch wenn sie als Christin an Jesus glaubt, erstens wuerde sie so nie konvertieren, zweitens wuerde ein juedisches Gericht sie eh abweisen) oder aber dass ihre Mutter juedisch war traf ich selbst bei massiver Mission unter falschen Vorgaben. Naja, mit Mission ist es immer noch so dass jeder sich selbst der Naechste ist bzgl wieweit er sich beeinflussen laesst, halt freier Wille. Da wird niemand laut jammern wenn einige X-ler nach Y und einige Y-ler nach X gehen. Welche Religionen einschliesslich hier des Atheismus auch immer. Und klar gibt es auch Juden, die juedisch waren nach BInnendefinition und an Jesus glauben. Alldieweil sehr wenige, kommt halt vor, und solange sie an Jesus glauben sind sie aus juedischer Sicht nicht mehr juedisch. Wie sie sich selbst bezeichnen, ist deren Sache, wenn sie sagen sie waeren Juden und messianisch, na dann sollen sie es tun :smile:. Wie Juden in ihrer Gesamtheit Juden definieren ist ebenfalls deren Sache. Komisch wird es dann, wenn Leute auf die nie eine juedische Definition des juedisch Seins zutraf/zutrifft, sprich „waschechte“(weil nie juedisch gewesen) Christen sagen, dass messianische Juden noch Juden seien. Und noch komischer wird es im Rahmen von Mission, wenn Leute die nie juedisch waren, siehe obige Luegnerin, behaupten sie waeren juedisch und messianisch. Wer aber juedisch ist und an Jesus glaubt und sich daher messianischer Jude (zwischen zwei Religionen) nennt, na dann bitte, kann ihm niemand verwehren. Alldieweil sagen 99.9 Prozent aler Juden zu ihm, dass er Christ sei.

viele gruesse und guten morgen, peter

Auf zwei Pferden reiten kann niemand, aber halt, manche Mongolen und manche Artisten koennen es doch, temporaer.

hallo pendragon,

und „Jesus ein Schwarzer“ an.
Komischerweise melden sich grade zum letzten Thread auch Juden
zu Wort. Sagtest du nicht, Jesus wäre für Juden keine Thema ?

da sollte man mal unterscheiden zwischen ernsthaften fragen (im ausgangsposting) und dem daraus resultierenden pseudofaschistischen sektengelaber von B. über den „arischen jesus“. letzteres hat nämlich nicht jesus als christlich-theologische figur zum inhalt sondern einfach rassismus der dümmsten art. darauf wurde in der oben beschriebenen weise reagiert.

lehitraot.

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hallo harald,

Und dennoch gab es vor 2000 Jahren Juden, die Jesus für den
Messias hielten.

Und solche Juden gibt es auch heute, sogar in Israel.

ein solcher dürfte nicht als oleh chadasch nach israel einwandern. zur üblichen definition von jude (jüd. mutter oder konvertiert) kommt nämlich noch der zusatz „und der keiner anderen religion angehört“ dazu.

grüße
lehitraot.

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Als die 3 großen Religionen zähle ich Buddhismus, Hinduismus
und Christentum (Deine 3 Monos).

das stimmt nicht ganz. der islam fehlt.

Christianity: 2 billion
Islam: 1.3 billion
Hinduism: 900 million

grüße
lehitraot.

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Hallo lego,

Ich sage
hier nur es ist unkorrekt von zwei juedischen Richtungen zu
sprechen, denn Christentum ist Christentum ist keine juedische
Richtung. War es vielleicht mal in den ersten Jahren. Aber
bald so voellig unterschiedlich und eigenstaendig gross, dass
es zwar aus dem Judentum hervorging, jedoch schon lange nicht
juedisch mehr ist.

auf die ersten Jahre habe ich mich auch bezogen.
Heute ist das Christentum auch nicht mehr christlich, weil so viele Komponenten anderer Religionen beigefügt wurden.

Aber über
die Lehre Jesu, die auf der Thorah aufgebaut ist, sollte man
IMHO mit Juden reden können.

Kann man natuerlich. Wenn man denn einen Juden findet, der
dieses auch tun moechte. Derer gibt es und derer sind sehr,
sehr wenige. Nur muss man auch einen Juden finden, der freien
Willens ist ueber Jesus mit Christen sich zu unterhalten aus
juedischer Sicht, es gibt sie und es sind sehr sehr wenige.

Man sollte sich überhaupt nur dann mit Menschen über Jesus unterhalten, wenn sie das freiwillig tun.
Ich würde mich auch nicht mit jemandem über Fußball unterhalten, den das nicht interessiert.

Das Judentum ist in Auslegung des abrahamitischen
Glaubens und in Religionslebensfuehrung sogar naeher dem
Islam. Sagen Muslime und sagen Juden, was auch immer Christen
dazu sagen wuerden.

Als Christ kann ich mich dieser Auffassung auch anschließen. Beide Religionen sehen Jesus nicht als Sohn G’ttes/Allahs. Und beide halten ihn nicht für den Messias.

Verwundert bin ich eher über die Feindschaft der Moslem den Juden gegenüber. Liegt das daran, dass Mohammed schlecht auf die Juden zu sprechen war oder ist da ein wenig Eifersucht im Spiel?

Und solche Juden gibt es auch heute, sogar in Israel.

Ja, sogenannte messianische Juden. Derer aber sehr, sehr
wenige, wo das Judentum sagt, dass jeder Jude wiederkommen
kann, aber solange man Jesus als Messias ansieht nicht mehr
juedisch ist. Es sind also „messianische Juden“ aus
binnenjuedischer Sicht und damit nach Binnendefinition nicht
mehr juedisch. Es ist ein Zwischenraum zwischen Christentum
und Judentum.

Dieser Zwischenraum wurde aber zu allen Zeiten von den Juden geschaffen. Streitpunkt ist die Person Jesus. Und das ist eigenlich der einzige Punkt, der Juden und Christen trennt. Weil die 10 Gebote gelten für beide. Und die anderen mosaischen Gesetze galten den Heiden nie.

Wenn man hierzulande sogenannte messianische
Juden trifft, sind es hingegen oft Christen, nicht immer, die
nie in ihrem Leben nach juedischer Definition (Mutter oder
Konversation) juedisch waren.

Dann sind es auch keine messianischen Juden, sondern Heuchler und Betrüger.

Komisch wird es dann, wenn Leute auf die nie eine
juedische Definition des juedisch Seins zutraf/zutrifft,
sprich „waschechte“(weil nie juedisch gewesen) Christen sagen,
dass messianische Juden noch Juden seien.

Wenn alle anderen Merkmale des Judentums zutreffen, sollten sie nur deshalb nicht Juden sein, weil sie glauben, dass Jesus der Messias ist?
Ich weiss, dass das gängige Praxis im Judentum ist. Aber bist Du Dir sicher, dass haSchem das auch so sieht?

Und wie verhält es sich mit den Jüngern Jesu? Sie waren von Geburt Juden, wie Jesus, sie glaubten, dass Jesus der Messias sei. Wann hörten sie auf, Juden zu sein? Und was waren sie dann? Christen wurden die Anhänger der Lehre Jesu erst später genannt.

Gruss Harald