Hallo Marion,
p.s. ein re-edit, das erste Posting von mir war derart grottenschlecht schnell in die tastatur gehauen, sorry
Ja alldieweil tauchen vor Deutschland Synagogen und auch innen
drinnen Missionare bewusst auf um Juden aus der ehemaligen SU
nach 70 Jahren kommunistischer allgemeiner religioeser
Unterdrueckung abzufangen. Diese sind sehr wohl dafuer
anfaellig. Nicht alle, aber einige. Denn sie koennen zwischen
Judentum und geschickten Missionaren kaum unterscheiden.
Ach mir kommen die Tränen. Willkommen im Land der
Religionsfreiheit. Wer schützt diese armen überforderten
Kreaturen eigentlich vor ähnlich schrecklichen Dingen wie
Verführung durch Werbung ?
Mensch, jetzt ueberinterpretierst Du aber. Es ist keineswegs so, dass Juden sich zuhauf taufen lassen. Es sind nur wenige, die diesen Schritt, der eher assimilatiiv denn religioes bedingst ist, gehen. Was aergerlich ist fuer jued. Gemeinden wenn aktiv missionierende Christen sich als Juden ausgeben und Blaetter verteilen, die nicht jeder als sofort missionarisch erkennen kann, weil in ihnen sehr geschickt beide Religionen ineinander verwebt werden. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist fuer juedische Gemeinden aergerlich, aber kein Beinbruch. Da musst Du nicht von „armen ueberforderten Kreaturen“ daherreden. Ich sagte einmal einem orthodox-jued. Israeli, der nur halb schlecht, halb recht lateinische Buchstaben und deutsch lesen kann, dass er gerade einen fundamentalistischen islamfeindlichen christl.missionierenden Flyer in der Hand haelt. Dieser Flyer gab vor juedischen Ursprungs zu sein. Er war erstaunt und ich musste es ihm zwei mal sagen was er in der Hand haelt und erst ann warf er ihn weg. Natuerlich ist dieser Mann nie missionierbar. Geaergert hat er sich doch ueber einen Stapel Flyer an dem Ort, wo er auslag und er auch noch selbst darauf hereingefallen ist…
Die meisten Juden freuen sich nicht ueber christliches
Interesse am Judentum in der meist gengigen Form. Da ist wohl
ein Unterschied zwischen den meisten Juden und den meisten
Buddhisten hierzulande 
Das sei ihnen zugestanden. Dann aber bitte auch kein Gejammer
über Ausgrenzung oder Vorurteile. Wer sich selbst ausgrenzt
braucht sich nicht beschweren und Vorurteile kann man nur
Das ist doch voelliger Unsinn, dass Andersglaeubige sich aktiv fuer die Mehrheitsreligion in einem Land interessieren muessen um Akzeptanz zu finden. Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun wenn Andersglaeubige mit religioesen Belangen nicht nach aussen treten. Was redest Du denn da? Anders sieht es natuerlich aus in nicht religioesen Belangen wenn auch dort geschlossene Gesellschaften bewusst bevorzugt werden. Hat aber nichts, oder besser sollte nichts damit zu tun haben wenn eine Minderheit einer anderen Religion nachgeht als die Mehrheit der Staatsbuerger. Und da die Religion eine andere ist, lebt man sie auch in der Gemeinschaft und nicht nach aussen. Oder willst Du sagen es waere fuer eine Akzeptanz erforderlich dass beispielsweise Juden offenen Interesse an Jesus bekunden muessten? Oder fuer Buddhisten in welchem nichtbuddhistischen Land auch immer? Was Du etwas ueberzogen wieder als Gejammere bezeichnest liegt ja auch nicht an religioesen Belangen , zumindest nicht primaer. Und von Gejammere hast nur Du geredet, Deine subjektive Empfindung von was eigentlich, oder besser woher?
Dialog verweigert. Mir kommt langsam der Verdacht, ob dieser
Dialog nicht auch deswegen verweigert wird, damit Juden schön
ihre Voruteile gegenüber Deutschen und Christen weiter
hätscheln können.
Das ist jetzt wirklich horrender Unsinn. Was weisst Du denn von juedischen Vorurteilen ueber das Christentum? Ist das nicht vielmehr Dein unwahres Vorurteil, dass es in juedischen Gemeinden so zuginge? Das ist hanebuechener Unsinn, das ein religioeser Dialog verweigert wird um irgendwelche Vorturteile bewusst weiter haetscheln zu koennen und reine Spekulation von Dir obendrein.
Tja, schon witzig, dass ausgerechnet wir beide uns zu diesem
Thema unterhalten *g*.
lol eben, also schliesse auch von mir nicht auf Juden, auch wenn ich sage dass ich ueber groessere eigene Erfahrungen, woher auch immer, verfuege.
Neee, wer hat denn das so scharf und einseitig formuliert? Ich
sicher nicht, nicht das wir uns da falsch verstehen. So ist es
nicht. Weder bei Christen noch bei Juden. Anderes waere eine
unwahre klischeehafte Vorstellung oder besser
Missinterpretation.
Naja, schau dir doch nur mal wieder diese unappetitlichen
Threads „Afghanistan, China…“ und „Jesus ein Schwarzer“ an.
Komischerweise melden sich grade zum letzten Thread auch Juden
zu Wort. Sagtest du nicht, Jesus wäre für Juden keine Thema ?
lol da liegt ein grosser Unterschied wie folgt, meine Beste::
Ja, weil dort ueber Judentum geredet wurde, lese doch einmal nach. Dort wurde Unwahres ueber juedisch-religioese Binnensichten und ueber juedische Geschichte verbreitet. Wenn dort nur christliche Binnenfragen aufgetaucht waeren zu Jesus, haette sich Eli sicher nicht zu Wort gemeldet. Aber wenn Unwahrheiten und dazu noch negative Unwahrheiten ueber das Judentum verbreitet werden ist klar, dass ein juedischer Mitleser dies gerne richtig stellen moechte. Das hat nichts damit zu tun, dass Jesus fuer Juden ein Thema waere. Thema fuer juedische Meinungsaeusserungen dort waren negative Unwahrheiten ueber Judentum, verbreitet als juedische Binnensicht von nicht juedischen Menschen verkauft. Das ist etwas ganz anderes.
Ja und ? Wundet dich das ? Schließlich ist es doch genau diese
Frage (wie hältst du es mit Jesus), die vor ca. 2000 Jahren
zur Spaltung des Judentums geführt hat. Mir scheint, du willst
mir weismachen, dass die Juden dieses in ihrer Religion doch
wohl wichtige Ereignis mit bis heute weitreichenden Folgen
schlichtweg versuchen zu ignorieren oder zu verdrängen. Und
falls es tatsächlich so sein sollte, warum ?
Von christlicher Seite wundert mich das nicht. Jedoch zu der
juedischen Seite: Nein, es ist eben nicht ihre Religion,
Das war auch nicht mein Punkt. Les nochmal nach. Ich frage
mich, inwiefern sich Juden mit der Spaltung ihrer Religion vor
ca. 2000 Jahren auseinandersetzen.
Ihre Religion wurde nicht gespalten. Es gibt eine neue Religion, die man zwar als Ableger bezeichnen koennte, dennoch kann man nicht sagen, dass das Judentum in zwei Richtungen gespalten ist. Christen sind Christen und Juden sind Juden. Was Christen machen und tun ist Juden fast voellig egal. Insbesondere die messianischen Ansichten sind so eklatant verschieden, dazu noch inwieweit Gott auf Erden als Mensch wandelt oder gar einen Sohn hat, dass bei Jesus einfach fuer Juden kein interessanter Nenner da ist. Fuer Christen schon, aber aus der Geschichte der Religion heraus, dass das Christentum als Ganzes sagt, dass Juden einfach deswegen Juden blieben, weil sie Jesus nicht als Messias anerkennen wollten. Juden aber koennen gar nicht erst nach ihren messianischen Vorstellungen auf die Idee kommen, dass Jesus nach den christlichen Vorstellungen ueberhaupt als Messias in Frage kaeme. Und genau deswegen ist Juden Jesus voellig schnuppe. Einzelne wenige Juden bilden die Ausnahme und dann ist es auch meist nur eine akademische Aussnahme. Also keine religioese Auseinandersetzung mit der Person Jesus sondern eine akademische Auseinandersetzung ueber die religioesen Unterschiede.
Weswegen es
zutreffend ist, es wird ignoriert oder darueber gelacht.
Jemanden auszulachen kann u.U. verletzender sein, als jemandem
eins aufs Maul zu hauen.
Nein bitte Marion. Der Herr wurde von fast allen einfach ignoriert. Und zwar nicht ignoriert als waere er Luft, sondern ignoriert wie ein Unbekannter auf einer Party, wo Du zum Beispiel gerade beschaeftigt bist. Zwei, drei Herren erlaubten sich kleine freundliche Spaesse mit dem Herren gemeinsam im mdl. Dialog. Das ist kein Auslachen gewesen im Sinne eines Auslachens einer Person, das waren verschmitzte kleine Spaesse mit Respekt. Manno Marion.
Wie oft beschaeftigst Du Dich, die Du Dich als buddhistisch
verstehst, mit Jesus und mit den christlichen Schriften? Wenig
bis gar nicht? Siehste!
Falsch. Schließlich lebe ich in einem christlichen Land und
bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Zwar würde ich
mich nicht unbedingt als Experten fürs Christentum betrachten,
aber zumindest die Grundlagen sind mir bekannt und eine Bibel
besitze ich ebenfalls.
Ja, Du gehst aber nicht hin zu buddhistisch-christlichen interreligioesen Dialogen und stellst Fragen zur Person Jesu. Und wenn Du Japanerin waerest in IL lebend als Buddhistin haettest Du auch keine Bibel. Wenn Du Dir erst dort eine kaufst, wuerdest Du bestimmt eine erwischen die eher Tanach hiesse, also hebraeisch oder von Juden uebersetzt aus dem Originaltext und ohne NT-Teil.
christliche Ansichten ungefaehr im Rahmen von Nullkommanix.
Einzelne persoenliche Aussnahmen bestaetigen die Regel.
Siehe oben…eigene Selbstschuld.
Oh, ich bitte Dich dies noch einmal zu erklaeren? Inwieweit selbst Schuld? Was waere besser? Was ist so schlechter? Klar ist auch, dass Juden die wesentlichsten Grundlagen des christlichen Glaubens auch zu kennen meinen. Aber letztendlich so wenig vom Christentum verstehen als Christen vom Judentum verstehen. Muss ja auch nicht sein. Man sollte sich verstehen koennen von Mensch zu Mensch ohne religioese UNterschiede en detail zu kennen
Wenn Du meinst Juden sollten sich mehr fuer die mehrheitliche Religion hierzulande interessieren um mehr Akzeptanz zu finden bist Du auf religioes-kommunikativen und beinahe schon allgemeinen assimilatorischen Abwegen. Juden jammern auch nicht ueber das Unverstaendniss der christlichen Mehrheit hierzulande zum Desinteresse des Judentums zur Person Jesu.
viele Gruesse, peter