Hallo,
S. Oben: Die universellen Prinzipien bei den Religionen.
Damit das Fleisch nicht zwischen den Knochen verloren geht. :- )))
Demetrius
grüße
lehitraot.
Hallo,
S. Oben: Die universellen Prinzipien bei den Religionen.
Damit das Fleisch nicht zwischen den Knochen verloren geht. :- )))
Demetrius
grüße
lehitraot.
Hallo,
S. Oben: Die universellen Prinzipien bei den Religionen.
Damit das Fleisch nicht zwischen den Knochen verloren geht. :- )))
Demetrius
Nur ein freundliches lol o.w.T
Hallo Demitrus,
S. Oben: Die universellen Prinzipien bei den Religionen.
Damit das Fleisch nicht zwischen den Knochen verloren geht. :-
)))
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lol dazu, gefaellt mir 
aber ist es nicht eher umgekehrt, naemlich knochen gehen zwischen fleisch verloren und fleisch ist vergaenglicher, auf die knochen, den harten kern der message, kommt es an? *g*
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das war jetzt aber ein doppelposting, wenn ich mir die antwort von dir an lehitraot ansehe *g*
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thx fuer die antwort ganz oben in einem neuen thread
viele gruesse, peter
Hallo Harald,
auf die ersten Jahre habe ich mich auch bezogen.
-)
einer Meinung, wie langweilig.
Heute ist das Christentum auch nicht mehr christlich, weil so
viele Komponenten anderer Religionen beigefügt wurden.
Oh! Interessanter Standpunkt von Dir. Magst Du Deine Ansichten hierzu erlaeutern?
Man sollte sich überhaupt nur dann mit Menschen über Jesus
unterhalten, wenn sie das freiwillig tun.
Genau.
Ich würde mich auch nicht mit jemandem über Fußball
unterhalten, den das nicht interessiert.
Hmmm, sag dass mal 20 aegyptischen Jungen am Strand von Alex im Alter von 10-16 Jahren, die mir etwas erzaehlen wollen von mir unbekannten deutschen Fussballern. lol
Das Judentum ist in Auslegung des abrahamitischen
Glaubens und in Religionslebensfuehrung sogar naeher dem
Islam. Sagen Muslime und sagen Juden, was auch immer Christen
dazu sagen wuerden.Als Christ kann ich mich dieser Auffassung auch anschließen.
Beide Religionen sehen Jesus nicht als Sohn G’ttes/Allahs. Und
beide halten ihn nicht für den Messias.
Ja. In Auslegung und Lebensfuehrung sind sich Judentum und Islam einander naeher. Bzgl des Quellcodes, wenn ich dies salopp so nennen darf, sind sich natuerlich Christentum und Judentum naeher. Der Islam nahm zwar auch vieles aus der Tora, uebernahm aber nichts im wortwoertlichen Sinne.
Verwundert bin ich eher über die Feindschaft der Moslem den
Juden gegenüber. Liegt das daran, dass Mohammed schlecht auf
die Juden zu sprechen war oder ist da ein wenig Eifersucht im
Spiel?
Hmmm. Glaube nicht an Eifersucht hier. Mohammed war den Juden, insbesondere den frommen, hier auch den Christen, prinzipiell freundlich gegenueber. Politisch suchte er sogar die Naehe zunaechst in Medina. Aber die dortige grosse Gemeinde wollte nicht so recht und wollte auch erst mal abwarten, da der Gegner von Mohammed noch viele waren in seinem Kampf gegen die Goetzendiener und sogar das Goetzendienerzentrum in Mekka. Politik halt. Aber auch, wer sich als Christ oder Jude fromm an die ethischen eigenen Vorschriften haelt, damit auch klarerweise streng monotheistisch war, galt Mohammed und gilt eigentlich (bis auf siehe Islamisten) als Gerechter, wortwoertlich fast laut Koran. Nur der Koran nimmt es streng mit dem Land, dass einmal mehrheitlich islamisch ist/war, das „Land des Islam“ „Dar es Islam“ und dann waren da noch die Islamisten und populistischen Opportunisten(auch Mistkerle ganz allgemein benannt) heutzutage. Der Schreiber oder derjenige, der den Koran nach Diktat Mohammeds niederschrieb, soll ja auch ein Jude gewesen sein. Mohammed selbst konnte nicht seine Inspirationen niederschreiben. Werden viele wissen, am ehesten Moslems, wenn man es ihnen nicht bewusst verschwiegen hat *grien*.
Und solche Juden gibt es auch heute, sogar in Israel.
Ja, sogenannte messianische Juden. Derer aber sehr, sehr
wenige, wo das Judentum sagt, dass jeder Jude wiederkommen
kann, aber solange man Jesus als Messias ansieht nicht mehr
juedisch ist. Es sind also „messianische Juden“ aus
binnenjuedischer Sicht und damit nach Binnendefinition nicht
mehr juedisch. Es ist ein Zwischenraum zwischen Christentum
und Judentum.Dieser Zwischenraum wurde aber zu allen Zeiten von den Juden
geschaffen.
Hmm, klar, wenn sich jemand in den Zwischenraum begab, hier speziell „messianische Juden“, dann waren dies, sind dies eigentlich nur Juden. Wobei manche Christen, wenige, auch „juedeln“ im Zwischenraum.
Streitpunkt ist die Person Jesus. Und das ist
eigenlich der einzige Punkt, der Juden und Christen trennt.
Eben.
Weil die 10 Gebote gelten für beide. Und die anderen
mosaischen Gesetze galten den Heiden nie.
Ja, aber dann waren da noch die Noahiden. Nach juedischemVerstaendniss gelten fuer alle nicht juedischen Menschen die 7 Gesetze Noahs. Wer diese nicht einhaelt, ist dann quasi erst heidnisch, umso schlimmer wenn man Vielgoetterei betreibt. „Der gerechte Nichtjude ist Gott lieber, als ein frommer Jude.“, so aehnlich heisst es im Judentum.
Wenn man hierzulande sogenannte messianische
Juden trifft, sind es hingegen oft Christen, nicht immer, die
nie in ihrem Leben nach juedischer Definition (Mutter oder
Konversation) juedisch waren.Dann sind es auch keine messianischen Juden, sondern Heuchler
und Betrüger.
Wenn sie nie juedisch im Sinne der Halache waren und es nur vorgeben juedisch zu sein und an Jesus zu glauben um besser aktiv mit Luegen unter Andersglaeubigen missionieren zu koennen, sind es
Heuchler, ganz meine Meinung.
Wer juedisch nach Halacha einmal ist, bleibt es auch, wieweit er sich auch entfernt und damit nicht mehr als Jude schlechthin im Glauben zu bezeichnen ist, umkehren kann er immer sofort.
Komisch wird es dann, wenn Leute auf die nie eine
juedische Definition des juedisch Seins zutraf/zutrifft,
sprich „waschechte“(weil nie juedisch gewesen) Christen sagen,
dass messianische Juden noch Juden seien.Wenn alle anderen Merkmale des Judentums zutreffen, sollten
sie nur deshalb nicht Juden sein, weil sie glauben, dass Jesus
der Messias ist?
Ja. Siehe Absatz eins hoeher von mir. Diejenige Person ist dann (aehm ein sprachlicher Versuch von mir): „Ein Jude, der nicht mehr juedisch ist.“ Also kein Jude, bis er umkehrt, dann sofort wieder.
Ich weiss, dass das gängige Praxis im Judentum ist.
So ist es. Nach meinem besten Wissen.
Natuerlich kann sich jeder so definieren, wie er will. Und wenn mir jemand sagt, wahrheitsgemaess bitte, er waere halachisch Jude und versteht sich als messianisch, weil an Jesus glaubend, dann sage ich ihm, ok, warum nicht. Juden sagen, er waere verloren und kann jederzeit wieder kommen. Wenn aber andere solches sagen, sie waeren juedisch und messianisch-Jesus, ohne den halachischen Status je juedisch gewesen zu sein, dann sage ich der Person dass ich solches nicht aktzeptiere. Dagegen tun kann ich/man nicht viel. Fuer Gemeinden, oder fuer das Judentum ist solche Anmassung aergerlich, aber kein Beinbruch.
Aber bist
Du Dir sicher, dass haSchem das auch so sieht?
Das kann nur Hashem selbst beantworten *g*
Also wer geht los und fragt ihn?
Ansonsten gilt auf Erden folgendes im Judentum: „Die Tora ist nicht im Himmel.“ Heisst, Gott gab sie und gab sie damit aus der Hand, die Mehrheitsmeinung der Juden entscheidet interpretativ, was gelten soll. Das ist dann die Halacha und/oder Talmud (unsicher wie genau?). Manche sagen heute wieder, auch diese geschriebene Mehrheitsmeinung muss sich gegebenenfalls soweit der Zeit anpassen bis hin zu einer partiellen Ausserkraftsetzung der Halacha. Aber bitte, dass sollen nur Juden unter sich ausmachen, ich sag dazu selbst nichts, so wenig ich mir anmasse die Meinung Gottes zu kennen 
Und wie verhält es sich mit den Jüngern Jesu? Sie waren von
Geburt Juden, wie Jesus, sie glaubten, dass Jesus der Messias
sei. Wann hörten sie auf, Juden zu sein? Und was waren sie
dann? Christen wurden die Anhänger der Lehre Jesu erst später
genannt.
Wann hoerten sie auf? Tja, die 12 Juenger wohl gar nicht, oder fliessend, fliessend auf alle Faelle die spaeteren Christen. Kann man sagen, also wuerdest Du Dich meiner Meinung anschliessen, dass Paulus der erste Christ war, weil der eigentliche Begruender?
Super Sache, macht ja richtig Spass jetzt ueber andere Leute zu reden mit Dir 
viele gruesse, peter
hallo,
kurze einmischung.
Streitpunkt ist die Person Jesus. Und das ist
eigenlich der einzige Punkt, der Juden und Christen trennt.
nein, wohl nicht. das glauben christen. ganz im gegenteil. bis auf die zufällig gleich lautenden heiligen texte gibt es eigentlich gar keine gemeinsamkeiten. das gesamte konzept von religion, gott, mensch und gebot ist ein völlig anderes.
Weil die 10 Gebote gelten für beide. Und die anderen
mosaischen Gesetze galten den Heiden nie.
alle mosaischen gesetze gelten nur für juden. die zehn gebote sind auch ein teil davon. seit wann essen christen kein schwein und halten sabbat?
Ich weiss, dass das gängige Praxis im Judentum ist. Aber bist
Du Dir sicher, dass haSchem das auch so sieht?
da sind wir schon bei einem dieser unterschiede. judentum ist mehr praxis als nachgrübeln über „den eigentlichen willen haschems“.
Wann hörten sie auf, Juden zu sein?
man hört überhaupt nie auf ein jude zu sein. jeder kann immer wieder zurückkehren. das wäre ja absurd. dann müßte jeder jude, der an jesus glaubt und es sich dann doch wieder überlegt, eine komplette konversion über sich ergehen lassen. nur in israel wird man nicht als jüdischer einwanderer anerkannt, wenn man christ ist.
grüße
lehitraot.
Hallo lego,
einer Meinung, wie langweilig.
*lol* es gibt sicher noch Themen, über die wir streiten können 
Heute ist das Christentum auch nicht mehr christlich, weil so
viele Komponenten anderer Religionen beigefügt wurden.Oh! Interessanter Standpunkt von Dir. Magst Du Deine Ansichten
hierzu erlaeutern?
Das ist eigentlich ein weitläufiges Thema.
Aber in aller Kürze:
In den ersten Jahrzehnten des Christentums wurden die Christen von zwei Seiten verfolgt. Die Juden verjagten sie aus ihrer Gesellschaft als Abtrünnige, die Römer verfolgten sie, weil sie eine Gefahr für den römischen Polytheismus waren.
Mit der Wandlung zur römischen Staatsreligion machten die Christen Zugeständnisse an die Bevölkerung (wie auch bei der Christianisierung der Germanen). Viele Elemente des „Volksglauben“ bekamen einen christlichen Anstrich und gelten heute als christliche Tradition, obwohl sie heidnischen Ursprungs sind.
Dass heute das Christentum den Juden völlig fremd erscheint, ist die Folge dieser Vermischung.
Man sollte sich überhaupt nur dann mit Menschen über Jesus
unterhalten, wenn sie das freiwillig tun.Genau.
Wieder Übereinstimmung, wie langweilig *g*
Ich würde mich auch nicht mit jemandem über Fußball
unterhalten, den das nicht interessiert.Hmmm, sag dass mal 20 aegyptischen Jungen am Strand von Alex
im Alter von 10-16 Jahren, die mir etwas erzaehlen wollen von
mir unbekannten deutschen Fussballern. lol
na ja, jugendlicher Übermut 
aber „Missionare“ sollten über dieses Stadium hinaus sein.
Nur der Koran nimmt es streng
mit dem Land, dass einmal mehrheitlich islamisch ist/war, das
„Land des Islam“ „Dar es Islam“
Das ist bei den Zionisten auch so 
Weil die 10 Gebote gelten für beide. Und die anderen
mosaischen Gesetze galten den Heiden nie.Ja, aber dann waren da noch die Noahiden. Nach
juedischemVerstaendniss gelten fuer alle nicht juedischen
Menschen die 7 Gesetze Noahs. Wer diese nicht einhaelt, ist
dann quasi erst heidnisch, umso schlimmer wenn man
Vielgoetterei betreibt. „Der gerechte Nichtjude ist Gott
lieber, als ein frommer Jude.“, so aehnlich heisst es im
Judentum.
Wieder eine Parallele.
Wenn alle anderen Merkmale des Judentums zutreffen, sollten
sie nur deshalb nicht Juden sein, weil sie glauben, dass Jesus
der Messias ist?Ja. Siehe Absatz eins hoeher von mir. Diejenige Person ist
dann (aehm ein sprachlicher Versuch von mir): „Ein Jude, der
nicht mehr juedisch ist.“ Also kein Jude, bis er umkehrt, dann
sofort wieder.
Also müssen wir trennen:
„Jude von Geburt“ und „Jude nach dem Glauben“.
Ist genauso schwierig, wie im Christentum. Da gibt es auch viele, die Christen sind, weil sie als Kleinkind christlich getauft wurden. Und andere, die das Christentum auch leben.
Nur der Prozentsatz der wirklich Gläubigen dürfte im Judentum höher sein.
Natuerlich kann sich jeder so definieren, wie er will. Und
wenn mir jemand sagt, wahrheitsgemaess bitte, er waere
halachisch Jude und versteht sich als messianisch, weil an
Jesus glaubend, dann sage ich ihm, ok, warum nicht. Juden
sagen, er waere verloren und kann jederzeit wieder kommen.
Wenn aber andere solches sagen, sie waeren juedisch und
messianisch-Jesus, ohne den halachischen Status je juedisch
gewesen zu sein, dann sage ich der Person dass ich solches
nicht aktzeptiere. Dagegen tun kann ich/man nicht viel. Fuer
Gemeinden, oder fuer das Judentum ist solche Anmassung
aergerlich, aber kein Beinbruch.
Wieder Zustimmung 
Aber bist
Du Dir sicher, dass haSchem das auch so sieht?Das kann nur Hashem selbst beantworten *g*
Also wer geht los und fragt ihn?
Tja, früher ging man zum Propheten, um haSchem zu befragen.
Ansonsten gilt auf Erden folgendes im Judentum: „Die Tora ist
nicht im Himmel.“ Heisst, Gott gab sie und gab sie damit aus
der Hand, die Mehrheitsmeinung der Juden entscheidet
interpretativ, was gelten soll. Das ist dann die Halacha
und/oder Talmud (unsicher wie genau?). Manche sagen heute
wieder, auch diese geschriebene Mehrheitsmeinung muss sich
gegebenenfalls soweit der Zeit anpassen bis hin zu einer
partiellen Ausserkraftsetzung der Halacha.
Also dieselbe Diskussion, wie sie in den christlichen Kirchen geführt wird. Soll man sich der Zeit anpassen oder sind die biblischen Grundsätze unveränderlich?
Und wie verhält es sich mit den Jüngern Jesu? Sie waren von
Geburt Juden, wie Jesus, sie glaubten, dass Jesus der Messias
sei. Wann hörten sie auf, Juden zu sein? Und was waren sie
dann? Christen wurden die Anhänger der Lehre Jesu erst später
genannt.Wann hoerten sie auf? Tja, die 12 Juenger wohl gar nicht, oder
fliessend, fliessend auf alle Faelle die spaeteren Christen.
Kann man sagen, also wuerdest Du Dich meiner Meinung
anschliessen, dass Paulus der erste Christ war, weil der
eigentliche Begruender?
na ja, nicht ganz *g*
Paulus ist für mich „messianischer Jude“, weil er Jude von Geburt war.
Der eigentliche Begründer - wenn man Jesus ausnimmt - war Petrus. Er hielt die erste große Predigt zu Pfingsten und er brachte auch als erster das Evangelium zu den Heiden (Apg 10, Kornelius).
Kornelius wäre also der erste „Christ“ gewesen.
Allerdings wurden die Nachfolger Jesu (oder Paulus’) erst in Antiochien Christen genannt (Apg 11,26)
Super Sache, macht ja richtig Spass jetzt ueber andere Leute
zu reden mit Dir
Über andere zu reden, ist immer leicht. Wir wollen aber nur gut über die Leute reden 
Gruss Harald
Hallo lehi,
kurze einmischung.
schön, dass Du auch mitredest 
Streitpunkt ist die Person Jesus. Und das ist
eigenlich der einzige Punkt, der Juden und Christen trennt.nein, wohl nicht. das glauben christen. ganz im gegenteil. bis
auf die zufällig gleich lautenden heiligen texte gibt es
eigentlich gar keine gemeinsamkeiten. das gesamte konzept von
religion, gott, mensch und gebot ist ein völlig anderes.
nicht ganz, Jesus hat nicht eine neue Religion gegründet, die völlig konträr zum Judentum gewesen wäre.
Nur das, was im Laufe der Jahrhunderte daraus entstanden ist, ist so weit vom Judentum entfernt.
Weil die 10 Gebote gelten für beide. Und die anderen
mosaischen Gesetze galten den Heiden nie.alle mosaischen gesetze gelten nur für juden. die zehn gebote
sind auch ein teil davon. seit wann essen christen kein
schwein und halten sabbat?
Also zur Info:
Christen unterscheiden zwischen den Steintafeln vom Sinai und dem Gesetz des Mose, das er in ein Buch geschrieben hat und neben die Lade des Bundes legen ließ. (5.Mose 31,26)
Dass Christen nicht nach der Kaschrut leben, haben wir dem ersten Konzil in Jerusalem (mit Petrus und Paulus) zu verdanken.
Hier wurde nämlich festgelegt, dass die Gläubigen aus den Heiden nur „sich enthalten vom Götzenopfer, vom Blut, vom Erstickten und von Hurerei.“ (Apg 15,29)
Das Halten des Sabbat (wörtlich: Ruhetag) gilt den Christen genauso. Nur das wie ist unterschiedlich.
Ich weiss, dass das gängige Praxis im Judentum ist. Aber bist
Du Dir sicher, dass haSchem das auch so sieht?da sind wir schon bei einem dieser unterschiede. judentum ist
mehr praxis als nachgrübeln über „den eigentlichen willen
haschems“.
Das liegt wohl daran, dass Jesus uns aufforderte, den Willen haSchems zu tun. Nun muss man diesen eben auch kennen, um ihn ausführen zu können.
Zugegeben, im Christentum bleibt zuviel in der Theorie stecken, anstatt in die Praxis umgesetzt zu werden.
Wann hörten sie auf, Juden zu sein?
man hört überhaupt nie auf ein jude zu sein. jeder kann immer
wieder zurückkehren. das wäre ja absurd. dann müßte jeder
jude, der an jesus glaubt und es sich dann doch wieder
überlegt, eine komplette konversion über sich ergehen lassen.
ok, das findest Du in der Antwort an lego wieder.
nur in israel wird man nicht als jüdischer einwanderer
anerkannt, wenn man christ ist.
Das sehe ich auch ein.
Allerdings ist ein „messianischer Jude“ kein Christ.
Btw. wie überprüft die isr. Behörde den Glauben des Einwanderers?
Gruss Harald
Hallo Harald,
laasen wir ab sofort alle Bekundungen der Langeweile bzgl. Meinungsgleichheiten hinfort und stellen Fragen nur interessehalber, Meinungsunterschiede heraus und bekunden uns nur gegebenenfalls Zustimmungen wenn diese jauchzend jubelnd sind. *zwinker* 
Heute ist das Christentum auch nicht mehr christlich, weil so
viele Komponenten anderer Religionen beigefügt wurden.Oh! Interessanter Standpunkt von Dir. Magst Du Deine Ansichten
hierzu erlaeutern?Das ist eigentlich ein weitläufiges Thema.
Aber in aller Kürze:
In den ersten Jahrzehnten des Christentums wurden die Christen
von zwei Seiten verfolgt. Die Juden verjagten sie aus ihrer
Gesellschaft als Abtrünnige, die Römer verfolgten sie, weil
sie eine Gefahr für den römischen Polytheismus waren.
Hmmm jau. Nur, wie wuerdest Du selbst „eigentliches“ Christentum verstehen wollen in evtl expliziter Herausarbeitung der Unterschiede zu dem, was Du nicht als solches verstehen wolltest. Vielleicht bzgl des siebenten Tages Sonntag im Christentum, wieweit arbeitsfrei? Oder auch Marienanbetung, Abbildungen, Pabst, Bischhoefe, Kardinaele, Priester, Pfarrer als Vertreter der Christenheit wieweit mit welchen Aufgaben und Legitimation?
Mit der Wandlung zur römischen Staatsreligion machten die
Christen Zugeständnisse an die Bevölkerung (wie auch bei der
Christianisierung der Germanen). Viele Elemente des
„Volksglauben“ bekamen einen christlichen Anstrich und gelten
war noch zu oben, stehengelassen.
Ich würde mich auch nicht mit jemandem über Fußball
unterhalten, den das nicht interessiert.Hmmm, sag dass mal 20 aegyptischen Jungen am Strand von Alex
im Alter von 10-16 Jahren, die mir etwas erzaehlen wollen von
mir unbekannten deutschen Fussballern. lolna ja, jugendlicher Übermut
das ist echt offtopic, schon witzig, ich bleibe am Strand zurueck um den Sonnenuntergang zu beobachten UND zu sehen, ab welchem Zeitpunkt der Muezzin beginnt zu rufen zum Gebet bzgl des Sonnenstandes (bloeder Physiker ich
, wo meine Freunde bereits zur Wohnung zurueckgehen. in dem moment, wo ich alleine war, stuerzen sich auf mich mehr als ein dutzend kinder, fragen „allemanje?“ und beginnen sofort mir ihr wissen (IHR WISSEN) und ihre fragen zu stellen zu einem dutzend mir namentlich unbekannter deutscher fussballer. *rofl*
Nur der Koran nimmt es streng
mit dem Land, dass einmal mehrheitlich islamisch ist/war, das
„Land des Islam“ „Dar es Islam“Das ist bei den Zionisten auch so
Hehehe 
aber bitte, der Zionismus hat viele Facetten und die eigentliche, urspruengliche Version war nicht katasteramtsmaessig aus dem tenach. diese gibt es neben dem Katasteramtsauszug auch heute noch, unter anderem. Siehe allein auch die etwaigen fruehen Plaene bzgl Uganda vs. Eretz Israel.
Also müssen wir trennen:
„Jude von Geburt“ und „Jude nach dem Glauben“.
Ist genauso schwierig, wie im Christentum. Da gibt es auch
viele, die Christen sind, weil sie als Kleinkind christlich
getauft wurden. Und andere, die das Christentum auch leben.
Nur der Prozentsatz der wirklich Gläubigen dürfte im Judentum
höher sein.
Bin ich Christ, wo ich evang. erzogen worden bin mit Paten, aber jahrelang atheistisch war und noch spaeter sogar ausgetreten offiziell? Wann hoere ich auf Christ zu sein nach Deinen Vorstellungen und auch nach welchen allgemeinen Vorstellungen im Christentum? Wenn ich Noah verlasse zum Beispiel oder etwaige andere Moeglichkeiten?
Das kann nur Hashem selbst beantworten *g*
Also wer geht los und fragt ihn?Tja, früher ging man zum Propheten, um haSchem zu befragen.
Hmmm 
Frueher, denn wer wollte heute sagen wer heute evtl ein Prophet dieser Tage ist? Welche Anzeichen haette solch ein Mensch, haette er ueberhaupt eine Legitimation heutzutage noch, ihn als solchen generell/allgemein ueberhaupt anzuerkennen? Dazu zusaetzlich, die Propheten des Islam kamen spaeter denn alle im Judentum/Christentum. Nun werde ich und Du sicherlich nicht den Prophetenstatus von Mohammed im Islam fuer den Islam aberkennen. Du weisst, wie ich es meine. Koenntest Du Dir vorstellen, dass der Christenheit und/oder dem Judentum, sogar dem Islam (voellig dahingestellt, ob fuer eine allein oder alle gemeinsam), heute ein Prophet erscheinen, wann wuerdest Du ihn anerkennen wollen, welche Legitimation fuer was haette er. Wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, warum dann nicht?
Also dieselbe Diskussion, wie sie in den christlichen Kirchen
geführt wird. Soll man sich der Zeit anpassen oder sind die
biblischen Grundsätze unveränderlich?
Ah, was wuerdest Du anpassen wollen und warum dito, wenn nicht?
also wuerdest Du Dich meiner Meinung
anschliessen, dass Paulus der erste Christ war, weil der
eigentliche Begruender?na ja, nicht ganz *g*
Paulus ist für mich „messianischer Jude“, weil er Jude von
Geburt war.
Der eigentliche Begründer - wenn man Jesus ausnimmt - war
Petrus. Er hielt die erste große Predigt zu Pfingsten und er
brachte auch als erster das Evangelium zu den Heiden (Apg 10,
Kornelius).
Interessant, ich habe nach meiner bescheidenen Sicht immer Paulus als den „eigentlichen“ Begruender des Christentums aufgefasst, damit als ersten Christen schlechthin imho. Guter Einwand gegen meine Meinung, thx.
Kornelius wäre also der erste „Christ“ gewesen.
Allerdings wurden die Nachfolger Jesu (oder Paulus’) erst in
Antiochien Christen genannt (Apg 11,26)
Huch, Petrus hiess auch Kornelius? Wie war das genau?
Über andere zu reden, ist immer leicht. Wir wollen aber nur
gut über die Leute reden
frohlockende zustimmung, siehe ganz oben 
bei ganz boesen leute mache ich wieder ausnahme, weil ich meine dann aufklaeren zu muessen zum besten aller
viele Gruesse, Peter
btw ich habe eine andere ansicht zu deinen worten zu lehitraot:
„Das sehe ich auch ein.
Allerdings ist ein „messianischer Jude“ kein Christ.“
warum nicht? antwort bei lehitraot reicht.
hallo harald,
danke für diese aufklärung. man sieht, ein „normales“ gespräch zu diesem thema ist durchaus möglich, ohne missionarisch zugeknallt zu werden. auch wenn ich dem nicht zustimme, kann ich es nachvollziehen.
Nur das, was im Laufe der Jahrhunderte daraus entstanden ist,
ist so weit vom Judentum entfernt.
da liegen auch 2000 jahre dazwischen.
[snip]
Btw. wie überprüft die isr. Behörde den Glauben des
Einwanderers?
solche fälle, wo leute abgelehnt wurden, sind meistens offensichtliche wie: katholische priester, mönche, nonnen, pastoren und ähnliches, die als juden einwandern wollen. klar daß die da sagen: sorry, das geht nicht. (diese leute können natürlich trotzdem in israel einwandern, nur geht es dann eben den üblichen weg wie in deutschland/österreich, 5 jahre aufenthalt, visum, permanent resident usw.) der normalmensch wird i.a. nicht gefragt. außerdem, was soll das sein, ein glaubenstest? ist erstens privatsache und zweitens kann jeder lügen
der effekt sind dann christbäume und schweinefleischgeschäfte in den russischen vierteln *g*.
grüße
lehitraot.
Also müssen wir trennen:
„Jude von Geburt“ und „Jude nach dem Glauben“.
nochmal hallo 
diese trennung gibt es im judentum nicht. es gibt keine „juden nach dem glauben“. herr meier kann glauben was er will, er kann sogar jeden tag in der synagoge beten und koscher essen, er ist trotzdem kein jude. es gibt nur das volk israel (nur so steht es in der bibel). wenn herr meier ein jude sein will, dann muß er dem *volk* beitreten, d.h. sich also „einbürgern“ lassen eher als „ein bekenntnis ablegen“ (genauer gesagt die beiden dinge sind eins.). auf der anderen seite kann ein jude glauben, was er will, er bleibt immer ein jude. er kann abfallen von seinem judentum, aber immer wieder zurückkehren. wie gesagt, die einzige ausnahme ist das einwanderungsgesetz israels. aus *politischen* gründen wurde beschlossen, daß offensichtliche christen nicht unter das rückkehrgesetz fallen.
Nur der Prozentsatz der wirklich Gläubigen dürfte im Judentum
höher sein.
der prozentsatz ist in der diaspora verschwindent klein, und in israel auf demselben niveau wie in anderen säkulären staaten, etwa 10-20%. (als gläubig habe ich jetzt observant verstanden.) nicht dazugezählt habe ich den großen teil von traditionellen juden, die zb. niemals shrimps und schweinebraten essen würden und alle feste begehen.
grüße
lehitraot.
*micheinmisch*
Hallo Lehitraot!
zur üblichen definition von jude (jüd. mutter oder
konvertiert) kommt nämlich noch der zusatz „und der keiner
anderen religion angehört“ dazu.
Jetzt muss ich aber mal nachfragen:
Einer, der an Jesus glaubt, wird also als Angehöriger einer anderen Religion bezeichnet, hab ich das richtig verstanden?
Dann hätten die Jünger Jesu aber gewissermaßen exkommuniziert oder ausgebürgert oder was auch immer werden müssen - wo sie doch nur Schüler von einem von Hunderten Rabbis waren?
Und: Es sind ja schon öfters Menschen aufgetreten, von denen manche dachten, sie seien der Messias.
Zählen dann diese Leute auch zu einer anderen Religion?
Lehi, Du kennst mich und weißt, dass ich Dich nicht ärgern will.
Aber du bist ein logisch denkender Mensch, deshalb kann ich mit Dir diese Gedanken spinnen … 
Shalom,
Hanna
Nachtrag
Sorry - ich hab nicht den ganzen Thread sondern nur drei Artikel gelesen. Harald hat mir vorhin am Mittagstisch erklärt, dass die Fragen, die ich Dir gestellt habe, ohnedies abgehandelt worden sind - ich muss mich jetzt nur durch den Thread wühlen 
Eifrig lesende Grüße
Hanna
*lol* jüdische Nonnen
)
Hallo lehi,
solche fälle, wo leute abgelehnt wurden, sind meistens
offensichtliche wie: katholische priester, mönche, nonnen,
pastoren und ähnliches, die als juden einwandern wollen.
das ist ja grotesk
)
solche Leute braucht Israel sicher nicht.
Gruss Harald
Hallo lego,
In den ersten Jahrzehnten des Christentums wurden die Christen
von zwei Seiten verfolgt. Die Juden verjagten sie aus ihrer
Gesellschaft als Abtrünnige, die Römer verfolgten sie, weil
sie eine Gefahr für den römischen Polytheismus waren.Hmmm jau. Nur, wie wuerdest Du selbst „eigentliches“
Christentum verstehen wollen in evtl expliziter
Herausarbeitung der Unterschiede zu dem, was Du nicht als
solches verstehen wolltest.
na ja, ist nicht ganz einfach, ich will ja niemandem sein Christsein absprechen. Letztlich sind viele Unterschiede der christlichen Kirchen darauf zurückzuführen, dass sich die Vertreter nicht einigen konnten, was noch christlich und was schon heidnisch ist.
Vielleicht bzgl des siebenten
Tages Sonntag im Christentum, wieweit arbeitsfrei?
Genau hier ist es eine Frage der Auslegung, was als Arbeit anzusehen ist. Ärzte und Polizisten sollten schon Dienst machen. Inwieweit öffentliche Verkehrsmittel betrieben werden müssen, ist fraglich. Zählt kochen als Arbeit? Für die Hausfrau sicher, aber dann arbeitet ja auch der Pastor am Sonntag *g*
Oder auch Marienanbetung, Abbildungen,
Das Bilderverbot steht in den 10 Geboten. Nur die kath. Kirche hat es herausgenommen.
Pabst, Bischhoefe, Kardinaele,
Priester, Pfarrer als Vertreter der Christenheit wieweit mit
welchen Aufgaben und Legitimation?
Hier handelt es sich um Bürokratie der Kirchen.
Da halte ich es wie in der Politik - weniger wäre besser.
Paulus beschreibt eigentlich nur zwei Dienste, den Bischof (oder Ältesten) und den Diakon. (1.Tim.3)
Im Brief an die Epheser erwähnt er dann noch Apostel, Propheten Evangelisten, Hirten und Lehrer (Eph.4,11). Diese Leute sollte es in jeder christlichen Kirche / Gemeinde geben.
Als Überreste des heidnischen Volksglauben würde ich Feste wie Allerheiligen oder Ostern ansehen.
Bin ich Christ, wo ich evang. erzogen worden bin mit Paten,
aber jahrelang atheistisch war und noch spaeter sogar
ausgetreten offiziell? Wann hoere ich auf Christ zu sein nach
Deinen Vorstellungen und auch nach welchen allgemeinen
Vorstellungen im Christentum? Wenn ich Noah verlasse zum
Beispiel oder etwaige andere Moeglichkeiten?
Ich würde kühn behaupten, dass Du gar nie angefangen hast Christ zu sein. „Christ sein“ ist nämlich eine Entscheidung. Jesus sagt: „Wer glaubt und getauft wird“. Glauben bedeutet hier, dem Wort der Bibel vertrauen, dem Ewigen Dein Leben anvertrauen.
Die Mitgliedschaft in einer Kirche, die Du ja aufgegeben hast, macht noch keinen Christen. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Folge mir nach.“ Und Paulus definiert Gottesdienst mit „gebt eure Leiber als Opfer“, also ein Leben im Dienste Gottes.
Tja, früher ging man zum Propheten, um haSchem zu befragen.
Hmmm
Frueher, denn wer wollte heute sagen wer heute evtl ein
Prophet dieser Tage ist? Welche Anzeichen haette solch ein
Mensch, haette er ueberhaupt eine Legitimation heutzutage
noch, ihn als solchen generell/allgemein ueberhaupt
anzuerkennen?
Welche Anzeichen hatten die Propheten im alten Israel?
Dazu zusaetzlich, die Propheten des Islam kamen
spaeter denn alle im Judentum/Christentum. Nun werde ich und
Du sicherlich nicht den Prophetenstatus von Mohammed im Islam
fuer den Islam aberkennen. Du weisst, wie ich es meine.
Ja ich weiss, und es gibt einige moderne Propheten, mit denen ich meine Mühe habe. Generell gilt, dass man einen Propheten daran erkennt, dass seine Prophezeihungen zutreffen. Das zu überprüfen ist auch nicht immer einfach 
Koenntest Du Dir vorstellen, dass der Christenheit und/oder
dem Judentum, sogar dem Islam (voellig dahingestellt, ob fuer
eine allein oder alle gemeinsam), heute ein Prophet
erscheinen, wann wuerdest Du ihn anerkennen wollen, welche
Legitimation fuer was haette er. Wenn Du es Dir nicht
vorstellen kannst, warum dann nicht?
Wenn zwei oder drei Leute unabhängig voneinander die gleiche Botschaft verkünden, wird die Sache glaubwürdiger. Zudem darf sie der Lehre der Bibel nicht widersprechen.
Also dieselbe Diskussion, wie sie in den christlichen Kirchen
geführt wird. Soll man sich der Zeit anpassen oder sind die
biblischen Grundsätze unveränderlich?Ah, was wuerdest Du anpassen wollen und warum dito, wenn
nicht?
Großes Thema: Ehe und Familie
Die kath.Kirche wird oft als veraltet angesehen, weil sie an der Unauflöslichkeit der Ehe festhält. Jesus sagte aber ganz klar: „Was G’tt zusammengefügt hat soll der Mensch nicht scheiden.“
oder: Homosexualität
Die Tenach sagt, dass solche G’tt ein Greuel sind. Hat sich daran etwas geändert? Es gibt doch bei G’tt keine Veränderung.
Der eigentliche Begründer - wenn man Jesus ausnimmt - war
Petrus. Er hielt die erste große Predigt zu Pfingsten und er
brachte auch als erster das Evangelium zu den Heiden (Apg 10,
Kornelius).
Kornelius wäre also der erste „Christ“ gewesen.
Allerdings wurden die Nachfolger Jesu (oder Paulus’) erst in
Antiochien Christen genannt (Apg 11,26)Huch, Petrus hiess auch Kornelius? Wie war das genau?
Nein, Petrus ging zu Kornelius, einem römischen Hauptmann, und verkündete ihm das Evangelium. Allerdings hat Kornelius darum gebeten! Kornelius ließ sich als erster Nichtjude taufen.
btw ich habe eine andere ansicht zu deinen worten zu
lehitraot:
„Das sehe ich auch ein.
Allerdings ist ein „messianischer Jude“ kein Christ.“warum nicht? antwort bei lehitraot reicht.
Antwort hier wird auch reichen *g* (wink zu lehitraot)
Der größte Fehler des Christentums war die Christianisierung der Juden. Entstand vermutlich aus der irrtümlichen Ansicht, Christen seien besser als Juden ;-((
Ein messianischer Jude erkennt Jesus als den Messias an ohne die jüdische Tradition und Lebensweise zu verlassen.
Gruss Harald
hi hanna,
Jetzt muss ich aber mal nachfragen:
Einer, der an Jesus glaubt, wird also als Angehöriger einer
anderen Religion bezeichnet, hab ich das richtig verstanden?
jap, des christentums.
Dann hätten die Jünger Jesu aber gewissermaßen exkommuniziert
oder ausgebürgert oder was auch immer werden müssen - wo sie
doch nur Schüler von einem von Hunderten Rabbis waren?
du darfst nicht vergessen, daß jahrtausende dazwischenliegen und sich viel getan hat. was damals ein innerjüdischer streit war, sind heute zwei völlig unterschiedliche religionen.
Und: Es sind ja schon öfters Menschen aufgetreten, von denen
manche dachten, sie seien der Messias.
Zählen dann diese Leute auch zu einer anderen Religion?
das sind wohl grenzfälle, zb. gibt es anhänger von rabbi schneerson, der als messias verehrt wird und über den es gerüchte über ein leeres grab gibt (na, wer kennt das?). die bewegen sich am rande des judentums.
Lehi, Du kennst mich und weißt, dass ich Dich nicht ärgern
will.
sowas ärgert mich nicht. das sind doch fragen, mit denen man sich auseinandersetzen muß, egal ob aus christlicher oder jüdischer sicht.
Aber du bist ein logisch denkender Mensch, deshalb kann ich
mit Dir diese Gedanken spinnen …
meistens denke ich logisch
))
grüße
lehitraot.
Hallo Lehitraot,
Du hättest das Zeug zu einem Rabbi.
Anerkennenden Gruß
Hanna
*diegernemitdirüberdenjüdischenglaubenspricht*
doch noch…
bevor dieser Beitrag in die ewigen Jagtgründe eingeht. :- )))
Hallo Demitrus,
Hallo,
S. Oben: Die universellen Prinzipien bei den Religionen.
Damit das Fleisch nicht zwischen den Knochen verloren geht. :-
)))ad 1
lol dazu, gefaellt mir
aber ist es nicht eher umgekehrt, naemlich knochen gehen
zwischen fleisch verloren und fleisch ist vergaenglicher, auf
die knochen, den harten kern der message, kommt es an? *g*
Fleisch ist zwar vergänglicher, aber auch Nahrhafter.
ad 2
das war jetzt aber ein doppelposting, wenn ich mir die antwort
von dir an lehitraot ansehe *g*
Na ja, Doppelposing ist wohl eher - Gleicher Beitrag in Rel. und Phil.
Im eigentlichen Sinne wollte ich keinen „beleidigen“ oder zurück setzen. :- )))
ad 3
thx fuer die antwort ganz oben in einem neuen threadviele gruesse, peter
Nun - hatte ich recht mit meiner Aussage oder nicht? :- )))
Die Knochen wurden gefressen, das Fleisch wird nicht angerührt.
Vielleicht hätte ich es in kleine Happen schneiden sollen. Doch pürriert wollte ich es nicht servieren. :- )))
Kinder ertragen eben nur Brei - und noch keine feste Nahrung.
MfG,
Demetrius
Nana das stimmt so wohl nicht
Hallo Lehitraot,
das sind wohl grenzfälle, zb. gibt es anhänger von rabbi
schneerson, der als messias verehrt wird und über den es
gerüchte über ein leeres grab gibt (na, wer kennt das?). die
bewegen sich am rande des judentums.
Nana, das sind eher Geruechte von anderen Stroemungen im Judentum oder anderen Chabadniks denn die Anhaenger von Schneerson. Wie es immer ist bei grossem Erfolg und Popularitaet gibt es Neider und sogar boese Stimmen. Wahr ist, das einige Anhaenger der Bewegung von Schneerson ihn fast als Heiligen verehren, was schon mal verboten ist im Judentum. Einige, nicht alle! Als Messias? Nein! Da sind boese Geruechte von ganz anderen Gruppierungen im Umkreis, Laschon Hara!
viele Gruesse nach IL, Peter
Hallo Harald,
Hmmm jau. Nur, wie wuerdest Du selbst „eigentliches“
Christentum verstehen wollen in evtl expliziter
Herausarbeitung der Unterschiede zu dem, was Du nicht als
solches verstehen wolltest.na ja, ist nicht ganz einfach, ich will ja niemandem sein
Christsein absprechen. Letztlich sind viele Unterschiede der
christlichen Kirchen darauf zurückzuführen, dass sich die
Vertreter nicht einigen konnten, was noch christlich und was
schon heidnisch ist.
Na gut, wie lebst Du Dein Christentum in Kurzform, wenn Du nicht Unterschiede explizit herausarbeiten willst. Die Geschichte mit der Hauskirche habe ich einmal gaaanz kurz im Netz nachgelesen, so?
Vielleicht bzgl des siebenten
Tages Sonntag im Christentum, wieweit arbeitsfrei?Genau hier ist es eine Frage der Auslegung, was als Arbeit
anzusehen ist. Ärzte und Polizisten sollten schon Dienst
machen.
Eben, Schutz des Lebens geht vor allem anderen. Dafuer kann man alles andere ueber den Haufen werfen 
Inwieweit öffentliche Verkehrsmittel betrieben werden
müssen, ist fraglich.
Hmmm, wau! Ziemlich streng, wie ist es mit der freien Wahl am Sonntag in christlichen Regionen Bus zu fahren oder Bus gefahren zu werden respektiv. Aber dazu wird es nie kommen hierzulande. Du stellt ja auch nur die Frage statt die Forderung. Ach ja, wenn man nun als Christ in Israel leben wuerde, Sonntag statt von 0:00 - 24:00 wie im Christentum oder Shabbat von Freitag Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang Samstag? Was wuerdest Du einem Christen bzw sogar Dir selbst empfehlen es wie zu halten?
Zählt kochen als Arbeit? Für die
Hausfrau sicher, aber dann arbeitet ja auch der Pastor am
Sonntag *g*
lol!
Juedisch orthodox schon, wie wir alle wissen. *g*
Oder auch Marienanbetung, Abbildungen,
Das Bilderverbot steht in den 10 Geboten. Nur die kath. Kirche
hat es herausgenommen.
wau, Du sagst, sie hat es herausgenommen. Aber nicht offiziell, oder wie verstehe ich die wirklichen expliziten Abbildungen des Herrn im Himmel, der nach unten schaut zur Person Jesus und etc.?
Paulus beschreibt eigentlich nur zwei Dienste, den Bischof
(oder Ältesten) und den Diakon. (1.Tim.3)
Im Brief an die Epheser erwähnt er dann noch Apostel,
Propheten Evangelisten, Hirten und Lehrer (Eph.4,11). Diese
Leute sollte es in jeder christlichen Kirche / Gemeinde geben.Als Überreste des heidnischen Volksglauben würde ich Feste wie
Allerheiligen oder Ostern ansehen.
Ostern siehst Du nicht an als Auferstehung? Oder gar Auferstehung mit Bezug zu Pessach, also vorsichtig in Anlehnung oder wie immer man es nun genau christlich interpretiert? Oder meinst Du partielle Aspekte von Ostern wie Eier bemalen/suchen?
Bin ich Christ, wo ich evang. erzogen worden bin mit Paten,
aber jahrelang atheistisch war und noch spaeter sogar
ausgetreten offiziell? Wann hoere ich auf Christ zu sein nachIch würde kühn behaupten, dass Du gar nie angefangen hast
Christ zu sein. „Christ sein“ ist nämlich eine Entscheidung.
Jesus sagt: „Wer glaubt und getauft wird“. Glauben bedeutet
hier, dem Wort der Bibel vertrauen, dem Ewigen Dein Leben
anvertrauen.
Und an Jesus glauben natuerlich, ja? Ansonsten hiesse es nicht Christ-Messias, aber automatisch natuerlich nicht gleich anderes wie Moslem oder Jude.
Frueher, denn wer wollte heute sagen wer heute evtl ein
Prophet dieser Tage ist? Welche Anzeichen haette solch ein
Mensch, haette er ueberhaupt eine Legitimation heutzutage
noch, ihn als solchen generell/allgemein ueberhaupt
anzuerkennen?Welche Anzeichen hatten die Propheten im alten Israel?
Eine sehr gute Frage. Eine Frage mit „Sehr gute Frage“ zu beantworten heisst: „Interessant, ich wuesste selber gerne eine Antwort“ 
Ganz neuer Thread dazu oben an? *g*
Dazu zusaetzlich, die Propheten des Islam kamen
spaeter denn alle im Judentum/Christentum. Nun werde ich und
Du sicherlich nicht den Prophetenstatus von Mohammed im Islam
fuer den Islam aberkennen. Du weisst, wie ich es meine.Ja ich weiss, und es gibt einige moderne Propheten, mit denen
ich meine Mühe habe. Generell gilt, dass man einen Propheten
daran erkennt, dass seine Prophezeihungen zutreffen. Das zu
überprüfen ist auch nicht immer einfach
Hmm Lorberismus zum Bleistift? *g*
Das ist schwierig, ich kann mir aus religioeser Sicht keine neuen Propheten jeweils vorstellen, aus allgemeiner Anerkennung der jeweiligen Religionsangehoerigen heraus, aber auch weil ich mir nicht viel neues vorstellen kann. Wer macht einen neuen Thread auf? *g*
Ah, was wuerdest Du anpassen wollen und warum dito, wenn
nicht?Großes Thema: Ehe und Familie
Die kath.Kirche wird oft als veraltet angesehen, weil sie an
der Unauflöslichkeit der Ehe festhält. Jesus sagte aber ganz
klar: „Was G’tt zusammengefügt hat soll der Mensch nicht
scheiden.“
Und wenn der Mensch scheiden will, hat es dann nicht auch Gott eingesehen, dass es nicht mehr zusammengefuegt gehoert und daher auch Er eine Trennung wollte? Wenn Du Jesus so hart hier siehst, dann ist in diesem Punkte selbst das orthodoxe Judentum ausnahmsweise mal weich relativ relativ zum Christentum. Aber sicher siehst Du auch hier Ausnahmen aus Deiner Sicht. Klar ist, man sollte dagegen wehren in der Form die Beziehung zum Besten zu fuehren.
Apropos, aber tiefer wo dieses Wort noch einmal auftaucht …
oder: Homosexualität
Die Tenach sagt, dass solche G’tt ein Greuel sind. Hat sich
daran etwas geändert? Es gibt doch bei G’tt keine Veränderung.
Hmmm also da weiss ich nicht so recht ob Gott nicht damals gewisse Sexualpraktiken erschweren wollte, die ja partiell in Mode waren zur Zeit der drei Urvaeter und auch noch als Israel aus Aegypten zurueckkam. Und siehe spaeter, die alten Griechen hielten sich partiell einen Lustknaben. Klar ist, dass Homosexualitaet gegen die Natur ist im Sinne der Fortpflanzung und doch ist Sexualitaet ein Spiel der Natur. Ich habe zum Beispiel das zufaellige Pech erlitten hetero zu sein, andere erwischen das zufaellige Glueck homo zu sein, mit Pech und Glueck kann man hier beliebig als Anschauungssache spielen wann welches gilt, ich spiele hier aus Ironie damit. Der Mensch allein ist nur ein halber Mensch. Gott macht keine Fehler und doch gibt es die Laune der Natur dass es Homosexualitaet gibt. Ich sage Gott wollte ausser durch launischen Zufall homosexuellen Praktiken keinen Vorschub leisten, siehe „Lustknaben“. Das Verbot bezieht sich hier auf oeffentlich interpretiere ich. Manche sehen es auch als generelles Verbot, also man sollte dann enthaltsam sein bzw wenigstens nicht zu Hause … . Ich sage, wer einen homosexuellen Partner findet, soll seine Sexualitaet zu Hause ausleben und gemeinsam wohnen. Und monogam etc aber siehe oben Trennung *g*. Manche Sexualpraktiken sehe ich homosexuell praktiziert sogar als „natuerlicher“ an, als wenn sie im heterosexuellen Bereich als dann schon pervertierte Ausreizung (von was eigentlich? brrr) praktiziert werden! Aber nicht mein Bier, ein jeder nach seiner Fasson!
Ich erfrage Deine Meinung zu meinem Standpunkt: Das Verbot ist hier zu sehen Prophylaxe wider die allgemeine Verbreitung/Anerkennung von homosexuellen Praktiken, evtl sogar auf manche best. sexuelle Praktiken in den eigenen vier Waenden. Da es aber diese Laune der Natuer gibt, Gott keine Fehler macht und ein Mensch allein nur ein halber Mensch ist, auch ein Mensch mit Beduerfnissen ist, ist alles andere in den eigenen vier Waenden in dauerhafter Partnerschaft bitteschoen erlaubt. Wat sachste dazu?
Huch, Petrus hiess auch Kornelius? Wie war das genau?
Nein, Petrus ging zu Kornelius, einem römischen Hauptmann, und
verkündete ihm das Evangelium. Allerdings hat Kornelius darum
gebeten! Kornelius ließ sich als erster Nichtjude taufen.
Hui lol, ja natuerlich, jetzt wo Du es sagst faellt mir die Geschichte wieder ein. Als Kind im Rahmen der Christenlehre wohl mal gehoert bekommen und dann vielleicht noch ein oder zwei Mal.
warum nicht? antwort bei lehitraot reicht.
Antwort hier wird auch reichen *g* (wink zu lehitraot)
Der größte Fehler des Christentums war die Christianisierung
der Juden. Entstand vermutlich aus der irrtümlichen Ansicht,
Christen seien besser als Juden ;-((
Haettest Du lieber gesehen, dass Jesus als, ah jetzt wird es schwierig, als „juedischer Messias“ alle anderen Menschen auch zum Judentum als solches in bestehender Form bringt oder dass alle Hinzukoemmlinge Christen in welcher genauen Religionspraxis, anders als juedisch, auch immer werden, aber alle Juden Juden bleiben sollen/duerfen?
Ein messianischer Jude erkennt Jesus als den Messias an ohne
die jüdische Tradition und Lebensweise zu verlassen.
Ok, da gehe ich halb mit. Halb heisst, nicht meine Meinung, aber ich kann diese Gegenmeinung nachvollziehen. Ich sage wer Jesus als Messias sieht sieht in ihm auch Christ, sprich die Uebersetzung ins Lateinische und wird damit auch Christ automatisch. Das Judentum sagt, dass ist die Drittmeinung hier, seinen halachischen Status als Jude behaelt er, als quasi verlorener Jude mit jetzt neuem Glauben, er kann jederzeit wiederkommen.
Apropos, siehe hoeher, Jesus sagte: Kein Jota solle veraendert werden. Wie weit wuerdest Du das lesen bzgl der heute bestehenden Unterschiede zwischen Christentum und Judentum (vom Messias dagewesen oder nicht dagewesen mal abgesehen). Ist das zu lesen dass alle Christen sich „eigentlich“ immer an die juedische Religionspraxis haetten halten sollen? Oder bis zu welchemPunkt Unterschiede?
Da waren sie wieder, die Unterschiede 
liebe Gruesse, Peter
Hallo lego,
Na gut, wie lebst Du Dein Christentum in Kurzform,
ich lebe nach biblischer Richtlinie.
Christsein ist für mich keine Sonntagstätigkeit sondern eine Lebenseinstellung. In dem Bewußtsein, dass G’tt durch seinen Geist (Ruach ha kodesch) in mir lebt, setze ich meine Handlungen so, dass ER dadurch geehrt wird.
Es fällt mir eigentlich schwer, mich selber zu beschreiben. Vielleicht kann da jemand aushelfen, der mich kennt?
Die Gemeinschaft der Christen benötigt keine Kirchengebäude. Nach Aussage der Bibel ist Kirche dort, wo sich die Gläubigen zusammenfinden. Es ist auch nicht notwendig, feste Versammlungszeiten zu haben, es hilft aber in unserer heutigen Zeit bei der Terminplanung. Ideal wäre die tägliche Zusammenkunft, wie sie in der ersten Gemeinde in Jerusalem üblich war (Apg.2,46). Das ist aber oft aus beruflichen Gründen nicht möglich.
Ach ja, wenn man nun als Christ in Israel leben
wuerde, Sonntag statt von 0:00 - 24:00 wie im Christentum oder
Shabbat von Freitag Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang
Samstag? Was wuerdest Du einem Christen bzw sogar Dir selbst
empfehlen es wie zu halten?
Würde ich in Israel leben, würde ich den jüdischen Shabbat halten. Das ist ja der ursprünglich festgelegte Ruhetag. Die Änderung von Samstag auf Sonntag war ja ein Zugeständnis der römischen Christen an die Sonnenanbeter.
Ich kenne Christen, die auch in unserem Kulturkreis den Samstag als Ruhetag feiern.
Das Bilderverbot steht in den 10 Geboten. Nur die kath. Kirche
hat es herausgenommen.wau, Du sagst, sie hat es herausgenommen. Aber nicht
offiziell, oder wie verstehe ich die wirklichen expliziten
Abbildungen des Herrn im Himmel, der nach unten schaut zur
Person Jesus und etc.?
Also in der Bibel steht immer noch „Du sollst Dir kein Bildnis machen.“ Aber die Kinder lernen im kath. Religionsunterricht nichts davon.
Ein Bild, mag es noch so gut sein, kann der Wirklichkeit und Herrlichkeit G’ttes nie entsprechen. Es ist also eine Herabsetzung oder unehrenhafte Darstellung. Ich lehne solche Bilder ab.
Ostern siehst Du nicht an als Auferstehung? Oder gar
Auferstehung mit Bezug zu Pessach, also vorsichtig in
Anlehnung oder wie immer man es nun genau christlich
interpretiert? Oder meinst Du partielle Aspekte von Ostern wie
Eier bemalen/suchen?
Der Bezug zur Auferstehung kann nur im Zusammenhang mit Pessach gesehen werden. Das „christliche“ Osterfest wird aber mit dem Fest der heidnischen Göttin Ostera verbunden. Alle Gebräuche wie Eier bemalen und Feuer anzünden sind heidnischen Ursprungs.
Welche Anzeichen hatten die Propheten im alten Israel?
Eine sehr gute Frage. Eine Frage mit „Sehr gute Frage“ zu
beantworten heisst: „Interessant, ich wuesste selber gerne
eine Antwort“Ganz neuer Thread dazu oben an? *g*
Hm ja, wäre interessant, die Frage aus jüdischer Sicht beantwortet zu bekommen.
Hmm Lorberismus zum Bleistift? *g*
*g* der auch.
Dann gibt es noch Joseph Smith und Ellen G. White.
Aber selbst Mohammed ist mir suspekt 
Das ist schwierig, ich kann mir aus religioeser Sicht keine
neuen Propheten jeweils vorstellen, aus allgemeiner
Anerkennung der jeweiligen Religionsangehoerigen heraus, aber
auch weil ich mir nicht viel neues vorstellen kann. Wer macht
einen neuen Thread auf? *g*
Ich denke, ein moderner Prophet soll keine neue Richtung im Christentum vorgeben. Davon haben wir schon genug. Aber in gewissen Fragen des täglichen Lebens gibt es oft keine eindeutige Antwort in der Bibel. Da sollte man einen Propheten fragen können. Die Juden haben dazu den Rabbiner. Aber was aus dem Vatikan kommt ist meist realitätsferner als die Propheten des AT 
Und wenn der Mensch scheiden will, hat es dann nicht auch Gott
eingesehen, dass es nicht mehr zusammengefuegt gehoert und
daher auch Er eine Trennung wollte? Wenn Du Jesus so hart hier
siehst, dann ist in diesem Punkte selbst das orthodoxe
Judentum ausnahmsweise mal weich relativ relativ zum
Christentum. Aber sicher siehst Du auch hier Ausnahmen aus
Deiner Sicht. Klar ist, man sollte dagegen wehren in der Form
die Beziehung zum Besten zu fuehren.
Jesus sagt, dass G’tt die Scheidung gestattet hat, weil der Mensch unfähig war zu vergeben. Seit der Vergebung durch Jesus sollte es aber möglich sein, anderen alles zu vergeben.
In manchen Beziehungen sieht es oft nach „Wegwerf-Ehe“ aus. Wenn nicht alles nach meinem Kopf geht, dann ist es halt aus.
Andererseits sind auch nicht alle Beziehungen nach dem Willen G’ttes geschlossen worden. Da ist dann ein Scheitern verständlich.
Ich erfrage Deine Meinung zu meinem Standpunkt: Das Verbot ist
hier zu sehen Prophylaxe wider die allgemeine
Verbreitung/Anerkennung von homosexuellen Praktiken, evtl
sogar auf manche best. sexuelle Praktiken in den eigenen vier
Waenden. Da es aber diese Laune der Natuer gibt, Gott keine
Fehler macht und ein Mensch allein nur ein halber Mensch ist,
auch ein Mensch mit Beduerfnissen ist, ist alles andere in den
eigenen vier Waenden in dauerhafter Partnerschaft bitteschoen
erlaubt. Wat sachste dazu?
*grübel*
Ein Mensch allein ist nur ein halber Mensch. - Zustimmung
Meine Meinung: Der Mensch soll seine zweite Hälfte suchen und finden.
Diese zweite Hälfte sollte aber vom anderen Geschlecht sein. Was soll ich z.B. mit zwei rechten Schuhen?
Homosexualität könnte ein Fehler der Natur sein, oder aber auch nur ein Irrtum des menschlichen Gefühls. Auf jeden Fall ist es die Ausnahme (statistisch 4%). Und deshalb finde ich es falsch, es als normal zu bezeichnen.
Der größte Fehler des Christentums war die Christianisierung
der Juden. Entstand vermutlich aus der irrtümlichen Ansicht,
Christen seien besser als Juden ;-((Haettest Du lieber gesehen, dass Jesus als, ah jetzt wird es
schwierig, als „juedischer Messias“ alle anderen Menschen auch
zum Judentum als solches in bestehender Form bringt oder dass
alle Hinzukoemmlinge Christen in welcher genauen
Religionspraxis, anders als juedisch, auch immer werden, aber
alle Juden Juden bleiben sollen/duerfen?
ja so ungefähr sehe ich das.
Apropos, siehe hoeher, Jesus sagte: Kein Jota solle veraendert
werden. Wie weit wuerdest Du das lesen bzgl der heute
bestehenden Unterschiede zwischen Christentum und Judentum
(vom Messias dagewesen oder nicht dagewesen mal abgesehen).
Ist das zu lesen dass alle Christen sich „eigentlich“ immer an
die juedische Religionspraxis haetten halten sollen? Oder bis
zu welchemPunkt Unterschiede?
Jesus hat sich an alle jüdischen Gebote gehalten. er forderte seine Jünger auf, ihm nachzufolgen. D.h. so zu handeln wie er. Das ergibt automatisch die Anpassung an die jüdischen Vorschriften.
Das Jerusalemer Konzil ergab dann, dass die aus den Heiden hinzugekommenen von der Kaschrut befreit werden. Von Anpassung an römische, griechische oder germanische Kulte war nicht die Rede.
Die Gemeinde (ekklesia) sollte aus den heidnischen Religionen „herausgerufen“ werden. In der Praxis sind sie aber teilweise darin steckengeblieben.
Gruss Harald