mein Problem ist folgendes: im Dezember 2004 war ich in Iquitos, Peru, reiste daraufhin nach Ecuador, wo ich ein Fieber bekam das ich noch nie hatte. Gliederschmerzen, Rückenschmerzen, extreme Schlappheit waren die Symptome - den Weg zum Strand von 100 Metern hab ich nicht geschafft. Das ging vielleicht 4 bis 5 Tage so, dann wurde es besser, aber nur für knapp eine Woche, denn danach gings erst richtig los: dieselben Symptome, nur heftiger. Ich dachte der Sensenmann klopft an die Tür.
Na, es ist alles nochmal gut gegangen, ich lebe noch und hatte noch ne schöne Reise und hab mich natürlich nicht mehr um mein Fieber gekümmert, doch die Sache geht mir nicht aus dem kopf. Ein Freund sagte mir, das könnte Dengue sein, und Iquitos liegt nun mal mitten im Dengue-Gebiet. Mir wurde gesagt dass man das nur einmal bekommt, das zweite mal ist so gut wie tödlich. Stimmt das? Muss ich mir Sorgen machen? Was ist zu tun? Blutbild? Oder reagier ich da übertrieben?
Eine durchgestandene Erkrankung hinterlässt für einige Monate eine Immunität gegen alle Typen des Dengue-Virus. Danach besteht nur noch eine langjährige Immunität gegen den jeweiligen Erregertyp.
Ein Freund sagte mir, das könnte Dengue sein, und Iquitos
liegt nun mal mitten im Dengue-Gebiet. Mir wurde gesagt dass
man das nur einmal bekommt, das zweite mal ist so gut wie
tödlich. Stimmt das?
Das ist nicht richtig. Aber das nächste mal wende Dich zur Klärung an ein Tropenmedizinisches Institut.
In Leipzig findest Du hier welche:
Herder-Institut
Abteilung für Tropenmedizin und klinische Parasitologie
Kickerlingsberg 14
04105 Leipzig
Tel. 03 41 / 5 63 23 56
Universitätsklinikum Leipzig
Zentrum für innere Medizin
Abteilung Infektions- und Tropenmedizin
Märtelstraße 16 – 18
04107 Leipzig
Tel. 03 41 / 9 72 47 00
Städtisches Klinikum St. Georg
Klinik für Infektions- und Tropenkrankheiten
Delitzscher Straße 141
04129 Leipzig
Tel. 03 41 / 9 09 – 0
Die wissen mehr und können Dich ausführlich beraten.