Denkt mal drüber nach

Hallo Herb,

schnapp Dir ein paar Physikbücher und auf gehts :wink: Oder
schnapp Dir zwei Nägel, einen in jede Hand und steck die
Dinger in die Steckdose :wink:

ich habe keine Steckdose :wink:

Ich denke, Du hast mich schon verstanden. Ohne ein wenig
Arbeit und Gehirnschmalz ist es nicht möglich. Und genau
gesagt ist nicht jeder Beweis in der Wissenschaft für jeden
Menschen nachvollziehbar, irgendwo gibt es immer
intellektuelle Grenzen.

Ja, die gibt es im christlichen Glauben auch, nur umgekehrt.
Je mehr sich jemand auf seine Logik und seine Bildung verläßt, desto schwerer fällt es ihm, die „Logik der Bibel“ nachzuvollziehen.

Du sagst: Steck den Finger in die Steckdose.
Ich sage: Bete zu Gott.
Ist das schwerer?
Du bist sicher, dass ich einen elektrischen Schlag bekomme.
Ich bin sicher, dass Gott antwortet.

Ich würde von mir auch nicht behaupten, dass ich den Beweis
von Fermats letztem Satz wirklich verstanden habe (obwohl ich
mich wirklich bemüht habe).
Insofern habe ich mich mit dem „absolut jedem“ zu weit aus dem
Fenster gelehnt. Ich hoffe Du verzeihst mir.

Das ist mir schon klar.
Ich hoffe, Du verstehst meinen Vergleich :wink:

Gruss Harald

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Hi Herb,

leider ist der gute Leibniz längst nicht mehr unter den Lebenden, sonst könnte man ihm diese interessante Frage stellen. Soweit ich weiß hat I. Kant sich - genau wie du - damit beschäftigt und kam zu dem Ergebnis, dass Existenz kein Attribut sei, das man überhaupt bewerten kann. Er hat dies ziemlich langatmig begründet und dann den Gottesbeweis mit eben diesem Argument widerlegt.

Gruß Tom

Hallo Herb,

Wenn Du schreibst „an ihn glauben“ bedeutet es doch etwas
anderes als „glauben, dass es ihn gibt“.

Wo exakt liegt der Unterschied, bezogen auf Gottheit(en)?

es ist der Unterschied zwischen vertrauen und vermuten.

Meines erachtens kann man hier nicht das umgangssprachliche
„an ihn glauben“ verwenden, wie es beispielsweise dann
gebraucht wird, wenn man es im Bezug auf Menschen verwendet
(an Politiker glauben, an den eigenen Mann/die eigene Frau
glauben etc).

Warum nicht? Klar einem Politiker würde ich nicht so vertrauen, wie ich Gott vertraue.

Wenn ich an einen Gott glaube, dann impliziert
das bei mir den Glauben an die Existenz dieses Gottes,
bedeutet also auch „glauben, dass es ihn gibt“.

Das ist aber zu wenig, ein Christ tut mehr als das.

Nun, wenn ich einem Menschen meinen Glauben schenke, dann
frage ich natürlich nicht nach beweisen. Allerdings weiss ich
doch, dass dieser Mensch existiert. Einem Menschen, dessen
Existenz ich nicht bestätigen kann, schenke ich mein Vertrauen
nicht. Abgesehen davon dauert es eine ganze Weile, bis ich
jemandem mein Vertrauen schenke.

Ob Du es mir jetzt glaubst oder nicht:
Es hat auch bei mir eine ganze Weile gedauert, bis ich Gott vertrauen konnte. Aber in der Zwischenzeit hat er sich meines Vertrauens „würdig“ erwiesen.

Wie schon oben beschrieben, kannst Du im gegebenen Kontext die
Wörter Glauben, Vertrauen und Wissen nicht so einfach synonym
verwenden.

Darum ging es mir ja, weil glauben (=vermuten) und vertrauen immer verwechselt wird.

Gruss Harald

Hi Harald,

Deinen Vergleich kann ich zwar verstehen, nur fehlt mir die persönliche Erfahrung einer Antwort. Die Steckdose hat mir bis jetzt immer geantwortet :wink:

Viele Grüsse,

Herb

Hi ho Harald,

die Stärke Deines Vertrauens in Gott ehrt Dich (vor allem, weil diese Stärke mir eher als Ruhe vorkommt, nicht mit fanatischem missionarischem Eifer). Für mich selber ist es allerdings nur sehr sehr schwer vorstellbar Vertrauen in etwas wie einen Gott zu haben, eben weil ich noch nie sowas wie eine „Antwort“ (wie auch immer geartet) bekommen habe.

Viele Grüsse,

Herb

Christen haben nicht immer eitel Sonnenschein!!!
Hallo

Also ich dachte immer daß Menschen die Gott erfahren haben und
sich seiner sicher sind, besonders zufrieden und im Einklang
mit sich und der Welt stehen.

Da bist du leider einem Trugschluss aufgesessen.
Wer behauptet denn das, wo steht denn das?
Das ist leider nicht wahr - schöner Traum, aber wir sind ALLE „nur“ Menschen mit ihren „guten und schlechten Zeiten“, mit ihren Anfechtungen. Selbst Jesus hatte seine Anfechtungen.
Als Christ weiß ich, wo ich mit meinen Anfechtungen „hin kann“, wer mich versteht und mir hilft.
Nirgendwo hat uns Jesus versprochen, dass wir selbstzufrieden und ruhig, unangefochten im Einklang mit ihm und der Welt leben könnten, würden. Aber er hat uns seine Hilfe und Unterstützung „in allen Dingen“ (Phil 4,6) zugesagt.

Selbst wenn er nicht an Gott glaubt, kann er doch konstruieren
und Hypothesen aufstellen. Die Gedanken sind frei…

Sicherlich.

Und weil du an Gott glaubst, weißt du auch warum er was macht?

Ich weiß es nicht, genauso wenig wie es irgendein Mensch auf dieser Erde wissen kann, wissen wird - und das ist gut so.
Ich hab Vertrauen zu Gott, wie Kinder Vertrauen zu ihrem Vater, ihren Eltern haben, ohne alles zu hinterfragen, ohne alles in Zweifel zu stellen - so sind Kinder! So sind auch „Gottes Kinder“.

Jesus hatte mal gesagt: (Matth. 18,3) „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

Darin verborgen liegt AUCH die Weisheit, die Einsicht, dass Kinder alleine fähig sind, bedingungslos zu vertrauen, ihrem Vater, ihrer Mutter - so gerne hätte uns Jesus: ihm vertrauen, auf seine Weisheit, seinen Weitblick, seine Liebe, seine Hilfe, seine Unterstützung, seine Führung - was auch immer kommen mag.

Und um nochmal auf deine obige Aussage zu kommen: er hat NICHT versprochen, dass dieses Leben frei von Anfechtungen, Leid usw. ist - wieviel Leid, Anfechtung, Angriffen, Zweifeln hatte erst Jesus - aber er hat sich auch in die Hand seines Vaters gegeben.

Es gibt außer Dir noch ein paar andere gläubige Christen
(nicht zu sprechen von Angehörigen anderer Religionen), wie
ist es dann mit denen? Die haben dann möglicherweise eine
andere Meinungen als du über die Gründe warum Gott etwas tut.

Natürlich. Ja und?
Jeder macht seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit Gott, weil Gott ja auch jeden einzelnen persönlich anspricht, ihm in seinem eigenen individuellen Leben begegnet. Wie es mit anderen Religionen ist, weiß ich nicht, ich gehöre denen nicht an.

Gründe bzgl. dessen, was Gott warum tut, wird es so viele geben, wie es Menschen auf der Erde gibt. Es sind alles halt nur zu menschliche, aber „vermenschlichte“ Gründe, die wir Menschen uns ausdenken, nur ausdenken können, denn wir können letztendlich nicht wissen, warum Gott etwas tut und warum nicht. Insofern ist es eigentlich völlig sinnlos und absurd, sich über das Wieso, Weshalb, Warum einen Kopf zu machen: wir werden es nicht herausfinden! Gott alleine hat die Antwort.

Will sagen: Ist der Glaube die Garantie daß man richtig
interpretiert?

Was muss man „interpretieren“?
Gottes Aussagen sind so einfach, dass sie Kinder verstehen können, müssen, ja, dass auch ganz einfältige, unwissende Menschen am Ende der Welt in irgendwelchen Urwäldern diese Botschaft Gottes verstehen können. Das muss ja auch so sein, sonst hätten ganz Intellektuelle, Belesene, Gebildete einen Vorsprung auf ihrem Weg zu Gott - und das wäre ja wohl ungerecht, oder?

Wie gesagt, Jesus bringt es auf den Punkt:
„Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“
Der Satz birgt unendlich viele Weisheiten in sich - wir brauchen nur unsere eigenen Kinder ansehen, wie die sich uns gegenüber als Mama und Papa verhalten … sie vertrauen uns blind als kleine Würmchen, denen gar keine andere Wahl bleibt, weil sie noch gar nichts vom „großen Leben“ da draußen wissen - aber sie vertrauen! Und WIE sie vertrauen!

Selbst wenn man nur die richtigen Gläubigen
(also die Christen) nimmt, gibt es wahrscheinlich ein paar
Versionen der Wahrheit. Welche ist dann die Einzige Wahre?

Gottes Wort in der Bibel ist das „Wahre“. Da gibts auch nichts zu deuteln und zu interpretieren.

Ach, ich vergaß, du hast ja mit Gott telefoniert!

Ich wusste, dass es Naivlinge gibt, die auf meinen Beitrag so antworten. Ich hätte mal Wetten drauf abschließen sollen …
Ja, wenn du es so sehen willst, ich „telefoniere“ jeden Tag mit Gott!
Und es ist gut und perfekt und ich möchte es nicht missen und ich erhalte im Kontakt mit Gott soviel Unterstützung für mich und mein Leben und meinen Alltag … da darfst du dich von mir aus getrost drüber lustig machen (ob „dein Gott“ das so doll von dir findet?) - mich störts überhaupt nicht, denn ich weiß, dass das was ich tue, so viel wert ist, da ist jedweder Spott von wem auch immer ein Nichts, dass da nur abprallen kann :smile:))

Ja, daß hat dir Gott bei eurer Unterredung gesagt, daß die
anderen Religionen falsch sind? Oder wie ist das bitte zu
verstehen??

Bist du ein Gott, ein Hellseher, dass du weißt, was ich Gott bei meinen „Telefonaten“ gefragt habe, oder maßt sich da ein kleines Menschlein wieder Dinge an, die es nicht wissen kann? Och …
Ich frage Gott nicht, welche Religion falsch oder richtig ist - brauch ich doch nicht, wozu sollte ich das brauchen, das zu fragen???
Ich mach mir darüber keinen Kopf! Als Christ gibt es den EINEN Gott, und ich lasse es dahin gestellt, wie andere ihn nennen.

Ich kann es letztendlich nicht wissen, ob der Gott der Muslime z.B. irgendwie „das Gleiche“ wie der christliche Gott ist, ich hab mich mit deren Glauben nicht auseinandergesetzt. Das überlasse ich anderen.

Ich würde höchstens sagen: „Ungläubige“ sind Marionetten, und
zwar Marionetten ihrer eigenen Egozentrik und ihres fehlenden
Weitblicks.

Vorhin (ein bißchen weiter oben) hast du noch behauptet daß
nur Gott den Weitblick hat und kein Mensch?
Hast du jetzt den Weitblick oder nicht?

Verstehe deine Frage nicht. Was für einen Weitblick hab ich?
Ich hab vielleicht Weitblick bzgl. des Weitblicks, den wir Menschen naturgemäß haben KÖNNEN, als Menschen, wie jeder Mensch.
Dieser Weitblick ist aber gar nichts gegenüber dem Weitblick Gottes, den nur er hat, haben kann. Irgendwie logisch, oder?

Meine Aussage oben hieß en detail, dass Menschen, die nicht an Gott glauben, quasi nur an sich glauben, ein „Opfer“ ihrer eigenen Egozentrik sind, da sie meinen, sie alleine könnten alles schaffen, bewerkstelligen, im Griff haben … ja, Ausnahmen bestätigen wie immer auch hier die Regel, ich weiß.
Ich bedaure nur hin und wieder solche Exemplare, die es auch in meinem Bekanntenkreis gibt, wie sie sich abstrampeln und zwangsläufig ja nur auf sich gestellt sind, selbst aus ihrer Misere finden müssen, wollen, von denen höre ich nur „ich, ich, ich“ - ich bin froh, dass ich nicht alles können muss, wissen muss, brauchen muss, denn ich habe Gott an meiner Seite, der mir hilft und zwar „in allen Dingen“.

Philipper 4,6 (http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/4.html…)
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“

Was für eine Erleichterung, dass ich nicht alles alleine können muss, wissen muss, auf die Reihe kriegen muss.

Natürlich jedem Tierchen sein Pläsierchen - wer sich lieber alleine abstrampeln will - gut.

Sorry fürs Einmischen.

Mach dir keinen Kopf. Ich hab auch mal mit ganz vielen Fragen und Zweifeln angefangen und das war keine lustige Zeit …

Chris

Hallo Chris!

Also ich dachte immer daß Menschen die Gott erfahren haben und
sich seiner sicher sind, besonders zufrieden und im Einklang
mit sich und der Welt stehen.

Da bist du leider einem Trugschluss aufgesessen.
Wer behauptet denn das, wo steht denn das?

Weiß nicht ob daß irgendwo steht (muß es irgendwo (für dich: in der Bibel) stehen?), aber wenn dein Vertrauen in Gott so groß ist, wie du sagst, dann kannst du doch davon ausgehen daß du von ihm geleitet wirst?

Selbst wenn er nicht an Gott glaubt, kann er doch konstruieren
und Hypothesen aufstellen. Die Gedanken sind frei…

Sicherlich.

Naja, in deinem letzten Posting hast du Hicham das Recht abgesprochen:

Und darum solltest du dann auch davon Abstand nehmen, über
Gott urteilen zu wollen; du meinst, du kannst beurteilen, warum
Gott dies und jenes macht oder nicht macht, wen er verschont und
wen nicht?
Woher willst du das wissen?
Du spekulierst nur; du sagst doch selbst, du „glaubst nicht
an Gott“ - also kannst du auch nicht mitreden, was Gott nun
macht und warum und wieso …

Dann:

Will sagen: Ist der Glaube die Garantie daß man richtig
interpretiert?

Was muss man „interpretieren“?
Gottes Aussagen sind so einfach, dass sie Kinder verstehen
können, müssen, ja, dass auch ganz einfältige, unwissende
Menschen am Ende der Welt in irgendwelchen Urwäldern diese
Botschaft Gottes verstehen können. Das muss ja auch so sein,
sonst hätten ganz Intellektuelle, Belesene, Gebildete einen
Vorsprung auf ihrem Weg zu Gott - und das wäre ja wohl
ungerecht, oder?

Gibt es denn nicht auch innerhalb der Christenheit verschiedene Kirchen? Wieso sind die entstanden wenn es keine verschiedenen Interpretationen gibt?

Selbst wenn man nur die richtigen Gläubigen
(also die Christen) nimmt, gibt es wahrscheinlich ein paar
Versionen der Wahrheit. Welche ist dann die Einzige Wahre?

Gottes Wort in der Bibel ist das „Wahre“. Da gibts auch nichts
zu deuteln und zu interpretieren.

Siehe oben

Ach, ich vergaß, du hast ja mit Gott telefoniert!

Ich wusste, dass es Naivlinge gibt, die auf meinen Beitrag so
antworten. Ich hätte mal Wetten drauf abschließen sollen …
Ja, wenn du es so sehen willst, ich „telefoniere“ jeden Tag
mit Gott!

Ja, ich wußte auch daß du dich darüber aufregen würdest, aber daß du darüber meine Frage vergißt, dachte ich nicht. Sie lautetete:
Woher weißt du das dein Glaube der einzig Richtige ist?

Und es ist gut und perfekt und ich möchte es nicht missen und
ich erhalte im Kontakt mit Gott soviel Unterstützung für mich
und mein Leben und meinen Alltag … da darfst du dich von mir
aus getrost drüber lustig machen (ob „dein Gott“ das so doll
von dir findet?) - mich störts überhaupt nicht, denn ich weiß,
dass das was ich tue, so viel wert ist, da ist jedweder Spott
von wem auch immer ein Nichts, dass da nur abprallen kann
-)))

Nee, ‚mein Gott‘ (Gibt es mehr von ihnen?) macht es mir nicht so leicht wie deiner dir!
Wieso mußt du eigentlich noch glauben, du weist doch daß es ihn gibt?
Wieso verlangt er von dir nicht daß du glaubst?
Also wenn ich jeden Tag mit Gott telefonieren würde, dann wäre ich zufrieden und glücklich.

Ja, daß hat dir Gott bei eurer Unterredung gesagt, daß die
anderen Religionen falsch sind? Oder wie ist das bitte zu
verstehen??

Bist du ein Gott, ein Hellseher, dass du weißt, was ich Gott
bei meinen „Telefonaten“ gefragt habe, oder maßt sich da ein
kleines Menschlein wieder Dinge an, die es nicht wissen kann?
Och …

Wenn ich es wüßte hätte ich nicht gefragt und ich hab doch gefragt, oder? Also plauder doch mal aus dem Nähkästchen!

Ich würde höchstens sagen: „Ungläubige“ sind Marionetten, und
zwar Marionetten ihrer eigenen Egozentrik und ihres fehlenden
Weitblicks.

Vorhin (ein bißchen weiter oben) hast du noch behauptet daß
nur Gott den Weitblick hat und kein Mensch?
Hast du jetzt den Weitblick oder nicht?

Verstehe deine Frage nicht. Was für einen Weitblick hab ich?
Ich hab vielleicht Weitblick bzgl. des Weitblicks, den wir
Menschen naturgemäß haben KÖNNEN, als Menschen, wie jeder
Mensch.
Dieser Weitblick ist aber gar nichts gegenüber dem Weitblick
Gottes, den nur er hat, haben kann. Irgendwie logisch, oder?

Genau, du bist auch nur ein Mensch und vielleicht sind ja die ‚Marionetten‘ schon eine Stufe über dir in der spirituellen Entwicklung? Du hast doch nur den menschlichen Weitblick.

Philipper 4,6
(http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/4.html…)
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure
Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott
kundwerden!“

Na bitte, da schließt sich ja der Kreis! Wieso hast du nicht immer eitel Sonnenschein? (Siehe auch meine erste Frage oben)

Also was mich auch wirklich interessieren würde: ist es deiner Meinung nach wichtiger an Gott zu glauben oder das Richtige zu tun?
Andersherum: Findet Gott nicht mehr Gefallen an einem Menschen der gut ist als an einem der nur an ihn glaubt? Frag ihn doch bitte mal!
Und was heißt daß man sich von Gott kein ‚Bildnis‘ machen soll?
Ist nut das Malen einer Vorstellung von Gott verboten?

Emina

Leid bleibt einem Christen auch nicht erspart
Hallo,

ich hab leider nicht die Zeit heute, so ausführlich zu antworten - also nur das Wichtigste:

Weiß nicht ob daß irgendwo steht (muß es irgendwo (für dich:
in der Bibel) stehen?), aber wenn dein Vertrauen in Gott so
groß ist, wie du sagst, dann kannst du doch davon ausgehen daß
du von ihm geleitet wirst?

Tue ich.

Naja, in deinem letzten Posting hast du Hicham das Recht
abgesprochen:

Hicham ist ein Fall für sich, das haben andere hier auch schon erkannt. Dem kannst du sagen, was du magst, er wird immer was finden … ich hab da auch keine Lust mehr, drauf zu antworten, weil mir auch das komische „Deutsch“ einfach zu schwer ist.

Gottes Aussagen sind so einfach, dass sie Kinder verstehen
können, müssen, ja, dass auch ganz einfältige, unwissende
Menschen am Ende der Welt in irgendwelchen Urwäldern diese
Botschaft Gottes verstehen können. Das muss ja auch so sein,
sonst hätten ganz Intellektuelle, Belesene, Gebildete einen
Vorsprung auf ihrem Weg zu Gott - und das wäre ja wohl
ungerecht, oder?

Gibt es denn nicht auch innerhalb der Christenheit
verschiedene Kirchen? Wieso sind die entstanden wenn es keine
verschiedenen Interpretationen gibt?

Das musst du die „versch. Kirchen“ fragen und nicht mich, ich gehöre denen nicht an, also weiß ich auch nicht, was sie interpretieren oder nicht. Ich habe lediglich festgestellt, dass innerhalb der Evangelischen Kirche und den evangelischen Freikirchen sich zwar Unterschiede ergeben, nicht aber in der Kernaussage von Gottes Wort. Solange die nicht verfälscht wird, denke ich als Laie, dass das ok ist. Wie diese Aussage ist, steht in der Bibel - wo sonst :smile:)

Ich wusste, dass es Naivlinge gibt, die auf meinen Beitrag so
antworten. Ich hätte mal Wetten drauf abschließen sollen …
Ja, wenn du es so sehen willst, ich „telefoniere“ jeden Tag
mit Gott!

Ja, ich wußte auch daß du dich darüber aufregen würdest, aber
daß du darüber meine Frage vergißt, dachte ich nicht. Sie
lautetete:
Woher weißt du das dein Glaube der einzig Richtige ist?

Woher willst du wissen, dass mein Glaube falsch ist???
Ich darf es wissen, weil ich an Gott glaube. Harald hat hier schon geantwortet, dass das Wort „glauben“ hier nicht das Gegenteil von „wissen“ ist, sondern von „vertrauen“. Wenn ich Gott nicht „erleben“ würde, würde ich vielleicht auch überlegen, was da dran ist - rein menschlich.

Nee, ‚mein Gott‘ (Gibt es mehr von ihnen?) macht es mir nicht
so leicht wie deiner dir!
Wieso mußt du eigentlich noch glauben, du weist doch daß es
ihn gibt?

Siehe oben und Haralds Posting. Glauben ist nicht das Gegenteil von Wissen in diesem Zusammenhang, sondern bedeutet „vertrauen“.

Wieso verlangt er von dir nicht daß du glaubst?

Hä? Was soll ich „glauben“?
Ich vertraue darauf, dass das, was er für mich tut, wie er mich leitet, führt, antwortet, what ever, gut und richtig und für mich das Beste ist, auch wenn es sich mal nicht mit meinem Willen denkt, auch wenn es manchmal schmerzlich ist.

Also wenn ich jeden Tag mit Gott telefonieren würde, dann wäre
ich zufrieden und glücklich.

Und von was träumst du nachts?
Gottes Kind zu sein, heißt nicht sorgenfrei zu leben.

Wenn ich es wüßte hätte ich nicht gefragt und ich hab doch
gefragt, oder? Also plauder doch mal aus dem Nähkästchen!

Was ich Gott so alles erzähle und frage?
Na, also … meinst du wirklich, das geht die ganze Welt hier im Forum etwas an? Also kurz gesagt: ich beziehe gemäß Phil 4,6 Gott in meinen ganzen Alltag mit ein, ich sage ihm, wenn mir etwas feht, wenn ich vor etwas Angst habe, wenn mir etwas oder jemand Sorgen macht, wenn ich auf etwas keinen Rat weiß usw.
Gott ist aber kein Wünscheerfüller und nicht „Aladin mit der Wunderlampe“ - Gott sagt uns zu, DASS er uns, so wir ihn bitten, hilft und unterstützt - aber er behält sich vor, das WIE seiner Hilfe zu entscheiden und das WANN.
Da ist wieder Vertrauen gefragt. Ich hab auch schlimme Zeiten hinter mir, aber ich hab trotzdem nicht aufgegeben, an Gottes Hilfe zu glauben. Erst rückwirkend hat sich gezeigt, dass genau manche Zeit, die sehr schwer für mich wahr, ein perfekter Plan Gottes für meine derzeitige Situation war - aber das auszuführen, würde hier zu weit führen.

Ein unbekannter Verfasser einer weit bekannten Geschichte schrieb mal dieses hier, das sehr gut zeigt, dass auch ein Christ nicht immer sooo „sorgenfrei“ lebt, aber dennoch nicht verzagen braucht:


Fußspuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum - gemeinsam mit Gott ging ich einen
Strand entlang und am Horizont sah ich mein Leben in kurzen Bildern an
mir vorüberziehen.
Jede Begebenheit wurde von Fußspuren im Sand begleitet - eine gehörte
mir, die andere Gott.
Nachdem das letzte Bild erloschen war, wandte ich mich um - und war
bestürzt. Während der schwierigsten Situation in meinem Leben - als ich
nahe daran war aufzugeben - war auf meinem Lebenspfad nur eine Spur im
Sand sehen. Das konnte ich nicht verstehen und befragte deshalb Gott:
Gott, ich habe Dir mein Leben gewidmet, und Du Deinerseits hast
versprochen, mich immer zu begleiten. Wie kommt es, dass Du mich gerade
während der Zeiten, in denen ich niedergeschlagen und verzweifelt war,
alleine gelassen hast?
Da antwortete Gott: „Mein liebes, liebes Kind. Niemals würde ich Dich
verlassen. Gerade dann nicht, wenn Du meine Hilfe besonders benötigt
hast, wenn nur eine Fußspur im Sand zu sehen ist, dann nur deshalb, weil
ich Dich während dieser Zeit getragen habe.“

Philipper 4,6
(http://www.bibel-online.net/buch/50.philipper/4.html…)
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure
Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott
kundwerden!“

Na bitte, da schließt sich ja der Kreis! Wieso hast du nicht
immer eitel Sonnenschein?

Weil ich ein Mensch bin und auf einer Welt aus Gut und Böse lebe. Jesus ging es auf der Erde auch nicht immer gut. Gott hat jedem Menschen seinen freien Willen gegeben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Aber nachdem wir alle hier momentan noch zusammen auf dieser Welt leben, kann sich ein Kind Gottes auch nicht den Einflüssen der Welt entziehen, sprich, es kennt auch Leid und Kummer, das ist doch nur allzu menschlich, oder etwa nicht?
Der Unterschied ist nur: man hat in Gott wie ein kleines Kind (hast du keine Kinder?) einen Vater, der einen auch durch kummervolle Zeiten mit hindurch nimmt.
Er ist keine „Versicherung gegen alles Unglück dieser Erde“, aber er lässt uns nicht alleine, wenn wir nach seiner Hand greifen.

Also was mich auch wirklich interessieren würde: ist es deiner
Meinung nach wichtiger an Gott zu glauben oder das Richtige zu
tun?

Zu erstmal sollten wir definieren, was du unter „glauben“ verstehst.
Wie oben bereits gesagt, ich meine - wie Harald es sehr trefflich beschrieben hat - glauben = vertrauen in diesem Zusammenhang.

So, jetzt willst du wissen, was wichtiger ist, glauben/vertrauen oder das Richtige tun?

Was meinst DU (!) mit „dem Richtigen“?

Meinst du, die Gebote, die Gott uns gab?

Ich meine, das Eine schließt das andere nicht aus. Die Gebote sind keine Gängelei des Menschen, sondern zu seinem Nutzen bestimmt, damit er einen Leitfaden an die Hand bekommt, damit er nicht, sagen wir mal, in jeden Mist und in jedes Fettnäpfchen reintappt, um es mal gelinde auszudrücken.

Also zusammenfassend deine Frage zu beantworten: ich glaube an Gott, also ich glaube IHM, ich vertraue ihm, ich liebe meinen „Vater im Himmel“ und darum bemühe ich mich, in seinem und in meinem Interesse, mich an diesen Leitfaden zu halten.
Dass wir Menschen unvollkommen sind und das nicht alleine schaffen, hat Jesus oft genug gesagt. Darum haben wir als Gottes Kinder die Möglichkeit, anzunehmen, dass Gott für unsere Schuld, für unsere Fehler, für unseren Mist, den wir gebaut haben, gestorben, sprich, an unserer Stelle bestraft worden ist. Er steht quasi gut für uns beim Vater. Ich nehme dieser Vergebung Jesu an und aus Dankbarkeit darüber, bemühe ich mich nach Kräften, diese Liebe nicht zu enttäuschen. Klar gelingt mir das auch nicht immer - das gelingt wohl keinem Menschen, aber ich kann alles Versagen, alle Fehler, alles bei Jesus lassen.

Andersherum: Findet Gott nicht mehr Gefallen an einem Menschen
der gut ist als an einem der nur an ihn glaubt? Frag ihn doch
bitte mal!

Frag du ihn doch mal, versuchs doch mal … das ist jetzt ganz ernsthaft gemeint. Meinst du, Gott sieht nicht gerade auf dich? Gott liebt alle seine Menschenkinder, auch die, die nicht an ihn glauben, und hätte gerne, dass sie auch zu ihm finden. Aber es ist IHRE Entscheidung, denn aufdrängen möchte er sich nicht.

Zu deiner Frage: Gott WEISS, dass Menschen nicht vollkommen sind, Fehler machen, „sündigen“ (siehe hier: http://www.cid.net/anker/gg2.htm) - aber er hat uns in Jesus eine Möglichkeit geschenkt, damit uns das vergeben wird, sofern wir daran glauben und ihn annehmen.

Mir fehlen da die richtigen Worte, wenn du es „professioneller“ ausgedrückt nachlesen magst, hier ist eine sehr gute Beschreibung:
http://www.cid.net/anker/gg1.htm

Und was heißt daß man sich von Gott kein ‚Bildnis‘ machen
soll?
Ist nut das Malen einer Vorstellung von Gott verboten?

Ich bin kein Theologe, wie das genau zu definieren ist. Ich als Laie denke mal, damit ist gemeint, man soll sich nicht sowas wie in der Bibel das „heilige Kalb“ machen und es anbeten. Ich weiß es nicht genau. Ein Pfarrer kann dir das sicher besser beantworten, oder frag mal Harald.

Ich mach mir da auch keine Vorstellung komischerweise. Ich hab mir höchstens als kleines Kind vorgestellt, wie Gott wohl aussehen mag. Heute als Erwachsener hab ich nicht das Bedürfnis, mir ein optisches Aussehen vorzustellen, weil sein „Wesen“, das er uns durch die Bibel, durch Beten vermittelt, viel wichtiger und aufschlussreicher ist. Wozu brauchen wir sein Aussehen? Das werden wir wahrlich noch früh genug erfahren :wink:)

Ich wünsche dir, dass du vielleicht auch irgendwann zu deiner persönl. Beziehung zu Gott kommst, denn das ist das Schönste, was einem Menschen passieren kann …

Christina

Hallo!

Hicham ist ein Fall für sich, das haben andere hier auch schon
erkannt. Dem kannst du sagen, was du magst, er wird immer was
finden … ich hab da auch keine Lust mehr, drauf zu
antworten, weil mir auch das komische „Deutsch“ einfach zu
schwer ist.

Es geht nicht darum ihm zu antworten, sondern darum daß du ihm das Recht abgesprochen hast, sich seine Gedanken über Gott zu machen.
Ich wüßte keinen Grund warum er nicht das gleiche Recht haben sollte wie andere auch, egal wie verquer es anderen erscheinen mag. Ich finde es noch verquerer ihm das Recht abzusprechen!

Gottes Aussagen sind so einfach, dass sie Kinder verstehen
können, müssen, ja, dass auch ganz einfältige, unwissende
Menschen am Ende der Welt in irgendwelchen Urwäldern diese
Botschaft Gottes verstehen können. Das muss ja auch so sein,
sonst hätten ganz Intellektuelle, Belesene, Gebildete einen
Vorsprung auf ihrem Weg zu Gott - und das wäre ja wohl
ungerecht, oder?

Gibt es denn nicht auch innerhalb der Christenheit
verschiedene Kirchen? Wieso sind die entstanden wenn es keine
verschiedenen Interpretationen gibt?

Das musst du die „versch. Kirchen“ fragen und nicht mich, ich
gehöre denen nicht an, also weiß ich auch nicht, was sie
interpretieren oder nicht. Ich habe lediglich festgestellt,
dass innerhalb der Evangelischen Kirche und den evangelischen
Freikirchen sich zwar Unterschiede ergeben, nicht aber in der
Kernaussage von Gottes Wort. Solange die nicht verfälscht
wird, denke ich als Laie, dass das ok ist. Wie diese Aussage
ist, steht in der Bibel - wo sonst :smile:)

Natürlich haben sie sich abgespalten weil sie Aussagen anders interpretiert haben. Was ist den die Kernaussage von Gottes Wort?

Woher weißt du das dein Glaube der einzig Richtige ist?

Woher willst du wissen, dass mein Glaube falsch ist???

Weder weiß ich es noch behaupte ich es. Du hast behauptet daß Christen keine Marionetten wären und Ungläubige schon, beschäftigst dich aber mit anderen Religionen nicht. Die anderen glauben genauso intensiv wie du!

Ich darf es wissen, weil ich an Gott glaube. Harald hat hier
schon geantwortet, dass das Wort „glauben“ hier nicht das
Gegenteil von „wissen“ ist, sondern von „vertrauen“. Wenn ich
Gott nicht „erleben“ würde, würde ich vielleicht auch
überlegen, was da dran ist - rein menschlich.

Ja klar, aber wenn sich dir Gott gezeigt und du ihn ‚erlebt‘ hast, wie du behauptest, dann ist es doch gar nicht mehr nötig zu glauben.
Etwas was man erlebt hat man eben erlebt und glaubt es nicht nur.
Ansonsten hast du etwas erlebt wovon du glaubst es hatte mit Gott zu tun und dann wäre ja auch eine andere Interpretation möglich!

Also was mich auch wirklich interessieren würde: ist es deiner
Meinung nach wichtiger an Gott zu glauben oder das Richtige zu
tun?

Zu erstmal sollten wir definieren, was du unter „glauben“
verstehst.
Wie oben bereits gesagt, ich meine - wie Harald es sehr
trefflich beschrieben hat - glauben = vertrauen in diesem
Zusammenhang.

Oben steht aber:

das Wort „glauben“ hier nicht das
Gegenteil von „wissen“ ist, sondern von „vertrauen“.

So, jetzt willst du wissen, was wichtiger ist,
glauben/vertrauen oder das Richtige tun?

Was meinst DU (!) mit „dem Richtigen“?

Das Verhalten daß man in einer Gruppe lernt, Rücksicht, Mitgefühl, Ehrlichkeit, niemandem schaden, andere zu respektieren,…

Meinst du, die Gebote, die Gott uns gab?

Also die Zehn Gebote gäbe es wahrscheilich auch ganz ohne Religion.
Das ist nicht die Errungenschaft irgendeiner Religion, sondern einfach nur notwendig um das Sozialgefüge zw. Menschen möglich zu machen.

Ich kenne Menschen die sich als gläubig bezeichnen, sich aber insgeheim freuen wenn z.B. anderen etw. Schlechtes passiert. Ich kenne aber auch Menschen die nicht an Gott glauben aber herzensgut sind. Warum sollte Gott den Erstgenannten den Vorzug geben?

Und was heißt daß man sich von Gott kein ‚Bildnis‘ machen
soll?
Ist nut das Malen einer Vorstellung von Gott verboten?

Ich bin kein Theologe, wie das genau zu definieren ist. Ich
als Laie denke mal, damit ist gemeint, man soll sich nicht
sowas wie in der Bibel das „heilige Kalb“ machen und es
anbeten. Ich weiß es nicht genau. Ein Pfarrer kann dir das
sicher besser beantworten, oder frag mal Harald.

Wie, du sagtest doch die Bibel wäre so einfach daß es jeder versteht?

Emina

Nachtrag
Der Punkt ist für mich daß ich bei Dir nicht das Gefühl habe daß du wirklich glaubst. Du benutzt ständig irgendwelche Phrasen die du ausswendig gelernt hast. Oder fügst Bibelstellen ein. Unreflektiert wirkt das. Gläubige versuchen nicht zu überzeugen, warum ihre Religion die einzig Wahre ist. Sie akzeptieren anderen Glauben und wollen nicht bekehren. Sie sehen nur den Menschen an sich.
Sie strahlen Ruhe, Selbstsicherheit und Gelassenheit aus, weil sie lieben und sich sicher fühlen! Und sie stellen sich nicht über Andere ala, ‚ach du Arme in der Phase war ich auch schon, aber jetzt bin ich auf einem höheren Level als du!‘ Das würde eher von Hochmut und Unsicherheit zeugen.

2 „Gefällt mir“

Gegen Windmühlen
Sorry, dir ist nicht mehr zu helfen. Warum soll ich da noch groß antworten … da hab ich einfach keine Lust mehr dazu - da bin ich offenbar auch nicht die einzige.

Der Punkt ist für mich daß ich bei Dir nicht das Gefühl habe
daß du wirklich glaubst.

Dein „Gefühl“! Deines! Was du hier immer über „glauben“ schreibst, setzt du im deinem Kontext gleich mit „wissen oder nicht wissen“. Ich aber verwende hier den Begriff als Synonym zu „vertrauen“.

Du benutzt ständig irgendwelche
Phrasen die du ausswendig gelernt hast.

Och, na und? Wenn man viel in der Bibel liest, kann man in der Tag manches auswendig, umso mehr, wenn man vom einen oder anderen überzeugt ist, das lernt der Mensch dann nochmals leichter.

Oder fügst
Bibelstellen ein.

Na, ist doch schön! Da siehst du wenigstens, dass es nicht auf meinem Mist gewachsen ist, sondern Gottes Wort und Botschaft ist.

Unreflektiert wirkt das.

na, da bin ich aber froh, dass es deine subjektive Wahrnehmung ist.
Mach dir keinen Kopf, die kannst du haben, stört mich nicht.

Gläubige versuchen
nicht zu überzeugen, warum ihre Religion die einzig Wahre ist.

Du sagst es: Gläubige.
Was für Gläubige by the way?

Sie akzeptieren anderen Glauben und wollen nicht bekehren.

Hm, da meinst du offenbar „andere Gläubige“, denn Christen haben den Auftrag „… gehet hin in alle Welt …“ … und die vielen Missionare in Vergangenheit UND GEGENWART … was haben die wohl für einen „Auftrag“ …

Gott will, dass JEDER zu ihm findet!
Hm, geht irgendwie schlecht nach dem Motto von nix kommt nix, was?

Sie
sehen nur den Menschen an sich.

Mit dieser Theorie anderer „Gläubiger“ ist aber noch niemand in den „Himmel gekommen“ - das alleine reicht halt nicht aus, sowas auch …

Sie strahlen Ruhe, Selbstsicherheit und Gelassenheit aus, weil
sie lieben und sich sicher fühlen!

Aha, die perfekten Weltwunder also.
Luther … aha, war also immer gut drauf, was?
Jesus … aha, hatte deiner Meinung nach also nie Angst, was?
Wo lebst du nur … Jesus war weiß Gott nicht gelassen als es dem Ende zuging - er ist der BESTE BEWEIS, dass man als Gottes Kind NICHT NUR Frohsinn, Glück und Zufriedenheit GEPACHTET HAT!
Alles andere ist weltfremd!

Zeig mir den Christen (!), der nie ohne Anfechtung ist, nie ohne Zweifel, nie ohne Ängste, nie ohne Sorgen, nie ohne Kummer, nie ohne Tränen ist - zeig ihn mir.

Und sie stellen sich nicht
über Andere ala, ‚ach du Arme in der Phase war ich auch schon,
aber jetzt bin ich auf einem höheren Level als du!‘

Da sieht man mal, was DU für Gedanken hast, was DU da hineininterpretierst!
Du formulierst da einen Angriff draus, was ich total ernst gemeint hab. Aber ich bin beruhigt, dass das aus dir selbst kommt.
Du gibst also „zu“, dass ein Christ auf „einem höheren Level“ ist als du?
So wenig kennst du Gott? Gottes Botschaft? DAs Christentum? Mich?
Gut, mich kannst du nicht kennen - aber irgendwie projizierst du deine Gefühle, Gedanken, Erfahrungen in Worte anderer hinein.
Von „hohem Level“ hab ich nämlich gar nichts gesagt, ich hab lediglich ein beruhigendes, aufmunterndes Wort gebraucht, das HOffnung in dich und in alle setzt - nicht mehr und nicht weniger. Aber was du draus machst, zeugt schon sehr von deiner Denkweise …

Das würde
eher von Hochmut und Unsicherheit zeugen.

Das ist damit ad absurdum geführt. Wenn du in wohlmeinenden Worten anderer einen Angriff vormutest oder Hochmut oder sonstwas Negatives, dann hast du ein echtes Problem.

Was willst du überhaupt?
Diskutierst du mit mir, um mich von was anderem zu überzeugen?
Um mir was auszureden? Fühlst du dich ständig in der Opferrolle, weil du dich dauernd gegen Dinge verteidigen willst, die gar kein Angriff waren, sondern die du nur als Angriff gewertet hast?

Ich hab hier keine Lust mehr, um der Diskussion willen darüber zu diskutieren, weil ich mir sage: des Menschen Wille ist sein Himmelreich, gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens, wie der Volksmund sagt …

Ich rede doch nicht gegen Windmühlen …

Ciao.

Hallo!

Sorry, dir ist nicht mehr zu helfen. Warum soll ich da noch
groß antworten … da hab ich einfach keine Lust mehr dazu -
da bin ich offenbar auch nicht die einzige.

Wieso denkst du denn daß du mir helfen musst? Weswegen denkst du, du wärst in der Lage dazu?

Sie akzeptieren anderen Glauben und wollen nicht bekehren.

Hm, da meinst du offenbar „andere Gläubige“, denn Christen
haben den Auftrag „… gehet hin in alle Welt …“ … und die
vielen Missionare in Vergangenheit UND GEGENWART … was haben
die wohl für einen „Auftrag“ …

Das laß ich mal für sich stehen!

Sie
sehen nur den Menschen an sich.

Mit dieser Theorie anderer „Gläubiger“ ist aber noch niemand
in den „Himmel gekommen“ - das alleine reicht halt nicht aus,
sowas auch …

Was heißt denn das?

Und sie stellen sich nicht
über Andere ala, ‚ach du Arme in der Phase war ich auch schon,
aber jetzt bin ich auf einem höheren Level als du!‘

Da sieht man mal, was DU für Gedanken hast, was DU da
hineininterpretierst!
Du formulierst da einen Angriff draus, was ich total ernst
gemeint hab.

Ja, klar meinst du daß ernst, das ist es ja!
Das hier hattest du geschrieben:

Mach dir keinen Kopf. Ich hab auch mal mit ganz vielen Fragen
und Zweifeln angefangen und das war keine lustige Zeit …

Ich habe nicht gesagt daß du mich angegriffen hast, sondern daß du dich über mich gestellt hast.

Du gibst also „zu“, dass ein Christ auf „einem höheren Level“
ist als du?

Nein, ich habe geschrieben daß du dich selber so bewertet hast. Empfinde ich aber nicht so.

So wenig kennst du Gott? Gottes Botschaft? DAs Christentum?
Mich?
Gut, mich kannst du nicht kennen - aber irgendwie projizierst
du deine Gefühle, Gedanken, Erfahrungen in Worte anderer
hinein.
Von „hohem Level“ hab ich nämlich gar nichts gesagt, ich hab
lediglich ein beruhigendes, aufmunterndes Wort gebraucht, das
HOffnung in dich und in alle setzt - nicht mehr und nicht
weniger. Aber was du draus machst, zeugt schon sehr von deiner
Denkweise …

Häh? Du hast es doch ein paar Zeile weiter oben selber geschrieben:

Du gibst also „zu“, dass ein Christ auf „einem höheren Level“
ist als du?

Was willst du überhaupt?
Diskutierst du mit mir, um mich von was anderem zu überzeugen?
Um mir was auszureden? Fühlst du dich ständig in der
Opferrolle, weil du dich dauernd gegen Dinge verteidigen
willst, die gar kein Angriff waren, sondern die du nur als
Angriff gewertet hast?

Das wovon ich dich zu überzeugen suchte war daß es im Glauben kein Richtig und Falsch gibt. Das was ich dir ausreden wollte ist, daß es nicht nur einen wahren Glauben gibt, sondern jeder seinen finden kann und muß. Und daß auch die Bibel auf verschiedene Weisen interpretiert werden kann, daß es also auch innerhalb einer Religionsgemeinschaft unterschiedliche Ansichten geben kann.

Du beharrst darauf daß man nichts interpretieren kann weil die Aussage der Bibel so klar ist. Und hast mich aber, als ich gefragt habe was ‚du sollst dir kein Bildnis machen‘ bedeutet, an einen Theologen oder Harald verwiesen!
Bist du deswegen so aus dem Häuschen und aggressiv?
Weil Du Dir widersprochen hast?

Ich bestehe nicht auf die Beendigung unserer Konversation, aber wenn du willst…
Trotzdem einen schönen Abend noch!
Emina

Hallo Hicham,

wieso lässt du den Menschen nicht einfach ihren Glauben? Lass sie doch an Gott glauben. Du glaubst nicht an ihn und musst es auch nicht. Aber du kannst nicht von anderen verlangen genauso zu denken wie du.

Was stört dich eigentlich daran, dass andere an einen Gott oder ähnliches glauben? Das sollte dich eigentlich überhaupt nicht berühren. Lass sie doch glauben.

Viele Grüße

Phoebe

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