Depression allein bewältigen ?

Hallo.
Ich behaupte mal ich leide unter mittlern bis starken Depressionen.
Es äussert sich in Antriebslosigkeit, Panikattaken, kontaktscheu, ständig das Gefühl schwer erkrankt zu sein, Herzpanik, eingeängtheit.

Ich weiss langsam nicht mehr weiter, es geht jetzt bestimmt schon über 3 Jahre so.
Von allein gehts nicht weg, das ist mir klar aber gehts auch ohne Psychtheraphie o.ä. ??
Ich war schon mal beim Arzt, aber ich hatte das Gefühl, das er mich nicht ernst genommen hat.
Verschrieb mir anti Depressiver die die sache nur noch verschlimmerten.

Ich möchte endlich wieder innerliche Ruhe haben.
immer diese innerliche unruhe macht mich fertig.

Ich hoffe das ihr ein paar gutr Tips habt.

Gruß Florian

Hi Florian,

Ich behaupte mal ich leide unter mittlern bis starken
Depressionen.
Es äussert sich in Antriebslosigkeit, Panikattaken,
kontaktscheu, ständig das Gefühl schwer erkrankt zu sein,
Herzpanik, eingeängtheit.

Oder leidest du eher unter Selbstmitleid?

Ich weiss langsam nicht mehr weiter, es geht jetzt bestimmt
schon über 3 Jahre so.

wie lange willste denn dann noch warten und vor allem worauf?

Von allein gehts nicht weg, das ist mir klar aber gehts auch
ohne Psychtheraphie o.ä. ??

ein Herzinfarkt geht auch nicht von alleine weg! oder hättest du sowas schon mal gehört?

Ich war schon mal beim Arzt, aber ich hatte das Gefühl, das er
mich nicht ernst genommen hat.

einmal? Überanstrenge dich bloss nicht! Und obwohl er dich nicht ernst genommen hat, hat er dir …

Verschrieb mir anti Depressiver die die sache nur noch
verschlimmerten.

diese bösen Medikamente. Hättest du die Packungsbeilage gelesen, hättest du erfahren, daß in der Einschleichzeit eine Verschlechterung des Empfindens eintreten kann.

Ich möchte endlich wieder innerliche Ruhe haben.
immer diese innerliche unruhe macht mich fertig.

Wer wird dir diese Unruhe bringen oder schenken? Kaufen kann man die nicht!

Suche dir einen Psychiater/Psychotherapeut/Neurologen mit pschiatrischer Erg.

suchen kannst du z.b. in http://www.hilfeatlas.de Suchbegriff „psych“ mit plz deines Ortes.

gruss

Hallo Florian,

habe selbst mittelschwere bis schwere Depressionen gehabt. Bei mir wurde eine reaktive bzw. auch mal eine neurotische Depression diagnostiziert.
Aus meiner Erfahrung meine ich, daß man es alleine NICHT schafft, herauszukommen. Medikamente habe ich nicht genommen, weil mein Psychologe meinte, daß diese Nebenwirkungen hätten und man noch in der Lage sein müßte seine Lebenssiuation zu ändern und natürlich in der Therapie auch erst mal zu analysieren. - Vielleicht wären Medikamente zusätzlich zu einer Therapie besser gewesen, denn dann hätte ich vielleicht schneller wieder funktioniert… Stehe jetzt nämlich vor dem Problem, daß ich nicht weiß, wie ich die lange Ausfallzeit während meines Studiums jemals rechtfertigen soll.

Ich gehöre zu den Leuten, die bei einer reaktiven oder neurotischen Depression auf jeden Fall eine Therapie empfehlen, weil der Auslöser für diese Depression u.a. in Deiner jeweiligen Lebenssituation liegt, die Du ändern müßtest. Zu einer endogenen Depression kann ich nichts sagen.

Ich fand es schwierig, einen guten Therapeuten zu finden. Möchte Dir empfehlen mehrere auszuprobieren, wenn Du das Gefühl hast, nicht ernst genommen zu werden bzw. Dir der Therapeut unsympathisch, etc. ist. Wenn Du Dich von Deinem Arzt nicht ernst genommen fühlst, dann wechsle ihn soweit das geht.

Grüße von Charlotta

Vielleicht helfen Dir diese Links zu weiteren Foren weiter:

http://www.buendnis-depression.de/

http://www.kompetenznetz-depression.de/agora/index.p… = Forum

http://www.irrsinnig-menschlich.de/sites/links/home-…

Hi Local,

finde Deinen Zynismus wirklich daneben!

Hi Florian,

Ich behaupte mal ich leide unter mittlern bis starken
Depressionen.
Es äussert sich in Antriebslosigkeit, Panikattaken,
kontaktscheu, ständig das Gefühl schwer erkrankt zu sein,
Herzpanik, eingeängtheit.

Oder leidest du eher unter Selbstmitleid?

Du machst auf mich den Eindruck, daß Du einfach nur Dampf ablassen möchtest und auch überhaupt nicht weißt, auf was für eine Anfrage Du antwortest.
…zum Streiten und zur Selbstdarstellung gibt es doch auch noch andere Foren im www. :smile:

Grüße von Charlotta

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Du machst auf mich den Eindruck, daß Du einfach nur Dampf
ablassen möchtest

Hi Charlotta,

da haben wir ja scheints etwas gemeinsam! :wink:

und auch überhaupt nicht weißt, auf was für

eine Anfrage Du antwortest.

Ooch, ein typisch depressives Verhalten: Keiner versteht mich! Nur ich versteh wirklich alles!

Weißte, es gibt zwei Fraktionen der Helfer:

  1. die die auf den Arm nehmen und den Ratsuchenden einlullen um ihn in seiner Situation zu fesseln

und 2.

die, die ihn wachrütteln wollen und ihm zeigen möchten, daß er aktiv werden muss. Dabei ist die Frage, wie wecke ich einen emotional Toten!

…zum Streiten und zur Selbstdarstellung gibt es doch auch
noch andere Foren im www. :smile:

Ich habe nicht mit ihm und schon garnicht mit dir gestritten. (Wolltest du jetzt eigentlich mit mir streiten?)

Grüße von Charlotta

auch grüsse

Hallo local,

…irgendwie überrascht mich Deine Antwort jetzt nicht!

"Weißte, es gibt zwei Fraktionen der Helfer:

  1. die die auf den Arm nehmen und den Ratsuchenden einlullen um ihn in seiner Situation zu fesseln

und 2.

die, die ihn wachrütteln wollen und ihm zeigen möchten, daß er aktiv werden muss. Dabei ist die Frage, wie wecke ich einen emotional Toten!"

…wenn hier jemand eine Anfrage postet, antworte ich, wenn ich meine, etwas dazu schreiben zu können. Deshalb habe ich noch lange kein Helfersyndrom und will damit jemand „fesseln“!

…in meinem Posting stand: „Ich gehöre zu den Leuten, die bei einer reaktiven oder neurotischen Depression auf jeden Fall eine Therapie empfehlen, weil der Auslöser für diese Depression u.a. in Deiner jeweiligen Lebenssituation liegt, die Du ändern müßtest.“ - Vielleicht hast Du überlesen, daß ich an Florian geschrieben habe, daß er seine Lebenssiuation „ändern“ müßte. Das heißt, daß er aktiv werden muß. - Also, worin siehst Du, daß ich ihn in seiner Siuation fesseln und einlullen möchte? Außerdem habe ich ihm weitere Links von Foren genannt, in denen er z.B.(aktiv) lesen müßte und sich (aktiv) eine Meinung darüber bilden müßte, ob er eine Therapie machen will oder ob Medikamente das Richtige für ihn sind.

Habe jetzt keine Lust mehr noch ausgiebiger auf Dein Posting einzugehen, möchte Dich jetzt nicht fesseln. Entschuldigung. …möchte mich auch nicht streiten. Ich fand Deine Strategie mit Zynismus auf das Posting zu reagieren, „einen emotional Toten“ wecken zu wollen, daneben, da ich selbst mal in der Situation gewesen bin, daß ich keine klare Meinung mehr hatte. So etwas kann es geben. Wegen meiner, kannst Du ruhig anderer Meinung sein und Dein Posting nicht als zynisch empfinden.

Falls Du eine Depression haben solltest und doch wissen solltest, worum es geht, dann scheinst Du ja einen Weg gefunden zu haben, von dem Du meinst, daß er Dir hilft. - Mach einfach! (…so jetzt meine etwas zynische Antwort.)

Grüße von Charlotta

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Hallo Florian,
meines Erachtens ist es durchaus möglich, eine Depression allein zu bewältigen. Nur, wie? Und was meinst du mit bewältigen? Bewältigen kann auch heißen: lernen, damit zu leben. Oder soll bewältigen „wegmachen“ bedeuten? Dann sage ich nein. Wegmachen geht nicht. Also, wie, um auf die anfangs gestellte rhetorische Frage zurück zu kommen. Dazu sollte man einiges über Depressionen wissen. Und auch noch sehr viel über sich selbst. Ich schätze mal, so in den letzten 10 - 15 Jahren hat sich auf dem Gebiet der Depressions-Forschung (schreckliches Wort) viel getan. Ob zum Guten oder zum Schlechten sei dahingestellt. Von Lebensumständen an bis hin zu chemischen Reaktionen im Gehirn - der Theorien und der Meinungen gibt es viele.
Florian, es geht aber um dich und um deine Depression. Um sonst nix. Hier gibt es kein „Kochrezept“. Anregungen ja, aber kein Wundermittel. Wenn es dir ernst ist, dann suche jemanden auf, der genau auf dich und deine Situation eingeht. Wenn es beim ersten nicht klappt, dann vielleicht beim 10. Und manchmal ist es durchaus notwendig, zumindest am Beginn, kurzfristig Medikamente einzunehmen. Das muss dir klar sein. Geduld gehört dazu, und Vertrauen zu denjenigen, die dir helfen wollen und können, weil sie dazu ausgebildet sind. Sind deine Stimmungsschwankungen allerdings ein wechselndes, aber halbwegs erträgliches Auf und Ab - dann tauch durch. Nach jeder Nacht gibt es einen Sonnenaufgang. Irene

Hey,

.:Ich behaupte mal ich leide unter mittlern bis starken

Depressionen.
Es äussert sich in Antriebslosigkeit, Panikattaken,
kontaktscheu, ständig das Gefühl schwer erkrankt zu sein,
Herzpanik, eingeängtheit.

Das klingt schon so. Und wenn das schon 3 Jahre so geht, würde ich wiklich was machen.
Ich war mal in einer ähnlichen lage.
Ich persönlich würde von der Einnahme von Medikamenten erst mal abraten. Das ist nicht ohne. Ich würde mich wirklich mal auf die Suche nach einem Therapeuten machen.
Ich hatte Glück. Ich war bei meinem Hausarzt, hab mein Leid geklagt (auf Depression wär ich nie gekommen) der hat mich an einen Therapeuten überwiesen, und auch gleich der erste wars dann…
soviel glück hat nicht jeder, aber ich würde wirklich was machen. Wenn das schon 3 Jahre so geht, drehst du dich selber immer weiter rein. Du brauchst eine Hilfe, die dir hilft den Ausstieg zu finden und die Spirale nach oben zu drehen.

Wünsch dir ganz viel Glück und Mut. tu was, das ist der erste Schritt aus dem Dilemma.
Ich weiss nicht, ob man es alleine schaffen kann.
Es gibt aber auch ganz viele Gruppen. Musst dich halt mal informieren, was bei dir so los ist

Wünsch dir Kraft

Grüßles

Sarah

Hi,

Na ja, wen Du nicht noch starke Suizidgedanken verschwiegen hast, würde ich eher auf mittelstark diagnostizieren, es gibt da schon ncoh Steigerungsmöglichkeiten…

das erste ist eine richtige Diagnose. Das Depressionen äusserst verschiedene Ursachen haben können, muss vor jeglicher Therapie erst mal die eigentliche Ursache geklärt werden. D. können u. an. entstehen

  • durch den Wechsel der Jahreszeiten (Behandlung u.a. durch Lichttherapie und ggf. Antidepressiva)
  • durch körperinnere Vorgänge (endogere D.), das ist öfters in de Familiengeschichte nachvollziehbar (Therapie u.a durch Antidepressiva)
  • reaktive D. (In Reaktion auf bestimmte, nicht immer bewußte belastende Erlebnisse, übermäßiger Stress…) - hier wird eher mit Psychotherapie angesetzt, ggf. begleitet durch Antidepressiva
  • durch Vergiftungen (u.a. aber nicht nur durch Drogen und langfiristigen Alkgenuss) - Therapie je nach Stoff

Also möglicht zum Neurologen, ggf. Psychiater, als gleich zum Therapeuten. Im Übrigen wird ein seriöser Therapeut auch erst einmal eine Abklärung der medizinischen Seite wollen.

Da ein guter Therapeut oft sehr lange Wartelisten hat, ist es ggf, sinnvoll sich erst mal auf selbige setzen zu lassen.

Bei der Medikamentösen Seite ist oft ein gewisses Probieren nötig, da die Wirkungen und Nebenwirkungen individuell oft recht verschieden sind.

Die meisten Depressionen gehen sicher irgendwann wieder weg, aber bei 3 Jahren würd ich schon was dagegen tun. Schließlich läufst du ja auch nicht 3 Jahre mit nem gebrochenen Arm rum, und gehst erst dann zum Arzt…

A.

Ich behaupte mal ich leide unter mittlern bis starken
Depressionen.
Es äussert sich in Antriebslosigkeit, Panikattaken,
kontaktscheu, ständig das Gefühl schwer erkrankt zu sein,
Herzpanik, eingeängtheit.

bei dieser schilderung denke ich eher an panikstörung als an depression oder an dysthymie - das nur als hinweis, daß bei dir zuerst eine „anständige“ (professionelle) diagnose gestellt werden sollte, weil es mehrere möglichkeiten gibt, die unterschiedliche behandlung erfordern.

Ich weiss langsam nicht mehr weiter, es geht jetzt bestimmt
schon über 3 Jahre so.

die meisten menschen machen irgendwann in ihrem leben eine depressive episode durch, die oft von allein verschwindet (spontanremission). aber nach so einer langen zeit verschwindet es sicher nicht von allein, ganz abgesehen davon, daß es nicht unbedingt depression sein muß-

Von allein gehts nicht weg, das ist mir klar aber gehts auch
ohne Psychtheraphie o.ä. ??

wenn du mit deinem jetzigen zustand/ befinden nicht zufrieden bist und etwas ändern willst, mußt du dich in irgendeine form von therapie begeben.

Ich war schon mal beim Arzt, aber ich hatte das Gefühl, das er
mich nicht ernst genommen hat.

in diesem fall empfehle ich dir, einen psychologen aufzusuchen: psychologen sind anders ausgebildet als ärzte. vielleicht gefällt dir diese herangehensweise besser.

meine empfehlung wäre, sich an einen therapeuten mit verhaltenstherapieausbildung zu wenden, denn verhaltenstherapie wird von der kasse bezahlt, und verhaltenstherapie ist sehr flexibel, paßt sich an den klienten an, sucht nach den passenden methoden. aber sieh dich um, was zu dir paßt. wenn du einmal mit jemandem geredet hat, der dir nicht zusagt, mußt du dich nicht von ihm therapieren lassen.

Verschrieb mir anti Depressiver die die sache nur noch
verschlimmerten.

du mußt psychopharmaka 2 wochen geben, um ihre wirkung zu entfalten. außerdem gibt es nicht nur eine sorte antidepressivum. wenn dir ein medikament nicht hilft oder zu schwere nebenwirkungen hat, mußt du mit deinem behandler rücksprache treffen, so daß die dosierung geändert oder das medikament gewechselt werden kann.

Ich hoffe das ihr ein paar gutr Tips habt.

ich hoffe, meine antwort hilft dir weiter. viel erfolg jedenfalls!

Hallo,

denke einmal darüber nach, was „Schokolinda“ Dir geschrieben hat. Denn das, was sie geschrieben hat, ist eine professionelle und vorzügliche Antwort auf Dein Posting.

Gruß,

Oliver Walter

Ich persönlich würde von der Einnahme von Medikamenten erst
mal abraten.

Hi Sarah,

Das sollte doch der Mediziner entscheiden und nicht per Ferndiagnose an- der abgeraten werden!

ansonsten ist das ein sehr gefährlicher tipp!

gruss

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Hallo,

denke einmal darüber nach, was „Schokolinda“ Dir geschrieben
hat. Denn das, was sie geschrieben hat, ist eine
professionelle und vorzügliche Antwort auf Dein Posting.

Gruß,

Hi Oliver Walter,

das war mir doch klar, denn sie empfiehlt Verhaltenstherapie!

die kleinen Fehlerchen mit 2 wochen Einschleichzeit und der Unterscheidung von Arzt, Psychologe, Therapeut fallen da ja nicht ins Gewicht!

gruss

Hi Charlotta,

warum verteidigst du dich? vor allem gegen Vorwürfe die ich dir garnicht gemacht habe, wie z.b. den vo Helfersyndrom. Ich habe nur 2 Arten von Helfern beschrieben und wollte damit erklären, daß ich offensichtlich zu sorte 2 gehöre.

…wenn hier jemand eine Anfrage postet, antworte ich, wenn
ich meine, etwas dazu schreiben zu können. Deshalb habe ich
noch lange kein Helfersyndrom und will damit jemand „fesseln“!

Ich habe dein Posting garnicht kritisiert. Im Gegensatz zu dir, die mein Posting kritisiert!

Habe jetzt keine Lust mehr noch ausgiebiger auf Dein Posting
einzugehen, möchte Dich jetzt nicht fesseln. Entschuldigung.

Man soll halt keinen streit vom Zaun brechen, wo keiner hingehört, schon garnicht wenn man Streit nicht aushält!

…möchte mich auch nicht streiten. Ich fand Deine Strategie
mit Zynismus auf das Posting zu reagieren,

Zynismus hast du gelesen, und falls du mal in einer guten Gruppentherapie warst, wirst du gesehen haben, daß therapeuten diese Technik nutzen, um zu wecken.

"einen emotional

Toten" wecken zu wollen, daneben, da ich selbst mal in der
Situation gewesen bin, daß ich keine klare Meinung mehr hatte.
So etwas kann es geben. Wegen meiner, kannst Du ruhig anderer
Meinung sein und Dein Posting nicht als zynisch empfinden.

welches war jetzt zynisch, das erste oder das zweite oder in deiner Not jetzt eine Mischung aus beiden, die du dir zurechtgelegt hast?

Falls Du eine Depression haben solltest und doch wissen
solltest, worum es geht, dann scheinst Du ja einen Weg
gefunden zu haben, von dem Du meinst, daß er Dir hilft. - Mach
einfach! (…so jetzt meine etwas zynische Antwort.)

empfinde ich nicht als zynisch! Aber warum solltest du deinen weg propagieren dürfen, ich meinen aber nicht?

Grüße an Charlotta

Hi Local,

Du interessierst mich nicht so sehr, daß ich mich noch weiter mit Dir auseiandersetzen möchte.

Grüße von Charlotta

Danke für eure beiträge.

Ich merke schon, eure Beiträge laufen alle auf ein Thema zu, THERAPHIE.
mir bleibt wohl nichts anderes übrig.
ok ich werde mich überwinden und einen Termin machen.
Schließlich soll es so nicht weitergehen. Ich habe zwar gelernt mit meiner Siktuation umzugehen, aber ich will nicht mein Leben an meine „Krankheit“ anpassen.
Und mit den Medis, vieleicht waren es ja wirklich nicht die Richtigen.

Ich danke euch viel mals.

lieben Gruß
Florian

Guten Morgen,

was „Schokolinda“ in diesem Zusammenhang schreibt, ist vollkommen richtig. Weder die Empfehlung der VT noch der Hinweis auf die 2wöchige Latenzzeit noch ihre Verwendung der Begriffe Arzt, Psychologe und Psychotherapeut sind fehlerhaft.

Gruß,

Oliver Walter

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zu berufsbezeichnung, latenzzeit

das war mir doch klar, denn sie empfiehlt Verhaltenstherapie!

ja, die empfehle ich. ua. weil mir das konzept gefällt. nicht minder fällt dabei allerdings ins gewicht, das VT von der kasse (noch) bezahlt wird: kosten bzw. kosten sparen ist für viele menschen, auch im gesundheitsbereich, ein wichtiger faktor für die entscheidung.

die kleinen Fehlerchen mit 2 wochen Einschleichzeit und der
Unterscheidung von Arzt, Psychologe, Therapeut fallen da ja
nicht ins Gewicht!

damit keine mißverständnisse aufkommen, schreibe ich hier mal hin, was ich zu diesen 2 punkten weiß - falls es jemand besser weiß: nur zu, verbessert mich.

  1. werden psychopharmaka zur langzeittherapie genutzt, haben sie eine sogenannte latenzzeit: sie brauchen 14 tage, bis sie die gewünschte wirkung entfalten. daß in dieser zeit eine verschlimmerung der symptomatik auftreten kann, weiß ich nicht, will es aber gern glauben. allerdings ist das etwas, das unbedingt auf dem beipackzettel stehen muß, und auf das jeder seriöse behandler den patienten hinweisen muß.

hat man sie eine zeitlang regelmäßig genommen, braucht es wiederum 14 tage, bis die wirkung vollkommen nachläßt. meist setzt man ein solches medikament durch ausschleichen ab, dh. durch regelmäßig reduzierte dosen.

psychopharmaka kann man natürlich auch zur „soforthilfe“ verwenden. um sofortige wirkung zu erzielen, ist dann aber eine wesentlich höhere dosis notwenig.

  1. ein therapeut ist jemand, der einem patienten eine therapie angedeihen läßt. dazu bedarf es einer erlaubnis (zulassung), die eine anerkannte ausbildung voraussetzt.

ein arzt hat so eine ausbildung: er darf alles mögliche therapieren. allerdings darf er nicht die psyche therapieren, wenn er keine ausbildung zum psychotherapeuten hat.

ein psychologe hat auch eine ausbildung, die in zwar zur diagnostik, allerdings nicht zur therapie befähigt. auch er braucht eine ausbildung zum psychotherapeuten.

ein psychotherapeut ist also ein arzt oder ein psychologe mit einer psychotherapieausbildung.

da der fragesteller von seiner schlechten erfahrung mit einem arzt berichtet hat, habe ich ihm geraten, es mit einem psychologen zu versuchen, da er aufgrund seiner ausbildung zum psychologen eventuell eine andere sichtweise hat als ein arzt, der nicht psychologie, sondern medizin studiert hat.

mein fehler war, anzunehmen, daß jeder soviel grips hätte, es so zu verstehen, daß sich der fragesteller wegen einer psychotherapie an einen psychologen mit therapieausbildung statt an einen arzt mit therapieausbildung zu wenden.

ich denke aber, der fragesteller war nie in versuchung, sich an den nächsten verkehrspsychologen oder gynäkologen zu wenden.

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Hi Local,

Du interessierst mich nicht so sehr, daß ich mich noch weiter
mit Dir auseiandersetzen möchte.

Hi Charlotta,

und warum haste dann den Streit erst vom Zaun gebrochen?

Typisches Fluchtverhalten?

gruss

das war mir doch klar, denn sie empfiehlt Verhaltenstherapie!

ja, die empfehle ich. ua. weil mir das konzept gefällt. nicht
minder fällt dabei allerdings ins gewicht, das VT von der
kasse (noch) bezahlt wird: kosten bzw. kosten sparen ist für
viele menschen, auch im gesundheitsbereich, ein wichtiger
faktor für die entscheidung.

Hallo schokolinda,

ebenfalls werden von der Kasse bezahlt:

analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Therapie.

am kostenloseseten ist es, wenn man sich an die psychotherapeutischen Bertaungsstellen wendet. diese gibt es von Städten Gemeinden und den Trägern der freien Wohlfahrtspflege sowie den Kirchen. alle Beratungsstellen nehmen jeden Ratsuchenden an. es werden keine Fragen nach der „Zugehörigkeit gestellt“

Wer es besonders eilig und dringend hat kann sich an die psychiatrischen Notdienste wenden, die in Krankenhäusern oder psychiatrischen Kliniken angegliedert sind.

also es muss nicht VT sind und es muss auch keine lange Watrezeit sein und es muss auch keine Suche sein, da in diesen Zentren und Beratungsstellen immer mehrere Therapeuten zur Verfügung stehen.

gruss

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