Der kleine Unterschied- englischsprachiges Ausland

Hiho,

noch eine Frage. Ich bin auf der Suche nach kulturellen /gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Deutschland auf der einen und dem englischsprachigen Ausland auf der anderen Seite (England, Irland, Schottland, die US, Kanada, Australien, you name it).

Es geht um Kleinigkeiten, die man einfach nicht weiß, wenn man nicht dort gelebt hat. Beispiel: In England entschuldigt man sich, wenn einem jemand auf den Fuß getreten ist. Oder wenn man Small Talk hält, gilt es unter Fremden als unhöflich zu fragen: „Wie geht es der Familie“ - zu persönlich. Kleinigkeiten also.

Hintergrund ist, daß ich für meine Schüler ein „Cultural Differences Quiz“ machen möchte, mit derlei Kleinigkeiten, die ihnen die Besonderheiten der anderen Länder näher bringen.

Bestimmt hat hier der ein oder andere mal Zeit im Ausland verbracht (oder lebt noch dort). Ich wäre für nette Anregungen dankbar. Und spannend ists bestimmt auch. :smile:

Liebe Grüße,
Nike

Hi Nike!

Vielleicht meinst du so etwas?

http://www.windowontheworldinc.com/countryprofile/un…

http://www.windowontheworldinc.com/countryprofile/ca…

http://www.windowontheworldinc.com/countryprofile/un…

http://www.windowontheworldinc.com/countryprofile/ir…

Gruß
Siân

Hallo, Nike,

noch eine Frage. Ich bin auf der Suche nach kulturellen
/gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Deutschland auf der
einen und dem englischsprachigen Ausland auf der anderen Seite

Es geht um Kleinigkeiten, die man einfach nicht weiß, wenn man
nicht dort gelebt hat.

einige Aspekte findest du auf http://www.mdr.de/hier-ab-vier/rat_und_tat/3617.html

Mehr zum eigenen Amüsement (vielleicht gibt es aber auch trotz der ironischen Überspitzung ein paar Anregungen) „How to be an Alien“ von George Mikes http://www.lib.ru/ANEKDOTY/mikes1.txt (ab A WARNING TO BEGINNERS)

[Kostprobe:
A continental gentleman seeing a nice panorama may remark: 'This view rather reminds me of Utrecht, where the peace treaty concluding the War of Spanish Succession was signed on the 11 th April, 1713. The river there, however, recalls the Guadalquivir, which rises in the Sierra de Cazoria and flows south-west to the Atlantic Ocean and is 6^0 kilometres long. Oh, rivers. . . . What did Pascal say about them? „Les rivieres sont les chemins qui marchent. . . .“
This pompous, showing-off way of speaking is not permissible in England. The Englishman is modest and simple. He uses but few words and expresses so much - but so much - with them. An Englishman looking at the same view would remain silent for two or three hours and think about how to put his profound feeling into words. Then he would remark: ‚It’s pretty, isn’t it?‘

Gruß
Kreszenz

off topic

Es geht um Kleinigkeiten, die man einfach nicht weiß, wenn man
nicht dort gelebt hat. Beispiel: In England entschuldigt man
sich, wenn einem jemand auf den Fuß getreten ist.

Hä??? Entschuldige meine Frage, aber, jetzt mal im Ernst, willst Du
sagen, dass es in Deutschland tatsächlich normal ist, dass man sich
NICHT entschuldigt, wenn man jmd auf den Fuss latscht? Und wie ist
das mit Anrempeln?

Es ist mir nämlich schon öfters aufgefallen, dass ich halt (hier in
D) ‚sorry‘ sage, obwohl ich die Angerempelte war (das Sorry kommt
halt so automatisch - es sagen halt ‚beide Parteien‘ sorry, und gut
is’), und als Antwort kommt ‚macht nix‘!!!

Ich tret’ jmd auf den Fuss, und ich soll mich nicht mal
entschuldigen?

Oh Gott, wenn das in Deutschland tatsächlich so ist, dann versteh’
ich auch die ‚Integrationsprobleme‘ ein bisschen mehr - denn die
Ausländer, die diese ‚Gepflogenheit‘ genauso wenig kennen wie ich,
denken dann wohl eher, dass sei gegen sie gerichtet (2nd class
citizens)…

Also, bitte klärt mich auf, ich bin ganz wirr im Kopf ob dieser
Vorstellung!

Danke & Gruss,
isabel

Hi Isabel,

ich glaube, du hast da etwas falsch gelesen. Das Beispiel war:

„In England entschuldigt man sich, wenn einem jemand auf den Fuß getreten ist.“

Mit anderen Worten, sie entschuldigen sich dafür, dass sie jemandem UNTER den Fuß getreten sind :wink:

Gruß
Cantharellus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Nike

In Kanada (Saskatchewan) fand ich es immer sehr befremdlich und
stoerend, dass die Autos anhielten, wenn ich am Strassenrand stand,
um mir das gefahrlose Ueberqueren zu ermoeglichen. Das stoerte mich
deshalb, weil ich dem Fahrer eine Geste der Dankbarkeit
entgegenbringen musste und weil das Bremsen und Anfahren die Umwelt
staerker belastet als einfaches Weiterfahren. Ich kam so ja noch
nicht mal schneller rueber, denn die Zeit, die der Fahrer brauchte,
um zum Stehen zu kommen, war mindestens ebenso lang wie, die er
gebraucht haette um mit unverminderter Geschwindigkeit an mir
vorbeizufahren, so dass ich hinter ihm die Strasse haette ueberqueren
koennen.
Haette der Fahrer noch hundert Autos hinter sich gehabt, dann waere
es nett gewesen, anzuhalten aber der Verkehr war immer so duenn, dass
ich nie laenger als 30 Sekunden haette warten muessen.
Und schliesslich: Was, wenn ich gar nicht hinuebergewollt haette?
Wenn ich einfach nur haette dort stehen wollen? Dann haette ich mir
doch des Fahrers Zorn zugezogen, und das voellig unschuldig.

Ein kanadischer Freund, fuer den diese daemliche Bremserei
selbstverstaendlich war, lehnte all meine vernuenftigen Gruende ab
und erklaerte das Vorlassen eines Fussgaengers mit Freundlichkeit.

Gruss, Tychi

Es ist mir nämlich schon öfters aufgefallen, dass ich halt
(hier in
D) ‚sorry‘ sage, obwohl ich die Angerempelte war (das Sorry
kommt
halt so automatisch - es sagen halt ‚beide Parteien‘ sorry,
und gut
is’), und als Antwort kommt ‚macht nix‘!!!

Hi Isabel,

ich glaube, du hast da etwas falsch gelesen. Das Beispiel war:

„In England entschuldigt man sich, wenn einem jemand auf den
Fuß getreten ist.“

Mit anderen Worten, sie entschuldigen sich dafür, dass sie
jemandem UNTER den Fuß getreten sind :wink:

Oooohh, 1000 Dank für diese Aufklärung! Da muss man doch genauer
lesen, als ich es tat.

Ja, genau das mache ich, wie eben in dem von mir aufgeführten
Beispiel mit dem Anrempeln.

Erleichtert bin… (hörste den Stein plumpsen?)
gruss, isabel

Hi,

Es geht um Kleinigkeiten, die man einfach nicht weiß, wenn man
nicht dort gelebt hat. Beispiel: In England entschuldigt man
sich, wenn einem jemand auf den Fuß getreten ist. Oder wenn
man Small Talk hält, gilt es unter Fremden als unhöflich zu
fragen: „Wie geht es der Familie“ - zu persönlich.
Kleinigkeiten also.

Hm, was mir für England noch eingefallen ist:

  • Beim Aussteigen aus dem Bus bedankt man sich. Zumindest ist das in Bath der Fall, woanders bin ich noch nicht im Bus gefahren. :smile:
  • Sandwiches…immer und überall…und Chips natürlich.
  • Es ist unglaublich, was alles in Dosen verpackt werden kann. Von baked beans zu nem ganzen Frühstück. Komischerweise schmeckt alles gleich.
  • Am Bahnhof kann es passieren, dass einen Leute ansprechen und einem ihre Lebensgeschichte erzählen, vorschlagen doch nen Beschwerdebrief zu schreiben, erzählen, dass Züge in Europa ja immer pünktlich wären (vielleicht geht das aber auch nur mir so).
  • ach ja, GB ist nicht Teil Europas, *grins* dahin fährt man in Urlaub
  • Dozenten an der Uni spricht man mit dem Vornamen an, Lehrer mit Miss oder Sir :smile:

Kel

Südafrika
Hi Kel,

Hm, was mir für England noch eingefallen ist:

  • Beim Aussteigen aus dem Bus bedankt man sich. Zumindest ist
    das in Bath der Fall, woanders bin ich noch nicht im Bus
    gefahren. :smile:

Das macht man in Südafrika auch. Kommt übrigens auch
im Odenwald gut an, nachdem der Busfahrer sich vom ersten
Schock erholt hat.

  • Sandwiches…immer und überall…und Chips natürlich.

Mit Rand abgeschnitten? Und geraspelten Käse drauf?
Ebenso geraspelten Salat? und die Chips heissen Chips, das
andere sind Crisps.
Am Weihnachtsabend sind die Kinos überfüllt (man schickt
die Kinder und die Väter hin, damit man Zeit hat, alles
für den 25. vorzubereiten).
Und der Weihnachtsbaum wird ungefähr jetzt aufgestellt.
Und die Geschenke liegen mitunter wochenlang schon darunter.
Weihnachtsparties funktionieren so ähnlich wie Fasnachtsfeiern
und Betriebsausflug zusammengerollt. Zumindest lustige
Hütchen sind ein ‚must‘.
Man gibt sich entweder gar nicht die Hand oder es ist
ein ausführliches Ritual, das an Gangsterfilme ‚in the
hood‘ erinnert.

Weil man auf Afrikaans alle älteren (es kann sich um Monate
handeln!) mit ‚Tannie‘ und ‚Oom‘ anspricht, hat sich das
im Englischen auch für die ‚Aunties‘ eingebürgert. Allerdings
nur, wenn man doch sichtlich älter ist, und nicht für Männer.

Grüße
Tannie Elke

ts ts ts :wink:
Hiho,

Es geht um Kleinigkeiten, die man einfach nicht weiß, wenn man
nicht dort gelebt hat. Beispiel: In England entschuldigt man
sich, wenn einem jemand auf den Fuß getreten ist.

Hä??? Entschuldige meine Frage, aber, jetzt mal im Ernst,
willst Du sagen, dass es in Deutschland tatsächlich normal ist, dass
man sich NICHT entschuldigt, wenn man jmd auf den Fuss latscht?

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :wink: Ich schrieb:
„Entschuldigt man sich, wenn einem jemand auf den Fuß getreten ist“, nicht "wenn man jemandem auf den Fuß getreten ist. Klar entschuldigt sich hier auch jeder, der jemandem auf den Fuß tritt. Aber in England entschuldigst DU Dich bei jemandem, der DIR auf den Fuß getreten ist. Jetzt begriffen? :smile:

Ich tret’ jmd auf den Fuss, und ich soll mich nicht mal
entschuldigen?

Aber NATÜRLICH. Wie gesagt, Du hast falsch gelesen. In England entschuldigst DU Dich seelbstverständlich, wenn DICH jemand tritt. Und das ist hier nicht so, da entschuldigt sich doch vornehmlich der, der getreten hat. :wink:

Also, bitte klärt mich auf, ich bin ganz wirr im Kopf ob
dieser Vorstellung!

Nur mit der Ruhe, Isabel, es war ein Verleser Deinerseits. Hoffe, ich konnte es aufklären. :smile:

Liebe Grüße,
Nike

hi siân,

solche links sind oft echt hilfreich aber auch lustig.

ich hab mir auch mal den link zu deutschland angesehen - selten so gelacht.
neben den vielen wahrheiten sind meiner meinung nach einige dieser dinge
überholt (sowohl deutschland als auch uk). von wann ist das denn? konnte ich
leider nicht rausfinden.

liebe grüße
LeiLoo

Hi!

neben den vielen wahrheiten sind meiner meinung nach einige
dieser dinge
überholt (sowohl deutschland als auch uk). von wann ist das
denn? konnte ichleider nicht rausfinden.

welche erschienen dir überholt?

Gruß
Siân

Hi,

ja, Elke’s posting hat mir mal wieder nen paar Gedankenanstösse
gegeben…

Hm, was mir für England noch eingefallen ist:

  • Beim Aussteigen aus dem Bus bedankt man sich. Zumindest ist
    das in Bath der Fall, woanders bin ich noch nicht im Bus
    gefahren. :smile:

Das macht man in Südafrika auch. Kommt übrigens auch
im Odenwald gut an, nachdem der Busfahrer sich vom ersten
Schock erholt hat.

Mach’ ich auch in Hamburg, und hier musste sich seltsamerweise noch
niemand von dem Schock erholen - die kamen mir, im Gegensatz zu
vielem anderen hier, vor, als wüssten sie, dass das in Dublin gang
und gäbe ist, ich dortherkomme, und sie nun doch mal brav mitmachen
sollten… *g* Nee, echt, Hamburger sind echt freundlich.

Tea! Tea, tea und nochmals tea.
Ich bin immer wieder ein bisschen schockiert, muss mich anstrengen,
mich nicht auf den Schlips getreten zu fühlen, wenn ich in
Deutschland bei jemandem zu Hause reinschaue, und NICHT ne Tasse Tee
angeboten kriege (incl meine Eltern! das sind meine ELTERN, und sie
bieten mir nicht sofort ne Tasse Tee an??? *g*).

Nur, GANZ wichtig: In Irland zumindest lehnt man alles immer höflich
erstmal ab, nur um noch ein, zwei Mal gefragt zu werden, wo man sich
dann endlich erlauben kann, doch ja zu sagen.
(‚No thanks‘. ‚Are you sure?‘ … ‚Ok, I’ll have one then‘.

oder noch häufiger: ‚only if you’re having one‘)

Mir sind schon ne Reihe Iren über den Weg gelaufen, die lechzend in
ner deutschen Bude sassen, schockiert, dass, nachdem sie das erste
Mal nein gesagt hatten, sie nicht noch ein zweites Mal gefragt worden
waren!

Man gibt sich entweder gar nicht die Hand oder es ist
ein ausführliches Ritual, das an Gangsterfilme ‚in the
hood‘ erinnert.

Ach ja - streck’ sofort die Hand aus, statt abzuwarten, wie die
anderen grüssen, und Du bist sofort ultra-deutsch in Deinem
Verhalten.

Weil man auf Afrikaans alle älteren (es kann sich um Monate
handeln!) mit ‚Tannie‘ und ‚Oom‘ anspricht, hat sich das
im Englischen auch für die ‚Aunties‘ eingebürgert. Allerdings
nur, wenn man doch sichtlich älter ist, und nicht für Männer.

Ok, DAS dann doch nicht, aber umgekehrt geht, sowohl in IRL als auch
UK, ne 40 oder 50jährige Frau mit den ‚girls‘ aus, wenn sie sich mit
ihren gleichaltrigen Freundinnen auf nen drink trifft.

(jaja, auch hier bin ich - und das auch noch hier im w-w-w - vor ein
paar Monaten ins Fettnäpfchen getreten, als ich eine max. 25jährige
als ‚Mädchen‘ bezeichnete, und persönlich alles andere nicht ok
gefunden hätte… andere Länder, andere Sitten *g*).

Und ja, ist es nicht wunderbar, wenn man ausm Flughafengebäude
rauskommt, und bevor man auch nur 2 sec auf den Bus gewartet hat,
schon mit diversen Reisenden plaudert?

Hier in D würde einen jeder für halb verrückt halten, wenn man mit
Fremden so drauflosplaudert (obwohl ich auch schon in Bus & Bahn
interessante Gespräche mit ‚ganz normalen‘ Personen hatte), aber dort
(IRL) kommt man auch mal aus nem Laden erstmal nicht mehr raus,
obwohl man schon längst gezahlt hat, weil the shopkeeper noch mitten
in irgendner Geschichte ist.

Aber bitte, Nike, don’t tar everybody with the same brush!
Wenn man in the US aus einem Laden geht, wird einem ‚have a nice day‘
nachgerufen, was jedem Iren oder Engländer völlig befremdlich ist.
Bei so ziemlich allen anderen Sachen ist das ähnlich.

Aber noch ne Sache: ‚going dutch‘ - normalerweise zahlt man alles
zusammen, zb einer kauft ne Runde Bier, dann der nächste, etc. Oder
ne ganze Reihe von Leuten geht zusammen essen - dann wird am Ende IN
ETWA durch die Teilnehmerzahl geteilt, aber nicht jeder Pfennig
auseinanderklamüsert. Das Auseinanderklamüsern nennt sich eben ‚going
dutch‘, und ist als etwas knauserig verrufen. You know, why make it
complicated and difficult, when you can have it easy and simple with
the same result?

(auch hier hab ich auch schon ein drink, noch ein drink, and so on,
für ne deutsche Freundin gekauft - nicht IN Deutschland, wohlgemerkt

  • weil ich dachte, also, JETZT muss sie doch endlich mal raffen, dass
    SIE nun dran ist!).

Oh, and speaking of which: Man ist VIEL WENIGER direkt als in
Deutschland. ‚Beating around the bush‘, ohne direkt Kritik etc
auszusprechen, ist normal. Alles andere wird als Affront
wahrgenommen.

Gruss, isabel

Nur mit der Ruhe - ich wurde ja schon vor geraumer Zeit aufgeklärt,
und das auch noch nett und freundlich:

Hi Isabel,

ich glaube, du hast da etwas falsch gelesen. Das Beispiel war:

„In England entschuldigt man sich, wenn einem jemand auf den Fuß
getreten ist.“

Mit anderen Worten, sie entschuldigen sich dafür, dass sie jemandem
UNTER den Fuß getreten sind :wink:

Gruß
Cantharellus

Also, alles klar mittlerweile.
gruss, isabel

Hi

Schadeschade daß nur englischsprachig gilt *g* sonst könnte ich ein Buch schreiben - deswegen kann ich nur meinen USA-Aufenthalt beitragen, der aber schon 10 Jahre zurückliegt. Kann also gut sein, daß das meiste dieser Dinge jetzt auch schon in Europa völlig normal ist. Damals war es das nicht.

Die Dinge, die mir damals auffielen, waren diese:

  • Man kann um 3 Uhr morgens Pizza bestellen.

  • Die Kühlschränke sind mannshoch.

  • Die Toilette heißt restrooms, und toilet ist ein Pfuiwort.

  • Es gibt so gut wie keine analogen Uhren.

  • Jeder Supermarkt hat eine Schnellkasse.

  • Man kann sich im Supermarkt mit der Mikrowelle ein Hotdog machen.

  • Milch wird in Behältern verkauft, die aussehen wie Benzinkanister.

  • Man stellt sein Fahrrad im Wohnzimmer ab.

  • Im Trainingsanzug rumzulaufen ist OK, auch wenn man nicht joggt.

  • Wrestling ist ein Sport.

  • Fußball ist keiner.

  • Man darf bei Rot rechts abbiegen.

  • Man darf mit 16 Autofahren.

  • Der Chevrolet Cavalier ist ein kleines Auto.

  • Es gibt Führerscheine nur für Automatik.

  • Zwei Stunden zu fahren, um ein Eis zu essen, ist normal.

  • Mit dem Flugzeug übers Wochenende wohinfahren auch.

  • Man kann einen ganzen Tag in der Mall verbringen, inklusive Frühstück und Abendessen.

  • Wahlwerbeveranstaltungen sehen aus wie Karneval in Venedig.

  • Alle Duschköpfe sehen aus wie beim Militär.

  • Ein beliebiges Publikum schafft es, auf 2 und 4 zu klatschen.

  • Es gibt Jeans in Größen wie für Wale.

Und das wichtigste ist wahrscheinlich: McD… ist ein sch… Essen. Es schmeckt überall außer in Amerika viel besser! Warum eigentlich?

Gruß
dataf0x

Hi, auch!

Das macht man in Südafrika auch. Kommt übrigens auch
im Odenwald gut an, nachdem der Busfahrer sich vom ersten
Schock erholt hat.

Mach’ ich auch in Hamburg, und hier musste sich seltsamerweise
noch
niemand von dem Schock erholen - die kamen mir, im Gegensatz
zu
vielem anderen hier, vor, als wüssten sie, dass das in Dublin
gang
und gäbe ist, ich dortherkomme, und sie nun doch mal brav
mitmachen
sollten… *g* Nee, echt, Hamburger sind echt freundlich.

Okay, muss ich zurücknehmen. eigentlich waren die Busfahrer
hier nur auch freundlich, echt abartige Reaktionen auf
mein „Danke!“ habe ich bislang nur in München erlebt.

Das mit der getrennten Rechnung kenne ich eigentlich
nur von Deutschland. Aber etwas anderes ist in Restaurants
in Deutschland auch seltsam. Sagte mir mal ein Kanadier:
Die Deutschen sind komisch. Die nennen sich mit dem
Nachnamen und ‚Sie‘, selbst wenn sie sich seit Jahren
kennen, seit Jahren nebeneinander wohnen oder im gleichen
Büro arbeiten. Aber in Restaurants setzen sie sich bei
wildfremden Leuten an den Tisch - kein Wunder, dass es
getrennte Rechnungen gibt!"

Grüße
Elke

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In Kanada (Saskatchewan) fand ich es immer sehr befremdlich
und stoerend, dass die Autos anhielten, wenn ich am Strassenrand
stand, um mir das gefahrlose Ueberqueren zu ermoeglichen.

Mein Bruder hat deswegen vor zig Jahren einen Unfall verursacht, weil der Motorradfahrer hinter dem anhaltenden Auto kein Kanadier war und damit nicht gerechnet hatte.

Da muß man wirklich aufpassen.

MfG

Hallo.

Schadeschade daß nur englischsprachig gilt *g* sonst könnte
ich ein Buch schreiben - deswegen kann ich nur meinen
USA-Aufenthalt beitragen, der aber schon 10 Jahre zurückliegt.
Kann also gut sein, daß das meiste dieser Dinge jetzt auch
schon in Europa völlig normal ist. Damals war es das nicht.

Als Einheimischer kommentiere ich das einmal. :smile:

Die Dinge, die mir damals auffielen, waren diese:

  • Man kann um 3 Uhr morgens Pizza bestellen.

:wink:

  • Die Kühlschränke sind mannshoch.

:wink:

  • Die Toilette heißt restrooms, und toilet ist ein Pfuiwort.

Naja, kommt drauf an.

  • Es gibt so gut wie keine analogen Uhren.

LOL.

  • Jeder Supermarkt hat eine Schnellkasse.

Kenn ich in Deutschland auch nicht anders.

  • Man kann sich im Supermarkt mit der
    Mikrowelle ein Hotdog machen.

Nicht überall.

Ich höre da sogar das erste Mal davon. :smile:)

  • Milch wird in Behältern
    verkauft, die aussehen wie Benzinkanister.

LOL.

  • Man stellt
    sein Fahrrad im Wohnzimmer ab.

Nicht jeder. :wink:

  • Fußball ist keiner.

Zumindest kein Breitensport.

  • Man darf bei Rot rechts abbiegen.

Bitte? Das ist doch in den Neuen Ländern hier in Deutschland schon immer so gewesen. Stichwort Grüner Pfeil.
Eine gute Erfindung.

  • Man darf mit 16 Autofahren.

Sollte man sich aber nicht unbedingt ein Beispiel nehmen.

  • Der Chevrolet Cavalier ist ein kleines Auto.

Und taugt gut als Drittkarre. :smile: :smile:

  • Es gibt Führerscheine nur für Automatik.

P

  • Zwei Stunden zu fahren, um ein Eis zu
    essen, ist normal.

:wink:

  • Mit dem Flugzeug übers Wochenende
    wohinfahren auch.

Bei den Distanzen. :wink:

  • Man kann einen ganzen Tag in der
    Mall verbringen, inklusive Frühstück und
    Abendessen.

Geht in Deutschland auch in den ganzen Cafés.

  • Wahlwerbeveranstaltungen sehen aus wie
    Karneval in Venedig.

LOL.

  • Alle Duschköpfe sehen aus wie
    beim Militär.

LOL.

  • Ein beliebiges Publikum schafft es, auf
    2 und 4 zu klatschen.

LOL.

  • Es gibt Jeans in Größen wie für
    Wale.

Braucht man in Dland auch bald. :smile:

Und das wichtigste ist wahrscheinlich: McD… ist ein sch…
Essen. Es schmeckt überall außer in Amerika viel besser! Warum
eigentlich?

Man geht ja auch zu Burger King. :wink:

MfG

Noch mehr…
…Beobachtungen meinerseits. Grüsse aus Amerika. Ben

_Eiswürfel sind ein Grundbedarf. An jedem Getränkeautomaten kann man seinen Becher zuerst mit Eis füllen, bevor man ihn unter den Hahnen hält. Ist übrigens auch eine Standardeinrichtung an amerikanischen Kühlschränken.

Die Kreditkarte – des Amerikaners bester Freund.

Alkohol wird nicht im Supermarkt verkauft (dafür gibt es dort Jagdwaffen und Munition).

Das „Brot“ ist mindestens 10 Tage haltbar und immer gleich vorgeschnitten.

Wenn man das Haus verlässt, lässt man die Lichter brennen. Auch der Fernseher darf gelegentlich alleine vor sich hin flimmern.

In einem amerikanischen Haushalt pflegt man nur etwa einmal im Monat oder noch seltener einzukaufen. Dafür legt man sich riesige Vorräte an.

Peanut-Butter ist ein Grundnahrungsmittel.

Niemand scheint sich für News-Sendungen zu interessieren… Man muss sich hingegen mit TV Shows auskennen (Schauspieler inklusive). Auch eine Art Bildung.

Wenn man ein amerikanisches Haus betritt, landet man oft als erstes in der Küche (wichtigster Raum im Haus).

Man zieht die Schuhe nicht aus, wenn man ein Haus betritt.

Man sagt nicht „Guten Appetit“, dafür sind in amerikanischen Familien Tischgebete sehr üblich.

Food, food, food! Es fehlt nie an Food – und man geht äußerst verschwenderisch damit um!

Man kann im Restaurant/an der Fast-Food-Bude nie eine simple Bestellung aufgeben, sondern muss immer irgend eine Auswahl treffen._

Hi Isabel,

Nur mit der Ruhe

bin doch ruhig :wink:

  • ich wurde ja schon vor geraumer Zeit
    aufgeklärt,

Oh, hatte ich nicht gesehen.

und das auch noch nett und freundlich:

He, war ich etwa nicht freundlich???

Mit anderen Worten, sie entschuldigen sich dafür, dass sie
jemandem
UNTER den Fuß getreten sind :wink:

Das hat er allerdings sehr hübsch formuliert. *lol*

Also, alles klar mittlerweile.

Na, ist doch fein. DAS Posting hatte dann wiederum ICH überlesen. *g*

Liebe Grüße,
Nike