es fällt ja immer wieder auf, dass in Kriegszeiten die kriegführenden Herren sich eigentlich immer auf Gott berufen und um seinen Beistand bitten. Da gleichen sich Saddam und Bush doch sehr. Widerlich.
Meiner Meinung nach hat das eigentlich nur einen Grund:
Die Berufung auf Gott wird doch nur als Totschlagargument verwendet, um jegliche Kritik abzuwürgen. Weil wenn Du dann Kritik äußerst, wird es von den Machhabenden doch so hingestellt, dass Du gegen „Gott“ bist. Auf diese Weise stellen sich doch die kriegführenden Herren (Saddam und Bush) jeweils Gott gleich. Das hat der Bush doch ganz gut von den Mullahs im Iran und aus Afganistan gelernt.
gestern habe ich auf den Heimweg einen PKW mit amerikanischen Kennzeichen gesehen. Auf dem Rückfenster stand in roter Schrift „Pray for our boys“.
In diesem Moment habe ich es bedauert, dass ich den Besitzer nicht auf folgenden Bibelvers aufmerksam machen konnte:
Jesaja 1:15-16
15 Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden. 16 Wascht euch; reinigt euch; schafft mir die Schlechtigkeit eurer Handlungen aus den Augen; hört auf, Böses zu tun.
Wer auszieht um Menschen zu töten, dessen Gebete wird Gott nicht hören.
es fällt ja immer wieder auf, dass in Kriegszeiten die
kriegführenden Herren sich eigentlich immer auf Gott berufen
und um seinen Beistand bitten. Da gleichen sich Saddam und
Bush doch sehr. Widerlich.
Ja, es ist widerlich! Insbesondere deshalb, weil diese Machthaber Gott verhöhnen. Wenn behauptet wird, dass solche Menschen täglich in der Bibel lesen (z.B. der amerikanische Justizminister soll täglich 1 Stunde in der Bibel lesen), so ist das Propaganda.
Wenn diese Menschen die Bibel wirklich lesen und das geschriebene in ihr herz dringen lassen würden, wären sie nicht in ihrer jetzigen Position. Dann würden sich sich durch Demut und Sanftmut auszeichnen, was wirklich nicht der Fall ist.
Wenn diese Menschen die Bibel wirklich lesen und das
geschriebene in ihr herz dringen lassen würden, wären sie
nicht in ihrer jetzigen Position. Dann würden sich sich durch
Demut und Sanftmut auszeichnen, was wirklich nicht der Fall
ist.
warum sollten die Damen und Herren nicht in der Bibel lesen? Schließlichsteht für alle was drin! Wenn diese Menschen dann nur ‚Auge um Auge‘ lesen (wollen), dann kann das durchaus stimmen mit der Bibellektüre,
warum sollten die Damen und Herren nicht in der Bibel lesen?
Schließlichsteht für alle was drin! Wenn diese Menschen dann
nur ‚Auge um Auge‘ lesen (wollen), dann kann das durchaus
stimmen mit der Bibellektüre,
Nur muss man sich schon ziemlich anstrengen, um das, was da im Irak passiert mit „Auge und Auge…“ zu legitimieren. Welches Auge hat denn Saddam der USA ausgestochen? Und wurde hier verhältnismäßig (darum geht’s ja beim viel zitierten Auge um Auge) reagiert? Fakt ist, dass da eine Sache (nicht zum ersten Mal) propagandistisch ausgeschlachtet wird. Mit gelebten Christentum hat das IMHO wirklich NICHTS zu tun.
mir ging es nicht speziell um die jetzige Situation, sondern um die Tatsache, daß die Bibel häufig von Kriegstreibern aller Art zu ihren Zwecken vergewaltigt wird. Die lesen immer nur das, was ihnen in den Kram passt und das was nicht passt, wird eben passend gemacht, siehe viele Kommentare der Bibel, die die Jesuiten verfasst haben.
Jetzt stellt sich nur die Frage…
Wenn es denn wirklich einen Gott gibt, warum gibt es dann überhaubt Krieg???
Ich erinnere mich da an einen Besuch zweier Kirchenvertreter bei mir, die mich wohl auf „ihre Seite“ ziehen wollten.
Sie fragten mich ob ich an Gott glaube und ich antwortete daruf in etwa das oben beschriebene. Wenn es einen Gott gäbe, hätten wir nicht ein solches Elend auf der Welt.
Lasst Euch das vielleicht mal auf der Zunge zergehen obwohl ich bezweifele das sich jemand damit ernsthaft auseinandersetzt und bitte kein Spam…soll ne wirklich ernsthafte Diskussion sein/werden…
Wenn es denn wirklich einen Gott gibt, warum gibt es dann
überhaubt Krieg???
Lasst Euch das vielleicht mal auf der Zunge zergehen obwohl
ich bezweifele das sich jemand damit ernsthaft
auseinandersetzt und bitte kein Spam…soll ne wirklich
ernsthafte Diskussion sein/werden.
Hallo INDY,
Ja, es soll eine ernsthafte Diskussion werden! Zuerst lässt Gott einen Krieg gewähren und danach bitten wir ihn, diesen Krieg zu beenden und die „Betroffenen“ zu retten und vom Elend zu befreien. Was heisst das: Nach millionenfachen Messen und Fürbitten lässt sich dieser Gott dazu bewegen, sich das ganze noch mal zu überlegen. Na also, wenn ihr so schön darum betet, werde ich den Krieg, d.h.alles Elend mal durchdenken.
Mit Gruss: hardy
hallo, also ich wundere mich daß man immer wieder Gott hier heranzieht wenn die Menschen Mist machen!
Gott ist schließlich nicht das Kindermädchen, ich begreife es einfach nicht.
Der mensch ist doch selbst in der Lage zu überschauen was er macht, dazu hat er Vernunft.
Wenn die allerdings dauernd aussetzt wenn es um Machthunger und Krieg geht und sich dann entsonnen wird ach ja, da soll es so was geben ein Gott, na der kann gefälligst mal beistehen, dann ist dies ganz gewiß nicht Gottes Sache der Menschen Schandtaten zu verhindern, er ist nicht der Aufpasssr und Kindermädchen für Dummköpfe die sich bekämpfen aus Machtgier.
Ja, und auch nicht Teufels Sache, um es gleich zu sagen.
Es ist sehr bequem zu sagen, ja wennnn wenn es überhaupt einen Gott gibt, ja dann kann er mal gefälligst uns zu diensten sein und mal aufpassen!
Sehr eigenartige Denkweise.
Nutzen wollen die Menschen haben von ihm, falls sie annehmen das es ihn gibt, aber etwas gottgefälliges tun wollen sie auch nicht. Klar, denken ihn gibt es nicht.
Wenn dann Krieg ist wird nach dem vergessenen gar nicht vorhandenen Gott wieder gerufen.
Inkonsequent, entweder ich glaube es gibt ihn oder nicht und nich mal so wie man es eben braucht.
Die Menschen sind wahrhaft sie sonderbarsten Geschöpfe.
War nur meine Meinung, ich habe keinen Nachteil wenn manche Menschen an der Existenz Gottes zweifeln.Nur mal nebenbei.
Gruß dreamer
und das schöne ist: beide Seiten behaupten, einen direkten Draht zu Gott zu haben. Und dass er natürlich auf ihrer, der gerechten Seite steht.
Könnte man diese Existenz, die wir Gott nennen fragen, würde er vermutlich zuückfragen: „Wieso, was sind Menschen?“
Grüße
Raimund
es fällt ja immer wieder auf, dass in Kriegszeiten die
kriegführenden Herren sich eigentlich immer auf Gott berufen
und um seinen Beistand bitten.
das war immer so und wird auch so bleiben.
und was willst du uns damit sagen? wahrscheinlich daß du es verabscheust und moralisch darüberstehst. glaube ich aber nicht. wenn deutschland in derselben lage wäre, würden wir dieselben reden von dort zu hören kriegen. krieg ist immer was schlimmes und die propaganda immer ekelhaft. nur sollte man aufpassen, sich nicht zum moralprediger über andere aufzuschwingen, wenn man selber gar nicht betroffen ist.
hallo Lehi,
ich glaube nicht, dass Du aus D noch so dümmliches Gerede hörst wie es Bush von sich gibt.
Da hat man uns 58 Jahre lang erzogen, das geht so schnell nicht wieder raus.
Von D aus wird man höchstens noch hören, dass wir die XY_ Menschen vor den XY–Verbrechern retten müssen… was ja evtl. auch nicht gerade intelligenter ist.
Grüße
Raimund
(übrigens: danke für die Tipps!)
Von D aus wird man höchstens noch hören, dass wir die XY_
Menschen vor den XY–Verbrechern retten müssen…
wieso wird? man tut es ja jetzt schon. und wer der verbrecher ist, steht doch schon fest. spendenaufrufe für den irak gibts zwischen sämtlichen werbepausen (anscheinend. ich kenne nur 2 kanäle.)
hier irrst Du gewaltig…
hallo Lehi,
Spendenaufrufe haben nichts mit parteilicher Stellungsnahme zu tun.
Da kann ich mitreden: ich habe in der schweren jugoslawischen Zeit auch Sammlungen gemacht: Kleider, Matratzen, Lebensmittel, Geld.
Das ging zwar vorzugsweise nach Kroatien, doch auch nach Serbien ging ein Teil.
Nein, der Deutsche ist sehr spendenfreudig für Menschen, die in Not sind.
Wenn das stimmt, was ich in den medien gelesen habe, so gibt es kein Volk, das freudiger und mehr hilft, als die Deutschen.
Dass in diesem Krieg die Iraker bedacht werden, ist ganz normal: oder sind die USA so auf dem Hund, dass man schon für die Spenden muss? )
Z.Zt. wird auch groß für Bulgarien, Afghanistan und Russland gesammelt.
Wenn man so sieht, was da oft weggeworfen wird, würde man am liebsten einsammeln und zu diesen notleidenden Bevölkerungen bringen.
Leider ist dieses Sammelmn und hinbringen mit sehr großen Kosten verbunden: wir haben damals das Glück, dass ein Spediteur uns mehrmals seinen 25 Tonner auslieh… samt Fahrer. Das wäre sonst nicht bezahlbar gewesen.
Also: nicht gleich große Politik hinter Spenden sehen!
Grüße
Raimund
Wenn es einen Gott gäbe,
hätten wir nicht ein solches Elend auf der Welt.
Ich probiere es mal in Kürze darzustellen. Wieso gibt es soviel Elend in der Welt? Es ist zum größten Teil von Menschen gemacht.
Die Menschen haben einen freien Willen und nutzen Diesen in eigensüchtiger und liebloser Weise.
Gott hätte zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeiten:
a) mit einer umfassenden Gehirnwäsche alle bösen Motivationen, der Menschen zu beseitigen.
b) die Menschen in willenlose Roboter zu verwandeln, die einem Programm folgen.
c) alle Schäden, die durch Menschen angerichtet werden mit einer einer Reparaturtruppe sofort zu reparieren.
d) auf den Tag zu warten, an dem alle Menschen aus eigener Einsicht beschließen nichts mehr Böses zu tun.
e) alle bösen Menschen, die sich seinem Willen widersetzen, von der Erde zu beseitigen.
Hast du noch einen Vorschlag? Und was wäre dir am liebsten?
Gemäß der Bibel gewährt Gott den Menschen einen Zeitraum in dem sie ihre eigenen Vorstellungen umsetzen können (Vergleich 2. Petrusbrief Kapitel 3).
Danach wird Gott handeln und eine der obigen Versionen umsetzen. Rate mal welche?
Antwort siehe Psalm 37:10,11.
Irrig
hallo Raimund, was meinst du, ist es nicht eigentlich irrig daß Deutschland helfen soll??
Wir haben den Krieg nicht gewollt, also konsequenterweise müssen die Invasoren vollständig dafür aufkommen, das hätten sie sich eben vorher überlegen müssen!
Warum sollen WIR jetzt dafür aufkommen?
Wenn ich was zu sagen hätte würde ich Bush und Blair und co sagen, ihr habt eingebrockt, löffelt auch aus und wir waren schon immer dagegen erwartet nicht das wir bezahlen dürfen was wir nicht zu verantworten haben.
Also ich ärgere mich deswegen, wir Deutsche sollen da noch für das Elend aufkommen, eine Unverschämtheit.
Meint ihr nicht auch??
Irgendwie unlogisch.
nette Grüße dreamer
Wir haben den Krieg nicht gewollt, also konsequenterweise
müssen die Invasoren vollständig dafür aufkommen, das hätten
sie sich eben vorher überlegen müssen!
Sie kommen doch auch dafür auf! Sie haben sich das auch vorher überlegt!
Begründung dieser Meinung: Gestern habe ich im Fernsehen (Gespräch mit Scholl-Latour) gehört, dass die US-amerikanische Ölfirma Halliburton (Vizepräs. Cheney ist oder war bei denen) die Aufträge für den Wiederaufbau der zerstörten Ölanlagen erhält. Womit doch ganz klar ist, dass die Amerikaner auch wieder aufbauen und helfen, Arbeitsplätze schaffen, Wohlstand dorthin bringen usw.!!
Na ja, vielleicht habe ich mich auch verhört oder was in den falschen Hals gekriegt …
Zwang = nein…Freiwillig = ja!
hallo dreamer,
nein, einen Zwang halte ich auch für daneben. Doch wenn D grundsätzlich dort hilft, wo´s nötig ist, werden wir uns nur eines schaffen: Freunde und Geschäftspartner. Mit dem Schwert wirbt man keine Freunde.
Und das freiwillige sollte sich konzentrieren auf aktive Hilfe, nicht auf Geldleistungen an die Regierungpartei. Denn das wird ja entweder als Fluchtgeld verwendet oder in Waffen umgesetzt (Beispiel: Mobuto).
Klar, das ist nicht beliebt bei den Regierungen. Doch wenn sich herumgesprochen hat, wie´s D. handhabt und dass auf lange Sicht sich das auch für Diktatoren rentiert, gibt´s bestimmt keine langen Gesichter.
Dass ein Staat nicht ohne Militär auskommt, ist ohne Frage: ist es ein armes Land, wird es vom Nachbarn kassiert, ist es ein reiches, dann erst recht. Also muss man sich wehren können. Doch liegt die Betonung auf wehren, nicht auf angreifen.
Grüße
Raimund
nicht irrig!
hallo Stucki,
nein, Du hast das nicht falsch verstanden. Diese Ölfirmen schlagen sich darum, wer den Irakern helfen darf!
Ehrenhalber.
Auch der Krieg ist ein rein humanitärer.
Er hat keine wirtschaftlichen oder machtpolitischen Hintergründe.
Frag´ doch mal den Gottgesandten!
Grüße
Raimund
Doch wenn sich herumgesprochen hat, wie´s D. handhabt und dass
auf lange Sicht sich das auch für Diktatoren rentiert, gibt´s bestimmt keine langen Gesichter.
Lies diesen Satz nochmals…vielleicht geht sogar dir auf, dass du, einmal mehr, kaum zu übertreffender Blödsinn in der X-ten Potenz von dir gibst. Langsam frage ich mich, wessen Ungeistes Kind du bist.