nein, ich meine was anderes als dass, was man damit normalerweise meint.
Pendragon hat als Methode der Spannungsfestlegung bei Büchern das Lesetempo genannt (immerhin eine Basis zur Grundlage einer Diskussion, wenn ich auch den Wunsch nach einer Formel nachwievor für analrententiv halte).
Bei mir ist nun aber so, dass ich eigentlich nie nur ein Buch lese. Derzeit lese ich fünf Bücher gleichzeitig (davon ist eines ein Hörbuch, ich höre es also, lese es nicht).
Von einigen Freundinnen weiß ich ,dass sie das auch so machen, deshalb meine Frage: lest ihr immer nur ein Buch auf einmal oder auch mehrere?
Eine Methode Spannung zu messen, wäre bei mir, ob ich dafür auf andere Bücher verzichte (eben das „in einem Ruck durchlesen“, falls ich die Zeit dazu finde).
Bevor die Frage kommt:
Das Hörbuch ist ein italienischer Krimi (die Auswahl ist hier fast immer begrenzt auf das Angebot der Stadtbücherei), ich höre es, während ich Hausarbeit verrichte.
Dann lese ich einen Fantasieroman von Piers Anthony (The Source of Magic, 2. Teil in der Xanth-Reihe).
Dann lese ich „A short history of the tractor in Ukrainian“ von
Dann habe ich gerade angefangen ein Buch von Woody Allan zu lesen, gesammelte Kurzgeschichten.
Außerdem lese ich auszugsweise mal wieder in der Biographie von Nelson Mandela.
Hallo,
ja, ich lese auch oft zwei Bücher (oder mehr) nebeneinander.
Eins zum Entspannen und Einschlafen habe ich neben meinem Bett, „schwerere Kost“ zum Nachdenken z.B. eher tagsüber im Wohnzimmer…
Hi,
ich stehe für die Einbuchfraktion.
Vielleicht liegts ja am Alter .
Aber ich halte das schon immer so. Mir ist gehts beim Lesen wie beim TV, ich befürchte, wenn das Buch zuklappe, dann geht die Handlung ohne mich weiter.
Das ist eine beschissene Sitaution.
Z.Z. ist Michael Baigent in Gebrauch „Die Gottesmacher“
Für danach habe ich einen Henning Mankell und eine Liza Marklund in der Pipiline.
Und dann noch 3 Romane über einen Papst der aus Rom fliehen und nach Avignon
gehen musste.
ich lese gerade parallel vier Bücher, die jeweils Auszüge aus dem Briefwechsel Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth.
Da keine Ausgabe alle Briefe enthält, bleibt mir schon gar nichts anderes übrig
Daneben zwei Bücher über Altrömische Küche und damit es nicht langweilig wird:
„Ich habe einen Lovis, keinen Corinth“ = Memoiren der Tochter des Malers, zufällig bei der Suche im örtlichen Bibliothekskatalog mit herausgepurzelt.
Bei mir ist nun aber so, dass ich eigentlich nie nur ein Buch
lese.
Das ist bei mir genauso, und zwar schon seit vielen Jahren. Als Kind habe ich die Bücher noch nacheinander gelesen, aber inzwischen lese ich meistens fünf oder mehr Bücher gleichzeitig.
Das liegt schon daran, dass es sich um ganz verschiedene Bücher handelt: Ein Buch über Charttechnik, ein Buch über das 3. Reich, ein Buch in einer Fremdsprache - so in der Art.
Aber ich würde jetzt keine fünf Romane gleichzeitig lesen. Dann dauert es nämlich umso länger, bis einer davon ausgelesen ist und ich mir wieder ein neues Buch für meinen „Stapel“ aussuchen kann
auch, als ich noch mehr Zeit zum Lesen hatte als jetzt - nur eins gleichzeitig. Wäre für mich unfair gegenüber den Büchern, meine aufmerksamkeit zu teilen. rumburak ist es glaub ich, der es unten so formuliert: er glaubt, die Handling geht ohne ihn weiter, wenn er ein Buch zuschlägt. So ähnlich geht es mir.
Interessieren würde mich, warum Leute mehrere B ücher gleichzeitig lesen (also, wenn man eins beruflich lesen MUSS und dann noch eins zum Spaß oder interessehalber liest, das zählt dann als ein buch)
tja, erst wollte ich mich spontan zur 1 Buch Fraktion bekennen, aber nachdem ich die Antworten hier gelesen habe: Kommt darauf an.
Ich würde wohl nie mehrere Romane parallel lesen. Bisher ist das auch so und wird es bis au weiteres auch bleiben.
Aber: Klar, wenn man Recherchen machen sollte muss man sicherlich ein paar Bücher „lesen“, besser benutzen. In den Zeiten meiner Ausbildung war das auch so. Heute ist das eher selten.
Oder mal ein Reisführer zum schmökern parallel. Soetwas geht immer mal…
Also: Romane immer einzeln, ansonsten wie es notwendig wird.
Hallo
Ich lese meistens auch mehr als ein Buch, wobei eigentlich nur eins Privatvergnügen ist. Also ein Roman oder Kurzgeschichten. Der Rest sind meistens Bücher oder Zeitschriftenartikel für die Uni…
Bei mir ist es aber auch so, das ich ein Buch, wenn es mir gefällt, ich es recht schnell durchlese, Bücher die mir auch nach den ersten 100 Seiten nicht gefallen les ich nicht weiter.
Gruss Backs
Wie bitte? Du meinst, im hab noch max. 4 Jahre Zeit und dann kann ich mich eindosen?
Aber ich halte das schon immer so. Mir ist gehts beim Lesen
wie beim TV, ich befürchte, wenn das Buch zuklappe, dann geht
die Handlung ohne mich weiter.
Interessieren würde mich, warum Leute mehrere B ücher
gleichzeitig lesen
Weil ich nicht immer in der gleichen Stimmung bin.
Weil das eine Buch oben auf dem Klo liegt, ich aber gerade unten im Wohnzimmer bin und das dritte Buch in meiner Tasche steckt, damit ich, was zu Lesen habe, wenn ich 10 Minuten irgendwo zu früh bin.
Weil ich gerne die Sprachen wechsele (das Woody Allen Buch war ein Geschenk und ist auf deutsch(leider) ).
Weil ich auf die Art, von „hypnotischen“ Büchern wegkomme (also solche, die ich nicht aus der Hand legen kann und darüber Haus, Hof, Kinder und Mann vergessen würde).
Weil ich ein Buch anfange, da ich gerade Lust darauf habe (oder durch einen Film inspiriert wurde oder eine Rezension gelesen oder gehört habe oder es mir von jemand empfohlen wurde), aber gerade schon ein anderes angefangen hatte.
Du siehst, es gibt viele Gründe, aber der Hauptgrund ist wohl, weil ich einfach Abwechslung mag.
Ich lese eigentlich auch eher immer ein Buch nach dem anderen.
Ausnahmen:
Wenn ich zum Ende eines guten Romanes komme, fange ich gerne schon mal den nächsten an. Einfach um das Finale herauszuzögern und dadurch die Spannung zu steigern.
Lese ich gerade ein besonders dickes oder sehr anspruchsvolles Buch, dann habe ich meistens noch einen Überallhin-Mitnehm-Schmöker parat. Also ein Taschenbuch, dass ich einfach in die Gesässtasche packen kann, jedesmal wenn ich das Haus verlasse.
Eine Kurzgeschichtensammlung lese ich in der Regel auch nicht hintereinander weg, sondern schiebe die einzelnen Geschichten nacheinander zwischen anderen Romanen ein.
Ich habe festgestellt, wenn ich eine Kurzgeschichtensammlung hintereinander weg lese, dass ich mich ein halbes Jahr später nur noch an ein oder zwei herausragende Geschichten erinnern kann. Durch die oben genannte Methode bleiben bei mir die einzelnen Erzählungen länger haften.
Ach ja, ein paar Sachbücher habe ich auch immer herumliegen. Aber die lese ich eigentlich nicht richtig, sondern diese dienen mehr als Nachschlagewerke; so dass ich meist nur die Artikel lese, welche ich gerade für irgendetwas brauche.
Wenn ich zum Ende eines guten Romanes komme, fange ich gerne
schon mal den nächsten an. Einfach um das Finale
herauszuzögern und dadurch die Spannung zu steigern.
Das ist interessant und widerspricht dem Thread weiter unten, dass Lesetempo mit Spannung gleichzusetzen ist, bzw. es zeigt sehr deutlich, dass die Spannung eines Buches nicht zwischen den zwei Buchdeckeln steckt, sondern dass sie im Kopf des Lesers stattfindet und dort manipuliert werden kann.
Hat die inzwischen schon alte Rezeptionstheorie doch recht…
Ansonsten: entgegen deiner Aussage zur Einbuchfraktion zu gehören, liest du ja auch immer mehrere gleichzeitig
Das ist interessant und widerspricht dem Thread weiter unten,
dass Lesetempo mit Spannung gleichzusetzen ist,
Ich bin da wohl ein bißchen masochistisch veranlagt. Für mich ist die Vorfreunde auf ein Buch bzw. auf das Ende eines Romanes meist „erregender“ als das Buch bzw. das Ende selbst.
Beispiel 1 - Vorfreude auf einen Roman:
Der Dune-Zyklus von Frank Herbert. Ich hatte die Bände bestimmt schon 10 Jahre im Regal stehen. Oft habe ich den einen oder anderen Band herausgenommen und den Klappentext kannte ich längst schon auswendig. Aber immer wieder schob ich den ersten Roman zurück ins Regal und verging in meiner Vorfreude auf den Zyklus.
Dann endlich las ich die Bücher. Was soll ich sagen, die Bände sind einfach genial. Ich war in keinerlei Weise enttäuscht. Aber, -
Heute, 12 Jahre später erinnere ich mich immer noch gerne an diese Bücher. Und doch geht mir irgendetwas ab. Diese Vorfreunde - dieser Kick - der ist weg.
Beisiel 2 - Vorfreude auf das Ende eines Buches:
Gerade bei längeren Romanen taucht man in die Welt seiner Helden ein. Man identifiziert sich auf die ein oder andere Weise mit ihnen. Nähert man sich jetzt dem Ende des Romanes, möchte „man“ an dem Ausgang des Romanes beteiligt werden; wenn auch nur in der eigenen Gedankenwelt. Lese ich den Roman nun einfach nur zu Ende, wird mir das Ende vorgegeben. Zögere ich das Ende hinaus, z.B. durch das Lesen anderer Bücher, dann kann ich die Geschichte vorübergehend selbst zu Ende spinnen - z.B. während des Einschlafens.
Ansonsten: entgegen deiner Aussage zur Einbuchfraktion zu
gehören, liest du ja auch immer mehrere gleichzeitig
Das sehe ich eigentlich nicht so. Aber dazu morgen mehr.