Der 0-Faktor ist im Moment Ian Rankin - Ein Rest von Schuld.
Den werd ich heute noch schaffen, da wartet dann Robert Wilson mit „Der Blinde von Sevillia“. Ist allerdings mein Erstes von Wilson, ich hab keine Ahnung was mich erwartet.
Das trügerische am Hillerkuschen Spannungsfaktor ist aber mein zweites Buch, Ake Edwardson - Der Jukebox-Mann - nicht spannend, aber melancholisch wie ein Kärntnerlied und sehr schön zu lesen.
Also kein Spannungsroman aber trotzdem ein für mich sehr gutes Buch!
Der ist mittlerweile durch und wird von Bernd Schlink - Die gordische Schleife - abgelöst!
Hallo,
ich gehöre auch zur Fraktion derer, die mit einem Buch nicht auskommen. Auch bei mir handelt es sich um unterschiedliche Gattungen, die ich je nach Lust und Laune zur Hand nehme. Belletristik - weniger Neuerscheinungen, gerne klassisches oder Weltliteratur (derzeit Márquez, ‚Hundert Jahre Einsamkeit‘). Sachbücher - vor allem Geschichte, auch gerne ‚Klassiker‘ (derzeit Philippe de Commynes in Auswahl, freilich in modernes Französisch übertragen; dient auch zur Entrostung meiner Französischkenntnisse für den diesjährigen Urlaub). ‚Erbauungsliteratur‘ - also Spirituelles/Philosophisches (derzeit Robert Aitken, Zen-Meister Rabe). Gelegentlich zusätzlich auch noch etwas ‚Leichtes‘ für Zugfahrten, Ärztewartezimmer oder dgl. (Humoristisches, historische Romane …). Nun ja, und gelegentlich nehme ich auch mal ein schon gelsenes Buch zur Hand um etwas nachzuschlagen und lese mich dann fest …
Bei Romanen bin ich „treu“ und lese nur einen nach dem anderen. Sachbücher können da aber auch mal dazwischen kommen. Die liest man ja, um was zu lernen und nicht, um sich zu entspannen.
mir fehlt für mehr als ein Buch irgendwie die Konzentrationsfähigkeit. Ich hab das mehrmals versucht, aber irgendwie klappt es bei mir nicht. Dann bleibt ein Buch liegen bis das andere fertig ist…
Momentan lese ich „The Judging Eye“ von R. Scott Bakker (recht faszinierende philosophisch angehauchte Fantasy), und danach darf ich mich zwischen „The ten thousand“ von Paul Kearney oder „Gates of Fire“ von Steven Pressfield entscheiden.
Ich glaub der Kearney wirds, auf den ist verlass
Ansonsten: entgegen deiner Aussage zur Einbuchfraktion zu
gehören, liest du ja auch immer mehrere gleichzeitig
Wie bereits gesagt. Dabei handelt es sich um Ausnahmen. In der Regel komme ich mit einem Buch sehr gut aus.
Sachbücher zähle ich mal nicht mit, da ich diese nicht von A-Z durchlese, sondern nur gewisse Sachen nachschlage. Sonst müsste ich das Internet auch mitzählen.
die Kurzgeschichtensammlungen zählen auch nicht, da ich die Sammlung nicht als ein Buch sehe, sondern als so und so viele Erzählungen. Und ich lese sie nicht gleichzeitig mit einem Roman, sondern zwischen zwei Romanen. Also Roman (abgeschlossen), eine Erzählung, neuer Roman (abgeschlossen), nächste Erzählung usw.
mit dicken Büchern meine ich so ab 900-1000 Seiten. Die sind mir oftmals zu unhandlich für unterwegs. Muss aber nicht sein. So oft kommt das also auch nicht vor.
da ich das Lesen als Ausgleich und zum Abschalten brauche, halte ich mich größtenteils an Trivialliteratur. Wirklich anspruchvolle Romane verirren sich nur selten in mein Regal.
wenn ich ein neues Buch beginne, um den Abschluss eines anderen zu verzögern, so sehe ich das eher als kurzfristiges Überschneiden. Und das gute Buch sollte auch etwas dicker sein, so dass mir die Helden schon vertraut sind und ich auch schon über einen längeren Zeitraum mit ihnen gelitten habe. Dann würde mich ein schnelles Ende nur deprimieren.
Sobald ich das alte Buch beendet habe, konzentrier ich mich wieder voll auf den aktuellen Schinken.
ich bin Parallel- & Querleser, Bücher verketten sich bei mir untereinander, lassen mich von einem zum anderen Werk greifen, um schnell ein Zitat nachzuschlagen, zu einem Sachbuch, um eine Behauptung zu überprüfen usw. Ich folge sozusagen den Spuren der Literatur, Belletristik führt mich oft zur Biographie und zur jeweiligen Zeit- und Kulturgeschichte. Und manchmal geht es einfach nur wild durcheinander.
Ich lese auch mehrfach und immer wieder in bestimmten Büchern, dazu gab’s vor ein paar Jahren hier auch schon mal einen Thread: /t/buecher-mehrfach-lesen/1406495
Zurzeit lese ich „Kurze Interviews mit fiesen Männern“ (zum zweiten Mal), parallel erste Schritte in „Infinite Jest“ von David Foster Wallace, dann das Romanmanuskript eines befreundeten Autors, „Solitary Sex. A Cultural History of Masturbation.“ von Laqueur, „Wohlgeschmack & Widerwillen“ von Harris (letzteres einem Artikel in www geschuldet). Dann diverse dicke Kunstbände, die ich immer wieder zur Hand nehme und zum dritten oder vierten Mal „The Sound and the Fury“ von Faulkner.
Also, ich lese eigentlich immer mehrere Bücher gleichzeitig, und zwar meistens ein (oder auch zwei) philosophisches Buch, ein naturwissenschaftliches Buch und einen Roman oder einen Band Kurzgeschichten. Ach ja, und zwischendrin auch mal einen Comicband. Und natürlich schlage ich immer wieder in diversen Büchern, die ich schon gelesen habe, etwas nach oder lese einzelne Kapitel noch mal. Oder ich leihe mir Bücher aus der Bibliothek, in denen ich manchmal nur ein Kapitel lesen will, etc. Zwischendurch lese ich auch in Gedichtbänden. All diese Bücher wachsen dann in meinem Zimmer (ich lese am liebsten im Bett) zu immer höheren Stapeln, bis ich von Zeit zu Zeit alle wieder in die Regale einsortiere bzw. in die Bibliothek zurückbringe, bevor die Stapel so hoch werden, dass alles zusammenkracht…