Von Ernährungswissenschaftlern und Sonstigen in unserer Kultur wird immer das Frühstück als die wichtigste Mahlzeit propagiert. Ich kann damit (insb. unter der Woche) leider nichts anfangen.
Wenn das Frühstück wirklich so wichtig wäre, warum überleben dann überhaupt andere Völker (insb. die südlicheren Kulturen wie Spanien, Italien, Frankreich, Mexiko …), wo das Frühstück das unwichtigste Mahl dastellt?
Stammt der Spruch „Frühstücke wie ein Kaiser…“ nicht eher aus der Zeit, wo man danach ins Bergwerk ging um Kohle zu klopfen und nicht den ganzen Tag am PC verbrachte?
Ich habe vor einiger Zeit meine Essgewohnheiten umgestellt. Früher war Frühstück für mich ein Horror und die erste Nahrung kam manchmal erst um ca. 15 Uhr. Dafür dann aber abends „Ran an die Buletten“. Die Folge waren Übergewicht und sehr unruhiger Schlaf mit daraus folgender Müdigkeit am Tage. Seit ich nach 18 Uhr nichts mehr esse, (auch keine Knabbersachen) schlafe ich besser, bin aktiver und habe nach einer Gewöhnungsphase auch morgens um sechs Appetit. Ich fühle mich so definitiv wohler.
Das Frühstück als wichtigste Mahlzeit ist nicht überlebenswichtig, aber die „Akkus“ des Körpers sind morgens leer. Wenn man morgens und im laufe des restlichen Tages Enegie für die alltäglichen Aufgaben optimal hochhalten möchte ist das Frühstück schon wichtig.
Das Frühstück als wichtigste Mahlzeit ist nicht
überlebenswichtig, aber die „Akkus“ des Körpers sind morgens
leer.
Sag das mal meinen Akkus nach einer großzügigen Grillung. Bis ich danach wieder etwas zu essen brauche, kann es schnell mal Nachmittag werden.
Wenn man morgens und im laufe des restlichen Tages
Enegie für die alltäglichen Aufgaben optimal hochhalten möchte
ist das Frühstück schon wichtig.
Vielleicht wäre es einfach am besten, so und dann zu essen, wie es einem am besten paßt - abhängig sowohl von der Grundeinstellung her als auch vom Tagesablauf sowie den jeweiligen täglichen Befindlichkeiten?
Gibts davon auch eine Kurzfassung?
Bei mir geht es nicht um „Werde ich fett bei Abendessen“, sondern „Wer behauptet dies“ und „Warum gelten diese Theorien überwiegend nur für Deutschland“.
OK, meine Kurzfassung:
Es ist gänzlich egal wann du Nahrung zu dir nimmst und wieviel, letzen
Endes zählt nur wieviel Kalorien hast du aufgenommen und wieviele
hast du verbraucht (Energiebilanz).
„Warum gelten diese Theorien überwiegend nur für Deutschland“.
Das tun sie gar nicht aber irgendeine Lebensberechtigung mußten
sich die ganzen Weightwatchers, Slimfaster, etc. ausdenken ansonsten
könnten sie doch kein Geld verdienen!
das geht auf die fünfziger jahre des vorigen JH. zurück. damals gab es eine große amerikanische studie, welche als ergebnis hatte, daß es extrem wichtig sei, ein gutes frühstück zu sich zu nehmen.
man muss nur wissen, daß auftraggeber herr kellog war, der frühstücksflocken herstellt.