Der Zweck heiligt die Mittel

Hallo Zusammen!

(Bezugnehmend auf die bibelkritischen threads)

Ludwig Wittgenstein hat dem Sinn nach einmal gesagt: „DAS“ Kunstwerk entsteht erst im Geiste des Betrachters.
Und aus der Philosophie kennen wir sehr wohl den Unterschied zwischen subjektiver Betrachtung und Objekt.
Die Menschheit hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Wie aus den anfänglichen Lochkarten die heutigen Chips und Bits entstanden sind. Wenn nun also in der Bibel nur noch rudimentäre Anteile des ursprünglichen Bibeltextes stehen, dann scheint mir das nur normal. Die Frage, ob die Bibel denn nun eine märchengleiche Sammlung ist, scheint mir sekundär und nur für die Wissenschaft und deren Interessierte von Bedeutung. Aber keiner der Kritiker kann ermessen, was das Lesen der Bibel in manchen Leuten bewirkt.
Wenn ein gläubiger Christ oder sonst wer Trost und Seelenfrieden darin findet, dann ist das allein schon Legitimation genug. Und wenn mehr Leute nach den 10 Geboten leben würden, wäre die Menschheit um vieles reicher. Ich selbst bin weder ein gläubiger Christ, noch ein Verfechter der Bibel, man braucht mich also nicht zu „bekehren“, nichtsdestotrotz finde ich immer wieder, neben allen Ungereimtheiten und Widersprüchen für mich brauchbare Weisheiten und Impulse darin. Beim Lesen dieser immer wiederkehrenden, mitunter beleidigenden
Statements, frage ich mich, ob die Kritiker sich selbst ebenso vehement kritisch hinterfragen? Schafft es Befriedigung diesen dummen Christen, (halt, verhält es sich mit dem Koran und der Kabbala und wie die Religionsbücher alle heißen mögen, nicht anders(?)), in ihren geistigen Grundfesten zu erschüttern? Ist irgend jemand damit gedient, wenn die Gläubigen dieser aktuellen Welt ihren Halt verlieren? Seid ihr Kritiker denn imstande den Gläubigen eine Alternative zu bieten? Oder fühlt ihr euch gar berufen, aufklärerisch und missionierend zu wirken? Wenn ja wofür? Wogegen ist schon klar. Wie immer ist die Form der konstruktiven Kritik der destruktiven Kritik vorzuziehen. Und es gibt auch noch andere Bretter, wenn einem wirklich daran gelegen ist die Bibel oder vergleichbares etwa dialektisch oder nach wissenschaftslogischen Aspekten zu hinterfragen. Dieses Brett hier heißt Religion und Ethik, sehr ethisch scheint mir das nicht zu sein. Ich habe dieses unten genannte Werk auch gelesen, aber ich halte es zum einen nicht für nötig, zum anderen die Gläubigen auch nicht für so dumm, dass sie nicht selbst wissen oder herausfinden was gut für sie ist. Ehrlich gesagt, tun mir die Gläubigen in diesem, IHREM Forum leid. Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt: Was würde geschehen, wenn der gläubige Teil der Menschheit ihren Glauben verlöre?

Mit freundlichen Grüßen
HC

Hallo Humancrossing,

also mir ist neu, dass dieses Forum hier ein „Forum der Gläubigen“ ist. Ich war aber schon lange nicht mehr hier. Vielleicht hat sich das inzwischen geändert? Früher war dieses Forum immer dazu da, um religiöse und ethische Fragen aus unterschiedlichen Persepktiven (z.B. aus wisschenschaftlicher, gläubiger, ungläubiger, anders religiöser etc. Sicht) zu diskutieren. Natürlich entgleisen die Diskussionen dann auch manchmal auf unschöne Art und Weise. Religiöse Themen sind nun mal für viele Leute (egal ob christlich oder nicht) sehr emotionsbeladen. Da geht die Sachlichkeit schon mal unter. Andererseits ist es doch eine Bereicherung, wenn sich hier Leute austauschen können, die sich ansonsten wohl nie treffen würden. Und es sollte auch erlaubt sein, kritische Positionen zu bringen! Wenn Leute mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund miteinander diskutieren, ergeben sich automatisch kritische Reibungspunkte. Und die sollte man ruhig ansprechen können! Es gibt aber einen Unterschied zwischen sachlicher Kritik und Beleidigungen. Wenn man sachliche Kritik erstickt, führt das lediglich dazu, dass Menschen mit unterschiedlichen religiösen Ansichten gar nicht nicht mehr miteinander diskutieren können. Und das wäre richtig schade!

Viele Grüsse,
Lisa

Schafft es Befriedigung diesen
dummen Christen, (halt, verhält es sich mit dem Koran und der
Kabbala und wie die Religionsbücher alle heißen mögen, nicht
anders(?)), in ihren geistigen Grundfesten zu erschüttern?

hi,

gegen religion zu sein ist auch eine art religion. sie ist halt nur moderner, opportuner und außerdem politisch korrekt: „wir widerlegen die bibel und beweisen dadurch, daß israel im unrecht und die armen palästinenser im recht sind.“ DAS ist der eigentliche hintergedanke dieser sensationellen enthüllungen und bahnbrechenden erkenntnissen um die falschheit der bibel, auf die alle ja nur gewartet zu haben scheinen. komischerweise geht es ja nur dem „alten testament“ an den kragen. von koran redet ja keiner.

übrigens: diese argumentation ist genauso schwachsinnig und löchrig wie die, die eigentlich bekämpft werden soll. wenn die bibel irrelevant für politik ist, dann soltle man sich sprüchen wie „durch diese erkenntnisse wäre den gebietsansprüchen die grundlage entzogen“ besser enthalten.

gruß datafox

Hallo Lisa!

Wenn z.B. bestimmte Leute nicht sattwerden, Christen immer wieder mit den inquisitorischen Folterern in einen Topf zu werfen, dann entspricht das der gleichen Logik wie wenn man die deutschen also einschließlich dich, mich und den Untersteller selber(!) als Nazi, Massenmörder und Folterer darstellt, weil wir deutsche sind. Nur dass dies geschichtlich nicht so weit her wäre.
Wer sagte, dass dies Brett ausschließlich Gläubigen vorbehalten ist? Ich frequentiere es auch und bin ungläubig. Aber man kann davon ausgehen, dass sich hier hauptsächlich Gläubige einklicken. Oder glaubst du auch, daß in ein Französischbrett nur Deutschsprachige gehen? Stell dir vor, um mein Anliegen zu verdeutlichen: Jemand geht ins Mathematikbrett, um denen andauernd zu verklickern wie doof sie sind, weil die Mathematik eben auch immer noch ihre Schwachpunkte hat.
Das würde niemand wagen, bloß mit den Gläubigen kann man es machen, vielleicht weil diese so angreifbar sind?
Für Diskussionen und Meinungsaustausch bin ich immer zu haben,
drum hätte es mir gefallen, du hättest auf meine Fragen geantwortet, statt dieses Ankläger-Beschwichtigerspieles und diese Wort-im-Mund-Umdreherei.
Sei herzlich gegrüßt
HC

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Hallo Humancrossing,

Wenn z.B. bestimmte Leute nicht sattwerden, Christen immer
wieder mit den inquisitorischen Folterern in einen Topf zu
werfen, dann entspricht das der gleichen Logik wie wenn man
die deutschen also einschließlich dich, mich und den
Untersteller selber(!) als Nazi, Massenmörder und Folterer
darstellt, weil wir deutsche sind. Nur dass dies geschichtlich
nicht so weit her wäre.

Nein, ganz so ist das nicht. Es kommt zwar vor, dass derartig pauschalisiert wird, ist aber nicht die Regel. Man muss das schon differenzierter sehen. Wenn jemand z.B. schreibt, dass durch Religion auch Inquisition und Folter hervorgerufen wurde, ist das schlicht und ergreifend eine Tatsache! Das bedeutet nicht, dass alle religiösen Menschen Folterer sind. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn jemand darauf aufmerksam macht, dass durch eine in Deutschland vorherrschende Geisteshaltung der Nazionalsozialmus möglich wurde. Das ist auch eine Tatsache. Und es hilft mir zu reflektieren wie nah ich selbst manchmal an so einer Einstellung dran bin. Also kann man Kritik auch konstruktiv nutzen!

Wer sagte, dass dies Brett ausschließlich Gläubigen
vorbehalten ist?

Du hast das geschrieben, oder hab ich mich verlesen?

Ich frequentiere es auch und bin ungläubig.

Ja eben.

Aber man kann davon ausgehen, dass sich hier hauptsächlich
Gläubige einklicken. Oder glaubst du auch, daß in ein
Französischbrett nur Deutschsprachige gehen? Stell dir vor, um
mein Anliegen zu verdeutlichen: Jemand geht ins
Mathematikbrett, um denen andauernd zu verklickern wie doof
sie sind, weil die Mathematik eben auch immer noch ihre
Schwachpunkte hat.

Hehe, glaubst du ein Mathematiker wäre deshalb beleidigt? Es ist etwas anderes, ob man sich hinstellt und einfach nur sagt: „Mathe ist dooof“ oder ob man Kritik an bestimmten Ansätzen übt und Denkfehler aufzeigt. Eine Erwiederung auf diese Kritik führt dann zu einer konstruktiven Diskussion an deren Ende man vielleicht tatsächlich neue Erkenntnisse gewinnt. Kritik dient der Weiterentwicklung der Wissenschaft und ist absolut nicht verpönt.

Das würde niemand wagen, bloß mit den Gläubigen kann man es
machen, vielleicht weil diese so angreifbar sind?

Vielleicht ist es gar nicht immer so gemeint, aber manche Gläubige fühlen sich schnell angegriffen. Ich kann z.B. nichts schlimmes an einem Posting erkennen, das um die Widerlegung der Bibel aus archäologischer Perspektive geht. Das Buch wurde schließlich geschrieben. Sollte man es einfach ignorieren oder darf man es diskutieren? Dürfen auch Gläubige ihre Perspektive einbringen? Muss man sie vor wissenschaftlichen Arbeiten schützen, weil sie nicht selbst beurteilen können, welchen Wert sie ihnen beimessen?

Für Diskussionen und Meinungsaustausch bin ich immer zu haben,
drum hätte es mir gefallen, du hättest auf meine Fragen
geantwortet, statt dieses Ankläger-Beschwichtigerspieles und
diese Wort-im-Mund-Umdreherei.

Nana! Ich habe doch auf deine Frage geantwortet. Jedenfalls auf diejenige, warum hier so etwas gepostet wird. Weil hier immer schon der Platz dafür war, sich mit (Anders-)gläubigen, nicht Gläubigen etc. über solche Dinge austauschen. Und weil früher oft auch konstruktive Diskussionen daraus wurden. Und weil dieses Forum immer für alle Religionen (einschließlich Atheisten. Ungläubige, Humanisten usw.) offen war.

Statements, frage ich mich, ob die Kritiker sich selbst ebenso :vehement kritisch hinterfragen?

Ich hinterfrage mich eigentlich dauernd. Ich halte Selbstkritik für ein Zeichen von Intelligenz. Ist aber nur meine Privatmeinung.

Schafft es Befriedigung diesen dummen Christen, (halt, verhält es sich mit dem Koran und der Kabbala und wie die Religionsbücher alle heißen mögen, nicht anders(?)), in ihren geistigen Grundfesten zu erschüttern?

Hier unterstellst du aber den Christen was! So leicht lassen die sich doch nun auch wieder nicht in ihren geistigen Grundfesten erschüttern!

Ist irgend jemand damit gedient, wenn die Gläubigen dieser aktuellen Welt ihren Halt verlieren?

Wer sagt denn, dass sie ihren Halt verlieren. Vielleicht fühlen sie sich in der Auseinandersetzung mit Kritik ja auch in ihrem Glauben bestärkt? Sich nicht mit der Welt, Kritikpunkten, Gegenargumenten auseinanderzusetzen ist kein Glaube, sondern bloß Ignoranz. Und das möchte ich hier niemandem unterstellen!

Seid ihr Kritiker denn imstande den Gläubigen eine Alternative zu bieten?

Alternativen gibt es viele. Letzendlich muss aber jeder selbst entscheiden, was er/sie glauben will und was nicht. Eine Entscheidung kann man aber nur fällen, wenn man möglichst gut informiert ist und auch die Gegenargumente kennt.

Oder fühlt ihr euch gar berufen, aufklärerisch und missionierend zu wirken? Wenn ja wofür?

Also manche Kritiker fühlen sich da wohl schon berufen :smile:. Auch Atheismus und aufklärerisches Denken haben durchaus religiösen Charakter, wenn es darum geht andere zu bekehren. Und da dieses Brett für alle Religionen offen ist, werden halt manchmal gegenseitige Bekehrungsversuche unternommen. Allerdings sind sie in der Regel erfolglos. Also keine Angst!

Viele Grüsse,
Lisa

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Hallo humancrossing,

vielleicht sollte man sich vorab darüber einigen, über welchen Bereich der Bibel man diskutieren will: über den theologisch-geschichtlichen oder den theologisch-philosophischen.
Ich bin leider nicht Bibel fest, so dass ich Fritz´ Posting auf keinster Weise einschätzen kann. Denn mit seinem Posting wäre es interessant zu wissen, ob und für wen diese archäologischen Erkenntnisse Auswirkungen auf die Weisheiten der Heiligen Schrift haben (Einfluß der Archäologie auf die Philosophie). Schade, da kamen bisher noch keine Informationen oder wenigsten Einschätzungen.

gruß
grilla

Hallo Lisa

Nein, ganz so ist das nicht. Es kommt zwar vor, dass derartig
pauschalisiert wird, ist aber nicht die Regel. Man muss das
schon differenzierter sehen…

Doch, ganz genau ist das so! Ich hab auf ganz konkrete Postings angespielt! Du relativierst und holst Aussagen herbei die nicht gemeint waren! Das ist die Form des Ausstausches, die mich am meisten nervt, diese Relativiererei. Warum ist es nicht möglich ganz konkrete Tatsachen als solche hinzunehmen?

Ich frequentiere es auch und bin ungläubig.

Ja eben.

Na also, was willst du? Haarspalterei? Wer nicht an irgendwetwas interessiert ist, wird die entsprechende Seite auch nicht aufrufen.
Entweder aus Interesse oder um…

Hehe, glaubst du ein Mathematiker wäre deshalb beleidigt? Es
ist etwas anderes, ob man sich hinstellt und einfach nur sagt:
„Mathe ist dooof“ …

Ah geh! Wäre ein Mathematiker nicht beleidigt wenn man ihm sagen würde, dass er ein Depp ist, weil er Mathematiker ist?
Du verdrehst andauernd. Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass konstruktive Kritik OK und wichtig ist. Ich prangerte ganz explizit
destruktive Kritik an! Soll ist jetzt auch noch Beispiele anführen?
Ich wollte nicht persönlich werden.

Vielleicht ist es gar nicht immer so gemeint, aber manche
Gläubige fühlen sich schnell angegriffen…

Da stimme ich dir natürlich zu, es kommt nur drauf an, mit welcher Prämisse so etwas geführt wird. Im übrigen verweise ich auf mein Eingangsposting, du hast oder willst es nicht verstehen.

Nana! Ich habe doch auf deine Frage geantwortet. Jedenfalls
auf diejenige, warum hier so etwas gepostet wird…

Dito

Ich hinterfrage mich eigentlich dauernd. Ich halte
Selbstkritik für ein Zeichen von Intelligenz. Ist aber nur
meine Privatmeinung.

Du warst auch nicht gemeint.

Hier unterstellst du aber den Christen was! So leicht lassen
die sich doch nun auch wieder nicht in ihren geistigen
Grundfesten erschüttern!

Wenn man ihnen zu beweisen versucht, dass sie ein goldenes Kalb anbeten? Kannst du dich denn in alle hinheinversetzen? Weißt du wie andere reagieren? Du verkennst die Sensibilität des Glaubens.
Versuche einmal einen betenden Moslem zu stören. Es geht doch nicht nur um Christen, es geht um Toleranz und um Respekt. Du gehst lediglich von dir aus.

Wer sagt denn, dass sie ihren Halt verlieren. Vielleicht
fühlen sie sich in der Auseinandersetzung mit Kritik ja auch
in ihrem Glauben bestärkt?..

Das war als ganz konkrete Frage gedacht. Hypothetisch angenommen, die Wissenschaft würde beweisen, dass eben alles Unsinn ist. Ist immer bißchen schwierig, dieses Puzzlespiel, wenn Sätze aus dem Kontext gerissen werden und frei interpretiert wird.

Alternativen gibt es viele. Letzendlich muss aber jeder selbst
entscheiden, was er/sie glauben will und was nicht…

Eine Alternative mit derselben Intensität! Alternative gibt es viele? welche z.B.? Es geht um Glauben! Ich glaube heute das und wenn das nichts ist, dann glaub ich halt morgen was anderes und übermorgen wieder was anderes. Bitte liebe Lisa! :smile:

Also manche Kritiker fühlen sich da wohl schon berufen :smile:.
Auch Atheismus und aufklärerisches Denken haben durchaus
religiösen Charakter, wenn es darum geht andere zu bekehren.
Und da dieses Brett für alle Religionen offen ist, werden halt
manchmal gegenseitige Bekehrungsversuche unternommen.
Allerdings sind sie in der Regel erfolglos. Also keine Angst!

Gut, du hast mich beruhigt!

Herzliche Grüße
HC

Hallo Grilla!

vielleicht sollte man sich vorab darüber einigen, über welchen
Bereich der Bibel man diskutieren will: über den
theologisch-geschichtlichen oder den
theologisch-philosophischen…
Ich bin leider nicht Bibel fest, so dass ich Fritz´ Posting
auf keinster Weise einschätzen kann…

Das bin ich auch nicht, drum halte ich mich mit meinem Laientum auch heraus. Mir persönlich ging es um Toleranz und Respekt. Ein für mich sehr wichtiges Problem. Für Sachfragen haben wir hier gottseidank den klugen Metapher!

Viele Grüße
HC

Die Geschichte von Fa Nati
Hallo HC,

vor langer Zeit hat Mike Kling eine wunderschöne Geschichte gepostet. Für diejenigen, die sie nicht kennen, hier der Link.
http://wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchive.fp…

Nun muss man sich noch vergegenwärtigen, dass es nicht nur „engagierte Missionare“ gibt, die sich sich für bestimmte Glaubensformen einsetzen, sondern auch für Ideologien oder bestimmte Ideen.
Die Anfangsargumente mögen auch recht interessant sein, aber weiterführende Diskussionen drehen sich bald im Kreis. Der „Missionar“ ist ein Verkünder der Wahrheit und jedes Argument, das seiner Verkündigung widerspricht ist per se falsch.

Gruß
Carlos

Hallo Humancrossing,

Doch, ganz genau ist das so! Ich hab auf ganz konkrete
Postings angespielt!

Sorry, aber da du einen neuen Thread angefangen hast, dachte ich, du meinst es eher allgemein. Da ich länger nicht hier war, habe ich auch nicht alle Postings der letzten Zeit durchgelesen. Ich dachte, du beziehst dich auf die Bibelkritik weiter unter, in der steht, dass die Bibel archäologisch widerlegt wurde. Und so eine Aussage finde ich durchaus diskussionswürdig. Es ist aber richtig, dass man dabei nicht unbedingt beleidigend werden muss.

Na also, was willst du? Haarspalterei? Wer nicht an
irgendwetwas interessiert ist, wird die entsprechende Seite
auch nicht aufrufen.

Nein, ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass auch die kritische Betrachtung religiöser Themen in diesem Brett ihren Platz hat. Wo sollte man so etwas auch sonst diskutieren? Es gibt ja keine zwei Bretter hier. Eins für die Theologen und eins für die Religionswissenschaftler. Und mich selbst interessieren eben auch eher die kritischen Themen. Wegen der Theologie bin ich nicht hier. Allerdings gehört das natürlich genauso in dieses Brett. Ich lese mir halt nur die Postings durch, die mich interessieren.

Ah geh! Wäre ein Mathematiker nicht beleidigt wenn man ihm
sagen würde, dass er ein Depp ist, weil er Mathematiker ist?

Wenn man ihn einen Depp nennt schon. Wenn man ihm einen mathematischen Denkfehler aufzeigt, vielleicht auch erst mal. Allerdings wäre er ein schlechter Wissenschaftler, wenn er die Kritik nicht ernst nehmen würde.

Du verdrehst andauernd. Ich habe ausdrücklich geschrieben,
dass konstruktive Kritik OK und wichtig ist. Ich prangerte
ganz explizit
destruktive Kritik an! Soll ist jetzt auch noch Beispiele
anführen?

Ja, bitte! Ich glaube hier liegt das ganze Mißverständnis! Mir ist nicht ganz klar, auf welche Postings du anspielst und was für dich destruktiv ist. Vermutlich habe ich deine Aussage einfach auf die falschen Postings bezogen!

Wenn man ihnen zu beweisen versucht, dass sie ein goldenes
Kalb anbeten? Kannst du dich denn in alle hinheinversetzen?
Weißt du wie andere reagieren? Du verkennst die Sensibilität
des Glaubens.

Woher kennst du sie denn, als ebenfalls Ungläubiger? Im Grunde ist doch der Atheismus (so wie ihn manche hier vertreten) auch so etwas wie eine Religion. Ihr Inhalt ist die Abgrenzung von christlichen Werten, Traditionen und Glaubensinhalten. Und somit prallen in diesem Brett manchmal zwei Weltanschauungen aufeinander. Das endet manchmal in Beleidigungen, manchmal aber auch konstruktiv. Und deshalb finde ich es wichtig, dass alle in diesem Forum ihren Platz haben (und ihre Gedanken damit auch posten dürfen). Das Brett ist nun mal für alle religiösen und ethischen Fragen offen und nicht nur für die Christen. Darum geht es mir eigentlich nur.

Versuche einmal einen betenden Moslem zu stören. Es geht doch
nicht nur um Christen, es geht um Toleranz und um Respekt. Du
gehst lediglich von dir aus.

Nunja, mit dem Islam ergeben sich hierzulande für die meisten nur wenige Berührungspunkte und daher auch nur selten Konflikte. Mit dem Christentum ist es anders. Es gibt ja auch genügend Diskriminierungen für Ungläubige, Atheisten etc. in diesem Land, die dazu führen, dass sich die Stimmung aufheizt und sich machmal in diesem Brett entlädt. Ich halte das immer noch für besser als wenn man gar nicht miteinander sprechen würde!

Das war als ganz konkrete Frage gedacht. Hypothetisch
angenommen, die Wissenschaft würde beweisen, dass eben alles
Unsinn ist. Ist immer bißchen schwierig, dieses Puzzlespiel,
wenn Sätze aus dem Kontext gerissen werden und frei
interpretiert wird.

Ja, was dann? Müssen Glaubensrichtungen auf alle Fälle und unter allen Umständen beibehalten werden? Meiner Meinung nach haben sich der Glaube und seine Inhalte im Laufe der Menschheitsgeschichte immer verändert und viele Religionen sind ganz vom Globus verschwunden. Es ist unmöglich, den Status quo zu zementieren. Das hat noch nie funktioniert.

Eine Alternative mit derselben Intensität! Alternative gibt es
viele? welche z.B.? Es geht um Glauben! Ich glaube heute das
und wenn das nichts ist, dann glaub ich halt morgen was
anderes und übermorgen wieder was anderes. Bitte liebe Lisa!

-)

Das habe ich nie gesagt! Aber Menschen entwicklen sich und ihr Glaube damit ebenfalls. Und in welche Richtung diese Entwicklung geht, hängt von jedem selbst ab. Willst du jemandem verbieten, die Religion zu wechseln, weil er sich von den Argumenten Andersgläubiger überzeugen hat lassen?

Viele Grüsse,
Lisa

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Hallo Lisa!

Ja, bitte! Ich glaube hier liegt das ganze Mißverständnis! Mir
ist nicht ganz klar, auf welche Postings du anspielst und was
für dich destruktiv ist. Vermutlich habe ich deine Aussage
einfach auf die falschen Postings bezogen!

Grad das wollte ich eigentlich nicht! Diejenigen, welche sich angesprochen fühlen, werdens schon verstehen. Mit dir hat das ja nichts zu tun, du hast dich nur unwissentlich zu deren Anwalt gemacht.
Eigentlich sollte es auch keine Anklage sein, sondern ein Impuls oder eine andere Perspektive, dass man „Glauben“ nicht nur an Erbsenzählerei festmachen kann. Ein ganz einfaches Beispiel:
Jemand bekommt ein Placebo verschrieben, der Glaube hilft ihm seinen kranken Körper zu heilen. Nun kommt jemand daher und sagt ihm: „Du bist doch so was von blöd, das Mittel ist lediglich Zucker!“…
Jetzt verständlicher? Es ist erstmal völlig unwichtig, ob vor 2000 Jahren irgendwelche Hirtenvölker, was weiss ich wo gelebt haben.
Der Glaube bringt uns Menschen in Verbindung mit unseren tieferen Potentialen, darin steckt eine ungeheure Kraft. Und ich persönlich, habe vor diesem einen Heidenrespekt. Drum ist es mir auch gleichgültig, welche Religion jemand ausübt. Und vielleicht verstehst du nun auch, weshalb ich in diesen sensiblen Daseinsbereichen die „Elefanten in Porzelanladen“ verurteile. Konstruktive Kritik unbedingt ja, dem Fortschritt will ich nicht im Wege stehen, aber mit etwas Einfühlungsvermögen hier im Relibrett. Bei Wissenschaften darfs schon heftiger zugehen, dort du hast es schön herausgearbeitet, setzt eine emotionsgeladene Atmosphäre, Energien frei, die man schöperisch verwenden kann.

Woher kennst du sie denn, als ebenfalls Ungläubiger? Im Grunde
ist doch der Atheismus (so wie ihn manche hier vertreten) auch
so etwas wie eine Religion…

Ich war nicht immer ein Ungläubiger, ich habe meinen Glauben lediglich verloren. Natürlich ist Atheismus eine Art Glauben, du „glaubst“ halt nicht an Gott, aber wissen tust du es auch nicht!

-)

Hier liegst du imho natürlich völlig richtig. Trotzdem denke ich ist dieses Brett Religion für religiöse Fragen und Menschen gedacht. Dein atheistisches Gedankengut kannst du auch im Brett Geisteswissenschaften oder Philosophie diskutieren, während religiöse Fragen dort eher unbeliebt sind.

Ich halte das immer noch für besser als wenn man gar nicht miteinander sprechen würde!

Meinst du nicht, das es manchmal nicht doch besser wäre zu schweigen?
Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Manche Probleme lösen sich ohnehin von selbst. Beachtung schafft Verstärkung, Nichtbeachtung dagegen oft Befreiung.

Ja, was dann? Müssen Glaubensrichtungen auf alle Fälle und
unter allen Umständen beibehalten werden? Meiner Meinung nach
haben sich der Glaube und seine Inhalte im Laufe der
Menschheitsgeschichte immer verändert und viele Religionen
sind ganz vom Globus verschwunden. Es ist unmöglich, den
Status quo zu zementieren. Das hat noch nie funktioniert.

Natürlich, durch Evolution oder durch Revolution! :wink:
Ich behaupte doch nicht, dass überhaupt irgendetwas beibehalten werden muß. Alles unterliegt dem Wandel. Nur meine ich, dass man den Leute nicht den Teppich unter den Füßen wegziehen sollte. Wachstum kann man nicht erzwingen, er geschieht.

Das habe ich nie gesagt! Aber Menschen entwicklen sich und ihr
Glaube damit ebenfalls. Und in welche Richtung diese
Entwicklung geht, hängt von jedem selbst ab. Willst du
jemandem verbieten, die Religion zu wechseln, weil er sich von
den Argumenten Andersgläubiger überzeugen hat lassen?

Das habe ich nie gesagt! *gg* Nur behaupte ich, dass man nicht seinen Glauben verlieren kann und dann halt einfach zum nächsten konvertieren kann. Die Religion wechseln, heißt nicht den Glauben wechseln. Der bleibt, er ändert nur sein Kleid oder seine äußere Erscheinung. Aber das destruktive Potential in uns will ja gar nicht
irgendetwas neues schaffen, sondern lediglich zerstören. Die islamischen Fundamentalisten, wie Bin Laden wollen Amerika nicht zum Islam bekehren, sie halten es für die Inkarnation des Bösen und das kann man nicht bekehren, nur vernichten. Das ist natürlich jetzt die Spitze, soll keine Analogie mit hier darstellen, nur verdeutlichen.

Herzliche Grüße
und nichts für ungut, falls ich etwas heftig war! :smile:
HC

Hallo Humancrossing,

da bin ich schon wieder!

Grad das wollte ich eigentlich nicht! Diejenigen, welche sich
angesprochen fühlen, werdens schon verstehen.

Naja, ich habe mich angesprochen gefühlt, also ist es wohl doch nicht so ganz klar, wer gemeint ist. Kann ja sein, dass ich auf der Leitung sitze. Also sorry.

Jemand bekommt ein Placebo verschrieben, der Glaube hilft ihm
seinen kranken Körper zu heilen. Nun kommt jemand daher und
sagt ihm: „Du bist doch so was von blöd, das Mittel ist
lediglich Zucker!“…
Jetzt verständlicher?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich bin zwar kein Arzt, aber ich dachte immer, dass Placebos eigentlich nur bei eingebildeten Krankheiten helfen, bzw. bei leichteren Schmerzen, die man schon mal vergessen kann, wenn man aufhört, sich ständig darauf zu konzentrieren. Eine echte Grippe wurde noch mit keinem Placebo geheilt. Den Bezug zur Religion stelle ich jetzt aber lieber nicht her, sonst gibts gleich wieder Gezanke -nicht (nur) mit dir!

Der Glaube bringt uns Menschen in Verbindung mit unseren
tieferen Potentialen, darin steckt eine ungeheure Kraft.

Naja, das ist etwas, das ich wirklich nicht nachvollziehen kann! Ich beziehe meine Kräfte aus anderen Quellen.

Bei Wissenschaften
darfs schon heftiger zugehen, dort du hast es schön
herausgearbeitet, setzt eine emotionsgeladene Atmosphäre,
Energien frei, die man schöperisch verwenden kann.

Ja, aber dieses Brett hat sich schon immer auch aus der wissenschaftlichen Perspektive mit dem Thema Religion befasst. Sonst wär ich schon lang nicht mehr hier. Ich dachte eigentlich, dass das ganze „wer-weiss-was“ eher wissenschaftlich orientiert wäre. Ich würde nie so eine „Bibelkritik“ in einem Forum posten, das z.B. die katholische Kirche für ihre Gläubigen betreibt.

Natürlich ist Atheismus eine Art Glauben,

du „glaubst“ halt nicht an Gott, aber wissen tust du es auch
nicht!

Nein, eine 100% Sicherheit gibt es schließlich nirgends. Allerdings ist mein „Unglaube“ sehr konsistent mit meinen gesamten Lebenserfahrungen. Ich bin noch auf keinen einzigen Widerspruch gestossen. Gäbe es ernsthafte Unstimmigkeiten, die mich an meinem „Unglauben“ zweifeln lassen würden, könnte ich mir schon vorstellen, meine Meinung zu ändern.

Hier liegst du imho natürlich völlig richtig. Trotzdem denke
ich ist dieses Brett Religion für religiöse Fragen und
Menschen gedacht. Dein atheistisches Gedankengut kannst du
auch im Brett Geisteswissenschaften oder Philosophie
diskutieren, während religiöse Fragen dort eher unbeliebt
sind.

Hm, also mich interessiert aber sehr wohl auch der Dialog mit religiösen Menschen. Mich interessieren z.B. die Fragen, wie sich Glaube und Religion auf die Gläubigen und die Gesellschaft auswirken. Außerdem finde ich die Frage wichtig, ob so etwas wie ein gesamtgesellschaftlicher Wertekonsens (der ja Gläubige und Ungläubige umfassen müsste) heute noch möglich ist. Das lässt sich nicht klären, wenn immer nur Gläubige mit Gläubigen und Ungläubige mit Ungläubigen diskutieren.

Meinst du nicht, das es manchmal nicht doch besser wäre zu
schweigen?
Schlafende Hunde soll man nicht wecken.

Aha, da liegt das Problem. Du denkst ungefähr so: Im Grunde ist am Glauben nicht viel Wahres dran. Die Gläubigen haben das bloß noch nicht gemerkt. Da sie von ihrem Glauben aber auch profitieren, sollte man ihnen besser nicht sagen, dass sie nur ein Placebo geschluckt haben. Hab ich recht? Ist es das, worum es dir geht? Ich sehe das anders. Ich denke, echter Glaube, kann Kritik vertragen! Ansonsten ist es kein Glaube, sondern nur Unwissenheit oder Ignoranz. Und solche Menschen kann man nicht ständig von allem fernhalten. Sie werden früher oder später sowieso auf Widersprüche zwischen ihrer Religion und ihrem Alltag stossen. Man kann religiöse Menschen doch nicht in einen Glaskasten sperren und sie ala „Matrix“ in eine rein religiöse Wirklichkeit projezieren.

Wachstum kann man nicht erzwingen, er
geschieht.

Ja, in der Auseinandersetzung mit der Umwelt, zu der inzwischen auch das Internet und dieses Forum zählt. Und welche Schlüsse jede® daraus zieht, bleibt jedem selbst überlassen. Für mich ist diese „Gläubigenschutzzone“ irgendwie einfach zu sehr bevormundend.

Aber das destruktive Potential
in uns will ja gar nicht
irgendetwas neues schaffen, sondern lediglich zerstören. Die
islamischen Fundamentalisten, wie Bin Laden wollen Amerika
nicht zum Islam bekehren, sie halten es für die Inkarnation
des Bösen und das kann man nicht bekehren, nur vernichten. Das
ist natürlich jetzt die Spitze, soll keine Analogie mit hier
darstellen, nur verdeutlichen.

Also ich denke, dass die Parallele hier vielleicht gar nicht so falsch ist. Islamische Länder fühlen sich oft durch den Westen diskriminiert. Und daher vielleicht die Aggressionen. Mit Atheisten im christlich geprägt Abendland ist es ähnlich. Sie halten sich für diskriminiert und in manchen Bereichen ist es auch tatsächlich noch so. Man versucht nicht nur zu zerstören, sondern die Gesellschaft so zu verändern, dass man selbst mehr Anerkennung und eine bessere Ausgangsposition bekommt. Das ist zwar vielleicht egoistisch, andererseits war dieser Mechanismus immer schon der Motor für Veränderung und Entwicklung (wenn auch manchmal erst durch Revolution *gg*).

und nichts für ungut, falls ich etwas heftig war! :smile:

Kein Problem, ich bin nicht aus Zuckerguß! Bekanntlich sind mir ehrliche Diskussionen lieber als nur der freundliche Austausch von Nettigkeiten.

Viele Grüsse,
Lisa

Hallo Lisa!

Naja, ich habe mich angesprochen gefühlt, also ist es wohl
doch nicht so ganz klar, wer gemeint ist. Kann ja sein, dass
ich auf der Leitung sitze. Also sorry.

Ich wollte doch niemand an den Pranger stellen, wäre ja eine Form von Mobbing und das wäre schließlich destruktiv, grad das was ich kritisiert hab! :wink: Außerdem steht mir das nicht zu.

Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich bin zwar kein Arzt, aber ich
dachte immer, dass Placebos eigentlich nur bei eingebildeten
Krankheiten helfen,…

80% aller Krankheiten sollen psychosomatisch sein. Und das sind keineswegs eingebildete Krankheiten, sondern ganz reale, bis hin zum Krebs. Aber Grippe, das stimmt die ist eine Virusinfektion, mit Placebos nicht beizukommen.

Naja, das ist etwas, das ich wirklich nicht nachvollziehen
kann! Ich beziehe meine Kräfte aus anderen Quellen.

Aber trotzdem mußt du an die Wirksamkeit der Quellen glauben.

Ich dachte eigentlich, dass das ganze „wer-weiss-was“ eher

wissenschaftlich orientiert wäre. Ich würde nie so eine
„Bibelkritik“ in einem Forum posten, das z.B. die katholische
Kirche für ihre Gläubigen betreibt.

Na wissenschaftlich ist ein bißchen weit hergeholt, das sieht dann doch anders aus.

Nein, eine 100% Sicherheit gibt es schließlich nirgends.
Allerdings ist mein „Unglaube“ sehr konsistent mit meinen
gesamten Lebenserfahrungen. Ich bin noch auf keinen einzigen
Widerspruch gestossen. Gäbe es ernsthafte Unstimmigkeiten, die
mich an meinem „Unglauben“ zweifeln lassen würden, könnte ich
mir schon vorstellen, meine Meinung zu ändern.

Das täte mich doch interessieren, aus welchen Lebenserfahrungen du eine Nichtexistenz Gottes z.B. ableitest. Verrätst du eine?

Aha, da liegt das Problem. Du denkst ungefähr so: Im Grunde
ist am Glauben nicht viel Wahres dran. Die Gläubigen haben das
bloß noch nicht gemerkt. Da sie von ihrem Glauben aber auch
profitieren, sollte man ihnen besser nicht sagen, dass sie nur
ein Placebo geschluckt haben. Hab ich recht? Ist es das, worum
es dir geht? Ich sehe das anders. Ich denke, echter Glaube,
kann Kritik vertragen! Ansonsten ist es kein Glaube, sondern
nur Unwissenheit oder Ignoranz. Und solche Menschen kann man
nicht ständig von allem fernhalten. Sie werden früher oder
später sowieso auf Widersprüche zwischen ihrer Religion und
ihrem Alltag stossen. Man kann religiöse Menschen doch nicht
in einen Glaskasten sperren und sie ala „Matrix“ in eine rein
religiöse Wirklichkeit projezieren.

Um Himmels Willen! Die werden mich noch steinigen ob deinen Interpretationen. Es ist schon interessant, welch seltsame Metamorphose meine Gedankengänge, gefiltert durch deine atheistische Einstellung erfahren! :wink:
Gläubige Menschen sind doch nicht minderbemittelt, sondern im Gegenteil eher reicher als Atheisten. Was du hast, haben die auch, aber da wo es bei dir aufhört, fängt es dort erst an. Das schafft Neid, wenn ich endlich bin, dann brauchen die auch nicht an ein ewiges Leben zu glauben. Das ist der Punkt. Im übrigen stellst du die Behauptung auf, dass deine Ansicht die richtige und wahre ist und das müßtest du erst einmal beweisen können. Vielleicht bist du ja irgendwann die Dumme und stößt dir mit deinem atheistischen Weltbild
die Nase am selbstgeschaffenen Glaskasten an!

Ja, in der Auseinandersetzung mit der Umwelt, zu der
inzwischen auch das Internet und dieses Forum zählt. Und
welche Schlüsse jede® daraus zieht, bleibt jedem selbst
überlassen. Für mich ist diese „Gläubigenschutzzone“ irgendwie
einfach zu sehr bevormundend.

Das ist kein Schutzzone, sondern reine Meinung. Eine Schutzzone könnten allenfalls die Betreiber vonn www schaffen.

Viele Grüße
HC

Hallo Humancrossing,

80% aller Krankheiten sollen psychosomatisch sein.

Sorry, aber das stimmt so nicht! Leider wird der Begriff „psychosomatisch“ (Modewort!) heute gerne für alles mögliche gebraucht. Manchmal sogar von manchen Ärzten, die mit Diagnostik nicht so viel am Hut haben (als Umschreibung für „Ich weiß auch nicht genau was Ihnen fehlt“). Was an echten psychosomatischen Erkrankungen übrigbleibt, ist sicher sehr viel weniger als 80%. Ich persönlich halte nichts von der pauschalisierenden Psychopathologisierung fast aller kranken Menschen.

Aber trotzdem mußt du an die Wirksamkeit der Quellen glauben.

Nein, nicht ganz :smile:. Meine Quellen sind in der Regel doch ein bisschen konkreter und sinnlich erfassbar *smile*.

Na wissenschaftlich ist ein bißchen weit hergeholt, das sieht
dann doch anders aus.

Naja, da hast du recht! Sagen wir mal, es war mal als wissenschaftliches Brett gedacht *gg*.

Das täte mich doch interessieren, aus welchen
Lebenserfahrungen du eine Nichtexistenz Gottes z.B. ableitest.
Verrätst du eine?

Nein, ganz so ist das nicht. Ich leite nicht die Nichtexistenz Gottes von irgendetwas ab. Das muss ich nicht, die Sache ist nämlich umgekehrt. Da es zu weit führt, hier meine Lebenserfahrungen aufzulisten, versuche ich mal sehr verkürzt darzustellen, wie ich zu meinen Schlüssen komme: Früher als Kind, hatte ich überhaupt kein festes Weltbild oder irgendeine Vorstellung von Religion. Aber ich war immer neugierig und sehr aufmerksam. Daher habe ich dann irgendwann gelernt, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die glauben, ein höheres Wesen alias Gott, Allah oder wie auch immer hätte die Welt erschaffen und würde auch immer noch Einfluß auf das Leben der Menschen nehmen. Ich habe bis heute allerdings nicht den geringsten Hinweis darauf gefunden, dass diese Menschen recht haben könnten. Also wirklich noch nicht mal den allerklitzekleinsten Anhaltspunkt. Warum sollte ich also annehmen, dass diese Menschen recht haben? Bloß weil viele Leute nicht irren können? Ganz ehrlich, das wurde in der Vergangenheit schon oft genug bewiesen, dass die populärste Meinung nicht unbedingt die richtige Meinung sein muss. Da kann ja jeder kommen und mir viel erzählen, wenn der Tag lang ist.

Um Himmels Willen! Die werden mich noch steinigen ob deinen
Interpretationen. Es ist schon interessant, welch seltsame
Metamorphose meine Gedankengänge, gefiltert durch deine
atheistische Einstellung erfahren! :wink:

Sorry, ich wollte natürlich nicht, dass hier alttestamentarische Methoden ins Internet Einzug halten! Sorry, für die Fehlinterpretation!

Gläubige Menschen sind doch nicht minderbemittelt, sondern im
Gegenteil eher reicher als Atheisten. Was du hast, haben die
auch, aber da wo es bei dir aufhört, fängt es dort erst an.

Also, jetzt unterstellst du mir etwas! Ich denke, dass ich ein sehr erfülltes Leben genieße und ich vermisse absolut nichts. Meine Wertvorstellungen und Ziele im Leben sind andere, als die der Gläubigen. Und da meine Ziele auch im Alltag erreichbar sind, halte ich mich (meistens) für einen glücklichen Menschen! Was soll ich denn noch mehr wollen?

Das schafft Neid, wenn ich endlich bin, dann brauchen die auch
nicht an ein ewiges Leben zu glauben. Das ist der Punkt.

Nein, hier liegst du nun wirklich völlig falsch! Neidisch bin ich sicher auf niemanden. Warum sollte ich? Jede® darf glauben, was er/sie will! Wenn ich z.B. nicht an ein Leben nach dem Tod glaube und ein Christ schon, dann bin ich doch nicht neidisch, sondern ich denke, dass er im Unrecht ist. Und durch falsche Ansichten gewinnt man nichts! Auch wenn so ein Glaube im ersten Moment vielleicht beruhigend ist.

Bitte die nächsten Zeilen nicht falsch verstehen! Ich möchte hier keine Diskussion über ein Leben nach dem Tod entfachen. Das ist lediglich ein Beispiel um die Denkweise von „Ungläubigen“ aufzuzeigen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass du dich als „Neu-Ungläubiger“ hier noch nicht so recht heimisch fühlst *gg*. Ich würde also ungefähr so denken: „Der Gläubige läuft mit einer rosaroten Brille umher und hat Angst davor, den Tatsachen (kein Leben nach dem Tod!)ins Auge zu sehen. Im Grunde betreibt er eine feige Flucht vor der Realität“. Und weil ich das denke, wäre ich stolz auf mich, dass es mir gelingt, den Tatsachen ins Auge zu sehen und trotzdem ein erfülltes, glückliches Leben zu führen. Also kein Grund, für Neid! Im Gegenteil!

Im
übrigen stellst du die Behauptung auf, dass deine Ansicht die
richtige und wahre ist und das müßtest du erst einmal beweisen
können.

Nein, das ist falsch! Ich gehöre nicht zu den missionierenden Atheisten! Von mir aus kann jede® glauben, was er/sie will. Folglich muss ich auch nichts beweisen. Ich glaube ledliglich das, was mit meinem Gefühl und meiner Lebenserfahrung konsistent ist. Wer von mir etwas anderes erwartet, muss mir erst mal was beweisen!

Vielleicht bist du ja irgendwann die Dumme und stößt
dir mit deinem atheistischen Weltbild
die Nase am selbstgeschaffenen Glaskasten an!

Wie gesagt, eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht! Das Risiko gehe ich ein! Und mir persönlich geht es auch nicht um die Frage, wer tatsächlich recht hat. Ehrlich gesagt, interessieren mich die christlichen Glaubensinhalte nicht sonderlich. Mir geht es mehr um einen gesamtgesellschaftlichen Konsens, in dem auch die Überzeugungen, Meinungen und Wertvorstellungen von Atheisten, nicht-Religiösen Menschen etc. Berücksichtigung finden. Und deshalb setzte ich mich so dafür ein, dass solche Themen diskutiert werden dürfen (auch hier in diesem Brett!).

Viele Grüsse,
Lisa

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Hallo Lisa!

Sorry, aber das stimmt so nicht! Leider wird der Begriff
„psychosomatisch“ (Modewort!)…

Ich sagte sollen! Ich weiss es auch nicht, ich kenne sogar einen Heilpraktiker, der behauptet ALLE Krankheiten hätten ihren Ursprung in der Psyche, sogar Unfälle. (selffilling prophecy) Also autosuggestiv. Die Schulmedizin wird ja auch vehement daran kritisiert, dass sie lediglich an Symtomen herumdoktert und die Ursachen nicht berücksichtigt, während die ganzheitliche Medizin alles behandelt. Aber das gehört wohl ins Medizinbrett.

Nein, nicht ganz :smile:. Meine Quellen sind in der Regel doch ein
bisschen konkreter und sinnlich erfassbar *smile*.

Selbst an die mußt du glauben. Ich denke bei „Glauben“ haben wir beide ein Definitionsproblem. Dann nenn es halt Vetrauen oder sonstwie, alles was nicht schlüssig beweisbar ist muss man erst mal glauben. Aber nenn ein Beispiel damit ich verstehe.

Naja, da hast du recht! Sagen wir mal, es war mal als
wissenschaftliches Brett gedacht *gg*.

Semiprofis? :wink: Aber einige Echte gibt es schon.

Aber ich war immer neugierig und
sehr aufmerksam. Daher habe ich dann irgendwann gelernt, dass
es eine Gruppe von Menschen gibt, die glauben, ein höheres
Wesen alias Gott…

Da reduzierst du Gott aber ganz gewaltig. Man kann nicht etwas negieren, bloß weil die Populärmeinung ein subjektives Bild
zeichnet. Der Mystiker Meister Eckhart negierte ihn beispielsweise so:
Egal wie wir uns Gott vorstellen, es wird immer falsch sein. Also besser keinen Gott, als einen Falschen. Wenn du nach der Wahrheit suchst, mußt du objektiv bleiben. Deine subjektiven Ansichten und Erfahrungen sind wissenschaftlich gesehen unrelevant. Aber ansonsten verstehe ich dich schon und teile gewisse Anschauungen.

Also, jetzt unterstellst du mir etwas! Ich denke, dass ich ein
sehr erfülltes Leben genieße und ich vermisse absolut nichts.

Nicht du persönlich sonder allgemein meinte ich das, mit dir als fassbarem Wesen. Wenn ich jeden Einzelnen unter einen Hut bringen wollte, würde mein Leben nicht ausreichen. Außerdem kann ich nicht für andere sprechen. Meine Sicht ist immer neutral. Ich bin philosophisch orientiert.

Meine Wertvorstellungen und Ziele im Leben sind andere, als
die der Gläubigen. Und da meine Ziele auch im Alltag
erreichbar sind, halte ich mich (meistens) für einen
glücklichen Menschen! Was soll ich denn noch mehr wollen?

Und diese Wertvorstellungen, die du hast, kann ein Gläubiger nicht auch haben? Weshalb nicht? Aber er kann darüber hinaus noch etwas haben…

Nein, hier liegst du nun wirklich völlig falsch! Neidisch bin
ich sicher auf niemanden.

Nicht du persönlich, sondern allgemein. Das ist ein menschliches Phänomen, mit dem Neid und Sozialneid. Aber vielleicht bist du ja ein Superwesen! :wink:

Warum sollte ich? Jede® darf
glauben, was er/sie will! Wenn ich z.B. nicht an ein Leben
nach dem Tod glaube und ein Christ schon, dann bin ich doch
nicht neidisch, sondern ich denke, dass er im Unrecht ist. Und
durch falsche Ansichten gewinnt man nichts! Auch wenn so ein
Glaube im ersten Moment vielleicht beruhigend ist.

Und du befürchtest kein bißchen, dass nicht du falsch liegen könntest?

Ich habe nämlich das Gefühl, dass
du dich als „Neu-Ungläubiger“ hier noch nicht so recht
heimisch fühlst *gg*.

*ggg* Ich bin Philosoph, ich suche nach der Wahrheit. Da hat Glauben halt keinen Platz. Eigentlich poste ich auch im Philosophieforum, bin hier nur Zaungast.

Ich würde also ungefähr so denken: „Der
Gläubige läuft mit einer rosaroten Brille umher und hat Angst
davor, den Tatsachen (kein Leben nach dem Tod!)ins Auge zu
sehen. Im Grunde betreibt er eine feige Flucht vor der
Realität“. Und weil ich das denke, wäre ich stolz auf mich,
dass es mir gelingt, den Tatsachen ins Auge zu sehen und
trotzdem ein erfülltes, glückliches Leben zu führen. Also kein
Grund, für Neid! Im Gegenteil!

Die Ansicht, teilst du übrigens mit A. Camus, der sagt:
Das Wahre suchen, heißt nicht das Wünschenswerte suchen.
Mit Neid spielte ich auf diese Destruktivposter an. Welche Motivation könnten sie denn haben, jemand in dessen Suppe zu spucken? Was stört sie daran, wenn nicht ein persönliches Interesse bestünde?

Nein, das ist falsch! Ich gehöre nicht zu den missionierenden
Atheisten!..

Das bezog sich auf deine falsche Interpretation.

Wie gesagt, eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht! Das Risiko
gehe ich ein!..

Eine schöne Einstellung, die ich unterschreiben würde! :smile:

Viele Grüße
HC

Hallo Humancrossing,

Ich sagte sollen! Ich weiss es auch nicht, ich kenne sogar
einen Heilpraktiker, der behauptet ALLE Krankheiten hätten
ihren Ursprung in der Psyche, sogar Unfälle. (selffilling
prophecy) Also autosuggestiv. Die Schulmedizin wird ja auch
vehement daran kritisiert, dass sie lediglich an Symtomen
herumdoktert und die Ursachen nicht berücksichtigt, während
die ganzheitliche Medizin alles behandelt. Aber das gehört
wohl ins Medizinbrett.

Jaja, kenn ich alles und halte es für Geschwätz. Selffullfilling prophecy gibt es sicher, aber manchmal ist an einem Unfall schlicht und ergreifend jemand anderes schuld! Aber das gehört wohl wirklich nicht hierher.

Selbst an die mußt du glauben. Ich denke bei „Glauben“ haben
wir beide ein Definitionsproblem. Dann nenn es halt Vetrauen
oder sonstwie, alles was nicht schlüssig beweisbar ist muss
man erst mal glauben. Aber nenn ein Beispiel damit ich
verstehe.

Hehe, ein ganz konkretes Beispiel? Na, ich ziehe z.B. jede Menge Energie aus der Existenz einer guten Flasche Chianti. Zu materiell? Warum soll man nicht die kleinen Freuden des Alltags genießen? Glauben tue ich an die Fähigkeit der Menschen ihr Leben und auch ein positives Miteinander selbstbestimmt zu gestalten. Das ist zwar schon etwas abstrakter, es gibt zumindest ein paar Beispiele, bei denen es schon einigermaßen funktioniert hat (auch wenn es oft noch nicht funktioniert).

Da reduzierst du Gott aber ganz gewaltig. Man kann nicht etwas
negieren, bloß weil die Populärmeinung ein subjektives Bild
zeichnet.

Was negiere ich?? Was soll da existieren, das man negieren muss? Wovon zeichnet die Populärmeinung ein Bild?

Egal wie wir uns Gott vorstellen, es wird immer falsch sein.

Was sollen wir uns vorstellen? Wovon machen wir uns ein falsches Bild?

Also besser keinen Gott, als einen Falschen.

Was soll es besser nicht geben?

Wenn du nach der
Wahrheit suchst, mußt du objektiv bleiben. Deine subjektiven
Ansichten und Erfahrungen sind wissenschaftlich gesehen
unrelevant. Aber ansonsten verstehe ich dich schon und teile
gewisse Anschauungen.

Klar sind diese Erfahrungen wissenschaftlich nicht relevant. Ich bin viel zu intelligent, um Gott wissenschaftlich widerlegen zu wollen *gg*. Der Punkt ist doch vielmehr, dass ich ihn gar nicht widerlegen muss, um nicht zu glauben. Schließlich ist er/sie/es ja auch nie wissenschaftlich bewiesen worden. Folglich können wir uns doch alle nur auf unsere subjektive Wahrnehmung berufen. Und nichts anderes tue ich.

Nicht du persönlich sonder allgemein meinte ich das, mit dir
als fassbarem Wesen. Wenn ich jeden Einzelnen unter einen Hut
bringen wollte, würde mein Leben nicht ausreichen.

Naja, du hast von Ungläubigen gesprochen. Da gehöre ich auch dazu. Folglich müsste mir theoretisch doch auch etwas fehlen. Zumindest wenn es zutrifft, dass der Glaube so wichtig und toll ist, wie du schreibst. Ansonsten geht es doch auch ohne ganz gut und wozu dann diese Diskussion?

Und diese Wertvorstellungen, die du hast, kann ein Gläubiger
nicht auch haben? Weshalb nicht? Aber er kann darüber hinaus
noch etwas haben…

Was kann er darüber hinaus noch haben??? Ein paar Illusionen mehr? O.k., die kann er haben und von mir aus auch behalten.

Nicht du persönlich, sondern allgemein. Das ist ein
menschliches Phänomen, mit dem Neid und Sozialneid. Aber
vielleicht bist du ja ein Superwesen! :wink:

Naja, das mit niemanden war schon ein bisschen gelogen. Natürlich hätte ich manchmal auch ganz gerne ein paar Milliönchen auf den Konto und eine schicke Segelyacht. Ich habe damit gemeint, dass ich nicht auf die Gläubigen neidisch bin, weil ich nicht glaube, dass sie irgendetwas haben, das mir fehlt. Und nun behaupte bloß nicht, die Gläubigen wollen die Million (oder was immer jeder subjektiv vermisst) nicht.

Und du befürchtest kein bißchen, dass nicht du falsch liegen
könntest?

Nein, eigentlich befürchte ich das tatsächlich nicht! Ich denke, dass meine Überzeugung in dieser Hinsicht zumindest sehr viel stabiler ist als die der meisten Gläubigen, die doch fast ständig von Zweifeln heimgesucht werden. Und wenn einem das öfter passiert, sollte man so ein Gefühl vielleicht ernst nehmen. Könnte ja ein Hinweis sein, dass mit dem eigenen Weltbild wirklich etwas nicht stimmt.

*ggg* Ich bin Philosoph, ich suche nach der Wahrheit. Da hat
Glauben halt keinen Platz. Eigentlich poste ich auch im
Philosophieforum, bin hier nur Zaungast.

Ah so, ein Philosoph. Na dann lachst du wahrscheinlich schon die ganze Zeit über mein Rumgestümper auf diesem Gebiet *gg*. Man sollte immer aufpassen, was man so von sich gibt, solange man nicht weiß, wer eigentlich der Gesprächspartner ist. Welche Wahrheit suchst du denn?

Die Ansicht, teilst du übrigens mit A. Camus, der sagt:
Das Wahre suchen, heißt nicht das Wünschenswerte suchen.

Mist, immer wenn ich mir einbilde, mal eine gute Idee gehabt zu haben, war schon wieder irgendjemand anders schneller *ggg*. Hmhm, Mädel so wird das nie was!

Mit Neid spielte ich auf diese Destruktivposter an. Welche
Motivation könnten sie denn haben, jemand in dessen Suppe zu
spucken? Was stört sie daran, wenn nicht ein persönliches
Interesse bestünde?

Ja, wie gesagt, manchmal wird man auch als „Ungläubier“ von christlicher Seite angegriffen und diskriminiert. Meistens sind noch nicht mal die Gläubigen schuld dran, sondern lediglich die Tatsache, dass viele Traditionen noch sehr christlich geprägt sind und die Bedürfnisse von „Ungläubigen“ gar nicht wahrgenommen oder ignoriert werden. Und daher suchen viele „Ungläubige“ nach einer Plattform, um die eigenen Ideen und Vorstellungen zu verbreiten. Und manchmal auch einfach, um ein wenig Dampf abzulassen. Der Neid bezieht sich also nicht unbedingt auf die Glaubensinhalte, sondern lediglich auf die gesellschaftliche Position und Einflußnahme, die das Christentum herzulande noch hat.

Eine schöne Einstellung, die ich unterschreiben würde! :smile:

Danke für die Blumen!

Viele Grüsse,
Lisa

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Hallo Lisa!

Jaja, kenn ich alles und halte es für Geschwätz.
Selffullfilling prophecy gibt es sicher, aber manchmal ist an
einem Unfall schlicht und ergreifend jemand anderes schuld!
Aber das gehört wohl wirklich nicht hierher.

Oh das gehört wohl schon irgenwie hierher. Wenn es „negatives beten“
gibt, dann gibts auch positives! Man kann schliesslich auch befürchten, dass man Opfer eines Unfalls wird, dann braucht es nur noch jemand, der fürchtet schuld an einem Unfall zu werden. Dein Argument ist haltlos.

Hehe, ein ganz konkretes Beispiel? Na, ich ziehe z.B. jede
Menge Energie aus der Existenz einer guten Flasche Chianti. Zu
materiell? Warum soll man nicht die kleinen Freuden des
Alltags genießen?

Natürlich warum nicht! Dann mal Prost! :smile:

Was negiere ich?? Was soll da existieren, das man negieren
muss? Wovon zeichnet die Populärmeinung ein Bild?

Du reduzierst den Begriff „Gott“ auf die Beschreibungen von Menschen, die nicht wissen können, was und wie Gott ist. Das hast du richtig erkannt, ist von vorneweg falsch. (Meister Eckhart) Allerdings hast du dir sicher schon einmal die Frage gestellt: Wer oder was ist verantwortlich dafür, dass das Universum incl. uns Menschen existiert? Also die Wissenschaft wars nicht, das kann ich dir bestätigen! :wink:

Was sollen wir uns vorstellen? Wovon machen wir uns ein
falsches Bild?
Was soll es besser nicht geben?

siehe oben.

Klar sind diese Erfahrungen wissenschaftlich nicht relevant.
Ich bin viel zu intelligent, um Gott wissenschaftlich
widerlegen zu wollen *gg*…

Noch nicht bewiesen worden! Der Begriff „Gott“ bezieht sich ja auf ein Metaphysisches Wesen, außerhalb der Naturwissenschaft und deren Gesetzen. Aber vielleicht gelingt es der Wissenschaft doch noch ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen. Wir stecken ontologisch gesehen ja noch in einem embryonalen Zustand.

Naja, du hast von Ungläubigen gesprochen. Da gehöre ich auch
dazu. Folglich müsste mir theoretisch doch auch etwas fehlen.
Zumindest wenn es zutrifft, dass der Glaube so wichtig und
toll ist, wie du schreibst. Ansonsten geht es doch auch ohne
ganz gut und wozu dann diese Diskussion?

Wie willst du wissen ob dir etwas fehlt, was du gar nicht kennst?
Glaubst du einem Embryo, um bei dem Bild zu bleiben, fehlt irgendetwas?

Was kann er darüber hinaus noch haben??? Ein paar Illusionen
mehr? O.k., die kann er haben und von mir aus auch behalten.

Das hatten wir schon, ob das Illusionen sind, wird sich herausstellen. Aber die positiven Nebenerscheinungen eines positiven Glaubens sind unumstritten. Selffulfilling prophecy, z.B.

Ich
habe damit gemeint, dass ich nicht auf die Gläubigen neidisch
bin, weil ich nicht glaube, dass sie irgendetwas haben, das
mir fehlt. Und nun behaupte bloß nicht, die Gläubigen wollen
die Million (oder was immer jeder subjektiv vermisst) nicht.

Du beziehst immer alles auf dich, ich suchte einen Grund für destruktives Verhalten gegenüber Gläubigen! Einen von vielen wohlgemerkt, so einfach ist die Sache natürlich nicht. Nimm nicht immer alles persönlich.

Nein, eigentlich befürchte ich das tatsächlich nicht! Ich
denke, dass meine Überzeugung in dieser Hinsicht zumindest
sehr viel stabiler ist als die der meisten Gläubigen, die doch
fast ständig von Zweifeln heimgesucht werden. Und wenn einem
das öfter passiert, sollte man so ein Gefühl vielleicht ernst
nehmen. Könnte ja ein Hinweis sein, dass mit dem eigenen
Weltbild wirklich etwas nicht stimmt.

Wie willst du das einschätzen? Du kannst deine Individualität beschreiben und interpretieren, aber was in anderen vor sich geht kann nur spekulativ sein. Wenn diese wirklich dauernd heimgesucht würden, müßtest auch du dauernd heimgesucht werden, mit Selbstzweifeln etc. Oder gelten für dich Sonderechte?

Ah so, ein Philosoph. Na dann lachst du wahrscheinlich schon
die ganze Zeit über mein Rumgestümper auf diesem Gebiet *gg*.
Man sollte immer aufpassen, was man so von sich gibt, solange
man nicht weiß, wer eigentlich der Gesprächspartner ist.
Welche Wahrheit suchst du denn?

Nein es ist für mich immer wieder eine erfrischende Erfahrung mit ungestümer Menschlichkeit, nicht in bloßer Logik oder dialektischer Gebremstheit, konfrontiert zu werden! :smile:

Die Ansicht, teilst du übrigens mit A. Camus, der sagt:
Das Wahre suchen, heißt nicht das Wünschenswerte suchen.

Mist, immer wenn ich mir einbilde, mal eine gute Idee gehabt
zu haben, war schon wieder irgendjemand anders schneller
*ggg*. Hmhm, Mädel so wird das nie was!

Oh, da kannst du doch stolz sein, Camus ist immerhin Nobelpreisträger! :wink:

Ja, wie gesagt, manchmal wird man auch als „Ungläubier“ von
christlicher Seite angegriffen und diskriminiert…

Aber pauschalisieren sollte man das nicht! Die Zeiten der Inquisition sind vorbei, heutzutage stehen ja eher die Christen am Pranger. Wobei man hier sehr differenziert zu Werke gehen muß. Es geht erst einmal um die Basis Mensch. Alle Kategorien projizieren dann ein Vorurteil.

Sei gegrüßt
HC

Hallo Humancrossing,

Oh das gehört wohl schon irgenwie hierher. Wenn es „negatives
beten“
gibt, dann gibts auch positives!

Selffullfilling prophecy hat nicht das Geringste mit beten zu tun. Es bdeutet lediglich, dass eine bestimmte Überzeugung zu entsprechenden Verhaltensweisen führt, die dann wiederum dazu führen können, dass die Überzeugung bestätigt wird. Allerdings setzt das Konzept eigentlich voraus, dass sich der „Glaube“ auf eine Situation bezieht, auf die man durch bestimmte Verhaltensweisen tatsächlich Einfluß nehmen kann. Bei Unfällen ist die Situatiin meistens nicht mehr so übersichtlich, dass man sie bewusst kontrollieren kann. Das müssten schon zwei extrem ängstliche Verkehrsteilnehmer sein, die sich deshalb extrem daneben benehmen. Und manchmal benimmt sich dann halt nur einer daneben und der andere kann wirklich nichts dafür.

Du reduzierst den Begriff „Gott“ auf die Beschreibungen von
Menschen, die nicht wissen können, was und wie Gott ist. Das
hast du richtig erkannt, ist von vorneweg falsch. (Meister
Eckhart) Allerdings hast du dir sicher schon einmal die Frage
gestellt: Wer oder was ist verantwortlich dafür, dass das
Universum incl. uns Menschen existiert? Also die Wissenschaft
wars nicht, das kann ich dir bestätigen! :wink:

Nein, solche Fragen stelle ich mir eigentlich nicht. Endgültig kann ich sie sowieso nicht beantworten. Vielleicht kann es irgendwann mal die Physik, vielleicht auch nicht. Allerdings denke ich, dass der Begriff „verantwortlich“ in diesem Zusammenhang vermutlich schon falsch ist. Das entspricht unserer menschlichen Denkweise und impliziert eine Person, die bewusst gehandelt hat als sie das Universum „erschaffen“ hat. Das halte ich für sehr weit hergeholt und daher höchst unwahrscheinlich.

Noch nicht bewiesen worden! Der Begriff „Gott“ bezieht sich ja
auf ein Metaphysisches Wesen, außerhalb der Naturwissenschaft
und deren Gesetzen. Aber vielleicht gelingt es der
Wissenschaft doch noch ein bißchen Licht ins Dunkel zu
bringen. Wir stecken ontologisch gesehen ja noch in einem
embryonalen Zustand.

Mal wieder: Ich halte den Begriff „Wesen“ hier schon für unangebracht. Ich denke, da haben wir Menschen mal wieder ledinglich unser begrenztes Vorstellungsvermögen ins Universum projeziert.

Wie willst du wissen ob dir etwas fehlt, was du gar nicht
kennst?
Glaubst du einem Embryo, um bei dem Bild zu bleiben, fehlt
irgendetwas?

Hehe, interessante Frage! Das Empfinden eines Mangels ist doch irgendwie die Voraussetzung dafür, dass einem etwas fehlt! Ist kein Bedürfnis vorhanden, fehlt auch nichts. Und übrigens bedeutet das nicht unbedingt, dass das Bedürfnis sich später noch einstellt. Manchmal ist es nämlich auch umgekehrt, man wächst über ein Bedürfnis hinaus und misst Dingen, die einmal wichtig erschienen sind, keine besondere Bedeutung mehr bei.

Das hatten wir schon, ob das Illusionen sind, wird sich
herausstellen. Aber die positiven Nebenerscheinungen eines
positiven Glaubens sind unumstritten. Selffulfilling prophecy,
z.B.

Das Konzept wirkt nur solange, wie ich auch tatsächlich durch meine Handlungen auf eine Situation Einfluß nehmen kann. Der Glaube, dass ich ganz bestimmt bald im Lotto gewinne (weil Gott mir da bestimmt hilft), ist leider völlig sinnlos. Wenn du mir das Gegenteil beweist, trete ich sofort in die Kirche ein und bete täglich mindestens zwei Stunden! Als Millionär habe ich dann ja Zeit für so etwas *grins*.

Du beziehst immer alles auf dich, ich suchte einen Grund für
destruktives Verhalten gegenüber Gläubigen! Einen von vielen
wohlgemerkt, so einfach ist die Sache natürlich nicht. Nimm
nicht immer alles persönlich.

Tschuldigung, ich nehme eigentlich nichts persönlich. Ich denke so ein persönlicher Bezug macht die Sache nur ein wenig deutlicher. Ich möchte auch nicht unbedingt allgemeingültige Aussagen machen, weil das so klingt als könnte ich für alle sprechen. Das kann ich aber nicht und verallgemeinerbare Studien zum Thema gibts meines Wissens auch noch nicht.

Wie willst du das einschätzen? Du kannst deine Individualität
beschreiben und interpretieren, aber was in anderen vor sich
geht kann nur spekulativ sein. Wenn diese wirklich dauernd
heimgesucht würden, müßtest auch du dauernd heimgesucht
werden, mit Selbstzweifeln etc. Oder gelten für dich
Sonderechte?

Also, wieso muss ich auch von Zweifeln heimgesucht werden? Was hat das mit Recht zu tun? Es ist einfach ein subjektives Gefühl. Und es werden sicher nicht alle Gläubigen von Zweifeln heimgesucht, aber einige sind es wohl schon. Und mit manchen von ihnen hab ich auch schon selbst gesprochen *gg*.

Oh, da kannst du doch stolz sein, Camus ist immerhin
Nobelpreisträger! :wink:

Naja, aber leider klappt es mit dem Nobelpreis wohl nicht, wenn ich das Rad nochmal erfinde *grins*. Und das mit der Antwort auf die Frage nach dem Universum und überhaupt allem, lasse ich lieber. Das ist mir zu aufwendig! Da mach ich jetzt doch lieber etwas Feines zu esssen und schenk mir noch das eine oder andere Gläschen ein *prost*.

Aber pauschalisieren sollte man das nicht! Die Zeiten der
Inquisition sind vorbei, heutzutage stehen ja eher die
Christen am Pranger. Wobei man hier sehr differenziert zu
Werke gehen muß. Es geht erst einmal um die Basis Mensch. Alle
Kategorien projizieren dann ein Vorurteil.

Naja, eine Freundin von mir ist Erzieherin. Sie hat gerade das Problem, dass sie keinen neuen Job findet, weil ca. 80% der Stellenangebote in ihrer Region eine Konfessionszugehörigkeit voraussetzen. Das ist schon ein ziemlicher Hammer!

Viele Grüsse,
Lisa

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Hallo Lisa,

Daher habe ich dann irgendwann gelernt, dass
es eine Gruppe von Menschen gibt, die glauben, ein höheres
Wesen alias Gott, Allah oder wie auch immer hätte die Welt
erschaffen und würde auch immer noch Einfluß auf das Leben der
Menschen nehmen. Ich habe bis heute allerdings nicht den
geringsten Hinweis darauf gefunden, dass diese Menschen recht
haben könnten. Also wirklich noch nicht mal den
allerklitzekleinsten Anhaltspunkt. Warum sollte ich also
annehmen, dass diese Menschen recht haben?

das ist eine berechtigte Frage.
Aber ich kann Dir versichern, dass Gott ganz gewaltig in mein Leben eingegriffen hat und das auch noch immer tut.

Natürlich kann man alles, was Gott tut, auch dem Zufall zuschreiben. Aber an eine derartige Anhäufung von Zufällen zu glauben, ist noch undenkbarer, als an Gottes Wirken zu glauben.

Ich würde also ungefähr so denken: „Der
Gläubige läuft mit einer rosaroten Brille umher und hat Angst
davor, den Tatsachen (kein Leben nach dem Tod!)ins Auge zu
sehen. Im Grunde betreibt er eine feige Flucht vor der
Realität“. Und weil ich das denke, wäre ich stolz auf mich,
dass es mir gelingt, den Tatsachen ins Auge zu sehen und
trotzdem ein erfülltes, glückliches Leben zu führen.

Darf ich dem meine Meinung gegenüberstellen?
Der Ungläubige läuft mit Scheuklappen umher und hat Angst davor, den Tatsachen (ein Leben nach dem Tod) ins Auge zu sehen. Im Grunde betreibt er eine Kopf-in-den-Sand Politik.

Ich denke, dass ich den Tatsachen ins Auge sehen kann und trotzdem ein erfülltes, glückliches Leben führe.

Sieh das doch mal von dieser Seite:
Gibt es kein Leben nach dem Tod, habe ich ja nichts verloren.
Dann ist es eben aus, vorbei, basta.

Gibt es aber (entgegen Deiner Vorstellung) doch ein Leben nach dem Tod, dann habe ich vorgesorgt - und Du?

Gruss Harald

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Hallo Lisa!

Selffullfilling prophecy hat nicht das Geringste mit beten zu
tun. Es bdeutet lediglich, dass eine bestimmte Überzeugung zu
entsprechenden Verhaltensweisen führt,

Autosuggestion ist die modifizierte Form des Betens! Unterstützt durch starke Gefühle führen ja erst Gedanken und Erfahrungen zu einer Überzeugung. Aber ich lass das jetzt, ist wohl zu komplex.

Nein, solche Fragen stelle ich mir eigentlich nicht. Endgültig
kann ich sie sowieso nicht beantworten…

Das Universum unterliegt dem Gesetz der Kausalität! Nach Ursache und Wirkung. Wie denkst du denn sind solche hochkomplizierten Geschöpfe wie die Menschen entstanden? Durch Zufall vielleicht? Aber ich sehe schon ich überfordere dich. Sorry.

Mal wieder: Ich halte den Begriff „Wesen“ hier schon für
unangebracht.

Dann sag mir einen alternativen Begriff! Im Prinzip hast du schon recht. Ich will aber nicht unnötig komplizieren, deshalb die simplifizierte Form des Wesens.

Hehe, interessante Frage! Das Empfinden eines Mangels ist doch
irgendwie die Voraussetzung dafür, dass einem etwas fehlt!

Wenns denn immer so einfach wäre. Wieviele Menschen sind verzweifelt und wissen nicht einmal warum. Aber ich will jetzt nicht in die Psychologie übergehen.

Das Konzept wirkt nur solange,…

Weshalb sollte ich dir etwas beweisen wollen? Und vor allem was auch? Es ist dein Leben, du bist eigenverantwortlich.
Selbst wenn ich es dir beweisen könnte, würde ich das nicht tun.

Also, wieso muss ich auch von Zweifeln heimgesucht werden? Was
hat das mit Recht zu tun? Es ist einfach ein subjektives
Gefühl. Und es werden sicher nicht alle Gläubigen von Zweifeln
heimgesucht, aber einige sind es wohl schon. Und mit manchen
von ihnen hab ich auch schon selbst gesprochen *gg*.

Wenn du anderen Heimsuchungen unterstellst und diese aber für dich selbst kategorisch ausschließt, gelten wohl für dich Sonderrechte.
Grad oben hast du noch gesagt du verallgemeinerst nicht.

Und das mit der
Antwort auf die Frage nach dem Universum und überhaupt allem,
lasse ich lieber. Das ist mir zu aufwendig! Da mach ich jetzt
doch lieber etwas Feines zu esssen und schenk mir noch das
eine oder andere Gläschen ein *prost*.

Die Frage ist wirklich sehr komplex. Aber es paßt ja in eine Nußschale, von daher müßte sie schon fassbar werden! :wink:
Denn mal Prost!

Sei gegrüßt und tschüss!
Ich breche jetzt ab, wir drehen uns auf der Stelle!
HC