Hallo Wolfgang,
und es ist nichtmal deine Schuld, du bist so erzogen worden.
Das schlimme ist, du siehst es nicht, du verstehst es nicht und du gibst es an deine Kinder weiter.
Deine Kinder haben aber die Chance, dich und deine Methoden zu hinterfragen und einen neuen Weg zu gehen…mehr zu schaffen wie du.
Nicht jetzt, zur Zeit sind sie abhängig von dir, aber wenn sie selber Kinder haben, ich wünsche ihnen mehr Verstand.
nachdem ich erklärt hatte, daß der Mensch nicht zum
Alleinerziehen geschaffen ist, und manche Mütter damit
überfordert sind, kamen Gegenargumente, die ich einmal ein
wenig zusammenfassen möchte:
Die Wortwahl von dir bringt mich zum müden Lächeln.
Nachdem ich erklärt hatte??
Du hast nichts erklärt, du stellst nur deine beschränkte Sicht in den Raum, ohne wenn und aber.
Die Tatsache, dass manche Mütter überfordert sind, streitet doch niemand ab, die Frage ist, warum sind sie überfordert?
Weil sie nicht gelernt haben sich durchzusetzen, weil sie keine natürliche Autorität entwicklen konnten?
Genauso ist Tatsache, dass manche Väter überfordert sind, streitet auch niemand ab, die Frage ist, warum sind sie überfordert?
Mein Wort vom „Schöpfungsplan“ wurde als Aufhänger für eine
Theodizee-Diskussion aufgefaßt, aber ich habe keine Lust, hier
theologische Fragen zu erörtern.
Warum verwendest du dann theologische Begriffe, der Schöpfungsplan kam ja von dir? Kommst du mit diesem Satz „aber ich habe keine Lust, hier theologische Fragen zu erörten“ bei deiner Familie und deinem Freundeskreis durch, wenn du selber damit anfängst?
Außerdem hätte ich behauptet,
Alleinerziehen sei überhaupt unmöglich.
Ach ja, ist mir da was entgangen? Bist du so lieb und suchst du das Posting, wer hat denn sowas geschrieben?
Und:
Eine Mutter ist auch dann schon vollkommen alleinerziehend,
wenn die komplette Familie zwar zusammen wohnt, der Vater der
Kinder aber arbeiten geht.
Da wurde dir schon eine Antwort gegeben, kannst du die nicht erfassen?
Zum Alleinerziehen sind nur Mütter fähig, die selbst eine
antiautoritäre Erziehung genossen haben oder aber sich aus den
Fängen ihrer autoritären Erziehung gelöst und sich zur
antiautoritären haben bekehrt;
Wo steht denn dass? Meinst du meine Antwort an dich?
Also meine Mutter hatte Autorität, ich habe sie auch!
Meine Mutter hatte so viel Autorität, dass sie ihre Kinder nicht schlagen mußte, sie redete auch nicht so einen Schmarrn wie du, sie war überzeugend.
Ich gebe gerne zu, dass meine Mutter immer der Meinung war, wenn mein Vater nicht so bald gestorben wäre, hätte er ihr viel helfen können.
Ich gebe auch zu, dass mein Vater mir sehr gefehlt hat…in vielen Lebenslagen.
Mein Kind ist mit Vater aufgewachsen, nur sehr hilfreich ist er nicht.
Vorbild ist er auch nicht, aber menschlich und Tanja mag ihn,hin und wieder.
und die Kriegerwitwen waren
vielfach Alleinerziehende.
Ich frage dich jetzt ganz sanft, nichtmal dass ist dir verständlich?
Na dann ist ja alles klar.
Schön, dass dir alles klar ist…vergiss aber nicht, du hast Kinder!
Einen etwas weniger herzlichen Gruß an dich,
von Kerbi