ich finde auch, daß in diesem Forum viel zu wenig auf äußere
Form Wert gelegt wird. Zu unserer Zeit ist uns noch Zucht und
Ordnung und Respekt beigebracht worden. Respekt vor der
teutschen Sprache und Grammatik.
Ich schlage vor, hier im Forum einen Grammatikscanner per PHP
oder meinetwegen auch HTML zwischenzuschalten, der Artikel mit
mehr als 50% Fehlerhäufigkeit automatisch löscht. Hat ein user
mehr als fünf solcher hochgradig fehlerhaften Artikel, würde
ich ihn sperren lassen. Die Wiederzulassung zum Forum würde
ich erst nach einem Test der teutschen Sprache aussprechen.
Ach so, ich vergaß
nach dem „Hallo“ sollte eigentlich ein stehen
Was soll der Unsinn? Es stimmt schon, was geschrieben wurde. Es ist nicht einzusehen, daß jeder die Verwahrlosung mit offenen Armen empfangen muß.
Ich möchte darauf hinweisen, dass Englisch vom
Deutschen abstammt
Das stimmt nicht. Als die Angeln, Sachsen und Jüten nach England gingen, gab es noch kein Deutsch, sondern nur verschiedene germanische Stammesdialekte. Deutsch und Englisch haben sich jeweils aus einigen dieser Dialekte entwickelt, aber keinesfalls „stammt Englisch von Deutsch ab“.
und es fair ist, wenn wir Englisch wieder
zurückholen, wo es hingehört.
Heim ins Reich? Au weia!
Natürlich tut es mir leid mit
dem ß, weil es nicht jeder auf seiner Tastatur hat, doch
sollte es auch nicht missbraucht werden, indem statt ss ß
geschrieben wird. Auch die Imperativformen werden mit ss
geschrieben.
Mir wurde im entsprechenden VHS-Kurs beigebracht, dass man es sich aussuchen duerfe, ob der linke oder rechte Daumen verwendet wird. Es gibt auch genug Leute, die wirklich beide verwenden (vielleicht abhaengig vom zuletzt benutzten Finger). Es duerfen also alle zehn Finger verwendet werden und deshalb kann das auch als 10-Finger-Schreiben bezeichnet werden (wobei auf meinem Zertifikat „Maschinenschreiben“ steht).
Bis denne!
Schnoof
PS: Amerikanische Tastatur, also nicht meckern! ;o)
Was ist jetzt eigentlich das Problem? Klar dürfte es möglich
sein, darauf zu achten, daß die Beiträge richtig geschrieben
werden. Es müßte auch soviel Zeit da sein, Groß- und
Kleinschreibung und Kommata zu beachten. Wenn das komplett
außer Acht gelassen wird, sind die Texte auch schwieriger zu
lesen.
Soweit meine Meinung dazu.
Genau das!!
schnell. Als ich in Hochform war hatten wir mal einen Test
gemacht. Ich kam damals auf 320 Anschläge pro Minute (!), mit
kaum Fehlern.
Alles also nur eine Sache der Übung!
Markus
Na ja, ich schreibe 485 Anschläge in der Minute, auch
fehlerfrei, aber das kann halt nicht jeder. Jeder fängt ja mal
irgendwie an, gell? Und es ist ja nicht so, daß jeder, der
hier schreiben will, zunächst einen 10-Finger-Tastschreib-Kurs
Jaja, 485 aber wohl mit 10 Fingern, oder?
Ich hatte mit 2 Fingern 320/min.
im Prinzip reichen zwei Finger (vorausgesetzt man
benutzt ‚shift‘, sonst reicht auch nur einer).
Aber mit zwei Daumen geht es schneller. Weil die
Hand mit dem freien Daumen bereits zu den naechsten
Buchstaben eilt.
Aber was fuer eine bloede Diskussion!
Ich bin zu faul zum googlen, aber ohne gross zu wuehlen
biete ich einfach mal den hier an:
Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen hat den
Simplicissimus (Der abenteuerliche Simplicissimus, um
genau zu sein) bereits im Jahr 1668 geschrieben und
veroeffenltlicht (Robinson Crusoe gabs erst 1719).
Und das war auch nicht der einzige
Barockroman, der geschrieben und veroeffentlicht wurde.
Vielleicht sollte man mit so Rundumschlaegen ein bisschen
vorsichtiger umgehen.
Ich hab ein wenig gegoogelt:
Ein Roman ist Dichtung in Form erzählender Prosa, in der Literatur der Gattung Epik zugehörig.
Der Begriff Roman wurde im 12. Jahrhundert in Frankreich erstmals verwendet und bezeichnete damals aber noch alle Texte in Romanischer Sprache (lingua romana).
Der Roman selbst ist aber viel älter: Schon in der Antike (v.a. in der Spätantike) kursierten viele Schriften, die man heute als Roman bezeichnen würde (z.B. der Alexanderroman über Alexander den Großen.). Andere Vorläufer des heutigen Romans sind die isländischen Sagas (nicht mit „Sagen“ gleichzusetzen!) und außerhalb des europäischen Kulturraums die Monogatari Japans, die im 9. bis 12. Jahrhundert entstanden; am bekanntesten ist das Genji Monogatari.
NB: Das älteste Buch der Welt ist das chinesische „I Ging“, ca. 5.000 Jahre alt
Was soll der Unsinn? Es stimmt schon, was geschrieben wurde.
Es ist nicht einzusehen, daß jeder die Verwahrlosung mit
offenen Armen empfangen muß.
Jaaa, bist du mit ihm verwandt, verschwägert oder sonstwas oder bist du anteff und Feldmarschall in Personalunion?
Seid halt ein bißchen lieb zueinander, und im Übrigen ist der Duden kein Gesetz. Und sag mir jetzt bloß nicht, daß du mit der Rechtschreibreform konform gehst.
Im Übrigen finde ich Texte mit Rechtschreib- oder Grammatikfehlern (so diese denn in vertretbarem Umfang vorkommen) leichter zu lesen, als Texte ohne die Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung, wie es der Ursprungsartikel vorexerziert.
Da sich der Autor des Ursprungsartikels über die angeblichen Grammatikfehler in anderen Artikeln mokiert, sich selbst andererseits aber nicht dazu genötigt fühlt, die durchaus eine zentrale Stellung im deutschen Grammatiksystem einnehmende Großschreibung anzuwenden kann ich den Artikel nur als Parodie seiner selbst ansehen.
Das stimmt nicht. Als die Angeln, Sachsen und Jüten nach
England gingen, gab es noch kein Deutsch, sondern nur
verschiedene germanische Stammesdialekte. Deutsch und Englisch
haben sich jeweils aus einigen dieser Dialekte entwickelt,
aber keinesfalls „stammt Englisch von Deutsch ab“.
Na gut Kubi,
Englisch und Deutsch sind aber eng verwandt.
Vor tausend Jahren hatte Englisch Angle-ish geheißen (Sprache der Angeln). Die Angeln waren ein germanischer Stamm. They spoke German. Ergo: German = English
man kann sich drueber streiten, ob
John Bunyans „Pilgrim’s Progress“ bereits als Roman gilt
(1678 in Englisch geschrieben),
aber Aphra Benns „Oroonoko“ (von 1688) gilt als Roman.
Dass „Robinson Crusoe“ heute noch lesenswert ist,
„Oroonoko“ dagegen nicht so gut gealtert ist, hat nichts
mit der Behauptung ueber den ersten Roman zu tun.
mal ganz unabhängig davon, ob jemand im Deutschen klein schreibt, weil er/sie meint, daß das ‚in‘ sein könnte. Wie siehst du das denn mit Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und vielen anderen - dort wird ja auch fast alles klein geschrieben. Und verwunderlicherweise kann man es trotzdem lesen.
Vielleicht ist es für Leute, die beruflich viel mit Englisch zu tun haben einfach leichter, auch deutsche Texte mit Kleinschreibung zu lesen. Nur mal so als Denkanstoß - ich würde nicht immer gleich böse Absicht oder Gleichgültigkeit unterstellen, wenn sich jemand dafür entschieden hat, in Foren wie diesem eben klein zu schreiben.
Wenn ich ehrlich sein soll - ich schreibe in anderen Foren und auch in privaten Mails (wie die meisten meiner Mailpartner) auch klein. Hier habe ich es mir bisher verkniffen, weil die Akzeptanz ja wohl nicht allzu hoch ist.
Und im Übrigen - das, was du als Modetick bezeichnest ist vielleicht einfach nur eine Veränderung, wie sie auch im gesprochenen Wort zu erkennen ist. Sprache lebt - auch in der Schriftform.
Nix für ungut.
Eva
P.S.: Wer Rechtschreibfehler oder überflüssige Kommata findet, der darf sie behalten und einrahmen. Ambitionierte Deutschlehrer dürfen den Text auch gerne kopieren, editieren und die richtig Lösung aufzeigen. Möglichst im Fettdruck.
Was soll der Unsinn? Es stimmt schon, was geschrieben wurde.
Es ist nicht einzusehen, daß jeder die Verwahrlosung mit
offenen Armen empfangen muß.
Jaaa, bist du mit ihm verwandt, verschwägert oder sonstwas
oder bist du anteff und Feldmarschall in Personalunion?
Seid halt ein bißchen lieb zueinander, und im Übrigen ist der
Duden kein Gesetz. Und sag mir jetzt bloß nicht, daß du mit
der Rechtschreibreform konform gehst.
die rechtschreibreform ist von brd-politikern eingeführt, und selbst das nicht einmal bundeseinheitlich, also nicht ernstzunehmen.
Im Übrigen finde ich Texte mit Rechtschreib- oder
Grammatikfehlern (so diese denn in vertretbarem Umfang
vorkommen) leichter zu lesen, als Texte ohne die
Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung, wie es der
Ursprungsartikel vorexerziert.
daß der autor es selbst nicht besser macht, ändert nichts daran, daß er recht hat.
auch ich schreibe jetzt gerade alles klein, aber weil ich nur eine hand frei habe.
im Prinzip reichen zwei Finger (vorausgesetzt man
benutzt ‚shift‘, sonst reicht auch nur einer).
Aber mit zwei Daumen geht es schneller. Weil die
Hand mit dem freien Daumen bereits zu den naechsten
Buchstaben eilt.
Aber was fuer eine bloede Diskussion!
es ging hier aber um das sogenannte 10-finger-system, und das kann durchaus mit 9, aber ganz sicher nicht mit nur 2 fingern beherrscht werden.
mal ganz unabhängig davon, ob jemand im Deutschen klein
schreibt, weil er/sie meint, daß das ‚in‘ sein könnte. Wie
siehst du das denn mit Fremdsprachen wie Englisch, Französisch
und vielen anderen - dort wird ja auch fast alles klein
geschrieben. Und verwunderlicherweise kann man es trotzdem
lesen.
der verfasser hat doch gesagt um wen es geht: leute die deutsch lernen sowie deutsche mit rechtschreibproblemen, die gewohnt sind daß hauptwörter im deutschen groß geschrieben werden. ein vergleich mit anderen sprachen sagt hier nichts aus.
ich achte sonst auch auf die großschreibung, aber jetzt gerade habe ich nur eine hand frei.
man kann sich drueber streiten, ob
John Bunyans „Pilgrim’s Progress“ bereits als Roman gilt
(1678 in Englisch geschrieben),
aber Aphra Benns „Oroonoko“ (von 1688) gilt als Roman.
Dass „Robinson Crusoe“ heute noch lesenswert ist,
„Oroonoko“ dagegen nicht so gut gealtert ist, hat nichts
mit der Behauptung ueber den ersten Roman zu tun.
Bonjour Elke,
„widely acknowledged as the first English novel, Daniel Defoe’s adventure story …“
(commentary by Sir Walter Scott, Edgar Allan Poe, Samuel Johnson, and Virginia Woolf)
Selam aleikum!
PS: As you all consider my English bad and my German even worse, I try some French and Arabic now.
mein Kompliment!
Hallo Eva,
wirklich beeindruckend, nur zwei Flüchtigkeitsfehler entdeckt.
Apropos: In amerikanischen Chatrooms ist Großschreibung wirklich verpönt. Abkürzungen sind gefragt.
c u later
FJ
Vor tausend Jahren hatte Englisch Angle-ish geheißen (Sprache
der Angeln). Die Angeln waren ein germanischer Stamm.
Auch das ist noch richtig.
Aber jetzt kommt wieder ein klassischer „Franzismus“ (zu kurz
gedachter, zwei prozentig richtiger, aber sonst völlig
unsinniger Gedanke).
Bonjour Fritz,
danke für die nach mir benannte Sprachrichtung. So oder ähnlich dürften auch vor 1000 Jahren alle germanischen Stämme über die einzig richtige Sprache gestritten haben. Wie wir wissen, lebt Sprache ja. In 1000 Jahren wird uns auch keiner mehr verstehen. Vielleicht kannst Du an Beispielen erklären, was an meinem Deutsch falsch sein soll.
And could you tell me what’s wrong with my English?
Have a nice day
FJ