Deutsche Bahn -Schülermonatskarte -Wucher

Hallo
Einmal angenommen man lebt mit 2 Kindern auf dem Lande.Diese gehen zu einer alternativen  weiterführenden Schule.Wenn die Monatskarte für  die Kinder (10 und 12 Jahr)  dann 2 x 120 - Euro kosten ist das dann nicht  Wucher ?Zudem es keinerlei Zuschüsse von Land ,Kreis etc gibt.  Nutzt die Bahn  nicht  ihre Monopol Stellung schamlos aus . Zum Vergleich in Ballungsgebieten oder auch anderen ländlichen  Regionen zahlen die Schüler ca 40,- Euro  gegenüber die 120.- Euro . Die anderen haben zudem einen viel höheren Freizeitwert, weil Ihre Monatskarten im gesamten Tarifgebiet gültig ist.In diesem Falle  nur die Strecke zwischen dem Heimat und Schulort befahren werden darf.Hätte man da eine Chance wenn man die Bahn verklagen möchte ? Freie Schulwahl ist bei dem Preisunterschied ja fast nicht tragbar. Wie könnte man das am Besten angehen, das der Unterschied nicht mehr so gravierend sein wird. Für jeden Tipp  würde sich  dann wohl  der ratlose und fassungslose   Papa  freuen .
Lieben Gruß  Uwe

Hallo,

Wenn die Monatskarte für  die Kinder (10 und 12 Jahr)  dann 2 x 120 -
Euro kosten ist das dann nicht  Wucher ?

Nein.

Hätte man da eine Chance wenn man die Bahn verklagen möchte ?

Nein.

Einen Zug zu betreiben kostet nun mal Geld, egal ob 10 oder 1000 Leute drin sitzen.
Da im ländlichen Bereich die Kosten auf weniger Nutzer umgelegt werden, kosten
diese Tickets eben mehr.

Gruß,
Steve

Hallo,

man kann auch einfach umziehen, dann können die Kinder mit dem Rad zur Schule fahren. Freie Schulwahl bedeutet ja nicht direkt, das der Schulweg gleich preiswert sein muss. Man kann die Kinder alternativ auch selbst zur Schule fahren.

hth

Hallo Uwe,

der genannte Preis ist bei weitem nicht kostendeckend, sondern eher eine Art Schutzgebühr.

Die Hauptsache an der Fahrerei bezahlen wir anderen für Euch. Ich fände ein kleines Dankeschön eher angebracht als diese Tiraden.

Übrigens: Als Mensch ohne Auto ist es für mich gar keine Frage wert, ob ich auf dem Land wohnen will.

Schöne Grüße

MM

Hallo Steve,

das stimmt nicht.

Vielmehr gibt es einen Unterschied zwischen den sehr wenigen Gebieten, die noch keinen Verbundtarif haben und daher zum DB-Tarif bedient werden, und den anderen. Und bei den anderen gibt es sehr teure Verbünde (u.a. München, Frankfurt - um mal Dein Umlagemotiv herzunehmen) und sehr billige (u.a. Rhein-Neckar).

Schöne Grüße

MM

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Empfehlung
Servus,

in Weidenthal und in Frankenstein (Pfalz) stehen einige unverkäufliche Häuser, die nach und nach verfallen und vermutlich für ein Butterbrot (+ Sanierung des Dachstuhls usw.) zu haben sind.

Von dort könntest Du, wenn die Zeit dafür reicht, für 77,70 € / Monat jeden Tag nach Würzburg und zurück fahren - die MAXX-Tarife hab ich jetzt nicht eruiert.

Solche Dinge sind für die Wahl eines Wohnortes nicht ganz unwichtig; umgekehrt vermute ich mal, dass Eure Wohnung viel größer ist als meine und einen Bruchteil von dieser gekostet hat. Wenn sollte ich denn dafür jetzt verklagen?

Schöne Grüße

MM

Ich fühle mit Dir

Freie Schulwahl ist bei dem Preisunterschied ja fast nicht tragbar.

Das ist echt eine Frechheit. Als ich das gelesen habe ist mir vor Mitgefühl fast ein wenig Kaviar ins Champagnerglass gefallen.

Ich bin mit den üblichen Schulen auch alles andere als zufrieden und schicke meine Kinder daher auf ein Schweitzer Privatinternat in Lugano.

Ich finde es unmöglich, dass ich vom Land und Bund keine Zuschüsse bekomme und die Business Class Flüge bei der Lufthansa für die wöchentlichen Flüge am Wochenende so teuer sind. Ich werden demnächst die Lufthansa verklagen und Klage vorm Bundessozialgericht wegen der mangelnden Unterstützung erheben. Sobald ich meinen 6 wöchigen Karibikurlaub beendet habe, werde ich das gleich von meinem Team aus Staranwälten angehen lassen.

Sorry. Aber wenn man meint, dass die üblichen Schulformen nicht angemessen sind, steht einem das natürlich frei. Man kann seine Kinder dann natürlich auf andere Schulen schicken, muss es sich aber auch leisten können. Warum sollten öffentliche Mittel (also auch meine Steuergelder) dafür ver(sch)wendet werden?

Und das Gejammere von Leuten, die auf dem platten Land leben und sich ständig darüber aufregen, dass der ÖPVN so schlecht und teuer ist, geht mir inzwischen auch gehörig auf den Senkel. Man könnte ja auch in die Stadt ziehen. Ach nö. Da sind die Mieten und Immobilienpreise ja so wahnsinnig hoch.

Hallo,

ich darf Dir mein tief empfundenes Mitgefühl für Deine Situation aussprechen und der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Dein Antrag auf Prozeßkostenhilfe positiv beschieden wird. Dies schuldet Dir die Allgemeinheit.

Gruß
vdmaster

P.S.: War es wenigstens Beluga?

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[Mod] Was ist denn hier los?
Ich muss mich schon sehr wundern über die vielen unsachlichen Antworten, die größtenteils einer Löschung eines Teilthreads wegen Verstoßes gegen die FAQ 1129 zum Opfer gefallen sind. Vielleicht könnten sich die Antwortenden darauf beschränken, die legitime und brettkonforme Frage zu beantworten. Danke.

Hallo,

Einmal angenommen man lebt mit 2 Kindern auf dem Lande.Diese gehen zu einer
alternativen weiterführenden Schule.

Ist also die private Wahl der Eltern…

Wenn die Monatskarte für die Kinder (10 und 12 Jahr) dann 2 x 120 - Euro kosten ist
das dann nicht Wucher ?

Nein,das ist kein Wucher…die Tarife der DB AG unterliegen der Kontrolle der Bundesregierung…

Zudem es keinerlei Zuschüsse von Land ,Kreis etc gibt.

Liegt das nicht eher daran,das die Eltern ihre Kinder nicht auf eine „normale“ Schule schicken ???

Nutzt die Bahn nicht ihre Monopol Stellung schamlos aus

Nein, denn die DB AG hat keine Monopolstellung…

Zum Vergleich in Ballungsgebieten oder auch anderen ländlichen Regionen zahlen die
Schüler ca 40,- Euro gegenüber die 120.- Euro .

Was wird da verglichen ???..

Verkehrsverbünde kann man nicht mit dem DB AG-Tarif vergleichen,da diese
-Flächenbezogen
sind im Gegensatz zum Kilometertarif der DB AG.

Die anderen haben zudem einen viel höheren Freizeitwert, weil Ihre Monatskarten im
gesamten Tarifgebiet gültig ist.

Das ist der Sinn von Verkehrsverbünden…:smile:

In diesem Falle nur die Strecke zwischen dem Heimat und Schulort befahren werden
darf.Hätte man da eine Chance wenn man die Bahn verklagen möchte ? Freie Schulwahl
ist bei dem Preisunterschied ja fast nicht tragbar.

Auf was ???..die DB AG hat herzlich wenig mit der Entscheidung von Eltern zu tun,ihre Kinder nicht auf die ortsübliche Schule zu schicken.

Will ich eine Privatschule,so muss ich auch dafür aufkommen und nicht die Allgemeinheit…

Hi

du wohnst billig auf dem Land = weite teure Anreise
ich wohne teuer in der Stadt = kurze billige Anreise

Es gleicht sich also aus…
Gruß

Hummel

Hallo Uwe!

Einmal angenommen man lebt mit 2 Kindern auf dem Lande …

… in solchem Fall muss man mit spürbaren Kosten und hohem Zeitaufwand für die Mobilität rechnen.

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich lebe wirklich jwd - janz weit draußen. Hier gibt es auf 1.000 Quadratkilometern keinen Buchladen. Die theater- und kinofreie Fläche ist noch weit größer. Die gesamte Infrastruktur besteht aus einem Zigarettenautomaten (falls es ihn noch gibt), keine Bank, kein Laden, nichts. Hier kann man für 10 €/m² - nein, nicht etwa Wohnraum für einen Monat mieten, sondern Bauland kaufen. Gerüchteweise hörte ich, dass hier ein Bus fährt. Hab’ ich in über einem Jahrzehnt noch nie gesehen. Muss wohl ein Schulbus sein.

Heute hatte ich einen Gerichtstermin und hinterher 150 km auf der Uhr. Hier fährt man 30.000 km p. a., um alltägliche Dinge zu erledigen, die man in der Stadt fußläufig oder nach ein paar Stationen mit öff. Verkehrsmitteln hinter sich bringt. Die Katze kann sich zum Sonnen auf die Straße legen. Autos fahren hier nicht. Ach doch, das Postauto. Aber die Frau weiß, an welchen Stellen immer irgendein Viech vor sich hin döst.

Gymnasien oder Ausbildungsstellen gibt es hier nicht. Wer sowas braucht, muss jährlich 5stellige km-Entfernungen bewältigen. Und nein, wir befinden uns nicht im Outback Australiens, sondern in Mecklenburg. Etwas weiter östlich in Vorpommern gab es schon ernsthafte Überlegungen, einzelne Regionen für Wohnzwecke aufzugeben, weil sich die Infrastruktur nicht rechnet. Hier leben 33 Menschen auf dem Quadratkilometer. Das auch nur, weil vereinzelte „Megatowns“ mit 100 Nasen den Durchschnitt in die Höhe treiben. Solche Regionen bieten keine Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze, aber auch keine guten Voraussetzungen für Alte, weil es bis zum nächsten Doc eine Weltreise ist. Man kann zwar billig Wohnraum mieten, aber es gibt immer weniger Mieter. Die Gegenden entvölkern sich.

Den beschriebenen Effekten auf dem Klageweg begegnen zu wollen, finde ich geradezu niedlich.

Hätte man da eine Chance wenn man die
Bahn verklagen möchte ?

Nein.

Freie Schulwahl ist bei dem

Preisunterschied ja fast nicht tragbar.

Wer die Infrastruktur eines Ballungsgebietes braucht, sollte nicht aufs Land ziehen und sich dann auch noch über hohe Mobilitätskosten beschweren. Hinzu kommt der beträchtliche Zeitaufwand. Bei uns fahren einige Leute mit dem Auto zum nächsten Bahnhof, von da per DB eine Stunde nach HH, um sodann innerhalb Hamburgs mit dem HVV zur Arbeitsstelle zu gelangen. Diese Leute sind jeden Tag 4 bis 5 Stunden unterwegs. Bei einem arbeitenden Ehepaar sind es insgesamt 8 bis 10 Stunden tägliche Fahr- und Lebenszeit, zuzüglich der Fahrzeiten der Kinder zu weiterführenden Schulen. Mit solchem Irrsinn verliert das preisgünstige Haus auf dem Land schnell seinen Reiz.

Wie könnte man das am

Besten angehen, das der Unterschied nicht mehr so gravierend
sein wird.

Jedenfalls keine Klage, sondern ein baldiger Umzug. Auf das es für die verbliebenen Leute noch ruhiger werde …

Gruß
Wolfgang

Hallo
Vielen Dank für diese beieindruckende und sachlichen Antworten.
Gibt es nicht das Recht auf eine Grundversorgung für jeden Bürger dieses Staates ?
Warum Hauptschüler in dieser Region den Schulbus bezuschusst/bezahlt bekommen ,andere Schulformen nicht wäre noch bemerkenswert.
Ebenso gibt es zu bedenken das die Bahn 80 % ihres Gewinn aus dem Nahverkehr bezieht aber dort nur 20 Proznet investiert .
Weiterhin ist es seltsam, das eine Monatskarte für Schüler um einiges teurer ist als Bahncard 50 und Einzeltickets . Der Sinn einer Monatskarte ist da nicht ersichtlich. Wieviel Geld die Bahn auf der gut frequentierten Strecke verdient ist leider nicht herauszubekommen.
Vielleicht könnte das Unverständniss daher kommen das man dann ja eher nur einen Hauptschulabschluss hat ,weil die Eltern nicht das Geld für den Schulbus bzw Bahnticket fürs Gymnasium haben.

Wäre das Recht auf freie Schulwahl dann nur was für die Reichen ?
Klar, es gibt ja Kindergeld - damit ist die Monatskarte finanziert und hat dann noch 2o.- Euro übrig.
Aber es ist ja heutzutage eh unsinnig Kinder in die Welt zu setzen.
Zumindest finanziell betrachtet .

Für sachliche Hinweise bin ich weiterhin offen -
Mit höflichen Gruss

Uwe

Hallo

Gibt es nicht das Recht auf eine Grundversorgung für jeden Bürger dieses Staates ?

Eine ‚alternative‘ weiterführende Schule ist doch nicht die Grundversorgung.

Warum Hauptschüler in dieser Region den Schulbus bezuschusst/bezahlt bekommen, andere Schulformen nicht wäre noch bemerkenswert.

In unserem Bundesland bekommt man zu jeder nächstgelegenen Schulform (Grund-, Haupt-, Real-, Gesamtschule oder Gymnasium) den Schulbus bezuschusst, zur nächsten Waldorfschule möglicherweise nicht.

Weiterhin ist es seltsam, das eine Monatskarte für Schüler um einiges teurer ist als Bahncard 50 und Einzeltickets .

Das ist wohl seltsam, aber warum macht man es dann nicht so?

Vielleicht könnte das Unverständniss daher kommen das man dann ja eher nur einen Hauptschulabschluss hat ,weil die Eltern nicht das Geld für den Schulbus bzw Bahnticket fürs Gymnasium haben.

??
Das verstehe ich nicht.

Wäre das Recht auf freie Schulwahl dann nur was für die Reichen ?

Natürlich. Alle anderen wählen die nächstgelegene oder eine ziemlich nah gelegene Schule, was übrigens den Vorteil hat, dass die Kinder ihre Schulfreunde auch mal außerhalb der Schule treffen können. Aber es kann auch nah gelegene, sehr gute Schulen geben, die einfach so ein hohes Schulgeld haben, dass man seine Kinder dort nicht hinschickt, wenn man nicht reich ist.

Aber es ist ja heutzutage eh unsinnig Kinder in die Welt zu setzen.
Zumindest finanziell betrachtet .

Das ist schon durch die Alterssicherung aufgrund von Rentenversicherung unsinnig geworden. Dadurch kriegen ja genau diejenigen, die die Kinder erziehen, sofern sie das nicht beruflich machen (also nicht ihre eigenen), besonders wenig Rente.

Für sachliche Hinweise bin ich weiterhin offen -

Vielleicht möchten Sie mitteilen, um was für eine alternative Schule es sich handelt, und wieso die näher gelegenen Schulen nicht akzeptabel sind?

Mit höflichen Gruss

Ebenfalls ein höflicher Gruß

Hallo,

Gibt es nicht das Recht auf eine Grundversorgung für jeden
Bürger dieses Staates ?

Wo sollte das kodifiziert sein? [Ausgenommen Sozialhilfe]

Warum Hauptschüler in dieser Region den Schulbus
bezuschusst/bezahlt bekommen ,andere Schulformen nicht wäre
noch bemerkenswert.

Weil die Hauptschule deutlich näher liegt?

Ebenso gibt es zu bedenken das die Bahn 80 % ihres Gewinn aus
dem Nahverkehr bezieht aber dort nur 20 Proznet investiert.

Woher nimmst Du diese Information und gilt dies auch für die fiktive Strecke? Welche wäre diese eigentlich?

Weiterhin ist es seltsam, das eine Monatskarte für Schüler um
einiges teurer ist als Bahncard 50 und Einzeltickets.

Warum werden dann nicht BC 50 und Einzeltickets genommen?

Wäre das Recht auf freie Schulwahl dann nur was für die
Reichen ?

Wie weit entfernt ist denn das nächstgelegene Gymnasium? Wie weit entfernt ist die alternative, weiterführende Schule?

Aber es ist ja heutzutage eh unsinnig Kinder in die Welt zu
setzen.
Zumindest finanziell betrachtet .

Hattest Du an eine Gewinneinnahme gedacht?

Für sachliche Hinweise bin ich weiterhin offen -
Mit höflichen Gruss

Dann solltest Du Deinen fiktiven Fall mal in einen fiktiven Modellfall verwandeln, der mit konkreten Details versehen ist. Die FAQ 1129 verbieten es nicht, bspw. einen Ort X und einen Ort Y sowie Z zu benennen. Diese bitte mit eruierten Tarifdetails der Verkehrsverbindungen versehen.

Oder um es ganz konkret zurückzufragen: Ist Dir das nächstgelegene Gymnasium nicht gut genug? Dann allerdings sind alle anfallenden Zusatzkosten ohnehin genuine Privatsache.

vdmaster

Off topic
Hallo Wolfgang,

könntest Du mal die ersten vier Stellen der örtlichen PLZ verraten? Die Gegend scheint genau das richtige für den nächsten entspannenden Urlaub zu sein. Und etwas Asche kann die Region wohl gut gebrauchen.

Gruß
vdmaster

Moin

Hallo
Vielen Dank für diese beieindruckende und sachlichen
Antworten.

gerne

Gibt es nicht das Recht auf eine Grundversorgung für jeden
Bürger dieses Staates ?

sicher, du kannst die Schulen doch kostenfrei nutzen, du musst nur hinkommen

Warum Hauptschüler in dieser Region den Schulbus
bezuschusst/bezahlt bekommen ,andere Schulformen nicht wäre
noch bemerkenswert.

nur die eine Schule? oder nur die Schule die für euch interesant ist nicht?

Ebenso gibt es zu bedenken das die Bahn 80 % ihres Gewinn aus
dem Nahverkehr bezieht aber dort nur 20 Proznet investiert .

verdammte Marktwirtschaft, aber du hast bestimmt eine quelle

Weiterhin ist es seltsam, das eine Monatskarte für Schüler um
einiges teurer ist als Bahncard 50 und Einzeltickets . Der

das wurde erkannt und trotzdem wird die monatskarte gekauft?

Sinn einer Monatskarte ist da nicht ersichtlich. Wieviel Geld
die Bahn auf der gut frequentierten Strecke verdient ist
leider nicht herauszubekommen.

genau, auf den Strecken mit gewinn sollen sie nichts verdienen, die könnten damit am ende noch die strecken ohne gewinn mit finanzieren!

Vielleicht könnte das Unverständniss daher kommen das man
dann ja eher nur einen Hauptschulabschluss hat ,weil die
Eltern nicht das Geld für den Schulbus bzw Bahnticket fürs
Gymnasium haben.

daran scheiters meistens, vielleicht daher, weil die eltern trotz besseren wissens lieber die teuere tickets wählen

Wäre das Recht auf freie Schulwahl dann nur was für die
Reichen ?

die würden sich freuen, aber aktuell ist es für alle

Klar, es gibt ja Kindergeld - damit ist die Monatskarte
finanziert und hat dann noch 2o.- Euro übrig.

was? kein Gewinn durch Kinder! Frechheit direkt in Karlsruhe klagen

Aber es ist ja heutzutage eh unsinnig Kinder in die Welt zu
setzen.
Zumindest finanziell betrachtet .

genau, ich find da aktien auch besser, die wird man auch leichter wieder los. Wobei das Kinder als Geldanlage nicht taugen ist eigentlich nichts wirklich neues

Für sachliche Hinweise bin ich weiterhin offen -

aber gerne doch

Hallo,

Vielen Dank für diese beieindruckende und sachlichen Antworten.
Gibt es nicht das Recht auf eine Grundversorgung für jeden Bürger dieses Staates ?

Na so ungefähr. Du kannst Dir aber sicher vostellen, dass da jeder eine andere Vorstellung von hat, was Grundversorgung ist. Da dürften nicht nur zwischen den Zahlern und Empfängern die Ansichten auseinandergehen sondern auch innerhalb dieser Gruppen. Ansonsten meinst Du sicher den recht unbestimmten Rechtsbegriff der Daseisvorsorge. Der ist nirgendwo in Gesetzesform gegossen, schon gar nicht in der At konkretisiert, wie weit weg von jedem denkbaren Wohnort in Deutschland ein Arzt, ein Krankenhaus, ein Briefkaten oder eine bestimmte Schulform entfernt sein darf.
Aus der allgemeinen Schulpflicht kann dann abgeleitet werden, dass der Staat auch dafür in einem bestimmten Rahmen aufkommt. Möglicherweise ist dann die Hauptschule die Grundversogung. Wir sind aber auch ein so freiheitlicher Staat, dass die Eltern selber entscheiden können, welchen Wohnort sie wählen, welche Klamotten die Kinder in der Schule anhaben und wie die dorthin kommen.

Warum Hauptschüler in dieser Region den Schulbus bezuschusst/bezahlt bekommen ,andere Schulformen nicht wäre noch bemerkenswert.

Das wäre erstmal eine Frage. Anhand der gültigen Schülerbeförderungssatzung könnte man das leicht nachvollziehen, ob dem tatsächlich so ist. Ich werfe schonmal als Hinweis ein, dass eine Hauptschule nicht erst nach 12/13 Jahren abgeschlossen ist. Insofern wäre also die Frage, ob das wirklich von der Schulform abhängt oder vom Alter der Schüler bzw. der Klassenstufe. Kann ja sein, dass es bis Klasse 10 für alle übernommen wird. Desweiteren kenne ich es so, dass es bis Klasse 10 die Schülerfahrkarte umsonst gibt, und ab Klasse 11 ein Erstattungsanspruch besteht. Auch hier nur für die nächstgelegene Schule der gewählten Schulform. Denkbar sind grundsätzlich erstmal 16 verschiedene Landesgesetze dazu. Stell doch einfach das deines Bundeslandes bzw. die Satzung des Kreises rein. Es gibt ja ohnehin nur noch wenige Länder mit Hauptschule. Die die ich kenne unterscheiden da bei den Schülerbeförderungskosten allerdings nicht zwischen den Schulformen.

Ebenso gibt es zu bedenken das die Bahn 80 % ihres Gewinn aus dem Nahverkehr bezieht aber dort nur 20 Proznet investiert.

Dafür gibt es sicher belastbare Quellen. Grundsätzlich ist es schonmal so, dass der Nahverkehr ohnehin stark von den Ländern subventioniert wird.

Weiterhin ist es seltsam, das eine Monatskarte für Schüler um einiges teurer ist als Bahncard 50 und Einzeltickets.

Wenn das kein mathematisches Phänomen ist, dann sollte man natürlich diese Variante nutzen. Das hätte ja gleichzeitig den Vorteil, dass man die das ganze Jahr und im gesamten Netz nutzen kann.

Der Sinn einer Monatskarte ist da nicht ersichtlich. Wieviel Geld die Bahn auf der gut frequentierten Strecke verdient ist leider nicht herauszubekommen.

Würde jetzt aber an der grundsätzlichen Problematik nichts ändern, wenn es doch so wäre?

Vielleicht könnte das Unverständniss daher kommen das man dann ja eher nur einen Hauptschulabschluss hat ,weil die Eltern nicht das Geld für den Schulbus bzw Bahnticket fürs Gymnasium haben.
Wäre das Recht auf freie Schulwahl dann nur was für die Reichen ?

Wenn das so wie dargestellt ist, und es auch keine anderen Formen der Unterstützung für Bedürftige gibt, dann wäre das so.

Klar, es gibt ja Kindergeld - damit ist die Monatskarte finanziert und hat dann noch 2o.- Euro übrig.

Hat damit auch nichts zu tun.

Aber es ist ja heutzutage eh unsinnig Kinder in die Welt zu setzen.
Zumindest finanziell betrachtet .

Ja, wenn man alles in monetären Größen bewertet oder gar nur alles einbezieht, was in solchen gemessen wird, dann könnte das so sein.
Wenn sich das bisherige Sozialversicherungssystem einmal nicht mehr trägt, dann sieht das vielleicht in 50 Jahren anders aus. Für die dann 70jährigen ist es dann für eine Revision dieser Entscheidung zu spät ;o)

Für sachliche Hinweise bin ich weiterhin offen -

Erstmal die gültige Satzung reinstellen. Dann fällt sicher einigen etwas ein.

Grüße

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Hallo,

man hat hier in D die freie Schulwahl, man kann sein Kind auf jede Schule schicken, die man sich für sein Kind wünscht.

Man hat aber auch hinstichtlich der Schulen eine staatliche Grundversorgung.
Wer sich frei willig entscheidet, sein Kind aus dem staatlichen Schulsystem rauszunehmen, der muss sich auch über die Konsequenzen darüber klar sein.

Konsequenz ist unter anderem, daß bei Wahl einer privaten Schule der Schulweg zumeist nicht gezahlt wird.
Eine weitere Konsequenz daraus ist das Schulgeld, daß die Schule erheben darf.

Noch eine Konsequenz: für Prüfungen, die zu einem staatlich anerkannten Abschluß führen (Hauptschulabschluß oder Abitur) wird Prüfungsentgelt von den Eltern verlangt.

Merke: Es war schon immer etwas besonderes, Privat zu sein.

Grüße
miamei

Was mir an dieser Geschichte merkwürdig vorkommt, sind die Preise.

Könntest du mal genau die beiden Orte nennen, zwischen denen verkehrt werden soll? Ich hab mir das eben mal für ein paar Beispielstrecken angeschaut und da betrug der Ersparnisfaktor bei Schüler-Monatskarten immer > 60% und der Ersparnisfaktor bei der BC50 immer