Deutsche Elektrogeräte in USA (Mexico)

In Deutschland gekaufte
PC, Fernseher und Videorecorder (nicht DVD):

Wie kann man die Probleme beim Anschliessen ans „US - oder ans Mexikanische Stromnetz“ eliminieren?

Ich meine, reicht ein Transformator für VOLT-Umstellung UND gibt es keine Probleme wegen der „Frequenz“ (HZ) ?

Wenn ich also meonen PC nach Mexico mitbringe? Probleme??

Wie sieht es denn aus, wenn man zum Bsp. einen
TV (LG, 2 Jahre alt) und einen Videorecorder (VHS)aus Deutschland nach USA mitnehmen.

Klar, dass das US/Mex.TV eine
andere Sendenorm hat,

aber wenn ich deutsche Videos auf Deutschen Videorecorder/Fernseher laufen lasse…??

Ginge das auch in USA?

Spannungswandler wichtig?
Wenn WATT-zahl um 30 % höher?

Die meisten Elektrogeräte haben auf dem Typenschild angezeigt, welchen Spannungsbereich und welchen Frequenzbereich sie vertragen. Viele elektrische Geräte laufen mit Gleichspannung.

Das heisst Sie besitzen ein Netzteil. Selbst wenn dieses Netzteil nicht für USA/Mexico geeignet ist, kann es ersetzt werden (ausgewechselt)? Und so kann das Gerät
weiter benutzt werden - egal wo auf der Welt?

Wichtig?
Welche Spannung & Leistung in Ah bzw Stromstärke gebraucht wird?
Transformator wandelt Strom (Volt und Hz, Ftrequenz)um?

Also wenn der Fernseher - 2 Jahre alt „LG“- leicht auf 110 Volt anspringt, dann wohl auch die Frequenzumstellung normalerweise kein Problem?

Auch bei herkömmlichen Videorecordern (VHS) nicht?

So kann ich meine alten Videos auf dem deutschen Fernseher (LG) ansehen?

Ich bin halt kein Techniker und versuche so jetzt auf „gelehrte“ Anweissungen und Ratschläge :smile:

Vielen herzlichen Fank dafür.

Michael
„MultiVista“

Hallo,

  1. Viele in Deutschland gekaufte Geräte können mit US-Spannungsversorgung (110V~, 60Hz) umgehen. Das steht dann auf dem Netzteil oder dem Gerät drauf. Manche (eingebaute PC-Netzteile) muss man allerdings umstellen. Allerdings passen die Stecker nicht, also sollte man Steckeradapter mitnehmen.

  2. Viele in Deutschland gekaufte Fernsehgeräte können NTSC-Signale (US-Norm) empfangen.

  3. Ich habe in den USA Bastler gesehen, die deutsche Elektrogeräte (Bohrmaschine, Kreissäge) an zwei Phasen des US-Drehstroms angeschlossen haben. Da hat man 220V, allerdings 60Hz.

  4. Den Stress mit Spannungsumwandlern würde ich mir nicht machen.

Cheers, Felix

Da hat man 220V, allerdings 60Hz

Felix

Danke!

Aber ist das nicht evtl. genau das Problem bei Fernsehern und Videogeräten, dass man zwar die Voltzahl „auswechseln“ kann, aber dann immer noch das Problem mit der „falschen“ Frequenz hat?

Gruss
MultiVista

Hallo

Aber ist das nicht evtl. genau das Problem bei Fernsehern und
Videogeräten, dass man zwar die Voltzahl „auswechseln“ kann,
aber dann immer noch das Problem mit der „falschen“ Frequenz
hat?

Es hängt vom Aufbau der Elektronik des Gerätes ab, und kann darum schlecht pauschal beantwortet werden. Die meisten Komponenten werden intern mit Gleichspannung betrieben und dem „Wandler“ ist es (fast) egal welche Netzfrequenz da reinkommt.
Werden die 50Hz aber wirklich genutzt kann es Probleme, bis hin zum Defekt geben.

Wildes raten ohne gewähr:
PC sollte kein Problem sein, da die Schaltnetzteile a) nur Gleichspannung ausgeben, und b) eh fast immer einen 110/60 Umschalter haben.
TV? Wahrscheinlich ein LCD-Fernseher? Dann gute Chancen das er funktioniert.
Videorekorder? Hm ne Menge Motoren da drin - ohne die Details zu kennen vermute ich mal, das es da zu Problemen kommt.

Ein fetter Audioverstärker, den unser Marketing für eine Messe in den USA mitgeschickt hatte, hat zum Beispiel 6 Tage Dauer(voll)last an einem billigen 220/110 Wandler ohne Probleme ausgehalten (obwohl mir am Anfang auch mulmig war) :smile:

Letztendlich musst du selbst wissen, ob du das Risiko eingehen willst.

Gruß, DW.

Hallo

Aber ist das nicht evtl. genau das Problem bei Fernsehern und
Videogeräten, dass man zwar die Voltzahl „auswechseln“ kann,
aber dann immer noch das Problem mit der „falschen“ Frequenz
hat?

Es hängt vom Aufbau der Elektronik des Gerätes ab, und kann
darum schlecht pauschal beantwortet werden. Die meisten
Komponenten werden intern mit Gleichspannung betrieben und dem
„Wandler“ ist es (fast) egal welche Netzfrequenz da reinkommt.
Werden die 50Hz aber wirklich genutzt kann es Probleme, bis
hin zum Defekt geben.

Wildes raten ohne gewähr:
PC sollte kein Problem sein, da die Schaltnetzteile a) nur
Gleichspannung ausgeben, und b) eh fast immer einen 110/60
Umschalter haben.
TV? Wahrscheinlich ein LCD-Fernseher? Dann gute Chancen das er
funktioniert.
Videorekorder? Hm ne Menge Motoren da drin - ohne die Details
zu kennen vermute ich mal, das es da zu Problemen kommt.

Hi

Ein Defekt durch zu niedrige Spannung ist wohl extrem selten.
viele Schaltnetzteile , die inzwischen bei fast allen Elektronischen Geräten eingesetzt werden , können 110 Volt , ohne das es erwähnt wurde .
DVD , TV etc .
findet man gar nichts und ist man unsicher , kann man das entsprechende Gerät bei eine kleine Fernseh -Firma vorbei bringen , die noch ihre kleine Betriebseigene Werkstatt haben.
man wirft den Jungs etwas in die Kaffeekasse mit der Bitte das Gerät einmal mit 110 Volt laufen zu lassen.
zur Grundausrüstung eines Sevice Fachbetriebes gehört ein Trenn - Regeltraffo der von 30 - 250 Volt einstellbar ist , somit auch mit 110 eingestellt werden kann .

Videorecorder Motoren laufen mit der Secundären Gleichspannung , haben somit kein Kontakt zu der 50/60 Hz geschichte .

Einzigst Plattenspieler laufen falsch und bei Mikrowellen mit drehbaren Teller , dreht sich der Teller schneller

gruss

Toni

Ein fetter Audioverstärker, den unser Marketing für eine Messe
in den USA mitgeschickt hatte, hat zum Beispiel 6 Tage
Dauer(voll)last an einem billigen 220/110 Wandler ohne
Probleme ausgehalten (obwohl mir am Anfang auch mulmig war) :smile:

Letztendlich musst du selbst wissen, ob du das Risiko eingehen
willst.

Gruß, DW.

Interessant alles.
Danke.

Zu:
„Videorecorder Motoren laufen mit der Secundären Gleichspannung, haben somit kein Kontakt zu der 50/60 Hz geschichte“…

Und was heisst das dann in der „Praxis“
in USA?