Deutschlands Kassen sind leer

hallo Camilla,
es geht hier nicht um Dein Lieblingsthema, sondern dartum, dass Millionen für einen unnötigen Blködsinn ausgegeben werden und an anderen Stellen fehlt.
bitte genau lesen.
Allerdings habe ich einen Fehler gemacht: ich habe das Wort Deutsche Familien verwendet… Das ist in der Verbinung mit dem ZdJ falsch. diese Leute haben auch die deutsche Staatsbürgerschaft… obwohl man es nicht vermuten würde…
grüße
Raimund

Hallo Raimund,

sondern dartum,
dass Millionen für einen unnötigen Blködsinn ausgegeben werden
und an anderen Stellen fehlt.

Was weisst Du denn schon wofuer der ZdJ Gelder ueberhaupt verwendet? Ich schaetze mal ausser ein paar unwahren Klischees in Einbildung, die Dir gerade so in den Kram passen, weisst Du rain gar nichts.

bitte genau lesen.
Allerdings habe ich einen Fehler gemacht: ich habe das Wort
Deutsche Familien verwendet… Das ist in der Verbinung mit dem
ZdJ falsch. diese Leute haben auch die deutsche
Staatsbürgerschaft… obwohl man es nicht vermuten würde…

Also doch! Du sagst, Du hast einen Fehler getan. Offenbar ein Freudscher Fehler? Anschliessend jedoch revidierst Du Dein Fehlereingestaendniss mindestens zur Haelfte durch Deine Mutmassung, man wuerde Mitgliedern im ZdJ ihre deutsche Staatsbuergerschaft nicht ansehen. Wie sieht man jemanden seine deutsche Staatsbuegerschaft an?

Du unterscheidest zwischen deutschen Mitgliedern im ZdJ und sonstigen Deutschen. Und im Kontext des vorherigen Postings von DIr offenbar auch zwischen beduerftigen deutschen Familien mit Mitgliedschaft im ZdJ und sonstigen beduerftigen deutschen Familien.

Nein, ich halte Dich nicht fuer einen Antidingsbums, ich halte Dich fuer jemanden der nicht mehr klar denken kann, sobald er das Wort Jude(n)/Israel/ZdJ hoert.

viele Gruesse, Peter

Auch dass es notwendiger ist, dem ZdJ 3 Mio zuzuschieben, als
notleidenden Famlien (Deutsche) zu helfen,

im zj sitzen auch deutsche oder irre ich mich da?

vollkommen richtig…
und deswegen habe ich mich auch verbessert.
War auch nicht so gemeint. Selbstverständlich haben Spiegel und Friedmann deutsche Pässe…
Ich meinete mit meinem Satz, dass hier Geld zur Förderung nebensächlicher leistungen verwendet wird. Es gäbe wesentlich wichtigere Ausgaben.
Ich könnte mir vorstellen, dass die jüdischen Gemeinden in D reich genug sind, den russischen (oder sonstigen) Juden die deutsche Sprache bei zu bringen. Oder sonstige Förderungen und Hilfen. So wie es in der jüdischen Religion Vorschrift ist.
Oder ist das Deutschlernen wichtiger, als die Sozialhilfe für notleidende Familien?
Ich halte Zahlungen in unserer heutigen Zeit (leere Kassen für dringend notwendige soziale Leistungen) an reiche Religionsgemeinschaften für mehr als daneben.
Grüße
Raimund

Moin lego,

ich habe Zweifel, dass sich der ZdJ überhaupt als Bestandteil der deutschen Gesellschaft versteht. Es scheint mir eher ein „wir und die“ Verhältnis zu sein.

Auf der HP des ZdJ in D erfährt man z.B. auch nichts über jüdisches Leben in D, dafür gibt es um so mehr Informationen zu Israel.

Sicher leisten die jüdischen Gemeinden einen großen Beitrag, z.B. aus Russland kommende Juden in ihre Gemeinden zu integrieren, aber wie gesagt, solange das ein „wir und die“ Verhältnis ist, dürfte das einer Integration in die deutsche Gesellschaft eher hinderlich sein und ich denke du weist so gut wie ich, dass das nicht nur etwas mit Religion zutun hat.

Gruss
Marion

Hallo Marion,

Auf der HP des ZdJ in D erfährt man z.B. auch nichts über
jüdisches Leben in D, dafür gibt es um so mehr Informationen
zu Israel.

Naja, das juedische Leben sollte der ZdJ auch den in den Gemeinden foerden, zum Beispiel ueber den ZWST. Informationen sind auf deren Seite Mangelware, das stimmt. Allerdings gibt der ZdJ die Juedische Allgemeine heraus und verlinkt wenigstens zu HaGalil. Wo HaGalil einerseits hervorragend ueber das Judentum an sich informiert, andererseits heftig Kritik uebt an der Politik des Staates Israel. Zumindestens aus der Perspektive der derzeitigen Regierung Israels ist es heftige Kritik, eine Taubenseite! Der ZdJ verlinkt zu ihr, wo HaGalil keine Gelder vom ZdJ erhaelt und ausser den politischen Seiten das Portal schlechthinfuer juedisches Leben in Mitteleuropa ist.

Sicher leisten die jüdischen Gemeinden einen großen Beitrag,
z.B. aus Russland kommende Juden in ihre Gemeinden zu
integrieren, aber wie gesagt, solange das ein „wir und die“
Verhältnis ist, dürfte das einer Integration in die deutsche
Gesellschaft eher hinderlich sein und ich denke du weist so
gut wie ich, dass das nicht nur etwas mit Religion zutun hat.

hmpf. natuerlich ist ein „wir und die“ immer hinderlich. diese trennung in „wir und die“ ist meines befindens unter nichtjuedischen deutschen staerker ausgepraegt. zumal welcher nichtjuedischer deutscher kennt schon privat juden? umgekehrt gilt dies fast immer, liegt einfach am zahlenverhaeltnis :smile:

der erhalt der trennung im kopfe in „wir und die“ wird durch gemeindeleben im gegensatz zu keinerlei bezug zu einer gemeinde meines erachtens nicht gefoerdert. weil einfach niemand in einer gemeinde lebt im sinne des arbeits- und wohnortes. wenn wir von ausnahmen (sehr sehr streng orthodox und abgeschieden oder eine juedische schule (Jeschiweh)) einmal absehen.

in den gemeinden aktive juden aus der ehemaligen SU und sonstige jued. gemeindemitglieder bzgl des lebens in einer gemeinde sind wesentlich besser integriert, als diejenigen ehemaligen sowjetischen juden, die nicht am gemeindeleben teilnehmen. ich meine das sagen zu koennen.

deutsche juden im sinne dessen, dass sie seit jahrzehnten in deutschland leben oder immer schon deutsche juden waren, sind eh integriert. alle anderen juden ausser besagten deutschen und aus der ehemaligen SU nach der wende sind gut integriert oder brauchen gar keine integration wie auch immer (israelis, amerikaner, briten, franzosen, … (bilden eh nur 1 prozent vielleicht aller juden in D))

die andere sache, im reli-brett, betraf ja nur aktive mission unter andersglaeubigen. dies ist fuer gemeinden aergerlich, aber ausser dem religioesen sinne so marginal, dass es einfach in unserer saekularen welt keine rolle spielt bzgl integration. hier hast du mich missverstanden oder ueberinterpretiert bzw ich war ausserstande es besser zu erlaeutern.

viele Gruesse, Peter

vollkommen konträr …
Hallo Raimund,

Ich meinete mit meinem Satz, dass hier Geld zur Förderung
nebensächlicher leistungen verwendet wird. Es gäbe wesentlich
wichtigere Ausgaben.

Als da waeren jeweils nach Deinem Verstaendniss?

Ich könnte mir vorstellen, dass die jüdischen Gemeinden in D
reich genug sind, den russischen (oder sonstigen) Juden die
deutsche Sprache bei zu bringen.

Ich kann mir lebhaft „vorstellen“, dass meine „Vorstellungen“ ueber den Reichtum der jued. Gemeinden in Deutschland wesentlich fundierter denn Deine Annahmen sind und dass unsere Vorstellungen wohl voellig kontraer zueinander sind.

Wenn ich es Dir pauschal mit einer Ja/Nein-Antwort sagen darf: Die jued. Gemeinden in Deutschland sind zu arm UND haben PARALLEL genuegend andere Aufgaben mit gerade den Juden aus der ehemaligen SU, als dass sie ihnen ellen deutsch beibringen koennten.

Ich halte Zahlungen in unserer heutigen Zeit (leere Kassen für
dringend notwendige soziale Leistungen) an reiche
Religionsgemeinschaften für mehr als daneben.

Verzeihung noch einmal!!!
Das ist ein Irrtum! Das Judentum in Deutschland ist KEINE reiche Religionsgemeinschaft.

Woher hast Du Deine Informationen/Annahmen eigentlich?

viele Gruesse, Peter

Moin lego,

Du hast die wichtigste Frage nicht beantwortet, nämlich in wiefern sich der ZdJ in D als Bestandteil der deutschen Gesellschaft sieht. Ich persönlich hab da eben meine Zweifel.

Zudem scheint der Informationsfluss nur von Israel zum ZdJ zu laufen, aber umgekehrt wohl nicht so richtig. So erschien unlängst in Haaretz ein Artikel in dem behauptet wurde, Israel sei das einzige Land auf der Welt, in dem die Jüdischen Gemeinden in den letzten Jahren noch gewachsen seien. Da fragt man sich doch, ist es für irgendwen peinlich, dass dies auch in D der Fall ist, dass man es verschweigen muss ?

Wo HaGalil einerseits hervorragend

ueber das Judentum an sich informiert, andererseits heftig
Kritik uebt an der Politik des Staates Israel. Zumindestens
aus der Perspektive der derzeitigen Regierung Israels ist es
heftige Kritik, eine Taubenseite! Der ZdJ verlinkt zu ihr, wo
HaGalil keine Gelder vom ZdJ erhaelt und ausser den
politischen Seiten das Portal schlechthinfuer juedisches Leben
in Mitteleuropa ist.

Vielleicht hätte man das Geld dann lieber Hagalil geben sollen. Hier erscheint es mir sinnvoller zum Nutzen der Allgemeinheit eingesetzt.

hmpf. natuerlich ist ein „wir und die“ immer hinderlich. diese
trennung in „wir und die“ ist meines befindens unter
nichtjuedischen deutschen staerker ausgepraegt.

Das mag schon sein, nur würde ich solchen nichtjüdischen Gruppen auch nicht grade Geld geben, um damit nicht gewollte Integration zu fördern.

zumal welcher

nichtjuedischer deutscher kennt schon privat juden? umgekehrt
gilt dies fast immer, liegt einfach am zahlenverhaeltnis :smile:

„Deutsche kennen“ und in die deutsche Gesellschaft integriert sein ist aber nun wirklich nicht grade das gleiche.

der erhalt der trennung im kopfe in „wir und die“ wird durch
gemeindeleben im gegensatz zu keinerlei bezug zu einer
gemeinde meines erachtens nicht gefoerdert. weil einfach
niemand in einer gemeinde lebt im sinne des arbeits- und
wohnortes. wenn wir von ausnahmen (sehr sehr streng orthodox
und abgeschieden oder eine juedische schule (Jeschiweh))
einmal absehen.

s.o. Integration ist nicht damit getan, Deutsche zu kennen. Wäre das so, dann hätten wir überhaupt kein Integrationsproblem in D, denn jeder Zugewanderte kennt sicher irgendeinen Deutschen.

in den gemeinden aktive juden aus der ehemaligen SU und
sonstige jued. gemeindemitglieder bzgl des lebens in einer
gemeinde sind wesentlich besser integriert, als diejenigen
ehemaligen sowjetischen juden, die nicht am gemeindeleben
teilnehmen. ich meine das sagen zu koennen.

kannst du das auch begründen ? Mein gesunder Menschenverstand sagt mir nämlich das Gegenteil, dass Leute, die in eher nicht integrierten Gruppen als Zuwanderer aufgefangen werden es auch schwerer haben, sich selbst zu integrieren, weil ihre Bedürfnisse nach sozialen Kontakten in diesen Gruppen weitestgehend befriedigt werden. Zudem werden sie gleich mit dem Beurteilungssystem dieser Gruppe gegenüber der Gesellschaft, in der sie sich befinden konfrontiert, und müssen eventuell mit ihrer neu gefunden Bezugsgruppe brechen, wenn sie zu einer „eigenen“, auf ihren eigenen Erfahrungen beruhenden Beurteilung der Gesellschaft, in der sie sich neu befindne, kommen sollten. Die damit verbundene Gefahr der Isolierung aus der neu gefundenen Gruppenzugehörigkeit werden die wenigsten in Kauf nehmen wollen. Da kaut man sicher lieber Vorgesetztes nach und verinnerlicht es irgendwann.

Dies sauge ich mir übrigens auch nicht selbst aus den Fingern, sondern es gibt recht gute Untersuchungen zum Thema Migration und Integration, bzw. Bedingungen für gelungene Integration.

die andere sache, im reli-brett, betraf ja nur aktive mission
unter andersglaeubigen. dies ist fuer gemeinden aergerlich,
aber ausser dem religioesen sinne so marginal, dass es einfach
in unserer saekularen welt keine rolle spielt bzgl
integration. hier hast du mich missverstanden oder
ueberinterpretiert bzw ich war ausserstande es besser zu
erlaeutern.

Nein, da sind wir uns schon einig. Um die rein religiösen Aspekte geht es mir hier gar nicht. Dass Menschen unterschiedlichster Religionszugehörigkeiten in diese Gesellschaft integriert sein können, weiss ich selbst und ich sehe keinen Grund, warum das bei Juden nicht der Fall sein sollte. Die Frage war nur, ob der ZdJ diese Integration eher fördert oder verhindert.

Gruss
Marion

Zentralrat der Muslime…
Hi!

Es ist zwar keine Antwort auf Dein Posting, aber es bezieht sich schon auf den Thread.

Ich weiß nicht, ob es so etwas überhaupt gibt, allerdings weiß ich sehr gut, dass auch in unseren islamischen Gemeinden nicht unwesentlich viele Personen vertreten sind, die einen deutschen Pass haben!

Und wenn ich mir die islamische Gemeinde in Duisburg - Rheinhausen ansehe, weiß ich, dass die immerhin eine eine wunderschöne Kindertagesstätte gebaut haben (ein besonderer Wert wurde auf deutschsprachige Erzieherinnen gelegt, damit die Kids vernünftig auf die Schule vorbereitet werden!).

In einer kleinen Stadt am Niederrhein (Rheinberg) hat der Stadtrat der dort ansässigen islamistischen Gemeinde die Genehmigung für eine Moschee in einem Gewerbegebiet (!) dagegen untersagt. Die Leute wollten kein Minarett, keinen Muezzin (schreibt der sich so?) - die wollten nur eine Stelle, an der gemeinsam gebetet werden kann…

Ohne, dass ich jetzt in die antisemitische Ecke geschoben werden möchte - ich glaube nicht, dass die Genehmigung für eine Synagoge ebenfalls verweigert worden wäre…

Grüße
Guido

Hi!

Es ist zwar keine Antwort auf Dein Posting, aber es bezieht
sich schon auf den Thread.

Ich weiß nicht, ob es so etwas überhaupt gibt, allerdings weiß
ich sehr gut, dass auch in unseren islamischen Gemeinden nicht
unwesentlich viele Personen vertreten sind, die einen
deutschen Pass haben!

Und wenn ich mir die islamische Gemeinde in Duisburg -
Rheinhausen ansehe, weiß ich, dass die immerhin eine eine
wunderschöne Kindertagesstätte gebaut haben (ein besonderer
Wert wurde auf deutschsprachige Erzieherinnen gelegt, damit
die Kids vernünftig auf die Schule vorbereitet werden!).

hallo Guido,
ich könntewetten darauf, dass die kein Geld vom Staat erhalten haben. Das war mit Sicherheit Eigenleistung.

In einer kleinen Stadt am Niederrhein (Rheinberg) hat der
Stadtrat der dort ansässigen islamistischen Gemeinde die
Genehmigung für eine Moschee in einem Gewerbegebiet (!)
dagegen untersagt. Die Leute wollten kein Minarett, keinen
Muezzin (schreibt der sich so?) - die wollten nur eine Stelle,
an der gemeinsam gebetet werden kann…

Das war mir klar (ungleiche Behandlung)

Ohne, dass ich jetzt in die antisemitische Ecke geschoben
werden möchte - ich glaube nicht, dass die Genehmigung für
eine Synagoge ebenfalls verweigert worden wäre…

Tröste Dich: ich zähle hier im www bei einigen als Antisemit. Das ist man in dem Augenblick, in dem man die Interessen bestimmter Kreise stört, bzw. Kritik übt.
Ich kann damit leben.
Grüße
Raimund

Hi!

ich könntewetten darauf, dass die kein Geld vom Staat erhalten
haben. Das war mit Sicherheit Eigenleistung.

Ein Teil wurde mit Sicherheit bezuschusst (wie andere Elterninitiativ-Einrichtungen auch)! Allerdings bin ich mir sicher, dass sich dieser bei einer Stadt, die derart pleite ist, wie Duisburg eher auf ein Minimum beschränkte…
Ich habe mir die Einrichtung mal auf Einladung eines evangelischen Pastors (! - es gibt so etwas wie ein Miteinander) ansehen dürfen und war ziemlich angetan von der Austattung…

Das war mir klar (ungleiche Behandlung)

Ich habe nicht gesagt, dass es so ist - nur ist mir bei all den Synagogen, die in den letzten Jahren bei uns neu gebaut wurden nie aufgefallen, dass da auch nur ein Wort drüber verloren wurde (dagegen geht jede neue potenzielle Moschee vorher breit durch die Medien).
Ich denke auch nicht, dass man jetzt den Juden Steine in den Weg legen sollte, nur wäre ich dafür, dass auch den anderen Religionen die Steine aus dem Weg geräumt würden (dass sage ich als Atheist)!

Tröste Dich: ich zähle hier im www bei einigen als Antisemit.
Das ist man in dem Augenblick, in dem man die Interessen
bestimmter Kreise stört, bzw. Kritik übt.
Ich kann damit leben.

Ich halte Dich für einen eher spontanen Menschen. Vielleicht solltest Du Dir das ein oder andere Posting vorher noch einmal durchlesen, bevor Du es (manchmal etwas unglücklich) ins Brett setzt… :wink:

Nix für Ungut

Grüße
Guido

dieses posting enthält satire.

Ich könnte mir vorstellen, dass die jüdischen Gemeinden in D
reich genug sind,

juden sind immer reich. wie kommen diese schmarotzer dazu, von korrekten fleißigen deutschen wie dir geld einzutreiben!

Oder ist das Deutschlernen wichtiger, als die Sozialhilfe für
notleidende Familien?

deutschlernen für einwanderer kann man vernachlässigen. besser sie können gar kein deutsch, denn denn entstehen aus einwanderern billige arbeitskräfte, denn als analphabet taugt man nur zur putzfrau und zum straßenkehrer. wenn die auch noch deutsch können, so gut wie du zum beispiel, wer weiß, vielleicht erlernen die dann noch normale berufe und werden zur konkurrenz! das darf nicht sein. am besten man verbietet ihnen das deutschsprechen gleich ganz.

lehit’

‚Interessen bestimmter Kreise‘
Hallo Raimund,

Ohne, dass ich jetzt in die antisemitische Ecke geschoben
werden möchte - ich glaube nicht, dass die Genehmigung für
eine Synagoge ebenfalls verweigert worden wäre…

p.s. das ist eine andere sache, dass leute wie zum beispiel der bayrische innenminister eher antimuslimisch sind und moscheen verhindern moechten, am liebsten per gesetz. ich habe den herren dazu einmal halb privat erlebt, ich haette kotz… koennen.

Tröste Dich: ich zähle hier im www bei einigen als Antisemit.
Das ist man in dem Augenblick, in dem man die Interessen
bestimmter Kreise stört, bzw. Kritik übt.
Ich kann damit leben.

Das ist Unsinn.

Erstens:
Wer haelt Dich denn hier fuer einen Antidingsbums bzw wohl eher, wen haelst Du fuer einen der Dich fuer einen Antidingsbums haelt?

Zweitens:
Es kommt darauf an wie Du Kritik uebst. Und da sind Dir mehr als 5 dutzend groebere Faux Pas bis wahrhaft haessliche Sachen im letzten halben Jahr herausgerutscht wie:

Verbreitung von daemlichen und unwahren Klischees, gewisse Formulierungen, uebelste Verschwoerungstheorien, Verbreitung islamistischer Blut- und Hassseiten bis hin zu Meinungen von Dir wie „Ein jeder erhaelt das, was er verdient“ als Kommentar zu einer Grabschaendung.

Im uebrigen hast Du Dich bzgl sonstiger Einwanderung oder der deutschen Staatsbuergerschaft von muslimischen oder schwarzfarbigen Menschen ebenso zuweilen haesslich geaeussert, bis hin zu Worten wie,

ich zitiere Dich Raimund:

„… Wenn fremde Kulturen so zahlenmäßig überhand nehmen, dass die Lebensweise und Kultur des Gastgeberlandes verändert wird. Man kann es auch vom genetischem Standpunkt aus sehen: also wenn die fremden Gene so dominant werden, dass sie die einheimischen Gene unterdrücken. B.: wenn Afrika ca. 30.000 Menschen nach D. schickt und die sich mit der Bevölkerung vermischen, ist D. am Ende. …“

Fremde Gene von 30 000 Menschen machen Deutschland kaputt?

wenn jemand Dich Raimund fuer angefuellt mit rassistischen allgemein und antisemitischen Klischees speziell haelt, dann kann ich es dieser Person nicht verdenken. wen wundert´s auch?

deswegen ist man allerdings noch lange kein antisemit, selbst wenn man mit diesen klischees und vorstellungen angefuellt ist.

viele gruesse, Peter

warum musst Du alles…
was irgendwie mit Kritik zu tun hat in den Dreck ziehen?
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

was irgendwie mit Kritik zu tun hat in den Dreck ziehen?

Das tut Lehitraot wahrscheinlich hier konkret, weil Du aufgrund von reinen Annahmen aufgrund wahrscheinlich reiner „gewisser“ Voreingenommenheit" Unwahrheit auftischt.

Siehe meine Antwort hier dazu:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

beantworte mir doch einmal die Fragen, die ich Dir dort gestellt habe! binso gespannt.

Vielleicht aber ist Lehitraot von Dir aber auch nur voreingenommen aufgrund Deiner sonstigen Art, die ich Dir hier in Kurzform dargestellt habe:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

ich meine, das kann man Lehitraot nachsehen, oder?

mfg peter

Ich seh das so…
Hallo Raimund,

3 Millionen werden für jeden Scheiss locker gemacht nur nicht für das wofür sie gebraucht werden.

Aber es gab da mal Zeiten in denen Juden eigentlich „Deutsche jüdischen Glaubens“ waren.
Daher finde ich deine Polemisierungen ziemlich daneben, auch wenn ich der Meinung bin, dass man die Mittel anderswo besser hätte verwenden können.

Gruß Ivo

Hallo Marion,

Du hast die wichtigste Frage nicht beantwortet, nämlich in
wiefern sich der ZdJ in D als Bestandteil der deutschen
Gesellschaft sieht. Ich persönlich hab da eben meine Zweifel

oh :smile:
entweder habe ich diese Frage ueberlesen, Du hast sie ja auch nicht als Deine Dir wichtigste Frage kenntlich gemacht *g*, oder ich stimme mit Dir ueberein oder aber ich wich aus. wer weiss wer weiss … *g*

unlängst in Haaretz ein Artikel in dem behauptet wurde, Israel
sei das einzige Land auf der Welt, in dem die Jüdischen
Gemeinden in den letzten Jahren noch gewachsen seien. Da fragt
man sich doch, ist es für irgendwen peinlich, dass dies auch
in D der Fall ist, dass man es verschweigen muss ?

Dass dies unrichtig ist, siehe juedische Gemeinden in D, wissen wir alle.

Wo HaGalil einerseits hervorragend
ueber das Judentum an sich informiert, andererseits heftig
Kritik uebt an der Politik des Staates Israel. Zumindestens
aus der Perspektive der derzeitigen Regierung Israels ist es
heftige Kritik, eine Taubenseite! Der ZdJ verlinkt zu ihr, wo
HaGalil keine Gelder vom ZdJ erhaelt und ausser den
politischen Seiten das Portal schlechthinfuer juedisches Leben
in Mitteleuropa ist.

Vielleicht hätte man das Geld dann lieber Hagalil geben
sollen. Hier erscheint es mir sinnvoller zum Nutzen der
Allgemeinheit eingesetzt.

Das ist eine Sache des ZdJ hier zu entscheiden. Dennoch fliesst der Grossteil der Gelder von ihm letztlich der Integration zu. Einig sind wir uns, dass der ZdJ zuweilen die Debatte anheizt, Du weisst schon.

hmpf. natuerlich ist ein „wir und die“ immer hinderlich. diese
trennung in „wir und die“ ist meines befindens unter
nichtjuedischen deutschen staerker ausgepraegt.

Das mag schon sein, nur würde ich solchen nichtjüdischen
Gruppen auch nicht grade Geld geben, um damit nicht gewollte
Integration zu fördern.

lol :smile:
Abgesehen von dumpfbackigen Deutschen bzgl des Judentums gibt es aber eine ganze Menge (ziemlich viel) von Deutschen, die nichts, aber auch absolut gar nichts von Juden oder besser vom Judentum kennen, ausser unwahre Klischees, Anwuerfe und sogar unzutreffende Anschuldigungen bzgl Israel. So a la „Alle Juden haben Schuld am Nahostkonflikt und es ist genau das gleiche wie …“

zumal welcher
nichtjuedischer deutscher kennt schon privat juden? umgekehrt
gilt dies fast immer, liegt einfach am zahlenverhaeltnis :smile:

„Deutsche kennen“ und in die deutsche Gesellschaft integriert
sein ist aber nun wirklich nicht grade das gleiche.

stimmt. mittelbar zieht denoch das eine das andere nach sich.

der erhalt der trennung im kopfe in „wir und die“ wird durch
gemeindeleben im gegensatz zu keinerlei bezug zu einer
gemeinde meines erachtens nicht gefoerdert. weil einfach
niemand in einer gemeinde lebt im sinne des arbeits- und
wohnortes. wenn wir von ausnahmen (sehr sehr streng orthodox
und abgeschieden oder eine juedische schule (Jeschiweh))
einmal absehen.

s.o. Integration ist nicht damit getan, Deutsche zu kennen.
Wäre das so, dann hätten wir überhaupt kein
Integrationsproblem in D, denn jeder Zugewanderte kennt sicher
irgendeinen Deutschen.

Ich rede ja auch nicht von „kennen“, sondern von integriert sein im allgemeinsten und speziell auch privaten Kontakt pflegen zu nichtjuedischen Deutschen. Auch von „sich weitestgehend wohl fuehlen, integriert fuehlen, deutsch sprechend“. Ich rede nicht von „ein paar nichtjuedische Deutsche kennen“!

in den gemeinden aktive juden aus der ehemaligen SU und
sonstige jued. gemeindemitglieder bzgl des lebens in einer
gemeinde sind wesentlich besser integriert, als diejenigen
ehemaligen sowjetischen juden, die nicht am gemeindeleben
teilnehmen. ich meine das sagen zu koennen.

kannst du das auch begründen ? Mein gesunder Menschenverstand
sagt mir nämlich das Gegenteil, dass Leute, die in eher nicht
integrierten Gruppen als Zuwanderer aufgefangen werden es auch
schwerer haben, sich selbst zu integrieren, weil ihre
Bedürfnisse nach sozialen Kontakten in diesen Gruppen
weitestgehend befriedigt werden.

Die Gemeinden sind imho jedoch eher integriert anders als Du hier schreibst/meinst: „… die in eher nicht integrierten Gruppen …“. Mit Aussnahmen.

Meine Begruendung: Die 6 ehemaligen sowjetrussischen Juden, 2 israelische Juden und zwei deutsche Juden, die ich in meinem privaten, und zwar privaten persoenlich befreundeten Kreis, hinein kenne, das sind alle Juden die ich als mir privat bekannt nenne, sind in Gemeinden zugange und bestens integriert. Sprechen deutsch, pflegen Umgang mit nichtjuedischen Nachbarn aus ihrer Umgebung, heiraten, studieren, wohnen und arbeiten hier. Diejenigen ca. 4 dutzend Juden, die ich weiter per Handschlag und Namen kenne durch haeufiges Sehen und beilaeufigen Smalltalk, sind in Gemeinden aktiv und machen mir alles andere als einen nicht integrierten Eindruck. Von diesen sind natuerlich viele aus der ehemaligen SU nach D gekommen. Ich rede hier nicht von Cyber- oder Telefonkontakten. Ein Beispiel noch, eine sephardische Juedin aus Marrokko floh einst nach Israel und lebte dort einige Jahre. Dann zog sie aus Liebesgruenden nach Deutschland und lebt hier gerne seit fast 2 Jahrzehnten mit nur noch einem deutschen Pass. Ich fragte sie einmal, wie eine sephardische und israelische Juedin, aus Marrokko stammend, ins kalte und aschkenaschische Deutschland finden koennte. Reicht das?

Zudem werden sie gleich mit
dem Beurteilungssystem dieser Gruppe gegenüber der
Gesellschaft, in der sie sich befinden konfrontiert, und
müssen eventuell mit ihrer neu gefunden Bezugsgruppe brechen,
wenn sie zu einer „eigenen“, auf ihren eigenen Erfahrungen
beruhenden Beurteilung der Gesellschaft, in der sie sich neu
befindne, kommen sollten. Die damit verbundene Gefahr der
Isolierung aus der neu gefundenen Gruppenzugehörigkeit werden
die wenigsten in Kauf nehmen wollen. Da kaut man sicher lieber
Vorgesetztes nach und verinnerlicht es irgendwann.

Das liest sich mir wie eine voreingenomme Unwahrheit ueber das, was in Gemeinden oder unter Juden erzaehlt wird. Aus realen Kontakten habe ich noch keinen Juden erlebt, der mal so salopp ueber Deutschland pauschal schimpft. Da sollten nichtjuedische Deutsche nicht ihr Denken eins zu eins vice versa auf juedische Deutsche oder in Deutschland lebende Juden uebertragen :wink:
Es ist nicht alles prima als Minderheit hierzulande, aber ich meine zu wissen, dass die Mehrheit der Juden hierzulande sich wesentlich wohler fuehlt als nichtjuedische Deutsche falsch mutmassend durch andere Eindruecke durch die Presse und durch Voreingenommenheit.

da sind wir uns schon einig. Um die rein religiösen
Aspekte geht es mir hier gar nicht. Dass Menschen
unterschiedlichster Religionszugehörigkeiten in diese
Gesellschaft integriert sein können, weiss ich selbst und ich
sehe keinen Grund, warum das bei Juden nicht der Fall sein
sollte. Die Frage war nur, ob der ZdJ diese Integration eher
fördert oder verhindert.

Mithin hast Du mich mittlerweile verstanden, bzgl des anderen Aspektes im Relibrett hier

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

wo Du leider meine Fragen an Dich nicht mehr beantwortest hast.

und ziehst Du (das ist meine wichtigste Frage) nun folgendes zurueck?:

„… 14.12.2002 21:37 Uhr …stimmt ja wohl nicht so ganz, zumindest nicht nachdem was du bislang so erzählt hast. …“

viele Gruesse, Peter

Hallo,

deutschlernen für einwanderer kann man vernachlässigen. besser
sie können gar kein deutsch, denn denn entstehen aus
einwanderern billige arbeitskräfte, denn als analphabet taugt
man nur zur putzfrau und zum straßenkehrer. wenn die auch noch
deutsch können, so gut wie du zum beispiel, wer weiß,
vielleicht erlernen die dann noch normale berufe und werden
zur konkurrenz! das darf nicht sein. am besten man verbietet
ihnen das deutschsprechen gleich ganz.

Diese Einlassung kann ich nicht als Satire verstehen. Es ist aus dem Text heraus auch keine.

Kann jemand in die USA einreisen, sich dort niederlassen auf Dauer ohne Sprachkenntnisse, ohne Arbeitsplatz und dann sofort die Sozialleistungen beanspruchen ? Ist dies in Kanada, in Australien, in Frankreich, der Türkei, Polen, Russland oder auch in Israel möglich ?

Und wir haben nun einmal - vor allem türkische Gruppen in Städten - und ich weiss von was ich ausgehe - da sind die Kinder heute die Dolmetscher ihrer schon teilweise seit zwanzig Jahren in DE lebenden Eltern. Die türkischen Frauen können meist die Sprache, weil sie einkaufen, aber viele Männer können sich auch nach zwanzig Jahren nicht in deutsch verständigen. Und was heute aus Russland, Rumänien oder Polen kommt kann auch kein Deutsch.

Diese Generation kann nun nicht Hoheitsaufgaben übernehmen, wenn sie nicht einmal ein Formlar lesen kann. Wir dürfen doch aber erwarten, dass sich ein Ausländer bemüht, wenn er in unserem Land leben will, die Sprache zu erlernen und zwar bevor er kommt.

Und wer will und in unserem Land sogar aufgewachsen ist, kann in unserem Land jeden Beruf ausüben und hat alle Chancen für den Aufstieg. Da würde ich aus der Ferne von Israel mir mal einige Gedanken machen, ob Israel so großzügig mit palästinensischen Kindern umgeht oder ob nicht bei Euch die moderne Sklavenhaltung ( Ausbeutung durch fehenden Ausbildung) aufgebaut wird. Bei uns triffst Du an allen Orten, ob öffentliche Verwaltung, Organisationen, in freien Berufen (Anwälte, Ärzte, Steuerberater (Beispiele)), Banken und Sparkassen junge Ausländer an, die noch keinen deutschen Pass haben. Macht das zuerst mal vor.

Wir sind nicht mehr das DE von 1945.

Gruss Günter

hoi,

Du hast die wichtigste Frage nicht beantwortet, nämlich in
wiefern sich der ZdJ in D als Bestandteil der deutschen
Gesellschaft sieht. Ich persönlich hab da eben meine Zweifel

oh :smile:
entweder habe ich diese Frage ueberlesen, Du hast sie ja auch
nicht als Deine Dir wichtigste Frage kenntlich gemacht *g*,
oder ich stimme mit Dir ueberein oder aber ich wich aus. wer
weiss wer weiss … *g*

lego du Schwätzer, das ist aber auch keine Antwort auf meine Frage *grrrrr*

unlängst in Haaretz ein Artikel in dem behauptet wurde, Israel
sei das einzige Land auf der Welt, in dem die Jüdischen
Gemeinden in den letzten Jahren noch gewachsen seien. Da fragt
man sich doch, ist es für irgendwen peinlich, dass dies auch
in D der Fall ist, dass man es verschweigen muss ?

Dass dies unrichtig ist, siehe juedische Gemeinden in D,
wissen wir alle.

Und wieso wissen es die Israelis nicht ? Schlecht recherchiert oder absichtlich unterschlagen ? Da D nicht grade Kleinkleckersdorf ist tippe ich mal auf letzteres…woran sich die nächste Frage anschließt: Warum ? Vielleicht damit an gewissen Vorurteilen bezüglich D nicht gekratzt wird ?

Vielleicht hätte man das Geld dann lieber Hagalil geben
sollen. Hier erscheint es mir sinnvoller zum Nutzen der
Allgemeinheit eingesetzt.

Das ist eine Sache des ZdJ hier zu entscheiden.

Sorry, aber ich denke, es ist doch wohl die Sache der Deutschen Regierung und entfernt des Steuerzahlers zu entscheiden, wo öffentliche Gelder hinfließen.

Dennoch

fliesst der Grossteil der Gelder von ihm letztlich der
Integration zu.

Und in welcher Form ?

Abgesehen von dumpfbackigen Deutschen bzgl des Judentums gibt

es aber eine ganze Menge (ziemlich viel) von Deutschen, die
nichts, aber auch absolut gar nichts von Juden oder besser
vom Judentum kennen, ausser unwahre Klischees, Anwuerfe und
sogar unzutreffende Anschuldigungen bzgl Israel. So a la „Alle
Juden haben Schuld am Nahostkonflikt und es ist genau das
gleiche wie …“

Tja, siehst du, und genau solche dumpfbackigen Juden bezüglich Deutschland meine ich nunmal im ZdJ zu sehen.

„Deutsche kennen“ und in die deutsche Gesellschaft integriert
sein ist aber nun wirklich nicht grade das gleiche.

stimmt. mittelbar zieht denoch das eine das andere nach sich.

Nicht automatisch.

Ich rede ja auch nicht von „kennen“, sondern von integriert
sein im allgemeinsten und speziell auch privaten Kontakt
pflegen zu nichtjuedischen Deutschen. Auch von „sich
weitestgehend wohl fuehlen, integriert fuehlen, deutsch
sprechend“. Ich rede nicht von „ein paar nichtjuedische
Deutsche kennen“!

Wie groß ist denn der Anteil der Leute in jüdischen Gemeinden, die Deutsch als Muttersprache sprechen, in dieser Gesellschaft aufgewachsen sind und somit als Mittler für die Zuwanderer in die deutsche Sprache und Gesellschaft fungieren können ?

Meine Begruendung: Die 6 ehemaligen sowjetrussischen Juden, 2
israelische Juden und zwei deutsche Juden, die ich in meinem
privaten, und zwar privaten persoenlich befreundeten Kreis,
hinein kenne, das sind alle Juden die ich als mir privat
bekannt nenne, sind in Gemeinden zugange und bestens
integriert. Sprechen deutsch, pflegen Umgang mit
nichtjuedischen Nachbarn aus ihrer Umgebung, heiraten,
studieren, wohnen und arbeiten hier. Diejenigen ca. 4 dutzend
Juden, die ich weiter per Handschlag und Namen kenne durch
haeufiges Sehen und beilaeufigen Smalltalk, sind in Gemeinden
aktiv und machen mir alles andere als einen nicht integrierten
Eindruck. Von diesen sind natuerlich viele aus der ehemaligen
SU nach D gekommen. Ich rede hier nicht von Cyber- oder
Telefonkontakten. Ein Beispiel noch, eine sephardische Juedin
aus Marrokko floh einst nach Israel und lebte dort einige
Jahre. Dann zog sie aus Liebesgruenden nach Deutschland und
lebt hier gerne seit fast 2 Jahrzehnten mit nur noch einem
deutschen Pass. Ich fragte sie einmal, wie eine sephardische
und israelische Juedin, aus Marrokko stammend, ins kalte und
aschkenaschische Deutschland finden koennte. Reicht das?

Jein, dass du der Meinung bist, die meisten Gemeindemitglieder seien in die deutsche Gesellschaft integriert, wusste ich ja auch schon vorher :smile:

Zudem werden sie gleich mit
dem Beurteilungssystem dieser Gruppe gegenüber der
Gesellschaft, in der sie sich befinden konfrontiert, und
müssen eventuell mit ihrer neu gefunden Bezugsgruppe brechen,
wenn sie zu einer „eigenen“, auf ihren eigenen Erfahrungen
beruhenden Beurteilung der Gesellschaft, in der sie sich neu
befindne, kommen sollten. Die damit verbundene Gefahr der
Isolierung aus der neu gefundenen Gruppenzugehörigkeit werden
die wenigsten in Kauf nehmen wollen. Da kaut man sicher lieber
Vorgesetztes nach und verinnerlicht es irgendwann.

Das liest sich mir wie eine voreingenomme Unwahrheit ueber
das, was in Gemeinden oder unter Juden erzaehlt wird.

Lieber lego, das sind sozialwissenschaftliche Studien bezüglich Zuwanderungsgruppen und Integrationsbedingungen und weder speziell auf das Judentum, noch auf jüdische Gemeinden gemüntzt. Ein ähnliches Phänomen wie hier Integration erschwert wird ist, dass z.B. festgestellt wurde, dass türkische Kinder der dritten Generation in D schlechter Deusch sprechen als türkische Kinder der 2. Generation, die sie bereits in einem türkisch sprechenden Umfeld, mit türkischem TV, Gemeinden etc. aufwachsen. Diese Bedingugenn hatte die 2. Generation nicht, sie war wesentlich mehr darauf angewiesen Deutsch zu lernen, da es kein anderes Umfeld gab. Ähnliche Phänome hast du z.B. in den USA wo Zuwanderer beispielsweise Asiatischer oder Südamerikanischer Herkunft ebenfalls von den bereits in den USA lebenden „Gemeinden“ ehemaliger Landsleute aufgenommen werden und somit kaum Integration in die Gesamtgesellschaft stattfindet.

Aus

realen Kontakten habe ich noch keinen Juden erlebt, der mal so
salopp ueber Deutschland pauschal schimpft. Da sollten
nichtjuedische Deutsche nicht ihr Denken eins zu eins vice
versa auf juedische Deutsche oder in Deutschland lebende Juden
uebertragen :wink:

Wo bitte hätte ich behauptet, Juden würden pauschal auf Deutschland schimpfen ? Mir scheint, hier überträgst eher du dein Denken.

Es ist nicht alles prima als Minderheit hierzulande,

Nun ja, genau hier wirds interessant. Sicher ist das Judentum eine religiöse Minderheit in D, genau wie alle anderen Religionen, die nicht den beiden christlichen Hauptkirchen angehören. Die Frage ist allerdings, ob Juden in D sich darüber hinaus als Minderheit verstehen…falls ja, wäre das z.B. ein Zeichen dafür, dass sie nicht integriert sind, bzw. sich nicht integriert fühlen.

aber ich

meine zu wissen, dass die Mehrheit der Juden hierzulande sich
wesentlich wohler fuehlt als nichtjuedische Deutsche
falsch mutmassend durch andere Eindruecke durch die Presse und
durch Voreingenommenheit.

Ganz genau, und das öffentliche Sprachrohr der jüdischen Gemeinden in D ist nunmal der ZdJ und somit die Herren Spiegel und Friedmann. Wenn diese Herren nun den Eindruck erwecken, D sei für Juden so ziemlich das hinterletzte Land um sich darin wohl zu fühlen, und du sagst, dass dieses Gefühl von vielen Juden in D nicht geteilt wird, dann kann man dahinter nur Absicht vermuten oder ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Basis, die diese Herren ja wohl eigentlich vertreten wollen.

da sind wir uns schon einig. Um die rein religiösen
Aspekte geht es mir hier gar nicht. Dass Menschen
unterschiedlichster Religionszugehörigkeiten in diese
Gesellschaft integriert sein können, weiss ich selbst und ich
sehe keinen Grund, warum das bei Juden nicht der Fall sein
sollte. Die Frage war nur, ob der ZdJ diese Integration eher
fördert oder verhindert.

Mithin hast Du mich mittlerweile verstanden, bzgl des anderen
Aspektes im Relibrett hier

ok, also Schlenker zurück zum Religbrett.
Dort hast du das jüdische Gemeindeleben in D (genau da findet meiner Meinung nach Religionsausübung statt) als eher nach außen Abgeschlossen, desinteressiert bis abweisend nicht-jüdischen Menschen gegenüber etc. skizziert. Also frage ich mich eben, wie ausgerechnet dort dann Integration von Zuwanderen in die nicht-jüdische deutsche Gesellschaft gefördert werden soll. Nun verstanden wie ich das meinte ?

wo Du leider meine Fragen an Dich nicht mehr beantwortest
hast.

Such dir die zwei wichtigesten raus und ich werde mich bemühen :smile:

und ziehst Du (das ist meine wichtigste Frage) nun folgendes
zurueck?:

„… 14.12.2002 21:37 Uhr …stimmt ja wohl nicht so ganz,
zumindest nicht nachdem was du bislang so erzählt hast.
…“

siehe oben. Ich hoffe, die Verbindung ist jetzt deutlicher geworden.

Gruss
Marion

Juchhu Marion!

oh :smile:
entweder habe ich diese Frage ueberlesen, Du hast sie ja auch
nicht als Deine Dir wichtigste Frage kenntlich gemacht *g*,
oder ich stimme mit Dir ueberein oder aber ich wich aus. wer
weiss wer weiss … *g*

lego du Schwätzer, das ist aber auch keine Antwort auf meine
Frage *grrrrr*

Naja, hihi, weiter unten stand doch ein wenig dazu, also ZdJ-bezogen. Ehrlich gesagt, ich weiss nicht inwiefern sich die Vorstandsmitglieder des ZdJ sich als Teil der deutschen Gesellschaft verstehen. Es ist mir auch eigentlich herzlich egal. Wo ich weiter den Eindruck habe dass viele Deutsche viel zu viel auf den ZdJ achten und dabei auch noch nur Teilaspekte des ZdJ wahrnehmen.

unlängst in Haaretz ein Artikel in dem behauptet wurde, Israel
sei das einzige Land auf der Welt, in dem die Jüdischen
Gemeinden in den letzten Jahren noch gewachsen seien. Da fragt
man sich doch, ist es für irgendwen peinlich, dass dies auch
in D der Fall ist, dass man es verschweigen muss ?

Dass dies unrichtig ist, siehe juedische Gemeinden in D,
wissen wir alle.

Und wieso wissen es die Israelis nicht ? Schlecht recherchiert
oder absichtlich unterschlagen ? Da D nicht grade

Ich glaubem, sie wissen es schon. Herrje(sses :smile:, ein Artikel in der HaAretz und die Wahrnehmung des ZdJ hierzulande *g*
Wer sagt denn, dass die Israelis es nicht wissen? :smile:

Kleinkleckersdorf ist tippe ich mal auf letzteres…woran sich
die nächste Frage anschließt: Warum ? Vielleicht damit an
gewissen Vorurteilen bezüglich D nicht gekratzt wird ?

Nein, das glaube ich nicht. Das ist so pauschal eher irrige deutsche Einbildung. Was sind schon 100 000 Juden in Deutschland zu New York fuer Israelis? Was interessiert Israelis schon Deutschland oder England oder Italien oder Schweden, wenn sie keinen eigenen Bezug dorthin haben? Was interessieren mich buddhistische Gemeinden in Ungarn *g*? Was interessiert schon meine Baeckerin die Wahlen zum europaeischen Parlament, die geht nicht mal zur Bundestagswahl. So sieht es doch aus.

Natuerlich ist es eine andere Wahrheit dass manche juedische Kreise moeglichst viele Juden zur Aliyah bringen wollen, nach IL zu gehen. Diese wenigen politischen oder religioesen Gruppierungen sind aber zahlenmaessig nicht stark. Und da ist es auch egal, ob jued. Gemeinden in Deutschland oder in Frankreich wachsen, solange diese Juden woanders als in Israel Gemeinden vergroessern.

Das ist eine Sache des ZdJ hier zu entscheiden.

Sorry, aber ich denke, es ist doch wohl die Sache der
Deutschen Regierung und entfernt des Steuerzahlers zu
entscheiden, wo öffentliche Gelder hinfließen.

Die deutsche Regierung hat nicht und wird auch nicht eine private Seite wie HaGalil unterstuetzten,leider. Wie war das mit dem Unternehmen „Der Aufstand der Unfaehigen“? Da wurde im Verlauf des unfaehigen Aufstandes ein Buero/Callcenter eingerichtet mit ca. 10 Angestellten um Anzeigen aufzunehmen von Buergern gegen rechte Propaganda, rechte strafrechtlich relevante Seiten im Netz (ganz allgemein rechts-aussen-rassistisch). Dafuer wurden zig zehntausene Euro ausgebeben, Erfolg nahe Null! Die angezeigten Seiten konnte man an einer Hand ablesen. Wahr ist, knapp die Haelfte (oder war es ein Drittel?) aller Anzeigen gegen neonazistische und rassistische Seiten kamen und kommen ueber HaGalil. Aber fuer HaGalil keinen Penny. Das obige Projekt wurde nach einem halben Jahr wegen Null Erfolg eingestellt. Bei HaGalil waere das Geld dafuer besser aufgehoben. Schreibe einmal der Bundesregierung dies! Hat mit dem ZdJ herzlich wenig zu tun.

Dennoch
fliesst der Grossteil der Gelder von ihm letztlich der
Integration zu.

Und in welcher Form ?

Hilfen der Gemeinde fuer Einwanderer aus der SU sich hierzulande besser zurechtzufinden, Arbeit zu finden, Buerokratie zu erledigen. Aber auch Foerderung des Judentums. Und damit auch wieder den Gemeinden. Praezise Angaben zur Verwendung der Gelder des ZdJ kann ich nicht respektive jetzt nicht aus dem Kopf machen.

Abgesehen von dumpfbackigen Deutschen bzgl des Judentums gibt
es aber eine ganze Menge (ziemlich viel) von Deutschen, die
nichts, aber auch absolut gar nichts von Juden oder besser
vom Judentum kennen, ausser unwahre Klischees, Anwuerfe und
sogar unzutreffende Anschuldigungen bzgl Israel. So a la „Alle
Juden haben Schuld am Nahostkonflikt und es ist genau das
gleiche wie …“

Tja, siehst du, und genau solche dumpfbackigen Juden bezüglich
Deutschland meine ich nunmal im ZdJ zu sehen.

Hui *g*
Ich meinte natuerlich nichtjuedische deutsche Dumpfbacken, wovon es natuerlich ein paar gibt und diese echten Dumpfbacken selten sind. Das Problem mit dem ZdJ sehe ich eher in seiner nichtjuedischen einseitigen Wahrnehmung in Deutschland. Das er nicht die Union progressiver Gemeinden Deutschlands vertritt und das seine Vorstandsmitglieder zuweilen in der Presse genauso ueberreagieren wie ihre Gegenspieler, ist eine andere Sache.

„Deutsche kennen“ und in die deutsche Gesellschaft integriert
sein ist aber nun wirklich nicht grade das gleiche.

stimmt. mittelbar zieht denoch das eine das andere nach sich.

Nicht automatisch.

richtig, automatisch nicht :smile:

Ich rede ja auch nicht von „kennen“, sondern von integriert
sein im allgemeinsten und speziell auch privaten Kontakt
pflegen zu nichtjuedischen Deutschen. Auch von „sich
weitestgehend wohl fuehlen, integriert fuehlen, deutsch
sprechend“. Ich rede nicht von „ein paar nichtjuedische
Deutsche kennen“!

Wie groß ist denn der Anteil der Leute in jüdischen Gemeinden,
die Deutsch als Muttersprache sprechen, in dieser Gesellschaft
aufgewachsen sind und somit als Mittler für die Zuwanderer in
die deutsche Sprache und Gesellschaft fungieren können ?

Vielleicht 15 Prozent? (10-20 %)
Keine Lust jetzt Zahlen nachzuschlagen, so sicher sind die auch gar nicht. 20 000 tausend Juden hierzulande, die auch hier aufgewachsen sind? so ca.

Wo aber viele Juden aus der ehemaligen SU sehr gut deutsch sprechen, dies schnell gelernt haben, und viele von ihnen, nicht alle, recht gut mittlerweile integriert sind. Ich meine, irgendwann wuerde es sich nicht mehr Integration sondern Assimilation nennen (wenn man Integration denn uebertreiben wollte …)

Meine Begruendung: Die 6 ehemaligen sowjetrussischen Juden, 2
israelische Juden und zwei deutsche Juden, die ich in meinem
privaten, und zwar privaten persoenlich befreundeten Kreis,
hinein kenne, das sind alle Juden die ich als mir privat
bekannt nenne, sind in Gemeinden zugange und bestens
integriert. Sprechen deutsch, pflegen Umgang mit
nichtjuedischen Nachbarn aus ihrer Umgebung, heiraten,
studieren, wohnen und arbeiten hier. Diejenigen ca. 4 dutzend
Juden, die ich weiter per Handschlag und Namen kenne durch
haeufiges Sehen und beilaeufigen Smalltalk, sind in Gemeinden
aktiv und machen mir alles andere als einen nicht integrierten
Eindruck. Von diesen sind natuerlich viele aus der ehemaligen
SU nach D gekommen. Ich rede hier nicht von Cyber- oder
Telefonkontakten. Ein Beispiel noch, eine sephardische Juedin
aus Marrokko floh einst nach Israel und lebte dort einige
Jahre. Dann zog sie aus Liebesgruenden nach Deutschland und
lebt hier gerne seit fast 2 Jahrzehnten mit nur noch einem
deutschen Pass. Ich fragte sie einmal, wie eine sephardische
und israelische Juedin, aus Marrokko stammend, ins kalte und
aschkenaschische Deutschland finden koennte. Reicht das?

Jein, dass du der Meinung bist, die meisten Gemeindemitglieder
seien in die deutsche Gesellschaft integriert, wusste ich ja
auch schon vorher :smile:

Wissen und Glauben :wink:

Zudem werden sie gleich mit

dem Beurteilungssystem dieser Gruppe gegenüber der
Gesellschaft, in der sie sich befinden konfrontiert, und
müssen eventuell mit ihrer neu gefunden Bezugsgruppe brechen,
wenn sie zu einer „eigenen“, auf ihren eigenen Erfahrungen
beruhenden Beurteilung der Gesellschaft, in der sie sich neu
befindne, kommen sollten. Die damit verbundene Gefahr der
Isolierung aus der neu gefundenen Gruppenzugehörigkeit werden
die wenigsten in Kauf nehmen wollen. Da kaut man sicher lieber
Vorgesetztes nach und verinnerlicht es irgendwann.

Das liest sich mir wie eine voreingenomme Unwahrheit ueber
das, was in Gemeinden oder unter Juden erzaehlt wird. Aus
realen Kontakten habe ich noch keinen Juden erlebt, der mal so
salopp ueber Deutschland pauschal schimpft. Da sollten
nichtjuedische Deutsche nicht ihr Denken eins zu eins vice
versa auf juedische Deutsche oder in Deutschland lebende Juden
uebertragen :wink:

Wo bitte hätte ich behauptet, Juden würden pauschal auf
Deutschland schimpfen ? Mir scheint, hier überträgst eher du
dein Denken.

Wo bitte habe ich behauptet Du haettest behauptet dass … *g*
Nein im Ernst ohne *g*!
Liegt ein wenig auf der Hand, gelle? Lag erstens allgemein auf der Hand und zweitens koennte man es in Deine Worte hineininterpretieren. Du selbst hast ein paar mal den Vogel abgeschossen, zum Beispiel als Du einmal abwegig Eli Rachegefuehle unterstellen wolltest. Erzaehle mir weiter nicht, es waere nicht so, dass viele nichtjuedische Deutsche glauben Juden verachten nur Deutschland.

Lass es mich anders sagen, meine Erfahrung mit den Leuten hier und den Leuten dort ist:

Die Meinung juedischer Deutscher oder von Juden in Deutschland ueber nichtjuedische Deutsche und ueber Deutschland ist viel besser, als es die Meinung von nichtjuedischen Deutschen ueber Juden in Deutschland und das Judentum im allgemeinen ist. Wo lustigerweise nichtjuedische Deutsche oft genau das Gegenteil behaupten. Kurios *g*

Komme mir bitte nicht mit sozialpsychologischen Studien. Ich bezweifel deren allgemeinen Wahrheitscharakter und deren Methoden ja gar nicht an. Wenn tuerkische Deutsche der 3. Generation schlechter deutsch sprechen als tuerkische Deutsche der 2. Generation, dann ist das speziell ein tuerkisches Problem hierzulande UND ein Problem durch jahrzehntelange deutsche Vorgaben nur in Neukoeln, Wedding und Kreuzberg wohnen zu duerfen (siehe Berlin).

Diejenigen Juden in Deutschland aus der ehemaligen SU, welche ich kenne, sprachen bereits nach wenigen Jahren hervorragend(verhaeltnissmaessig) Deutsch. Und sind bestens integriert. Auch Aeltere!!!

Nun ja, genau hier wirds interessant. Sicher ist das Judentum
eine religiöse Minderheit in D, genau wie alle anderen
Religionen, die nicht den beiden christlichen Hauptkirchen
angehören. Die Frage ist allerdings, ob Juden in D sich
darüber hinaus als Minderheit verstehen…falls ja,
wäre das z.B. ein Zeichen dafür, dass sie nicht integriert
sind, bzw. sich nicht integriert fühlen.

Aeh?
Man kann sich als Minderheit verstehen und sich trotzdem integriert fuehlen. Natuerlich wissen Juden in D, dass sie eine religioese Minderheit repraesentieren. Und trotzdem fuehlen sich viele integriert.

aber ich
meine zu wissen, dass die Mehrheit der Juden hierzulande sich
wesentlich wohler fuehlt als nichtjuedische Deutsche
falsch mutmassend durch andere Eindruecke durch die Presse und
durch Voreingenommenheit.

Ganz genau, und das öffentliche Sprachrohr der jüdischen
Gemeinden in D ist nunmal der ZdJ und somit die Herren Spiegel
und Friedmann. Wenn diese Herren nun den Eindruck erwecken, D
sei für Juden so ziemlich das hinterletzte Land um sich darin
wohl zu fühlen, und du sagst, dass dieses Gefühl von vielen
Juden in D nicht geteilt wird, dann kann man dahinter nur
Absicht vermuten oder ein gestörtes Verhältnis zur eigenen
Basis, die diese Herren ja wohl eigentlich vertreten wollen.

Ok, dem stimme ich gerne zu, Spiegel und Friedmann machen Fehler in ihrer Aussenwirkung. Es ist aber auch so: Es existiert eine falsche einseitige Wahrnehmung nichtjuedischer Deutscher ueber den ZdJ. Wenn naemlich der ZdJ sagt, dass hier und dort juedisches Leben wieder beginnt zu bluehen, dann interessiert es entweder keinen, weil es ja nicht um einen antisemitischen Vorfall geht oder aber nichtjuedische Deutsche hoeren „wieder beginnt zu bluehen“ oder hoeren „ZdJ“ und schon brennt die emotionale Sicherung durch. Danach, nach dem Durchbrennen der Sicherung, nehmen sie den ZdJ nur noch negativ wahr.

Mithin hast Du mich mittlerweile verstanden, bzgl des anderen
Aspektes im Relibrett hier

ok, also Schlenker zurück zum Religbrett.
Dort hast du das jüdische Gemeindeleben in D (genau da findet
meiner Meinung nach Religionsausübung statt) als eher nach
außen Abgeschlossen, desinteressiert bis abweisend
nicht-jüdischen Menschen gegenüber etc. skizziert. Also frage
ich mich eben, wie ausgerechnet dort dann Integration
von Zuwanderen in die nicht-jüdische deutsche Gesellschaft
gefördert werden soll. Nun verstanden wie ich das meinte ?

Jau! Es ist so, dass es in Gemeinden nicht nur um Judentum als Religion schlechthin geht. Weiter: Im Relibrett ging es ja um aktive Mission von wahren „Jesusfreaks“. Das stoert die Integration herzlich wenig. Es ging nur um einige wenige aktive christ. Missionare. Ansonsten wiederhole ich mich: Gemeinden helfen ihren Mitgliedern in praktischer Art und Weise bei der Integration und meine Sicht ist es aus meiner bescheidenen und trotzdem umfangreichen nichtjuedischen Erfahrung heraus, dass aktive jued. Gemeindemitglieder sich bestens zurechtfinden in der Gesellschaft, sprich integriert sind.

Such dir die zwei wichtigesten raus und ich werde mich bemühen

-)

Siehe den Thread im Relibrett, meine Frage an Dich aus meinem Posting vom 5.12.2002 01:54 Uhr

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

„… Oder willst Du sagen es waere fuer eine Akzeptanz erforderlich dass beispielsweise Juden offenen Interesse an Jesus bekunden muessten? …“

bitte im Gesamtkontext lesen, ich hatte wirklich den Eindruck dass Du eine Meinung vertritts a la Andersglaeubige muessten ein oeffentliches oder wenigstens gegenueber dem Wohnungsnachbarn ein Interesse an der Mehrheitsreligion des Landes bekunden fuer eine Integration.

viele Gruesse, Peter