Ahoi Lego 
Naja, hihi, weiter unten stand doch ein wenig dazu, also
ZdJ-bezogen. Ehrlich gesagt, ich weiss nicht inwiefern sich
die Vorstandsmitglieder des ZdJ sich als Teil der deutschen
Gesellschaft verstehen.
Aha, schade, das würd mich nämlich schon mal interessieren.
Es ist mir auch eigentlich herzlich
egal. Wo ich weiter den Eindruck habe dass viele Deutsche viel
zu viel auf den ZdJ achten und dabei auch noch nur Teilaspekte
des ZdJ wahrnehmen.
Nun ja, die Aufgabe der Herren Spiegel und Friedmann ist es möglichst medienwirksam radau zu schlagen (sprich: PR, Lobbyarbeit) und die Aufgabe der Medien ist es, möglichst Sensationsträchtigen Radau zu bringen. Insofern leben der ZdJ und die Medien in einer Art Symbiose. Stell dir nur mal vor, der ZdJ würde von den Medien ignoriert, das könnte bei Leuten wie Friedmann bestimmt Depressionen und persönliche Krisen hervorzufen *hmmpf*.
Ich glaubem, sie wissen es schon. Herrje(sses
, ein Artikel
in der HaAretz und die Wahrnehmung des ZdJ hierzulande *g*
Wer sagt denn, dass die Israelis es nicht wissen? 
Zumindest wird es in dem Artikel nicht erwähnt. Aber fairer Weise hier der Artikel: http://www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?..
Kleinkleckersdorf ist tippe ich mal auf letzteres…woran sich
die nächste Frage anschließt: Warum ? Vielleicht damit an
gewissen Vorurteilen bezüglich D nicht gekratzt wird ?
Nein, das glaube ich nicht. Das ist so pauschal eher irrige
deutsche Einbildung. Was sind schon 100 000 Juden in
Deutschland zu New York fuer Israelis? Was interessiert
Israelis schon Deutschland oder England oder Italien oder
Schweden, wenn sie keinen eigenen Bezug dorthin haben?
Wenn es darum geht, die Anzahl der Juden weltweit zu zählen, dass dürfte das aber schon von Interesse sein, oder ?
Zudem wäre eine solche Nachricht, dass grade in D die jüdischen Gemeinden wieder wachsen, ja vielleicht mal ein positive Nachricht anderer Art. Es muss ja nicht sein, dass nur Nachrichten über Antisemitismus in D in israelischen Zeitungen steht, es sei denn, man will eine bestimmte Ansicht der Israels zu D fördern. Und ja, hier sehe ich es auch als Aufgabe des ZdJ an, vielleicht für ihr Heimatland D in Israel ein wenig Aufklärung zu betreiben.
Das ist eine Sache des ZdJ hier zu entscheiden.
Sorry, aber ich denke, es ist doch wohl die Sache der
Deutschen Regierung und entfernt des Steuerzahlers zu
entscheiden, wo öffentliche Gelder hinfließen.
Die deutsche Regierung hat nicht und wird auch nicht eine
private Seite wie HaGalil unterstuetzten,leider.
Dann wäre wohl die nächste Frage, wieso der ZdJ solche Aufgaben wie Hagalil nicht selbst übernimmt. Wenn man mal über Sinn und Zweck des ZdJ nachliest, dann dürfte das doch wohl mitten in seinen selbstgewählten Aufgabenbereich fallen. Wenn der ZdJ diesen Bereich der Information und Integration nicht wahrnehmen will, dann kann er wenigstens entsprechende Initiativen finanziell unterstützen. Aber gut, da misch ich mich nicht ein. Dass sollen die jüdischen Gemeinden und „Aktiven“ unter sich klären. Meine gan persönliche Außenansicht ist nur, dass ich die Arbeit von Hagalil für wesentlich sinnvoller halte als die Arbeit des ZdJ was Integrationsarbeit angeht (und das war ja unser Thema) und ich war immer schon dafür, da Gelder einzusetzen, wo sie sinnvoll verwendet werden.
Dafuer wurden zig zehntausene Euro
ausgebeben, Erfolg nahe Null!
Darauf kommt es nicht an lego. Hauptsache die Bundesregierung kann mal wieder stolz behaupten, sie hätte xy DM für Antisemitismusbekämpfung ausgegeben. Das sind dann Nummern, die man den Herren Friedmann und Spiegel entgegenwerfen kann, wenn die mal wieder den schlimmen Antisemitismus in D beklagen. So neutralisiert heiße Luft eben heiße Luft und am Ende ist keiner (oder doch alle ?) zufrieden.
Bei HaGalil waere
das Geld dafuer besser aufgehoben. Schreibe einmal der
Bundesregierung dies! Hat mit dem ZdJ herzlich wenig zu tun.
Wieder meine Frage: Warum übernimmt der ZdJ nicht solche Aufgaben ? Ist er nicht grade dafür da ? Wieso machen die jüdischen Gemeindemitglieder nicht Druck auf den ZdJ, dass er sich endlich mal um solche Aufgaben kümmert ? Ich finde das völlig unverständlich.
Hilfen der Gemeinde fuer Einwanderer aus der SU sich
hierzulande besser zurechtzufinden, Arbeit zu finden,
Buerokratie zu erledigen. Aber auch Foerderung des Judentums.
Und damit auch wieder den Gemeinden. Praezise Angaben zur
Verwendung der Gelder des ZdJ kann ich nicht respektive jetzt
nicht aus dem Kopf machen.
ok
Ich meinte natuerlich nichtjuedische deutsche Dumpfbacken,
wovon es natuerlich ein paar gibt und diese echten Dumpfbacken
selten sind.
Ich weiss schon, was du meintest, ich wollte nur darauf hinweisen, dass es diese Dumpfbacken (wie meistens) auf beiden Seiten gibt.
Das Problem mit dem ZdJ sehe ich eher in seiner
nichtjuedischen einseitigen Wahrnehmung in Deutschland. Das er
nicht die Union progressiver Gemeinden Deutschlands vertritt
und das seine Vorstandsmitglieder zuweilen in der Presse
genauso ueberreagieren wie ihre Gegenspieler, ist eine andere
Sache.
Nein, das ist die gleiche Sache. Letztere beiden Punkte prägen nämlich die nichtjüdische Wahrnehmung des ZdJ in D.
Wo aber viele Juden aus der ehemaligen SU sehr gut deutsch
sprechen, dies schnell gelernt haben, und viele von ihnen,
nicht alle, recht gut mittlerweile integriert sind. Ich meine,
irgendwann wuerde es sich nicht mehr Integration sondern
Assimilation nennen (wenn man Integration denn uebertreiben
wollte …)
Nun ja, das ist wohl jedem selbst überlassen, ob er sich integrieren oder assimieren möchte. Aber ich denke, das ist auch nicht der Punkt. Ich habe nie bezweifelt, dass jüdische Zuwanderer sich in diese Gesellschaft integrieren könnten, ich habe nur bezweifelt, dass der ZdJ einen wichtigen Beitrag an dieser Integration hat, aber auch hier lass ich mich eines anderen belehren.
Wo bitte hätte ich behauptet, Juden würden pauschal auf
Deutschland schimpfen ? Mir scheint, hier überträgst eher du
dein Denken.
Wo bitte habe ich behauptet Du haettest behauptet dass … *g*
Nein im Ernst ohne *g*!
Liegt ein wenig auf der Hand, gelle? Lag erstens allgemein auf
der Hand und zweitens koennte man es in Deine Worte
hineininterpretieren.
Dann hast du mich a) falsch verstanden und b) falsch interpretiert. Im übrigen, vielleicht wäre es grade ein Zeichen von Integeration, wenn Zuwanderer über D schimpfen. Kommt wohl drauf an, worüber genau sie schimpfe. Schimpfen sie über die Steuerreform sind sie vermutlich gut integriert 
Du selbst hast ein paar mal den Vogel
abgeschossen, zum Beispiel als Du einmal abwegig Eli
Rachegefuehle unterstellen wolltest.
Tja, stell dir vor, ich halte Eli in erster Linie mal für einen Menschen und Rachegefühle sind nunmal was ziemlich menschliches. Ob er diese nun hat oder nicht hat aber doch wenig mit unserem Thema zutun, oder ?
Erzaehle mir weiter
nicht, es waere nicht so, dass viele nichtjuedische Deutsche
glauben Juden verachten nur Deutschland.
Wenn es so ist, wäre es dann nicht Aufgabe des ZdJ dafür zu sorgen, dass dieser Eindruck durch andere, positive Eindrücke überlagert oder gar ersetzt wird ?
Die Meinung juedischer Deutscher oder von Juden in Deutschland
ueber nichtjuedische Deutsche und ueber Deutschland ist viel
besser, als es die Meinung von nichtjuedischen Deutschen ueber
Juden in Deutschland und das Judentum im allgemeinen ist. Wo
lustigerweise nichtjuedische Deutsche oft genau das Gegenteil
behaupten. Kurios *g*
Ich finde das nicht kurios. Den Grund dafür hast du sogar selbst schon genannt. Vielleicht machen viele Juden in D positive, direkte Erfahrungen mit nicht-jüdischen Deutschen. Diese Erfahrungen prägen dann ihr Bild von D über die „offizielle Medienmeinung“ hinaus. Da aber relativ wenig nicht-jüdische Deutsche Kontakt zu Juden haben, prägt sich ihr Bild von „den Juden“ eben durch das „offizielle Bild, vertreten zum Beispiel vom ZdJ“ und wird nicht durch persönliche Erfahrungen relativiert.
Diejenigen Juden in Deutschland aus der ehemaligen SU, welche
ich kenne, sprachen bereits nach wenigen Jahren
hervorragend(verhaeltnissmaessig) Deutsch. Und sind bestens
integriert. Auch Aeltere!!!
ok
Aeh?
Man kann sich als Minderheit verstehen und sich trotzdem
integriert fuehlen. Natuerlich wissen Juden in D, dass sie
eine religioese Minderheit repraesentieren. Und trotzdem
fuehlen sich viele integriert.
Nichts anderes hab ich gesagt 
Ok, dem stimme ich gerne zu, Spiegel und Friedmann machen
Fehler in ihrer Aussenwirkung.
Richtig…siehe oben.
Es ist aber auch so: Es
existiert eine falsche einseitige Wahrnehmung nichtjuedischer
Deutscher ueber den ZdJ. Wenn naemlich der ZdJ sagt, dass hier
und dort juedisches Leben wieder beginnt zu bluehen,
dann interessiert es entweder keinen, weil es ja nicht um
einen antisemitischen Vorfall geht oder aber nichtjuedische
Deutsche hoeren „wieder beginnt zu bluehen“ oder
hoeren „ZdJ“ und schon brennt die emotionale Sicherung durch.
Danach, nach dem Durchbrennen der Sicherung, nehmen sie den
ZdJ nur noch negativ wahr.
Mag sein, in sofern wäre es vielleicht hilfreich, wenn der ZdJ mal seine etwas spärlichen Pressetexte z.b. auf der HP etwas erweitern würde. Mich interessiert nämlich schon, was der ZdJ zu diesem oder jenem Thema zu sagen hätte, aber auf der HP taucht es nicht auf. Also ist man doch wieder auf die Presse angewiesen, die eventuell einseitig oder reißerisch berichtet. Solange der ZdJ aber seine Meinung nicht zum Beispeil über seine HP nach außen transportiert kann er (oder du) sich nicht darüber beklagen, wenn sie nicht wahrgenommen wird.
Jau! Es ist so, dass es in Gemeinden nicht nur um Judentum als
Religion schlechthin geht. Weiter: Im Relibrett ging es ja um
aktive Mission von wahren „Jesusfreaks“. Das stoert die
Integration herzlich wenig. Es ging nur um einige wenige
aktive christ. Missionare.
ok, aber dieses Thema erschien mir nicht weiter wichtig da offensichtlich quasi bedeutungslos.
Ansonsten wiederhole ich mich:
Gemeinden helfen ihren Mitgliedern in praktischer Art und
Weise bei der Integration und meine Sicht ist es aus meiner
bescheidenen und trotzdem umfangreichen nichtjuedischen
Erfahrung heraus, dass aktive jued. Gemeindemitglieder sich
bestens zurechtfinden in der Gesellschaft, sprich integriert
sind.
ok
„… Oder willst Du sagen es waere fuer eine Akzeptanz
erforderlich dass beispielsweise Juden offenen Interesse an
Jesus bekunden muessten? …“
Nein, was ich mir wünsche, ist ein jüdisch christlicher Dialog von Leuten, die sich dafür interessieren. (Da hattest du bestritten, dass es Juden gibt, die sich überhaupt dafür interessieren). Du und Harald ihr habt es doch vorgemacht, genau sowas schwebte mir vor. Ich hab aus dem Dialog einiges gelernt, sowohl übers Christentum, als auch übers Judentum, und andere Mitleser vielleicht auch. Nun ja, in weiß natürlich nicht, wie fundiert das von deiner Seite her war. Du schimpfst ja selbst immer über nicht-jüdische Deutsche, die versuchen anderen das Judentum zu erklären *fg*.
Gruss
Marion