Diät - Wasser, Salat?

Hallo,

kurz zu mir, 20 Jahre alt, männlich, 174 cm groß, und hab 84,9 kilo gewogen. Also ca 10 kg Übergewicht.

Meine diät sieht im Moment so aus: den ganzen tag gar nix essen, weder in der früh, noch mittag, noch nachmittag, und am Abend einen Salat.

Gurke, Tomate, Karotte, Eisberg, paprika, und ca 250 gramm in streifengeschnittenes Hühnchenfleisch.

Ich frühstücke seit Jahren in der früh gar nichts, weil ich einfach keinen Hunger hab.

Ich war Fastfood, viel und schnelles Essen gewohnt.

Seit 1 Woche mach ich nun Diät. In den ersten paar Tagen hab ich etwas Durchfall und Bauchschmerzen bekommen, was aber nach 3 Tagen wieder vorbei ging.

Nun bin ich von 84,9 auf 83,3 gekommen. Für mich is das ein Erfolgserlebnis - Diät effektiv.

Teilweise ess ich in der früh oder zu Mittag 1-3 Scheiben Vollkornbrot mit einer hauchdünnen Scheibe Putenwurst.

Aber wie z.B heute hab ich wieder nichts gegessen bis jetzt 12:10, sobal dich ein Hungergefühl bekomm, press ich mir einen halben Liter Wasser rein. Und auch sonst über den Tag verteilt trink ich sehr viel Leitungswasser. 3-5 Liter. Am Abend werd ich heute nur wieder den Salat essen.

Ich krieg das Gefühl nich los, das das für den Körper nicht wirklich gut ist? Im fehlen bestimmt irgendwelche Vitamine oder Stoffe. Kenn mich da zu wenig aus.

Auf Dauer ist diese Diät natürlich keine Lösung, aber möchte schon eher in die Richtung 75 kg kommen.

Zu meinen bisherigen sportlichen Aktivitäten: Keine, bis auf Snowboarden im Winter sehr aktiv.

Seit der 1 Wochen Diät mach ich fast täglich etwas sport, Hanteltraining, Liegestützen, Situps, und mit so einem Stepgerät wo man das Treppenlaufen simuliert ca 10 Minuten.
Und auf einer Stelle joggen und den Lauf simulieren „place step“ nenn ich es.

Kann mir wer einen Rat geben ob die diese radikaldiät wie ich sie im Moment mache Gesundheitsschädlich ist, oder ich sonstige körperlichen Nachteile hab?

Grüße

Tom

Hallo,

Kann mir wer einen Rat geben ob die diese radikaldiät wie ich
sie im Moment mache Gesundheitsschädlich ist, oder ich
sonstige körperlichen Nachteile hab?

Da Du diese Art der Ernährung sicher nicht länger als 2 Wochen aushältst, bevor Dir der Salat zu den Ohren rauskommt, bleibt nicht genug Zeit für Mangelerscheinungen. Was z.B. fehlt sind ungesättigte Fettsäuren, also z.B. zumindest den Salat mit einem guten Olivenöl anmachen. Viel Trinken ist gut, aber 2 bis 3 l sollten wohl reichen. Gegen den Hunger lieber ein leichter Joghurt, etwas Obst, ein nicht zu süßer Müsliriegel …

Ob Du nun einmal oder mehrmals am Tag isst, ist für die Gesundheit relativ egal (Ausnahmen gibt es natürlich, z.B. wenn Du zu Sodbrennen neigst, ist es schlecht, wenn der Magen so lange leer ist). Aber es hemmt die Erfolgsaussichten der Ernährungsumstellung. So wie Du es jetzt beschreibst, bist Du auf dem besten Weg zum Jojo-Effekt. 3 - 5 leichte, ausgewogene Mahlzeiten, Abwechslung, frische Zutaten … das hält man auch auf Dauer durch.

Die Sache mit dem Sport klingt gut, aber auch hier nicht mit der Brechstange - suche Dir etwas, was Dir dauerhaft Spaß macht.

Gruß,

Myriam

Hallo Tom,

ganz kurz - Du machst alles falsch, was man nur falsch machen kann.

Ein alter Spruch sagt schon: Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann - mengenmäßig.

Um abzunehmen mußt Du den Stoffwechel in Gang bringen. So wie Du es machst entziehst Du dem Körper Vitamine und Minealstoffe. Wenn Dein Körper etwas zu essen bekommt, wird alles in Fettgewebe umgewandelt. Das Gehirn meldet Mangelzustand und der Körper lagert alles ein was er bekommen kann.

Ein guter Tip ist Trennkost - mach Dich da mal schlau. Und natürlich Bewegung z.b. Walking oder Schwimmen - Ausdauersport im nicht so hohen Pulsbereich verbrennt am besten die Kalorien und baut auch noch nebenbei langsam die Muskulatur auf.

Wenn Du Wasser trinkst bitte ohne Kohlensäure - bringt den Körper in sauren Zustand - das entzieht dem Körper Mineralien, da er versucht wieder in den basischen Zustand zu kommen. Bitte auch nicht mehr als 3 Liter. Auch hier ist ein Zuviel nicht gut.

Also versuch morgens etwas zu essen - Balaststoffe und Obst wenn Du nicht wirklich viel essen kannst. Mittags hau richtig rein - natürlich nach den Regeln der Trennkost und abends (nicht nach 18.00 Uhr wenn möglich) eine kleinere Portion (bitte keinen Salat,der liegt in den Därmen und gärt nur vor sich hin, weil die Verdauung auch nachts einschläft, gedünstetes Gemüse ist O.K.).
Viele Gewürze bringen den Stoffwechsel auch in Schwung.

Viele Erfolg und Spaß (es darf auch mal ein Stück Schokolade mit 70 % Kakao sein, die Nerven wollen ja ihren Spaß)

Gaby

Hi,

Ich krieg das Gefühl nich los, das das für den Körper nicht
wirklich gut ist?

richtig :wink: Und zwar nicht allein, dass du dich viel zu einseitig ernährst, sondern dein Körper wird jetzt auf Sparflamme schalten. Der denkt, wir haben gerade eine Hungersnot, wir müssen vorsichtig mit den Reserven umgehen, wenns geht noch etwas anlegen. Und wenn du dich dann auf 75kg runtergehungert hast und wieder anfängst normal zu essen, hast du einen schönen Jojo-Effekt und nimmst ratz fatz wieder zu, weil der Körper sich alles speichert für deine nächste radikale Diät.

Kann mir wer einen Rat geben ob die diese radikaldiät wie ich
sie im Moment mache Gesundheitsschädlich ist, oder ich
sonstige körperlichen Nachteile hab?

Du musst deinen Stoffwechsel auf Trab halten. Und auch 3 mal am Tag essen. Halte dich an Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Putenfleisch. Iss zwischendurch auch kleine Mahlzeiten (Apfel oder so), das hält die Verdauung in Gang. Und geh 2-3 Mal die Woche eine Stunde joggen. Etwas Süßes oder kleine Portionen Fast Food sind zwischendurch auch mal erlaubt, sonst kriegst du irgendwann Heißhunger darauf.
Und dann werden die Pfunde schon purzeln :smile:

Gruß,

Steffie

Ich würde diese Diät niemals einen Patienten empfehlen.

Ihr Körper verbraucht (auch bei keiner körperlichen Betätigung) Energie. Das wird bei Ihrer Konstitution in etwa 1600 kcal/d entsprechen, dh. das verbrauchen sie ohne irgendwelche körperliche und geistige Betätigung. Diese müssen Sie durch Nahrungsmittel zuführen. Und das machen Sie nicht, bzw. nur in sehr geringen Mengen. Natürlich greift der Körper auf Energiespeicher im Körper zurück, bei geringer sportlicher Betätigung (komme gleich nochmals drauf zu sprechen) wird aber zuerst Protein (Muskel) und nicht Fett herangezogen.

Abgesehen davon, braucht ihr Körper genauso Fett und Kohlenhydrat um seine Funktionen aufrecht zu erhalten. Eine derart radikale Mangelernährung führt zu einer negativen Energiebilanz (zu der an sich nichts dagegen einzuwenden ist, jedoch in Maßen zu betreiben wäre) und natürlich in weiterer Folge zu einem Nährstoffmangel.

Ihr momentaner Gewichtsverlust ist darauf zurückzuführen, dass angelegte Energiespeicher (Glykogen in Muskel), Flüssigkeitspeicher, Protein und ein (sehr) geringer Teil an Fettspeicher reduziert worden sind.

An sich ist an genügend Wasser trinken (3 Liter sind eigentlich schon überdurchschnittlich viel) und Salate essen nichts ausuzusetzen, aber sie brauchen auch andere Nährstoffe und Mahlzeitzusammensetzungen.

Wichtig wäre auch, dass sie regelmäßig und bewusst essen… Dies fängt beim Frühstück an. Wenn Sie direkt nach dem Aufstehen keinen Hunger haben, stehen Sie etwas früher auf.

Was den Sport betrifft sind Sie genauso schon auf dem richtigen Weg. Ich würde Ihnen nur etwas mehr Konditionstraining anraten… 10 Minuten am Tag ist zwar schon ein Anfang, aber um gezielt abzunehmen, sollten Sie es auf ca 30 Minuten ausdehnen. Wenn Sie die Zeit nicht finden können, reduzieren Sie lieber das Krafttraining.

Nahrungsmittelwahl:
komplexe KH (VOllkornprodukte), Fett (hochwertige Öle, Nüsse), Protein (Fisch, Milch/Milchprodukte, Hülsenfrüchte), Obst-Gemüse (Faustregel: 5 am Tag), ballaststoffreiche Kost

ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen und Ihnen nicht die Lust am Abnehmen verderben.

Seit der 1 Wochen Diät mach ich fast täglich etwas sport,
Hanteltraining, Liegestützen, Situps,

Wieviel hundert jeweils?

Gruß

Hallo,

danke an alle für die schnellen und ausführlichen Antworten.

Ich fasse nochmal kurz zusammen:

Ich sollte 3 mal am Tag MINDESTENS Essen, das definier ich als Hauptmahlzeiten.

In der früh recht viel, Mittag normal, Abend wenig.

Was sollte ich essen:

Vollkornprodukte, sprich verschiedene Brote (mehr fällt mich nicht ein?)
Obst (Weintrauben, Äpfel Birne etc)
Gemäuse (alles)
Fleisch: Putenfleisch (mag ich sehr gerne)
Fisch (wie zubereitet? Was als Beilage Kartoffel, Reis, Nudel fällt weg)
Nüsse (Rohe erdnüsse, ungesalzen, Wallnuss `nüsse nich zu viele´)

Viel Trinken ist in Ordnung, sollte im Maße sein, ca 3 - 3,5 Liter.
(Im Moment trinke ich nur sehr viel, daher ich ein Hungergefühl hab und ene Füllug im Magen brauch, sollte ich wieder normal Essen, komme ich auf 1,5 - 2,0 Liter am Tag)

Sport: Weiterhin Krafttraining ( Muskelaufbau ) und Verlängerung des Konditions/Ausdauersports auf ca 30-60 Minuten. Den Konditionssport ca 3-4 mal die Woche.

Das so korrekt?

Hallo!

Das so korrekt?

Schau dir auch mal diese Publikationen an.
http://www.dr-moosburger.at/publikationen.php

Ab Abschnitt 2 wird es für dich spannend
"2. FETTVERBRENNUNG - FETTABBAU - KÖRPERFETTREDUKTION ".

Gruß
Stefan

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Hallo,

Ich fasse nochmal kurz zusammen:

schau hier mal
/t/apfel-diaet/5142887/6

Viel Trinken ist in Ordnung,

Trinken ist gut, aber auch nur dann wenn es im Rahmen bleibt.
Drei Liter Flüssigkeit pro Tag ist sicher OK.

Gandalf

Wenn du definitiv kein Frühstücksmensch bist brauchst du dir morgen nicht die größte Mahlzeit reinzuzwingen. Bei Kalorien ist es egal wann am Tag du sie zu dir nimmst, du solltest morgens nur so viel essen das du fir für den Tag bist. Außerdem verhindert gleichmäßiges essen Heißhungerattacken.

Hi,

nur zwei-drei Informationen mag ich noch nachliefern: Klar darfst Du Brot, Nudeln und Kartoffeln und Reis essen. Aber der Anteil an Kohlehydraten sollte gegen Abend abnehmen. Solange der Körper Kohlehydrate zur Verfügung hat, verbrennt er kein Fett - weder das, was er gerade gefüttert bekommen hat (das lagert er dann an), noch das, was er gespeichert hat. Allerdings braucht unser GEhirn Kohlehydrate, es kann kein FEtt verwenden, und auch das Hungergefühl wird durch Mangel an KH ausgelöst (Hunger = niedriger Insulinspiegel). Wenn Du das schaffst (und abends auch nciht mehr so spät isst, sagen wir nichts nach 18.00Uhr, wenn so 10-11 sense ist), wirst Du sehen, dass Du bald auch morgens Hunger bekommst, und dann stellt sich auch schnell Appetit ein war bei mir genauso, ne ncih frühstücken, kein Appetit, Mittagessen auch erst so um 3… Jetzt geht das mit den drei - 5 Mahlzeiten prima. nur das Grünzeug will noch nicht.
Die Zubereitung des Essens sollte fettarm (selten braten, nie frittieren) stattfinden, und das FEtt, was du verwendest, sollte gutes FEtt sein - Oliven-, Weizenkeim-, Distel-, Rapsöl - alles, was reich an ungesättigten FEttsäuren ist.

Die Franzi

Hi GabyK,

Einspruch I:

Ausdauersport
im nicht so hohen Pulsbereich verbrennt am besten die Kalorien
und baut auch noch nebenbei langsam die Muskulatur auf.

Diätlüge 1: Es ist eine Mähr, dass Sport in niedrigem Pulsbereich (der sogenannte Fettverbrennungspuls) mehr Kalorien verbrennt als Sport im hohen Pulsbereich.

(Siehe z.B.)
http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/fettverbrennu…

Einspruch II:

Wenn Du Wasser trinkst bitte ohne Kohlensäure - bringt den
Körper in sauren Zustand - das entzieht dem Körper Mineralien,
da er versucht wieder in den basischen Zustand zu kommen.

Bitte? Auch das ist ein Märchen*, dass leider allzu oft wiederholt wird.

Die Kohlensäure im Trinkwasser ist gegenüber anderen Faktoren vernachlässigbar. Selbst bei einer sehr einseitig eiweißbetonten Ernährung wird laut ernährungsphysiologischer Untersuchungen die Fähigkeit der Niere, überschüssige Protonen auszuscheiden, nicht ausgeschöpft. Bei einer normalen, gemischten Kost kommt es zu einem Säureüberschuss von ca. 50-80 mmol pro Tag, bei einer extrem einseitig eiweißbetonten Kost zu maximal 150 mmol. Die maximale Säureausscheidungsfähigkeit der Niere liegt jedoch bei 300-400 mmol pro Tag.

(*Übrigens nicht mit Azidose verwechseln http://de.wikipedia.org/wiki/Azidose)

Einspruch III:

gärt nur vor
sich hin, weil die Verdauung auch nachts einschläft,

Auch eine bekannte „Diätlüge“: Die Verdauung schläft nachts nicht (im Gegenteil), das wurde hier in WWW schon so oft diskutiert, dass es inzwischen eine FAQ dazu geben müsste. Der einzige Nachteil von nächtlicher Völlerei, ist evtl. bei empfindlichen Menschen ein unruhigerer Schlaf, das ist auch alles.

Siehe z.B.
http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/1835.html

Gruß,
Sax

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Hi,
eine Freundin von mir (40 Jahre - da ist das Abnehmen nicht mehr so einfach …) hat in knapp 10 Wochen sehr gesund 6 kg abgenommen, indem sie einfach nur Trennkost gemacht hat: sprich Kohlenhydrate wie Reis, Nudeln, Brot, Kartoffeln NICHT zu Fleisch oder Fett essen. Auch Spargel hat sie zum Beispiel mit flüssiger Butter und Schinken gegessen - aber auch ohne Kartoffeln. Und einmal in der Woche hat sie Pasta gegessen, damit sie sich nicht alles versagt …
Viel Erfolg!

Abend!

Wenn Du das
schaffst (und abends auch nciht mehr so spät isst, sagen wir
nichts nach 18.00Uhr, wenn so 10-11 sense ist), wirst Du
sehen, dass Du bald auch morgens Hunger bekommst, und dann
stellt sich auch schnell Appetit ein war bei mir genauso

Und was soll das bitte bringen. Welche Untersuchung gibt es die
einen Zusammenhang zeigt zwischen Abends essen und Verbrauch von
Kalorien oder Kohlehydrate zeigt.

Es ist völlig egal wann man die Kalorien oder Kohlehydrate zu sich
nimmt, warum soll man sich daher zwanghaft umgewöhnen.

nie frittieren

Warum, kannst du das belegen?

Gruß
Stefan

PS: Nur wieder behaupten du hast recht bringt es nicht, kannst du
mal ein paar Belege bringen!

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Hi,

http://www.dr-moosburger.at/pub/pub031.pdf

das ist einer der Links auf der SEite des Herrn Dr. Moosburger, den DU empfiehlst und der genau das erzählt, was ich auch erzähle - mir widersprichst du aber. Siehe in dem Dokument hinter dem Link, seite 3, da erzählt er dir was davon, dass Fettverbrennung nur bei niedrigem Insulinspiegel stattfindet - und das ist nämlich dann, wenn dem Körper die Kohlehydrate ausgehen. Variante 1: Das soll der Körper gefälligst nachts tun, denn dann stört uns unser niedriger Insulinspiegel (= Hungergefühl) nicht. Das ist die Version mit den 5 Mahlzeiten täglich (von denen eine ein Apfel und eine weitere ein Joghurt sein kann) und der kohlehydratarmen oder -freien abends. Dann hat man morgens prima Hunger und kann seine Mahlzeiten besser verteilen (das wollte der UP ja lernen). Variante 2: Nur drei Mahlzeiten täglich und zwischendurch Hunger aufkommen lassen, damit der Fettabbau beginnen kann. Kommt unterm Strich aufs gleiche hinaus, dann hat man den Hunger eben tagsüber n paar mal. Kann man auch so machen, dass man abends rechtzeitig mit Essen aufhört. Der UP wollte ja wissen, wie er da smit den Mahlzeiten hinkriegt, und er äußerte das Problem, dass er morgens keinen Hunger hat. Ich habe ihm eine Lösung angeboten, die funktioniert: Wen er abends nichts isst, hat er morgens Hunger. Wenn er abends isst, hat er morgens keinen Hunger. Dann kommt der Job und über der Arbeit vergißt man seinen Hunger (brauchst du dafür wirklich einen Beleg?) sehr leicht. Sich da ohne Hunger zum Essen bringen ist eher schwierig. Das geht leichter wenn man morgens mit Hunger aufwacht.
Im gleichen Dokument sagt der Dr. Mooshuber ebenfalls (wie ich, aber ich habs ja von ihm und anderen Ernährungsexperten gelernt), dass am allerwichtigsten ist, wie viele Kalorien man insgesamt zu sich nimmt. Sage ich auch immer wieder. Nur: Wenn man den ganzen Tag nichts isst, kriegt man am Abend Riesenhunger und stopft sich voll und nimmt dann untre Umständen mehr Kalorien zu sich, als man braucht.
Nie frittieren ist vielleicht übretrieben - sagen wir selten frittieren. Das Frittiergut saugt sich mit Fett voll, und Dr. Mooshuber schreibt auch von einer richtigen Ernährung mit ausgewogener, fettbewusster (hinsichtlich der tierische Fette, damit können am effektivsten Kalorien eingespart werden) Mischkost (ebd., S. 3).
Lieber Stefan, ich würde Dir empfehlen, doch die Seiten, die Du liest, selbst komplett durchzulesen, dass könnte Dir einiges ersparen. Oder glaubst du dem Dr. Moosburger nicht, und mir ist Ironie entgangen?

Die Franzi

Hallo,

deiner Beschreibung hier hört sich das schon recht Hardcore-mäßig an. Vor einem Jahr habe ich auch so eine Diät gemacht… 17 kg hab ich verloren, aber heute sage ich jedem der mich frägt: „Ich würde es nie wieder tun“ und „Ich rate es NIEMANDEM“. Um eine Diät zu machen, muss man seine ganze Ernährung umstellen und das nicht nur während der Diät sondern auch nach der Diät, das wird dich also dein ganzes Leben lang verfolgen. Das schlimmste und häufigste was nach einer Diät passieren kann, ist der „jojo“-effekt. Man muss da echt aufpassen, damit dieser nicht zuschlägt. Ich habe zu meiner damaligen Zeit pro Tag ca. 500 kcal gegessen und mir ging es körperlich auch echt schlecht. Nach einiger Zeit fehlen dem Körper einfach die Nährstoffe und nicht einmal Sport war mehr möglich, weil ich so erschöpft (von eigengtlich gar nichts außer wenig essen war).

Also ich würde dir empfehlen, stell dir einen Ernährungplan auf. Schreibe genau auf wieviel Kalorien du isst. Dein Grundumsatz wird wahrscheinlich bei 2000 kcal pro Tag liegen, aber da du schon dein ganzes Leben lang so wenig ist, wahscheinlich noch weniger. Ich würde dir vorschlagen 1000 kcal pro Tag und das mit 5 Mahlzeiten. Das müssen keine großen Mahlzeiten sein, aber wichtig ist, DASS du was isst. Das kann z. B. so aussehen, dass du Nachmittag und Vormittag als Snack ein Stück Obst isst, in der Früh Cornflakes oder Müsli mit Milch, Mittags ein belegtes Brot und Abends kannst du ja dann deinen Salat (oder auch Fisch eignet sich gut) essen.

Aber bitte hör auf mit dem wenigen Essen, das schadet deinem Körper extrem. Meine Diät ist schon ein Jahr her, aber ich leide noch immer unter den FOlgen

Liebe Franzi

Lieber Stefan, ich würde Dir empfehlen, doch die Seiten, die
Du liest, selbst komplett durchzulesen

Ich lese da
„Die oft geäußerte Empfehlung, nach 17 Uhr nichts mehr zu essen (sog. “dinner cancelling“) entbehrt jeglicher physiologischen Grundlage und hat somit keine Allgemeingültigkeit.“

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Gruß
Stefan

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Hi,

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Da hast Du absolut recht. Ich habe auch nur gesagt, nach 18 (!!) keine Kohlehydrate mehr (Eiweiß und wenig Fett aber schon), wen man so 10-11 ins bett geht - geht man später ins bett, darf man auch später mit den Kohlehydrten aufhören.

Die Franzi

Mahlzeit!

Da hast Du absolut recht. Ich habe auch nur gesagt, nach 18
(!!) keine Kohlehydrate mehr (Eiweiß und wenig Fett aber
schon),

Und ich fragte was das soll und ob du dies belegen kannst, was
offensichtlich nicht der Fall ist!

Den Quell meiner Informationen habe ich dir genannt und ich denke
er ist einigermaßen anerkannt in seinem Bereich.

Der weitere Text lautet übrigens:
„Wer seinen täglichen Energiebedarf bis zu diesem Zeitpunkt bereits gedeckt hat, würde seine Energiebilanz logischerweise positivieren, wenn er noch etwas essen würde. Wer jedoch untertags sparsamer isst, also weniger Energie zuführt, darf es sich am Abend mit ruhigem Gewissen schmecken lassen. Dass man dadurch leichter Fett ansetzen würde, ist ein Mythos, der von Leuten genährt wird, die das Prinzip der Energiebilanz nicht verstanden haben. Es stimmt auch nicht, dass die Verdauung nachts “schlechter“ wäre als untertags, genau das Gegenteil ist der Fall:“
den weiteren Absatz solltest du auch mal lesen…

Du mußt dies natürlich alles nicht glauben und kannst weiter deine
Meinung als einzige Wahrheit verbreiten, nur richtiger wird sie
dadurch nicht.

Tschüß
Stefan

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Hi,

also ich bin wirklich zu aul, das alles zum xten Mal zu schreiben. Darum hier kopiert aus meinen vorigen Postings alles zum Abends essen:

Solange der Körper Kohlehydrate zur Verfügung hat, verbrennt er kein Fett - weder das, was er gerade gefüttert bekommen hat (das lagert er dann an), noch das, was er gespeichert hat.

dass Fettverbrennung nur bei niedrigem Insulinspiegel stattfindet - und das ist nämlich dann, wenn dem Körper die Kohlehydrate ausgehen. Variante 1: Das soll der Körper gefälligst nachts tun, denn dann stört uns unser niedriger Insulinspiegel (= Hungergefühl) nicht. Das ist die Version mit den 5 Mahlzeiten täglich (von denen eine ein Apfel und eine weitere ein Joghurt sein kann) und der kohlehydratarmen oder -freien abends. Dann hat man morgens prima Hunger und kann seine Mahlzeiten besser verteilen (das wollte der UP ja lernen). Variante 2: Nur drei Mahlzeiten täglich und zwischendurch Hunger aufkommen lassen, damit der Fettabbau beginnen kann. Kommt unterm Strich aufs gleiche hinaus, dann hat man den Hunger eben tagsüber n paar mal. Kann man auch so machen, dass man abends rechtzeitig mit Essen aufhört.

Im gleichen Dokument sagt der Dr. Mooshuber ebenfalls (wie ich, aber ich habs ja von ihm und anderen Ernährungsexperten gelernt), dass am allerwichtigsten ist, wie viele Kalorien man insgesamt zu sich nimmt.

Wenn man den ganzen Tag nichts isst, kriegt man am Abend Riesenhunger und stopft sich voll und nimmt dann untre Umständen mehr Kalorien zu sich, als man braucht.

Ich habe auch nur gesagt, nach 18 (!!) keine Kohlehydrate mehr (Eiweiß und wenig Fett aber schon), wen man so 10-11 ins bett geht - geht man später ins bett, darf man auch später mit den Kohlehydrten aufhören.

Du kannst von mir aus den ganzen Tagesbedarf in einer Mahlzeit am Abend essen. Oder in einer Mahlzeit am Morgen. Oder in einer am Mittag. Von mir aus, is doch wurscht. Solange du am Tag unterm Strich mehr isst, als du brauchst, nimst du zu. isst du weniger, nimmst du ab. Isst du genaus so viel, wie du brauchst, passiert nix. Version 2 wollen wir ja. Das bedeutet aber, dass du Momente hast, wo du Hunger hast. Du darfst dir selber aussuchen, wann du die Momente hast. Ich mag sie gerne im Schlaf, deswegen gibt es bei mir abends selten Kohlehydrate. Du magst sie nicht gerne am Abend, also nimm sie dir halt Tagsüber. Ist dem Stofwechsel scheißegal, und mir ist ers auch wurst, wann du isst und wann nicht. Die Gefahr, wenn man abends seine große Mahlzeit einnimmt, liegt halt darin, dass man Heißhunger entwickelt und mehr isst, als man am Tag braucht. Wenn du aber auf deine Kalorien aufpasst, ist das doch wunderbar.

Ich entschuldige mich dafür, dass ich versucht habe, dem UP einen hinweis dazu zu geben, wie er zum Frühstücken und zum Verteilen seiner Kalorien über den Tag kommt. Ich konnte ja nicht ahnen, das ich dir damit auf die Zehen trete.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.

die franzi