Hi!
Dieses Thema ist doch immer wieder erfrischend…
die Freude ist ganz auf meiner Seite. Die Möglichkeit der
phantasievollen Faktenverdrehung erheitern mich immer wieder
aufs neue 
Geht mir ähnlich.
Er hat sie nicht berührt, das Fahrzeug hat sie selbst
verrissen.
Natürlich hat sich, sollte sich das alles wie berichtet
zugetragen haben, der Benztester daneben benommen.
Aber „ums Leben gebracht“ hat er die beiden nicht.
Natürlich… Wer kann schon erwarten, dass sich Personen die
mit einer Waffe bedroht werden nicht völlig gelassen reagieren
und so die Situation maximal sicher entschärfen.
Hatte er eine Pistole in der Hand?
Ein Mercedes CL AMG jedenfalls ist keine Waffe, sondern v.a. ein Neidobjekt.
Hätte der Kerl einen Passat benutzt, wäre die Diskussion nicht halb so vorurteilsbelastet geführt worden und der Fahrer vermutlich mit Bewährung davon gekommen. Diese unsägliche deutsche Neidgesellschaft ist widerlich.
Und so ein
bißchen bedrohen fällt doch wohl in die Kategorie Kaugummi
unter die Schulbank kleben.
Ich weiß nicht, ob hier bedroht wurde. Es wurde vermutlich massiv genötigt.
Das ist schon ein knackiges Delikt.
Allerdings wurde wohl auch das Rechtsfahrgebot missachtet. Ich sehe somit eine Teilschuld.
Und das arme Kind musste sterben, weil zwei Leute zu dämlich sind, mit etwas so simplem wie einem Auto vernünftig umzugehen. Das ist die eigentliche Tragödie dabei. Der Gedanke an den armen Vater/Ehemann treibt mir heute noch die Tränen in die Augen.
Das hat selbst das letzte Gericht nicht mal so gesehen wie du
sicher weißt.
Das habe ich mitbekommen und war ob des Urteils erschrocken. So leid mir diese Tragödie tut, aber fürs Lenken ist man selbst verantwortlich.
Der Tester hat sich zweifellos inkorrekt verhalten, aber er hat sie eben nicht von der Straße geschoben. Das ist für mich ein sehr wichtiger Unterschied.
Es stellt sich nun die Frage, ob nicht etwasx mehr Vor- und
Rücksicht seitens der Schenllen und der Langsamen dazu führen
könnte, die üblichen Stress-Situationen auf der Autobahn zu
entschärfen.
Wie soll deiner Meinung nach der Langsame denn Rücksicht
nehmen können wenn der 250er-Fahrer in ganzen 5Sek aus 350m
Entfernung „plötzlich“ neben ihm ist?
Er soll in den Rückspiegel sehen und beim Überholvorgang ordentlich beschleunigen. Das bedeutet Vollgas, evtl. mit Runterschalten, bei allen Fahrzeugen unter ca. 150 PS.
Wenn man links dann vernünftige 160+ (bei gutem Wetter) fährt, ist alles o.k.
Zumeist wird 200 schon als sehr schnell empfunden, wenn man selbst mit 110 dahinzuckelt. Ich kenne das, denn 110 lief mein Bully bergab. Damals liefen die TDIs ca. 190 - 200.
Dann auf 160 herunterzugehen ist nicht so wild, meistens geht das sogar ohne Bremse. Auf 120 aber muss man gewaltig abbremsen.
Dies kann der Überholer leicht verhindern, indem er auf die Tube drückt, wenn er überholen möchte. keine Ahnung, was daran so schwer ist.
Ich mache das bei jedem Überholmanüver auf der AB, weil ich selbst auch nicht mehr so schnell fahre. Kurz Gas geben, auf 180 beschleunigen und alles läuft locker ab. Dann fahre ich mit 160 weiter und keiner muss sich ärgern oder wie ein Irrer abbremsen.
Das ist eine Sache die
kapieren die wenigsten Schnellfahrer und du offenbar auch
nicht.
Ich kapiere das ganz gut. Ich hatte bereits alle möglichen Leistungsklassen unter dem Hintern und komischerweise hält sich die Anzahl der durch mich behinderten Schnellfahrer in ausgesprochen engen Grenzen. Auf einigen hunderttausend Kiloemtern auf der AB musste sich kein Dutzend Schnellfahrer über mich ärgern.
Offenbar geht es also.
Noch dazu kann man bei dieser Entfernung die
Geschwindigkeit schon zweimal nicht einschätzen.
http://www.google.de/search?num=100&hl=de&safe=off&q…
Komischerweise kann ich im Rückspiegel bestens einschätzen, was da auf der Überholspur ankommt.
Wenn Du das nicht kannst, empfehle ich nach Streikende die Bahn…
Ich möchte gar nicht behaupten, dass man, z.B. in langen Autobahnkurven, nicht mal einen Fehler macht oder wenig nach hinten sehen kann. Auch bei hohem Verkehrsaufkommen muss man nicht unbedingt davon ausgehen, dass andauernd einer mit 250+ angerauscht kommt.
Aber man sollte wenigstens das rückwärtige Geschehen so gut wie möglich im Blick haben und beim Überholen Gas geben, um die Situation schnell wieder zu sichern. Ist man unsicher, kann man doch auch mal abwarten, bis die Sicht wieder besser ist.
Wer das nicht tut und seelenruhig auf seinem vermeintlichen Recht beharrt, mit 120 zu überholen, muss sich eben nicht wundern, wenn er angeblinkt und bedrängt wird. So etwas muss eben nicht sein. Die meisten Autos laufen heute 180+. Da denke ich ist es nicht zu viel verlangt, mal kurz auf 160 zu beschleunigen, wenn man auf der AB überholt.
Die 5 Autos, die einem im Schnitt auf der Strecke M - HH begegnen und das nicht können, hält man dann schon aus…
Mann, bin ich froh, dass ich kaum noch fahren muss. Dieses Herumdiskutieren über Selbstverständlichkeiten ist ja fürchterlich. Fahre ordentlich, mit Hirn und offenen Augen, dann hast Du auch kein Problem mit den anderen Verkehrsteilnehmern.
Warum wohl ist zu Zeiten, wo vor allem Vielfahrer auf der Bahn sind, das Fahren trotz höherem Verkehrsaufkommen deutlich entspannter, obwohl die durchschn. V höher ist…?
kopfschüttelnde Grüße,
Mathias