Dicht auffahren - warum so schlimm?

Hallo Mathias

Ein Mercedes CL AMG jedenfalls ist keine Waffe, sondern v.a.
ein Neidobjekt.

Kommt darauf an, wie man damit umgeht.

Ich weiß nicht, ob hier bedroht wurde. Es wurde vermutlich
massiv genötigt.

Was auf das selbe hinausläuft und einen unerfahrenen Autofahrer gleichermassen in Angst versetzen kann.

Das ist schon ein knackiges Delikt.

Jepp. Absolut verwerflich.

Er soll in den Rückspiegel sehen und beim Überholvorgang
ordentlich beschleunigen. Das bedeutet Vollgas, evtl. mit
Runterschalten, bei allen Fahrzeugen unter ca. 150 PS.

Im Prinzip richtig. Leider gibt es immer wieder Leute, die das nicht machen. Warum auch immer.

Dann auf 160 herunterzugehen ist nicht so wild, meistens geht
das sogar ohne Bremse. Auf 120 aber muss man gewaltig
abbremsen.

Genauso wie der andere via Rückspiegel den nachfolgenden Verkehr und allfällige Tiefflieger beachten sollte, muss der Tiefflieger sehr weit vorausschauen und vorausdenken und sich immer darauf einstellen, dass da mal einer ausschert, weil er ein langsameres Auto überholen will und halt leider nicht hinreichend beschleunigt.

Dies kann der Überholer leicht verhindern, indem er auf die
Tube drückt, wenn er überholen möchte. keine Ahnung, was daran
so schwer ist.

Und der Tiefflieger kann das ebenso verhindern, indem er beim geringsten Anzeichen, dass da einer trotz allem raus geht, zu verzögern beginnt.

Aber man sollte wenigstens das rückwärtige Geschehen so gut
wie möglich im Blick haben und beim Überholen Gas geben, um
die Situation schnell wieder zu sichern. Ist man unsicher,
kann man doch auch mal abwarten, bis die Sicht wieder besser
ist.

Das ist soweit richtig. Nur eben halten sich nicht alle an diese Empfehlungen. Und damit musst Du als Tiefflieger immer rechnen.

Wer das nicht tut und seelenruhig auf seinem vermeintlichen
Recht beharrt, mit 120 zu überholen, muss sich eben nicht
wundern, wenn er angeblinkt und bedrängt wird.

Wer mit Tempo 200 oder mehr im Tiefflug dahinrast, muss sich eben nicht wundern, wenn es mal passiert, dass da einer ausschert und überholt, ohne hinreichend zu beschleunigen. Und dass er dann eben ggf. vorübergehend sein Tempo auf verträgliches Mass reduzieren muss. Das tut ihm eigentlich nicht weiter weh, wenn der Überholende so rasch wie möglich wieder einschert, so dass der Tiefflieger wieder abheben kann…

So etwas muss eben nicht sein. Die meisten Autos laufen heute 180+. Da denke
ich ist es nicht zu viel verlangt, mal kurz auf 160 zu
beschleunigen, wenn man auf der AB überholt.

Es ist, denke ich, nicht zuviel verlangt, wenn der Tiefflieger mal kurz auf 120 verzögern muss, weil der Ausscherende halt nicht auf Tiefflieger-Tempo beschleunigen kann oder will.

Die 5 Autos, die einem im Schnitt auf der Strecke M - HH
begegnen und das nicht können, hält man dann schon aus…

Also, wo ist das Problem?

Rücksicht ist etwas, was nicht nur in eine Richtung funktioniert. Und IMHO sind ganz besonders die Tiefflieger, die mit 200 und mehr über die Autobahn fliegen wollen, in der Pflicht, Rücksicht zu üben. Bzw. sich zu überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, weniger schnell zu fahren, weil die grosse Masse an Autofahrern halt nicht so schnell fahren kann oder will. Einen Kompromiss eingehen…

Derjenige, der übermässig schnell fahren will oder muss, muss für die anderen Verkehrsteilnehmer mitdenken und mit ausscherenden Autos etc. rechnen. Das kann Dir jeder bestätigen, der irgendwann mal in einem Fahrzeug mit Blaulicht und Sirene (Ambulanz o.ä.) auch nur mitgefahren ist…

CU
Peter

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Hi,

das immer wieder gleiche Problem bei Diskussionen mit Dir ist bei diesem Thema dass du dich als Maßstab nimmst und das, was du für möglich hälst, auf alle anderen übertragen möchtest.

Es ist aber nun mal nicht möglich die - letztlich sehr engen - Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit auszuspielen. Menschen haben nur begrenzte Aufnahmekapazitäten und sind den Ereignissen höherer geschwindigkeiten schlicht und einfach nicht gewachsen.

Es ist ja schön und gut dass du dich für einen der cleveren Fahrer hälst, aber der Maßstab sind eben Fahranfänger, 50jährige Hausfrauen und Opas. Die nehmen weniger wahr als du, reagieren langsamer und fahren Kleinwagen mit 45 PS und 120 km/h Spitze.
Und ob es den Rasern nun gefällt oder nicht, aber auch diese Verkehrsteilnehmer fahren mitunter auf linken Spuren. davon kann man halten was man will, das ist aber eine müßige Diskussion weil es nun mal die lebensrealität ist.

Also sind diese Fahrer und ihre Reaktionsgeschwindigkeit das Maß der Dinge.

Ich habe das hier letztens schon mal erwähnt: in der Fliegerei weiß jeder Pilot dass sich vor seinem Flugzeug eine „blinde Zone“ befindet, ein Bereich, in den man völlig unkontrolliert einfliegt weil das Erkennen einer Situation, die Bewertung, der Entschluß zur Handlung, die Ausführung und bis hin zur Reaktion des Flugzeugs, Zeit kosten und währenddessen bewegt sich das Flugzeug aber weiter.
Wenn man sich mal konkrete Zahlen anschaut und klar macht wie groß diese „blinden Zonen“ sind muß einem eigentlich schlecht werden. Weiter oben gibt es ja schon entsprechende Rechenbeispiele für den Straßenverkehr.

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: das Geschehen im Straßenverkehr bestimmen letztlich nicht die BMW-, Mercedes- und Audifahrer, die meinen eine eingebaute Vorfahrt zu haben, sondern die langsam reagierenden Sonntagsfahrer mit den kleinen, untermotorisierten Autos.

Wenn man das nicht zur Kenntnis nimmt ignoriert man die Realität und gefährdet weiter Menschenleben.

Gruß,

MecFleih

2 „Gefällt mir“

Hi!

das immer wieder gleiche Problem bei Diskussionen mit Dir ist
bei diesem Thema dass du dich als Maßstab nimmst und das, was
du für möglich hälst, auf alle anderen übertragen möchtest.

Richtig.
Was mir auf der Straße an Aufmerksamkeit möglich ist, ist für mich das Maß. Wer das nicht schafft, soll Bahn fahren.
Ich bin nämlich ein normal gesunder, normal intelligenter, normal abgelenkter, normal musikhörender Mensch…

Es ist aber nun mal nicht möglich die - letztlich sehr engen -
Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit auszuspielen.

s.o.
If you can´t play with the big dogs, stay on the porch…

Menschen haben nur begrenzte Aufnahmekapazitäten und sind den
Ereignissen höherer geschwindigkeiten schlicht und einfach
nicht gewachsen.

s.o.

Es ist ja schön und gut dass du dich für einen der cleveren
Fahrer hälst, aber der Maßstab sind eben Fahranfänger,
50jährige Hausfrauen und Opas. Die nehmen weniger wahr als du,
reagieren langsamer und fahren Kleinwagen mit 45 PS und 120
km/h Spitze.

Kein problem. Für diese Leute gibt es mittlerweile Klimaanlagen, bequeme Sitze, höhere Sitzpositionen, große, elektr. verstellb. Rückspiegel zur Unterstützung. Klappt es dann immer noch nicht - ab in die Bahn.

Ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit muss man verlangen.

Und ob es den Rasern nun gefällt oder nicht, aber auch diese
Verkehrsteilnehmer fahren mitunter auf linken Spuren. davon
kann man halten was man will, das ist aber eine müßige
Diskussion weil es nun mal die lebensrealität ist.

Solange dies unter Beachtung der in der StVO klar definierten Regeln passiert, meckert ja auch kaum einer.

Also sind diese Fahrer und ihre Reaktionsgeschwindigkeit das
Maß der Dinge.

Nein, das sind zunächst einmal die StVO, die Wetterlage, der Straßenzustand und das Verkehrsaufkommen.

Ich habe das hier letztens schon mal erwähnt: in der Fliegerei
weiß jeder Pilot dass sich vor seinem Flugzeug eine „blinde
Zone“ befindet, ein Bereich, in den man völlig unkontrolliert
einfliegt weil das Erkennen einer Situation, die Bewertung,
der Entschluß zur Handlung, die Ausführung und bis hin zur
Reaktion des Flugzeugs, Zeit kosten und währenddessen bewegt
sich das Flugzeug aber weiter.
Wenn man sich mal konkrete Zahlen anschaut und klar macht wie
groß diese „blinden Zonen“ sind muß einem eigentlich schlecht
werden. Weiter oben gibt es ja schon entsprechende
Rechenbeispiele für den Straßenverkehr.

Und…?

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: das Geschehen im
Straßenverkehr bestimmen letztlich nicht die BMW-, Mercedes-
und Audifahrer, die meinen eine eingebaute Vorfahrt zu haben,
sondern die langsam reagierenden Sonntagsfahrer mit den
kleinen, untermotorisierten Autos.

Nein, denn diese werden dann evtl. vom bösen Raser abgeräumt, was ich durchaus auch als „Bestimmung des Geschehens im Straßenverkehr“ bezeichnen würde…

Mir als Unbeteilgtem ist das weitgehend egal, ich fahre keine dieser Marken, selten auf der AB und eher entspannt.
Staus wegen Fahrfehlern anderer jedoch nerven mich ebenso…

Wenn man das nicht zur Kenntnis nimmt ignoriert man die
Realität und gefährdet weiter Menschenleben.

Du hast hier eine zu eingeschränkte Sicht der Dinge.
Alle Verkehrsteilnehmer zusammen kontrollieren den Ablauf. Da es zumeist mehr als eine Spur gibt, gibt eben nicht der Langsamste die Pace vor, sondern durch Überholen und die damit verbundenen Gefahren wird die Sache dann doch ein wenig komplexer, als Du sie hier darstellst.

Grüße,

Mathias

Moin!

Ein Mercedes CL AMG jedenfalls ist keine Waffe, sondern v.a.
ein Neidobjekt.

Kommt darauf an, wie man damit umgeht.

Das gilt dann wohl auch für einen Holzkochlöffeln und Aspirin…

Ich weiß nicht, ob hier bedroht wurde. Es wurde vermutlich
massiv genötigt.

Was auf das selbe hinausläuft und einen unerfahrenen
Autofahrer gleichermassen in Angst versetzen kann.

Mir ist hierbei die juristische Bewertung schon auch wichtig.
Es geht recht schnell, auf der Straße kriminalisiert zu werden.
Und gerade dieser Fall ist für mich ausgesprochen strittig.

Das ist schon ein knackiges Delikt.

Jepp. Absolut verwerflich.

Er soll in den Rückspiegel sehen und beim Überholvorgang
ordentlich beschleunigen. Das bedeutet Vollgas, evtl. mit
Runterschalten, bei allen Fahrzeugen unter ca. 150 PS.

Im Prinzip richtig. Leider gibt es immer wieder Leute, die das
nicht machen. Warum auch immer.

Das ist dann aber falsch. Und wer dann dazu genötigt wird, unter scharfem Bremsen den Sicherheitsabstand zu unterschreiten, ist KEIN Drängler. Den Fehler hat der unaufmerksame Spurwechselr gemacht. Das muss ganz klar sein, wenn man über Raser und Drängler spricht.
Es gilt eben zumeist: Kein Drängler ohne Penner…

Dann auf 160 herunterzugehen ist nicht so wild, meistens geht
das sogar ohne Bremse. Auf 120 aber muss man gewaltig
abbremsen.

Genauso wie der andere via Rückspiegel den nachfolgenden
Verkehr und allfällige Tiefflieger beachten sollte, muss der
Tiefflieger sehr weit vorausschauen und vorausdenken und sich
immer darauf einstellen, dass da mal einer ausschert, weil er
ein langsameres Auto überholen will und halt leider nicht
hinreichend beschleunigt.

Das machten die meisten Schnellfahrer sowieso.
Natürlich gibt es ein paar hirnlose Raser, die immer eine Materialschlacht veranstalten. Die meisten schnellen Vielfahrer jedoch sehen die typischen Schnarcher schon von weitem und gehen zur Sicherheit aller vom Gas.

Dies kann der Überholer leicht verhindern, indem er auf die
Tube drückt, wenn er überholen möchte. keine Ahnung, was daran
so schwer ist.

Und der Tiefflieger kann das ebenso verhindern, indem er beim
geringsten Anzeichen, dass da einer trotz allem raus geht, zu
verzögern beginnt.

Diese infantile „…aber Du bist auch böse…“ - Reaktion bringt nichts.
Alle müssen aufpassen.
Langsam Fahren entbindet einen nicht von der Pflicht, aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein.
Umgekehrt gilt das natürlich auch für Schnellfahrer.

Aber man sollte wenigstens das rückwärtige Geschehen so gut
wie möglich im Blick haben und beim Überholen Gas geben, um
die Situation schnell wieder zu sichern. Ist man unsicher,
kann man doch auch mal abwarten, bis die Sicht wieder besser
ist.

Das ist soweit richtig. Nur eben halten sich nicht alle an
diese Empfehlungen. Und damit musst Du als Tiefflieger immer
rechnen.

Danke, ich habe es mittlerweile verstanden.

Bin ich eigentlich mit 160 - 180 bereits ein „Tiefflieger“…?
Das ist meine übliche Reise-V, mittlerweile auch mit sehr schnellen Autos.

Wer das nicht tut und seelenruhig auf seinem vermeintlichen
Recht beharrt, mit 120 zu überholen, muss sich eben nicht
wundern, wenn er angeblinkt und bedrängt wird.

Wer mit Tempo 200 oder mehr im Tiefflug dahinrast, muss sich
eben nicht wundern, wenn es mal passiert, dass da einer
ausschert und überholt, ohne hinreichend zu beschleunigen.

Nänänänänääääänä! Du bist auch böseeee…!

Mann oh mann…

Und
dass er dann eben ggf. vorübergehend sein Tempo auf
verträgliches Mass reduzieren muss. Das tut ihm eigentlich
nicht weiter weh, wenn der Überholende so rasch wie möglich
wieder einschert, so dass der Tiefflieger wieder abheben
kann…

So ist es. Und dann regt sich auch niemand auf.
Es ist, auch bei höherem Verkehrsaufkommen, locker möglich, ohne Vollbremsung mit 200 Km/h von M nach HH zu fahren. Nur braucht es dazu Business-Verkehr. Da gibt der ältere, langsam fahrende Vertreter im A6 halt mal Gas, wenn er überholt, der jüngere 5er Fahrer geht vom Gas und alles rutscht locker aneinander vorbei, ohne zu bremsen.
Sobald aber ein VW Sharan oder Opel Omega auftaucht, ist der Fluss im Eimer und es muss in die Eisen gestiegen werden…

So etwas muss eben nicht sein. Die meisten Autos laufen heute 180+. Da denke
ich ist es nicht zu viel verlangt, mal kurz auf 160 zu
beschleunigen, wenn man auf der AB überholt.

Es ist, denke ich, nicht zuviel verlangt, wenn der Tiefflieger
mal kurz auf 120 verzögern muss, weil der Ausscherende halt
nicht auf Tiefflieger-Tempo beschleunigen kann oder will.

Das ist schon ein pawlowscher Reflex bei Dir, fürchte ich…

Die 5 Autos, die einem im Schnitt auf der Strecke M - HH
begegnen und das nicht können, hält man dann schon aus…

Also, wo ist das Problem?

Dass man nicht immer zu diesen Zeiten fahren kann, sondern eben auch mal freitags unterwegs ist. Und da ist dann alles zu spät.

Rücksicht ist etwas, was nicht nur in eine Richtung
funktioniert.

Diese Erkenntnis wünsche ich 80% der deutschen Autofahrer, ob Raser oder Schleicher, dringendst…

Und IMHO sind ganz besonders die Tiefflieger,
die mit 200 und mehr über die Autobahn fliegen wollen, in der
Pflicht, Rücksicht zu üben.

Nein,. es sind immer ALLE, die in GLEICHEM Maße Rücksicht zu nehmen haben.
Schleichen entbindet einen nicht von dieser Verpflichtung. Auf keinen Fall.

Bzw. sich zu überlegen, ob es
nicht sinnvoller ist, weniger schnell zu fahren, weil die
grosse Masse an Autofahrern halt nicht so schnell fahren kann
oder will. Einen Kompromiss eingehen…

Naja, die große Masse jedenfalls will auch nicht 120 fahren.
Ich habe festgestellt, dass man mit Vs um, die 160 ganz gut im Mittelfeld liegt und recht locker vorankommt. Aber irgendein Penner schafft es immer, den ganzen Laden trotzdem mit 120 aufzuhalten. Bedrängt wird man mit 160 hingegen kaum. Ganz locker ist es, wenn man noch etwas beschleunigt, will man überholen.
Eigentlich ganz einfach. Und so kommt man richtig fix an.

Derjenige, der übermässig schnell fahren will oder muss, muss
für die anderen Verkehrsteilnehmer mitdenken und mit
ausscherenden Autos etc. rechnen. Das kann Dir jeder
bestätigen, der irgendwann mal in einem Fahrzeug mit Blaulicht
und Sirene (Ambulanz o.ä.) auch nur mitgefahren ist…

s.o.
Was mir mein Cousin, seines Zeichens Cop im Streifenwagen, diesbzgl. erzählt, sind schwere Unfälle mit „unangepasster Geschwindigkeit“. Dazu gehört auch 110 auf der linken AB-Spur…

Grüße,

Mathias

Hallo Juergen!

Mensch, ist das ein langer Artikel geworden. Danke schon mal vorab fürs Lesen…

Tja Mathias!

Dieses Thema ist doch immer wieder erfrischend…

die Freude ist ganz auf meiner Seite. Die Möglichkeit der
phantasievollen Faktenverdrehung erheitern mich immer wieder
aufs neue :smile:

Geht mir ähnlich.

Auch mein Lieblingsthema …

Naja, mein Lieblingsthema ist da eher meine OHL…

Warum wohl ist zu Zeiten, wo vor allem Vielfahrer auf der Bahn
sind, das Fahren trotz höherem Verkehrsaufkommen deutlich
entspannter, obwohl die durchschn. V höher ist…?

Was ich nicht begreife, ist Deine (und aller anderen
offensiver Schnellfahrer) Ignoranz bzgl. der Tatsache, dass es
auf der Straßen nicht nur ausgeruhte Vielfahrer gibt, sondern
auch Fahranfänger, Wenigfahrer und immer mehr ältere Fahrer.

Ich bin kein offensiver Schnellfahrer (mehr) und bin mir auch dieser Tatsachen bewusst. Genauso wie die Straßenplaner, die deshalb die rechte Spur gebaut haben.
„Ignoranz“ gibt es dennoch, aber eben auf allen Seiten. Das führt dann zu den genannten Konflikten. „Schuld“ sind meistens zwei.

Alle diese Fahrer sind unsicher, fahren deswegen häufig
„vorsichtig“ bzgl. Geschwindigkeit und haben eben nicht den
Überblick, den berufliche Vielfahrer haben.

Ich weiß.

Von den Drogenkonsumenten möchte ich gar nicht reden bei
allein 6-7 Mio Alkoholikern in D.

…und das findest Du o.k.?

Generell: man erkennt auf der AB mit geschultem Auge solche Spezis recht schnell an Automarke, Autozustand und Fahrstil.
Der Profi geht dann rechtzeitig vom Gas.
Manchmal geht das jedoch nicht, weil der übliche weiße Mercedes E200 10m vor einem mit einer deltaV von 50 vor einem nach links wechselt. Da muss man dann bremsen, blendet kurz auf und ist schon als Drängler abgestempelt.

Dagegen wehre ich mich dann schon.

Derjenige hingegen, der, oft mit einem zu kurzen Penis ausgestattet (ein paar Frauen haben mir von der Relation Penislänge - Fahrstil berichtet), wie ein irrer rast, andere sinnfrei nötigt und 20 Autos auf einmal gefährdet, findet auch nicht meinen Beifall.

Meistens jedoch folgt eine Nötigung auf eine Nötigung oder sonstige Verfehlung. Wer das einmal kapiert hat und entsprechend aufmerksam fährt, entschärft den Alltag für die anderen ebenfalls massiv.

Wer aber denkt, das ginge ihn alles nichts an und er können seine Mitrmenschen durch Schleichen oder Rasen gefährden, wie er will, muss sich nicht wundern, wenn ihm einmal unfreiwillig durch einen ordentlichen Einschlag von hinten oder vorne Einhalt geboten wird. Extrem Fahren bringt nichts. An beiden Enden der Skala.

Ich halte es für absolut naiv, diese Tatsache zu ignorieren,
wie Du es in Deiner Argumentation gerne tust.

Das mache ich nicht. Meine Bremsscheiben halten zwischen 80.000 und 130.000 Km…

Du kannst Dir
gerne eine heile Welt wünschen, Du wirst Sie nicht finden, Du
kannst nur dafür sorgen, selber unbeschadet zu überleben und
niemanden anderen von der Straße zu schießen, der vielleicht
nicht so „professionell“ reagiert.

So ist es. Ich unterschreibe diesen Satz vorbehaltlos.

Und das bedeutet eben, für die anderen mitzudenken und so zu
fahren, dass man auch noch bei einem Linksspurschleicher mit
120 ohne Berührung zum Bremsen kommt.

Das ist sowieso selbstverständlich für mich.

Und ehrlich gesagt: Aus eigener Erfahrung bezweifle ich, dass
es unter den genannten Prämissen besonders schlau ist, 250 bei
moderat gefüllter AB oder 160 bei Schnee zu fahren (auch wenn
ich das dann und wann selber mache:wink:).

Einverstanden.

Mein Alltagsauto läuft nach Papieren 210. Die Reichweite beträgt dann 300 Km. Bei 160 komme ich fast doppelt so weit. Somit fahre ich 160.
Bei Schnee fahre ich schon zügig, aber nur wenn die AB absolut leer ist. Ich bin sehr geübt in diesen Situationen und bremse ganz gerne wirkungsvoll. Daher passe ich auch hier auf.

Fahre ich unseren schnellen Wagen, habe ich schon auch mal 260 auf dem Tacho (echte 250 vermutlich). Das mache ich dann nachts auf Langstrecken mit Bixenon-Kurvenlicht, Nachtsichtfunktion u.s.w. vermutlich deutlich sicherer, als andere mit 160.
Im Alltag jedoch wäre mir das mittlerweile zu anstrengend. Da fahre ich nur bei schlechtem Wetter die 2,8 KM mit dem Auto ins Büro, das maximale Speedlimit ist 50 und ich brauche 6 Minuten. Das ist sicher, umweltfreundlich und ohne Ärger zu meistern. Nur die Nachrichten kann ich meistens nicht komplett durchhören, was dann das größte Problem auf meinen Alltagsfahrten ist…

Sobald es am Wochenende auf die AB geht, bitte ich meine OHL, zu fahren. Wenn es dann nachts frei ist, fahre ich auch gerne mal, sonst jedoch spiele ich lieber mit dem CD-Spieler oder der OHL…

Es macht also keinen Sinn, hier über mich herzufallen. Ich bin kein Raser, kein Drängler und kein Schnarcher.
Zudem halte ich mich sozialverträglich und umweltfreundlich weitgehend von der Straße fern.
Nur wenn ich dann mal fahre, wünsche ich mir, dass die Leute um mich herum sich wenigstens einigermassen fair und vernünftig verhalten.
Aber allein das ist schon zu viel verlangt, man merkt es ja hier im Thread. Daher versuche ich, Kontakt mit Asozialen auf der Straße zu vermeiden. Seien es nun Drängler, Raser oder Schnarcher. Denn letztendlich werde ich auf diese Weise nicht ich es sein, der den herzinfarkt bekommt…

Grüße,

Mathias

Wobei ich zwischen Anal und a tergo…

…immer noch unterscheiden würde.
Grüßlis,
Sophie

Hallo Mathias

Ein Mercedes CL AMG jedenfalls ist keine Waffe, sondern v.a.
ein Neidobjekt.

Kommt darauf an, wie man damit umgeht.

Das gilt dann wohl auch für einen Holzkochlöffeln und
Aspirin…

Stimmt.

Alle müssen aufpassen.

Volle Zustimmung.

Bin ich eigentlich mit 160 - 180 bereits ein „Tiefflieger“…?

Für mich schon. Ich bin Schweizer und bei uns sind max. 120 erlaubt. Ich persönlich halte mich in aller Regel an diese Geschwindigkeit. Und finde Geschwindigkeiten von 160 an aufwärts eigentlich in jedem Fall für grenzwertig.

Schleichen entbindet einen nicht von dieser Verpflichtung. Auf
keinen Fall.

Natürlich nicht. Aber bei niedrigeren Geschwindigkeiten hat man ein wenig mehr Toleranz…

Ich habe festgestellt, dass man mit Vs um, die 160 ganz gut im
Mittelfeld liegt und recht locker vorankommt. Aber irgendein
Penner schafft es immer, den ganzen Laden trotzdem mit 120
aufzuhalten. Bedrängt wird man mit 160 hingegen kaum. Ganz
locker ist es, wenn man noch etwas beschleunigt, will man
überholen.

Ok, so ähnlich ist es bei uns mit 120. Man würde gern damit fahren, aber irgendein Penner schafft es immer, den ganzen Laden mit 100 aufzuhalten… :wink:

CU
Peter

Moin,

Für mich schon. Ich bin Schweizer und bei uns sind max. 120
erlaubt. Ich persönlich halte mich in aller Regel an diese
Geschwindigkeit. Und finde Geschwindigkeiten von 160 an
aufwärts eigentlich in jedem Fall für grenzwertig.

Nun, an die höheren Geschwindigkeiten sind die Deutschen aber gewöhnt, weil damit aufgewachsen. Man lernt damit umzugehen.
Schwierig wirds da schon mal für die Schweizer in D, sofern sie nicht öfter hier fahren. Entweder sie rechnen nicht mit Autos die ab und an mit 230km/h „tieffliegen“ (und ich tue das, sofern die Strecke frei ist, auch) oder sie versuchen sich selbst mal und treten voll drauf. Dann merkt man aber auch das sie das nicht oft machen und sich dann auch mal verschätzen.
Ich habe überhaupt nichts gegen die Schweizer, im Gegenteil, ich habe beruflich sehr viel mit der Schweiz zu tun und finde sie äusserst symphatisch. Aber das fällt einem dann schon mal auf.
Zugegeben, ich fahr gern schnell. Aber nur da wo es a)erlaubt ist und b) machbar (z.B. A24 von Hamburg bis Kreuz Wittstock). Ab Kreuz Wittstock ist Limit bis Berlin, da drücke ich den Tempomat rein und gut ists. Ich hänge nämlich an meinem Leben und meine Nerven möchte ich auch schonen.

Gruss Jakob

  1. Unfallgefahr, bei einem Drängler der dicht auffährt kann es bei überhöhter Geschwindigkeit vorkommen das es zu einen schwerwiegenden Unfall kommen kann, wenn z. B. der Vordermann bremsen muss.
  2. Er hält nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand ein und macht sich strafbar.

Moin!

wo fährt man denn 90?
außer in Norwegen?

In den USA.

*lol* Meilen, mein Lieber, 90 Meilen pro Stunde.

Dort darf man auch rechts überholen.

Das allerdings ist wahr.

Wo sonst darf man das und fährt dabei schneller als 100?

Schneller als 100 km/h? Na, in den Staaten.

Also hier nochmal meine Empfehlung: bevor man von anderen
fordert, sich regelkonform zu verhalten, sollte man dies erst
einmal selbst tun. Zu den wichtigsten Regeln gehört das
Rechtsfahrgebot, es ist ursächlich nötig für ein sicheres
Vorankommen auf unseren Autobahnen.

Wobei Linksschnarcher ihren Hintermann durchaus zum Rechtsüberholen nötigen… :wink:

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi!

wo fährt man denn 90?
außer in Norwegen?

In den USA.

*lol* Meilen, mein Lieber, 90 Meilen pro Stunde.

Das wird dann teuer.
Das Limit liegt bei 55-65 Meilen / h, je nach Staat.

Dort darf man auch rechts überholen.

Das allerdings ist wahr.

Wo sonst darf man das und fährt dabei schneller als 100?

Schneller als 100 km/h? Na, in den Staaten.

Also hier nochmal meine Empfehlung: bevor man von anderen
fordert, sich regelkonform zu verhalten, sollte man dies erst
einmal selbst tun. Zu den wichtigsten Regeln gehört das
Rechtsfahrgebot, es ist ursächlich nötig für ein sicheres
Vorankommen auf unseren Autobahnen.

Wobei Linksschnarcher ihren Hintermann durchaus zum
Rechtsüberholen nötigen… :wink:

Naja, das würde ich hier nicht so laut hinausposaunen…

Grüße,

M.