Das Konzept der Dichte verwirrt mich ein wenig und zwar wegen dem Konzept der Masse.
Masse ist ja nun die Menge aller Teilchen eines Objekts.
nun ist die Dichte: D = M/V
Jetzt ist es aber so, dass für die Masse ja die Gewichtseinheit kg benutzt wird. Das Gewicht ist aber doch nicht die Masse!
Ein Objekt kann doch unterschiedliche Massen haben (nach oben genannter Definition) und trotzdem gleichviel wiegen. Warum benutzt man dann die Gewichtseinheit kilogram bei der Formel? Welchen Sinn soll das haben? Man kann doch nicht aufgrund des kilograms auf die Masse zurückschließen…
Jetzt ist es aber so, dass für die Masse ja die
Gewichtseinheit kg benutzt wird. Das Gewicht ist aber doch
nicht die Masse!
nö. das Gramm (mit allen Präfixen) ist eine Masse einheit und keine Gewichtseinheit. http://de.wikipedia.org/wiki/Gramm
Und schon hat sich das Problem aufgelöst.
hy u.hallo
Dichte ist stoffabhängig/ Masse ist ortabhängig /Gewichte in KG sind menschliche handelsgrössen
auf dem Mond wiegt jemand mit 80Kg, weniger auf einer
irdisch geeichten waage,um den Teil, die der Mond eine geringere anziehungskraft hat auf die Masse des Menschen.
Gewichtskraft= Masse x Fallbeschleunigung in Newton
details folgen bestimmt noch.mfg
Um vielleicht ein paar Dinge auseinander zu sortieren:
Masse m: ortsunabhängige Größe, gemessen in kg
Gewicht(skraft) F: die Kraft, die ein Körper gegebener Masse bspw. auf den Boden ausübt. Gemssen in Newton [N]. Da, aber die Erdbeschleunigung g auf der Erde auf der Erde überall (fast) gleich ist, wird im Alltagsgebrauch, das Gewicht auch in kg angegeben: F = m * g, da zwischen Masse und Gewichtskraft ein linearer Zusammenhang besteht.
Dichte ρ: Dichte ist Masse pro Volumen, in Einheiten kg/m3. Diese ist genauso wie die Masse ortsunabhängig.
Wenn aber die Masse jetzt ortsunabhängig ist und die Masse (!!) in kg gemessen wird, also ich meine damit, dass das kg die Masse ist (!!), dann verstehe ich nicht, warum die Masse ortsunabhängig sein soll, weil ich auf dem Mond ja zb. weniger wiegen würde und somit weniger Masse hätte.
Ich verstehe nicht, wie ein Objekt eine Masse von 1kg haben kann…
Für mich passt Masse und Masseeinheit überhaupt nicht zusammen.
Wenn aber die Masse eines Objekts durch die Menge aller seiner Teile bestimmt ist, dann kriegt man die Menge alle seiner Teile ja nicht durch wiegen heraus, denn das Wiegen ist doch die Kraft, die die Gravitation auf das Objekt ausübt.
Müsste nicht viel eher eine Einheit her, die die Teile des Objekts misst? Was ja eben genau die Masse ist, anstatt diese Masse zu wiegen?
hy u.hallo
Gewichtskraft
zb. pfund, schekel dgl.
hat sich aufgrund der vielvölkerei- bzw. der vielstaaterei irgendwann Geschichtlich ergeben auf anordnung von jemand schlauen u. Einflussreichen, das in gramm gewogen wird- Historie und nicht Physik,
da gramm eine Masseinheit wie Engl.-Amerik. Pfund irgendwann genormt wurden genauso wie Liter- Volumenmase.
ist nicht mit Newton und physikalischer masse vergleichbar,
nur leicht zu verwechseln.
Ich verstehe nicht, wie ein Objekt eine Masse von 1kg haben
kann…
Für mich passt Masse und Masseeinheit überhaupt nicht
zusammen.
Wieso? kg IST die Masseneinheit.
Eine Waage mißt immer eine Kraft. Eine Waage zeigt NIEMALS als Einheit kg an. Häufig wird jedoch es so praktiziert, dass die gemessene Kraft durch 9,81 m/s^2 geteilt wird - und dann steht auf der Skala eben doch kg. In der Annahme, dass die Erdbeschleunigung überall, wo die Waage verwendet wird, genau diese 9,81 m/s^2 beträgt.
Wenn aber die Masse eines Objekts durch die Menge aller seiner
Teile bestimmt ist, dann kriegt man die Menge alle seiner
Teile ja nicht durch wiegen heraus, denn das Wiegen ist doch
die Kraft, die die Gravitation auf das Objekt ausübt.
Genau. Und das kann (und muß!) man kallibrieren. Im kaufmännischen Bereich muß es sogar geeicht werden, d.h. gegen offizielle Norm-Massen kalibriert werden.
Müsste nicht viel eher eine Einheit her, die die Teile des
Objekts misst? Was ja eben genau die Masse ist, anstatt diese
Masse zu wiegen?
Ja. Leider ist man nicht so weit, die Atome eines Kilogramms genau genug einzeln zu zählen. Sobald man das schafft, wird Masse auch _genau so_ definiert werden, sprich 1kg = so und soviele Siliziumatome.
Bis dahin ist das Kilogramm durch den Vergleich mit genau einem Vergleichsgewicht festgelegt - dem Urkilogramm. Wenn man es an der selben Stelle mit der selben Waage mit einem anderen Gewicht vergleicht (da Gewichtskraft und Masse proportional sind), kann man auch etwas über die Masse des zweiten Körpers aussagen.
Also die Masse ist nicht die ZAHL der Teile des Objekts. Das stimmt so nicht. Die Masse ist eine physikalische Eigenschaft eines Objekts, die verantwortlich ist für zwei Phänomene:
wie schwer es ist im Sinne der Gewichtskraft (hier auf der Erde also wie stark die Erdanziehungskraft auf es wirkt)
wie träge es es ist, wenn man versucht, es zu bewegen.
Jedes der Teilchen, aus denen das Objekt besteht, trägt ein bisschen zur Masse bei, die Masse des Objekts ist die Summe der Massen seiner Teile.
Nun musste man die Masse mal definieren, also hat man einen Gegenstand genommen (das sogenannte Urkilogramm) und hat gesagt „dieser Gegenstand hat die Masse 1kg“.
Wenn ich die Masse eines Objekts wissen willt, ist es am leichtesten, wenn ich es wiege, also schaue, wie stark die Gewichtskraft darauf wirkt. Denn diese wirkt masseabhängig - doppelte Masse, doppeltes Gewicht. Deshalt misst man üblicherweise das GEWICHT, um daraus die MASSE zu bestimmen. Und zwar ist die Idee: wenn ein Gegenstand so viel wiegt, wie ein Gegenstand, der 1 kg Masse hat, dann hat er auch 1 kg Masse (bei der Balkenwaage mit den zwei Schalen wird das mit dem Vergleich ganz deutlich). Deshalb zeigen Waagen gleich kg an und man macht als Normalmensch gar nicht mehr den Unterschied zwischen Gewicht und Masse.
Und die Dichte ist jetzt eine Größe, die aussagt, wieviel Masse denn nun eine bestimmte Menge von etwas hat. Ein Liter Wasser hat 1kg, ein halber Liter Wasser hat ein halbes kg. Das Verhältnis bleibt immer gleich, es ist also eine Eigenschaft des Gegenstands. Und dieses Verhältnis - Masse pro Volumen - nennt man die Dichte.
hm, wir Chemiker mögen dann nicht so streng wissenschaftlich sein, aber in meiner näheren Umgebung stehen etliche Waagen rum, die alle g, kg, mg oder sonstewas[g] anzeigen, vom submiligramm-Bereichbis hin zu Megagramm (vulgo Tonne).
Und solange ich nur Ergebnisse, die ich am gleichen Ort messe vergleiche, begehe ich noch nicht mal einen Fehler (unter der Maßgabe, daß sich in der Etage unter mir keine größeren Massen bewegen).
Das heisst, dass man sozusagen jedes gemessene Gewicht auf der Erde mit dem des Urkilograms vergleicht.
Das Urkilogramm hat ja eine bestimmte Masse (die man jetzt noch nicht kennt) und wenn Masse und Gewicht proportional zueinander sind, dann hat ein größeres Gewicht eine größere Masse und ein kleineres Gewicht muss eine niedrigere Masse haben, wenn man es mit dem Urkilogram vergleicht.
Die einzige Frage, die sich mir aber jetzt noch stellt, ist:
Warum ist Masse und Gewicht zueinander proportional?
Warum muss etwas, was mehr Masse (also mehr Teilchen) hat, zwingend schwerer sein, als etwas, was weniger Masse hat?
Rein logisch gesehen, kann es doch sein, das ein Körper mit nur einem Teil, sagen wir mal 1kg wiegt und ein anderer Körper der aus zwei Teilen besteht, die beide 500gramm wiegen, eben auch 1 kg wiegt.
Und das OBWOHL sich die Masse der beiden Körper unterscheidet!
Masse ist nicht orstabhängig.
Der Mann hat eine Masse von 80kg, wiegt auf der Erde 80kg, weil sie als Standart angenommen wird. Auf dem Mond ist das Gewicht geringer.
Um die „wahre“ Masse eines Stoffes zu erfahren müsste man das Gewicht (oder die Gewichtskrsft) durch die Fallbeschleunigung teilen.