Da du dich in der katholischen Kirche wohlzufuehlen scheinst,
kann dir dieses neumodische, „suendhafte“ (absichtliche
Anfuehrungszeichen) Gebahren doch egal sein.
Es kann niemanden egal sein.
Es ist einmal mehr ein Anzeichen dafür, wie die Homosexuellen-Verbände Unruhe bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verbreiten.
Wenn einer Randgruppe in der Gesellschaft ein anderer Platz als am Rande zugewiesen wird, dann entsteht ein Ungleichgewicht, und die Gesellschaft kommt ins Trudeln.
Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner sieht in einem Referat vor der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Budapest in Homosexuellen, Nach-Achtundsechzigern, Fortschritts- und Wissenschaftsgläubigen, Drogensüchtigen und Terroristen eine Bedrohung für die Werteordnung Europas. „Der europäische Mensch muß diese Gifte ausschwitzen“, sagte er dabei, allerdings ohne den Begriff „Homosexualität“ direkt zu gebrauchen.
Unmittelbar darauf ist die Empörung über den Kardinal groß. Die Kölner Liberalen (man darf und sollte in diesem Zusammenhang ruhig daran erinnern, daß der Vorsitzende der Kölner FDP ein „bekennender“ Homosexueller ist), forderten eine Entschuldigung von ihm. Die grüne Bundestagsabgeordnete Christa Nickels zeigte sich „entsetzt“ über Meisners Äußerungen und will ihn gar an die Seite von geistig Verwirrten stellen: „Ich habe Briefe dieser Art oft von geistig Verwirrten bekommen. Meisner gießt damit Öl ins Feuer von fanatischen Sektierern“.
Kardinal Dyba warnte zu seinen Lebzeiten vor der Homo-Ehe und sagte unter anderem den Satz: „Vor 20 Jahren wäre ein gleichgeschlechtliches Paar, das sich im Standesamt zwecks Eheschließung eingefunden hätte, für geistesgestört erklärt worden“.
Nicht mehr bei denjenigen, die eine Eheschließung zwischen „Gleichgeschlechtlichen“ fordert, könnte man also eine Geistesstörung vermuten, sondern eine solche wird schlicht demjenigen unterstellt, der diesen gesellschaftspolitischen Irrweg nicht mitträgt. DAS ist nun mittlerweile tatsächlich pervers, im wahrsten Sinne des Wortes.
Es ist ein Irrtum zu glauben, daß die „Homo-Ehe“ als gesellschaftlicher Konsens akzeptiert wäre. Die Gegner eines solchen Unfugs haben vorübergehend zu schweigen gelernt. Üblicherweise taucht nämlich, sobald jemand nur die kleinste Kritik an den Homosexuellen-Verbänden übt, jemand aus dieser Richtung mit der Fliegenpatsche auf und klatscht demjenigen eins drauf.
Vielleicht ist es ja inzwischen normal, wenn bei der Schwulenparade immer wieder wiederholt wird: „Das, was an Köln mir so gefällt, es ist der geilste Arsch der Welt.“ Das fand Kardinal Dyba im Jahr 2000 noch als nicht normal. Mir geht es übrigens genauso, auch noch im Jahre 2003.
Die Homosexuellen-Verbände haben es inzwischen soweit gebracht, eine erhebliche Unruhe bis in die Mitte der Gesellschaft hinein zu verursachen. In der evangelischen Kirche hat es zahlreiche Kirchenaustritte gegeben wegen der unterschiedlichen Haltungen gegenüber der Homosexualität, und die anglikanische Kirche steht vor einer Spaltung wegen der bevorstehenden Einsetzung eines homosexuellen Bischofs.