Die Anglikaner sind glück-

…lich mit einem „homosexuellen“ Pfaffen
mehr? Sollen Sie es doch sein.
Die anglikanische Kirche ist nicht die katho-
lische Kirche.
Wem wäre geholfen, wenn der Papst sagte: Der
Priester in Deiner Nachbarschaft übt sein Amt
gut aus, obwohl er seinen Gott betrogen hat?

Ist Gott beliebig anwendbar??!
Wenn er es nur für gewisse Menschen
ist: Dann nicht! Nicht Wirklich!!


Es wird ja durch solchen Quatsch nicht
der Glauben, sondern der Unglauben ge-
fördert (…) !!!

x-nada

Hallo Mersault,

Was du schreibst ist nicht ganz richtig. Ein Teil der anglikanischen Kirche hat einen homosexuellen (warum Anfuehrungszeichen?) Bischof. Es handelt sich um die episkopalische Kirche in Amerika. Der Erzbischof von Canterbury springt darueber ziemlich im Viereck und ein Teil der amerikanischen episkopalischen Kirche traegt sich mit dem Gedanken der Kirchenspaltung.
Da du dich in der katholischen Kirche wohlzufuehlen scheinst, kann dir dieses neumodische, „suendhafte“ (absichtliche Anfuehrungszeichen) Gebahren doch egal sein.

Gruesse, Elke

Da du dich in der katholischen Kirche wohlzufuehlen scheinst,
kann dir dieses neumodische, „suendhafte“ (absichtliche
Anfuehrungszeichen) Gebahren doch egal sein.

Hallo Elke,
was x-nada/Meursaut eigentlich sagen will, ist mir nicht klar und vielleicht auch nicht wichtig. Aber deinen Satz (s.o.) finde ich spannend. Er sollte doch auch umgekehrt gelten, nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.
Gruß,
Peter

Hallo Peter,

Er sollte doch auch umgekehrt gelten,
nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche
wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den
Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.

Das gilt doch nach allen Richtungen. Kritik von innen (vor allen Dingen bei einem Verein, den man wechseln kann) ist doch angebrachter als von aussen. Wenn x-nada mit seinem Verein zufrieden ist (oder auch nicht), kann ihm doch egal sein, was der Verein nebenan macht. Das gilt IMHO genauso fuer die ANgehoerigen anderer Glaubensbekenntnisse oder Religionen, sollen sie die katholische Kirche doch machen lassen.
Das gilt fuer mich mit einer Einschraenkung: wenn die jeweilige Kirche naemlich versucht, ausserhalb des ihr zustehenden Wirkungsbereich zu agieren und Einfluss zu nehmen. Wenn mir, z.B. die katholische Kirche vorschreiben wollte, was ich Sonntags darf oder nicht darf.

Gruesse, Elke
(ohne Konfession und ohne Beduerfnis fuer eine selbige)

1 „Gefällt mir“

Hallo Peter!

Er sollte doch auch umgekehrt gelten,

Gleiches Recht für alle!?!

nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche
wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den
Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.

Wie ist das mit der Sektenhetze in der kath. Kirche? Haben die nicht sogar eigene Ämter?

fragt sich und dich
Dusan

Toleranz Hallo ?

Das ist doch sowas von Egal, eigentlich find ich es sogar besser, wenn er offen
dazusteht, als diese ganzen verkappten Priester die dann kleine Jungs sexuell
belästigen!

Und des in der heutigen Zeit, das sich da immer noch Leute über Schwule
aufregen…mir völlig unverständlch

Hanna

Da du dich in der katholischen Kirche wohlzufuehlen scheinst,
kann dir dieses neumodische, „suendhafte“ (absichtliche
Anfuehrungszeichen) Gebahren doch egal sein.

Es kann niemanden egal sein.
Es ist einmal mehr ein Anzeichen dafür, wie die Homosexuellen-Verbände Unruhe bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verbreiten.

Wenn einer Randgruppe in der Gesellschaft ein anderer Platz als am Rande zugewiesen wird, dann entsteht ein Ungleichgewicht, und die Gesellschaft kommt ins Trudeln.

Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner sieht in einem Referat vor der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Budapest in Homosexuellen, Nach-Achtundsechzigern, Fortschritts- und Wissenschaftsgläubigen, Drogensüchtigen und Terroristen eine Bedrohung für die Werteordnung Europas. „Der europäische Mensch muß diese Gifte ausschwitzen“, sagte er dabei, allerdings ohne den Begriff „Homosexualität“ direkt zu gebrauchen.

Unmittelbar darauf ist die Empörung über den Kardinal groß. Die Kölner Liberalen (man darf und sollte in diesem Zusammenhang ruhig daran erinnern, daß der Vorsitzende der Kölner FDP ein „bekennender“ Homosexueller ist), forderten eine Entschuldigung von ihm. Die grüne Bundestagsabgeordnete Christa Nickels zeigte sich „entsetzt“ über Meisners Äußerungen und will ihn gar an die Seite von geistig Verwirrten stellen: „Ich habe Briefe dieser Art oft von geistig Verwirrten bekommen. Meisner gießt damit Öl ins Feuer von fanatischen Sektierern“.

Kardinal Dyba warnte zu seinen Lebzeiten vor der Homo-Ehe und sagte unter anderem den Satz: „Vor 20 Jahren wäre ein gleichgeschlechtliches Paar, das sich im Standesamt zwecks Eheschließung eingefunden hätte, für geistesgestört erklärt worden“.

Nicht mehr bei denjenigen, die eine Eheschließung zwischen „Gleichgeschlechtlichen“ fordert, könnte man also eine Geistesstörung vermuten, sondern eine solche wird schlicht demjenigen unterstellt, der diesen gesellschaftspolitischen Irrweg nicht mitträgt. DAS ist nun mittlerweile tatsächlich pervers, im wahrsten Sinne des Wortes.

Es ist ein Irrtum zu glauben, daß die „Homo-Ehe“ als gesellschaftlicher Konsens akzeptiert wäre. Die Gegner eines solchen Unfugs haben vorübergehend zu schweigen gelernt. Üblicherweise taucht nämlich, sobald jemand nur die kleinste Kritik an den Homosexuellen-Verbänden übt, jemand aus dieser Richtung mit der Fliegenpatsche auf und klatscht demjenigen eins drauf.

Vielleicht ist es ja inzwischen normal, wenn bei der Schwulenparade immer wieder wiederholt wird: „Das, was an Köln mir so gefällt, es ist der geilste Arsch der Welt.“ Das fand Kardinal Dyba im Jahr 2000 noch als nicht normal. Mir geht es übrigens genauso, auch noch im Jahre 2003.

Die Homosexuellen-Verbände haben es inzwischen soweit gebracht, eine erhebliche Unruhe bis in die Mitte der Gesellschaft hinein zu verursachen. In der evangelischen Kirche hat es zahlreiche Kirchenaustritte gegeben wegen der unterschiedlichen Haltungen gegenüber der Homosexualität, und die anglikanische Kirche steht vor einer Spaltung wegen der bevorstehenden Einsetzung eines homosexuellen Bischofs.

2 „Gefällt mir“

Verwirrte Betonköpfe
Hi,

Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner sieht in einem Referat
vor der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Budapest in
Homosexuellen, Nach-Achtundsechzigern, Fortschritts- und
Wissenschaftsgläubigen, Drogensüchtigen und Terroristen eine
Bedrohung für die Werteordnung Europas. „Der europäische
Mensch muß diese Gifte ausschwitzen“, sagte er dabei,
allerdings ohne den Begriff „Homosexualität“ direkt zu
gebrauchen.

Täte er das und wäre er konsequent, wäre die katholische Kirche wphl um einige Würdenträger ärmer. Aber wie dem auch sei:

Auch wirst Dich, ob Du willst oder nicht, damit abfinden müssen, daß die Menschen solche Leute wie Dich nicht mehr anhören wollen, geschweige denn ihnen folgen.

Die Menschen haben sich weiterentwickelt, zwar nur langsam und noch lange nicht genug, doch die Kirche haben sie längst überholt.

Vielleicht ist es ja inzwischen normal, wenn bei der
Schwulenparade immer wieder wiederholt wird: „Das, was an Köln
mir so gefällt, es ist der geilste Arsch der Welt.“ Das fand
Kardinal Dyba im Jahr 2000 noch als nicht normal. Mir geht es
übrigens genauso, auch noch im Jahre 2003.

Was Du „normal“ findest, interessiert bloß niemanden.

In der evangelischen
Kirche hat es zahlreiche Kirchenaustritte gegeben wegen der
unterschiedlichen Haltungen gegenüber der Homosexualität, und
die anglikanische Kirche steht vor einer Spaltung wegen der
bevorstehenden Einsetzung eines homosexuellen Bischofs.

Wunderbar, dann sind wir ja auf dem richtigen Weg.

Ich weiß nicht, was Dein Problem ist.

Shalom,

Malte.

3 „Gefällt mir“

Hi…

Wenn einer Randgruppe in der Gesellschaft ein anderer Platz
als am Rande zugewiesen wird, dann entsteht ein
Ungleichgewicht, und die Gesellschaft kommt ins Trudeln.

Niemand weist hier einer Randgruppe einen neuen Platz zu. Eine Minderheit fordert dieselben Rechte wie die Mehrheit. Da vor Gott und dem Gesetz alle Menschen gleich sind, müssen sie die Rechte auch erhalten, es sei denn, das dadurch die Rechte anderer verletzt werden. In diesem Fall müßte man abwägen, aber ich kann keine solche Rechtsverletzung erkennen. Daher verstehe ich den Sinn der Diskussion nicht.

Es ist ein Irrtum zu glauben, daß die „Homo-Ehe“ als
gesellschaftlicher Konsens akzeptiert wäre. Die Gegner eines
solchen Unfugs haben vorübergehend zu schweigen gelernt.
Üblicherweise taucht nämlich, sobald jemand nur die kleinste
Kritik an den Homosexuellen-Verbänden übt, jemand aus dieser
Richtung mit der Fliegenpatsche auf und klatscht demjenigen
eins drauf.

Ach sowas, die Schwulen wehren sich. Sind das am Ende vielleicht auch Menschen? Ich sehe es kommen, bald ist ein homosexueller Jude genausoviel wert wie ein braver Katholik. Wehret den Anfängen!

Die Homosexuellen-Verbände haben es inzwischen soweit
gebracht, eine erhebliche Unruhe bis in die Mitte der
Gesellschaft hinein zu verursachen.

Mhm, ja. Die Kirche ist die Mitte der Gesellschaft, der Nabel der Welt, Quell allen Übels - ähm, sorry.
Die Kirche hat Ihre Macht weitgehend verloren. Das passiert allen Weltreichen früher oder später. Die eigene Größe frißt sie auf. Kriege, und Kontroversen wie diese, sind nur die äußeren Zeichen des inneren Zerfalls.

genumi

2 „Gefällt mir“

Ach sowas, die Schwulen wehren sich. Sind das am Ende
vielleicht auch Menschen? Ich sehe es kommen, bald ist ein
homosexueller Jude genausoviel wert wie ein braver Katholik.
Wehret den Anfängen!

Merkwürdig - wie doch immer wieder einmal das Thema „Juden“ auftaucht, wenn es doch bloß um sexuelle Ausrichtung oder Gewohnheiten geht. Schon mal darüber nachgedacht? *klick*

Im übrigen verurteilen alle drei großen Weltreligionen die Homosexualität, auch das Judentum.

Ich übrigens nicht (bin es aber inzwischen auch leid, das immer wieder zu betonen). Ich finde aber mittlerweile die Homosexuellenverbände als eine der großen Hauptverursacher des Werteverfalls in dieser Gesellschaft. Sie kommen dahergelaufen und fordern „Rechte“ ein, die es nicht gibt und die ihnen auch nicht zustehen. Sie haben das Recht, ihren sexuellen Vorlieben nachzugeben - und mehr nicht. Sie sollen aber gefälligst die Öffentlichkeit und die Gesellschaft damit in Ruhe lassen.

3 „Gefällt mir“

Um diesen User korrekt einzuordnen …
Liebe Freunde,
Um Infotalk richtig einordnen zu können ist es vielleicht hilfreich einmal das Forum zu besuchen, das er auf seiner ViKa verlinkt hat.
Ich habe mir das in Auszügen angetan und kann jetzt „gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte“.
Eine Diskussion mit ihm erübrigt sich daher von selbst.
Grüße
Eckard.

4 „Gefällt mir“

politische Kirchenambitionen
Hallo Elke, hallo Peter !

Er sollte doch auch umgekehrt gelten,
nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche
wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den
Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.

Wenn jemand - was die katholische Kirche, neben anderen, massiv betreibt - derart intensiv politisch tätig ist, muss und sollte er sich die Kritik der anderen gefallen lassen. Aber das war noch nie die Stärke von Massenkirchen - nicht nur der katholischen nicht !

Das gilt doch nach allen Richtungen. Kritik von innen (vor
allen Dingen bei einem Verein, den man wechseln kann) ist doch
angebrachter als von aussen.

Gut, stimmt schon. Den Verein kann ich ohne Weiteres wechseln. Aus dieser Sicht wäre interne Kritik sinnvoller.

Wenn aber der Verein weltpolitisch derart intensiv Einfluss nimmt, hab ich durchaus das Recht, was dagegen zu sagen - ich hab sogar die moralische Verpflichtung, dies zu tun ! Ich kann den Verein vermutlich nicht daran hindern, meine Lebensgrundlage zu zerstören; aber wenigstens versucht will ich es haben. Dieser Verein unternimmt jeden nur erdenklichen Versuch, Menschen und Organisationen, die für eine Verlangsamung des exorbitanten Bevölkerungswachstums eintreten, zu torpedieren.

Wenn x-nada mit seinem Verein
zufrieden ist (oder auch nicht), kann ihm doch egal sein, was
der Verein nebenan macht. Das gilt IMHO genauso fuer die
ANgehoerigen anderer Glaubensbekenntnisse oder Religionen,
sollen sie die katholische Kirche doch machen lassen.
Das gilt fuer mich mit einer Einschraenkung: wenn die
jeweilige Kirche naemlich versucht, ausserhalb des ihr
zustehenden Wirkungsbereich zu agieren und Einfluss zu nehmen.
Wenn mir, z.B. die katholische Kirche vorschreiben wollte,
was ich Sonntags darf oder nicht darf.

*Ironie ein* So isses halt mit Vereinen, die sich im Besitz ewiger Wahrheiten glauben. Darfst Dich halt nicht wundern, wenn Dir die vorzuschreiben versuchen, was Du zu denken hast. *Ironie aus*. Und das wird sich mit den sogenannten Weltreligionen auch nie nicht ändern.

Gruesse, Elke
(ohne Konfession und ohne Beduerfnis fuer eine selbige)

Liebe Grüße
Wolkenstein

politische (kath.) Kirchenambitionen (ot)
Hallo Wolkenstein,

Wenn jemand - was die katholische Kirche, neben anderen,
massiv betreibt - derart intensiv politisch tätig ist, muss
und sollte er sich die Kritik der anderen gefallen lassen.
Aber das war noch nie die Stärke von Massenkirchen - nicht nur
der katholischen nicht !

Du hast vollkommen recht. Mir ging es aber nur um diesen, mhm, nennen wir es mal, komischen Angriff auf die episkopalische Kirche im Ausgangsposting. Das mir das dann von Peter umgedreht wurde im Hinblick auf Kritik an der katholischen Kirche.

Mir dreht sich aus rein persoenlichen Gruenden der Magen um, wenn ich sehe, wie z.B. der Erzbischof von Nigeria (als afrikanischer Anwaerter auf die Papstwuerden z.Zt. im Gespraech) sich gegen den Gebrauch von Kondomen wendet und seine Angestellten (die zum Glueck nicht alle mitmachen), dazu anhaelt, stattdessen Enthaltsamkeit zu raten. Wieviele Leben hat diese Einstellung allein in Afrika auf dem Gewissen?

Aber halt: das sind ja unbegruendete Angriffe seitens eines Nicht-Kirchenmitglieds (das sich lediglich schon um die Auswirkungen dieser menschenverachtenden Politik kuemmern durfte).

auch liebe Gruesse, Elke

1 „Gefällt mir“

Hallo Eckard,
vielleicht taete mir ein Anflug weltanschaulicher Bulimie ja gut, aber ich scheine blind zu sein - das oder Infotalk hat seine VIKA nicht mehr verlinkt.
Ob das schade ist, kann ich nun nicht mehr beurteilen. Da ich aber normalerweise deinen Kommentaren traue, denke ich, eher nicht.

Gruesse, Elke

Hallo Elke

vielleicht taete mir ein Anflug weltanschaulicher Bulimie ja
gut, aber ich scheine blind zu sein - das oder Infotalk hat
seine VIKA nicht mehr verlinkt.

versuch es mal hier:
http://www.f24.parsimony.net/forum60488/

Gruss Harald

Hallo Elke,

Mir dreht sich aus rein persoenlichen Gruenden der Magen um,
wenn ich sehe, wie z.B. der Erzbischof von Nigeria (als
afrikanischer Anwaerter auf die Papstwuerden z.Zt. im
Gespraech) sich gegen den Gebrauch von Kondomen wendet und
seine Angestellten (die zum Glueck nicht alle mitmachen), dazu
anhaelt, stattdessen Enthaltsamkeit zu raten. Wieviele Leben
hat diese Einstellung allein in Afrika auf dem Gewissen?

hast Du den Gedanken auch wirklich konsequent zu Ende gedacht?

Wie kann sexuelle Enthaltsamkeit irgendein Leben auf dem Gewissen haben?

Die Tragödie beginnt doch erst durch die Nicht enthaltsamkeit.

Gruss Harald

2 „Gefällt mir“

Hallo Harald,

Mir dreht sich aus rein persoenlichen Gruenden der Magen um,
wenn ich sehe, wie z.B. der Erzbischof von Nigeria (als
afrikanischer Anwaerter auf die Papstwuerden z.Zt. im
Gespraech) sich gegen den Gebrauch von Kondomen wendet und
seine Angestellten (die zum Glueck nicht alle mitmachen), dazu
anhaelt, stattdessen Enthaltsamkeit zu raten. Wieviele Leben
hat diese Einstellung allein in Afrika auf dem Gewissen?

hast Du den Gedanken auch wirklich konsequent zu Ende gedacht?

Ja, hab ich.

Wie kann sexuelle Enthaltsamkeit irgendein Leben auf dem
Gewissen haben?

Die Tragödie beginnt doch erst durch die
Nicht enthaltsamkeit.

Wunderschoene Rhetorik! Wenn man aber weiss, dass Enthaltsamkeit zwar gepredigt, aber nicht gelebt wird - dann bleibe ich doch meiner Aussage. Die geforderte Enthaltsamkeit wird ja u.a. auch in der Ehe gefordert, wenn einer der beiden Ehegatten HIV-infiziert ist. Es ist doch weltfremd zu glauben, dass sich die ueberwiegende Mehrheit daran haelt. Und dem nicht-infizierten Ehepartner bleibt oft wenig Wahl - wenn er/sie ueberhaupt von der Ansteckungsgefahr durch den Partner weiss. Natuerlich ist das nicht die ideale Ehe oder Partnerschaft. Aber wir leben nicht in einer guten WElt, nicht mal in der besten aller moeglichen Welten.
Was spricht denn dagegen zu sagen: Am besten ist es, enthaltsam zu sein. Wenn ihr das nicht koennt, dann schuetzt wenigstens euren Partner.
Es reicht ja im Prinzip ein einziges Mal - und Todesstrafe fuer ein einziges Vergehen des Partners, irgendwie klingt das fuer mich ueberhaupt nicht christlich.

Gruesse, Elke

1 „Gefällt mir“

Hi…

Ach sowas, die Schwulen wehren sich. Sind das am Ende
vielleicht auch Menschen? Ich sehe es kommen, bald ist ein
homosexueller Jude genausoviel wert wie ein braver Katholik.
Wehret den Anfängen!

Merkwürdig - wie doch immer wieder einmal das Thema „Juden“
auftaucht, wenn es doch bloß um sexuelle Ausrichtung oder
Gewohnheiten geht. Schon mal darüber nachgedacht? *klick*

Als Beispiel für einen Nichtkatholiken taugt ein Jude ebensogut wie ein Buddhist oder Atheist.

Ich finde aber mittlerweile die
Homosexuellenverbände als eine der großen Hauptverursacher des
Werteverfalls in dieser Gesellschaft. Sie kommen dahergelaufen
und fordern „Rechte“ ein, die es nicht gibt und die ihnen auch
nicht zustehen. Sie haben das Recht, ihren sexuellen Vorlieben
nachzugeben - und mehr nicht. Sie sollen aber gefälligst die
Öffentlichkeit und die Gesellschaft damit in Ruhe lassen.

Bei der Homosexualität geht es nicht nur um Sex. Die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern kann ebenso stark sein wie bei heterosexuellen Paaren. Und Liebe ist heutzutage der Hauptursache einer Ehe. Glücklicherweise, finde ich.

Wenn der Staat ein bestimmtes Rechtssubjekt, bestehend aus zwei Menschen, besonders fördert, muß diese Förderung wegen des Gleichheitsgrundsatzes für jede beliebige Kombination zweier Menschen gelten, sofern sie den sonstigen Anforderungen an eine Ehe genügt. Da gibt es eigentlich nur eine, nämlich daß es sich um eine auf Lebenszeit geschlossene Gemeinschaft mit gegenseitiger Fürsorgepflicht handelt. Die übrigen Gesetze zum Thema behandeln nur Formsachen (Alter der Partner, Form der Eheschließung etc.)

genumi

1 „Gefällt mir“

Hallo Elke,

Wunderschoene Rhetorik! Wenn man aber weiss, dass
Enthaltsamkeit zwar gepredigt, aber nicht gelebt wird -

das ändert aber nichts an der Richtigkeit der ersten Aussage.

Dass vieles nicht gelebt wird, wie es gepredigt wird, ist eine traurige Tatsache. Das sollte uns aber nicht daran hindern, die optimale Version zu predigen.

Was spricht denn dagegen zu sagen: Am besten ist es,
enthaltsam zu sein. Wenn ihr das nicht koennt, dann schuetzt
wenigstens euren Partner.

Ja, das wäre das Richtige.
Aber vielen kirchlichen Botschaftern fehlt der Mut dazu.

Gruss Harald

1 „Gefällt mir“

…lich mit einem „homosexuellen“ Pfaffen
mehr? Sollen Sie es doch sein.

Ja, warum sollten sie es nicht sein ? Denn dieser „Pfaffe“ ist auch ein Mensch mit Gefühlen, Sehnsüchten und Hoffnungen, mit Ängsten, vielleicht auch Verständnis und Nächstenliebe.
Nämlich jener Nächstenliebe, die da sagt : „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

Die anglikanische Kirche ist nicht die katho-
lische Kirche.

Und auch das stimmt ! Und als Katholik habe ich das Recht der Bibel zu folgen und nicht alleine dem Papst.Und die Bibel spricht von Liebe, Vergebung und Hoffnung.

Wem wäre geholfen, wenn der Papst sagte: Der
Priester in Deiner Nachbarschaft übt sein Amt
gut aus, obwohl er seinen Gott betrogen hat?

Hat der Papst mit Gott gesprochen ? Was, zum Henker wissen wir über SEINE Gedanken ? Ja, es ist geschrieben, das gleichgeschlechtliche Liebe etwas Unnartürliches ist. Aber wer hat es gesagt ? GOTT oder einer der Evangilisten ? Und sind wir nicht alle Sünder vor den Blicken des HERRN ?

Ist Gott beliebig anwendbar??!

Auf keinen Fall ! Aber seine Worte sind missbrauchbar, auf der Zunge der Selbstherrlichen und Selbstgerechten.

Wenn er es nur für gewisse Menschen
ist: Dann nicht! Nicht Wirklich!!

Das sind die Menschen, die glauben, Gott für sich gepachtet zu haben.

Es wird ja durch solchen Quatsch nicht
der Glauben, sondern der Unglauben ge-
fördert (…) !!!

Da hast Du Recht. Die Fanatiker sind es, die die Fragenden vor den Kopf stossen und den Glauben in den Schmutz ziehen.

x-nada

God bless

Inuxina