Die erste einfache Homepage

Hallo die Experten,

ich habe den familiären Auftrag erhalten eine einfache Homepage zu basteln. Sie soll eine kleine Arztpraxis präsentieren, es wird also nichts außergewöhnliches verlangt. Eine Menuleiste links mit den Punkten Über Uns, Öffnungszeiten, Angebot und noch ein bisschen mehr, die jeweils im Textfeld rechts erläutert werden. Alles garniert mit einigen Bildern von den Räumlichkeiten und den Mitarbeitern.

Das Problem dabei ist, dass ich sowas noch nie gemacht habe. Ich bin ein typischer Office-Anwender, kein Programmierer. Ich hab noch ne Homepage gemacht. Aber für die liebe Familie sind diese Unterschiede. Wer „was mit Computern macht“, der muss auch das können…

Die Linkliste habe ich schon überflogen und werde sie mir auch noch genauer zur Brust nehmen, ich würde mich jedoch über etwas „Starthilfe“ bei folgenden Punkten freuen:

  • Mit welchem (am besten Freeware-)Programm kann ich die Homepage am einfachsten realisieren, mit dessen Bedienung ich auf Basis meiner bisherigen Office-Anwenderkenntnisse (v.a. Excel) auch rasch klarkommen kann?

  • Welches (von den vielen) Manuals oder Tutorials wird für meine Zwecke am tauglichsten sein?

  • Haltet ihr es mit meinem Kenntnisstand überhaupt für machbar, dass ich diese Homepage zustande bringe? Meine bisherigen Erkundigungen reichen von „Homepage bauen kann auch ein Schimpanse“ bis „HTML ist eine hochkomplexe Wissenschaft“. :wink:

Freundliche Grüße

Jerry

Moien

  • Mit welchem (am besten Freeware-)Programm kann ich die
    Homepage am einfachsten realisieren, mit dessen Bedienung ich
    auf Basis meiner bisherigen Office-Anwenderkenntnisse (v.a.
    Excel) auch rasch klarkommen kann?

Word?

Wenn dir die Qualität des HTML Code egal ist, du keinen Wert auf exakte, überall gleich aussehende Darstellung legst und dich alle Informatiker dafür hassen dürfen dann kannst du den HTML-Export von Word benutzen.

  • Haltet ihr es mit meinem Kenntnisstand überhaupt für
    machbar, dass ich diese Homepage zustande bringe?

Ja.

Such dir einen Anbieter mit Baukastensystem und klick sie dir zusammen. Das geht mit Officeerfahrung und 30min Einarbeitung. Allerdings werden dich auch hier die Informatiker hassen. Aber es eliminiert einen ganzen Haufen Stolperstellen und du hast tatsächlich nachher eine Seite im Netz.

Meine
bisherigen Erkundigungen reichen von „Homepage bauen kann auch
ein Schimpanse“ bis „HTML ist eine hochkomplexe Wissenschaft“.

Beides stimmt. Korrektes, durchdachtes, funktionierendes HTML auf einer dynamischen Seite (brauchst du nicht) ist eine Wissenschaft für sich.

Und Baukästen sind so simpel wie es sich anhört.

Aber den Unterschied sieht man auch.

cu

Hallo Jerry,

ich habe den familiären Auftrag erhalten eine einfache
Homepage zu basteln. Sie soll eine kleine Arztpraxis
präsentieren, …

nur kurz ein kleiner aber wichtiger Hinweis: Recherchiere die gesetzlichen Grundlagen für Praxis- bzw. Arzt-Homepages. Es bestehen wegen des Werbeverbots für Mediziner einige Einschränkungen. Relevant sind das Heilmittelwerbegesetz, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und die Berufsordnung. Überlegt in diesem Zusammenhang vielleicht auch, ob ein professioneller Anbieter für Praxis-Homepages nicht doch die bessere Wahl wäre.

Schöne Grüße
Yasmin

Hallo die Experten,

Hallo Du Experte-in-Spe :smile:

ich habe den familiären Auftrag erhalten eine einfache
Homepage zu basteln. Sie soll eine kleine Arztpraxis
präsentieren, es wird also nichts außergewöhnliches verlangt.

Wie schon geantwortet wurde, ist gerade bei Ärzten besondere Vorsicht geboten. Ich empfinde sowas schon als etwas außergewöhnliches!

Das Problem dabei ist, dass ich sowas noch nie gemacht habe.
Ich bin ein typischer Office-Anwender, kein Programmierer.

Um Websites zu erstellen, muss man auch kein Programmierer sein, denn die da zum Tragen kommenden Sprachen HTML und CSS sind beides keine Programmiersprachen. Das eine (HTML) ist eine Strukturbeschreibungssprache, mit der Du Deinem Inhalt eine fest definierte Bedeutung gibst. HTML ist - entgegen der Meinung vieler - NICHT dazu da, eine visuelle Ausgabe im Browser zu erzeugen!
CSS ist eine Layout- und Designsprache, mit der (und ausschließlich mit der!) Du Dein Layout und das Design festlegst.

Diese beiden Arbeitsschritte, die semantische Auszeichnung des Inhalts mit HTML und das Aussehen mit CSS solltest Du allzeit strikt voneinander trennen, dann wird das Erstellen der Website ein Kinderspiel.

  • Mit welchem (am besten Freeware-)Programm kann ich die
    Homepage am einfachsten realisieren

Am besten ein einfacher Texteditor wie notepad oder vi oder Konsorten.
Wenn es Dir leichter fällt, einen HTML-Editor, das ist auch nur ein Text-Editor, der aber Syntax-Highlighting kann (kann z.B. vi auch), d.h. der Editor markiert Dir dann Deine HTML-Tags, Attribute usw.; man kann damit Fehler schneller erkennen.

mit dessen Bedienung ich
auf Basis meiner bisherigen Office-Anwenderkenntnisse (v.a.
Excel) auch rasch klarkommen kann?

Office-Anwenderkenntnisse sind beim Erstellen von Websites nicht notwendig und helfen gar nicht.

  • Welches (von den vielen) Manuals oder Tutorials wird für
    meine Zwecke am tauglichsten sein?

Das ist schwierig. Eigentlich alle HTML-Tutorials, die mir bekannt sind, sind nicht mehr auf dem neusten Stand (dem Stand der Entwicklung seit ca. 10 Jahren, seitdem es CSS gibt). Sie gehen viel zu wenig auf den eigentlichen Sinn von HTML ein, der Semantik des Inhalts, und erklären dafür lang und breit die Jugendsünden des WWW, nämlich so gefährliche Dinge wie Frames oder Tabellenlayout.

  • Haltet ihr es mit meinem Kenntnisstand überhaupt für
    machbar, dass ich diese Homepage zustande bringe?

Dein Kenntnisstand ist 0 (in Worten: Null). Da hab ich auch mal angefangen. Der ist nicht relevant. Wichtig ist, dass Dir das Thema Spaß macht und dass Du lernwillig bist, Eigeninitiative mitbringst und genug ZEit und Ausdauer.
Websites zu erstellen ist zwar nicht so kompliziert wie Programmieren, es ist aber auch beiweitem nicht so einfach, wie das viele darstellen.

Meine
bisherigen Erkundigungen reichen von „Homepage bauen kann auch
ein Schimpanse“ bis „HTML ist eine hochkomplexe Wissenschaft“.

Eher letzteres. Denn es ist ja nicht damit getan, irgendwas auf den Bildschirm zu zaubern. Im WWW gibt es auch andere Medien als den Bildschirm. Suchmaschinen z.B. (Deine Praxis will ja auch gefunden werden) sind angewiesen auf valides und semantisch sinnvolles HTML (etwas, das viele ohne zu verstehen, was sie damit anrichten, oftmals vernachlässigen). Ebenso darauf angewiesen sind Vorlesebrowser für Menschen mit Sehbehinderungen. Wieder andere surfen am liebsten mit Textbrowsern, die gar keine Images darstellen können. Die einen haben kleine Bildschirme und können daher nicht so viel Website bei sich unterbringen. Andere haben riesige Bildschirme, auf denen die Seiten schrecklich aussehen, wenn sie die volle Breite einnehmen, wieder andere haben große Bildschirme, aber nur ein kleines Browserfenster. Und noch andere, überwiegend alte Menschen, stellen die Schriftgröße in ihrem Browser viel viel größer, damit sie was lesen können. Bei „billigen“ Websites zerschießt sowas regelmäßig das dilettantisch geplante Layout.
Das Ergebnis ist dann oft, dass die Website für viele nicht benutzbar ist, und das ist ja nicht der Sinn einer Website. Jemand, der einen Arzt sucht und bei Euch hängen bleibt, erwartet etwas von der Website. Funktioniert sie nicht, sucht er weiter und wird wahrscheinlich nicht in Eurer Praxis vorbei kommen.
In dem Fall ist eine schlecht gemachte Website sogar geschäftsschädigend! Das muss Dir bewusst sein!

Ich werd gleich noch die eine andere Antwort kommentieren, da hab ich Aussagen gefunden, die ich so nicht unterschreiben kann.

Lass Dir Zeit, nimm Dir Zeit und recherchiere gründlich. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich gerne löchern.

Dein erster Schritt (nachdem Du einen Editor gefunden hast) sollte sein, HTML zu lernen. Mach Dir an der Stelle noch keine Gedanken über das Aussehen der Site, das ist bei der Arbeit mit HTML irrelevant.

Viel Erfolg,
-Efchen

Tach!

Wenn dir die Qualität des HTML Code egal ist, du keinen Wert
auf exakte, überall gleich aussehende Darstellung legst und
dich alle Informatiker dafür hassen dürfen dann kannst du den
HTML-Export von Word benutzen.

Jau, hier ist einer, der Dich für so eine Aussage hasst :smile:

Das Problem an der „Empfehlung“ ist, dass nicht der Webmaster Wert auf eine gute Website legt, sondern die Besucher! Es sind die Besucher, die bestimmen, wie die Website auszusehen und zu funktionieren hat, nicht der Webmaster oder der Betreiber der Website.
Dessen sind sich viel zu wenig selbst ernannte Webmaster bewusst.

Erstellt man eine Website mit dem HTML-Export von Word, kommt ein Ergebnis dabei raus, das sich schämen sollte, auf der Welt zu sein. Die traurige Wahrheit wird so aussehen, dass sich den Suchmaschinen die Zehnägel aufrollen werden, weil sie keine anständigen Inhalte finden, der Kundenzuwachs für den Arzt bleibt aus, oder die Website wird in allen anständigen Browsern kaum oder schlecht funktionieren, weswegen diese potenziellen Kunden auch nicht kommen werden.

Das nennt man dann eine geschäftsschädigende Website.

Such dir einen Anbieter mit Baukastensystem und klick sie dir
zusammen.

Nein, das solltest Du genauso wenig tun, wie mit einem Textverarbeitungsprogramm eine Website zu erstellen. Genausowenig eignen sich WYSIWYG-Editoren. Denn was alle automatischen Editoren nicht können, ist Semantik mit HTML zu vermitteln. Denn sowas kann nicht automatisch geschehen, sowas muss der Webmaster manuell machen. Baukästen haben so eine Option nicht, WYSIWYG manchmal schon, aber dadurch macht man sich doppelte Arbeit. Da diese Editoren auf dem Layout aufsetzen und nicht auf der Semantik, wie es für Websites eigentlich gedacht ist, ist das Ergebnis leider auch fast immer minderwertig.

Allerdings werden dich auch hier die Informatiker hassen. Aber
es eliminiert einen ganzen Haufen Stolperstellen und du hast
tatsächlich nachher eine Seite im Netz.

Welche Stolperstellen? Ohne solche Baukästen hat man vollständigen Einfluss auf den HTML- bzw. CSS-Code und ist in der Lage, richtigen Code zu erstellen, ohne ihn nochmals nachbearbeiten zu müssen. Und man bestimmt die Qalität des Endergebnisses selbst. Bei Baukästen weiß man vorher, dass die Qualität schlecht sein wird.

Beides stimmt. Korrektes, durchdachtes, funktionierendes HTML
auf einer dynamischen Seite (brauchst du nicht) ist eine
Wissenschaft für sich.

Wieso braucht er das nicht? Hier geht es doch darum, eine Arztpraxis zu repräsentieren. Macht er das schlecht, wird auch der Ruf des Arztes geschädigt. Dann lieber keine Website als eine, wo man negativ drüber spricht.

Und Baukästen sind so simpel wie es sich anhört.
Aber den Unterschied sieht man auch.

Wenigstens so ehrlich bist Du :smile:

Grüße,
-Efchen

P.S.: Es sind weniger die Informatiker, die Dich für solche Tipps hassen, sondern die ganz normalen Leute, die von sowas keine Ahnung haben, sich aber fürchterlich ärgern, warum die Site in ihrem Browser nicht anständig funktioniert bzw. nicht das macht, was sie wollen.

Wer Mist erzeugt, wird auch Mist ernten.

Eine gewinnorientierte Website kann sich sowas schon mal gar nicht leisten.

2 „Gefällt mir“

Hallo Jerry,

ich habe den familiären Auftrag erhalten eine einfache
Homepage zu basteln. Sie soll eine kleine Arztpraxis
präsentieren,

Es geht also ums Geschäft - da solltest du recht vorsichtig rangehen, sonst gibt es nachher nur Ärger von der Familie :wink:

Ich würde zwei Dinge tun:

  • html und css ansehen, zum Beispiel hier http://de.selfhtml.org/ . Das mag zwar nicht alles auf allerletztem Stand sein, war aber für mich gut verständlich.
  • Ein paar andere Webseiten ansehen und mit deinen „Auftraggebern“ besprechen. Wenn es eine gibt, die in etwa dem entspricht, was Ihr wollt, schau dir den Quellcode an. Wenn der ohne scripte funktioniert, kannst du das auch.

Tipps wirst du hier dann immer kriegen.

Cheers, Felix

Moien

Die traurige Wahrheit wird so aussehen, dass sich den
Suchmaschinen die Zehnägel aufrollen werden, weil sie keine
anständigen Inhalte finden

Google hat einen gesonderten Praser für den Code und holt ganz erstaunlich viel raus.

oder die Website wird in allen anständigen
Browsern kaum oder schlecht funktionieren,

Hast du das mal getestet? Auch da werden dir die Augen aufgehen.

Denn was alle
automatischen Editoren nicht können, ist Semantik mit HTML zu
vermitteln.

Ich fahre öfter dienstlich Auto. Ich brauche das Auto als Werkzeug. Ich will dass es das tut was ich vorgebe.

Wieso soll ich jetzt plötzlich die Innereien des Motor kennen?

Dein Argument „jeder muss HTML/CSS verstehen um Webseiten zu erstellen“ läuft auf das gleiche hinaus. HTML/CSS sind Werkzeuge deren Innereien 99% der Nutzer völlig wurscht sind. Er will ja nicht HTML/CSS lernen sondern eine Webseite erstellen. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

Gut, ohne die Kenntnisse wird es kein pixelgenaues Layout, kein Web 2.0 und keine dynamische Seite werden. Und? Wenn zu einem Arzt gehe soll der was von Krankheiten verstehen. Seine HTML/CSS Kenntnisse bringen mir rein gar nichts.

Allerdings werden dich auch hier die Informatiker hassen. Aber
es eliminiert einen ganzen Haufen Stolperstellen und du hast
tatsächlich nachher eine Seite im Netz.

Welche Stolperstellen?

index.html
Index.html
index.htm
Index.htm
index.xhtml
Index.xhtml

zeigt Windows alles als „Index“ von Typ Html an. Dir und mir ist das Problem schon klar, aber der 0815-Nutzer sieht da keinen Unterschied. Von .jpeg, .JPG, .jpg und .JPEG mal ganz zu schweigen. Und pro Monat kommen hier mindestens 2 Leute vorbei die ftp nicht kennen/verstehen. Der aktuelle redet immernoch von fdp.

Im Klartext: er wird 3 Wochen Einarbeitung brauchen um irgendwas auf den Server zu bekommen. Und nochmal 3 Monate bis es halbwegs gut aussieht. Oder er klickt die Seite in 6-12 Stunden zusammen, braucht bei Baukästen kein Upload, hat keinen Ärger mit den Referenzen und es sieht passabel aus. Man kennt das Layout zwar schon von den anderen 10.000 Seiten die das gleiche Template nutzen, aber was solls.

Eine gewinnorientierte Website kann sich sowas schon mal gar
nicht leisten.

Hast du mal die grossen durch den w3c-v laufen lassen? Es benutzt keiner wirklich HTML …

cu

Hallo!

  • Haltet ihr es mit meinem Kenntnisstand überhaupt für
    machbar, dass ich diese Homepage zustande bringe?

Ganz ehrlich: Nein. Sicher, man kann mit rudimentären Kenntnissen eine Homepage zusammenflicken - aber nicht, wenn sich darauf eine Arztpraxis professionell präsentieren soll. Und da geht es nicht nur um das reine HTML-Wissem, sondern auch um grundlegende Gestaltungsfragen.

Gruß,
Max

Hallo!

Oder er klickt die Seite in 6-12
Stunden zusammen, braucht bei Baukästen kein Upload, hat
keinen Ärger mit den Referenzen und es sieht passabel aus.

In diesem Satz steckt für mich ein tiefer Widerspruch. :smile:

Gruß,
Max

Dein Argument „jeder muss HTML/CSS verstehen um Webseiten zu
erstellen“ läuft auf das gleiche hinaus. HTML/CSS sind
Werkzeuge deren Innereien 99% der Nutzer völlig wurscht sind.
Er will ja nicht HTML/CSS lernen sondern eine Webseite
erstellen. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

Hier habe ich aufgehört zu lesen. Sorry, aber das ist Böldsinn. Wenn man eine Webseite gestelten will, die ‚professionellen‘ Gesichtspunkten standhalten soll (und das ist hier der fall, es geht schließlich um die Representation einer real existierenden Arztpraxis im Internet) dann MUß MANN UNAUSWEICHLICH VERSTEHEN was man da tut! Kein Baukastensystem kann das. Alles was die tun, ist dem Benutzer zu surrerieren, er hätte was ganz tolles gemacht. Sowas ist eine super Sache, für Leute, die sich privat irgendwie im Netz austoben wollen, aber für alles was darüber hinausgeht, kann man derartige Konzepte vergessen.

Ich fahre öfter dienstlich Auto. Ich brauche das Auto als
Werkzeug. Ich will dass es das tut was ich vorgebe.

Unpassender Vergleich.

Du bist als Webmaster nämlich nicht in der Situation des Autofahrers, sondern in der des Autokonstrukteurs und Du baust mit schlechtem Code in der Website seltsame Dinge in Dein Auto ein, womit die späteren Fahrer nicht fahren können. Fehlende Semantik in einer Website ist wie wenn Du im Auto mit dem Schalthebel die Scheibenwischer und mit der Kurbel für das Schiebedach den Blinker betätigst.

Dein Argument „jeder muss HTML/CSS verstehen um Webseiten zu
erstellen“ läuft auf das gleiche hinaus. HTML/CSS sind
Werkzeuge deren Innereien 99% der Nutzer völlig wurscht sind.

Das ist ja einer der weit verbreiteten Irrtümer. Letztendlich sind die Clients der Nutzer die, die HTML verstehen. Aber wenn man ihnen falsches TML vorwirft, erzeugen sie unvorhergesehene Dinge, wie man besonders gut am IE oder gar an dessen Quirks Mode feststellen kann. Ganz schlimm wirds eben bei Clients, die den HTML-Code analysieren, wie Suchmaschinen und Vorlesebrowser.

Er will ja nicht HTML/CSS lernen sondern eine Webseite
erstellen. Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

Nein. Das ist nicht so.
Das, was Du mit Baukästen erstellst, hat es nicht verdient „Website“ genannt zu werden.

Wenn zu
einem Arzt gehe soll der was von Krankheiten verstehen. Seine
HTML/CSS Kenntnisse bringen mir rein gar nichts.

Komische Argumentation. Der Arzt erstellt ja die Website nicht, muss auch nichts von HTML/CSS verstehen. Aber der Nutzer, der eine Website aufgrund schlechter Entwicklung nicht richtig nutzen kann, wird sich eine andere Website suchen. Und damit auch nen anderen Arzt.

Welche Stolperstellen?

index.html
Index.html

zeigt Windows alles als „Index“ von Typ Html an. Dir und mir
ist das Problem schon klar, aber der 0815-Nutzer sieht da
keinen Unterschied. Von .jpeg, .JPG, .jpg und .JPEG mal ganz
zu schweigen. Und pro Monat kommen hier mindestens 2 Leute
vorbei die ftp nicht kennen/verstehen. Der aktuelle redet
immernoch von fdp.

Häh? Es geht hier darum, eine Website zu erstellen. Dazu gehören einfach ein paar Grundvoraussetzungen. Wer seinen Computer nicht beherrscht, kann sowas eben nicht machen. Als Webmaster muss man wissen, wie ein Filesystem funktioniert, der sollte als Windows-Nutzer wissen, dass sein Betriebssystem Groß- und Kleinschreibung nicht unterscheiden kann, und er muss auch wissen, was FTP ist.

Wer nicht weiß, wie man einen Browser bedient, der kann auch das WWW nicht nutzen.

Im Klartext: er wird 3 Wochen Einarbeitung brauchen um
irgendwas auf den Server zu bekommen. Und nochmal 3 Monate bis
es halbwegs gut aussieht.

Na und? Dann haben die Nutzer wenigstens was davon.

Oder er klickt die Seite in 6-12
Stunden zusammen, braucht bei Baukästen kein Upload, hat
keinen Ärger mit den Referenzen und es sieht passabel aus.

Mitnichten. Es schaut in dem ein oder anderen Browser vielleicht passabel aus, darunter herrscht aber ein Chaos, das nur rein zufällig von dem ein oder anderen Client interpretiert werden kann. Andere erzeugen unbrauchbare Dinge, wieder andere verstehen nur Bahnhof, und ihre Nutzer genauso (z.B. Vorlesebrowser).
Es geht im WWW ja nicht nur ums Aussehen! Auch wenn viele im WWW ziemlich diskriminierende Einstellungen gegenüber Blinden haben, sollte jedoch das Argument der Suchmaschine für die meisten verständlich und wichtig sein.

Eine gewinnorientierte Website kann sich sowas schon mal gar
nicht leisten.

Hast du mal die grossen durch den w3c-v laufen lassen? Es
benutzt keiner wirklich HTML …

Und? Wenn 1000 Lemminge sich in eine Schlucht stürzen, springst Du auch hinterher?

Wenn jemand eine Bank überfällt, schnappst Du Dir nen Knüppel, stürzt hinterher und schreist „Ich mach mit und krieg die Hälfte ab“? So ein Blödsinn!

Die „großen“, von denen Du sprichst, sind meistens auch die „alten“, die aus einer Zeit stammen, in der nichts anderes möglich war. Solche Sites schreibt man nicht während der NUtzung „mal eben“ um. Diese Sites müssen aber auch damit leben, wenn sie dadurch Kunden verlieren, weil sie z.B. mit extrem verschachtelten Tabellen um sich werfen.

Sorry, Deine Einstellung „Warum etwas richtig machen, dass es bei allen funktioniert, wenn ich es auch falsch machen kann und dadurch einigen vor den Kopf stoße“ ist nicht nachvollziehbar.

Hallo Jerry,

das für mich wichtigste Wort deines Artikels ist basteln. Genau das ist der „casus knacksus“ und ich kann mich hier nur der Meinung etlicher Vorredner anschließen.

Es geht hier nicht um eine ganz private Homepage, sondern um eine kommerzielle, geschäftliche Seite, welche ja das Unternehmen (hier: Arztpraxis) repräsentiert. Hier ist die Ansicht „lieber eine schlechte Seite als keine“ falsch weil u.U. sogar geschäftsschädigend. Die rechtliche Seite einer Arzt-Praxis-Seite will ich hier mal beiseite lassen.

Ich weiß, den Ärzten geht es seit Neuestem schlecht, sie stehen kurz vor der Verarmung.

Aber professionell erstellte Websites müssen nicht teuer sein, es gibt -zig gute, kleine Agenturen die für relativ wenig Geld gute Arbeit leisten. Nein, ich kann dir hier keine solche Agentur empfehlen und Eigenwerbung ist ja nicht erlaubt :wink:

Ganz allgemein: was würde wohl der Arzt in deiner Familie sagen, wenn er hört: „bei einem Verwandten muss der Blinddarm raus. Ich habe da ein paar medizinische Bücher gelesen und einen Erste Hilfe Kurs belegt, ich habe scharfe Messer, Nadel und Faden und Verbandszeug, darum meint die Familie, ich soll das machen!“?

Gruß, Robi

Moien

In diesem Satz steckt für mich ein tiefer Widerspruch. :smile:

Was genau findest du an dieser Baukastenseite so schlimm: http://www.oz-wittenau.de/index.php (Joomla, die Fotos und Texte stammen von webpeople, das Layout ist bei Joomla dabei)

Und wie lange braucht PantherX um was in dem Stil auf selfhtml-Basis zu bauen? 6 Monate, Vollzeit? 9?

cu

Begriffsbestimmung
Moin.

Unter Baukasten verstehe ich was anderes als ein CMS, nämlich sowas hier: http://order.1und1.info/xml/order/homepage (Branchen-Homepage von 1&1 als Beispiel).

Und was ich an der genannten Seite schlimm finde: Mit einem Content Managemant System sollte sich der Autor darauf verlassen können, dass die Software grobe Fehler vermeidet; stattdessen ist die Description leer und das title-Element doppelt vorhanden. Der W3C-Validator findet noch mehr Fehler. Ein CMS, welches Tabellenlayout baut hätte ich nicht verwendet.

Und ich frage mich, ob der OP mit der Einrichtung eines CMS nicht auch seine Probleme hätte. Es sei denn, jemand anderes richtet das System ein; nur dann kann der Arzt auch selber die Texte tippen.

Schöne Grüße

Leo

Hallo an alle Diskutanten,
ich möchte hier mal pumpkin den Rücken stärken und das ganze aus einem etwas anderen Blickwinkel beleuchten, der zwar angesprochen aber nicht ausführlicher betrachtet wurde.
Vielleicht gehöre ich ja zur falschen, weil zu alten Generation, oder bin eine Ausnahme, aber ich muss gestehen, daß ich noch keinen meiner immer zahlreicher werdenden Ärzte auf Grund seiner Homepage ausgesucht habe.
Ich habe immer nachgesehen, wer praktiziert gut erreichbar in meiner Nähe, was berichten Bekannte und Verwandte von diesen Ärzten und danach habe ich meine Auswahl getroffen. Gut, auch Tante Google spielte eine Rolle, aber da habe ich nach den eher dünn gesäten Erfahrungsberichten von anderen Patienten geschaut. Bei ganz neuen Ärzten kam auch schon mal seine Homepage ins Blickfeld, aber eher nicht um zu sehen, ob sie einen 1. Platz im CSS Zen Garden gewinnen könnte, sondern nur, ob ich auf den ersten Blick die Öffnungszeiten und die Telefonnr. der Praxis finden kann.

Mal angenommen, ich bräuchte einen Augenarzt, und der eine hat auf seiner Homepage ein Terminsystem, in dem ich meinen Wunschtermin selbst eintragen kann und der andere hat sowas nicht, dann hat zugegebenermassen der erste ganz starke Karten. Aber wenn er mir dann fachlich und persönlich nicht zusagt, dann rettet ihn sein Terminsystem auch nicht mehr, sondern ich wechsle zum zweiten.
Von vielen meiner Ärzte weiss ich nicht mal, ob sie eine Homepage haben oder nicht. Insofern kann ich das Wort „geschäftsschädigend“ nicht ganz nachvollziehen. Klar will ich notfalls (wie schon erwähnt), die Öffnungszeiten und/oder die Telefonnr. dort nachlesen können ohne mich durch 5 Menus durchklicken zu müssen, aber ich denke, daß bekommt man zur Not auch mit von Word zu HTML umgewandelten Seiten hin. Klar gruselt mich der Gedanke an den Code, der dabei entsteht und warten kann den sicher niemand, aber richtig dargestellt wird er wohl doch inzwischen von 95% aller sich im Netz herumtreibenbenden Browser.

Die Schwierigkeiten liegen da wohl eher auf anderen Seiten, zum einen beim technischen Overkill: Wenn ich eine Homepage aufrufe und sehe nichts anderes als die Aufforderung, ich müsse unbedingt Flash-Dingsbums installieren, um überhaupt irgenwas zu sehen, dann verzichte ich schon mal dankend auf den weiteren Besuch dieser Seite. Das andere Ende der Skala sind dann Seiten, bei denen Layout mit dem Einsatz sämtlicher verfügbarer Schriftarten, Farben und Effekte verwechselt wird, wo mich also hektisch blinkende Rahmen anspringen und dunkelrote Schrift auf schwarzem Grund das Lesen unmöglich macht. Aber sowas bekommt man sicher auch bei 100%-ig korrekten, vom W3C höchstpersönlich abgesegneten Seiten hin.
Könnte noch mehr schreiben, ist aber schon zu lang geworden, deshalb nur noch meine Zusammenfassung:
Für eine Firma, die was im Web verkaufen will, ist eine 100%-ig korrekt codierte Homepage sicher sehr wichtig, aber für den Hausarzt aus meinem Stadtviertel spielt sie sicher nicht die Rolle, wie hier von den HTML-Profis angenommen wird.

Viele Grüße
Marvin

Hallo,

Vielleicht gehöre ich ja zur falschen, weil zu alten
Generation, oder bin eine Ausnahme, aber ich muss gestehen,
daß ich noch keinen meiner immer zahlreicher werdenden Ärzte
auf Grund seiner Homepage ausgesucht habe.

Ich gehöre selbst nicht zu denen, aber ich kann mir das vorstellen, dass es solche Leute gibt und als Webmaster muss man sich einfach dessen bewusst sein, dass es im WWW viele Dinge gibt, an die man selbst nie denken würde, dass bei anderen alles anders ist, als bei einem selbst. Das sind spezielle Gewohnheiten, Ansprüche, aber auch andere Hardware und Software. Im WWW ist alles möglich.

Von vielen meiner Ärzte weiss ich nicht mal, ob sie eine
Homepage haben oder nicht. Insofern kann ich das Wort
„geschäftsschädigend“ nicht ganz nachvollziehen.

Da mangelt es Dir dann aber an Phantasie. „geschäftsschädigend“ ist eine Website, wenn das Geschäft unter ihr leidet. Wenn sie inhaltslich nichts hergibt, wenn sie lauter technische Fehler hat, die die Nutzung behindern, wenn man nicht an die Informationen kommt. Wenn potenzielle Patienten aufgrund der schlechten Website lieber zur Konkurrenz gehen.

aber ich denke, daß bekommt man zur
Not auch mit von Word zu HTML umgewandelten Seiten hin.

Das hört sich so an, als hättest Du noch nicht viel gemacht in Sachen Web-Entwicklung. Das mag zutreffen für manche Browser, aber nicht unbedingt für jeden Client. Stell Dir mal einen Vorlesebrowser vor, der eine Website mit verschachtelten Tabellen zum Layouten vorlesen soll. Das versteht keiner. Das muss jetzt nicht zwangsläufig immer so sein, wenn man eine Website mit Word abspeichert, aber das ist schlicht ein gutes Beispiel dafür, was ein schlechter Code anrichten kann.

Klar
gruselt mich der Gedanke an den Code, der dabei entsteht und
warten kann den sicher niemand, aber richtig dargestellt wird
er wohl doch inzwischen von 95% aller sich im Netz
herumtreibenbenden Browser.

Komisch nur, dass immer nur von Darstellung gesprochen wird, wo Darstellung doch nur ein Teil ist. Viele Clients stellen nichts dar, sondern interpretieren. Außerdem ist HTML, das ja die Semantik festlegt, gar nicht für die Darstellung gedacht!

Für eine Firma, die was im Web verkaufen will, ist eine
100%-ig korrekt codierte Homepage sicher sehr wichtig, aber
für den Hausarzt aus meinem Stadtviertel spielt sie sicher
nicht die Rolle, wie hier von den HTML-Profis angenommen wird.

Genauso wie es für den privaten Autofahrer nicht relevant ist, sich an die StVO zu halten, weil es ja auch anders geht und manche Regeln einfach zu schwer sind, um sich daran zu halten?

Hallo PantherX,

liest Du eigentlich noch mit oder haben Dich jetzt alle verschreckt? :smile:

Wäre schön, auch mal einen Kommentar von Dir zu hören.

Schönes Wochenende,
-Efchen

Moien

Unter Baukasten verstehe ich was anderes als ein CMS, nämlich
sowas hier: http://order.1und1.info/xml/order/homepage
(Branchen-Homepage von 1&1 als Beispiel).

Der Editor von Joomla funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Das Grundlayout und die Basisseiten kann man erstellen lassen, den Inhalt nachliefern. Wie fein man die Seiten ändert bleibt einem allerdings selbst überlassen. Der einzige wirkliche Zusatz ist das Verwalten des Content (Sprachversionen, News zu Datum XYZ, online Admin,…). Und selbst dass können die meisten Baukästen inzwischen zumindest ansatzweise.

stattdessen ist die Description leer und das title-Element
doppelt vorhanden. Der W3C-Validator findet noch mehr Fehler.
Ein CMS, welches Tabellenlayout baut hätte ich nicht
verwendet.

Das war klar. Aber ein Anfänger, der wie hier vorgeprügschlagen wirklich Selfhtml und Notepad nimmt, baut in den ersten Seiten schlimmere Fehler. Vorallem macht er für den 0815-Besucher sichtbare Fehler.

Und ich frage mich, ob der OP mit der Einrichtung eines CMS
nicht auch seine Probleme hätte.

http://forum.joomla.org/viewtopic.php?t=21443

Es sei denn, jemand anderes
richtet das System ein; nur dann kann der Arzt auch selber die
Texte tippen.

Darauf wird es so oder so später rauslaufen. Diese Hobbyprojekte sind immer die ersten paar Monat ganz wichtig, toll und aktuell. Und irgendwann hat der Ersteller keine Zeit/Lust mehr. Oder dann geht das Passwort verloren. Oder der Ersteller zieht weg. Der arme Kerl der sowas dann übernehmen und weiterpflegen soll … *brrr*.

SelfHTML ist eine gute Sache wenn man Zeit hat. Aber nur wenn man Zeit hat.

Das ist wie Briefe schreiben. Man könnte die .doc / .odf in einem Hexeditor von Hand erstellen. Oder halt einen Officeeditor starten. Beides geht durchaus (Das .odf ist eigentlich recht gut und einfach im Vergleich zu dem Trümmerfeld (X)HTML/CSS). Aber wieso man hier immer Ottonormal einen Hexeditor empfielt kann ich nicht verstehen.

cu

1 „Gefällt mir“

Das war klar. Aber ein Anfänger, der wie hier
vorgeprügschlagen wirklich Selfhtml und
Notepad nimmt, baut in den ersten Seiten schlimmere Fehler.
Vorallem macht er für den 0815-Besucher sichtbare Fehler.

Ein Anfänger darf sich ja auch sehr gerne über einen von mir aus auch recht langen Zeitraum mit Baukästen und Bunit-Klicki erstmal einen Eindruck verschaffen. Daß ein Anfänger aber auf der anderen Seite nicht unbedingt die Webpräsenz für ein Unternehmen oder eine Arztpraksis bauen sollte (insbesondere wenn sich seine PC-Kentnisse auf den Umgang mit Word beschränken) steht auf einem ganz andern Blatt. Was Du hier suggerieren willst ist das gleiche, wie die tollen Baukästen: ‚Ahnung? Aaaaachh…wer braucht schon Ahnung. Klick das einfach zusammen, wird schon irgendwie gehen.‘ Aus der gleichen Argumentation haben wir einen erschreckenden Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand.

SelfHTML ist eine gute Sache wenn man Zeit hat. Aber nur wenn
man Zeit hat.

Wenn man von NULL (nicht, verstehst Du? überhauptnichst) aber anfangen will eine reale Webseite zu bauen, die auch noch ein reales Unternehmen representiert, dan MUß man Zeit mitbringen. Sowas fällt einem im Schlaf nicht zu. Aber das ist ne Einstellungssache. ‚Kann mit Word umgehen‘ wird gleichgesetzt mit ‚kann bestimmt auch Webseiten bauen und administrieren‘. Und das ist falsch.

Das ist wie Briefe schreiben. Man könnte die .doc / .odf in
einem Hexeditor von Hand erstellen. Oder halt einen
Officeeditor starten. Beides geht durchaus (Das .odf ist
eigentlich recht gut und einfach im Vergleich zu dem
Trümmerfeld (X)HTML/CSS). Aber wieso man hier immer Ottonormal
einen Hexeditor empfielt kann ich nicht verstehen.

Dieser Vergleich ist volkommen daneben. Darüberhinaus sind weder HTML, XML oder CSS Trümmerfelder.

Moien

Was Du hier
suggerieren willst ist das gleiche, wie die tollen Baukästen:
‚Ahnung? Aaaaachh…wer braucht schon Ahnung. Klick das
einfach zusammen, wird schon irgendwie gehen.‘

Ich poste also jetzt unter jeden Satz das Zitat:

Aber den Unterschied sieht man auch.

Ich habe nie behauptet dass er mit Baukästen an die Qualität einer Profiseite rankommt.

‚Kann mit Word umgehen‘ wird gleichgesetzt
mit ‚kann bestimmt auch Webseiten bauen und administrieren‘.
Und das ist falsch.

Zitat aus dem Post von PantherX:

Das Problem dabei ist, dass ich sowas noch
nie gemacht habe. Ich bin ein typischer
Office-Anwender, kein Programmierer. Ich hab
noch ne Homepage gemacht. Aber für die liebe
Familie sind diese Unterschiede. Wer „was mit
Computern macht“, der muss auch das können…

Es ist ihm schon klar. Ich kann es bei jeder Antwort wiederholen, nur davon wird der Thread auch nicht besser.

Das ist wie Briefe schreiben. Man könnte die .doc / .odf in
einem Hexeditor von Hand erstellen. Oder halt einen
Officeeditor starten. Beides geht durchaus (Das .odf ist
eigentlich recht gut und einfach im Vergleich zu dem
Trümmerfeld (X)HTML/CSS). Aber wieso man hier immer Ottonormal
einen Hexeditor empfielt kann ich nicht verstehen.

Dieser Vergleich ist volkommen daneben.

ODF’s sind einfach nur gezippte XML Dateien. Der Aufbau ist an HTML angelehnt. Beides ist nach ISO spezifiziert, aber im Gegensatz zu HTML/CSS stellen es die „Browser“ aber alle einigermassen einheitlich dar. Vorallem enthält die ISO-Spezifikation von ODF alle Tags die von den Packages verwendet werden (wieder im Gegensatz zu den HTML/CSS-Tags die MS eingeführt, aber nie spezifiziert hat und die inzwischen in den anderen Browser auch rumspuken)(mit Ausnahme des .ods Subformates).

Das .doc Format ist auch nicht so weit weg. Die neueren Versionen kann man von Hand mit einem ASCII-Editor ändern.

Darüberhinaus sind
weder HTML, XML oder CSS Trümmerfelder.

Dann schreib mal was nicht triviales, ohne Browserweiche das die Top 5 der meistgenutzen Browser pixelgenau gleich darstellt. Und dann versuch das gleiche in odf. Oder ps. Oder pdf.

cu

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