Die Frau in der christlichen Ehe

Ich schreibe diesen Artikel auch als Antwort zu dem was unten schon diskutiert wird(Artikel „Die Kirche und die Familie von Jesus“).

Es geht um die Frage der Rolle der Frau. Paulus weisst darauf hin dass die Frau sich in der Ehe dem Mann unterordnen sollte. Daraus sollte man nicht einen Frauenhass ableiten sondern ich denke er hatte da einfach eine klare Hierarchie im Sinne.

Ich stelle es mir schwierig vor, wenn beide Ehepartner gleichberechtigt sind. Das geht gut solange sie sich einig sind. Doch was ist wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit bezueglich einer wichtigen Entscheidung kommt? Gibt es dann endlosen Streit, Diskussionen und eventuell eine Ehescheidung?
Wie waere es wenn wir in Deutschland zwei gleichberechtigte Bundeskanzler haetten? In jeder Stadt einen Mann und eine Frau als gleichberechtigte Buergermeister…Waere so etwas vorstellbar? Ich denke nicht! Wieso also will man uns weissmachen das eine Ehe mit zwei in jeder Hinsicht gleichberechtigten Partnern funktionieren wuerde?

Wenn ich gleichberechtigt sage, dann meine ich das bezueglich der Entscheidungsgewalt was das Leben des Paares angeht. Natuerlich denke ich dass die Frau in der Hinsicht gleichberechtigt ist, dass sie die selben Grundrechte wie der Mann geniesst. Es geht hier um die Frage, wer hat das letzte Wort in der Ehe? Und natuerlich hat der Mann hier nur so lange das letzte Wort wie er damit nicht eindeutig Unrecht tut.

Eine aehnliche Situation liegt z.B. vor was die Unterordnung des Christen bezueglich der Autoritaet des Staates und des Chefs bei der Arbeit angeht…

Jetzt duerft ihr mich kreuzigen… :smile:

Gruss Abe…

Paulus weisst darauf
hin dass die Frau sich in der Ehe dem Mann unterordnen sollte.
Daraus sollte man nicht einen Frauenhass ableiten sondern ich
denke er hatte da einfach eine klare Hierarchie im Sinne.

Frage zur Rollenverteilung innerhalb der Hierarchie: die Position des Mannes erklärt sich sicher aus seiner natürlichen Überlegenheit? *fg*

Ich kann Deine Frage nicht genau beantworten aber auch nach dem AT hat die Frau eigentlich nichts zu meldne.
Kein Wunder bei einem Buch, welches in einer patriarchalischen GEsellschaft verfasst wurde, oder?

Jetzt duerft ihr mich kreuzigen… :smile:

Hallo,
das hättest Du wohl gern?
aber ich glaube, dass deine verschwiemelten Aussagen, die ich bisher lesen konnte dir mehr als den Ruf eines - na sagen wir 's mal nett - versponnenen Sonderlings einbringen.
Zum Kreuzigen reicht’s einfach nicht.
E.

Zur Kreuzigung?
… zur Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz nehmen!

Hi Abe

Ich stelle es mir schwierig vor, wenn beide Ehepartner
gleichberechtigt sind.

NATÜRLICH IST DAS SCHWIERIG: es müssen KOMPROMISSE gefunden werden, wenn einer sagt, wo es langgeht ist das für denjenigen VIEL einfacher.

Das geht gut solange sie sich einig
sind. Doch was ist wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit
bezueglich einer wichtigen Entscheidung kommt? Gibt es dann
endlosen Streit, Diskussionen und eventuell eine Ehescheidung?

wenn eine Ehe das nicht aushält, dann war sie von Vorneherein zum scheitern verurteilt. was ist so schlimm an einer scheidung. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Wie waere es wenn wir in Deutschland zwei gleichberechtigte
Bundeskanzler haetten? In jeder Stadt einen Mann und eine Frau
als gleichberechtigte Buergermeister…Waere so etwas
vorstellbar? Ich denke nicht! Wieso also will man uns
weissmachen das eine Ehe mit zwei in jeder Hinsicht
gleichberechtigten Partnern funktionieren wuerde?

Schn mal was von Koalitionen gehört?

Wenn ich gleichberechtigt sage, dann meine ich das bezueglich
der Entscheidungsgewalt was das Leben des Paares angeht.

Ich würde mich ja sauber bedanken, wenn mein (derzeit nicht vorhandener) Partner mir vorschreiben würde, was ich zu tun bzw zu lassen hätte.

Natuerlich denke ich dass die Frau in der Hinsicht
gleichberechtigt ist, dass sie die selben Grundrechte wie der
Mann geniesst. Es geht hier um die Frage, wer hat das letzte
Wort in der Ehe?

Wieso muss überhaupt einer das "letzte Wort haben. das hört sich so an, als wäre die Ehe für dich eine art Kriegsschauplatz. Schon mal was von KOMPROMISS gehört.

Und natuerlich hat der Mann hier nur so lange
das letzte Wort wie er damit nicht eindeutig Unrecht tut.

Das ist jetzt aber Käse: Warum sollte „DER MANN“ die Dominante Persönlichkeit einer Ehe sein… und wer legt denn fest, wann der Mann Unrecht hat?

Eine aehnliche Situation liegt z.B. vor was die Unterordnung
des Christen bezueglich der Autoritaet des Staates und des
Chefs bei der Arbeit angeht…

Also, Ehemann---- Staat----- Chef------- ich weiss nicht so recht. Meine Staatsbürgerschaft ist Mehr oder minder Zufall, meinem Chef kann ich dadurch entgehen, indem ich kündige, aber meinen Partner such ich mir schon aus… drum prüfe wer sich ewig bindet… das ist also eine total andere Basis.
Es kommt drauf an, was MANN will, eine Partnerin oder eine Bügelnde Wärmflasche mit Kochautomatik. Ich bevorzuge ersteres.

Gruss
Mike

Hi Lincoln,

Ich stelle es mir schwierig vor, wenn beide Ehepartner
gleichberechtigt sind.

Ist schon klar, dass das für euch Männer schwierig ist …

Das geht gut solange sie sich einig

sind. Doch was ist wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit
bezueglich einer wichtigen Entscheidung kommt? Gibt es dann
endlosen Streit, Diskussionen und eventuell eine Ehescheidung?

Und was passiert, wenn der Mann kraft seines Amtes der Frau eine Entscheidung aufzwingt, mit der sie unglücklich ist?

Wenn ich gleichberechtigt sage, dann meine ich das bezueglich
der Entscheidungsgewalt was das Leben des Paares angeht.
Natuerlich denke ich dass die Frau in der Hinsicht
gleichberechtigt ist, dass sie die selben Grundrechte wie der
Mann geniesst.

Ach? Im Staat darf sie gleichberechtig sein, in der Ehe ist sie eine Sklavin? Was darf der Mann denn alles bestimmen? Was sie anziehen darf? Was sie essen darf? „Nein, Fritten gibts nicht, das ist ein Befehl!“ Wann sie auf die Toilette gehen darf? Mit wem sie reden darf?

Es geht hier um die Frage, wer hat das letzte

Wort in der Ehe? Und natuerlich hat der Mann hier nur so lange
das letzte Wort wie er damit nicht eindeutig Unrecht tut.

Und wer bestimmt darüber, was Unrecht ist? Der Mann, nehme ich an. Aber selbst wenn es nicht um ein Unrecht geht: Ich erinnere mich da an meine Eltern, die jeden Urlaub in den Bergen verbrachten, weil das meinem Vater gefiel. Meine Mutter wäre gerne ans Meer gefahren, aber sie hatte ja nichts zu reden. Also hielt sie die Schnauze und sehnte sich stumm nach dem Meer. Jetzt, wo mein Alter unter der Erde liegt, darf sie endlich einmal machen, was Sie will.

Eine aehnliche Situation liegt z.B. vor was die Unterordnung
des Christen bezueglich der Autoritaet des Staates und des
Chefs bei der Arbeit angeht…

Ja, deswegen hatte Hitler so leichtes Spiel mit den Christen …

Jetzt duerft ihr mich kreuzigen… :smile:

Nein, tu ich nicht. Ich bin bloß froh, dass ich keinen Mann habe und schon gar keinen christlichen, und das meine ich ehrlich. Eine ehe, in der mich ein Feldwebel herumkommandiert, kann mir gestohlen bleiben.
gruß,
bb

*lol*

eine
Bügelnde Wärmflasche mit Kochautomatik.

Klasse Bild! So hab ich mich noch nie gesehen! Ach, Mike, wie recht Du hast!

Anekdote am Rande
…passiert leider immer wieder. So ne Ehe kannte ich auch: Und als der Patriarch dann gestorben war und man seiner inzwischen 76jährigen Gattin die Nachricht überbrachte, sagte sie so ziemlich als allererstes: „Jetzt kann ich endlich die neue Badewanne einbauen lassen“.
Was kein so böse materialistischer Gedanke war, wie es zunächst scheint: Oma konnte die normale Wanne wg. ihrer Knochen nicht mehr benutzen, Dusche gabs nicht, aber unser Großvater verweigerte den teuren Einbau einer Sitzwanne.

Wow, der wurde geliebt. Wie so viele Despoten.

Und wer bestimmt darüber, was Unrecht ist? Der Mann, nehme ich
an. Aber selbst wenn es nicht um ein Unrecht geht: Ich
erinnere mich da an meine Eltern, die jeden Urlaub in den
Bergen verbrachten, weil das meinem Vater gefiel. Meine Mutter
wäre gerne ans Meer gefahren, aber sie hatte ja nichts zu
reden. Also hielt sie die Schnauze und sehnte sich stumm nach
dem Meer. Jetzt, wo mein Alter unter der Erde liegt, darf sie
endlich einmal machen, was Sie will.

Hallo Abraham

Also was Du da über Ehe im christlichen Sinn schreibst ist gelinde gesagt nicht in Ordnung.

Was Dein biblisches Zitat angeht, so vergisst Du den allerwesentlichsten Teil, nämlich die Forderung, daß ein Mann seine Frau lieben soll. Aber auch bei diesem Teil lautet meine Frage immer, warum mich denn meine Frau nicht lieben darf.

Die Formulierungen von Paulus sind von der patriarchalischen Struktur der damaligen Zeit geprägt und wenn man genau hinschaut, bedeuten Sie für die damalige Zeit sogar eine wesentliche Gleichstellung der Frau. Aber die Zeiten haben sich gewandelt und wer blind die damaligen Formulierungen übernimmt verstösst gegen zwei Forderung der Bibel: er hat die Liebe nicht und er lässt nicht zu, daß der heilige Geist ihm das Wort Gottes im Rahmen der heutigen Zeit auslegt.

Mein Hauptpunkt ist die Liebe. Wenn ich meine Frau liebe, dann werde ich sie zu nichts zwingen, werde ihre Meinungen und ihre Fähigkeiten respektieren und zur Entfaltung kommen lassen, werde ihr die Freiheiten lassen, die sie braucht, werde ich ihr zuliebe auch Kompromisse eingehen. Mit anderen Worten, ich werde eine in jeder Hinsicht moderne Ehe führen. Deswegen ist es für mich auch so wichtig, daß meine Frau mich auch liebt, denn nur so können wir uns gegenseitig ergänzen und die Einheit bilden, die Gott für uns vorgesehen hat.

An -bb-: Bedeutet diese meine Meinung jetzt, daß ich keine christliche Ehe führe?

Gruß
Thomas

Hallo Thomas,

Mein Hauptpunkt ist die Liebe. Wenn ich meine Frau liebe, dann
werde ich sie zu nichts zwingen, werde ihre Meinungen und ihre
Fähigkeiten respektieren und zur Entfaltung kommen lassen,
werde ihr die Freiheiten lassen, die sie braucht, werde ich
ihr zuliebe auch Kompromisse eingehen. Mit anderen Worten, ich
werde eine in jeder Hinsicht moderne Ehe führen. Deswegen ist
es für mich auch so wichtig, daß meine Frau mich auch liebt,
denn nur so können wir uns gegenseitig ergänzen und die
Einheit bilden, die Gott für uns vorgesehen hat.

Ich sehe darin keinen Widerspruch zu einer christlichen Ehe. Genau das habe ich unten auch erwähnt.

Der Knackpunkt sind Fragen, wo man auch nach langen Diskussionen nicht zu einer gemeinsamen Meinung kommt.
Deswegen ist jede Organisationsform in der Menschheit, die effektiv arbeitet hierarchisch. Wenn man sich nicht einigt muß einer eine Entscheidung treffen.

Die moderne Lösung ist doch die, dass man eine Ehe einfach auflöst, wenn man sich nicht mehr einigen kann.
Deswegen ist das Singletum auf dem Vormarsch. Als Single hat man völlige Entscheidungsfreiheit und muß auf niemanden mehr Rücksicht nehmen.

Gruß
Carlos

Hallo Barbara,

ein Ehemann der sich wie ein Despot benimmt, handelt gegen den Christlichen Glauben.

Das Beispiel für einen Ehemann ist der Umgang von Jesus mit seinen Jüngern.Er hatte zweifellos die Leitung inne, aber er war niemals despotisch.

Und wer bestimmt darüber, was Unrecht ist? Der Mann, nehme ich
an. Aber selbst wenn es nicht um ein Unrecht geht: Ich
erinnere mich da an meine Eltern, die jeden Urlaub in den
Bergen verbrachten, weil das meinem Vater gefiel. Meine Mutter
wäre gerne ans Meer gefahren, aber sie hatte ja nichts zu
reden. Also hielt sie die Schnauze und sehnte sich stumm nach
dem Meer. Jetzt, wo mein Alter unter der Erde liegt, darf sie
endlich einmal machen, was Sie will.

Hat dein Vater damit gemäß dem christlichen Beispiel gahandelt?
Ich behaupte; nein!

Eine aehnliche Situation liegt z.B. vor was die Unterordnung
des Christen bezueglich der Autoritaet des Staates und des
Chefs bei der Arbeit angeht…

Ja, deswegen hatte Hitler so leichtes Spiel mit den Christen

Nein, nur mit den Scheinchristen. Wahre Christen haben sich geweigert in den Krieg zu ziehen und ihn bei seinen satanischen Vorgehen zu unterstützen. Diese sind ja dann auch in den Untergrund gegangen, geflüchtet oder in Gefängnisse und Konzentrationslager gewandert.

Gruß
Carlos

eine
Bügelnde Wärmflasche mit Kochautomatik.

Klasse Bild! So hab ich mich noch nie gesehen! Ach, Mike, wie
recht Du hast!

Erinnert mich an den Knaben, der mir einmal auf eine Bekanntschaftsanzeige schrieb:
„Bin de facto ungebunden, habe zwar seit Jahren eine, die für mich bügelt und meine Socken wäscht“…
lg,
bb

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Hi Carlos,

du verstehst etwas ganz Grundsätzliches nicht. Du magst noch so nett zu deiner Haussklavin sein (und ich setze voraus, dass du das bist), es steht doch von vornherein fest, das es in dieser Ehe nur eine Meinung gibt, nämlich deine. Wenn du ein netter Kerl bist, behandelst du dein Weibi rücksichtsvoll, wenn nicht, kommandierst du sie herum. Auf jeden Fall aber ist deine Frau abhängig von deinem guten Willen und deinen Launen.
Es gab in der Geschichte auch rücksichtsvolle und väterliche Sklavenhalter. Trotzdem bin ich gegen die Sklaverei, und ich will nicht jeden Tag zittern müssen, ob mein Mann heute in der Laune ist mir Freiraum zu geben oder mich zum Bügeln in den Keller schickt.
Wenn du meinst, der Mann müsste entscheiden, so setzt du entweder voraus,dass der Mann immer gescheiter ist als die Frau, oder du findest, dass man im Endeffekt immer besser einen Blödsinn macht, den der Mann vorschlägt, als die gescheiten Sachen der Frau.
Patriarchen sind ängstliche und charakterschwache Männer, die sich nur wohl fühlen, wenn die Frau tief, tief unter ihnen steht, und deshalb habe ich keinen Respekt vor ihnen.
lg,
bb

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Hallo Carlos,

Der Knackpunkt sind Fragen, wo man auch nach langen
Diskussionen nicht zu einer gemeinsamen Meinung kommt.
Deswegen ist jede Organisationsform in der Menschheit, die
effektiv arbeitet hierarchisch. Wenn man sich nicht einigt muß
einer eine Entscheidung treffen.

Zum Glück bin ich keine Christin. Das ist ja geradezu die Aufforderung zur Sklaverei die du hier vertittst.

Letztendlich gilt heute (laut Grundgesetz und Menschenrechten), dass jeder Mensch die Möglichkeit haben muss, sein Leben selbstbestimmt so zu gestalten, dass er seine Fähigkeiten entfalten und seinem Gewissen treu bleiben kann.

In der Gesellschaft und im Beruf habe ich die Möglichkeit aktiv am politischen Leben teilzunehmen (da hat nicht mal der Bundeskanzler das letzte Wort, sondern der Wähler - also Kompromiss pur) bzw. eine Stelle wieder zu kündigen etc…

Diese Möglichkeit zur Selbstbestimmung ist aber aufgehoben, sobald einem Partner rechtlich das letzte Wort zugestanden wird. Es sei denn natürlich, ich mache von meinem Bürgerrecht Gebrauch und lasse mich scheiden, wenn mir seine Entscheidung nicht passt. Aber das ist ja wohl auch nicht in deinem Sinne.

Deshalb denke ich, dass nur eine Beziehung dauerhaft bestand haben kann, in der die Partner (beide) gelernt haben, Kompromisse einzugehen. Wenn das mal nicht geht, hat man eben abwechselnd das letzte Wort. Dann kommt zumindest auf lange Sicht keiner zu kurz.

Viele Grüsse,
Lisa

Die moderne Lösung ist doch die, dass man eine Ehe einfach
auflöst, wenn man sich nicht mehr einigen kann.
Deswegen ist das Singletum auf dem Vormarsch. Als Single hat
man völlige Entscheidungsfreiheit und muß auf niemanden mehr
Rücksicht nehmen.

Gruß
Carlos

Ich glaub ich bin im falschen Jahrhundert … Solche verdrehzen Ansichten hatten ja nicht mal Großeltern mehr, und die waren Baujahr 1907. Bei den beiden war das klar: Opa war der Herr im Hause und hat gemacht, was Oma wollte…

Aber mal im Ernst, der Mann als letzte Instanz in der Ehe, was soll den der Blödsinn? Wieso eigentlich soll ausgerechnet die Frau kuschen? Er will an die See, sie in die Berge; also langweilt wie sich dann ihr Leben lang im Strandurlaub? Also wenn sie ihm dann den Schädel einschlägt, beeide ich vor Gericht, daß der Ärmste unglücklich gegen den Strandkorb gefallen ist, ehrlich.
Wenn sich zwei erwachsene Menschen nicht auf gleicher Basis einigen können, dann sollen sie sich scheiden lassen. Aber nicht einer als Untertan des anderen. Der Mann als Oberhaupt der Familie… Wenn das die große Errungenschaft der Demokratie sein soll, dann will ich die DDR wieder haben.

Gernot Geyer

Rücksichtnahme???
Hallo Carlos,

Als Single hat

man völlige Entscheidungsfreiheit und muß auf niemanden mehr
Rücksicht nehmen.

auf wen nimmst DU denn Rücksicht? wie ich deine Postings verstehe müssen bei dir zu Hause alle nach deiner Pfeife tanzen, und alle entscheidungen werden von dir getroffen!
lg,
bb

Volltreffer…
… und ein Sternchen dafür, daß es dir gelingt, angesichts solcher katastrophal antiquierten Einstellungen zu Partnerschaften, die hier teils vertreten werden, noch ein kleines Maß an Humor zu bewahren. Obwohl - horrible dictu …

… in der Ehe ist
sie eine Sklavin? Was darf der Mann denn alles bestimmen? Was
sie anziehen darf? Was sie essen darf? … Mit wem sie reden
darf?

… SOLCHE Ehen tatsächlich existieren (bis auf die Sache mit der Toilette) - und nicht einmal nur selten.

Das gruselige (zumindest verwunderliche) daran ist, daß dieser Typus von Männern auch noch Partnerinnen finden, die das mitmachen… denn diese Eigenschaften zeigen sich ja nicht erst, wenn die Ehe bereits geschlossen ist…

Sonst könnte man ja Hoffnung haben, daß diese Leute einfach aussterben…:frowning:

Gruß
M.G.

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Woher die ganze Aufregung?
Hallo Barbara,

auf wen nimmst DU denn Rücksicht?

Z.B. auf meine Frau und alle meine Mitmenschen. Ich gehe davon aus, dass meine eigenen Wünsche nicht wichtiger sind, als die der anderen Menschen.

wie ich deine Postings
verstehe müssen bei dir zu Hause alle nach deiner Pfeife
tanzen, und alle entscheidungen werden von dir getroffen!

Zum Glück nicht.
Bei uns in der Christenverammlung gibt es ein geflügeltes Wort zu dem Thema:
Der Mann ist das Haupt und die Frau der Hals. Und wohin der Hals sich dreht, schaut der Kopf.

Die ganze Aufregung rührt doch daher, dass es in unserer Gesellschaft sich die Menschen nahezu nur noch Egoisten gibt und Demut als eine Eigenschaft von Idioten verstanden wird.
Jede Autorität wird gehasst, wenn man sie nicht selber ausübt.

Wird einem Egoisten Macht oder Verantwortung gegeben wird, wird er zum Despoten, der seinen Willen auslebt.

Wenn ein Mann seine Frau wirklich liebt, dann wird er auch ihre Wünsche berücksichtigen.
Dann wird er mit ihr zum Urlaub ans Meer fahren, weil sie es sich wünscht.
Dann wird sie die Sitzbadewanne erhalten, die sie aus medizinischen Gründen benötigt.
Dann wird er sie wie eine Partnerin behandeln.

Vielleicht überfordert diese Vorstellung auch die Phantasie der meisten Forumsteilnehmer, weil sie einfach nur Egoisten kennen.

Gruß
Carlos

Hallo Barbara,

du verstehst etwas ganz Grundsätzliches nicht.

Ich vermute, daß du mich nicht verstehst.

Du magst noch
so nett zu deiner Haussklavin sein (und ich setze voraus, dass
du das bist), es steht doch von vornherein fest, das es in
dieser Ehe nur eine Meinung gibt, nämlich deine. Wenn du ein
netter Kerl bist, behandelst du dein Weibi rücksichtsvoll,
wenn nicht, kommandierst du sie herum.

Du verkennst die Realität.
Gelegentlich rege ich mich etwas darüber auf, daß meine Frau mich rumkommandiert.
Ich gebe ihr keine Befehle. Ausnahmsweise habe ich meiner Frau die strikte Anweisung gegeben nur neue Klamotten zu kaufen, wenn sie im Ausgleich dazu Klamotten im gleichen Volumen entsorgt. (Sie hat ein Volumen von 5 großen Kleiderschränken gepreßt voll und für einen weiteren Kleiderschrank ist kein Platz mehr.)
Sie hört aber einfach nicht auf mich. Deshalb habe ich es aufgegeben. :frowning:(

Wenn du meinst, der Mann müsste entscheiden, so setzt du
entweder voraus,dass der Mann immer gescheiter ist als die
Frau, oder du findest, dass man im Endeffekt immer besser
einen Blödsinn macht, den der Mann vorschlägt, als die
gescheiten Sachen der Frau.

Ein vernünftiger Mann wird immer auf guten Rat hören (1.Mose 21:12)

Das mit den gescheiten Frauen kennen ich nur zu gut. Wenn es nämlich um schwierige Entscheidungen geht, bekommt man keine eigene Meinung zu hören sondern nur , dass Mann selber entscheiden muß. Hinterher haben es die gescheiten Frauen immer genau gewußt.

Übrigens, die gleichen Gesellschaften, die den Patriarchen hervorgebracht haben, brachten auch den Hausdrachen (Sprüche 27:15).

Daher

Wenn ein Mann seine Frau wirklich liebt, dann wird er auch
ihre Wünsche berücksichtigen.
Dann wird er mit ihr zum Urlaub ans Meer fahren, weil sie es
sich wünscht.
Dann wird sie die Sitzbadewanne erhalten, die sie aus
medizinischen Gründen benötigt.
Dann wird er sie wie eine Partnerin behandeln.

Das was Du hier schreibst entspricht dem, was ich oben geschrieben habe. Darauf hast Du geantwortet, daß der Mann immer die letzte Entscheidung hat, Daher kommt die Aufregung und diese Formulierung ist eines Christen heute nicht mehr angemessen (und trägt dem Verruf der Christenheit insgesamt, also auch von mir, bei)

Aber ich sage: Aus Liebe darf und hat der Mann nicht immer die letzte Entscheidung. Wie schon mehrmals betont ist Ehe ein Kompromissleben. Wenn aber kein solcher möglich ist, dann gebietet die Liebe, daß einmal der eine und das andere Mal der andere nachgibt. Im Rahmen der Liebe muss man auch einmal eine Entscheidung mittragen, die nicht der eigenen Meinung entspricht.

Das ist es, was ich unter Demut verstehe. Also die Forderung demütig zu sein und die Forderung, die Entscheidungsgewalt zu haben, widerspricht sich und im Zweifel wiegt die Forderung nach Demut schwerer und ist mehr in Gottes Sinn.

Gruß
Thomas