Ich schreibe diesen Artikel auch als Antwort zu dem was unten schon diskutiert wird(Artikel „Die Kirche und die Familie von Jesus“).
Es geht um die Frage der Rolle der Frau. Paulus weisst darauf hin dass die Frau sich in der Ehe dem Mann unterordnen sollte. Daraus sollte man nicht einen Frauenhass ableiten sondern ich denke er hatte da einfach eine klare Hierarchie im Sinne.
Ich stelle es mir schwierig vor, wenn beide Ehepartner gleichberechtigt sind. Das geht gut solange sie sich einig sind. Doch was ist wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit bezueglich einer wichtigen Entscheidung kommt? Gibt es dann endlosen Streit, Diskussionen und eventuell eine Ehescheidung?
Wie waere es wenn wir in Deutschland zwei gleichberechtigte Bundeskanzler haetten? In jeder Stadt einen Mann und eine Frau als gleichberechtigte Buergermeister…Waere so etwas vorstellbar? Ich denke nicht! Wieso also will man uns weissmachen das eine Ehe mit zwei in jeder Hinsicht gleichberechtigten Partnern funktionieren wuerde?
Wenn ich gleichberechtigt sage, dann meine ich das bezueglich der Entscheidungsgewalt was das Leben des Paares angeht. Natuerlich denke ich dass die Frau in der Hinsicht gleichberechtigt ist, dass sie die selben Grundrechte wie der Mann geniesst. Es geht hier um die Frage, wer hat das letzte Wort in der Ehe? Und natuerlich hat der Mann hier nur so lange das letzte Wort wie er damit nicht eindeutig Unrecht tut.
Eine aehnliche Situation liegt z.B. vor was die Unterordnung des Christen bezueglich der Autoritaet des Staates und des Chefs bei der Arbeit angeht…
Jetzt duerft ihr mich kreuzigen… 
Gruss Abe…
