Die Geburt

Hallo,
mein Freund und ich haben uns entschlossen, nach unserem Umzug evtl. ein Kind zu bekommen. Ich habe nur tierische Angst vor der Geburt. Kann mir da vielleicht jemand ein paar Tipps geben? Wie ist das mit der Geburt im Wasser? Ist das viel angenehmer?

lg jenny

Hallo Jenny,

da gehen die Meinungen und Erfahrungen so weit auseinander, dass Dir wahrscheinlich niemand wirklich helfen kann. Manche Frauen empfinden eine Geburt wohl als mäßig unangenehm, andere haben finden die Schmerzen unerträglich.

Ich habe vor 2 Wochen unsere Tochter geboren und fand es erträglich - mir hat bis zum Ende der Schwangerschaft das Wissen geholfen, dass ich jederzeit (naja, fast) auf einen Kaiserschnitt umschwenken oder eine PDA hätte verlangen können. Beides kam nicht wirklich in Frage und war auch nicht nötig, aber zu wissen, dass es diese Möglichkeiten gibt, hat mich der Geburt ruhig entgegensehen lassen.

Von Bachblüten und Fußreflexzonenbehandlung bis zur PDA gibt es viele Möglichkeiten, den Umgang mit den Schmerzen zu erleichtern. Außerdem hilft es sehr, sich über die Geburt zu informieren und die Vorgänge (so gut es eben geht) vorher zu verstehen.

Meine Geburt war gut auszuhalten, insbesondere weil es recht schnell ging.

Mach Dir also nicht zu viele Sorgen.

Gruß
Ramona

Hi,

also über die Schmerzen kann ich dir (natürlich) nichts sagen aber man kann die Krankenhäuser bzw. die Entbindungsstationen in den Krankenhäusern meist mit einer Hebamme besichtigen. Da bekommt man dann auch die Vor- und Nachteile erklärt. Wichtig fand ich, dass man sich nicht im Vorwege für eine Art entscheiden muss sondern auch während der Geburt noch wechseln kann, so nach dem Motto, jetzt würde ich aber doch gerne in die Badewanne (vorausgesetzt natürlich diese sind dann auch frei).

Als Mann fand ich es allerdings auch gut, dass meine Frau sich nicht für die Wanne entschieden hat, denn auf dem Bett mit tausend Verstellmöglichkeiten hatte ich persönlich das Gefühl mehr bzw. besser helfen zu können.

Wie gesagt, mein Tipp wäre geht doch mal zu so einem Besichtigungstermin und lasst es euch von den Profis vor Ort erklären.

Viele Grüße
MeToo

Hallo Jenny,

Ich glaube jede Frau hat Angst vor der Geburt.
Dank der vielen Erfahrungsberichte vieler Frauen bekommt man doch Muffensausen.

Die Geburt ist kein Spaziergang, aber werde doch erstmal schwanger und dann kannst Du Dir im Endstadium der Schwangerschaft Gedanken um die Geburt machen.

Ein Schritt nach dem anderen.

Und halte Dir immer vor Augen:
99,9% der Frauen haben die Geburt schadlos überlebt.
Die Sterblichkeitsrate in industriellen Ländern liegt unter 0,1%.

Also erstmal schwanger und dann Augen zu und durch.
Wird schon :smile:

LG
Wölkchen

Ich danke euch für die ganzen Tipps. Also dann einfach wenn es soweit ist, alle Möglichkeiten erklären lassen und immer im Hinterkopf haben, was alles möglich ist, was ich im Prinzip während der Geburt noch als „Zusatzbehandlung“ oder so ändern kann, dass die Schmerzen weniger werden, wenn sie mir zu viel werden. Und einfach im Kopf haben, dass man, wenn es mir zu viel wird, wie gesagt noch spontan schnell was machen kann, was die Schmerzen lindert.

Vielen Dank

lg jenny

Hallo Jenny,

hab das Spiel gerade hinter mich gebracht… Du musst unterscheiden zwischen einem Bad zum entspannen und dann tatsächlich der Geburt im Wasser. Ich fand das Entspannungsbad recht angenehm, bis zu einem gewissen Punkt, da musste ich raus - irgendwie wurde mir komisch und danach war ich froh festen Boden unter den Füßen zu haben… Viele Dinge kann man in der Badewanne nicht machen - das Kind kommt ja nicht gerade durchs Becken, sondern muss sich zwei Mal drehen…diese Drehung kann man durch bestimmte Positionen unterstützen und somit die Geburt erleichtern… z.B. knien, mal links liegen, mal rechts liegen, stehen…

Am besten Du legst Dich gar nicht fest und suchst Dir einen Kreißsaal, der Dir alle Möglichkeiten offen lässt…

ich wollte nie ne PDA und war so was von froh und glücklich, als die Betäubung wirkte und ich mal ne Runde die Augen zu machen konnte um Kraft zu schöpfen…das war zwischendurch ein Gefühl, als würde man auf einm kleinen Wölkchen schweben… ;o)

Ich habe mir über die Geburt so gut wie keine Gedanken gemacht - klar, dass man kurz vorher mal Angst hat und sich fragt, wie so ein Kind da wieder raus kommt, aber im Grunde musst Du es auf Dich zu kommen lassen und dann den Weg wählen, der Dir in der Situation am besten liegt …

Hi Jenny,

Ich habe nur tierische Angst vor
der Geburt.

Klar ist eine Geburt kein „Spaziergang“, aber ich kann Dir versichern: in diesem Moment bist Du in einem „Ausnahmezustand“, d.h. die Dinge, die da geschehen, überrollen Dich. Du hast zwar Schmerzen, bist aber ständig „beschäftigt“ und kommst gar nicht dazu, über die Schmerzen nachzudenken, wie Du es jetzt tust. Außerdem ist der Faktor der (Vor-)Freude nicht zu unterschätzen: es ist soweit! Und wenn das Kind, Dein (!) Kind dann auf Deinem Bauch liegt, dann ist alles an Schmerz sofort vergessen.

Gruß,

Anja

Hi Ramona,

da hast Du es ja auch endlich geschafft!!! Gratulation!!!

Grüsslies von der Hosenscheißerfront!
Alexandra

…unsere Klinik hatte ne tolle Badewanne mit wechslendem Licht … und rate mal wer mich drum beneidet hat und auch gerne drin gelegen hätte und wer dann bei der kuscheligen Stimmung eingeschlafen ist anstelle darauf aufzupassen, dass sein Weibchen nicht absäuft ;o)

Danke!!! Ich habt mich wirklich ziemlich beruhigt und mir vorerst die Angst genommen. Ich hab mich da ja jetzt schon voll verrückt gemacht… :smile: also danke!

Ja, Jipiih! Dir auch herzlichen Glückwunsch!

Leider habe ich kein so schönes Datum hinbekommen wie Du ; ).

So, jetzt befreie ich die Kleine mal aus dem Tragetuch, mal sehen ob sie weiterschläft…

Gruß

Ramona

die Planung und das Leben

mein Freund und ich haben uns entschlossen, nach unserem Umzug
evtl. ein Kind zu bekommen.

An sich ein schöner Entschluß. Glückwunsch dazu.

Ich habe nur tierische Angst vor
der Geburt.

Jetzt schon?

Du scheinst recht detaillierte Pläne zu haben, was das Kinderkriegen betrifft. Einerseits ist das völlig in Ordnung, man muss ja wissen, was man will.
Andererseits möchte ich warnen: Es gibt Dinge, die kann man nicht voraussehen. Genau diese scheinen Dir Angst zu machen, eine Geburt ist quasi das Standardbeispiel für ein nicht vorausplanbares Ereignis. Das muss man akzeptieren und den Kopf in diesem Punkt mal aussen vor lassen (Was nicht heisst, dass man die Umstände nicht ein wenig beeinflussen kann und sollte).

Ein Stück Vertrauen in die natürlichen Vorgänge des Körpers wären da hilfreich auch, um zu entspannen, was widerum eventuelle Schmerzen lindert oder sogar vorbeugt. Leicht gesagt. Jede Frau ist da anders, auch ein wenig Vertrauen in die medizinischen Möglichkeiten beruhigt manche. Mir hilft der Gedanke daran, dass eine Geburt ein völlig natürlicher Vorgang ist, ich habe mich genau informiert, was genau mit meinem Körper vor sich gehen wird, das hat mir im Vorfeld Beruhigung verschafft. Ich kann mich aber auch noch genau an den Augenblick während der Geburt erinnern, in dem es mir schwer fiel, die Kontrolle abzugeben, aber ab da wurde es leichter.

Eins nach dem anderen, werd erstmal schwanger, der Rest ergibt sich. geht ja dann auch gar nicht anders.

Grüße
kernig

Hallo
vielleicht bin ich nicht Experte (weil Mann), ich war aber immerhin bei der Geburt meiner beiden Söhne dabei. Schmerz ist natürlich eine individuelle Sache. Was ich aber absolut bestätigen kann, ist die Beobachtung, dass ab dem Moment, wo das Kind draußen ist, die Mutter wie verwandelt ist und nichts, aber auch gar nichts mehr danach aussieht, dass es vorher überhaupt Schmerzen gegeben hat, weil das Glücksgefühl ab diesem Zeitpunkt alles vorherige überstrahlt. Jedenfalls war das bei meiner Frau so. Das soll die Geburt nicht verharmlosen, im Gegenteil: Hut ab vor dieser leistung der Frauen.

Dann möchte ich noch zu bedenken geben, dass meine Frau allen Schmerzen und Beschwerden zum Trotz unser Drittes bekommen wird. Auch das soll nicht heißen, dass es so schlimm nicht sein könne, sondern vielmehr, dass es da etwas gibt, was alles andere in den Schatten stellt.

Und als letztes: schau dich mal um, wer heutztage alles Kinder bekommt. Da schaffst u das mit links.

Nur Mut - es lohnt sich!

atmung

hallo jennifer,

eine geburt ist ein naturereignis und somit für jeden anders. dein körper geleitet dich da durch, vertrau ihm und auf deine kräfte. er bereitet sich in deiner schwangerschaft stück für stück drauf vor, so wirst du schmerzhemmende hormone ausschütten usw. laß dir von einer hebamme atmungstechniken zeigen, ich habe wirklich gestaunt wie gut ich damit die wehen steuern konnte.

es ist ein einzigartiges erlebnis - ist durchaus positiv gemeint
literatur z.b michel odent
pp

Hallo Jenny,

ich kann auch nur noch mal bestätigen, dass jede Frau da anders ist. Ich hatte eine Beleghebamme, was ich sehr empfehlen kann. Die lernst du schon vorher kennen und sie besucht dich schon vor der Geburt einige Male, bespricht alles mit dir, was du so an Fragen hast, macht ggf. auch Akupunktur, damit das Ganze nachher schneller und schmerzfreier geht. Im Prinzip sind das freiberufliche Hebammen, die ein festes Krankenhaus haben. So hat man beides: Das persönliche und medizinisch Beste.

Ich bin auch ganz ruhig und ohne Angst ins Krankenhaus gegangen. Ich kannte meine Hebammeja shcon und hatte so großes Vertrauen in sie und die Sache ansich - und ich hatte mich schon vorher darauf eingestellt, dass ich eine PDA haben wollen würde, weil ich ein großer Schmerzschisser bin, geb ich gerne zu:smile:…

beste Grüße,

barbara

Hallo Jenny!

Von mir auch noch ein bisschen Senf dazu :wink:

In meiner ersten Schwangerschaft hab ich mich auch ein wenig auf die Geburt gefreut. Ich hatte vor, möglichst natürlich zu entbinden, Schmerzmittel wirklich nur, wenns gar nicht anders geht, und und und.
Selbstverständlich war auch gehöriger Respekt vor den Vorgängen und Auswirkungen einer Geburt dabei, man weiss ja schliesslich nicht, wie sich das so anfühlen wird.
Mein Mann und ich haben zusammen einen Geburtsvorbereitungskurs besucht. So etwas kann ich jedem Paar nur empfehlen! Es wird viel erklärt, auch viele medizinische Dinge werden erläutert, so dass man versteht, was wann warum gemacht werden kann oder auch nicht, wie es sich möglicherweise anfühlen wird und was es für Auswirkungen, auch weniger angenehme, haben kann. Dadurch verliert das Unbekannte seinen Schrecken, man kann darüber nachdenken, womit man sich wohlfühlen könnte.
Man kann eine Geburt insofern auch planen, als dass man mit seinem Partner, wenn man das möchte, und mit Hebammen oder Ärzten im Krankenhaus seiner Wahl, am besten bei einem Vortermin, bespricht, was man sich so vorstellt, was man absolut nicht möchte usw.
Ob das dann so eingehalten werden kann, steht auf einem anderen Blatt, aber im Vorfeld hilft es mit Sicherheit.

Bei mir lief die Geburt dann so ab, wie ich sie mir in meinen Alpträumen immer vorgestellt hatte: Notkaiserschnitt in Vollnarkose. In dem Moment, in dem mir gesagt wurde, dass das gemacht werden muss, war es mir schlicht und einfach recht. Ich hatte vorher keine langen Wehen oder Schmerzen, so dass es für mich keine körperliche Erleichterung dargestellt hat, aber einfach das Gefühl, jetzt weisst Du endlich, was kommen wird, Du weisst, dass der Kleine jetzt gleich da sein wird, und Du weisst, dass sich ganz viele Leute um ihn kümmern (ich selbst war mir da völlig egal), das hat ausgereicht, um mich ganz ruhig und besonnen handeln zu lassen. Wir haben noch Zeit gehabt, einen Anästhesie-Fragebogen auszufüllen, während OP und ich vorbereitet wurden. Ich durfte nochmal selbst aufs Klo gehen auf meinen Wunsch, und dann nahm alles ganz ruhig seinen Lauf.
Von meinen Alptraumgefühlen war nichts mehr übrig, weder vor noch nach der OP.
Dass ich danach etwas zu knabbern hatte weil alles so ganz anders lief als gewollt ist wieder etwas anderes, das geht vielen so. Aber es ist einfach der Lauf der Dinge, und zum Glück hat man es in der Hand, eine Geburt flexibel ablaufen zu lassen und das Beste für Mutter und Kind daraus zu machen. Das ist viel wert!

Jetzt bin ich wieder schwanger. Ich freue mich auf die Geburt, denn danach habe ich mein Baby endlich in den Armen! Ich weiss, wie es aussieht, ich weiss, wie es riecht, sich anhört…
Wie es diesmal sein wird, steht in den Sternen. Natürlich hoffe ich wieder auf diesen und jenen Ablauf, und einen Kaiserschnitt will ich auch diesmal nicht. Aber, man weiss nicht, was kommt. Egal was es sein wird, wir werden es meistern.
Mit dem einzigen Unterschied, wenn es wieder ein Kaiserschnitt werden sollte, wird auch das Dritte so zur Welt kommen müssen. Das wissen wir schon vorher.

Einen Vorbereitungskurs mit meinem Mann zusammen werde ich auch diesmal wieder machen.
Und wir sehen uns alle in Frage kommenden Krankenhäuser in der Gegend an. Jedes hat so seine Vor- und Nachteile, und es gibt meistens mehrere zur Auswahl, so dass man das nehmen kann, bei dem man sich am besten aufgehoben fühlt.

Liebe Grüsse und viel Spass bei der weiteren Planung!
Bine :smile:

Hi Jenny,

lass dir bitte nicht wegen der Angst vor den Geburtsschmerzen die Schwangerschaft vermiesen. Und lass dir nicht von anderen einreden wie dein Kind bekommen sollst. Wenn du nach 9 Monaten Schwangerschaft immer noch Angst hast kannst du auch per Wunschkaiserschnitt entbinden. Nicht dass ich ein Kaiserschnittfan bin - aber ich bin der Meinung dass Frau wenn es möglich ist diese auch nutzen sollte.
Das gleiche gilt für die PDA.

ABER ---- du hast auch 9 Monate Zeit dich innerlich auf die Geburt vorzubereiten und am Ende der Schwangerschaft sind fast alle Frauen froh wenn es losgeht, wenn man weiss „bald werde ich mein Kind sehen und in den Armen halten“. Das gibt dann sehr viel Energie und Mut.

Mein Rat wäre, dass du dich erstmal von einer Hebamme beraten lässt.
Viele Ängste rund um die Schwangerschaft können so schon abgebaut werden. Informiere dich auch über über die verschiedenen Arten wie ein Kaiserschnitt durchgeführt werden kann und die anaesthesiologischen Methoden zur Schmerzunterdrückung während einer Geburt. Aber bitte bitte nicht in irgendwelchen „GruselstoryJetztLegIchNochEinenDrauf Selbsterfahrungforen“ sondern bei Frauenärztinnen und Anästhesisten.

Alles Gute (:smile:))
Susanne

hallo jenny,

es gibt wohl keine frau, die nicht angst vor der geburt hat. (seltsamerweise bewältigen die frauen die geburt meist wesentlich besser als die männer, die ja nun eher eine dekorative rolle inne haben :wink:

gegen die angst hilft dann nur eins: sich klar zu machen, dass seit anbeginn der menschheit frauen babies geboren haben. und zwar alle möglichen frauen haben das geschafft: adlige damen genauso wie tagediebinnen, selbstlose heilige ebenso egoistische zicken, hochintelligenzlerinnen ebenso wie grenzdebile. also muss es doch irgendwie zu schaffen sein.

als frau in unserer zeit bist du dazu noch im vorteil: die risiken, die anno dunnemals von einer geburt ausgingen, sind heutzutage gegenstandslos (risikoschwangerschaften oder -geburten, kindbettfieber usw.), gegen schmerzen wird heute kein lachgas mehr gegeben, sondern medikamente, die das bewußtsein nicht trüben. klar, ein restrisiko ist immer. aber das hast du auch, wenn du über die straße gehst.

unterm strich bleibt festzustellen: in dem augenblick, wenn das kind da ist, sind alle schmerzen vergessen. nach 14 tagen denkst du an geschwister :wink:

schöne grüße & viel glück
ann

HI,

woran du immer denken kannst während der Geburt ist, dass sobald der Kopf des Kindes draußen ist, aller Schmerz sofort aufhört.Auch daran, dass egal wie schwer die Geburt auch war, irgendetwas im weiblichen Hirn dies dann wieder vergessen läßt, so dass Frau irgendwann wieder an Nachwuchs denkt.
Das Erlebnis der Geburt ist unbeschreiblich und ich würde es in meinem Leben nicht missen wollen.
Gruß,
Claudia

Alles sofort vergessen??
Moin auch!
Will ja nicht rumunken, aber…

unterm strich bleibt festzustellen: in dem augenblick, wenn
das kind da ist, sind alle schmerzen vergessen. nach 14 tagen
denkst du an geschwister :wink:

Das ist, mit Verlaub, nicht bei ALLEN Frauen so.
Ich wollte das Kind erst mal nicht bei mir haben, hatte das Gefühl, dem Tod grad mal von der Schippe gesprungen zu sein.
Nach einen Stunde hab ichs dann mal vorsichtig angeschaut,das Kind, und war sofort verliebt!!
An Geschwister hab ich erst drei Jahre später gedacht, und den Entschluss beim Einsetzen der Wehen sofort bereut… Ich Depp wusste doch, wie SAUWEH das tut!
So ist es auch manchmal.
Und wenn ich nicht schon so „alt“ wär, würde ich trotzdem allem über ein drittes Kind nachdenken.
Ehrlch.
Aber diesen Mythos von „alle Schmerzen sofort vergessen“ find ich sooo doof! Da haste als Frau ja so ein schlechtes Gefühl, wenn s nicht so ist.
Das musst auch mal gesacht werden.
Meint Jo

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