Hallo,
Sozialismus und Unfreiheit bzw. Sozialismus und Planwirtschaft
sind überhaupt
keine in Stein gemeiselten Synonyme.
Sozialismus steht für Unfreiheit. Es fehlt die Möglichkeit, sich die Freiheit zu nehmen, durch Ehrgeiz, Egoismus und Fleiß in eine bessere Position zu bringen. Sozialismus steht für Staatskapitalismus, in denen Individualität keinen Platz hat.
Man hört zwar häufig Argumente, dass der Sozialismus, wie er jetzt in manchen Ländern vorhanden ist, nicht das ist, was sich die Sozialisten vorstellen, jedoch gibt es nicht ein einziges Beispiel, dass irgendwo der vorgestellte Sozialismus funktioniert hat.
Ein Blick in das Programm der Sozialisten offenbart einiges. Private Unternehmungen werden da nicht erwähnt. Stattdessen möchte man einige private Unternehmungen wieder verstaatlichen.
Die Weigerung jedenfalls
sich mit einer
Optimierung des bestehenden Systems auseinanderzusetzen
Was wäre denn überhaupt eien Optimierung des Systems?
Wie sieht der Sozialismus aus, in dem jeder Mensch seinen privaten Vorlieben nachgehen kann, in denen die unternehmerische Freiheit groß geschrieben wird, in denen jeder aus puren Egoismus, reich zu werden, eine Firma gründet und Arbeitskräfte beschäftigt? Im Sozialismus steht Gleichheit mit im Vordergrund. Bedeutet das, gleiche Löhne? Wenn der Chef mehr als der Arbeiter verdient, fühlt sich ja der Arbeiter ungerecht behandelt und ausgebeutet. Wie verhält man sich hier?
Der Kapitalismus war schon immer ein ausbeuterisches System.
Nein, diese Annahme ist grundsätzlich falsch. Das trifft lediglich auf den Frühkapitalismus zu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus
durch planwirtschaftliche Elemente (Gesundheitswesen,
öffentlicher Nahverkehr
usw.) die negativen Auswirkungen reines Profitstrebens auf das
Individuum
abmildert. Dafür ist es heute die Natur die hemmungslos
Auch das ist falsch.
Ein Bsp: Erst jetzt ist in Bayern die Debatte über den katastrophalen Zustand der planwirtschaftlich betrieben Schulbusse entbrannt. Diese öffentlichen Verkehrsmittel entsprechen nicht mal mehr den grundlegendsten Sicherheitsstandards. Einige mussten vom TÜV aus dem Verkehr gezogen werden, bei anderen wurden die Ämter durch Anzeigen dazu bewegt, zu reagieren. Es fehlen grundsätzlich die finanziellen Mittel. Würde man das Schulbuswesen in die private Hand geben, würden hier durch die eingenommen Gelder die Busse in einem besseren Zustand sein. In der jetzigen Situation haben die Eltern Angst, ihre Kinder in den überfüllten und kaputten Bussen in die Schule fahren zu lassen und engagieren entweder Fremdfirmen oder fahren die Kinder selber hin.
Ein anderes Beispiel: Telekom. DIE LINKE will ja die Telekom wieder verstaatlichen. Erst seit dem sie in privater Hand ist, ist sie konkurrenzfähig. Vorher waren die Nettowohlfahrtverluste enorm. Als Staatsunternehmen hätte die Telekom überhaupt keine Anreiz, die Gebühren zu senken und neue Telekommunikationsmöglichkeiten einzuführen.
ausgebeutet wird. Das
geht eben so lange gut, bis die Bodenschätze weitgehend
erschöpft sind, und
Gerade im Sozialismus werden ineffizient die Bodenschätze ausgeplündert. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, für Schäden gerade zu stehen, denn ein staatlicher betrieb ist niemanden verpflichtet und kann nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Man müsste sich selber anzeigen und verurteilen. Wie das aussah, kann man heute im Raum Bitterfeld beobachten.
Die Debatte um Sozialismus ist uralt. Befürworter argumentieren immer, dass man es noch nie ausprobiert hat und der jetzige Sozialismus nicht das ist, was man meint. Was die Sozialismusbefürworter immer vernachlässigen, ist die Individualität des Menschen. Für die einen bedeutet Freiheit, nur wenig zu arbeiten und die Freiheit zu genießen, für andere viel zu arbeiten, um einen hohen Lebensstandard zu erreichen. Das funktioniert generell nicht im Sozialismus.