Die Jusos wollen Sozialismus!

Hallo,

was ich gestern bei Maybrit Illner gehört habe, hat mich ja
schockiert. Nicht nur, dass die Juso-Chefin mit der Linken
koalieren möchte, und anscheinend gute Beziehungen zur
Linkspartei hat, nein, sie möchte auch einen sozialistischen
Staat.

Die Jusos sind die Jugendorganisation der SPD, sie gehören
also zur SPD. Wie ist diese Haltung mit der SPD vereinbar?
Soziale Demokratie und demokratischer Sozialismus sind doch
himmelweite Unterschiede.

Hallo,

nun mal ganz langsam. Die Jusos als Jugnedorganisation sprechen die eigene Sprache und die muss nicht dem Konzept der SPD entsprechen, sollte aber annähernd deren Ziele verfolgen. Es ist das Recht der Jusos Meinungen zu vertreten und mit der Öffentlichkeit und der eigenen Partei einen Konsens zu finden. Gäbe es diese Ansprüche der Jugendorganisationen der Parteien nicht, wäre der Stillstand der Ideen in den Parteien längst ein Dauerzustand.

Auch die anderen politischen Jugendorganisationen sind nicht mit dem Parteoiprogramm der „Alten“ einverstanden. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da hat uns Franz Josef Strauss als „linkes Gesindel“ beschimpft, nachdem er auf der Wahlkampftour als Kandidat zum Bundeskanzler von der Jungen Union ausgepfiffen wurde.

Gruss Günter

4 Sozialismen / Juso sind Sozialdemokraten
Hallo, Tilo

Es gibt 4 ganz unterschiedliche und einander ausschliessende ‚Sozialismen‘.

Um Missverständnisse zu vermeiden, verwenden wir deshalb den Begriff ‚Sozialismus‘
nicht allein, sondern zusammen mit einem Adjektiv sowie in der Regel im Plural.

Als übergeordnete Begriffe verwenden wir ‚demokratische Sozialismen‘ und ‚nicht-
demokratische Sozialismen‘.

‚Demokratische Sozialismen‘ = ‚sozialdemokratischer Sozialismus‘ und ‚ökologischer
(grüner) Sozialismus‘.

‚Nicht-demokratische Sozialismen‘ = ‚kommunistische Sozialismen‘ und ‚anarchistische
Sozialismen‘.

Die Definitionen der 4 verschiedenen Sozialismen findest du hier (englisch):
http://groups.yahoo.com/group/virglobenglish/files/

‚Jungsozialisten‘ sind ‚Sozialdemokraten‘; sie gehören deshalb zu den ‚demokratischen
Sozialisten‘.
http://de.groups.yahoo.com/group/virglobdeutsch/files/

Gruss
Adam

ot: Literaturempfehlung
Hallo,

allen, die sich einmal mit dem Thema ‚anarchistischer Sozialismus‘ beschäftigen wollen, möchte ich den Roman ‚The Dispossessed‘ von Ursula LeGuin ans Herz legen, eine klassische Utopie, in der dieser dem Kapitalismus und dem Totalitarismus à la Sowjetunion gegenübergestellt wird:

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Dispossessed

Gruß

=^…^=
Katze

Hallo,

Na ja, nur weil wir diese Phase 100 Jahre hinter uns haben,
sollten wir nicht großkotzert werden. Nebenbei: Die USA sind
weiterhin Rekordhalter in Naturverbrauch, die haben nur den

Und China wird die locker überholen,. Nur das wird niemanden stören. Ist ja nicht die USA.

der anderen. Soziale Marktwirtschaft ist aber für mich ein
Begriff Mitte bis eher Richtung Sozialismus. Wenn Du z.B. die
USA als soziale Marktwirtschaft bezeichnest, dann haben wir
schlicht andere Begrifflichkeiten.

Schau dir das Sozialsystem der USA an. Progressives Steuersystem wie in Deutschland, Sozialhilfe wie in Deutschland, Mindestlohn wi enicht in Deutschland, eine Armut vergleichbar mit Deutschland.

Vergleicht man die Wirtschaftssysteme miteinander, wird man nur wenige Unterschiede feststellen.

Gehen Dir die Argumente aus? Was hat das mit einem
wirtschaftlichen System zu tun, wie man mit Minderheiten
umgeht?

Wie kann ein Wirtschaftssystem sozial bis sozialistisch sein, wenn es Minderheiten unterdrückt. Schlage bitte das Wort „sozial“ nach. Die Bedeutung ist selbsterklärend.

Für Einkommensumverteilung zu sorgen ist meines Erachtens
schwer sozialistisch. Auch hier glaube ich, dass Du - aus

Wo ist das definiert? Das sind soziale Elemente. Möchtest du behaupten, dass die USA mit ihrem progressiven Steuersystem sozialistisch sind? Das wäre der Brüller schlechthin.

zu wahren. Nicht alles am Sozialismus ist schlecht,
genausowenig wie alles am Markt gut ist.

Was ist denn am Sozialismus gut? Ich würde endlich mal eine klare und fest verbindliche Definition haben. Immer wenn Gegenargumente kommen, wenn gezeigt wird, dass das so nicht funktioniert, wird gleich behauptet, dass das so nicht gemeint war. Ein Link würde als Diskussionsgrundlage genügen.

Und hier haben wir ein wunderbares Beispiel für die grob
unterschiedlichen Einstellungen. Der eine vergibt - sicher
sehr großzügig und lobenswert - Almosen an Bedürftige, die
anderen versuchen über definierte Umverteilung Geld den
Bedürftigen zu geben. Dazwischen ist im Menschenbild ein
unendlicher tiefer Graben. Verstehst Du, was ich meine?

Nein, denn BG verteilt sein Geld nicht mit der Gießkanne sondern definiert. Genau das, was du als sozialistisches Element bezeichnest.

s. oben. Wenn Du meine Ausführungen oben nicht verstehst,
brauchen wir an dieser Stelle nicht weiter zu diskutieren.

Du hast dich ja nicht mal klar ausgedrückt. Ob eine Person Geld an Bedürftige verteilt oder ob dies eine staatliche Organisation macht, ist unerheblich für den Empfänger.

Was ist die Schlussfolgerung? Dass alle unabhängig von der
Leistung gleich bezahlt werden sollen?

Es gibt keine allgemeingültige Schlussfolgerung.

Was bedeutet dann Gleichheit? Die Sozialisten verwenden es immer wieder als Schlagwort.

Vor nicht allzulanger Zeit habe ich eine längere Untersuchung
über einen Effizienzvergleich zwischen geschickten
öffentlichen Unternehmen und Privatunternehmen gelesen. War
erheiternd:wink:

Ich hab gelesen, dass es morgen regnen wird. Ich werde mal eine Schirm mitnehmen.

Ich würde mal behaupten, dass bei etwas gutem Willen nahezu
alles woanders billiger getan werden könnte. Und nun?

Dann braucht man sich ja nicht über Globalisierung aufzuregen, weil der angeblich negative Effekt verschwindet. Und nun?
Oder ist mit „woanders“ überall außer Deutschland gemeint?

Deutschland und so ist es nur gerecht, wenn deutsche Firmen im
Ausland Arbeitsplätze errichten oder widerspricht das dem
sozialistischen Leitbild?

Nö, sicher nicht.

Und warum regen sich besonders diese auf, wenn deutsche Firmen ins Ausland abwandern? Das sollte doch erwünscht sein.

Aber nur, weil linke Ideen über eine erstarkte,
sozialistische:wink: Arbeiterschaft und ein paar weitblickende
Unternehmer eingeflossen sind.

Eher soziale. Wäre sie sozialistisch, würde sie für alle gleiches Gehalt erringen, denn Gleichheit steht immer noch im Leitbild.

Mir schaudert vor Menschen, die so tun, als müssten wir
ständig kämpfen und siegen.

Das nennt sich Evolution. Stillstand ist tödlich. Werde Unternehmer und entwickle EIN Produkt. Dann versuche mal, ewig davon zu leben. Dann wirst auch du kämpfen und siegen wollen. Die anderen bleiben nicht stehen.

Wenn du nicht kämpfen magst, lass es. Bilde dich nicht weiter, entwickle dich nicht weiter. Bleib einfach stehen. Die soziale Hängematte erwartet dich. Wenn du nicht kämpfst, tun es andere für dich. Fühlst du dich dabei wohl?

Mich schaudert es vor Menschen, die denken, wir müssten nicht kämpfen.

Ich kann
mich an eine Zeit erinnern, da hat uns Franz Josef Strauss als
„linkes Gesindel“ beschimpft, nachdem er auf der Wahlkampftour
als Kandidat zum Bundeskanzler von der Jungen Union
ausgepfiffen wurde.

Hallo Günter,
und da hatte Strauß recht.
Wenn man den eigenen Kandidaten nicht unterstützt sollte man die Partei/Jugendorganisation verlassen (Clement, hörst Du mich?).
Der Einbruch der Union bei der BTW 1980 war m.M. nach einer Hetzkampagne der Medien und mangelder Unterstützung der eigenen Leute zu verdanken.

Gruß, Joshi

Hallo,

http://groups.yahoo.com/group/virglobenglish/files/

http://de.groups.yahoo.com/group/virglobdeutsch/files/

Die Links funktionieren nicht.

Hi!

Steven schlägt sich ja sehr gut, daher nur ein paar kleine
Ergänzungen meinerseits… :wink:

Die DDR, China, die UdSSR - alles Beispiele für das
katastrophale Scheitern der sozialistischen Idee in der
Praxis.
Eine Elite unterdrückt das Volki und bereichert sich.

Wie ich schon schrieb, bin ich auf den weiteren Weg von China
sehr gespannt.

Das wird auf einen Zerfall Chinas nach massiven Unruhen hinauslaufen.

Da entscheide ich mich doch lieber für die Marktwirtschaft, in
der jeder seine Chance bekommt.

Ich auch, ich auch, wobei ich etwas bezweifele, dass wirklich
„jeder seine Chance bekommt“. Aber solange mir meine Chancen
reichen: Seis drum …

Das deutsche System ist eines der fairsten überhaupt und wäre es auch noch, wenn man sich etwas wirtschaftsfreundlicher ausrichten würde.
Da habe ich keine Sorge.

Gegen die soziale Marktwirtschaft wendet ja auch keiner was
ein. Das wird heute von den meisten Ländern praktiziert.

a) Das ist nicht richtig. Meines Erachtens ist soziale
Marktwirtschaft ein vor allem nord- und mitteleuropäischer
Weg, der ganz und gar nicht weltweit geteilt wird. Und unsere
durchaus mindestens so wie wir erfolgreichen nordeurop.
Nachbarn sind hierbei sogar noch einen guten weiten Weg weiter
in Richtung Sozialismus unterwegs (s. z.B. Staatsquote,
Einkommensnivellierung)

Das stimmt nicht, denn wie exc auch schon schrieb, fehlt bei
Deiner Einschätzung die Gesamtbetrachtung der Staatsquote.

s. Antwort an Christian

Ich werde sie mir ansehen.

Ferner gibt es einen gewissen Unterschied zwischen „sozial“
und „sozialistisch“.

Habe ich niemals bezweifelt.

Gut.
Die Loinke und deren Wähler kennen ihn nämlich offenbar nicht.

Hier verfällt man schnell in kategorische, sozialistische
Ideen, weil der Deutsche eine Eigenschaft hat, die man in
Nordeuropa kaum kennt: Neid.

Na ja, das Thema Neid wird mir hier auch oft ein bisschen
überstrapaziert und im Umkehrschluss das Thema „Verantwortung“
gerne mal vergessen. Beides läuft in mancher Region sicher
optimaler, aber mal ehrlich: Das Paradies werden wir nirgends
finden. Die anderen Regionen haben halt mit anderen
gesellschaftlichen Problemchen zu kämpfen …

Natürlich.
Nur dass man im Norden, um beim Beispiel zu bleiben, die wichtigsten politischen Änderungen schon erledigt hat, während Deutschland diese noch bevorstehen.
Je länger wir warten, desto härter wird das werden.

Weshalb? Eine soziale (nicht etwa eine sozialistische)
Komponente ist ausgesprochen wichtig für ein gesittetes
Zusammenleben. Das wird auch ein vielgeschmähter
Wirtschaftsboss nicht verneinen.

Was heißt schon vielgeschmäht. Ehrlich gesagt werden
Wirtschaftsbosse wohl weniger geschmäht im Moment als
Hartz4-Empfänger. Beides in der Pauschalität gleich berechtigt
oder unberechtigt: Nur: Wenn ich schon pauschal abqualifiziert
werde als Versager (Du erkennst die Parallelen?), dann doch
wohl lieber mit 7stelligem Einkommen.:wink:

Sorry, mit der Aussage kann ich nichts anfangen.
Mag sein, dass einzelne sich so fühlen, ich bin in keiner der beiden Positionen, also sei´s drum.

Weniger interessant für die Leistungsträger und somit die
Ernährer der Gesellschaft ist jedoch die Negierung des
Leistungsprinzips. Diese führt nämlich zwangsläufig zum
Verlust der internationalen Konkurenzfähigkeit und somit zum
Verlust von Wohlstand.

Ach geh … Das ist doch plumpe, einseitige Schwarzmalerei
unter Ausblendung der tatsächlich Fakten. Lowperformer gab es
immer und wird es immer geben.

So ist es.
Die „tatsächlichen Fakten“ machen die deutschen aber immer mehr zu ebensolchen.

Nebenbei ein zweites Mal: Du brauchst mich nicht zu
überzeugen, dass Sozialismus blöde ist. Aber Du wirst mir auch
nicht die Meinung nehmen, dass Marktradikalität und reine
Leistungsorientierung ebenso blöde ist.

Da gehe ich mit.

Das wird wohl kaum funktionieren, eine komplette Trennung ist
heute z.B. im Telekommunikationswesen in der Praxis nicht mehr
denkbar.

In der Telekommunikation muss auch nicht das Netz vom Rest
getrennt werden, da wir mindestens 5 (mit dem Stromnetz sogar
6) parallele und unabhängige Netze mittlerweile haben. Anders
bei Strom, Gas und Bahn. Und ja, ich halte den Aufbau von 5
paralleln Bahntrassen für ziemlichen Nonsens:wink:

Ich auch.
Ich ahbe auch nichts gegen eine Staatsbahn, gegen ein Staatsgas-/Stromnetz und gegen eine Staatspost, solange sie erfolgreich arbeiten.

Ein Unternehmen ist üblicherweise kein soziales
Versorgungsinstitut, sondern eine Organisation mit
Gewinnerzielungsabsicht.

Na ja, ich arbeite mittlerweile lange genug in Großkonzernen.
Was da für standortpolitischer Unsinn entschieden wird, geht
auf keine Kuhhaut. Probleme entstehen hier in meinen Augen
durch grob vereinfachende Kennzahlen, die hirnlos in Aktionen
umgesetzt werden.

Das sind nur 10% der deutschen Wirtschaft.
Die Arbeit für den Standort wird bei den KMUs geleistet. Das ist meine Welt und hier weiß ich, werden die Steuergelder verdient.
Die Großindustrie bezahlt ihre Steuern größtenteils im Ausland und kassiert hier oft auch noch Subventionen.
Auf die würde ich mich auch nicht mehr verlassen.
Mal sehen, ob die Politik auch irgendwann versteht, wer in D eigentlich das geld für den Staat verdient.

Bei uns z.B. gibt es wunderbare Lowcostlocation-Quoten als
Vorgabe. Da wird nicht mehr geschaut, was Sinn macht, sondern
man macht die europäische Lieferantenstruktur kurzsichtig
platt, um in China Geschäft als Quote nachweisen zu können.

Das wundert mich nicht.

Zudem sind über 80% der AN in D bei KMUs beschäftigt. Diese
bilden mit über 90% Anteil das Rückgrat der deutschen
Wirtschaft.

Natürlich. Allerdings bin ich überzeugt, dass ein guter Teil
unserer KMU sich von den Abfällen der großen Konzerne
„ernährt“. Wenn mein Laden hier zumachen würde, da wäre die
Unternehmerschar in meiner Region schon rein kaufkraftmäßig
massiv unter Druck, und eben nicht, weil sie in direkter
Geschäftsbeziehung stände.

Das ist klar, allerdings kann nicht nur der GK neue KMU als Auftragnehmer, sondern auch die KMU neue Großkonzerne als Auftraggeber finden.
Die globale Wirtschaft macht es möglich.

Gebildet, zufrieden, gut im Beruf, wohlhabend. Ist doch ganz
einfach.

Na ja, also der perfekte Grünenwähler:wink:

Ja, Grüne und FDP.
Die Grünen sind ja mittlerweile im Bund erstarrt und in den Ländern domestiziert, s. Parteivorstandswahl und Hamburgwahl. Letzteres ist für mich völlig o.k. Wenn ein teil der CDU-Politiker sich lieber einen grünen Anstrich geben wollen - so what… :wink:

Diese ansicht ist m.E. um 40 Jahre veraltet.
Wer aber eute noch links wählt, kann so „intellektuell“ nicht
sein. Das ist einfach nur dumm oder bestenfalls kurzsichtig
und national beschränkt gedacht.

Na ja, meines Erachtens gibt es außer grob rechts kaum mehr
eine Partei aktuell, die nicht linke Meinungen vertritt. Was
also wählst Du?

FDP.

Der Rest ist mir zu lang für heute:wink:

Wir bleiben dran.

Ich muss jetzt auch los, ein paar Steuern verdienen, so dass linke BT-Abgeordnete ihre wichtige Arbeit für Deutschland leisten können…

Gruß,
M.

Hi,

als was würdest du eine Marktwirtschaft bezeichnen, in welcher man es weltweit geschafft hat, kein ungedecktes Geld mehr in Umlauf zu bringen?

Grüsse

Hallo,
Ich vermute mal du wolltest eigentlich sagen, dass jede Form
vom Planwirtschaft verfassungsfeindlich ist.

Es ging mir eigentlich weniger darum, ob es verfassungsfeindlich ist oder nicht, sondern vielmehr darum, dass der Sozialismus wirtschaftlich und gesellschaftlich eine Katastrophe ist. In jedem Land der Erde war bzw. ist es wirtschaftlich und gesellschaftlich eine Katastrophe, wieso sollte es das nächste mal anders sein.

Was bedeutet denn das Adjektiv „Demokratischer“? Es bedeuetet, dass die Leute wirklich frei wählen können. Das ist ja schonmal positiv, wenn auch das einzig Positive. Und ob nicht dann, einmal an der Macht, das Wahlrecht nicht geändert wird, weiß auch niemand. Aber zurück zur Demokratie, wenn sich also einmal die Linken durchgesetzt haben würden, dann würden sie einen sozialistischen Staat aufbauen, mit einem sozialistischem Wirtschaftsmodell. Wenn die Leute dann nach 4 Jahren wieder was anderes wählen, müssten die ganzen volkseigenen Betriebe wieder an ihre Eigentümer zurückgegeben werden. Dieses Chaos würde niemandem etwas bringen. Sozialismus heißt nun einmal, dass die Wirtschaft staatlich gelenkt wird.

Gruß
Tilo

solche Unmenschen…owT
owT!

Hallo,

ich bin heute noch der Meinung und weiterhin erfreut, dass ich seinerzeit in meiner politischen Tätigkeit eines der "kleinen Räder " gewesen bin, die aus den eigenen Reihen FJS verhindert hat. FJS war ein guter Politiker, vor allem, mit allen Wassern gewaschen. Aber - und dies ist auch heute noch meine Meinung - FJS wäre eine Gefahr für unser Land gewesen, wäre er zum Bundeskanzler gewählt worden. FJS war zu unberechenbar, wenn es um die Durchsetzung seiner eigenen Ziele ging.

Gruss Günter

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