Hallo,
früher habe ich immer geglaubt, dass man mit Geschenken Freude bringt, seine Sympathie damit ausdrückt - das es eigentlich ein „unkomplizierter Akt“ sei , weil sich der Nehmende über das lieb gemeinte Geschenk freut, der Gebende , weil es ihm gelungen ist, Freude zu bereiten.
Meine Erfahrungen sind aber leider ganz anders.
Inerhalb der Familie ist es oft ein gegenseitiges Hin- und herschenken (Kinder ausgeschlossen - die freuen sich noch ehrlich), dass dadurch den eigentlichen Sinn etwas verliert…
Also habe ich mich an den Spruch besonnen … „denn die Freude die wir geben , kehrt ins eigne Herz zurück.“
Ich schenke also grundsätzlich gerne, mache gern auch Menschen eine Freeude von denen ich eigentlich nichts zurückerwarte…aber doch … das Feedback das ich Freude bereiten konnte.
Doch oft wird sowas missverstanden, man fühlt sich „bedrängt“ oder nimmt es derart danklos hin, dass der Spaß abhanden kommt und wenn mans anspricht , hat man ja doch was für das Gechenk erwartet?
Ich finde das komisch? Für mich wäre ein Dankeschön doch ganz normal?
Warum darf man nicht aus Mitgefühl ein Geschenk machen (wenn jemand schwer erkrankt ist, einen Schicksalsschlag erlitten hat oder gerade finanziell schlecht gestellt ist, als Anerkennung für irgendeine geleistee Tätigkeit oder auch aus Sympathie, aus der bloßen Zuneigung heraus?
Warum werden sogar Sympathiebekundungen als "bedrängend " empfunden?
Wo bleibt da die offene ehrliche Kommunikation?
Was das Schenken betrifft: freilich kann man sich auch anders hilfreich erweisen , aber es gibt Menschen , die eben eingeschränkt sind und das nur begrenzt können und sich dann eben so ausdrücken?
Ist es wirklich normal , dass man Geschenke als bedrängend empfindet oder aber ohne jegliche Dankbarkeit heute eher was "manipulatives " in sich tragen?
Erwarte ich zu viel , wenn ich ich schon erwarten würde , ein Feedback zu bekommen.
Viele Grüße
Teddy 64