Wenn wir heute überlegen, warum Religion entstanden ist, kommen Ideen auf wie das Erklären von Naturphänomenen durch höhere Mächte. Religion ist für uns heute eine Art Aberglauben, denn wir wissen nicht mehr, wie mächtig ein gefestigter Glaube sein kann:
Starker Glauben ist Wissen. Dies ist der Schlüssel zu seiner Macht. Stell dir vor, du weisst, dass Gott immer über dich wacht. Wenn du traurig und allein bist, dann weisst du, das Gott bei dir ist. Du kannst zu ihm beten, und du weisst, dass er dir zuhört. Du bist niemals allein. Wenn du getan hast was richtig ist, und dafür leiden musst, dann weisst du, dass Gott dir mit Wohlwollen zusieht. Seine Liebe und seine Gnade sind unendlich.
Dagegen nützt es mir (leider) gar nichts Atheist zu sein…
aber das hat Sebastian doch ganz klar geschrieben.
Vertrauen auf Gott!
Und Gott hat dieses Vertrauen immer wieder belohnt.
Hallo Harald,
womit hat er das Vertrauen belohnt? Indem er alle Verbrechen zugelassen hat, besonders die im Namen Christi? Indem er Christen Christen umbringen liess? Indem er zuliess oder zulaesst, dass die Menschlichkeit mit Fuessen getreten wird.
Da lob ich mir doch die alten Goetter, die waren wenigstens menschlich und hatten dieselben Fehler wie die Menschen.
womit hat er das Vertrauen belohnt? Indem er alle Verbrechen
zugelassen hat, besonders die im Namen Christi? Indem er
Christen Christen umbringen liess? Indem er zuliess oder
zulaesst, dass die Menschlichkeit mit Fuessen getreten wird.
Da lob ich mir doch die alten Goetter, die waren wenigstens
menschlich und hatten dieselben Fehler wie die Menschen.
warum wird immer nur verallgemeinert?
Der Glaube (Vertrauen) ist etwas persönliches.
Wenn Du also sagen kannst, in dieser Situation hat ER mein Vertrauen enttäuscht. Dann halte ich Deine kritik für berechtigt.
Aber zu sagen, dort und dort haben hunderte keine Hilfe erhalten, halte ich einfach für unseriös.
Du kannst doch gar nicht nachprüfen, wer wirklich in seinem Vertrauen enttäuscht wurde. Und Hilfe von Gott wird meist nicht in den Medien verlautbart.
Ich könnte Dir viele Bücher bringen, in denen Christen bezeugen, dass Gott ihnen geholfen hat. Du kannst Dich aber auch gerne auf meiner Homepage umsehen.
Ich glaube (das heisst in diesem Fall ‚vermute‘ , dass ihr mich teilweise nicht richtig verstanden habt.
Erstmal zu Peter: Wenn man wirklich glaubt, dann ist es wissen. Ein wirklich Gläubiger vermutet nicht, dass es Gott gibt, sondern er weiss es. Du glaubst vielleicht nicht an Gott und hälst sein Wissen für falsch, aber das ist ihm egal.
Es ist egal ob es Gott gibt. Der beschriebene Effekt des Glaubens resultiert aus dem Glauben an sich, nicht aus der tatsächlichen Existenz eines Gottes. Natürlich muss der Gläubige von der Existenz Gottes vollkommen überzeugt sein, aber es muss keinen Gott geben.
Ein Beispiel: Ein Gläubiger dem es richtig mies geht betet zu Gott. Gott antwortet ihm zwar nicht (sollte mich zumindest sehr wundern), aber der Gläubige weiss, dass Gott ihm zuhört und ihm beisteht.
Das ist das tolle an der ganzen Sache!
Der Gedanke kam mir übrigens als ich ein Lied gehört hab. Das ist der Refrain (der Song heisst ‚believe‘, ist von Savatage):
I am the way
I am the light
I am the dark inside the night
I hear your hopes
I feel your dreams
And in the dark I hear your screams
Don’t turn away
Just take my hand
And when you make your final stand
I’ll be right there
I’ll never leave
And all I ask of you is
Believe
ja, es ist ein wissen, aber ein leeres wissen. auf beiden seiten steht dasselbe. es wird nichts über die welt ausgesagt. der satz ist apriori wahr, wie man so nett sagt.
absolutes wissen gibt es nicht.
Das waere auch schlimm. Denn dann koennte man sein Wissen auch
nicht erweiteren.
ja genau. ich meinte absolut wahres wissen gibt es auch nicht… wir sollten ins philobrett wandern
oder zum beispiel vertrauen darauf, daß du geliebt wirst. das kannst du auch nicht beweisen. und solltest du es zu beweisen anstreben, zum beispiel durch einen treuetest, kannst du die liebe verlieren, weil so dein nicht-vetrauen zum ausdruck kommt. das gleiche ist bei gottes existenz. wer sie zu beweisen versucht, glaubt nicht.
Ein wirklich Gläubiger vermutet nicht, dass es Gott
gibt, sondern er weiss es.
auf dieselbe art, wie ich weiß, daß meine eltern mich lieben, egal was ich tue. das hat absolut nichts mit wissen im kognitiven sinn zu tun. es ist emotionale sicherheit, vertrauen.
Es ist egal ob es Gott gibt. Der beschriebene Effekt des
Glaubens resultiert aus dem Glauben an sich, nicht aus der
tatsächlichen Existenz eines Gottes. Natürlich muss der
Gläubige von der Existenz Gottes vollkommen überzeugt sein,
aber es muss keinen Gott geben.
ganz genau. und so ist es auch. so lacht sich gott ins fäustchen. es ist ihm egal, ob wer an ihn glaubt, glaub mir, wer sich ordentlich benimmt, den wird er belohnen. so oberflächlich ist gott nicht, daß es ihm bloß ums glauben geht. man muß schon ein guter mensch sein, um ein leiberl bei gott zu haben.
oder agnostisch formuliert: es ist völlig egal, ob gott existiert. wenn auch nur ein einziger mensch bloß wegen seines glaubens darauf verzichtet, in einem unbeobachteten moment einem anderen was anzutun, dann hat „gott“ seine wirkung getan.
I am the way
…
Believe
trifft aber auch auf eine/n geliebte/n zu. oder eine mutter und ihr kind. glauben hat mehr mit vertrauen denn mit wissen zu tun.
ich muß Euch mal wieder mit nem Artikel erfreuen…
Wir hatten ja kürzlich schon das Thema „Gibt es Gott oder nicht“…
Ich möchte Sebastians Text mal zum Anlass nehmen um mal wieder meinen „Unglauben“ zu verbreiten, grins.
Klar, ich kann jeden Tag zu Gott beten…aber…kriege ich jemals eine Antwort??? NEIN
Ich muß immer „glauben“, daß er mir zuhört…
Genau so könnte ich glauben, daß mir die Ampel, das Auto, oder sonst ein lebloser Körper zuhört, oder nicht??
Naja, ist ja auch egal, ich werde mich hier auch lieber zurückhalten, will ja niemandem auf den Schlips treten, es ist nur so dass es mir manchmal kalt den Rücken runterläuft, wenn ich so sehe an was alles geglaubt wird…
Naja, ich lasse Euch in Zukunft mal in Ruhe und…bitte macht mich jetz nicht wegen meines Postings an, es tangiert mich nicht mal periphär, in diesem Sinne,
Klar, ich kann jeden Tag zu Gott beten…aber…kriege ich
jemals eine Antwort??? NEIN
Das Problem hatten die Baals-Priester auch schon.
es ist
nur so dass es mir manchmal kalt den Rücken runterläuft, wenn
ich so sehe an was alles geglaubt wird…
mir auch
Naja, ich lasse Euch in Zukunft mal in Ruhe und…bitte macht
mich jetz nicht wegen meines Postings an, es tangiert mich
nicht mal periphär, in diesem Sinne,
dann hättest Du aber auch gar nichts schreiben müssen.
Klar, ich kann jeden Tag zu Gott beten…aber…kriege ich
jemals eine Antwort??? NEIN
Du musst mein Posting und den ‚Nachtrag‘ lesen. Es macht nix, dass man keine Antwort bekommt, solange man weiss, dass Gott zuhört.
Wir glauben beide nicht. Andere Leute glauben. Wie ich beschrieben habe ist der Nutzen, den es ihnen bringt gross, und dabei macht es überhaupt nix, wenn alles was sie glauben Blödsinn ist.
Im Grunde sind wir Atheisten die Blöden…
Für meine Person muß ich dir widersprechen.
Wieso sollen wir die blöden sein? Weil wir wissen, daß alles was wir erreichen wollen wir selber für uns erobern müssen? Weil wir wissen, daß es nicht von der Güte irgendeiner Gottheit abhängt sondern nur von uns selber? Weil wir in unseren Gedanken und Taten nicht von irgendwelchen Mythen beschnitten sind? Weil wir uns unsere Grenzen selber setzen können?
Wenn jemand die Bezeichnung Gott verdient dann am ehesten die Eltern und später jeder selbst. Denn jeder ist sein eigener Gott und für sein Tun verantwortlich. Religionen sind doch alle nur aus Angst entstanden.
Ich kann Dir aus vollem Herzen und vom Standpunkt eines Gläubigen zustimmen. Ich glaube nicht, daß es Gott gibt, ich WEISS es. Dieses Wissen stammt aus Erlebnissen und Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ein Atheist wird mir zwar sagen, daß das alles Halluzinationen waren, aber dasselbe kann man sagen, wenn ich berichte, daß ich heute morgen gefrühstückt habe. Nur ich kann beurteilen, wie real meine erfahrungen waren und ich sage, sie waren so real, daß ich weiss.
Dagegen nützt es mir (leider) gar nichts Atheist zu sein…
Doch, das tut es. In jedem (erwachsenen) Menschen ist der Drang „eingebaut“, selbstbestimmt zu leben und sich jeder elterlichen Autorität entzogen zu haben. Dieser Drang ist ein natürliches Ergebnis des Erwachsen-Werdens.
Das Konzept Gott riecht vielen viel zu sehr nach dem „Über-Vater“, dessen Autorität man sich beugen muß. Die Selbst-Bestimmtheit (das sich selbst zum Gott machen) geht (scheinbar) verloren, wenn man Gottes Existenz anerkennt. Ein Atheist erreicht das Gefühl, selbstbestimmt zu sein, indem er Gottes Existenz leugnet. Natürlich ruht dieses Leugnen auf demselben Glaubensfundament wie meine Aussage um mein Wissen von Gott.
Da die Selbstbestimmtheit aber letztlich nur eingebildet ist, hat der Atheist rein praktisch doch wieder nichts davon.
womit hat er das Vertrauen belohnt? Indem er alle Verbrechen
zugelassen hat, besonders die im Namen Christi? Indem er
Christen Christen umbringen liess? Indem er zuliess oder
zulaesst, dass die Menschlichkeit mit Fuessen getreten wird.
Da lob ich mir doch die alten Goetter, die waren wenigstens
menschlich und hatten dieselben Fehler wie die Menschen.
warum wird immer nur verallgemeinert?
Das ist keine Verallgemeinerungen, das ist eine Tatsache!
Der Glaube (Vertrauen) ist etwas persönliches.
Sehr richtig!
Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch erschafft sich Gott und zwar den, den er braucht fuer sich selbst.
Wenn Du also sagen kannst, in dieser Situation hat ER mein
Vertrauen enttäuscht. Dann halte ich Deine kritik für
berechtigt.
Aber zu sagen, dort und dort haben hunderte keine Hilfe
erhalten, halte ich einfach für unseriös.
Was ist daran unserioes, wenn man sagt dort und dort sind so viele Menschen in Gottes oder Christi namen gestorben?
Du kannst doch gar nicht nachprüfen, wer wirklich in seinem
Vertrauen enttäuscht wurde. Und Hilfe von Gott wird meist
nicht in den Medien verlautbart.
Ist Gott schon soweit, dass er die Hilfe der medien braucht?
Ich könnte Dir viele Bücher bringen, in denen Christen
bezeugen, dass Gott ihnen geholfen hat. Du kannst Dich
aber auch gerne auf meiner Homepage umsehen.
Subjektive Erlebnisse von einzelnen Menschen. Nichts dagegen zu sagen. Aber doch sicher nicht allgemein gueltig?
Ich glaube (das heisst in diesem Fall ‚vermute‘ , dass ihr
mich teilweise nicht richtig verstanden habt.
Erstmal zu Peter: Wenn man wirklich glaubt, dann ist es
wissen. Ein wirklich Gläubiger vermutet nicht, dass es Gott
gibt, sondern er weiss es. Du glaubst vielleicht nicht an Gott
und hälst sein Wissen für falsch, aber das ist ihm egal.
Also verhaelt sich Gott wie ein Mensch, in diesem Fall wie eine beleidigte Leberwurst.
Es ist egal ob es Gott gibt. Der beschriebene Effekt des
Glaubens resultiert aus dem Glauben an sich, nicht aus der
tatsächlichen Existenz eines Gottes. Natürlich muss der
Gläubige von der Existenz Gottes vollkommen überzeugt sein,
aber es muss keinen Gott geben.
Diesen widersinnigen Satz musst du mir erklaeren. Du glaubst an die Existens Gottes, den es nicht gibt??? Du glaubst also um des Glaubens Willen. Aber dein Glaube hat kein Ziel oder Objekt.
Woran glaubst du dann?
Ein Beispiel: Ein Gläubiger dem es richtig mies geht betet zu
Gott. Gott antwortet ihm zwar nicht (sollte mich zumindest
sehr wundern), aber der Gläubige weiss, dass Gott ihm zuhört
und ihm beisteht.
Das ist das tolle an der ganzen Sache!
Woher weiss er das? Du selbst erklaerst Gott als absurd, nicht ich!
Peter
Der Gedanke kam mir übrigens als ich ein Lied gehört hab. Das
ist der Refrain (der Song heisst ‚believe‘, ist von Savatage):
I am the way
I am the light
I am the dark inside the night
I hear your hopes
I feel your dreams
And in the dark I hear your screams
Don’t turn away
Just take my hand
And when you make your final stand
I’ll be right there
I’ll never leave
And all I ask of you is
Believe
Sehr richtig!
Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.
Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. sorry ;-(
Aber ich sprach von dem Lebendigen Gott, der das Universum erschaffen hat.
Was ist daran unserioes, wenn man sagt dort und dort sind so
viele Menschen in Gottes oder Christi namen gestorben?
Nimm einmal an, ich würde eine Bank ausrauben und behaupten „Peter hat das befohlen.“
Würdest Du es nicht für unseriös halten, wenn die Zeitung schriebe: „In Peters Namen wurde die Bank beraubt.“ ??
Du kannst doch gar nicht nachprüfen, wer wirklich in seinem
Vertrauen enttäuscht wurde. Und Hilfe von Gott wird meist
nicht in den Medien verlautbart.
Ist Gott schon soweit, dass er die Hilfe der medien braucht?
*lach* nicht Gott ist darauf angewiesen sondern Du. Du kannst ja nur das kennen, was die Medien Dir mitteilen.
Ich könnte Dir viele Bücher bringen, in denen Christen
bezeugen, dass Gott ihnen geholfen hat. Du kannst Dich
aber auch gerne auf meiner Homepage umsehen.
Subjektive Erlebnisse von einzelnen Menschen. Nichts dagegen
zu sagen. Aber doch sicher nicht allgemein gueltig?
Wenn einzelne Menschen in allen Kontinenten zu allen Zeiten die gleiche Erfahrung mit dem Lebendigen Gott machen, kann man es schon als allgemein gültig ansehen.