Die Macht des Glaubens

Hallo Peter,

Der Glaube (Vertrauen) ist etwas persönliches.

Sehr richtig!
Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. sorry
;-(

Woher willst DU das wissen?

Aber ich sprach von dem Lebendigen Gott, der das Universum
erschaffen hat.

Das dem nicht so ist, weiss inzwischen jeder. Aber bleib bei deinem Kinderglauben.

Was ist daran unserioes, wenn man sagt dort und dort sind so
viele Menschen in Gottes oder Christi namen gestorben?

Nimm einmal an, ich würde eine Bank ausrauben und behaupten
„Peter hat das befohlen.“

Dieser Vergleich hinkt und zwar gewltig. Ich bin kein Gott.

Würdest Du es nicht für unseriös halten, wenn die Zeitung
schriebe: „In Peters Namen wurde die Bank beraubt.“ ??

Haette ich das befohlen, durchaus nicht, denn es entspraeche den Tatsachen. Ebenso entspricht es den Tatsachen, dass Menschen behaupten, sie tun das und das, einschliesslich toeten in Gottes Namen. Nur - Gott hat es ihnen nicht befohlen, a weil es ihn nicht gibt, b - weil es eine muede Entschuldigung fuer ihr Tun ist, c - weil sie sich damit selbst aus der Verantwortung nehmen.

Tatsache ist und bleibt, das Menschen im Namen Gottes morden, welchen Gottes auch immer.

Du kannst doch gar nicht nachprüfen, wer wirklich in seinem
Vertrauen enttäuscht wurde. Und Hilfe von Gott wird meist
nicht in den Medien verlautbart.

Ist Gott schon soweit, dass er die Hilfe der medien braucht?

*lach* nicht Gott ist darauf angewiesen sondern Du. Du kannst
ja nur das kennen, was die Medien Dir mitteilen.

Nein, ich kann denken, du offenbar nur glauben!

Ich könnte Dir viele Bücher bringen, in denen Christen
bezeugen, dass Gott ihnen geholfen hat. Du kannst Dich
aber auch gerne auf meiner Homepage umsehen.

Subjektive Erlebnisse von einzelnen Menschen. Nichts dagegen
zu sagen. Aber doch sicher nicht allgemein gueltig?

Wenn einzelne Menschen in allen Kontinenten zu allen Zeiten
die gleiche Erfahrung mit dem Lebendigen Gott machen, kann man
es schon als allgemein gültig ansehen.

Es ist nicht alles wahr, was geschrieben steht, auch die Bibel nicht!

Gruss

Peter

ich erklär´s nochmal…
Hi!

Diesen widersinnigen Satz musst du mir erklaeren. Du glaubst
an die Existens Gottes, den es nicht gibt??? Du glaubst also
um des Glaubens Willen. Aber dein Glaube hat kein Ziel oder
Objekt.
Woran glaubst du dann?

Also erstmal: Ich glaube nicht an Gott.

Was ich beschrieben habe ist eine rein sachlische, leicht philosophische Überlegung. Wir Atheisten belächeln Leute, die an ein ‚höheres Wesen‘ glauben. Wenn man aber mal über den Glauben nachdenkt, wird einem klar, dass der Glaube dem Gläubigen einen grossen Nutzen bringt, der nicht davon abhängig ist, ob der Glaube wirklich berechtigt ist (ob Gott wirklich existiert).

Dann nochmal zu der Sache mit dem Wissen: Wenn du an etwas glaubst, dann weisst du, dass es so ist. Wenn du an Gott glaubst, dann weisst du, dass er existiert, egal ob das wirklich stimmt. Deshalb weiss der Betende, dass ihm Gott zuhört.

@Peter: Wenn du dich im Philosophie-Brett rumtreibst, lies mal mein Posting über den Radikalen Konstruktivismus (inklusive der Beschreibung zu der ich da einen Link hab), dann wird dir das hier vielleicht auch klarer.

Greetings!
Sebastian

Hallo Peter,

Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. sorry
;-(

Woher willst DU das wissen?

Weil Du es so geschrieben hast.

Aber ich sprach von dem Lebendigen Gott, der das Universum
erschaffen hat.

Das dem nicht so ist, weiss inzwischen jeder.

Wer sind dann die, die das nicht wissen / glauben ??
Sind die Niemand?

Aber bleib bei deinem Kinderglauben.

Ist das ein Kompliment?

Was ist daran unserioes, wenn man sagt dort und dort sind so
viele Menschen in Gottes oder Christi namen gestorben?

Nimm einmal an, ich würde eine Bank ausrauben und behaupten
„Peter hat das befohlen.“

Dieser Vergleich hinkt und zwar gewltig. Ich bin kein Gott.

Das hat jetzt mit Gott nichts zu tun. Ich würde Deinen Namen mißbrauchen. Wäre das unseriös?

Würdest Du es nicht für unseriös halten, wenn die Zeitung
schriebe: „In Peters Namen wurde die Bank beraubt.“ ??

Haette ich das befohlen, durchaus nicht, denn es entspraeche
den Tatsachen.

Das ist ja der Punkt!!
Du hast es nicht befohlen.

Ebenso hat Gott die vielen Morde nicht befohlen.

Ebenso entspricht es den Tatsachen, dass
Menschen behaupten, sie tun das und das, einschliesslich
toeten in Gottes Namen. Nur - Gott hat es ihnen nicht
befohlen, a weil es ihn nicht gibt, b - weil es eine muede
Entschuldigung fuer ihr Tun ist, c - weil sie sich damit
selbst aus der Verantwortung nehmen.

b und c lasse ich gelten :wink:

Nein, ich kann denken, du offenbar nur glauben!

Pardon, ich verstehe.
Es gibt nichts, was Du nicht kennst.
Was Du nicht kennst, das gibt es nicht.

Schade

Gruss Harald

Hi!

Diesen widersinnigen Satz musst du mir erklaeren. Du glaubst
an die Existens Gottes, den es nicht gibt??? Du glaubst also
um des Glaubens Willen. Aber dein Glaube hat kein Ziel oder
Objekt.
Woran glaubst du dann?

Also erstmal: Ich glaube nicht an Gott.

ich auch nicht.

Was ich beschrieben habe ist eine rein sachlische, leicht
philosophische Überlegung. Wir Atheisten belächeln Leute, die
an ein ‚höheres Wesen‘ glauben.

Ich belaechele solche Menschen nicht. Wuerd ich mir nie herausnehmen!

Wenn man aber mal über den

Glauben nachdenkt, wird einem klar, dass der Glaube dem
Gläubigen einen grossen Nutzen bringt, der nicht davon
abhängig ist, ob der Glaube wirklich berechtigt ist (ob Gott
wirklich existiert).

Das tut er sicher. Das Leben wird fuer den Glaeubigen einfacher. Er findet Entschuldigungen, er findet Hoffnungen. Er schleicht sich aus der Verantwortung.

Dann nochmal zu der Sache mit dem Wissen: Wenn du an etwas
glaubst, dann weisst du, dass es so ist.

Irrtum, er glaubt zu wissen! Wenn er nicht weiss, ob es stimmt, dann glaubt er.
Wenn du an Gott

glaubst, dann weisst du, dass er existiert, egal ob das
wirklich stimmt. Deshalb weiss der Betende, dass ihm Gott
zuhört.

Irrtum, er hofft!

@Peter: Wenn du dich im Philosophie-Brett rumtreibst, lies mal
mein Posting über den Radikalen Konstruktivismus (inklusive
der Beschreibung zu der ich da einen Link hab), dann wird dir
das hier vielleicht auch klarer.

Werd ich machen.

Greetings!
Peter

Hallo Peter,

Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. sorry
;-(

Woher willst DU das wissen?

Weil Du es so geschrieben hast.

Was hab ich geschrieben, doch kein Wort von mir! Du ziehst da die falschen Schluesse.

Aber ich sprach von dem Lebendigen Gott, der das Universum
erschaffen hat.

Das dem nicht so ist, weiss inzwischen jeder.

Wer sind dann die, die das nicht wissen / glauben ??
Sind die Niemand?

Das hab ich nicht gesagt, und wenn du sagst " die das nicht wissen/glauben" so sind das die, die das nicht wissen wollen. Glauben ist hier nicht gefragt.

Aber bleib bei deinem Kinderglauben.

Ist das ein Kompliment?

Nein!

Was ist daran unserioes, wenn man sagt dort und dort sind so
viele Menschen in Gottes oder Christi namen gestorben?

Nimm einmal an, ich würde eine Bank ausrauben und behaupten
„Peter hat das befohlen.“

Dieser Vergleich hinkt und zwar gewltig. Ich bin kein Gott.

Das hat jetzt mit Gott nichts zu tun. Ich würde Deinen Namen
mißbrauchen. Wäre das unseriös?

Wenn du sagst, ich haette es befohlen und ich haette nicht, waere das unserioes. Wenn du aber sagst ich haette befohlen und ich haette, nein.

Würdest Du es nicht für unseriös halten, wenn die Zeitung
schriebe: „In Peters Namen wurde die Bank beraubt.“ ??

Haette ich das befohlen, durchaus nicht, denn es entspraeche
den Tatsachen.

Das ist ja der Punkt!!
Du hast es nicht befohlen.

Waere ich aber Gott, wuerdest du glauben, ich haette es befohlen.

Ebenso hat Gott die vielen Morde nicht befohlen.

Ebenso entspricht es den Tatsachen, dass
Menschen behaupten, sie tun das und das, einschliesslich
toeten in Gottes Namen. Nur - Gott hat es ihnen nicht
befohlen, a weil es ihn nicht gibt, b - weil es eine muede
Entschuldigung fuer ihr Tun ist, c - weil sie sich damit
selbst aus der Verantwortung nehmen.

b und c lasse ich gelten :wink:

wenigstens etwas

Nein, ich kann denken, du offenbar nur glauben!

Pardon, ich verstehe.
Es gibt nichts, was Du nicht kennst.
Was Du nicht kennst, das gibt es nicht.

Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber deshalb glaube ich noch nicht. Du glaubst zu wissen, was du nicht weisst, deshalb glaubst du und dein Glauben wird fuer dich zum Wissen. Nur dieses Wissen ist dein ganz persoenliches Wissen und damit in keinster Weise relevant fuer einen anderen Menschen, weil dieses Wissen ein Glauben ist und damit sehr subjektiv und nicht objektivierbar.

Schade

Gruss

Peter

Hi Armin,

ich muß Dir absolut zustimmen, Du hast meine Einstellung sehr gut in Worte gefasst.
Genau so ist es, wir alle sind unsers Glückes Schmied. Vielleicht brauchen Menschen einfach jemanden dem sie Glück oder Unglück „in die Schuhe schieben“ können. Der Arme ist gestorben, Gott hat ihn zu sich gerufen, hmmm, Zweifelhaft. Wenn jemand stirbt, dann weil es ihn halt in irgendeiner Weise dahin gerafft hat, nicht etwa weil sich irgendein imaginäres Wesen gedacht hat: „Oh, ich denke mal seine Zeit ist gekommen, ich rufe ihn zu mir“, AHHHRGGHHHHH…

Naja, egal, träumt weiter, viel Spaß dabei,

Gruß INDY,

der sich heute tierisch über die Nachrichten betreffend Afghanistan aufgeregt hat, wo Religion ja mal wieder der Grund unverständlicher Aktionen fanatischer Religionsanhänger ist…kotz!!!

Glauben und Wissen
Hallo Peter,

Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott
und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. sorry
;-(

Woher willst DU das wissen?

Weil Du es so geschrieben hast.

Was hab ich geschrieben, doch kein Wort von mir! Du ziehst da
die falschen Schluesse.

Ich hab es im Zitat oben unterstrichen.

Die Logik ist folgende: Ist Dein Gott ein Geschöpf eines Menschen, dann ist er so gut oder so schlecht wie sein Erfinder. Das wäre mir zuwenig.
Ein Gott, der als Erfinder des Universums und als Erfinder des Menschen gilt, ist viel größer als sich mensch jemals vorstellen kann. Und für so einen mächtigen Gott sind unsere menschlichen Probleme ein Klax.

Aber ich sprach von dem Lebendigen Gott, der das Universum
erschaffen hat.

Das dem nicht so ist, weiss inzwischen jeder.

Wer sind dann die, die das nicht wissen / glauben ??
Sind die Niemand?

Das hab ich nicht gesagt, und wenn du sagst " die das nicht
wissen/glauben" so sind das die, die das nicht wissen wollen.
Glauben ist hier nicht gefragt.

Du glaubst auch, vieles zu wissen. Du hast etwas gelesen und weißt dann Bescheid. Aber wer garantiert Dir die Richtigkeit?
Mit Sicherheit kannst Du nur das wissen, das Du selbst gesehen hast. Und bei der Entstehung des Universums warst weder Du noch sonst ein Wissenschafter dabei. Also glaubst Du!

Aber bleib bei deinem Kinderglauben.

Ist das ein Kompliment?

Nein!

Danke :wink:

Wenn du sagst, ich haette es befohlen und ich haette nicht,
waere das unserioes. Wenn du aber sagst ich haette befohlen
und ich haette, nein.

Waere ich aber Gott, wuerdest du glauben, ich haette es
befohlen.

Warum?

Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber deshalb glaube ich noch
nicht. Du glaubst zu wissen, was du nicht weisst, deshalb
glaubst du und dein Glauben wird fuer dich zum Wissen. Nur
dieses Wissen ist dein ganz persoenliches Wissen und damit in
keinster Weise relevant fuer einen anderen Menschen, weil
dieses Wissen ein Glauben ist und damit sehr subjektiv und
nicht objektivierbar.

Na gut, noch mal von vorn:

Ich weiss, was ich erlebt habe. Ich muss nicht glauben (vermuten), es erlebt zu haben, weil ich dabei war.
Aus der Tatsache, etwas erlebt zu haben, festigte sich meine Ansicht, dass auch andere dasselbe erlebt haben können. Also glaube (vertraue) ich ihrer Aussage.

Natürlich ist es ein persönliches Wissen. Aber ich weiss auch, dass diese Erfahrungen jedem zugänglich sind (so er will). Und dieses Wissen ist kein blinder Glaube (Vermutung), sondern eine logische Konsequenz meiner Erfahrungen.

Gruss Harald

Hallo Peter,

Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott
und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. sorry
;-(

Woher willst DU das wissen?

Weil Du es so geschrieben hast.

Was hab ich geschrieben, doch kein Wort von mir! Du ziehst da
die falschen Schluesse.

Ich hab es im Zitat oben unterstrichen.

Wie ich schon sagte: falsche Schlussfolgerung oder habe ich geschrieben, dass ICH MIR einen Gott erschaffen habe?

Die Logik ist folgende: Ist Dein Gott ein Geschöpf eines
Menschen, dann ist er so gut oder so schlecht wie sein
Erfinder. Das wäre mir zuwenig.
Ein Gott, der als Erfinder des Universums und als Erfinder des
Menschen gilt, ist viel größer als sich mensch jemals
vorstellen kann. Und für so einen mächtigen Gott sind unsere
menschlichen Probleme ein Klax.

Wenn etwas fuer einen Gott ein Klax ist, so ist das eine typisch menschliche Einstellung.

Aber ich sprach von dem Lebendigen Gott, der das Universum
erschaffen hat.

Das dem nicht so ist, weiss inzwischen jeder.

Wer sind dann die, die das nicht wissen / glauben ??
Sind die Niemand?

Das hab ich nicht gesagt, und wenn du sagst " die das nicht
wissen/glauben" so sind das die, die das nicht wissen wollen.
Glauben ist hier nicht gefragt.

Du glaubst auch, vieles zu wissen. Du hast etwas gelesen und
weißt dann Bescheid. Aber wer garantiert Dir die Richtigkeit?

Der Beweis und der Gegenbeweis.

Mit Sicherheit kannst Du nur das wissen, das Du selbst gesehen
hast. Und bei der Entstehung des Universums warst weder Du
noch sonst ein Wissenschafter dabei. Also glaubst Du!

siehe oben

Aber bleib bei deinem Kinderglauben.

Ist das ein Kompliment?

Nein!

Danke :wink:

You are welcome :smile:

Wenn du sagst, ich haette es befohlen und ich haette nicht,
waere das unserioes. Wenn du aber sagst ich haette befohlen
und ich haette, nein.

Waere ich aber Gott, wuerdest du glauben, ich haette es
befohlen.

Warum?

Weil du an Gott glaubst.

Ich weiss, dass ich nichts weiss, aber deshalb glaube ich noch
nicht. Du glaubst zu wissen, was du nicht weisst, deshalb
glaubst du und dein Glauben wird fuer dich zum Wissen. Nur
dieses Wissen ist dein ganz persoenliches Wissen und damit in
keinster Weise relevant fuer einen anderen Menschen, weil
dieses Wissen ein Glauben ist und damit sehr subjektiv und
nicht objektivierbar.

Na gut, noch mal von vorn:

Ich weiss, was ich erlebt habe. Ich muss nicht glauben
(vermuten), es erlebt zu haben, weil ich dabei war.

Ich weiss nicht, was du erlebt hast und wie du das Erlebte interpretierst. Zweiteres ist die entscheidende Frage.

Aus der Tatsache, etwas erlebt zu haben, festigte sich meine
Ansicht, dass auch andere dasselbe erlebt haben können. Also
glaube (vertraue) ich ihrer Aussage.

Dies ist eine Vermutung, die es zu beweisen gilt.

Natürlich ist es ein persönliches Wissen. Aber ich weiss auch,
dass diese Erfahrungen jedem zugänglich sind (so er will). Und
dieses Wissen ist kein blinder Glaube (Vermutung), sondern
eine logische Konsequenz meiner Erfahrungen.

Deine Logik muss nicht eine allgemein gueltige Logik sein.

Gruss

Peter

Kleiner Einwurf
Hi ihr zwei

Was ich beschrieben habe ist eine rein sachlische, leicht
philosophische Überlegung. Wir Atheisten belächeln Leute, die
an ein ‚höheres Wesen‘ glauben.

Ich belaechele solche Menschen nicht. Wuerd ich mir nie
herausnehmen!

Will ich auch hoffen *g*

Wenn man aber mal über den
Glauben nachdenkt, wird einem klar, dass der Glaube dem
Gläubigen einen grossen Nutzen bringt, der nicht davon
abhängig ist, ob der Glaube wirklich berechtigt ist (ob Gott
wirklich existiert).

Das tut er sicher. Das Leben wird fuer den Glaeubigen
einfacher. Er findet Entschuldigungen, er findet Hoffnungen.
Er schleicht sich aus der Verantwortung.

Irrtum. Es kommt drauf an, was man glaubt. Glaubt man an einen Persönlichen Gott, dann könnte ich zustimmen, glaubt man an einen tiefern Sinn des Lebens (den ich im übrigen nicht näher benennen kann) dann hilft das nicht sehr viel weiter.

Man findet dann keine Entschuldigungen a la „Gott hat es gewollt“ denn einen solchen persönlichen Gott gibt es in einer derartigen Glaubenswelt nicht.

Auch wenn man Hofft, das es diesen Sinn gibt… es wird dadurch nicht einfacher, sondern eventuell sogar schwieriger…

Dann nochmal zu der Sache mit dem Wissen: Wenn du an etwas
glaubst, dann weisst du, dass es so ist.

Irrtum, er glaubt zu wissen! Wenn er nicht weiss, ob es
stimmt, dann glaubt er.

GENAU
vollkommen korrekt

Gruß
Mike

Hallo

Nun möchte ich mich doch mal dazwischenschalten, schliesslich ist es manchmal ganz gut, einen Betroffenen zu fragen.

Also erstmal: Ich glaube nicht an Gott.

ich auch nicht.

Ich schon.

Das tut er sicher. Das Leben wird fuer den Glaeubigen
einfacher. Er findet Entschuldigungen, er findet Hoffnungen.
Er schleicht sich aus der Verantwortung.

Nein, Ja, nein

Weil es Gott gibt, habe ich keine Entschuldigung. Wenn es Gott nicht gibt, dann kann ich einfach sagen „ich bin halt so“. Jetzt stehe ich vor Gott und habe nichts zu meiner Verteidigung zu sagen.
Das mit der Hoffnung stimmt.
Weil es Gott gibt, habe ich die Verantwortung. Gibt es Gott nicht, dann kann ich ja sagen „die anderen gehen mich nichts an, deren Gene sind ja eh überflüssig“. Aber ich weiss Gott hinter mir und damit ist es meine Verantwortung, Gottes Reich in dieser Welt ahnbar zu machen. Also ist das Leid meine Verantwortung.

Irrtum, er glaubt zu wissen! Wenn er nicht weiss, ob es
stimmt, dann glaubt er.

Ich: Ich WEISS, daß Gott existiert.
Du: Nein, Du glaubst zu wissen…
Ich: Nein, ehrlich, ich weiss es und ich bin mir absolut sicher.
Du: Das bildest Du Dir nur ein.
Ich: Dann könnte ich mir genausogut einbilden, daß ich gerade einen Beitrag im wer-weiss-was schreibe. Nein, ich weiss so sicher, wie ich ganz alltägliche Dinge weiss. Wie kann ich Dich davon überzeugen??

Gruß
Thomas

frage

Da die Selbstbestimmtheit aber letztlich nur eingebildet ist,
hat der Atheist rein praktisch doch wieder nichts davon.

den satz verstehe ich nicht.

warum ist selbstbestimmtheit eingebildet? meinst du damit den freien willen?

Hallo Peter,

Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott
und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. .

Wie ich schon sagte: falsche Schlussfolgerung oder habe ich
geschrieben, dass ICH MIR einen Gott erschaffen habe?

Ich sagte ja auch nur, dass Du mit einem selbsterschaffenen Gott Pech hast. Ohne irgendeinen Gott stehst Du aber auch nicht besser da. Denk mal, Du bist mutterseelenallein im Universum.

Wenn etwas fuer einen Gott ein Klax ist, so ist das eine
typisch menschliche Einstellung.

Könnte ich eine höhere Einstellung verstehen? Nein!
Also muss meine Einstellung menschlich sein.

Du glaubst auch, vieles zu wissen. Du hast etwas gelesen und
weißt dann Bescheid. Aber wer garantiert Dir die Richtigkeit?

Der Beweis und der Gegenbeweis.

Und was hast Du schon alles bewiesen? Jetzt bin ich neugierig.
Hast Du Einsteins Theorie von der Raumkrümmung überprüft?
Ehrlich, ich hab sie nicht mal richtig verstanden.

Wenn du sagst, ich haette es befohlen und ich haette nicht,
waere das unserioes. Wenn du aber sagst ich haette befohlen
und ich haette, nein.

Waere ich aber Gott, wuerdest du glauben, ich haette es
befohlen.

Warum?

Weil du an Gott glaubst.

Das ist keine ausreichende Begründung.
Wenn Du etwas nicht gesagt hast, kann ich nicht glauben, Du habest es gesagt.

Ich weiss, was ich erlebt habe. Ich muss nicht glauben
(vermuten), es erlebt zu haben, weil ich dabei war.

Ich weiss nicht, was du erlebt hast und wie du das Erlebte
interpretierst. Zweiteres ist die entscheidende Frage.

Wenn es Dich wirklich interessiert, kann ich es Dir mailen.

Aus der Tatsache, etwas erlebt zu haben, festigte sich meine
Ansicht, dass auch andere dasselbe erlebt haben können. Also
glaube (vertraue) ich ihrer Aussage.

Dies ist eine Vermutung, die es zu beweisen gilt.

Du bist ein sehr mißtrauischer Mensch. Du würdest mir nichteinmal glauben, wenn ich sage, dass es bei mir regnet. Wie soll ich es Dir beweisen? Soll ich Dir Regentropfen faxen??

Natürlich ist es ein persönliches Wissen. Aber ich weiss auch,
dass diese Erfahrungen jedem zugänglich sind (so er will). Und
dieses Wissen ist kein blinder Glaube (Vermutung), sondern
eine logische Konsequenz meiner Erfahrungen.

Deine Logik muss nicht eine allgemein gueltige Logik sein.

Dann definiere bitte eine für Dich gültige Logik.

Gruss Harald

Hallo

Nun möchte ich mich doch mal dazwischenschalten, schliesslich
ist es manchmal ganz gut, einen Betroffenen zu fragen.

Also erstmal: Ich glaube nicht an Gott.

ich auch nicht.

Ich schon.

hab ich nichts gegen!

Das tut er sicher. Das Leben wird fuer den Glaeubigen
einfacher. Er findet Entschuldigungen, er findet Hoffnungen.
Er schleicht sich aus der Verantwortung.

Nein, Ja, nein

Weil es Gott gibt, habe ich keine Entschuldigung. Wenn es Gott
nicht gibt, dann kann ich einfach sagen „ich bin halt so“.
Jetzt stehe ich vor Gott und habe nichts zu meiner
Verteidigung zu sagen.
Das mit der Hoffnung stimmt.
Weil es Gott gibt, habe ich die Verantwortung. Gibt es Gott
nicht, dann kann ich ja sagen „die anderen gehen mich nichts
an, deren Gene sind ja eh überflüssig“. Aber ich weiss Gott
hinter mir und damit ist es meine Verantwortung, Gottes Reich
in dieser Welt ahnbar zu machen. Also ist das Leid meine
Verantwortung.

Irrtum, er glaubt zu wissen! Wenn er nicht weiss, ob es
stimmt, dann glaubt er.

Ich: Ich WEISS, daß Gott existiert.
Du: Nein, Du glaubst zu wissen…
Ich: Nein, ehrlich, ich weiss es und ich bin mir absolut
sicher.
Du: Das bildest Du Dir nur ein.
Ich: Dann könnte ich mir genausogut einbilden, daß ich gerade
einen Beitrag im wer-weiss-was schreibe. Nein, ich weiss so
sicher, wie ich ganz alltägliche Dinge weiss. Wie kann ich
Dich davon überzeugen??

Versuchs mal!

Gruß
Peter

Hallo Peter,

Nicht Gott hat den Menscher erschaffen sondern der Mensch
erschafft sich Gott
und zwar den, den er braucht fuer sich
selbst.

Na ja, mit so einem Gott hast Du natürlich Pech gehabt. .

Wie ich schon sagte: falsche Schlussfolgerung oder habe ich
geschrieben, dass ICH MIR einen Gott erschaffen habe?

Ich sagte ja auch nur, dass Du mit einem selbsterschaffenen
Gott Pech hast. Ohne irgendeinen Gott stehst Du aber auch
nicht besser da. Denk mal, Du bist mutterseelenallein im
Universum.

Damit kann ich leben, doch bin ich nicht mutterseelenallein auf der erde. Du glaubst also, um nicht allein zu sein?

Wenn etwas fuer einen Gott ein Klax ist, so ist das eine
typisch menschliche Einstellung.

Könnte ich eine höhere Einstellung verstehen? Nein!
Also muss meine Einstellung menschlich sein.

Dann kannst du also auch Gott nicht verstehen?

Du glaubst auch, vieles zu wissen. Du hast etwas gelesen und
weißt dann Bescheid. Aber wer garantiert Dir die Richtigkeit?

Der Beweis und der Gegenbeweis.

Und was hast Du schon alles bewiesen? Jetzt bin ich neugierig.
Hast Du Einsteins Theorie von der Raumkrümmung überprüft?
Ehrlich, ich hab sie nicht mal richtig verstanden.

Da verlass ich mich auf Leute, die mehr Ahnung von Physik haben als ich. Ich bin kein Physiker.

Wenn du sagst, ich haette es befohlen und ich haette nicht,
waere das unserioes. Wenn du aber sagst ich haette befohlen
und ich haette, nein.

Waere ich aber Gott, wuerdest du glauben, ich haette es
befohlen.

Warum?

Weil du an Gott glaubst.

Das ist keine ausreichende Begründung.
Wenn Du etwas nicht gesagt hast, kann ich nicht
glauben, Du habest es gesagt.

Hat dir Gott gesagt, was du tun sollst?

Ich weiss, was ich erlebt habe. Ich muss nicht glauben
(vermuten), es erlebt zu haben, weil ich dabei war.

Ich weiss nicht, was du erlebt hast und wie du das Erlebte
interpretierst. Zweiteres ist die entscheidende Frage.

Wenn es Dich wirklich interessiert, kann ich es Dir mailen.

Aus der Tatsache, etwas erlebt zu haben, festigte sich meine
Ansicht, dass auch andere dasselbe erlebt haben können. Also
glaube (vertraue) ich ihrer Aussage.

Dies ist eine Vermutung, die es zu beweisen gilt.

Du bist ein sehr mißtrauischer Mensch. Du würdest mir
nichteinmal glauben, wenn ich sage, dass es bei mir regnet.
Wie soll ich es Dir beweisen? Soll ich Dir Regentropfen
faxen??

Ob es bei dir regnet, hab ich in zwei minuten ueberprueft. Du musst deswegen kein nasses fax schicken. (smile)

Natürlich ist es ein persönliches Wissen. Aber ich weiss auch,
dass diese Erfahrungen jedem zugänglich sind (so er will). Und
dieses Wissen ist kein blinder Glaube (Vermutung), sondern
eine logische Konsequenz meiner Erfahrungen.

Deine Logik muss nicht eine allgemein gueltige Logik sein.

Dann definiere bitte eine für Dich gültige Logik.

Es ist an dir, deine Logik zu erklaeren.

Gruss Peter

Hallo lehitraot

Ich gebs zu, der Satz kommt mir selbst etwas doof formuliert vor. Ich meine damit, daß die Atheisten meinen, dadurch daß sie die Existenz Gottes leugnen, würden sie unabhängig von ihm sein und agieren können.

Da Gott aber da ist, können sie es doch nicht. Ich bin zwar davon überzeugt, daß Gott allen Menschen ihren freien Willen lässt, aber er versucht doch immer wieder mit ihnen zu interagieren, auch mit denen, die ihn konsequent ignorieren. Spätestens nach ihrem Tode werden sie ihm gegenübertreten.

Gruß
Thomas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wissen
Hallo Peter

Ich: Dann könnte ich mir genausogut einbilden, daß ich gerade
einen Beitrag im wer-weiss-was schreibe. Nein, ich weiss so
sicher, wie ich ganz alltägliche Dinge weiss. Wie kann ich
Dich davon überzeugen??

Versuchs mal!

Gut, das werde ich, wenn Du mir sagst, unter welchen Bedingungen Du mir glaubst, daß ich etwas weiss, von dem Du (noch) keine Erfahrung hast. Es kommt mir etwa so vor, wie einem Blinden Farbe zu erklären. Ich brauch da schon einen Anhaltspunkt, wie Du denkst.

Gruß
Thomas

Hallo Peter,

Du glaubst also, um nicht allein zu sein?

nein, ich glaube, weil Gott mich überzeugt hat.
Aber ich stell mir vor, dass Menschen ohne Gott, oft allein und hilflos dastehen müssen.

Wenn etwas fuer einen Gott ein Klax ist, so ist das eine
typisch menschliche Einstellung.

Könnte ich eine höhere Einstellung verstehen? Nein!
Also muss meine Einstellung menschlich sein.

Dann kannst du also auch Gott nicht verstehen?

Ich kann Gottes Gedanken nicht verstehen.
Aber was ER mir zu sagen hat, sagt er so, dass ich es verstehen kann.
Würdest Du chinesisch schreiben, könnte ich es auch nicht verstehen. Deshalb schreibst Du ja deutsch.

Und was hast Du schon alles bewiesen? Jetzt bin ich neugierig.
Hast Du Einsteins Theorie von der Raumkrümmung überprüft?
Ehrlich, ich hab sie nicht mal richtig verstanden.

Da verlass ich mich auf Leute, die mehr Ahnung von Physik
haben als ich. Ich bin kein Physiker.

Du glaubst den Physikern, ohne es selber nachzuprüfen??

Hat dir Gott gesagt, was du tun sollst?

Ja, schon oft. Und es war immer etwas Positives :wink:

Ob es bei dir regnet, hab ich in zwei minuten ueberprueft. Du
musst deswegen kein nasses fax schicken. (smile)

Das ist interessant, wie machst Du das?

Es ist an dir, deine Logik zu erklaeren.

Ich werde mich bemühen. Sag es ruhig, wenn etwas nicht logisch erscheint.

Gruss Harald

Da Gott aber da ist, können sie es doch nicht. Ich bin zwar
davon überzeugt, daß Gott allen Menschen ihren freien Willen
lässt, aber er versucht doch immer wieder mit ihnen zu
interagieren, auch mit denen, die ihn konsequent ignorieren.
Spätestens nach ihrem Tode werden sie ihm gegenübertreten.

Ist das eine Drohung? Zumal wenn man bedenkt, dass es mehr Nicht-Christen als Christen gibt.

Gruß
Peter

Du glaubst also, um nicht allein zu sein?

nein, ich glaube, weil Gott mich überzeugt hat.
Aber ich stell mir vor, dass Menschen ohne Gott, oft allein
und hilflos dastehen müssen.

Wie kommst du zu dieser Vorstellung?

Wenn etwas fuer einen Gott ein Klax ist, so ist das eine
typisch menschliche Einstellung.

Könnte ich eine höhere Einstellung verstehen? Nein!
Also muss meine Einstellung menschlich sein.

Dann kannst du also auch Gott nicht verstehen?

Ich kann Gottes Gedanken nicht verstehen.
Aber was ER mir zu sagen hat, sagt er so, dass ich es
verstehen kann.
Würdest Du chinesisch schreiben, könnte ich es auch nicht
verstehen. Deshalb schreibst Du ja deutsch.

Dnkt Gott? Oder ist es der Mensch, der denkt, Gott denkt?

Und was hast Du schon alles bewiesen? Jetzt bin ich neugierig.
Hast Du Einsteins Theorie von der Raumkrümmung überprüft?
Ehrlich, ich hab sie nicht mal richtig verstanden.

Da verlass ich mich auf Leute, die mehr Ahnung von Physik
haben als ich. Ich bin kein Physiker.

Du glaubst den Physikern, ohne es selber nachzuprüfen??

Muss ich leider. Du glaubst an Gott, ohne es selber nachzupruefen.

Hat dir Gott gesagt, was du tun sollst?

Ja, schon oft. Und es war immer etwas Positives :wink:

Da hast du Glueck gehabt, anderen hat er oft negatives gesagt.
Beispiel waehrend des Katharerkreuzzuges bei der Einnahme Beziers durch das "Kreuz"fahrerheer, als man ALLE umbrachte, sowohl Kirchenglaeubige als auch Katharer: „Toetet sie alle, Gott wird die Seinen schon herausfinden!“

Ob es bei dir regnet, hab ich in zwei minuten ueberprueft. Du
musst deswegen kein nasses fax schicken. (smile)

Das ist interessant, wie machst Du das?

Es gibt ein Internet. Ich muss nur deinen Wohnort wissen. (smile)

Es ist an dir, deine Logik zu erklaeren.

Ich werde mich bemühen. Sag es ruhig, wenn etwas nicht logisch
erscheint.

Werd ich

Gruss Peter

Hallo Peter

Ich: Dann könnte ich mir genausogut einbilden, daß ich gerade
einen Beitrag im wer-weiss-was schreibe. Nein, ich weiss so
sicher, wie ich ganz alltägliche Dinge weiss. Wie kann ich
Dich davon überzeugen??

Versuchs mal!

Gut, das werde ich, wenn Du mir sagst, unter welchen
Bedingungen Du mir glaubst, daß ich etwas weiss, von dem Du
(noch) keine Erfahrung hast. Es kommt mir etwa so vor, wie
einem Blinden Farbe zu erklären. Ich brauch da schon einen
Anhaltspunkt, wie Du denkst.

Nun, dann erklaer mir mal, wie ein Mann juedischen Glaubens zum Gruender der christlichen Religion wurde.

Gruß
peter