Die Milch machts?

Hallo

Ich trinke schon seit geraumer Zeit sehr viel Milch (1,5%Fett) pro Tag einen Liter und mehr …dazu noch circa ein Glas Buttermilch etwas Käse, Joghurt etc. habe jetzt im Internet mehrfach gelesen das zuviel Milch bzw. Milchprodukte schädlich sind … (insbesondere auf dieser Peta- Propaganda-Seite :wink: milch-den-kuehen.de)
vll. könnt ihr mir ja helfen danke im Voraus.

Dommi

Hallo.

Nun ja, Kuhmilch ist nicht per se schädlich für den Menschen. Da spielen auch andere Faktoren eine Rolle (Gene, andere Nahrungsmittel…). Sonst wäre der Mensch nie auf die Idee gekommen, Milch weiter zu konsumieren als nötig. Aber wie auf der Seite steht wird der Milch -genauer: den Kühen zwecks Erhöhung der Produktionsleistung- einiges beigemischt, was eher wahren Rossnaturen zuzumuten ist. Da kommt mir doch unwillkürlich die ‚wohlschmeckende‘ Gänseleberpastete in Erinnerung. Kein Witz: lt. einem Bericht im Fernsehen ist das eher ein Potpourri an Medikamenten, dessen Verzehr „[…]eher pervers[…]“ ist („Wohl bekomm’s…:smiley:“)

Aber hier haben wir es auch mit einer Statistik zu tun: speziell wenn es um das Durchsetzen von Interessen geht, werden gerne mal Ursache und Wirkung vertauscht, Teilmengen betrachtet und dann auf die Grundgesamtheit geschlossen, Korrelation mit Kausalität gleichgesetzt, usw…
Tja, der Mensch ist, was er isst…

HTH
mfg M.L.

Hallo Dominik!

Ob Milchprodukte in dieser Menge schädlich sind, kann ich Dir nicht beantworten.
Meine Frage ist, warum trinkst Du soviel Milch?
Als Durstlöscher ist Milch sicher nicht geeignet, denn Milch ist kein Getränk sondern ein Lebensmittel.

Angelika

Hi,

Ich trinke schon seit geraumer Zeit sehr viel Milch (1,5%Fett)
pro Tag einen Liter und mehr

das sind also allein durch die Milch 15gFett/Tag! Das sind SEHR viel bezogen auf den täglichen Fettbedarf! Da bleibt für anderes Fett nicht viel übrig. Wie wärs mit 0,3%iger Milch?

milch-den-kuehen.de)

Irgendwie kommen die ihrer Impressumspflicht nicht richtig nach oder täuche ich mich?

Grüße,
J~

Hi,

mit peta ist es wie mit allen Propagandisten. Die Wahrheit wird von Propagandisten stets so verzerrt, dass die resultierende Aussage die eigenen Ziele unterstützt (dh. es werden Sachverhalte verschwiegen, in falschem Zusammenhang dargestellt, übertrieben dargestellt, neu erfunden, es werden wissenschaftlich nicht fundierte Studien oder Einzelaussagen als „Beweis“ herangezogen usw.)

Damit SCHADET Peta dem Tieschutz eher als sie ihm nutzt, da deren Vorgehen für die weitaus meisten Bürger inakzeptabel ist. Besser wäre es z.B. die Entwicklung von wirtschaftlich herstellbarem künstlichem Fleisch zu unterstützen,was eine Tierhaltung überflüssig machen könnte.

Z.b. ist es tatsächlich richtig, dass man Säuglige nicht mit Kuhmilch ernähren soll, da diese - im Gegensatz zum Erwachsenen davon Verdauungsstörungen bekommen. Das gilt aber wie gesagt nicht für Erwachsene, mit Ausnahmer einiger Europäer und vieler Asiaten, die Laktose wegen Mangel an einem bestimmten Enzym nicht verstoffwecheln können.

Das Problem der ggf. vorhandenen unerwünschten Rückstände von Medikamenten usw. kann man durchaus stark reduzieren, wenn man Milch von Herstellern kauft, die durch unabhängige Prüfungen darauf überwacht werden.

Als Alternative werden auf der Peta-Seite Sojaprodukte empfohlen, diese weisen aber ähnliche Probleme auf (Umweltzerstörung durch Anbau in Monokultur, massiver Pestizideinsatz mit Risiko von Rückständen, chemische Düngung, Einsatz von Chemikalien bei der Gewinnung des Sojaeiweißes, verbreiteter Einsatz gentechnisch veränderter Sorten…)

Fazit: auch ein Liter Milch + zusätzliche Milchprodukte schaden nicht mehr als andere Nahrungsmittel (und ohne bist Du auch bald tot). Mit Qualitätsprodukten und Wechsel zwischen unterschiedlichen Sorten kann man evt. Risiken weiter reduzieren.

A.

Hallo nochmal.

Leider bin ich gestern abend nicht mehr dazu gekommen, aber hier findet sich der Grund, WARUM Bio-Milch nicht gesünder ist als anderes: http://www.seltsame-kurzgeschichten.de/artikel_690.htm -> Bio-Nahrungsmittel sind gesünder als normale Kost

simple Antwort …schmeckt einfach guuuut :wink:
Ich weiß ja das man Milch wegen der vielen Nährstoffe als Nahrungsmittel betrachtet, aber ich mache auch relativ viel Sport und denke das gleicht sich schon wieder aus.

Dommi

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Hallo nochmal.

WARUM Bio-Milch nicht gesünder ist
als anderes:
http://www.seltsame-kurzgeschichten.de/artikel_690.htm

ich lese da nichts über „BIO-Milch“ sondern über „Rohmilch von BIO-Bauernhöfen“. Rohmilch ist
generell Keimbelastet, ob sie nun von BIO-Höfen stammt oder aus konventinellen Betrieben.

Zum kaltgepressten Öl: geh mal in den Supermarkt, kauf eine Flasche reffiniertes
Sonnenblumenöl und eine Flasche kaltgepresstes. Dann riech mal an deren Inhalt. Wenn du dann
noch der Meinung bist, dass das kaltgepresste schlechter ist, dann solltest du vielleicht mal
zum HNO-Arzt gehe (wegen fehlendem Geruchssinn).

Bio-Nahrungsmittel sind gesünder als normale Kost

Merkwürdigerweise werden BIO-Nahrungsmittel immer auf den gesundheitlichen Aspekt reduziert.
Dass auch ökologische und tierschützerische Aspekte eine Rolle spielen wird nur zu gerne
vergessen. So werden zB im konventionellen Obstbau ganz gerne Antibiotika in größeren Mengen
eingesetzt (gegen Feuerbrand).Die verwendeten Dünger haben praktisch keinen
strukturverbessernden Effekt was Ausschwemmungen von Düngemitteln begünstigt.Es wird zT
gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt.
Und es gibt eben doch häufig Rückstände von Pestiziden:

http://www.lgl.bayern.de/de/left/fachinformationen/l…
http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/cgi/bitv/conten…

es geht ja nicht nur um den gesundheitlichen Aspekt beim Konsumenten. Gerade in Spanien
werden die marokkanischen Hilfsarbeiter teilweise ohne nennenswerten Schutz den Pestiziden
ausgesetzt. Meines Erachtens eine Schande für die EU.

Wenn also konventionelle Produkte gekauft werden sollen, ist man mit einheimischen Produkten
auf jeden Fall besser bedient.

Bei tierischen Produkten kommt natürlich hinzu, dass die ökologisched Produktion ganz andere
Maßstäbe an den Tierschutz stellt, als die konventionelle.

Gruß, Niels

4 „Gefällt mir“

Hi,
das mit dem Fettgehalt ist Gewöhnung. Ich benutze die für Cornflakes und es schmeckt mir.

Wenn ich mal ausnahmsweise 3,5%ige Milch trinke, habe ich das gefühl in Butter zu beissen *BÄHH*. hab dann den ganzen Mund voller (gefühltem) Fett :-o

Grüße,
J~

Hallo Dommi

Du kannst der Milchwirtschaft mit entsprechenden Interessen glauben, oder neutralen Fachleuten, die auch wirklich draus kommen und auf diesem bereich promovierten bzw forschten.

Übermäßiger Milchkonsum kann in der Tat sogar wenn keine Milchunverträglichkeit besteht, gesundheitliche Probleme mit sich bringen.
Milch ist sowohl in der US- wie auch in der deutschen offiziellen Ernährungspyramide kein Grundnahrungsmittel und weit oben, auf der gleichen Höhe wie Fleisch, (sollte wenig konsumiert werden) angesiedelt

  1. Kuhmilch enthält diverse Allergene (einige davon kommen z.B. in der menschlichen Muttermilch nicht vor):
    http://www.sar.admin.ch/fam/it/Publikationen/finfo39…
    (Kuh-)Milch ist dasjenige Nahrungsmittel, welches von allen Nahrungsmittel (mit Gluten) am meisten Unverträglichkeiten (zB Lactose, Casein) hervorruft, auch wenn diese oft nicht erkannt werden, weil sie meistens nicht so stark sind, aber unterschwellig trotzdem negativ wirken.

Betreffend kalzium:

  1. Das Probleme besteht darin, dass zuviel tierisches Eiweiß den Knochen Kalzium entzieht und Osteoporose begünstigt. Hierzu aus dem Buch „Ernährung für ein neues Jahrtausend“ (John Robbins, Hans-Nietsch-Verlag, 5. Auflage 2002, S. 178-180) mit entsprechenden Referenzen:

— Zitat Anfang —
"Früher nahm ich an, daß Knochen nur dann Kalzium verlieren, wenn wir durch unsere Ernährung nicht genügend Kalzium aufnehmen. Der Nationale Verband der Milchproduzenten ist ein sehr engagierter Verfechter dieser Ansicht. Diese Organisation empfiehlt, was sicher keine große Überraschung ist, zur Vorbeugung der Osteoporose viel Milch zu trinken und den Konsum an Milchprodukten allgemein zu steigern. In den letzten Jahren hat die Milchindustrie gewaltige Summen dafür ausgegeben, der Öffentlichkeit diese Ansicht zu verkaufen. Eigentlich erscheinen die Argumente ja auch recht logisch. Doch die wissenschaftliche Forschung hat einen entscheidenden Haken an dieser Sichtweise aufgedeckt. (27) Die Osteoporose wird durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht. Die wichtigste Ursache ist jedoch eine überschüssige Eiweißmenge in der Ernährung! (28)
Der Zusammenhang zwischen dem Konsum übermäßiger Eiweißmengen und dem Verlust an Knochendichte ist direkt und eindeutig. Selbst bei dem Verzehr von sehr großen Kalziummengen wird die Kalziumbilanz umso negativer, je mehr überschüssiges Eiweiß man konsumiert. Dadurch ergeben sich wiederum Kalziumverluste aus den Knochen. (29)
Die Graphik auf Seite 179 [http://home.arcor.de/golden_dragon/Milch/Osteoporose… ] zeigt die Ergebnisse von vier voneinander unabhängigen Forschungsgruppen, die die Auswirkungen verschiedener Eiweißmengen in der Ernährung auf die Kalziumbilanz des Organismus untersucht haben. Die in der Tabelle aufgeführten positiven Kalziumbilanzen bedeuten, daß die Knochen kein Kalzium verlieren, während dies bei den negativen Kalziumbilanzen sehr wohl der Fall ist und sich eine Osteoporose anbahnt.

Eine Langzeit-Studie ergab, daß selbst durch den Verzehr von 75 Gramm Eiweiß pro Tag (der durchschnittliche Amerikaner konsumiert mehr als 100 Gramm am Tag) der Körper über den Urin mehr Kalzium ausscheidet, als er aus der Nahrung aufnimmt - was zu einer negativen Kalziumbilanz führt. Jede Untersuchung kam zum gleichen Ergebnis: Je mehr Eiweiß wir essen, desto mehr Kalzium verlieren wir. (30) Dies trifft auch dann zu, wenn man täglich 1.400 mg Kalzium konsumiert, was den Kalziumgehalt der amerikanischen Durchschnittsernährung bei weitem übersteigt.

Mit anderen Worten, je mehr Eiweiß unsere Ernährung enthält, umso mehr Kalzium verlieren wir, unabhängig davon, wieviel Kalzium wir essen. Als Ergebnis führen sehr eiweißreiche Kostformen, und insbesondere eine auf Fleisch basierende Ernährungsweise, zu einer schleichenden, jedoch unvermeidbaren Verringerung der Knochendichte und zur langsamen Entstehung der Osteoporose. (31)

Dr. John McDougall, einer der führenden Experten auf dem Gebiet ernährungsbedingter Krankheiten, sagte in seiner Zusammenfassung der jüngsten medizinischen Erkenntnisse über Osteoporose:

„Ich möchte betonen, daß die durch Eiweiß bedingten Kalziumverluste des menschlichen Körpers in wissenschaftlichen Kreisen keineswegs umstritten sind. Die zahlreichen während der letzten 55 Jahre durchgeführten Studien über diese Zusammenhänge beweisen eindeutig, daß der wichtigste Schritt für eine positive Kalziumbilanz, die uns die Festigkeit unserer Knochen erhält, darin besteht, weniger Eiweiß zu essen. Diesbezüglich nützt es nichts, größere Kalziummengen zu konsumieren.“ (32)

Der Nationale Verband der Milchproduzenten hat Zigmillionen Dollar dafür ausgegeben, uns davon zu überzeugen, daß wir durch eine Steigerung unseres Milch- und Milchproduktekonsums der Osteoporose vorbeugen könnten. Allerdings wurde die einzige Studie, die auch nur entfernt andeutet, daß der Konsum von Milchprodukten in dieser Hinsicht hilfreich sein könnte, vom Nationalen Verband der Milchproduzenten gesponsert."
— Zitat Ende —

In einer von der Milchindustrie durchgeführten Studie wollte man belegen, dass reichhaltiger Milchgenuss für Frauen gut sei. Die Frauen der Studiengruppe tranken dabei zusätzlich zu ihrer gewohnten Ernährung täglich einen 3/4 Liter Magermilch über einen Zeitraum von erinem Jahr. Trotzdem zeigte sich keine Verbesserung der Kalziumbilanz. Der Grund hierfür lag „… in der durchschnittlich um 30% erhöhten Eiweißaufnahme während dieser Testphase des gesteigerten Milchkonsums“ (Recker, R.: „The Effect of Milk Supplemnet on Calcium Metabolism…“, in American Journal of Clinical Nutrition, 41:254, 1985).

  1. Abgesehen von der Osteoporose besteht bei übermäßigen Genuss von tierischem Eiweiß auch die Gefahr von Nierenerkrankungen und auch ein erhöhtes Krebsrisiko scheint damit verbunden zu sein. Wie ein Übermaß an Eiweiß in der Ernährung die Krebsentstehung begünstigt, ist aber wohl noch nicht geklärt.

T. Colin Campell, Prof. für Ernährungswissenschaften an der Cornell Universität und leitender wissenschfatlicher Berater des Amerikanischen Instituts für Krebsforschung sagte z.B., es bestehe „… ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Eiweißgehalt der Ernährung und der Entstehung von Brustkrebs, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Dickdarmkrebs.“ (zitiert in Lang, S.: „Diet and Disease“, in Food Monitor, Mai/Juni 1983, S. 24)

Außerdem nehmen wir in der Regel durch unsere Nahrung ohnehin mehr Eiweiß auf, als wir benötigen, so dass auch ohne Milchprodukte ein erhöhter Bedarf abgedeckt ist.

Hier ein Beispiel:
Eine klinische Studie verglich die Aufnahme von essentiellen Aminosäuren bei Fleischessern, ovo-lakto-Vegetariern und reinen Vegetarieren. Die Untersuchung ging dabei von maximalen Eiweißbedürfnissen aus, wie z.B. bei schwangeren Frauen oder bei im Wachstum befindlichen Jugendlichen. Bei allen drei Ernährungsformen war mehr als genügend Eiweiß vorhanden: „Jede Gruppe übertraf ihren Bedarf an allen essentiellen Aminosäuren um das Doppelte und bei den meisten Aminosäuren sogar noch um ein Vielfaches mehr.“ (Hardinge, MG und Kollegen. Am Diet Assoc. 1966 Jan;48(1):25-8.)

weitere infos zu Milch
www.libase.de/thread.html?threadid=1723&boardid=38&r…
www.libase.de/thread.html?threadid=244&boardid=38&rp…

Referenzen:

  1. Heany, R.: „Calcium Nutrition and Bone Health in the Elderly“, American Journal of Clinical Nutrition, 36:986, 1982

Paterson, C.: „Calcium Rquirements in Man: A Critical Review“, in Postgrad Medical Journal 54:244, 1978

Symposium on Human Calcium Requirements: Council on Foods and Nutrition, in Journal of the American Medical Association, 185:588, 1963

  1. Johnson, N. und Mitarbeiter: „Effect of Level of Protein Intake on Urinary and Fecial Calcium and Calcium Retention…“, in Journal of Nutrition, 100:1425, 1970

  2. Solomon, L.: „Osteoporosis and Fractur of the Femoral Neck in the South African Bantu“, in Journal of Bone and Joint Surgery 50B:2, 1968

  3. Altschuler, S.: „Dietary Protein and Calcium Loss: A Review“, in Nutritional Research 2:193, 1982

McDougall, J.:„McDougall’s Medicine“. New Century Publishers, 1985, S. 101 (? Referenz im Buch unklar)

  1. Hegsted, M.: „Urinary Calcium and Clacium Balance in Young Men as Affected by Level of Protein and Phosphorus Intake“, in Journal of Nutrition, 11:553, 1981

Anand, C.: „Effect of Protein Intake on Calcium Balance in Young Men Given 500 mg Calcium Daily“, in Journal of Nutrition, 104:695, 1974

Walker, R.: „Calcium Retention in the Adult Human Male as Affected by Protein Intake“, in Journal of Nutrition, 102:1297, 1972

Linkswiler, H.: „Calcium Retention of Young Adult Males As Affected by Level of Protein and Calcium Intake“, in Transcripts of New York Academy of Science, 36:333, 1974

  1. McDougall, J.: American Journal of Clinical Nutrition, März 1983, S. 67

hi dommi,

osteoperose ist eigentlich eine kalziumverwertungsstörung und nicht ein mangel an kalzium, das dem körper zugeführt wird. deshalb streiten die fachleute mommentan noch heftig, ob die krankheit dadurch beeinflusst wird.
eines der ursachen scheinen diäten zu sein. es ist aber noch unklar.
ansonsten KÖNNEN nierensteine durch zuviel kalzium gebildet werden. was den fettgehalt angeht: bist du denn zu dick?
alles andere scheint aus der ferne betrachtet normal zu sein.
zu peta: nun, fundamentalisten in ihrer sichtweise.

strubbel
M:open_mouth:)

Zum kaltgepressten Öl: geh mal in den Supermarkt, kauf eine
Flasche reffiniertes
Sonnenblumenöl und eine Flasche kaltgepresstes. Dann riech mal
an deren Inhalt. Wenn du dann
noch der Meinung bist, dass das kaltgepresste schlechter ist,
dann solltest du vielleicht mal
zum HNO-Arzt gehe (wegen fehlendem Geruchssinn).

also öl dem geruch nach als gut oder schlecht einzustufen halte ich für blödsinnig. ich weiß nicht was dran ist an der theorie mit den krebserregenden stoffen, aber da müsste man schon auf dieser ebene mit dem gegenargument kommen…

Bio-Nahrungsmittel sind gesünder als normale Kost

Merkwürdigerweise werden BIO-Nahrungsmittel immer auf den
gesundheitlichen Aspekt reduziert.
Dass auch ökologische und tierschützerische Aspekte eine Rolle
spielen wird nur zu gerne
vergessen.

mag sein, dass die gesundheit nur ein aspekt ist, aber für mich isses beispielsweise der wichtigste. aber ob bio oder nicht: wann lernen die menschen eigentlich mal das verzichten???

Hallo,

also öl dem geruch nach als gut oder schlecht einzustufen
halte ich für blödsinnig.

ich denke doch, dass es ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist, ob das Öl noch seine Geschmacksstoffe enthält oder nicht. Letztendlich kauft man seinen Wein ja auch nicht nach der chemischen Analyse sondern nach dem Geschmack und der Aromenvielfalt.
Ein kaltgepresstes Öl, kann Schadsubstanzen enthalten und damit je nach Menge der Stoffe als minderwertig gelten. Ein raffiniertes Öl, das keine Geschmacksstoffe mehr enthält ist auf jeden Fall minderwertig. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Definition von Qualität.
Du magst für dich eine gute Qualität in einem Öl mit möglichst wenig Begleitstoffen (evtl. positiven wie evtl negativen) sehen.

ich weiß nicht was dran ist an der
theorie mit den krebserregenden stoffen, aber da müsste man
schon auf dieser ebene mit dem gegenargument kommen…

das Perchlorethylen ist zB nicht in ökologischem Olivenöl enthalten, da es dort während des Herstellungsprozesses nicht zugesetzt wird:
http://www.test-info.de/RD/RDEK0004.PHP
Also eher ein Argument für das Bioprodukt.

Wenn du den ersten von Markus geposteten Link durchliest, dann stellst du fest, dass in der Argumentation munter Bio mit kaltgepresst mit ungekocht und sonst noch was durcheinander gemischt und als Argument gegen Bio verwendet wird. Eine differenzierte Betrachtungsweise findet überhaupt nicht statt. So als ob alle Käufer von Bio-Bohnen diese zwingend roh verzehren müssten oder jedes kaltgepresste Öl automatisch Bio ist.

mag sein, dass die gesundheit nur ein aspekt ist, aber für
mich isses beispielsweise der wichtigste.

Für mich ist es auch der wichtigste. Und genau deshalb bevorzuge ich Bio-Produkte, bzw alles aus meinem eigenen Garten, wobei ich dort durchaus auch unbiologische Maßnahmen ergreife, wenn es gar nicht anders geht.

aber ob bio oder
nicht: wann lernen die menschen eigentlich mal das
verzichten???

Da hast du natürlich absolut recht. „Flugtomaten“ aus Gran Canaria!
Oder viel schlimmer: bei uns kaufen die Leute Ende März den griechischen Spargel. Können sie denn nicht 3 Wochen warten, bis der Bruchsaler Spargel direkt vor ihrer Haustür fertig ist (und in besserer Qualität).

Gruss, Niels

nö also gewichtsmäßig ist alles okay… ich dachte mir nur das es vll sonst irgendwie probleme geben kann

allgemein mal hier mein dank für die vielen antworten

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hallo july,

an der ersten stelle sollte der genuss stehen. sonst macht das leben keinen spaß.
olivenöl schmeckt einfach saugut. deshalb essen es die völker, in denen oliven wachsen jenes. nicht der gesundheit wegen.

strubbel
g:open_mouth:)

kann schon sein. für mich ist die kombination aus gesundheit und genuss entscheidend. wenn ich immer nur dem genuss nachgeben würde (sage nur chips und schokolade…).
das leben macht auch dann noch spass (besonders, wenn man sich einfach gesund und fit fühlt, eben weil man auf den gesundheitsaspekt achtet). denn was nützt nur zu essen was einem schmeckt (bzw. die menge nicht zu beachten, denn irgendwo ist alles erlaubt…), wenn man dann ernährungsbedingt krank wird…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich denke doch, dass es ein entscheidendes Qualitätsmerkmal
ist, ob das Öl noch seine Geschmacksstoffe enthält oder nicht.
Letztendlich kauft man seinen Wein ja auch nicht nach der
chemischen Analyse sondern nach dem Geschmack und der
Aromenvielfalt.
Ein kaltgepresstes Öl, kann Schadsubstanzen enthalten und
damit je nach Menge der Stoffe als minderwertig gelten. Ein
raffiniertes Öl, das keine Geschmacksstoffe mehr enthält ist
auf jeden Fall minderwertig. Aber das ist natürlich nur meine
persönliche Definition von Qualität.
Du magst für dich eine gute Qualität in einem Öl mit möglichst
wenig Begleitstoffen (evtl. positiven wie evtl negativen)
sehen.

okay, vielleicht bin ich mit der ölkunde nicht soweit, dass ich nach dem geruch entscheiden würde… mag sein, dass du recht hast. aber geschmack und geruch lassen ja nun nicht mal immer auf gut oder schlecht schließen…

Wenn du den ersten von Markus geposteten Link durchliest, dann
stellst du fest, dass in der Argumentation munter Bio mit
kaltgepresst mit ungekocht und sonst noch was durcheinander
gemischt und als Argument gegen Bio verwendet wird. Eine
differenzierte Betrachtungsweise findet überhaupt nicht statt.
So als ob alle Käufer von Bio-Bohnen diese zwingend roh
verzehren müssten oder jedes kaltgepresste Öl automatisch Bio
ist.

ja, mit den begriffen muss man aufpassen. ich werd neuerdings auch zum „grasfresser“ erklärt nur weil ich für mich beschlossen hab mich möglichst gesundheitsbewußt zu ernähren.

Für mich ist es auch der wichtigste. Und genau deshalb
bevorzuge ich Bio-Produkte, bzw alles aus meinem eigenen
Garten, wobei ich dort durchaus auch unbiologische Maßnahmen
ergreife, wenn es gar nicht anders geht.

jepp, aus dem eigenen garten ist immer noch das beste was man kriegen kann. da weiß man wenigstens 100% wie das obst oder gemüse gewachsen ist und lernt nebenbei auch noch dessen wert zu schätzen (gartenarbeit - seufz…)

grüße, july

genau (oT)
hallo july,

schau dir bei schokolade doch mal den gehalt an kupfer und eisen an. auch theobromin u.ä. wird dich in verzückung versetzen.
wenn ich genuss meine, will ich sagen:
ich esse keine lila schokolade, sondern welche von rausch oder zotter. und zwar ganz bewusst.
genuss ist nur mit qualität möglich.
chips und genuss? geht für mich persönlich gar nicht.
auch da gilt: chips sind nicht ungesund, sondern dein essverhalten. die menge macht es.
also, kein schlechtes gewissen, sondern lebe dein leben.

strubbel
G:open_mouth:)