Hallo Barbara,
von dir angeführten Artikel von 4 Mio. als Propagandazahl,
nicht 5 Mio.
Sie sind relativ schnell von 5 auf die 4 Millionen zurückgegangen, auf denen sie dann 4 Jahrzehnte bestanden.
spielen sollte! Sogern die Revisionisten die Täter selbst
sprechen lassen, diesen hier vergessen sie immer wieder
geflissentlich.
Bittesehr, Zitat Höß: „Was in dem Protokoll drin steht, weiß ich nicht, obwohl ich es unterschrieben habe. Doch Alkohol und Peitsche waren auch für mich zuviel“ Seargant Clarke, der die Vernehmungen von Höß durchführte, hat von schweren Folterungen berichtet. (Archiv des Staatsmuseums Ausschwitz (APMO) BW 30/34. S. 41f)
Von „geheimen Wissen“ von uns Historikern weiß ich nichts:smile:),
das ist mal wieder so eine merkwürdige Verschwörungstheorie.
(und typischer Revisionistenjargon).
Damit wollte ich andeuten, daß die Historiker zumindest meiner Beobachtung nach nicht sehr aktiv gegen die falsche Anschuldigung von 3 Millionen in Wahrheit nicht stattgefundener Morde angegangen sind.
Und zum Thema „Jargon“: Das muß auch so 1996 gewesen sein, da haben die Massenmedien beschlossen, niemand sei in einem KL „gestorben“, „ums Leben gekommen“, sondern ausschließlich wurde man dort „ermordet“. Es habe also weder Unfälle noch natürliche Todesfälle gegeben. Typischer antideutscher Propagandajargon.
Bsw. schreibt Hans-Günter Richardi in der Süddeutschen Zeitung
vom 13. August 1994 (zu lesen in:
nicht mehr zu ermitteln. Pressac gibt die Gesamtzahl der Toten
mit 631 000 bis 711000 an.
*****ZITATENDE****
Ähnliches ist mir als Leser der SZ damals auch aufgefallen. Anfang der 90er-Jahre war das Klima so liberal, daß die „Süddeutsche Zeitung“ schreiben konnte, man wisse heute, daß die 6 Millionen eine deutlich zu hoch gegriffene Zahl sei.
Seitdem hat wohl jemand, der über die entsprechende Macht verfügt, scharf auf die Bremse getreten. Heute feiert die SZ die Existenzvernichtung eines BW-Offiziers, den jemand in einem heimlich mitgeschnittenem Telefonat zu revisionistischen Äußerungen verführt hatte oder informiert die geneigte Leserschaft über die Wohnadresse eines nach vollständig verbüßter Haftstrafe entlassenen Rechtsradikalen. Ich weiß nicht, ob sich die Bildzeitung zu Zeiten der Studentenunruhen zu solchen Unanständigkeiten hat hinreißen lassen.
Und die 6-Millionenzahl ist wieder sakrosankt geworden bis ins rechte Spektrum der Massenblätter hinein.
nach! Der ein oder andere Revisionist behauptet nämlich, es
hätte gar keine gegeben)
Habe ich noch nie gehört. Diese Argumentation erinnert mich an so eine kommunale Forschungsgruppe aus München (habs nur im Radio gehört), die hochoffiziell die revisionistische Lüge widerlegt hat, daß Krematorium und Gaskammer im KL Dachau erst von den Amerikanern errichtet worden seien (was jedoch bloß für die Gaskammern zutrifft).
In einer Fußnote bezeichnet Meyer in Nebensätzen die
bisherigen Aussagen der Geschichtsforschung zu Auschwitz als
unwissenschaftlich,
Was ihn in dieser Pauschalisierung selbst disqualifiziert. Und
überhaupt nichts aussagt.
Doch, das sagt aus, daß sich einer so etwas zu sagen traut.
Du meinst sicher den Nazi Wilhelm Stäglich
Du hast recht! Wilhelm (nicht Ernst) Stäglich.
=> Zitat: „erklärt alle Dokumente zur Judenvernichtung zu
Fälschungen und behauptet, es gebe „keinen einzigen
wissenschaftlichen Beleg“ für die planmäßige Ermordung der
Juden. 1983 Aberkennung seines Doktorgrades durch die
Universität Göttingen, seit 1987 ist diese Entscheidung
rechtskräftig“
Jaja, den haben sie richtig fertiggemacht. Über die dümmlich-gehässige Argumentation des Gerichts im Indizierungs- uned Einziehungsverfahren gegen sein Buch „Der Holocaust-Mythos“ informiert Stäglichs Aktensammlung, die unter dem Titel „Geschichtsbetrachtung als Wagnis“, Tübingen 1984 erschienen ist.
Ich halte jedenfalls die Namensnennung von Stäglich in der halbamtlichen Publikation „Osteuropa“ für politisch signifikant.
der revisionistischen Holocaustleugnungsbücher. (denen im
übrigen im o.g. Link des idgr schon recht befriedigend
entgegengetreten wird:smile:
Ich möchte jetzt hier nicht mit Dir die Thesen aus „Der Holocaust-Mythos“ im Lichte der idgr-Propaganda diskutieren, das würde ausufern.
Nö, bis jetzt nur vr deinem üblichen Quartalsrevisionismus:wink:
…dem Du stets getreulich den linientreuen Starrsinn entgegenhältst, wofür ich Dir herzlich Dank sage.
Gruß,
Wolfgang Berger