Die Zehn Gebote

Hallo, Christen und Christinnen!
Gerade habe ich die Zehn Gebote durchgelesen. Die Hälfte kann man doch heutzutage vergessen und den Rest müsste man modifizieren. Findet ihr nicht auch?
Franz

Auch hallo.

Von einigen Übersetzungsfehlern in der Bibel aus der Originalsprache mal abgesehen würde ich nicht sagen, dass man die 10 Gebote „vergessen“ kann. Diese sind nämlich universell gültig, einfach zu merken und überall anwendbar. Aber vielleicht ist es ja auch nur eine Prüfung: „Mal schau’n wer trotz aller Schlechtigkeit in der Welt dennoch 10 kleine Gebote befolgt“. Immerhin ist es interessant zu beobachten, dass je exakter eine Wissenschaft ist (okay, die 10 Gebote sind keine Wissenschaft für sich) desto mehr Irrtum, Wunschdenken und Aberglaube darüber in den Köüfen der Menschen existiert :wink:

In diesem Sinne
mfg M.L.

Die Hälfte kann man doch heutzutage vergessen und den Rest müsste

man modifizieren. Findet ihr nicht auch?

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben
neben mir.
Wie soll man das modifizieren? Daher NEIN

Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes,
nicht missbrauchen.
Fluchen finde ich abscheulich. Es sagt mehr über den Fluchenden aus.
Daher NEIN

Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.
Ohne Sonntag git es nur noch Werktage. Daher NEIN.

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Zumindest kann man dass versuchen. Wenn es nötig ist, kann man auch
seinen Eltern Vorbild sein. Daher NEIN

Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.
Leider hat sich die Kirche selbst nicht an das Gebot gehalten.
Giordano Buno, Jan Hus, die armen Frauen, die von der Kirche als
Hexen verbrannt wurden. Das Wenn sich alle an dies Gebot halten
würden, wäre die Welt mit Sicherheit eine Bessere.

sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.
Gilt das auch für den Klerus?

Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.
Ohn dieses Gebot funktioniert eine Gesellschaft nicht. Das gilt aber
für alle gesellschaftliche Gruppen.

Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Nichts ist schlimmer, als Verleugnen. Ich hab mal den Spruch als
Junge von einem Pater gehört: „Das war eine heilige Lüge“.

Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Das steht auch so im Grundgesetz.

Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh
noch alles, was dein Nächster hat.
Da sollte man mal wieder die Geschichte über David lesen.

Also, ich würde keines der Gebote annulieren. Aber wer sich sowiso
nicht an die Gebote hält,hat ssie doch bereits in seinem Sinn
modifiziert.

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter
haben neben mir.

Klingt nach Diktatur: ein Gott, ein Führer

Wie soll man das modifizieren? Daher NEIN
Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines
Gottes,
nicht missbrauchen.
Fluchen finde ich abscheulich. Es sagt mehr über den
Fluchenden aus.
Daher NEIN
Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.
Ohne Sonntag git es nur noch Werktage. Daher NEIN.

Sonntag arbeiten, dafür Montag und Dienstag frei ist doch nicht schlecht.

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Soll man seine Eltern immer noch ehren, wenn man von ihnen misshandelt wird?

Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.
Leider hat sich die Kirche selbst nicht an das Gebot gehalten.
Giordano Buno, Jan Hus, die armen Frauen, die von der Kirche
als Hexen verbrannt wurden.
sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

„Du solltest nicht ehebrechen, wenn du keinen Unterhalt zahlen möchtest.“

Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.

Aber Ausbeuten und Abzocken ist erlaubt und genauso schlimm.

Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Aber mein Nächster darf das wider mich.

Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Das steht auch so im Grundgesetz.

Warum nicht, wenn man dafür bezahlt?

Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd,
Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Wer möchte schon gebrauchte Sachen haben?

Hallo Franz,

klar, dass dir die 10 GEbote „fremd“ vorkommen.

Du siehst die anderen, mit - die dürfen aber!! Kannst du dich an Kinder erinnern, die immer sagen: der darf aber!!

Wie so ein trotziges Kind!!! Man kann nur an sich selbst arbeiten. u muss vorallen Dingen erst an sich selbst denken.

Jeder kann frei entscheiden, ob er sich an den 10 Geboten (die für mich als sehr aktuell erscheinen u es auch sind) hält o nicht… trotzt man diesen, wird es einem nicht wirklich besser gehen, sondern man wird eher von seinem Umfeld geächtet.

Es erscheint mir eher so, du möchtest andere die Schuld für dein Versagen in bestimmten Dingen zu schreiben (!Aber andere dürfen!!) als bei dir zu suchen u etwas zu verändern!

Andrea

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Hallo Franz,

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter
haben neben mir.

Klingt nach Diktatur: ein Gott, ein Führer

klingt doch auch nach Familie:
Eine Familie -> ein Vater.
Oder wieviele Väter hast Du? :wink:

Ohne Sonntag git es nur noch Werktage. Daher NEIN.

Sonntag arbeiten, dafür Montag und Dienstag frei ist doch
nicht schlecht.

Das passiert, wenn man das Gebot am Wort Sonntag festmacht.
Es heißt aber im Original „Ruhetag“.
„Sechs Tage sollst Du arbeiten und am siebenten Tage ruhen.“

Das ist ein ganz guter Arbeitsrhythmus.

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Soll man seine Eltern immer noch ehren, wenn man von ihnen
misshandelt wird?

Ja!
Du kannst Deine Verpflichtungen nicht reduzieren, nur weil andere die ihrigen nicht einhalten.

Du sollst nicht ehebrechen.

„Du solltest nicht ehebrechen, wenn du keinen Unterhalt zahlen
möchtest.“

Es geht hier doch nicht um Unterhaltszahlungen.
Es geht hier um seelisches Leid, das meist die Männer gedankenlos ihren Frauen zufügen. Und in vielen Fällen auch den Kindern, die zwischen den geschiedenen Elternteilen hin- und hergeschoben werden.

Aber mein Nächster darf das wider mich.

Nein.
Keiner darf das.
Aber wenn sich keiner mehr an irgendwelche Richtlinien hält, bricht das Chaos aus.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, …

Wer möchte schon gebrauchte Sachen haben?

Na ja, oben hast Du den Ehebruch noch befürwortet, oder?

Gruss Harald

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Hallo Franz,

Gerade habe ich die Zehn Gebote durchgelesen.

Zunächst einmal finde ich es sehr gut, dass du die Gebote selber gelesen hast und darüber nachdenst, was da überhaupt steht (2. Mose 20:1-17)

  1. Ich mache eine andere Aufzählung als Alexander. Was er als Gebot 9 und 10 bezeichnet ist ein Gebot (Warum sollte man das Eigentum differenzieren?). Stattdessen unterschlägt er das Gebot an der zweiten Position, dass man sich keinen Götzen machen soll.

  2. Der Sabbat liegt seit seinen Ursprüngen auf dem Samstag. Die Christenheit hat dann den heiligen Ruhetag auf den ersten Tag der historischen Woche, nämlich Sonntag gelegt.

  3. Die ersten vier Gebote beziehen sich auf das Verhältnis zwischen den Menschen und Gott. In einer säkularisierten Welt erscheinen sie ziemlich sinnlos.

  4. Die 10 Gebote sind der Anfang des mosaischen Gesetzes. Da kommen noch ein haufen Regeln, wie die Tieropfer, Speisevorschriften, usw…
    Diese ganzen Gebote gelten nicht für Christen.
    Heißt das, dass Christen also völlig ungebunden sind.
    Nein! Für Christen gelten die Grundsätze, die hinter diesen Geboten stehen. Und das ist viel schwieriger, als das Befolgen von möglichst exakter Regeln.

Gruß
Carlos
(der jetzt weg muss :smile: )

80 Prozent können weg
Hallo Franz,

ich gehe sogar so weit, dass 80 % der Gebote überflüssig sind.
Jesus sagt in Markus 12:

28 Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete, ging er zu ihm hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Das reicht eigentlich vollkommen aus.

Gruß, Joe

  1. Ich mache eine andere Aufzählung als Alexander. Was er als
    Gebot 9 und 10 bezeichnet ist ein Gebot (Warum sollte man das
    Eigentum differenzieren?). Stattdessen unterschlägt er das
    Gebot an der zweiten Position, dass man sich keinen Götzen
    machen soll.

Da gebe ich dir Recht. Meine Mutter hat mir übrigens als Maßstab für
mein Leben mitgegeben: Mach dir immer klar, ob ein anderer Mensch
durch deine Handlung einen Nachteil erleidet. Ich glaube, dass ein
Zusammenleben unter den Menschen nur dann reibunbgslos funktioniert,
wenn man sich Regeln gibt. Aber nur die Regeln einzuhalten, um einer
sozialen Kontrolle durch die Nachbarn einzuhalten, dass war mir immer
Zuwider. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
Alexander

Hallo,

28 Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete, ging er zu ihm hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.

Was ich mich da immer frage, er gibt ja praktisch zu das es andere Götter gibt. Sagt aber das man nur an Jahwe glauben darf. Oder wird irgendwo gesagt es _gibt_ nur einen Gott?

30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Gilt das dann auch für die hübsche Nachbarsfrau?

Gruss Jan

Hallo Harald,

klingt doch auch nach Familie:
Eine Familie -> ein Vater.
Oder wieviele Väter hast Du? :wink:

Ich hatte einen biologischen Opa(den keiner kennt) und eine „richtigen“ (auf den ich auch gern verzichtet hätte).

Das passiert, wenn man das Gebot am Wort Sonntag festmacht.
Es heißt aber im Original „Ruhetag“.
„Sechs Tage sollst Du arbeiten und am siebenten Tage ruhen.“

Es könnte also sein das Gott am Freitag angefangen hat alles zu erschaffen - das würde dann einiges erklären :wink:

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Soll man seine Eltern immer noch ehren, wenn man von ihnen
misshandelt wird?

Ja!
Du kannst Deine Verpflichtungen nicht reduzieren, nur weil
andere die ihrigen nicht einhalten.

Mit mir ist einer in die Schule gegangen, der ständig die Lehrerin provoziert hat(in der 1.Klasse!!!) und nur Ärger gemacht hat. Auf die Bemerkung der Lehrerin „Wenn du so weiter machst kommst du ins Heim!“ war die Antwort „GENAU DAS WILL ICH JA!!“. Der wurde ständig von seinem Vater grün und blau geschlagen. Wie soll der seinen Vater ehren?

Es geht hier doch nicht um Unterhaltszahlungen.
Es geht hier um seelisches Leid, das meist die Männer
gedankenlos ihren Frauen zufügen. Und in vielen Fällen auch
den Kindern, die zwischen den geschiedenen Elternteilen hin-
und hergeschoben werden.

Scheidung und Ehebrechen sind zwei verschiedene Sachen. In einer Familie aufzuwachsen wo sich die Eltern nur streiten ist für Kinder auch nicht schön, dann schon lieber Scheidungskind sein. Das es meist Männer sind, halte ich für ein Ammenmärchen.

Gruss Jan

Hi Jan,

29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.

Was ich mich da immer frage, er gibt ja praktisch zu das es
andere Götter gibt. Sagt aber das man nur an Jahwe glauben
darf. Oder wird irgendwo gesagt es _gibt_ nur einen Gott?

er gibt zu, dass an andere Götter geglaubt wird, nicht aber dass es sie gibt.
Im neuen Testament wird immer vom Vater gesprochen und davon gibt es doch überwiegend nur einen…

30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

Gilt das dann auch für die hübsche Nachbarsfrau?

Na klar. Solange du sie nicht gleich bespringst :wink:

Jesus hat in der Bergpredigt gesagt, dass man schon Ehebruch begeht, wenn man eine andere Frau lüstern anschaut. Ist natürlich sehr streng nach heutigen Gesichtspunkten, gilt aber immer noch.

Gruß, Joe

Hallo Harald,

klingt doch auch nach Familie:
Eine Familie -> ein Vater.
Oder wieviele Väter hast Du? :wink:

Was hat Gott und mein Vater miteinander zu tun?

„Sechs Tage sollst Du arbeiten und am siebenten Tage ruhen.“

Ich arbeite aber lieber vier Tage und ruhe drei.

Das ist ein ganz guter Arbeitsrhythmus.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Soll man seine Eltern immer noch ehren, wenn man von ihnen
misshandelt wird?

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Du kannst Deine Verpflichtungen nicht reduzieren, nur weil
andere die ihrigen nicht einhalten.

Du sollst nicht ehebrechen.

„Du solltest nicht ehebrechen, wenn du keinen Unterhalt zahlen
möchtest.“

Es geht hier doch nicht um Unterhaltszahlungen.

Geld regiert die Welt. Siehe Beispiele wie Johnny Weissmüller, Boris Becker und Roberto Blanco. Alle Kinder und Frauen leben glücklich und im Luxus von dem Geld, das ihre Väter verdient haben.

Aber wenn sich keiner mehr an irgendwelche Richtlinien hält,
bricht das Chaos aus.

Jesus sagt in Markus 12:

falsch, jesus ZITIERT hier, als gebildeter jude keine überraschung, die tora! keines dieser zitate sind von jesus.

datafox

Was ich mich da immer frage, er gibt ja praktisch zu das es
andere Götter gibt. Sagt aber das man nur an Jahwe glauben
darf. Oder wird irgendwo gesagt es _gibt_ nur einen Gott?

daß es nur einen gott gibt (monotheismus) stammt aus dem mittelalter.

als der text enstand, vor sehr langer zeit, 3000 jahre (?), ging man selbstverständlich davon aus, daß es mehrere götter gibt. vor allem war es so, daß jedes volk seine götter hatte. das nennt man henotheismus. wer zu einem bestimmten volk gehörte, dienten diesen speziellen göttern.

der unterschied zwischen israeliten und anderen leuten war, daß israeliten nur EINEM EINZIGEN gott als den ihrigen dienten und nicht drei oder sieben.

das gebot besagt also nicht, daß es nur einen gott gibt, oder daß jeder mensch nur an einen gott glauben soll, sondern daß ein israelit, später jude, eben nur diesem einen gott (j-h-w-h) dienen darf und sonst keinem. das gebot wird nicht durch glauben oder unglauben gebrochen, sondern durch dienen eines anderen gottes, d.h. sich zb. vor einer buddhastatue zu bücken.

u.a. deshalb würde ein praktizierender jude niemals einen tempel oder eine kirche betreten wollen.

gruß
datafox

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Danke für die Infos.

sondern durch dienen eines anderen gottes,
d.h. sich zb. vor einer buddhastatue zu
bücken.

Schlechtes Beispiel, da Buddha kein Gott ist. Aber ich weiss schon was du meinst.

u.a. deshalb würde ein praktizierender jude niemals einen
tempel oder eine kirche betreten wollen.

Gab es nicht mal einen jüdischen Tempel(Tempelberg)? Oder meinst du Tempel anderer Religionen?

Gruss Jan

Schlechtes Beispiel, da Buddha kein Gott ist.

eine statue, zu der gebetet wird, gilt im judentum per se ein idol.

Gab es nicht mal einen jüdischen Tempel(Tempelberg)? Oder
meinst du Tempel anderer Religionen?

ups, hätte ich besser formulieren müssen. klar waren buddhistische tempel zb. gemeint.

gruß
datafox

Hallo Franz,

Eine Familie -> ein Vater.
Oder wieviele Väter hast Du? :wink:

Was hat Gott und mein Vater miteinander zu tun?

das soll ein Vergleich sein.
So wie eine Familie nur einen Vater hat, hat die „Familie Gottes“ nur einen „himmlischen Vater“.

„Sechs Tage sollst Du arbeiten und am siebenten Tage ruhen.“

Ich arbeite aber lieber vier Tage und ruhe drei.

Wenn Du Dir das leisten kannst, bitte.
Aber bedenke, dass die Gebote unmittelbar nach der Sklaverei in Ägypten gegeben wurden. Da gab es keinen freien Tag (schon gar nicht drei am Stück).
Und auch heute ist der freie Sonntag nicht mehr selbstverständlich. Die modernen Sklaven (Arbeitnehmer) müssen froh sein, einen Ruhetag in der Woche zu haben.

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Das ist erstens kein biblisches Prinzip
und benötigt zweitens eine gerichtliche Rechtsprechung.
Wer bist Du, dass Du über Deine Eltern richtest?

Es geht hier doch nicht um Unterhaltszahlungen.

Geld regiert die Welt. Siehe Beispiele wie Johnny Weissmüller,
Boris Becker und Roberto Blanco. Alle Kinder und Frauen leben
glücklich und im Luxus von dem Geld, das ihre Väter verdient
haben.

Glück kann man nicht kaufen!
Was Kinder zum Glücklichsein brauchen, sind liebevolle Eltern.

Gruss Harald

Im Prinzip hast Du Recht, liebe Datafox, nur stammt der Monotheismus (also die Überzeugung, daß es nur einen Gott gibt) nicht aus dem Mittelalter, sondern von Deuterojesaja (das sind - für die anderen, die es nicht wissen - die Kapitel 40-55 aus dem Jesajabuch, die von einem anderen Verfasser als dem Propheten Jesaja stammen, dessen Namen wir aber nicht kennen). Der hat während des Exils (587 - 539 v. Chr.) in Babylon die Überzeugung gepredigt, daß es nur einen Gott gibt: die Götter aller anderen Völker, die man bisher als existent angenommen hatte, sind also nichts als Vorstellungen, Erfindungen, Hirngespinste.

Gruß - Rolf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

die Götter aller anderen Völker, die man bisher als existent
angenommen hatte, sind also nichts als Vorstellungen,
Erfindungen, Hirngespinste.

wie nennt man dann die vorstellung, daß es überhaupt nur einen gott gibt, den ALLE menschen verehren SOLLTEN? anscheinend gibt es noch eine weitere zwischenstufe.

gruß
datafox