Die Zehn Gebote

sie sind m. M. unvollständig und ein Beweis, dass sie von Menschen geschaffen wurden.
Es fehlt der Satz: „Du sollst keine Herrechaft über andere ausüben.“
Denn ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass ein Gott seine Produkte dazu geschaffen hat, sich in unterschiedliche Qualitäten einzustufen. (Mann/Frau, Herr/Sklave, Schwarz/Gelb/weiß, Adel/Volk, …)
Für einen Gott müssen alle gleich sein.
Eine Gleichheit besteht aber nicht. Auchn nicht in der Bibel.
Sei es das in diesen Zeiten auch bei den Juden übliche Sklaventum, sei es die unterschiedliche Behandlung und Rechte von Mann und Frau, usw.
Grüße
Raimund

…müssten schon lange mal überarbeitet werden :wink:

sie sind m. M. unvollständig und ein Beweis, dass sie von
Menschen geschaffen wurden.

Meiner Meinung nach sind sie nicht nur unvollständig, sondern auch das Gegenteil. Da stehen ja Verbote bzw. Gebote nebeneinander, die an Schwere und Releanz soviel miteiander zu tun haben wie Massenmord und Flirten.
Gruß, Branden

Hi

Junge, die waren gut für die ‚wilden Hebräer‘. Schon zu deren Zeiten gab es weitaus überlegenere Kulturen, wie z.B. die der Ägypter.

gruß

beweisen
Hi Raimund

sie sind m. M. unvollständig und ein Beweis, dass sie von Menschen geschaffen wurden.

ich finde es immer wieder erheiternd, das Leute, die definitiv nichts mit „Religion“ am Hut haben, und mit der hier angesprochenen erst recht nicht, beweisen wollen, was sie doch eh voraussetzen …

Gruß

Metapher

Hallo Metapher,
Du täuscht Dich: ich bin evangelisch und katholisch aufgewachsen und immer noch in einer Kirchengemeinde.
Ich habe also mindestens genauso viel mit der christlichen Religion zu tun, wie jeder andere, der in einer Glaubensgemeinde lebt.
Aus bestimmten Gründen kann ich meine Kirche nicht verlassen.
Es ist mir klar, dass Dein Wissen von den religionen weitaus größer ist, als meines. Wäre ja schlimm, wenn´s anders wäre.
Ich lehne auch das Christentum in seiner sozialen Idee nicht ab.
Nur bin ich fest überzeugt, dass diese ganzen Religionen von sehr klugen Menschen geschaffen wurden. Wer kräftig zu dieser Meinung beigetragen hat, bist Du. Durch Deine Beiträge habe ich gelernt, dass sogenannte Gottesaussagen und -Gebote nicht anderes sind, als Entwicklungen und Essenzen aus anderen Kulturen, aus anderen vordenkern. Dass hier nur Menschen daran gearbeitet haben. Über viele Generationen hin. So ist so manches göttliche Gebot der Juden ein Abgrenzungsversuch gegen diese (z.B. babylonische) Religionen.
Ich bestreite nicht, dass es evtl. etwas gibt, das so hoch über uns steht, dass wir es gar nicht begreifen können. Der Unterschied dürfte sogar noch größer sein, wie Amöbe zum Menschen.
Du siehst, ich bin gar nicht so atheistisch eingestellt.
Mein „Fehler“ ist es, hinter jeder Religion die Machtgeluste von Interessengruppen zu suchen.
Diese findet man in der Christlichen Kirche, im Islam und auch im Judentum.
Grüße
Raimund

Tataaaa! (owT)
FR

Hallo Raimund

sie sind m. M. unvollständig und ein Beweis, dass sie von
Menschen geschaffen wurden.

Weil Du an der Macht und am Wort Gottes zweifelst, kannst Du kein gläubiger Mensch sein! Was willst Du hier?

Es fehlt der Satz: „Du sollst keine Herrechaft über andere
ausüben.“

„Liebe deinen Nächsten“ - erfüllt dieses Herrschaftsverbot von Dir.

mfg
Rai-Fa

Hallo Raimund,

sie sind m. M. unvollständig und ein Beweis, dass sie von
Menschen geschaffen wurden.

das ist eher ein Beweis dafür, dass es noch mehr Gebote gibt, die der Mensch aber lieber unter den Tisch fallen läßt :wink:

Es fehlt der Satz: „Du sollst keine Herrechaft über andere
ausüben.“

Wenn Du den Satz so generell formulierst, kann es gar keine Regierungen mehr geben.
Auch die Wirtschaft wird ein Problem bekommen, wenn es keine Chefs mehr gibt.

Denn ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass ein Gott
seine Produkte dazu geschaffen hat, sich in unterschiedliche
Qualitäten einzustufen. (Mann/Frau, Herr/Sklave,
Schwarz/Gelb/weiß, Adel/Volk, …)
Für einen Gott müssen alle gleich sein.

Ganz richtig!
Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes“ (Röm.3,23)

Eine Gleichheit besteht aber nicht. Auchn nicht in der Bibel.

Auch in der Realität nicht. Nicht einmal bei Geoge Orwell („All men are equal, but…“)

Gruss Harald

Hallo Rai,

Weil Du an der Macht und am Wort Gottes zweifelst, kannst Du
kein gläubiger Mensch sein! Was willst Du hier?

Dies ist kein brett für Esotheriker, sondern auch für das Thema Ethik. Und das hat mit Märchen nichts zu tun.
außerdem ist ein relibrett nicht nur für die, die sich gegenseitig zuwerfen: da hast Du RTecht, sondern auch für Die, die aus anderer Sicht über Religion diskutieren wollen. sonst musst du ein brett mit Namen „Nur für glöubige Christen“ kreiren.

Es fehlt der Satz: „Du sollst keine Herrechaft über andere
ausüben.“

„Liebe deinen Nächsten“ - erfüllt dieses Herrschaftsverbot von
Dir.

bei weitem nicht. dieser Satz hält niemanden davon ab, den anderen zu beherrschen, ja, zu versklaven.
Grüße
Raimund

Da fällt mir noch ein…

„Liebe deinen Nächsten“ - erfüllt dieses Herrschaftsverbot von
Dir.

das ist keines der 10 Gebote!
m.W. hat das Christus gesagt. Das steht nirgends im AT.

Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

„Liebe deinen Nächsten“ - erfüllt dieses Herrschaftsverbot von
Dir.

das ist keines der 10 Gebote!
m.W. hat das Christus gesagt. Das steht nirgends im AT.

falsch :wink:

Jesus zitiert hier aus Wajjikra (3.Mose19,18)
„Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Gruss Harald

hallo Harald,
also in den 10 geoten steht es nicht.
Und zum AT (das ja zugleich die Bibel des Judentums ist): hier wurde früher(und bei Religionsfanatikern heute noch) darunter verstanden: nur dem eigenen Volk gegenüber, nicht gültig für Nichtjuden. Mit anderen Worten: sie durften jeden töten und betrügen, solange er nicht zum eigenem Volk zählte.
ist also ein schlechtes Beispiel.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

„Liebe deinen Nächsten“ - erfüllt dieses Herrschaftsverbot von
Dir.

das ist keines der 10 Gebote!
m.W. hat das Christus gesagt. Das steht nirgends im AT.

Siehste, Dein Wissen ist schlichtweg falsch, Jude Jesus hat laut NT aus dem ihm wohlbekannten Tanach, fuer Dich nennen wir es AT, nur zitiert. Das Zitat steht im NT, das Original …, aber vergiss es, denn ich kann mich wohl erinnern, dass die Debatte, wo dieses Zitat steht, auch Dir bekannt sein muesste aus frueheren Diskussionen, Du es nur leider wieder vergessen hast und … *amnesie_tu_wirkung*

viele gruesse, peter

Hallo Raimund once again,

Und zum AT (das ja zugleich die Bibel des Judentums ist): hier
wurde früher(und bei Religionsfanatikern heute noch) darunter
verstanden: nur dem eigenen Volk gegenüber, nicht gültig für
Nichtjuden. Mit anderen Worten: sie durften jeden töten und
betrügen, solange er nicht zum eigenem Volk zählte.
ist also ein schlechtes Beispiel.

Auch dieses Deinige Bild ist (wieder einmal) vollkommen falsch. Mitnichten bezieht sich dieses Gebot nur auf Juden und damit mitnichten war es erlaubt Nichtjuden zu toeten und ja, das explizite Verbot in den 10 Geboten „Du sollst nicht morden“ bezieht sich auch auf Mord- und Totschlag wider Nichtjuden.

Aber was rede ich, die Amnesie wird Dich wieder befallen und Dein Bild vom Judentum und dem, was wie im „AT“ gemeint ist, bereinigen, wieder in den gleichen unwissenden und negativen Zustand versetzen.

viele gruesse, peter

Gesetze von den Göttern
Hi Raimund

ok, damit sagst du einiges von dir, das ich noch nicht wußte … war aus deinen sonstigen Äußerungen auch nicht so direkt zu entnehmen :wink:

Nur bin ich fest überzeugt, dass diese ganzen Religionen von
sehr klugen Menschen geschaffen wurden. Wer kräftig zu dieser
Meinung beigetragen hat, bist Du.

Also, daß ein Einzelner oder Einzelne, wenn auch klug, eine Religion „geschaffen“ haben, dafür gibt es nach meinem Kenntnisstand keinerlei Beispiel. Denn alle haben sich aus bereits vorhandenen Denkweisen herausentwickelt. Und die meisten haben sich in Stämmen und Ethnien entwickelt als Gemeingut, in dem diese unter anderem auch ihre soziale Identität gewannen. Und das ist unter anderem eben auch je eine Abgrenzung gegen andere. Aber alle Religionen hatten Ausgangspunkte und Vorläufer. Aber sehr wohl gibt es einige wenige Religionen, in denen Einzelne bedeutende Rollen gespielt haben bei Neuerungen und Abwandlungen, auch Abzweigungen … ist hier ja schon viel drüber gesagt worden - und sagtest es ja jetzt auch selbst.

… Dass hier nur Menschen daran gearbeitet haben. Über viele Generationen hin.

Ja, daran gearbeitet, und, ja es waren Menschen. Wer sonst?

Etwas ganz anderes ist aber die Sakralisierung von Gegenständen, Gebäuden, Handlungsformen, Texten … und von einzelnen Menschen, denen dann dadurch eine bestimmte Rolle in der Gruppe zugeordnet bzw. zugestanden wird (der Terminus dafür in den Rel.-Wiss. ist „persona sacra“). DAS ist ein Kennzeichen aller religiöser Phänomene. Und mit dieser - ebenfalls durch wohlbestimmte Rituale bewirkten - besonderen Definition dieser Dinge ist dann eben auch bestimmt, daß ein Gott oder bestimmte Götter diese Sakralisierung geleistet haben.

Auch die Gesetzestelen, die Hammurabi um ca 1750 v.u.Z. herstellen ließ, und auf denen sich viele Gesetze befinden, die sich auch bei den israelitischen finden (auch im Dekalog!), wurden von den Göttern hergestellt. Mit anderen Worten: Die göttliche Herkunft von solchen Dingen wie zB Gesetze, ist etwas, das den jeweiligen Religionen immament ist: Es ist selbst eine religiöse Verhaltensweise, die natürlich auch nur innerhalb derselben ihre (dann allerdings bedingungslose) Bedeutung hat.

Wo sollte für einen Anhänger einer bestimmten Religion das Problem sein, das für sich selbst so zu übernehmen (falls er nicht historisch denkt)? Es ist eine rituelle Auffassung, genauso, wie er auch andere rituelle Handlungen für sich übernimmt. Man sollte das respektieren - falls diese damit nicht missionieren gehen und anderen, Nichtanhängern, diese religionsimmmanente „Wahrheit“ aufdrücken.

Es ist keineswegs eine israelitische „Erfindung“, sondern war immer schon im ganzen vorderen Orient so üblich. Und es ist nicht überliefert, daß sich Babylonier und Israeliten gestritten hätten, ob shamash oder jhwh diejenigen Gesetze gegeben hätte, die in beiden Codices nahezu identisch sind?

Etwas darüber u.a.z.B. hier:
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/ha…
[keine Verbindung meinerseits mit dem Betreiber der Seite]

Gruß

Metapher

1 „Gefällt mir“

Hallo Raimund,

Nur die neue Verheißung mit Christus ist noch eine Diskussion wert. Sie stellt die einzige Hoffnung dar, die auf einer vollkommen anderen Ebene, eine neue Beziehung mit Gott eröffnet, über seinen Sohn und einer Botschaft, die das Leben geben soll, auch wenn man stirbt. Das alte Gesetz ist für die Gesetzübertreter geschrieben, das Neue - der Nächstenliebe, für die, die das Königreich ererben werden.

Eine Hoffnung die Du leider noch nicht begriffen hast, weil Du Deinen eigenen Gott bekämpfst, genauso wie Du hier versuchst Zweifel zur Aussaat zu bringen.

Wortstreit führt zu gar nichts, er ist nur die rechte Hand Satans.

„Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;3 wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.“ 1. Korinther 8,1-3

„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit,7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.8 Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.“ 1. Korinther 13

Lesen! Lesen! und weiter lesen! Orientiere Dich nicht an den Zweiflern, denn die sind sowieso verloren, weil sie die Botschaft nicht verstehen können. Es ist GLAUBE gefordert, nicht WISSEN!!!

mfg
Rai-Fa

Guten Abend Raimund,

auf die Frage der religionsgeschichtlichen Abhängigkeiten verschiedener Religionen und darauf, welchen Anteil Menschen an der Formulierung von Ge- und Verboten hatten, will ich gar nicht eingehen - das haben andere schon getan.
Doch auf einen logischen Fehlschluß möchte ich Dich hinweisen: entweder sind die Gebote (und die Religionen) von Menschen ersonnen, propagiert, durchgesetzt - dann hat der Begriff Gott in dieser Diskussion nichts zu suchen.
Oder die Religionen (mindestens einige, oder auch nur eine) gehen zurück auf den erklärten Willen Gottes und seine Offenbarung - dann mögen die Gebote unvollständig sein, mögen auch - weil sie in einer archaischen Zeit formuliert wurden - nicht exakt die gegenwärtige Wirklichkeit treffen, das alles ändert aber nichts daran, daß die auf eine Willensbekundung Gottes zurückgeht oder zurückgehen.
In dem Augenblick, in dem Du mit Gott argumentierst, kannst Du nicht sagen „Ich kann mir nicht vorstellen…“, denn Deine Vorstellungskraft ist nicht das Kriterium für Gottes Handeln. Auch wären solche Aussagen wie „Für Gott müssen…“ logisch verboten, denn der Begriff „Gott“ gegenüber der Schöpfung oder dem Menschen impliziert (mindestens im Judentum und im Christentum; vom Islam verstehe ich zuwenig) die Allmacht, die Unnahberkeit und völlige Souveränität Gottes.

Also entweder das eine oder das andere - beides zusammen geht nicht!

Gruß - Rolf

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sie sind m. M. unvollständig und ein Beweis, dass sie von
Menschen geschaffen wurden.

Meiner Meinung nach sind sie nicht nur unvollständig, sondern
auch das Gegenteil. Da stehen ja Verbote bzw. Gebote
nebeneinander, die an Schwere und Releanz soviel miteiander zu
tun haben wie Massenmord und Flirten.

„10 Weh dem, der zum Vater sagt: Warum zeugst du?, und zur Frau: Warum gebierst du?
11 So spricht der Herr, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Wollt ihr mich zur Rede stellen wegen meiner Söhne? Und wollt ihr mir Befehl geben wegen des Werkes meiner Hände?12 Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat.13 Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit, und alle seine Wege will ich eben machen. Er soll meine Stadt wieder aufbauen und meine Gefangenen loslassen, nicht um Geld und nicht um Geschenke, spricht der Herr Zebaoth.“
Luther, M. (1984; 2004). Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (1984); Bible. German. Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (1984). (Jes 45,10-13).

Es fehlt der Satz: „Du sollst keine Herrechaft über andere
ausüben.“

meiner meinung nach steht das sehr wohl da, und zwar im ersten gebot: „ich bin der herr dein gott der dich aus dem sklavenhause befreit hat.“ dieser satz ist revolutionär, da er eine (!) autorität für alle (!) gleichermaßen andeutet, ganz analog zu heute wo es heißt: „die würde des menschen ist unantastbar.“ (wir verzeihen doch, daß eine nomadenhorde vor 3000 jahren eine etwas andere weltauffassung hatte?)

(Mann/Frau, Herr/Sklave,
Schwarz/Gelb/weiß, Adel/Volk, …)
Für einen Gott müssen alle gleich sein.

aber das ist doch die neuigkeit.

zwischen männern und frauen gab es natürlich zeitbedingt unterschiede (beachte WANN das ganze geschrieben wurde). sklaverei war damals ebenfalls normal, wobei aber die gesetze zur sklavenhaltung im damaligen vergleich geradezu human anmuten. zwischen rassen gibt es keine unterschiede, wohl aber zwischen dem eigenen und anderen völkern (ist im heutigen staatsbürgerschafts- oder EU-gesetz auch nicht anders).

zwischen adel und volk gab es keinen unterschied, sondern jeder, egal ob arm oder reich, jung oder alt, unterstand demselben gesetz. es gab dieselbe strafe für dasselbe vergehen. es gab verurteilungen durch ein gericht, nachdem die schuld durch augenzeugen festgestellt wurde. lynchjustiz war untersagt. das israelitische recht kann auf demselben niveau wie andere antike rechtssysteme betrachtet werden.

das ist alles im damaligen internationalen vergleich revolutionär gewesen. ob gott oder nicht interessiert mich da nur am rande - es geht um die fakten der gesellschaftlichen wirklichkeit und der gesetzesschreibung.

gruß
datafox

Mit anderen Worten: sie durften jeden töten und
betrügen, solange er nicht zum eigenem Volk zählte.

*seufz* :rolleyes:

erkenntnisresisistenz ist das merkmal fanatischer glaubensanhänger.

datafox