Hy, an alle Autofreunde.
-eine Frage:
Warum kann man bei einen LKW oder bei einen mit Diesel betankten Auto z.B. vom zweiten in den vierten Gang, oder vom vierten in den sechsten Gang schalten und bei einem mit Benzin betriebenen Auto nicht?
-DANKE
Servus,
wo steht denn sowas geschrieben bzw wer behauptet denn das?
Einen Gang überspringen geht bei meinem aktuellen Benziner problemlos, ging ebenfalls bei seinen beiden Vorgängern.
Bin zwar selbst kein Vielfahrer, habe aber einen Arbeitskollegen, dessen alter Toyota (ebenfalls Benzin) hat inzischen über 200000km auf der Uhr und immer noch das erste Getriebe. Typischer Schaltzyklus bei ihm 1-3-5 und zurück.
Für mich ist deine Aussage so nicht nachvollziehbar - lerne aber gerne was dazu.
Gruß
peherr
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Bei einem handelsüblichen,manuellen, nicht sequenziellen Schaltgetriebe kannst Du immer den nächsten Gang frei wählen. Welchen auch immer Du willst. Du bekommst vielleicht in der ein oder anderen Fahrsituation den einen oder anderen Gang nicht eingelegt, weil die Zahnräder nicht synchronisieren, oder weil das Getriebe Gassensperren oder Gruppensperren hat aber ansonsten hast Du freie Auswahl.
Hallo Horst!
Ich gehe diese Frage 'mal pragmatisch an:
Beim großvolumigen D ist die Drehmomentkurve flacher. Das ist mein Argument für das weiche Überspringen von Gängen.
Ansonsten hast du recht.
MfG
Ob das überspringen von Gängen und die freie Gangwahl Sinn macht oder nicht, das will ich jetzt hier mal unkommentiert im Raum stehen lassen, da es zum einen von der Fahrsituation abhängt und zum anderen nicht Thema dieser Frage ist.
Hi Erik
-eine Frage:
Warum kann man bei einen LKW oder bei einen mit Diesel
betankten Auto z.B. vom zweiten in den vierten Gang, oder vom
vierten in den sechsten Gang schalten und bei einem mit Benzin
betriebenen Auto nicht?
Es werden in Diesel- und Benzingetriebene Varianten eines Typs und einer Marke absolut die gleichen Getriebe verbaut. Alles Andere ist sinnlos.
Die Betankung ist unwichtig. Sonst müßte man doch bei Umstellung auf Gas auch das Getriebe wechseln ???
Das Andere wird unten erklärt.
Gruß
Rochus
Nö!
Es werden in Diesel- und Benzingetriebene Varianten eines Typs
und einer Marke absolut die gleichen Getriebe verbaut. Alles
Andere ist sinnlos.
Zumindest bei BMW (da hab ich gerade mal nachgeschaut) sind
die Überstzungsverhältnisse der Getriebe verschieden.
Z.B. jeweils erster und zweiter Gang
318i, 320i, 325i -> 4,32; 2,46
318d -> 4,00; 2,11
320d -> 5,84; 2,83
325d -> 5,08; 2,80
Da sich sogar die Verhältnisse der einzelnen Gänge zueinander ändern
kann man dies auch nicht durch ein einzelnes Zahnrad am
Getriebe-eingang oder -ausgang bewerkstelligen.
Gruß
Stefan
Es werden in Diesel- und Benzingetriebene Varianten eines Typs
und einer Marke absolut die gleichen Getriebe verbaut. Alles
Andere ist sinnlos.
Die Betankung ist unwichtig. Sonst müßte man doch bei
Umstellung auf Gas auch das Getriebe wechseln ???
Das Andere wird unten erklärt.
Gruß
Rochus
Hallo Rochus
Das stimmt so nicht, da Benzinmotoren und Dieselmotoren in anderen Drehzahlbereichen arbeiten haben diese sehrwohl anders übersetzte Getriebe, da das Getriebe auf den Drehmomentverlauf des Motors abgestimmt wird um den Motor immer im idealen Drehzahlbereich betreiben zu können.
Gas-Autos sind ganz normale Benziner, die bekommen nur die Gas Ausrüstung zusätzlich mit eingebaut, sind und bleiben aber Benzin Fahrzeuge, LPG Autos werden z.B. fast immer mit Benzin gestartet und schalten erst bei erreichen einer bestimmten Betriebstemperatur auf Gas um.
Horst
Kann man bei jedem Auto, nur ist es eine Frage der dabei zurückgelegten Übersetzung, ob der Motor dann nicht untertourig läuft und Du eben beim Drehmomentschwachen Benziner eine deutlich schlechtere BEschleunigung hast.
Drehst Du den Benziner weit genug aus, kannst Du das bei dem auch machen.
gruß
dennis
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Hallo Stefan
Zumindest bei BMW (da hab ich gerade mal nachgeschaut) sind
die Überstzungsverhältnisse der Getriebe verschieden.
Z.B. jeweils erster und zweiter Gang
318i, 320i, 325i -> 4,32; 2,46
318d -> 4,00; 2,11
320d -> 5,84; 2,83
325d -> 5,08; 2,80
Das mag so sein, aber das ist eine Frage der übersetzten Leistungen, nicht des Treibstoffs.
Gruß
Rochus
Moin,
Das mag so sein, aber das ist eine Frage der übersetzten
Leistungen, nicht des Treibstoffs.
Nochmal Nö 
Auch bei gleicher Leistung sind die Getriebe unterschiedlich.
Wie vielfältig das allein bei VW ist kann man hier nachschauen:
http://www.dieselschrauber.de/vw_zuord.html
Gruss Jakob
Hallo Rochus,
in den seltensten Fällen dürfte das Getriebe, für einen Otto- und einen Dieselmotor gleicher Leistung, identisch sein.
Mir ist keines bekannt.
Die Lastkollektive der beiden Verbrennungsmaschinen unterscheiden sich ganz erheblich voneinander.
Das Produkt Leistung setzt sich aus den beiden Faktoren Drehmoment und Drehzahl zusammen.
Aufgrund der inneren Gemischbildung, sind hohe Drehzahlen Gift für den Wirkungsgrad eines Dieselmotors.
Der Diesel muss seinen Trumpf also beim Drehmoment ausspielen.
Das erreicht er durch einen größeren Hubraum, und/oder durch einen höheren Ladedruck.
Das niedrigere Drehzahlniveau eines Dieselmotors, wird durch eine längere Achse kompensiert.
Die Feinabstimmung erfolgt dann bei den einzelnen Gangradpaaren.
Das primäre Auslegungskriterium eines Getriebes ist das zu übertragende Drehmoment.
Die zu übertragende Leistung und die Betriebsdrehzahlen sind zweitrangig.
Das Getriebe für einen Diesel muss, bei gleicher Motorleistung, also wesentlich steifer ausgelegt sein.
Ein Formel 1-Getriebe zum Beispiel, kann kurzzeitig eine Leistung von 700 kW übertragen.
Trotzdem würde ihm jeder mittelprächtige Lkw-Diesel, schon im Standgas die Gurgel abdrehen.
Gruß Fritz
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