Dinosaurier und die Bibel

Hey,

ich war unsicher, ob ich hier oder im Biologie-Brett posten sollte, allerdings glaube ich, die Ansicht der meisten Biologen zu folgender Seite einschätzen zu können und möchte darum mal „Gläubige“ an sich fragen: was haltet ihr davon?

http://www.answersingenesis.org/Deutsch/dinosaurier.htm

Ich lasse meine Meinung erstmal außen vor, diskutiere später aber gerne mit!

LG,
Cess

Hey

was haltet ihr davon?
http://www.answersingenesis.org/Deutsch/dinosaurier.htm

Da steht doch alles klipp und klar:

Es mögen vielleicht Hunderte von Dinosaurier-Namen 
existieren, aber viele dieser Namen wurden ihnen nur für 
einen Knochen oder ein Skelett ein und desselben Dinosauriers 
gegeben, den man auch in anderen Ländern gefunden hatte. 
Man kann ohne weiteres annehmen, daß verschiedene Größen, 
Sorten und Geschlechter derselben Art von Dinosauriern mit 
unterschiedlichen Namen endeten. Denke zum Beispiel an die 
vielen verschiedenen Sorten und Größen von Hunden, die 
aber alle gleicher Art sind – nämlich der Hundeart! In 
Wirklichkeit mag es <u>weniger als 50 Arten</u> von Dinosauriern 
gegeben haben.

Ich lasse meine Meinung erstmal außen vor, diskutiere später
aber gerne mit!

Lass Dich nicht von den Darstellungen der Arche
täuschen, die sie ohne Saurier darstellen. Die
waren mit da drauf. Und wenn man heute welche
fände, wäre das doch eine schöne Bestätigung.

Schade, dass das sofort kommerziell verwertet
werden würde. Aber so sind die Zeiten nunmal.

:wink:

CMБ

Hallo,

mache hier ja keinen Hehl draus, gläubiger kath. Christ zu sein, was mich aber
zum Glück nicht daran hindert, der modernen Evolutionstheorie nach Darwin zu
folgen und die Schöpfungsgeschichte als das zu sehen, was sie ist: die
Vorstellung der Weltschöpfung der Menschen vor über 2000 Jahren. Damit negiere
ich nicht die Schöpfung der Welt, des Universums, durch Gott, aber wie hier schon
oft erwähnt ist das AT recht metaphorisch…
Was die Schöpfungstheoriker da auf ihrer Seite schreiben ist glaube ich sehr
leicht zu widerlegen - auch wenn ich kein Paläonthologe bin denke ich mal, dass
die Wissenschaftler recht genau wissen, was sie bisher erforscht haben - und
selbst wenn sie sich um 10 Millionen Jahre geirrt hätten, würde das keinen Effekt
in diesem Fall haben. Zum Beispiel wird nicht erklärt, warum die Knochen in den
frühen Erdschichten zu finden sind und nicht in den recht späten. Und wie ist
Kohle entstanden, ist ja der gleiche Zeitraum in etwa. Ich denke, jeder kann mit
wenig Einarbeitung die allermeisten Argumente schnellstens Entkräften, Leute, die
das beruflich machen, noch schneller…
Richtig nett fand ich übrigens die Idee eines Brontosauriers und eines T.Rex in
der Arche, so weit habe ich noch nie gedacht…

Gruß
Christian

Hi,

was haltet ihr davon?
http://www.answersingenesis.org/Deutsch/dinosaurier.htm

Da steht doch alles klipp und klar:

na lesen kann ich selber, das ist für mich aber nicht gleichbedeutend mit glauben … - ich wollte wissen, was ihr von den Aussagen haltet? Dass viel angebliches Wissen über Dinosaurier stark umstritten ist, ist mir klar. Die Wissenschaftler kommen sich ständig selbst in die Quere. Die Abwesenheit von einigen Beweisen (wie zum Beispiel der geforderten Zwischenstadien) ist für mich aber kein Beweis dafür, dass Gott seine Finger im Spiel hatte oder dass das alles erst vor einigen tausend Jahren stattgefunden hat.

Lass Dich nicht von den Darstellungen der Arche
täuschen, die sie ohne Saurier darstellen. Die
waren mit da drauf. Und wenn man heute welche
fände, wäre das doch eine schöne Bestätigung.

Für mich besteht eher die Frage, ob es die Arche tatsächlich gab als die, ob da Dinosaurier mit drauf waren. :smile:

LG,
Cess

Hi,

mache hier ja keinen Hehl draus, gläubiger kath. Christ zu
sein, was mich aber
zum Glück nicht daran hindert, der modernen Evolutionstheorie
nach Darwin zu
folgen und die Schöpfungsgeschichte als das zu sehen, was sie
ist: die
Vorstellung der Weltschöpfung der Menschen vor über 2000
Jahren. Damit negiere
ich nicht die Schöpfung der Welt, des Universums, durch Gott,
aber wie hier schon
oft erwähnt ist das AT recht metaphorisch…

sehr symphatisch! :smile:

Richtig nett fand ich übrigens die Idee eines Brontosauriers
und eines T.Rex in
der Arche, so weit habe ich noch nie gedacht…

Ging mir auch so - ich bin arbeitsbedingt zufällig auf die Seite gestoßen und war fasziniert. Allerdings habe ich mich dann gefragt, wer tatsächlich daran glaubt - ohne das irgendwie schlecht machen zu wollen, es ist mir nur unbegreiflich, darum hab ich ja auch meine Frage gestellt, ich brauch dazu mehr Input.

LG,
Cess

Hallo Cess,

Für mich besteht eher die Frage, ob es die Arche tatsächlich
gab als die, ob da Dinosaurier mit drauf waren. :smile:

Es gibt eine ganze Menge Leute, für die „Wissenschaft“
nicht im Rahmen der Wahrheitskriterien liegt; die
Dinge glauben können, weil sie diese glauben wollen.
Nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen.

vgl:
http://education.guardian.co.uk/schools/story/0,5500…

Hier in .de wirst Du ausserordentlich selten auf
Kreationisten stossen, die dann auch noch ihre
Meinung kundtun. Warum eigentlich?

Grüße

CMБ

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Hi Cess

Die
Abwesenheit von einigen Beweisen (wie zum Beispiel der
geforderten Zwischenstadien) ist für mich aber kein Beweis
dafür, dass Gott seine Finger im Spiel hatte oder dass das
alles erst vor einigen tausend Jahren stattgefunden hat.

OK, aber es gibt noch mehr Indizien. Wärend die Evolutionstheoretiker keinerlei Beweise haben. Inssbesondere die Zwiscghenstadien wären zwingend wenn die Evolution stattgefunden hätte.

Als ehemaliger Evolutionsaanhänger musste ich die unüberwindbaren Widersprüchje der Evolution anerkennen.

Gruss
beat

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Grüß Gott,

wie wärs denn damit;" einfach GOTT befragen."
ER müßte Euch doch am besten Auskunft geben können,oder?

mfg,oK

Hallo Cess

Schon lange vermute ich, daß die Drachen unserer Überlieferungen, mit den Knochen der Dinos identisch sind.

Außer diesen Knochen, gibt es in der gesamten Weltliteratur Berichte von Drachen verschiedenster Art. Alte Historiker lassen hier und da Bemerkungen fallen, die auch darauf schließen lassen. Auch Saxo Grammaticus (* um 1140; † um 1220) berichtet oder hat Sagen übersetzt, bei denen die Drachen als Haustiere vorkommen, die die Schätze von Königen bewachten. Interessant nicht? Der schatzbewachende Drachen, ein uralter Mythos, könnte hier seine Erklärung finden.

Selbst die moderne Messmethode mit ihren Millionen von Jahren, kann mich nicht von dieser Überzeugung abbringen. Irgendwo hat sich ein Irrtum eingeschlichen.

gruß
rolf

Hallo Cess,

da das Thema in diesem Forum schon ca. 999x durchgeseiert wurde, auf ein Neues, um die Tausend vollzumachen.

Um direkt auf den Inhalt der Site zu kommen:

Es ist ja richtig, dass in der Schöpfungsgeschichte ein Tag gemeint ist, wenn dort ein Tag geschrieben steht. Unterstrichen wird dies noch dadurch, wenn gesagt wird, dass es Abend und wieder Morgen und damit ein neuer Tag wurde. Allerdings sagt der Verfasser dabei nichts darüber aus, ob er einen Bericht schreibt oder vielleicht nur mit poethischen Mitteln der Sprache spielt. Dass es aber ein Bericht eines Augenzeugen sein könnte, lässt sich mit absoluter Sicherheit ausschließen, denn niemand kann über die Geschehnisse einer Zeit Zeugnis ablegen, in der es nur Gott gab. Klar also, die Schöpfungsgeschichte ist kein Bericht, sondern muss irgendwie anders gemeint sein.

Der Apostel Petrus, ein Jude, der doch sehr, wie auch Jesus, an Mose angelehnt war, sagt in 2.Petr 3,8: „Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag.“ Aber auch das Alte Testament lässt diese Tagesbeschreibung der Genesis etwas relativierter erkennen und nimmt’s gleichzeitig auch mit der genaueren Umschreibung mit Tag und Nacht auf in Psalm 90,4: „Denn tausend Jahre sind in deinen (also Gottes) Augen wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht.“

Damit: Die Schöpfungsgeschichte ist kein Bericht und will damit gar keinen Anspruch auf naturwissenschaftliche Nachvollziehbarkeit erheben, und ein Tag ist biblisch nicht zwangsläufig ein Tag, nur weil er als ein Tag beschrieben wird…Poesie gibt’s nicht erst seit hundert Jahren.

Daher kann selbst ein Naturwissenschaftler nicht sagen, die Schöpfungsgeschichte wäre unzulänglich oder gar falsch, denn sie ist kein naturwissenschaftlicher Bericht und kann daher auch keinem naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstab unterworfen werden.

Drum wundert’s mich nicht, dass es diese Diskussion zumeist nur unter Wannabe’s gibt, moderne Natur- und Geisteswissenschaftler hierüber jedoch kaum im Konflikt liegen. Ich kenne keinen Geistlichen, der sagen würde „So, wie’s in der Bibel steht, ist’s gewesen.“. Ganz im Gegenteil. Die Wissenschaften konnten schon längst den poethischen Gehalt der Genesis ausmachen und wie man sieht - die Bibel (z. B. Petrus und Ps 90,4) rahmen diese wissenschaftlichen Erkenntnis auch noch ein.

Was die Sache mit dem „Tod“ anbelangt: Tod bedeutet in der Bibel nicht zwangsläufig die Abwesenheit von lebenswichtigen Organfunktionen. Tod bedeutet in der Bibel insbesondere die Abwesenheit von Lebensfreude, oder aber auch die Entfernung des Menschen von Gott. Wer nicht bei Gott ist, der ist tot, auch wenn er lebt. Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt“ (Joh 8,12). Leben ist also Glaube an und Liebe zu Gott, Annahme durch Gott. Tod das Gegenteil und steht in biblischem Sinne mit Dinosaurierknochen daher nur sehr, sehr bedingt in Verbindung. Schlicht: Adam war tot, weil er gesündigt und sich somit von Gott entfernt hat. Er war quasi in einem lebendigen Organismus begraben.

Sicherlich kann ich mir - wenn auch unverständig - vorstellen, dass es für manchen eine riesen Gaudi ist, die Genesis zu verlächerlichen, weil man’s ja aufgrund des derzeit gültigen Standes der Wissenschaft besser zu wissen glaubt. Peinlich nur, wenn man bei genauerem Hinsehen erkennen muss, dass es da gar nichts besser zu wissen gibt, denn die Genesis ist gar nicht das, was man evolutionswissenschaftlich, sondern bestenfalls sprachwissenschaftlich und religionshistorisch bewerten kann.

Daher kann ich Deine Frage eigentlich nur am Rande mit meinem Fazit beantworten. Meine Meinung zu jener Seite ist: Es gibt andere Internetseiten, mit einem höheren Nährwert, z. B. Schluempfe.de

Gruss
tigger

sehr kindliche Argumentation
Der Text möchte widerlegen, dass die Datierung von Fossilien unzutreffend ist. Er setzt sich aber mit keinem Wort mit den - sehr komplizierten - Techniken und Überlegungen (chemisch, geologisch) auseinander! Eine sehr unreife Umgangsweise mit Wissenschaft!

Übrigens: Das 1. Buch Mose enthält ganz eindeutig zwei (eindrucksvolle, zum Nachdenken anregende) Schöpfungsgeschichten, die schon durch den stilistischen Wechsel von einander trennbar sind. In der ersten Geschichte werden die Menschen nach, in der zweiten dagegen vor den Tieren erschaffen! Kann es ein eindeutigeres Indiz dafür geben, dass die Bibel anderes will als Natur- und Weltgeschichte dokumentieren? Dass es ca. 130 Jahre nach Darwin immer noch Menschen gibt, die die Bibel allen Ernstes als hochaktuelles Erdkunde- und Biologie-Buch lesen, wirft ein deprimierendes Licht auf die ErRkenntnisfähigkeit unserer Spezies!
Gruß!
Christian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hey,

Daher kann selbst ein Naturwissenschaftler nicht sagen, die
Schöpfungsgeschichte wäre unzulänglich oder gar falsch, denn
sie ist kein naturwissenschaftlicher Bericht und kann daher
auch keinem naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstab
unterworfen werden.

ich habe das auch so nicht sagen wollen. Ich bin Biologin und habe meine eigene Meinung dazu, aber ich maße mir nicht an, die Wahrheit über alles zu wissen.

Drum wundert’s mich nicht, dass es diese Diskussion zumeist
nur unter Wannabe’s gibt, moderne Natur- und
Geisteswissenschaftler hierüber jedoch kaum im Konflikt
liegen.

Was sind denn Wannabe’s? Die die gerne glauben würden? Ich hab eher den Eindruck (nach dieser Seite), dass die eher zu stark glauben, wenn man das so ausdrücken kann, und nichts anderes zulassen.

Sicherlich kann ich mir - wenn auch unverständig - vorstellen,
dass es für manchen eine riesen Gaudi ist, die Genesis zu
verlächerlichen, weil man’s ja aufgrund des derzeit gültigen
Standes der Wissenschaft besser zu wissen glaubt. Peinlich
nur, wenn man bei genauerem Hinsehen erkennen muss, dass es da
gar nichts besser zu wissen gibt, denn die Genesis ist gar
nicht das, was man evolutionswissenschaftlich, sondern
bestenfalls sprachwissenschaftlich und religionshistorisch
bewerten kann.

Naja, leider habe ich den Eindruck, dass einige Gläubige das anders sehen. Ich für meinen Teil habe noch keinen Wissenschaftler erlebt, der versucht, die Schöpfungsgeschichte zu widerlegen, wenn er nicht durch einen Gläubigen (das kann doch alles gar nicht stimmen, denn die Bibel hat recht) dazu gereizt wurde.

Daher kann ich Deine Frage eigentlich nur am Rande mit meinem
Fazit beantworten. Meine Meinung zu jener Seite ist: Es gibt
andere Internetseiten, mit einem höheren Nährwert, z. B.
Schluempfe.de

Den Eindruck hab ich auch, ich war wie gesagt nur absolut fasziniert, dass es tatsächlich Menschen gibt, die da mit einer Meinung hinter stehen. Da sich hier niemand dahingehend geäußert hat, fühle ich mich in meiner vorwiegend positiven Meinung über die www-ler bestätigt! :smile:

LG,
Cess

Moin Cess,

haben uns wohl an verschiedenen Stellen falsch verstanden :wink:

Daher kann selbst ein Naturwissenschaftler nicht sagen, die
Schöpfungsgeschichte wäre unzulänglich oder gar falsch, denn
sie ist kein naturwissenschaftlicher Bericht und kann daher
auch keinem naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstab
unterworfen werden.

ich habe das auch so nicht sagen wollen. Ich bin Biologin und
habe meine eigene Meinung dazu, aber ich maße mir nicht an,
die Wahrheit über alles zu wissen.

Ich habe damit keinen Vorwurf verbinden wollen, sondern wollte schlichtweg sagen: Es ist nicht möglich.

Drum wundert’s mich nicht, dass es diese Diskussion zumeist
nur unter Wannabe’s gibt, moderne Natur- und
Geisteswissenschaftler hierüber jedoch kaum im Konflikt
liegen.

Was sind denn Wannabe’s? Die die gerne glauben würden? Ich hab
eher den Eindruck (nach dieser Seite), dass die eher zu stark
glauben, wenn man das so ausdrücken kann, und nichts anderes
zulassen.

Nein…mit Wannabe meinte ich eher die zahlreichen Möchtegernwissenschaftler (oder, natürlich hast Du da recht: auch die übertrieben Gläubigen), die der Ansicht sind, Schöpfungsgeschichte und Evolutionswissenschaft wären konkurrierende Erkenntnisse.

Sicherlich kann ich mir - wenn auch unverständig - vorstellen,
dass es für manchen eine riesen Gaudi ist, die Genesis zu
verlächerlichen, weil man’s ja aufgrund des derzeit gültigen
Standes der Wissenschaft besser zu wissen glaubt. Peinlich
nur, wenn man bei genauerem Hinsehen erkennen muss, dass es da
gar nichts besser zu wissen gibt, denn die Genesis ist gar
nicht das, was man evolutionswissenschaftlich, sondern
bestenfalls sprachwissenschaftlich und religionshistorisch
bewerten kann.

Naja, leider habe ich den Eindruck, dass einige Gläubige das
anders sehen. Ich für meinen Teil habe noch keinen
Wissenschaftler erlebt, der versucht, die Schöpfungsgeschichte
zu widerlegen, wenn er nicht durch einen Gläubigen (das kann
doch alles gar nicht stimmen, denn die Bibel hat recht) dazu
gereizt wurde.

Nö, so einen Wissenschaftler habe ich auch noch nicht erlebt. Aber auch keinen Theologen, der behauptet, die Schöpfungsgeschichte wäre die Evolution. Das ist genau das, was ich sagen wollte. Aber ich weiss nicht, ob man sich tatsächlich dazu reizen lassen kann/sollte. Es kommt nur Quatsch bei raus.

Gruss
tigger

die welt ist 5000 jahre alt und die fossilien sind eben so erschaffen worden, daß sie „alt aussehen“? quark. die welt ist erst letzten donnerstag entstanden. hoppla du erinnerst dich an letzten mittwoch? nun dein gehirn ist letzten donnerstag so erschaffen worden, daß es die erinnerungen an letzten mittwoch beinhaltet!

gruß
dataf0x

richtige Antwort
Hey Data,

die welt ist 5000 jahre alt und die fossilien sind eben so
erschaffen worden, daß sie „alt aussehen“? quark. die welt ist
erst letzten donnerstag entstanden. hoppla du erinnerst dich
an letzten mittwoch? nun dein gehirn ist letzten donnerstag so
erschaffen worden, daß es die erinnerungen an letzten mittwoch
beinhaltet!

genau, so etwas in der Art wollte ich lesen. :wink:
An der Matrix ist vielleicht doch was dran?

LG,
Cess

An der Matrix ist vielleicht doch was dran?

woher willst du das wissen? :wink:

gruß
dataf0x

Als ehemaliger Evolutionsaanhänger musste ich die
unüberwindbaren Widersprüchje der Evolution anerkennen.

mensch beat,
müssen musst du garnichts.

im gegensatz zu den sattsam bekannten glaubenspostulaten sind
wissenschaftliche sichtweisen prinzipiell falsifizierbar und daher
auch nicht kuschelig.
theorien lassen sich weiterentwickeln, ändern oder anpassen.

wer allerdings unbedingt, aus welchen gründen auch immer, irgendetwas
vermeint glauben zu müssen, bewegt sich auf dünnem eis, wenn die
persönliche wahrnehmung zur allgemeinen wirklichkeit erklärt wird.

statisches denken und beharren auf egozentrische weltbilder, welcher
art auch immer, bringen keine offenheit für die fragen nach den
fragen.

42,
frank

1 „Gefällt mir“

Hey,

An der Matrix ist vielleicht doch was dran?

woher willst du das wissen? :wink:

ich will gerne, aber ich kann ja nicht. Wenn man wüsste, müsste man ja an nichts mehr glauben, oder? Wie langweilig … :smile:

LG,
Cess

Ich lasse meine Meinung erstmal außen vor, diskutiere später
aber gerne mit!

*har*
in gegebenem link finde ich lediglich ein beispiel für das lustige prinzip,
eine hypothese durch die andere zu stützen.

riecht ein wenig nach:
http://skepdic.com/intelligentdesign.html

bis denn,
frank

Humor, göttlich

… quark. die welt ist erst letzten donnerstag entstanden

hey, du hängst einem fatalen Irrglauben an! *g* Er hat die Welt nämlich vor 2.5 Stunden geschaffen! Und der Schöpfer (geschlechtsneutral) hat zumindest mich mit einigen ganz netten Erinnerungen produziert, und zwar so, daß ich mir einbilde, sie waren „pro tou ton kosmon einai“. Ganz raffiniert gemacht, muß ich zugeben!

Und wie er das wohl hingekriegt hat, daß du dein Posting vorher geschrieben zu haben scheinst… tztztz

Übrigens hat er ebenfalls die unsterblichen Kreationisten gleich mitgeschaffen. Man sieht daran: Er hat Humor - oder sollten wir sagen: Selbstironie?

Grüße

Metapher

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