Auf ein Neues.
Du bist gerade tief im Eis eingebrochen; natürlich haben wir
in Geo später (höhere Klassen) auch Geologie, Meterologie,
Wirtschaftszusammenhänge, … gehört.
Dann hast du eben ein falsches Beispiel gewählt. Die
Erfahrungen zeigen doch, daß ein Durchschnittsabiturient von
heute ben nicht die geographsichen Kenntnisse aufweist, die du
in deinem Vorposting als relevant aufgeführt hast.
Das liegt dann aber an den Abiturienten und nicht am Prinzip dahinter.
Du vertauschst Urache mit Wirkung.
In Sachen Polemik bist du ja wohl auch kein unbelecktes Blatt,
wie dein Antwortposting auf Reginas Beitrag erkennen läßt.
Dort sprühst du nämlich geradezu vor Rechthaberei, die an
Unflätigkeit grenzt.
Soll ich laut lachen? Das war eine Zusammentragung von Denkanstößen und es ist nicht das erste Mal, daß Regina den „Schüler von heute“ in ein wehleidiges und zu bemitleidenes Licht rückt.
Von ihr kommen zyklisch solche Beiträge und das, was nicht so ganz ernst zu nehmen ist, steht auch mit Smilies verdeutlicht da.
Also versuche hier gar nicht, Deinen Schwarzen Peter auch noch den anderen in die Schuhe zu schieben, weil Du einfach keinen roten Faden in Dein Geschreibsel bekommst.
Das Argument mit der Allgemeinbildung läßt sich auf nahezu
jedes Thema beziehen.
Eben nicht. Die Grenze zum Fachwissen definiert jedes Fach in seiner „Einführungsveranstaltung“ - so sollte es zumindest sein.
Und tut mir leid: Kulturbildung besteht nunmal aus einem ordentlichen Grundstock an Musik, Kunst, Literatur, Geographie etc…
Weiter unten läßt du dich über den
Ethik-Unterricht aus – wichtige Allgemeinbildung in deinen
Augen.
Wieviele Beispiele gibst Du mir noch, daß Du einfach nicht diskutieren kannst: Ethik bezog ich auf die gymnasiale Oberstufe (mehrfach genannt), ich definierte (mehrfach) das Abitur als vertiefte Allgemeinbildung. Und ich habe nicht gesagt, Philosophie an sich ist Allgemeinbildung, sondern, daß man dieses und jenes wenigstens grob einzuordnen weiß. Sei es Literatur (Goethe, Schiller, Brecht, …) oder Philosophie (Kant, Nietzsche, …).
Alleine diverse geflügelte Worte der heutigen Sprache stammen von Nietzsche („Jenseits von Gut und Böse“, …).
Kunst: Picassos „Guernica“ sollte man schon erkennen, genauso wie die „Mona Lisa“. Bei Musik sieht es ähnlich aus: Melodien wie vom „Russischen Tanz“ [Tschaikowsky], „Tanz der Zuckerfee“, [Tschaikowsky], „In der Höhle des Bergkönigs“ [Edvard Krieg], „Morgenstimmung“ [Edvard Krieg], „Der Frühling“ [Vivaldi] … sollte man schon kennen - UND KENNT MAN AUCH, da diese Stücke ständig in Kinofilmen, Werbung etc. auftauchen.
Was stellst Du Dir denn bitte vor? Daß man Lebensläufe und detaillierte Analysen der Werke hinschmettern kann?
Latein – kann weg. 2. Fremdsprache – kann
weg (oder ich habe dich falsch verstanden).
Ja, natürlich hast Du mich falsch verstanden - obwohl es mehrmals deutlich dastand - aber Lesen gehört nicht zu Deiner Stärke; das beweist Du uns immer wieder.
Ich sagte Latein ins Studium verlagern (von mir aus auch als AG während der Oberstufe, wie von Dir genannt) und Fremdsprache 2 strikt erst mit der siebenten Klasse.
Zwar bin ich eigentlich für möglichst viele Sprachen möglichst früh, doch das gegenwärtige System und der ganze Bildungszustand geben das nicht her.
Du zimmerst doch auch hier deine Sammlung von in deinen Augen
relevanten Fächern zusammen und meinst, das letzte Wissen in
dieser Sache zu besitzen.
Aber im Ggs. zu Dir kann ich es wunderbar mit trefflichem Hintergrund, Fakten und logischen Zusammenhängen begründen, ganz im Gegensatz zu Dir.
Natürlich sind sozusagen Postulate wie „der moderne Mensch muß möglichst hoch gebildet sein [bezüglich Allgemeinbildung]“ angreifen.
Doch führt eine Entgegnung ins Leere, denn man kann sich ruhig fragen, wo man heutzutage ohne Bildung wäre, was ein ungebildetes Volk bedeutet (Staatsform, Gesellschaftssystem) und wohin Unbildung führt.
Greifst Du also solche Postulate an, verlierst Du dennoch wegen der Gegenfrage.
Es sei Dir natürlich gestattet (und es ist auch recht so), daß Du Deine andere Meinung pflegst, nur hängt die dann irgendwo im Raum.
Meinung ist kein Freibrief für beliebige Ansichten und kein Synonym für Standpunkt.
Vertrete ich hier
vielleicht die Position, daß die Schüler von heute alle zu
viel können?
Es wird Dich überraschen: Anscheinend schon - denn Du willst den letzten Rest an Kultur aus dem Unterricht werfen, was in dem Falle auch Fächer betrifft, die dringend notwendig sind (wie Kunst).
Extra noch einmal explizit für Dich:
Kunst ist ein eher praktisches Fach in der Mittelstufe. Es vermittelt räumliche Vorstellung, Möglichkeiten diese auch VERSTÄNDLICH zu visualisieren, fördert Kreativität und „handwerkliches Geschick“ im Sinen von motorischer Figngerfertigkeit.
Es ist mit „Werken“ zu vergleichen („Werkunterricht“).
die sich MIT GROSSER
WAHRSCHEINLICHKEIT im späteren Leben als wichtiger
herausstellen als andere.
Und hier stolperst Du. Du kannst nicht einmal diese Wahrscheinlichkeit angeben. Spätestens das Beispiel von meiner Bekannten mit der Bewerbung als Wirtschaftsassi hätte Dich aufhorchen lassen müssen.
Die Chefs sind nich auf den Kopf gefallen und angesichts der Unberechenbarkeit von Vorstellungsgesprächen gilt mehr als je zuvor: Man kann nie genug wissen.
Deine Annahme erweist sich schon bei erster Überlegung als falsch. Beispiele brachte ich genug: Unbesetztheit von um die 15% der Lehrstellen jedes Jahr, durchschnittliche Arbeitsdauer im gelernten Urberuf (erster Beruf) 15 … 20 Jahre.
Hier versagt Dein Wahrscheinlichkeitsansatz, da die Arbeitswelt gegenwärtig sich so drastisch wandelt, daß Du mit Deinem Ansatz nicht weiterkommst - oder ihn jedes Jahre korrigieren mußt.
Wie ich Lidscha, die du ja hier als dir geneigte
Diskussionskollegin mit ins Feld führst, geantwortet habe,
habe ich überhaupt nichts gegen Fächer wie Philosophie, Musik,
Kunst und dergleichen. Aber diese gehören für mich eben nicht
zum relevanten Grundstock der Allgemeinbildung,
Das habe ich auch nicht gesagt. Das ist ja Dein Problem: Wo es nur geht pauschalisierst Du Aussagen, ohne darauf zu achten, daß der Sinn erhalten bleibt. Wenn Du das nicht kannst, mußt Du eben ganz exakt Tippeltappeltour zitieren - ich und Lidscha sprachen von *schmalen Auszügen* aus den genannten Fächern.
Außerdem „führe“ ich sie nicht „ins Feld“, sondern es ist offenkundig, daß wir in vielen Punkten übereinstimmen. Querverweise nennt man das.
Was beinhaltet denn in deinen Augen Allgemeinbildung alles?
Grundlagenwissen und Überblick von klassischen Phasen in
Kunst, Musik. Weiterhin minimale Geographiekenntnisse. Überblick über Geopolitik (wandelt sich ständig). Wissen in Geschichte (bei uns natürlich speziell die lange deutsche Geschichte), Literatur. Das Kennen „der Großen“ (siehe Ethik, Philosophie, etc.).
Dazu kommt noch der Teil an Allgemeinbildung, den man im Leben einfach mitbekommt und der hängenbleibt. Oder hast Du etwa noch nei gehört, welche Naturressource in „Festmetern“ angegeben wird? (nur ein Beispiel, also nicht daß Du Dich wieder aufhängst daran).
Meine Definition, die ich dir hier mehr oder weniger implizit
gegeben habe, mag sehr stark praktisch orientiert sein und auf
Dinge wie Studium, Beruf etc. ausgerichtet seinb, aber es ist
wenigstens mal ein definiertes Modell und nicht irgendeine
diffuse Wolke, die irgendwie schon immer da war und deren
Sinnhaftigkeit nie hinterfragt wird.
Damit führst Du Dich selbst ad absurdum. Allgemeinbildung kann nicht praktisch zugeschnitten sein, denn Kultur (als Fundament davon) ist nichts praktisch Anwendbares in dem Sinne.
Dann doch lieber die vermeintlich (!) diffuse Leute, die zeigt, daß man nicht wie der letzte Trottel durchs Leben gegangen ist und einen als wenigstens etwas „belesen“ zeigt.
Genau hier ist auch der Knackpunkt: Wenn man sich umhört, fragen immer mehr Perser und Chefs bei Jugendlichen nach allgemeinbildenden Dingen.
Solche Leute sind oft auch nicht gerade die dümmsten; das streut natürlich alles je nach Betriebsgröße, Branche, Umfeld etc…
Aber wir beziehen uns stillschweigend auch immer mit auf Gymnasiasten, für die dementsprechend auch höhere Arbeiten in Frage kommen.
Nett, daß du mir da einen Ball zuspielst: DIESE Magazine
leisten folgendes: a) sie vermitteln hochspekulative
Wissenschaft als völlig unstrittige Wahrheiten und damit ein
völlig falsches Bild weder von der wissenschafdtlichen
Vorgehensweise noch vom wissenschaftlich „etablierten“
Weltbild von heute.
Das ist ein viel gebrachter Kritikpunkt, der aber natürlich nur von den Experten ins Feld geführt wird - und auch von denen relativiert.
Denn diese Experten wissen genau (im Ggs. zu Dir): Das Wissen explodiert immer mehr. Man muß motivieren und neugierig machen, um Nachwuchs zu garantieren. Gleiches gilt für das finden von Investoren.
Die Experten wissen auch: Der Stoff ist oft genug so hochkompliziert, daß es gar nicht anders als mit Vereinfachung geht.
Einstein selbst hat unzählige Beispiele für den „Normalsterblichen“ ersonnen, die weitab seiner eigenen wissenschaftlichen Exaktheit sind.
Du siehst also: Dein Einwand ist kein Argument, sondern die Vereinfachung und Abstraktion ist eine Notwendigkeit.
Bei seriösen Magazinen wird übrigens immer dazu gesagt, was jetzt Spekulation ist (also nicht mehr falsifiziert werden kann) und was als erwiesen/nicht erwiesen werden kann.
Bei Quarks & Co. beispielsweise ist sogar der Moderator diplomierter Physiker himself und drückt sich verbal immer gewählt aus, um den Seiltanz gut hinzubekommen.
Anstatt also blind darauf zu schimpfen, solltest Du die Relationen beachtet.
Was Quark & Co. mit Allgemeinbildung zu tun hat, ist mir
schleierhaft. Lernt man dort vielleicht
Wahrscheinlichkeitsrechnung? DAS ist Allgemeinbildung.
Aber nicht Stringtheorie, die darüberhinaus auf eine Art und Weise
vermittwelt wird, daß man diese Sendungen nur als
Verblödungssendungen bezeichnen kann.
Siehe oben. Du unterstellst der Sendung andere Ansprüche, als sie selbst an sich hat.
DArüber hinaus entlarvt Dich schon die Frage „was das mit Allgemeinbildung“ zu tun hat.
Schonmal mitbekommen, wie rasant sich Wissen entwickelt momentan?
Die Physiklehrer kommen kaum noch einerseits mit der Neugier der Schüler hinterher, andererseits mit der Unmotiviertheit und dem Desinteresse vieler.
Es ist also ein allgemeines Interesse, wenigstens halbwegs dem physikalischen Fortschritt auf dem Fuße zu folgen.
Du legst Dich hier implizit sogar mit Goethe und anderen an beim Zweifel an der Frage „Was die Welt im innersten zusammenhält“.
Du reduzierst alles auf Deine öknomisierten Ansichten bezüglich Praxisrelevanz etc…
Würde man in der Forschung bspw. nach Deinen Kriterien vorgehen, gäbe es bald keine Grundlagenforschung mehr, denn es muß ja alles zuerst eine praktisch greifbare Relevanz haben. Das ist bei einem Großteil der Forschung gar nicht gegeben: Dort hat man höchstens positive Aussichten und selten eine in Zahlen faßbare Erfolgsgarantie, oder kann Aussagen treffen, was das nun konkret bringen wird.
Das einzige Positive, daß man diesen Sendungen möglicherweise
entnehmen kann ist, daß Schüler sich dadurch zu einem sagen
wir mal Physikstudium hinreißen lassen. Aber diese Schüler
werden dann später nur enttäuscht sein, daß richtihge
Wissenschaft nicht viel mit dem gemein hat, was in diesen
populären Abhandlungen suggeriert wird. Und nicht wenige
knicken es dann wieder.
Vermutungen, alles Vermutungen - und auch noch gewagt.
Den von Dir gezeichneten Werdegang gibt es gar nicht, von wegen
„Ach, jetzt studier ich wegen Quarks & Co. Phyisk“ und dann plötzlich nach der Einführungsveranstaltung „Huch, was ist das?“.
Ich unterstelle den Schülern immer noch soviel Grips, daß sie sich ausreichend und exakt genug informieren und wissen, was auf sie zu kommt.
Darüber hinaus gibt es in jedem Beruf Routine. Ein Ingenieur ist auch nicht der „Große Schöpfer“, der nun jeden Tag revolutionärste Technologien erfindet - das wird Dir auch nie eine Uni oder dergleichen versprechen.
Man verschweigt nur immer die Hürden in einem Fach
…
Wenn Bedarf an naturwissenschaftlicher Allgemeinbildung
vorhanden sein sollte, dann gehört diese Ausbildung in die
Schule, und zwar in Form eines weiter in den Vordergrund
gerückten naturwissenschaftlichen und mathematischen
Unterricht.
Welch Erkenntnis! Daß Du doch noch darauf kommst. Vielleicht denkst Du auch einmal nach, daß ich nicht gesagt habe, eine riesige Masse an Sendungen wie „Quarks & Co.“ sei NOTWENDIG - ich sagte - hier habe sich eine Marktlücke aufgetan, eben weil es anscheinend in der Schule nicht abgedeckt ist.
Darüber hinaus sind aber viele Menschen auch nicht mehr in der Schule und wollen die nächsten 30 Jahre im großen Wandel auch nicht ganz untergehen, was gewisse Erkenntnisse betrifft.
Irgendwie denkst Du nicht einen Gedanken einmal zuende, den Du von Dir gibst.
Ach, und mit Zyklonentstehung dann nicht oder wie?
Ich sag es ja, LERN LESEN! Ich sprach nie von „Zyklonenentstehung“.
Ich wiederhole mich: Wenn Du Sachen nicht umformulieren kannst, ohne daß sie richtig bleiben, laß es einfach.
Ich sprach nur davon, was ein Zyklon ist. Ich habe nicht nach de, Vektordifferentialgleichungssystem eines Zyklons gefragt und was daraus folgt, wenn man die Lösungsmenge dazu bestimmt.
Bitte ich sag’s noch mal: es geht mir doch hier nicht um
Assemblerprogrammierung (übrigens gibt es Schüler, die diese
beherrschen, gab es schon immer, auch wenn du dir das nicht
vorstellen kannst).
Das Letztere ist Deine typische Art etwas zu unterstellen, wenn Du nicht sachlich bleiben kannst.
Wir sprechen hier nicht von Schülern, die irgendwas können, sondern im Prinzip um Fächeru nd Stoffvermittlung.
Sicher kann man Assembler auch als geneigter Schüler entsprechend anwenden. Dennoch ist das auch nur eine stark eindimensionale Anwendung - der Schüler weis im allgemeinen nicht, woher das alles kommt, warum man das machen darf, und was in anspruchsvollen Situationen zu geschehen hat. Es ist zumeist spezialisierte Reproduktion, aber eben Reproduktion - ähnlich mit den Bastlern in der Elektronik.
So ziemlich alle Bastler bei uns haben im ET-Studium dann arge Probleme, wenn es ans wirkliche mathematische und physikalische Verständnis geht, weil sich ihr Schaltungsverständnis und die Kreativität darin eben nur eingeschliffen hat in „Kindestagen“.
Dein Beispiel war deswegen zurecht als verfehlt eingestuft worden.
Eine 2. Fremdsprache ab der 7. gehört da wohl nicht dazu.
Wie gesagt, lesen lernen. Die Bemerkung ist von vorne bis hinten pures Geschwafel, weil Du es weder richtig verstanden hast und dann auch noch mit diesen falschen Mutmaßungen und Unterstellungen auf einen loszugehen versuchst. Geh noch ein Bier trinken (am Stammtisch). 
Wie machst du das?
Eine bezeichnende Frage - bist Du überhaupt so im Bilde, was „da draußen“ abgeht?
Wohl nicht; nimm Dir die letzten 100 Jahre, nimm Dir die letzten 20 Jahre und die Tendenzen und Fakten von heute - extrapoliere das.
Rechne ein, wie sich die geopolitische Lage entwickeln wird - hach, da müßtest Du natürlich auf dem Laufenden sein.
Dann schnitz Dir eine eigenen Waffe, wie sich die Arbeitswelt verschieben wird.
Du ignorierst konsequent Fakten wie „Halbwertszeit des erlernten Erstberufes im Schnitt 15 … 20 Jahre“. Wie oft soll ich das noch schreiben, damit Du es endlich begreifst?
Das ist zum Beispiel ein gewaltiger Punkt, der da auf einen zurollt, was Qualifikation, Wissen und Bildung angeht.
Aber schön, daß Du sonst so wissend erscheinen möchtest und Dich beim Offenkundigen möglichst blöd anstellst, damit Dir andere Leute das Denken abnehmen oder Dir Erkenntnis verschaffen.
Na, da nimmt doch wohl jeder offensichtlich etwas anderes vom
Kunstunterricht mit. Vielleicht ist in Sachsen da alles etwas
besser als im Rest Deutschlands.
Das hat damit gar nichts zu tun. Das, wovon ich bspw. im Kunstunterricht spreche, ist implizit in dem Fach mit drin, aber eben konzentrierter und intensiver als sonst in der ganzen Schulkarriere.
Daß man sich in der Oberstufe eher mit Theorie beschäftigt, ist selbstredend - Du willst aber Kunst generell streichen oder sonst wohin in die Irrelevanz verbannen, Kunst hat man aber ab Klasse 1, und Kunst besteht nunmal mehrheitlich aus handwerklichen Aspekten (betrachtet über die ganze Schulzeit).
Meine Aussagen beziehen sich doch nicht auf den konkreten Kunstunterricht an sächsischen Schulen.
Ich kann zwischen dem tatsächlich praktizierten BK-Unterricht
und dem, was du forderst, nicht unbedingt einen Zusammenhang
erkennen. Vielleicht liegt’s an mir, vielleicht liegt’s aber
auch am Lehrplan?
Das fordere ich nicht - das bringt das Fach mit sich.
Ich sehe schon, Du KANNST es einfach nicht verstehen. Mehr als Reden wie ein Buch kann ich nicht.
Wenn Dir der Zusammenhang zu gewissen darstellerischen, geometrischen, räumlichen, kreativen und handwerklichen Tätigkeiten nicht klar ist, kann Dir nur noch Gott helfen. Hier geht es um implizite motorisch-visuelle Schulung über Jahre hinweg.
Dein praktisch-ökonomisierter Tunnelblick hindert Dich sogar daran, das Offensichtlich in einem Fach wahrzunehmen.
Anscheinend muß Dich Dein Kunstunterricht traumatisiert haben, daß Du das als Unsinn abtust.
So ein wirres Zeug. Alles was ich einfordere, ist eine
Klarlegung von „Allgemeinbildung“.
Komisch, daß sich das am Wegstreichen genau der Fächer manifestiert, die Fähigkeiten für die Kinder vermitteln, die nirgends explizit erwähnt werden, weil sie als gegeben angesehen werden.
Schön, ich habe eine
aufgrund von mir gegebenen Kriterien mal ein Unterscheidung in
essentiell und fakultativ („Sahnehäubchen“).
Und diese Kriterien sind eben schon an sich fatal und mehr als streitbar. Des weiteren stolperst Du zum wiederholten Male daran, daß sich Bildung eben nicht in essentiell und fakultativ trennen läßt, wenn es um grundlegende (auch kulturelle) Kenntnisse geht.
Es heißt nicht „praktisch orientierte Bildung“ - sondern „ALLGEMEINbildung“, auch wenn Dir das noch und nöcher zu unscharf sein mag.
Alles was von dir bislang kam, ist eine Einteilung ohne
Begründung.
Wie gesagt, Geschwafel. Fakten kamen eine Reihe, Begründung schon fast zuviel des Guten. Wenn Du es einfach nicht begreifen kannst, laß es doch einfach und lebe ruhig bis ans Ende Deiner Arbeitskraft und damit bis ans Ende Deiner Bedeutung für die Wirtschaft.
Zyklone sind wichtig,
Wie herrlich Du immer wieder wie ein Kleinkind auf solchen schon x-mal geklärten und mehr als erläuterten Sachen herumhackst - köstlich und soooo toll polemisch
…
„Ich liebe es“ heißt es in einer Werbung dazu…
Assemblerprogrammierung nicht.
Unwahr. Erneut fällst Du Deinen hochgradig mangelhaften Fertigkeiten im Erörtern und Diskutieren zum Opfer. Wie gesagt: Wenn Du Aussagen nicht umformulieren kannst, ohne daß sie richtig bleiben, laß es.
Musik und Kunst sind wichtig, Latein nicht.
Unwahr. Überblickswissen aus Musik ist wichtig, Kunst ist ein wichtiges Fach für motorische und visuelle Schulung (es läuft aber eben hinter den Kulissen ab).
Ich sagte auch nicht, Latein sei unwichtig. Ganz im Gegenteil.
Langsam glaube ich, Du brauchst wirklich einen Volkshochschulkurs „Lesen und Texte erörtern“. Du verdrehst einem echt die Aussagen bis ins Gegenteil.
- Fremdsprache auch nicht.
Ja,ja ist gut - das bunte Auto mit den viereckigen Rädern kommt gleich. Entschuldigung, auch diesen Spott hast Du Dir wieder redlich verdient.
Ich muß dich enttäuschen: deine Ironie habe ich verstanden.
Ganz bestimmt nicht, sonst wüßtest Du, worauf das abzielen sollte.
In Sachen Polemik und unschlicher
Unterstellung bist du nun wirklich kein Kind von Traurigkeit.
Guter Versuch, weil ich Dir das bei fast jeder Deiner Kommentare mühelos unterstellen kann und konnte, kommt jetzt der Gegenangriff
.
Merke Dir bei 8schrifltichen) Diskussionen eines: Halte Dich
von Unterstellungen, Mutmaßungen, Implikationen fern. Du hast
in diesem Abschnitt nichts anderes getan, als GESCHWAFELT wie
am Stammtisch, ohne Dich auf Fakten oder zumindest Logik zu
beschränken.
Das merke dir mal lieber selber, bevor du mir knallharten
Brutalökonomismus vorwirfst.
Nö, das war bewußt und fundierte Ableitungen aus dem, was Du an mehreren Stellen explizit von Dir gegeben hast.
Dein Problem damit ist nur, daß Du gar nicht bemerkst, daß Du eben genau diese Sichtweise vertrittst. Man muß kein T-Shirt mit „Ich bin in Hinsicht Bildung ein Kind des Ultrawirtschaftsliberalismus“ anhaben, um eine solche Haltung zu vertreten.
Streichung der Kulturfächer und Ausrichtung auf pseudorealistische „praktisch relevante Dinge“ ist genau das: Die Öknomisierung der Bildungsinhalte.
daß an Unfreundlichkeit,
Verständnislosigkeit und zynischer Rechthaberei nicht zu
überbieten war.
[Ironie] Natürlich, besonders weil Du auch nachgewiesen hast, daß Du zu einer solchen sprachlichen Einschätzung fähig bist.
Verständnislosigkeit ja - muß man Verständnis für ihren Kommentar haben? Mitnichten. Was ist denn das für eine Argumentation? Ich habe ja eben so geschrieben, weil es völlig am Kern der Dinge vorbeiging und einer ihrer zyklischen vierteljährlichen „Ach, wir armen Schüler von heute“-Kommentare gewesen ist.
Die humanistische Ausbildung in Gymnasien spiegelt nicht
annähernd das humanistische Bildungsideal des Zeitgeists
wieder. Wie ich schon erwähnt habe (und von dir vermutlich
geflissentlich überlesen wurde) gilt es heute wie seit jeher
als schick, sich in allerlei geisteswissenschaftlichen oder
künstlerischen Dingen auszukennen, aber in Mathe eine Null.
Das ist nur die halbe Wahrheit, da auch der erste Teil nicht stimmt.
Empirisch richtig wiedergegeben heißt es: Man findet einen immer größer werdenden Teil Menschen, die sich dafür Rühmen relativ ungebildet zu sein.
Es wäre etwas ganz Neues, wenn humanistische oder kulturelle Bildung hoch im Kurs stände im Moment.
Mit Deiner Fehlinterpretation hat das aber nichts zu tun.
Du hast mir etwas unterstellt, weil Du ungenau gelesen hast (im besten Falle) oder es nicht zu begreifen vermagst (schlimmster Fall).
Es war nichts anderes, als eine Richtigstellung meinerseits.
Selbst in den von dir favorisierten Fächern wie Geographie
dominiert der wissenschaftliche oder besser: theoretische
Ansatz im Schulunterricht noch deutlich und hat nichts mit der
Bedeutung von „Geographie“, wie man ihn im Alltag, versteht zu
tun.
Das mußt Du erst beweisen, denn das ist eine unglaublich scharfe Bemerkung. Mein Geographieunterricht sah so aus: Allgemeine Weltkunde (Kontinente; Flüsse; Hauptstädte; Länder; Regionen; Bodenschätze), politische Weltkunde (Gesellschaftssysteme; politische Situationen, die mit geographischen Gegenbenheiten verflochten sind; Wirtschaftssysteme), Klimotologie (Klimazonen; spezielle Klimaphänomene, spezielle Klimagebiete, Wechselspiel Wirschaft-Klima; Auswertung von Wetterdiagrammen), Meterologie (Interpretieren der Wetterkarte; Isobaren und Druckbewegungen der Luft; Witterung, Witterungsphänomene; Wirbelstürme, Superzellen; Wetterkatastrophen; historische Wetterkatastrophen und ihre Folgen; Aufbau der Athmosphäre; Funktion der Atmosphäre), Solarsystem und Sonne (Aufbau, Einfluß und Bedeutung der Sonne auf das Weltklima; Einflüsse auf die Atmosphäre; Einfluß des Mondes und Gezeiten), Kontinentalbewegungen (Plattentektonik, Vulkanismus, Erdbeben, gefährdete Gebiete in der Welt; Tsunamis; ausgewählte historische Katastrophen wie der Krakatoa-Ausbruch), Wirtschaftsgeographie (Bedeutung des Regenwaldes und dessen Vernichtung; Bedeutung der Taiga und deren Vernichtung; Zusammenhänge und Wechselspiele von Politik, Gesellschaft, Bodenschätzen, Klimazonen und Wirtschaftssystemen), Grundlagen der Weltwirtschaft und der Entwicklungsländer/ 3. Welt; Geologie (Erd- und Gesteinsschichten; Wasserkreislauf; Trinkwassergewinnung und Bedeutung des Trinkwassers). Mehr fällt mir spontan nicht mehr ein.
Wohlbemerkt zog sich das Genannte von Klasse 5 bis Klasse 10 in der Realschule, da es an meinem Gymnasium später kein Geographie mehr gegeben hat (es war gar nicht erst vorgesehen in diesem Typ eines Gymnasiums (sonst wäre man über 35/38 Wochenstunden gekommen, Lehrer hätte es sowieso nicht gegeben).
Vor allem das erste, also die „echte“ Geographie (wo was ist) nahm immer einen ordentlichen Raum in den fünf Schuljahren ein.
Was Lidscha sagt, verstehe ich sehr gut.
Das wäre etwas ganz Neues.
Sie drückt sich aber
auch etwas anders aus als du, nicht ganz so prahlerisch.
Lol, nun geht es aber nach gaaaaaaaaaaaaaaanz hinten in der Schublade „Polemik und anderer Blödsinn“.
Wie gesagt, Sachlichkeit und Stringenz sind Deine Stärken [irony off]
Im übrigen: brauchst du jetzt argumentative Verstärkung, oder
wieso führst du sie jetzt wiederholt ins Feld?
Ich hatte Dir das schon erklärt: Wir sind hier erstens nicht im Krieg und zweitens vollziehe ich Querverweise, weil wir weitreichend kompatible oder übereinstimmende Ansichten haben.
Du kannst Deinen merkwürdigen Zuckungen zur blanken Provokation ohne Gehalt nicht widerstehen, oder?
Wie oft trifft sich denn dein Stammtisch?
Siehe oben. Leute Deines Schlages lassen sich davon reizen, ich nicht. 
Ja nun, und wie’s deiner Freundin ergeht ist hier im Forum –
mit Verlaub – ebenso irrelevant.
Das bildest Du Dir ein, richtig. Du erkennst einfach nur keine Fallbeispiele, selbst wenn sie Dir ins Gesicht springen. Stattdessen hackst Du sofort auf allem herum - es kann ja nur falsch sein, wenn es Deinen „Thesen“ massiv widerspricht.
Nach der
Anfangssequenz der kleinen Nachtmusik hat mich noch niemand
gefragt.
Das sollte Dir zu denken geben, daß sich die Zeiten ändern.
Bekannten aus der Schule rennt das Arbeitsamt inzwischen mit Persern die Tür ein, oder Krankenkassen mit ihren Leuten, die Vorstellungsgesprächssituationen spielen. Die Tendenz ist eindeutig da, teilweise völlig allgemeine Gespräche zu führen. Fachbezug viel weniger, als die Jugendlichen das erwarten würden - das ist übrigens auch die Tendenz, die ich in meinen Vorstellungsgesprächen (auch international) habe.
Es wird dich vielleicht überraschen, daß ich sie dennoch
hingekriegt hätte.
Umso mehr führst Du Deine Argumentation vor die Hunde. Wenn Du es kennst, sollte Dir die Einsicht nicht schwer fallen, daß man sowas schon kennen kann, auch wenn man (wie ich bspw.) nicht im entferntesten Fan von klassischer Musik ist.
In dem konkreten Beispiel muß sie sich sogar völlige Blindheit vorwerfen lassen, denn es ist MOZARTJAHR - man muß schon sehr unbedarft durch die Gegend gelaufen sein, um das übersehen zu haben.
In etwa so, als hätte man 2005 nicht mitbekommen, daß SCHILLERJAHR und EINSTEINJAHR gewesen ist.
Es geht hier ja nicht um irgendwelche Leute der Marke Hinz und Kunz, sondern auch um Leute, die den Ruf Deutschlands prägen und international bekannt sind.
Nö, mich interessiert bloß deine Beispielstory nicht. Ob sie
stimmt oder nicht, kann ich doch sowieso nicht nachweisen. So,
wie du sie erzählt hast, ist sie eben unglaubwürdig, ganz
einfach.
Klar, es sind immer die anderen, und wenn etwas konträr läuft, ist erst einmal alles eine Lüge.
Du wirst immer weiser, paß nur auf, daß Dir nicht gleich ein langer weißer Bart wächst und man Dich mit Nathan oder Gott anspricht.
Dann sag doch nicht: „gehört einfach dazu“! Zu was denn? Zum
Idealmenschen an sich?
Zu dem, was ein Mensch von heute können sollte. Da muß man kein Menschheitsideal hinzuziehen. Im Jahre 2006 „darf“ man als 16jähriger bspw. so skizzieren können, daß es nicht wie von einem Zweijährigen sein könnte
und in welcher
Prioritätenfolge: soll das Gymnasium zum Studium
qualifizieren? Oder allgemeinqualifizieren zur
Berufsausbildung?
Erstens und zweitens in hohem Maße zu gleichen Teilen, drittens untergeordnet.
Ganz klar.
Oder zum Idealmenschen ausbilden, der aber
nirgends definiert wird? Oder die Persönlichkeitsbildung,
Ethik, Moral, Erziehung in den Vordergrund rücken, weil viele
Elternhäuser in dieser Richtung versagen?
Das sind Dinge, die in zweiter Näherung kommen. Man kann nicht alles auf einmal haben. Das Genannte könnte aber sehr wohl ziemlich gleichmächtig nebeneinander existieren. Schule ist eigentlich eine ganzheitliche Einrichtung, sowohl Bildungsstätte als auch Erziehungsstätte.
Das ist nur momentan überhaupt nicht nicht gegeben. Die Schule als Erziehungsanstalt? - Ein nicht unbeachtlicher Teil der Eltern schreckt auf.
Jetzt erzähl mir mal was. Ich möchte mal sagen: von 100
Studenten arbeiten 5 später in einem Beruf, der primär etwas
mit ihrem Studium zu tun hat.
Woher hast Du denn diese Zahl und diese Erfahrung?
Vor allem unterscheidet sie nicht zwischen den relativ eingegrenzten Bereichen (Mathe, Physik, ET, Chemie, IngWiss allg.) und meinetwegen Geisteswisseschaften.
Des weiteren stolperst Du beim Ansatz: Das Studium ist KEIN allgemeinbildender Abschluß; das Studium ist die pure Spezialisierung und hier gar nicht Gegenstand der Erörterungen (weil völlig abseits davon).
Eigentor.
Der höchste allgemeinbildende Abschluß ist die Allgemeine Hochschulreife - danach kommt nur noch Spezialisierung.
Nein, aber du nach eigenem Bekunden (s.o.).
Nein, das war sehr schlechte Formulierung - ich hätte es intelligenter hinschreiben müssen. Konnte ja keiner ahnen (womit wir beim Thema wären lol), daß Du noch solches Zeug bringst…
Dann laß dich doch endlich mal dazu herab, eine Definition von
den Begriffen „Allgemeinbildung“, „humanistische Ausbildung“
zu geben! In dem Krawallposting an Regina sprachst du von
„humanistischer Glocke“ und hast das direkt auf den von ihr
beschriebenen Lateinunterricht bezogen.
Japp, Schulen (besser: Kultusminister) argumentieren oft damit, Latein sei essentiell und ein Grundpfeiler der humanistischen Bildung. Daher müsse es unumstößlich im Anbgebot der Schulen bleiben.
Das wirkt zwanghaft, weil es impliziert, daß mit Latein alles steht und fällt und Humanismus auf Latein reduziert wird. Das ist offenkundiger Blödsinn.
Und ich kann keine Definition von Allgemeinbildung geben; man kann aber genügend Gebiete umreißen. Diese Gebiete sollten so aussehen, daß man nicht fernab der aktuellen Erkenntnis der Wissenschaft vor sich hindümpelt. Dort sind wir also wieder einerseits beim Interesse an den Natur- und Technikwissenschafte, andererseits gehört eben auch Geschichte, Kulturgeschichte und zeitgenössisches Geschehen etc. dazu: große Eckpfeiler in Literatur, Musik, Kunst, Geo, Ethik, Politik, Geschichte als Fach itself.
Schärfer geht es nicht, denn sonst rutscht man in Deine Sphären ab.
Es ist selbstverständlich klar, daß schon die genannten Inhalte etwas streuen können (lehrerbedingt) und und und. Es geht aber um die generelle Orientierung. Ich sagte auch, daß der Unterricht heute (Danke gewisser Geschehnisse um 1970 herum in den Alten Ländern) vor Verwissenschaftlichung nur so strotzt und etwas weniger scharf in der Theorie und mehr in der überblicksmäßigen Breite gehandhabt werden müsse.
Es geht aber nicht soweit, ganze Fächergruppen wegzustreichen, wie Du das möchtest.
Kinder sind wißbegierig? Gibt’s doch nicht! Also, ich erzähl
meinen Töchtern den ganzen Tag nur was von Geld, von den
Prioritäten im Leben, von Renditemaximierung und
Investitionssicherheit und so. Was sind denn deine Erfahrungen
mit Kindern?
Es ist fast hoffnungslos - habe ich davon gesprochen, oberlehrerhaft zu monologisieren? Wie gesagt (zum hundertsten Male): Wenn Du eine Aussage nicht umformulieren kannst, so daß sie richtig bleibt, laß es.
Und deine Argumentation basiert auf einem Gedankengebäude, daß
aus keiner Erfahrung entsprossen ist, sondern durch Nachdenken
auf der grünen Wiese. Aber bitte: ich fordere wiederholt von
dir ein, mal zu begründen, wie du zu der von dir vorgenommenen
Bewertung einzelner Fächer und Kenntnisse kommst.
Zu ersterem Jein. Das Gedankengebäude ist sehr wohl deutlich idealistisch angehaucht. Idealismus hat aber auch die Eigenschaft sehr praxisrelevant zu sein, was gewisse Veränderungen anbetrifft. So liegt es hier: Die Idee, musische Fächer und auch anderes wegzustreichen, ist nicht neu und auch nicht von Dir.
Du siehst nur einfach nicht ein, daß mit dem Idealismus alles steht und fällt. Wenn mir selbst die Kulturgeschichte Deutschlands egal ist, ist es natürlich logisch, daß ich dann kein Interesse an Kulturfächern habe - so der logische Tenor.
Ohne die „grüne Wiese“ geht es hinten und vorne nicht - schon weil Dir eindeutig das Regulativ fehlt, wie man sieht. Deiner Argumentation fehlt die „grüne Wiese“ und untergräbt damit automatisch die Notwendigkeit von Bildung.
Ohne „grüne Wiese“ kann man auch gleich die Schule komplett abschaffen und jeder lernt nur noch in der Sparte, die ihn gerade interessiert und ausschließlich dafür, irgendwelche Arbeiten zu verrichten, die er gut findet. Rein praktisch orientiert - ohne höhere Dimension.
Daß ich natürlich auch genügend Einblicke in die Praxis habe und nicht auf meiner „grünen Wiese“ meinen Rationalismus pflege, steht auf einem anderen Blatt. Solche Anspielungen Deinerseits heben da gar nicht an.
Solange wir uns kennen, sagst du solche Dinge zur mir. Zum
Glück erweist du dich als Mensch, der zu differenzierter
Äußerung fähig ist.
Jetzt wird es abstrus. Ich muß hier auf Grund Deiner Verständnisschwierigkeiten halbe Aufsätze verfassen, weil Du hier Dinge kreuz und quer und hoch und runter mischst, wirfst, knetest, daß einem Hören und Sehen vergeht und kommst einem dann mit diesem Anflug von Ironie - und auch noch deswegen, weil ich das nun mehrmals an passender Stelle von mir gab?
Ich glaube, ich unterlasse weiter Kommentare mit Dir zu dem Thema.
Es führt angesichts Deiner „Argumente“ absehbar zu gar nichts.
MAn redet nur wie ein Buch, und ist mehr damit beschäftigt, Deine Umformulierungen zu korrigieren, die an den Baum gegangen sind.
Da rede ich lieber mit Lidscha weiter
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MfG