Diskussion zum G8 - Stundentafeln

Hallo.

Das ist ein guter Punkt: Geschichte gehört in meinen Augen
sicher eher zum Pflichtteil. Auf der anderen Seite kann man
hier schon drüber streiten, ob die Gestaltung des
Geschichtsunterricht glücklich ist. Ich bin ganz ehrlich: mir
fehlt der Einblick, wie der Lehrplan heute aussieht. Früher
war er so, beginnend mit der 7.: Ägypten -> Rom -> Hlg.
Röm. Reich /Mittelalter --> Neuzeit
In Oberstufe: 11.: Franz. Revolution 12.: 1848/ Dt. Reich,
Weimar.

In groben Zügen ist es noch heute so.

Auf der Realschule ging es
* Urzeit, * Ägypten und Zweistromland, * Griechenland, * Karthago, * Rom, * Völkerwanderung, Sprachgebietesverschiebungen, Zusammenbruch des Imperiums, * Beginn der dt. Geschichte mit den Franken, * Karl der Große, * Hochmittelalter, * Erste deutsche Regenten: Sachsenkönige, Sachsenkaiser, Reichskirchensystem und Heiliges Römisches Reich Deutsch Nation, Kurzausflug: * Geschichte Chinas, der Hunnen und der Mongolen, * Konflikte im Mittelalter (Maurenvormarsch, Türkenvormarsch), * Neuzeit, * Neueste Zeit, * Geschichte Amerikas bis Anfang des 19. Jahrhunderts, explizit die Sezessionskriege, * Französische Revolution, * Napoleon, * Deutscher Bund, Deutsches Reich, * Entstehung des Kapitalismus, Imperialismus, * Erster Weltkrieg, * Weimarer Republik, * Hitler-Faschismus, * Zweiter Weltkrieg, * Teilung Europas und Kalter Krieg, * UNO

Darüber hinaus kam zeitähnlich in Gesellschaftskunde die Wiedervereinigung.

Am Gymnasium später stieg man bei Griechenland wieder ein, Demokratie, sprang zu Karl dem Großen, sprang zur Französischen Revolution und zur industriellen Revolution, dann Spannungsfeld des Imperialismus, ein halbes Jahr Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Teilung und den Rest (mehrere Monate), Kalter Krieg, Teilung der Welt, UNO, Vietnamkrieg, Koreakrieg, Kubakrise, Mauerbau, Ende der Ära Stalin, Wiedervereinigung, aktuelle geopolitische Lage, Terrorismus (war ja erst kurz nach dem 09/11, Zukunftsprognosen: also „Süßwasserkriege“, „Ressourcenkriege“, Weltwirtschaftsverschiebungen, Umweltproblematik.

Es hat sich also nicht sooooviel verändert. Es wurde eben um die zeitgenössische Linie ergänzt (auch in der Realschule).

Natürlich nahm man sich weiterhin nicht verschwenderisch Zeit für das 20. Jahrhundert.

dass jeder Schüler nach 12 Jahren das
gesamte politische System Deutschlands und der Welt kann

Das wieder halte ich sogar für sehr wichtig.
Die BRD ist ein Paradabeispiel dafür, den Begriff Demokratie richtig auseinanderzupflücken und zu zeigen, was alles nicht demokratisch an den zwei führenden demokratischen Staaten der Welt ist (USA, GER).

Und die Welt in groben Zügen, vor allem heute ohne die zwei definierten großen Blöcke, sollte man auch kennen.

Aber es geht darum, dass
zu Bildung mehr gehört als Faktenwissen.

Nun zeichnen sich aber die normalen Gymnasien nur in den wenigsten Fächern aus, daß sie das Faktenwissen in seiner Bedeutung drücken wollen. Auch der manchmal recht unrealistische Notenmaßstab hier und da, fördert immer noch eher das Pauken. Es ist heutzutage alleine Verdienst von Lehrern, wenn Zusammenhänge, Stoffanwendung usw. wirklich in entsprechendem Rahmen durchgesetzt wird.
Fachlich ausgerichtete Gymnasien haben das Problem dagegen nicht (hier spreche ich aus eigener Erfahrung), weil hier andere Notenmaßstäbe und ganz andere viel diffizilere Anforderungen geltend gemacht werden gegenüber dem Schüler (natürlich gibt es auch hier teilweise spürbare Streuungen, wie immer).

Deinen letzten Satz unterstreiche ich. Kein Faktenwissen.

Naja, ein bißchen schon :wink:. Man sagt, ein anständige Note sollte in etwa aus 20 bis 25, max. 30% Faktenwissen bestehen.
Ganz ohne geht es nun doch nicht.

Aber diese Liste ständig zu erweitern,
gleichzeitig die Anzahl der Schuljahre zu verkürzen und dann
noch über die Entschlackung des Lehrplans reden, das geht eben
nicht. Oder mach doch mal einen Vorschlag!

Doch, an den Unis geht es in den guten Lehrveranstaltungen auch, nämlich bei denen, die sich ganz klar als Einführung verstehen.
Ich kenne hier zwar auch derbe Gegenbeispiele, wo in einer einsemestrigen Vorlesung wirklihc knüppelhart vorgangen wird oder im anderen extrem abgehobenst theoretisch (ohne zu beachten, welche Voraussetzungen der Student mitbringt), aber das findet man immer.
Die Mehrheit wirklicher Einführungen sind herrlich. Nur langsa steigender Schwierigkeitsgrad, überblickmäßiges Prinzipienwissen, faktenbasiert aber anwendungs-/verständnisorientiert.

Man müßte eben die über den Tellerrand gängiger Lehrpläne hinwegschauen und sich dort bedienen, wo es funktioniert.

Nicht umsonst sind Ideen wie eine jährliche Prüfungszeit schon ab Klasse 7, die die Versetzung maßgeblich beeindlußt, herausragende Ideen. Angesichts heutiger Technologien in Sachen EDV müßte es (!!!) bei einer anständigen Verwaltung wunderbar funktionieren. Doch hier steht eher der bürokratische Apparat im Weg.

MfG
Geruhsame Woche

Paß auf: ob du mich für einen Brutalökonomisten hältst

Tue ich ja nicht, aber mit Deinen Äußerungen hast Du Dich
selbst dahinsgestellt.
Von „Brutalöknomist“ würde ich auch nicht sprechen, einfach, daß
ein eklatanter Tunnelblick auf eine „praktische Orientierung“
vorhanden ist, die es so noch nie gegeben hat bei Schulbildung.

Mir ist aber schon schleierhaft, warum
du dich hier so auf mich einschießt.

Hatte ich auch nicht vor und ist auch eigentlich der falsche Eindruck;
schließlich geht das maßgeblich auf Dein Bemühen mit Falschinterpretationen und Mutmaßungen zurück, daß die Korrekturen an Deinen Beträgen immer länger werden müssen.

Du nimmst ein dämliches Geographiebeispiel daher,

Dein Problem ist wahrscheinlich genau das - lies nach - DU hast es
aufgebauscht, weil Du es dreimal hintereinander jedesmal
anders eingeordnet hast und jedes Mal wieder falsch.

Es war nur ein simples einfaches Beispiel, daß gerade auch Geo heutzutage Daseinsberechtigung hat.

Daß das von Kunst dahin gesprungen ist, war doch Dein Verdienst,
weil Du Dich spotthaft daran versucht hast (ohne Erfolg).

Mangels Fähigkeit, Sarkasmus als
solchen zu erkennen.

Jaja, erzähl noch einen.

Meine Einwände zu Kunst und Musik lauten im Klartext: du
kommst im Leben auch ohne klar.

Jetz ist es plötzlich Leben? Das hast Du ja eben nicht
gesagt. Es ging im Tenor um reine praktische Ausrichtung
der Bildung auf die Arbeitswelt (anders ist „praktische Belange/
Beruf/Studium/…“ nicht zu verstehen.

Schön, daß Du aber endlich zurückruderst.

Schön, was du alles weißt. Echt viel. Alles in der Schule
gelernt, oder?

Es gibt einfach Leute, die können keine Ironie :smile:

Übrigens waren das die leider im Zitat weggeschnitten „Wissensfragmente“ nur in Deinen Augen. Natürlich ziehe ich einen
großen und breiten Schnitt in der Hoffnung, es macht noch klick bei Dir.
Wieder nur symptomatisch, daß Du das ganze dann als „Fragmente“ titulierst.

Nur interessehalber: wie soll denn deiner
Meinung nach ein systematischer und didaktisch gut
aufbereiteter Unterricht aussehen, der einen Schüler in 8
Jahren auf einen Level lupft, so daß dein exemplarisch
herausgegriffenenes Wissen vorhanden ist?

Niemand sprach konkret von Klasse 8.

Und warum wird es jetzt schon wieder auf mich abgewälzt?
Ich bringe hier ständig Beispiele, die es verdeutlichen und
dann wird das ganze Konzept auch noch erwartet - Du hast dagegen
außer Deinen abstrusen „praktisch orientierten“ Einschnitten
noch gar nichts gebracht. Der Spielball ist endlich 'mal bei Dir.

Unterricht ist doch kein
Faktencrunching, auf deinen Lehrplanentwurf bin ich ja mal
gespannt.

Auch hier bekommst Du die „Message“ wieder nicht - ich habe nicht
gesagt, diese Beispiele sollen kompakt in den Fächern nach strengem
Schema durchgepaukt werden. Man kann jedoch verlangen, daß am
Schuljahresende der Überblick und ein Grundlagenverständnis
übriggeblieben sind.
Ein gutes Beispiel ist hierbei die Nachhilfe - ich achte in Mathe
immer darauf, daß die Kinder auch einen ordentlichen Vorrat an
Fachbegriffen behalten und auch wissen, was dahintersteckt bzw.
wie die Zusammenhänge lauten.
Bisher hat sich das nach der relativ trockenen aber kurzen Eingewöhnungsphase immer sehr gut bewährt.

Nochmal zu oben wegen der Mutmaßungen: Bitte laß Du einfach 'mal diese
Unterstellungen. Von „Faktencrunching“ war sowieso nie die Rede.

(So ganz ohne Fakten geht es aber nicht.)

Was stellst Du Dir denn bitte vor? Daß man Lebensläufe und
detaillierte Analysen der Werke hinschmettern kann?

ja, und zwar exemplarisch für einen Komponisten oder einen
Maler. Die detaillierte Betrachtung anhand eines Beispiels zu
üben, heißt in der Lage zu sein, das gleiche für andere
Vertreter der Epoche selbst zu können. Methodik lernen heißt
da das Zauberwort, nicht wissen lernen, wer Peer Gynt
komponiert hat.

Das Problem ist hier, daß Du den Hebel an der falschen Stelle ansetzt.
Es geht ja eben nicht darum, so tief einzusteigen, daß sich auf Technik usw. gestürzt wird. Hier bist Du in der falschen Abteilung:
Es geht einfach darum, daß der Überblick da ist, „wer was gemacht hat“; das von Dir Genannte ist schon fachspezifisches Wissen.

im Rahmen
eines Egozentrik-Anfalls.

-.- und wie.
Ich kratz mir später am Kopf.

In deiner Selbstherrlichkeit lieferst du ein Weltbild des
Allgemeinwissens, der humanistischen Bildung, das alles in der
Schule gebildet werden soll, ab, ohne ein Durchführungskonzeot
danebenzulegen.

Du zeigst damit doch nur, daß Du Dich in der völlig falschen
Phase der Debatte befindest. Ich muß gar keine Konzepte vorlegen, wenn sich alles noch um Deine Darstellung dreht. Das ist absolut nicht erforderlich, zumal es eher an Dir wäre, endlich mit meinen Fakten und Schlüssen gleichzuziehen. Bisher hast Du nach jeder Klarstellung sofort wieder wohlwissend für Verwirrung gesorgt, damit sich
die Mühle weiterdreht.
Ich bin ja nur damit beschäftigt Deine permanten Querschläger und
Falschinterpretationen erst einmal zu korrigieren - ein Wunder, daß ich dann immer noch Passagen mit Fakten und weiterführenden Zusammenhängen einbauen kann.

Die Länge der Gegenkommentare hängt aber einzig bei Dir.

Du machst es dir einfach, meine Forderungen
nach einer Zieldefinition der Schule und meine Ansichten
hierzu als durchökonomisiert zu bezeichnen, während du in
deinem Elfenbeinturm lebst und von oben herab ein
idealisiertes Bild verschreibst, ohne anzugeben, wie der Weg
dahin gehen soll.

Nein, Du machst es Dir einfach, hier mehr als konkrete Ansätze
mehr oder weniger generell zu verunglimpfen. Laß es doch einfach.
Dafür sitzt Du zu sehr im Glashaus bei Deinen Beiträgen.

Wenn du dich von deiner Idealismusattacke erholt
hast, kannst du ja mal versuchen, mir zu folgen.

Und der nächste Aussetzer. Ich führe am besten Strichliste :wink:

Latein in die Oberstufe, was für ein
gemeinsamer Nenner.

Nur, daß das von Anfang an in der Menge meiner Ausführungen dabei war.
Du hast aber Deine ganzen verqueren Kommentare „ins Feld geführt“, um erst einmal drei Beiträge Falschheiten noch weiter zu überinterpretieren.

3.) Eine Abschaffung des
dreigliedrigen Schulsystems und der unsäglichen
Frühselektierung.

Auch unwahr - klang seitlich an bei mir (sogar eher), nur ist
das etwas zu weiter weg - zuweit bei den Strukturen.

Denn wenn man damit anfängt, ist man sofort bei den zyklischen Abschlußprüfungen, Einheitsschule, Nachmittagsbetreuung, …

Ein anderes Spielfeld…

Ist drin: nämlich optional

Genau der Knackpunkt - Allgemeinbildung darf eben nicht optional sein.
Die Schülergeneration haben wir jetzt bereits, wo der Horizont an der Zimmertür aufhört.

Dein „geschenkt“ war mißverständlich.

Hmmm, vielleicht - ich habe danach aber zweimal nochmals klargestellt, was gemeint war, was Dich aber gar nicht interessiert hat.

Und vielleicht auch die Zeit? Was spricht denn gegen a) erste
Fremdsprache in der ersten, die zweite in der fünften Klasse?
Bei angepaßtem Lehrmethodik, versteht sich?

Weil im allgemeinen schon die Muttersprache inzwischen so verkümmert ist und auch das Niveau an Grundschulen abgebaut hat (vor allem wegen fehlendem vorgeschalteten erziehendem Kindergarten).

Gegen diesen Vorschlag spricht nichts, ich bin im allgemeinen sogar dafür Englisch 2. Klasse, 2. FS 3. Klasse, 3. FS 4. Klasse.
In dem Alter geht das alles im Unterricht eher spielerisch, so daß dort keine Überfrachtung auftauchen würde. Nur muß für solche Aktionen erst einmal ein entsprechendes System her und eine passende Gesellschaft (wenn man es so drastisch ausdrücken will).

(Ich hatte bspw. Englisch weitaus früher als in Klasse 2.)

Du kriegst doch noch
nicht einmal eine konsistente Argumentationsschiene zu dem bei
mir unterstellten Brutalökonomismus hin.

Und wieder ein Strich auf der Liste. :smile:
Du bist Spitzenreiter!

Meinung ist kein Freibrief für beliebige Ansichten und kein
Synonym für Standpunkt.

Hübsch zitiert.

Von wem denn? Ich wüßte nicht, daß das zitiert wäre. Das fiel mir nebenbei so ein als Ergänzung für Deine ganze Verfahrensweise hier.

Deine Stellungnahmen bestehen zu 4/5
aus Vorwürfe gegen mich.

Das liegt aber nicht an mir - die meisten Verschleppungen kommen, wie erwähnt, von Deinen ständigen Mutmaßungen, Interpretationen und inkonstistenen Ketten zustande. Die Zeit, sowas ausführlich zu korrigieren, nehme ich mir natürlich gerne.

Von konstruktiver Kritik und
konkreten Gegenvorschlägen nichts zu erkennen.

Ersteres ist sogar massig vorhanden, nur daß Du es einfach nicht begreifst - letzteres ist gar kein Anspruch von mir an diesen Text hier. Wenn ich sowas bringen will, schreibe ich eine Abhandlung.

Du verwechselst etwas: Für ausführliche und detaillierte Kritik mußt der Kritisierende gar nichts an eigenen Vorstellungen ins Feld führen. Bei einer Erörterung wie hier schon gar nicht. Wo soll denn das bitte hinführen - da wären Briefwechsel wie vor 200 Jahren angebrachter.

Du weichst immer nur aus

Da verschluckt man sich ja regelrecht beim Tee. Lol.

aber dann könntest du entweder
überzeugend rüberkommen mit der Aussage, das System ist OK,
das Problem ist der Schüler/der Mensch an sich/ die Eltern
oder was weiß ich

So oft, wie das schon kam, schreibe ich das nicht ständig hin.
Freunde Dich damit an, gewisse Aspekte kommen eher implizit bei Argumenten mit - der Ausgangsbeitrag an Regina, um den es hier noch geht, enthielt genug Stoff in Richtung Schüler und Schule.

Das Problem ist, daß man nicht schreiben kann „Die Erziehung momentan ist schlecht“ - denn dann nimmt die Diskussion inwieweit man das präzisieren und einschränken kann, muß, müßte, soll, sollte, darf kein Ende. Es geht am Kern weit vorbei.

Außerdem hat doch das Problem der Überfrachtung des bayrischen Gyms jetzt gar nicht soviel zu tun mit mangelhafter Einstellung seitens Elternschaft, Schülerschaft. Höchstens, daß sie sich diese Marotten doch ziemlich gefallen lassen, oder genau in die falsche Richtung ausschlagen mit der angestrebten Abschaffung von G8.

Deiner Bitte kann ich nicht nachkommen, da sonst der Themenmix zu groß wird.

Prima. Habe ich ja nichts dagegen. Da in meinen Augen aber
inessentiell, muß hier keine Notengebung erfolgen. Darüber
diskutiere ich ja: um ein von mir aus breiteres Angebot an
Fakultativfächern, ohne gleichzeitige Erhöhung des Lerndrucks
auf Schüler. Sieht dein Gedankengebäude auch sowas vor wie
freiwilliges Lernen durch Interesseweckung?

Das Problem ist hier das Fakultative. Fakultative Notengebung räumtest Du bisher lediglich in Sport ein.

Tatsache ist vielmehr, daß die meisten Schüler Musik und Kunst nicht weiter besuchen würden; ich hatte da auch nie sonderlich überragende Noten –

An Unis funktioniert ein solches System, nicht aber an der gegenwärtigen deutschen Schule.

Weil ich das als repräsentativ hinzunehmen habe? Weil es sich
ja immerhin um ein von DIR genanntes Beispiel gehandelt hat?

Nein, Deine bezeichnende Reaktion war es - dieses „Ach, das glaub *ich* doch nicht, da muß doch … die hat doch … da war doch …“.

So auch nicht - mit mir hat das nichts zu tun. Es ging alleine darum, daß Du Fakten rigoros wegdiskutieren wolltest. So geht es nun nicht.

Wieviele Vorstellungsgespräche hast du denn schon hinter dir?

Ein paar - als Jugendlicher ohne/mit Abi usw. bewirbt man sich
logischerweise nicht auf hochgegriffene Positionen.
Dennoch mußte ich auch schon genug solche Situationen hinter mich bringen, auch abseits der Wirtschaft.

Der Rest ist Referenz und die bleibt, wie immer, Verschlußsache.

Es gibt Konstanten im Leben. Die kann man identifizieren. So
breit kann eine Ausbildung gar nicht sein, daß sie dich die
nächsten 40 Jahre wappnet. Deswegen gilt das, was bei dir noch
nicht angekommen ist: es kommt immer mehr darauf an,
Methodiken zu lernen, die Fähigkeit des Nachlernens zu fördern
und nicht, ausgerechnet gerade Vivalvi zu kennen (und
Saint-Saens schon nicht mehr). Daneben gibt es essentielle,
weil universelle Kenntnisse, die man eben unmittelbar beitzen
muß, und zwar für eine Vielzahl von Dingen. Aber das geht eben
in deinen Kopf nicht rein. Dein Weltbild ist statisch:
Allgemeinwissen Stand jetzt. Umfang: siehe Eigendefinition.

Erstens - jetzt weichst Du aus, weil Du plötzlich eine Dimension einführst, die Du bisher konsequenz ausgeblendet hast bzw. die gar nicht zur Debatte stand. Das Problem ist - man kann Dir sogar zustimmen, was das Lernen angeht. Dumm für Dich nur, daß das den Themenkreis hier gar nicht betrifft, weil die beispielhaften Auszüge
etwas ganz anderes bedeuten als dieses spezifische Erlernen von Neuem.

Hier redest Du erneut vorbei, Du zielst erneut zu sehr auf konkretes Fachwissen ab - es geht um Allgemeinbildung und da sind die Eckpfeiler schon unzählige Male inzwischen gefallen (und auch wie ich das alles gemeint habe).

Also: Sogar 'mal was richtig, aber am hier diskutierten Kern der Sache vorbei. Letzteres ist dann wieder bloß Geschwafel. Du weißt so gut wie nichts von meinem Weltbild - dort dann sogar von statisch zu sprechen ist mehr als eine Frechheit. Also sind wir wieder beim Punkt der Verunglimpfung, wenn es nicht mehr weiter reicht.

Natürlich auch wieder richtig schön polemisch, sich da wieder auf den Vivaldi zu stürzen, wo oben schon das Klagen über die Geographie kam (wo Du doch das Mißverständnis selbst verschuldet hast).

Und ich sage: so kriegst du keinen Unterricht hin, mit
„schmalen Auszügen“. Ein bißchen Vivaldi, ein bißchen Picasso,
ein bißchen Kant.

Davon habe ich auch an der Stelle nichts erzählt. Das pure Hineininterpretieren.

Wie gesagt, einfach sein lassen. Du brichst nur immer wieder auf dem Eis ein. Ich meine, kommst Du Dir nicht selbst zu blöd vor, hier an solchen Stellen mit sowas zu kommen, wohlwissend, daß das mehr als sprunghaft und vorgegriffen ist.

Ich habe nie behauptet, aus diesen beispielhaften Auszügen sei ein Lehrplan zu zimmern. Auch hier wirst Du wieder Opfer Deiner viel zu praktisch zurechtgestückelten Sichtweise.
Ist wohl selbstverständlich, daß diese genannten Beispiele keine Grundlage für einen Lehrplan sein können - ich erwähnte - man kann verlangen, daß sowas hängenbleiben sollte (*unter anderem*).

Voll vorbei geschossen am Ziel.

Dein Problem: du redest wie ein Buch, aber leider ohne Plan.

Sagst Du. Der, der hier ständig von eine Aussetzer zum nächsten hechelt. Das ist doch einmal Selbstkritik. :smile: :wink:

Habe ich den Zusammenhang in Frage gestellt? Wo bitte? Du
legst mir doch nur Worte in den Mund, weil du sonst keine
Argumentationslinie hinbekommst.

Wie gesagt, bringt nichts, den Spieß wie gewollt und nicht gekonnt versuchen herzudrehen.

Trotzdem amüsant. Mehr davon. :smile:

Dein praktisch-ökonomisierter Tunnelblick hindert Dich sogar
daran, das Offensichtlich in einem Fach wahrzunehmen.
Anscheinend muß Dich Dein Kunstunterricht traumatisiert haben,
daß Du das als Unsinn abtust.

Von dem du ja offensichtlich auch nicht frei bist (s.u.)

Lol, was für ein sprunghafter und unlogischer Unfug.
Ich hatte beßre Fächer, sicher - dennoch kann ich mich den Grundlagen, die dahinter stehen, im Ggs. zu Dir logisch nähern, ohne das ganze über mehrere Kommentare hinweg immer wieder in Frage stellen zu müssen. Daß Du den Wert des Faches nicht begreifst, war schon von Anfang an zu sehen.

Du wirfst doch mit schwammigen und unklaren Begriffen nur so
um dich. „Kultur“. Was ist denn das bei dir?

Na darauf habe ich gewartet (und auch schon darauf hingewiesen, daß das keine Frage hier sein kann, denn sie sprengt den Rahmen).

Ein paar Melodien
von Grieg (selbst da hast du wohl nicht die große Klammer Peer
Gynt gefunden), ein Bild von Picasso und noch ein bissel
Philosophy for Dummies.

Und wieder die alte Leier: Geschwafel, Unterstellungen, Fehlinterpretationen (wie gehabt stürzt Du Dich in den Momenten, wo Du nichts mehr hast aus sowas) und und und.

Das ist Kreuzworträtselkultur, aber
kein wirkliches sprich systematisches Wissen. Ich will dir ja
nicht mal unterstellen, daß du dieses nicht besitzt. Es ist
eben nur so, daß du nicht kapierst, daß du dieses Wissen nicht
in 8 Jahren Schule zusammenhangslos an den Schüler absondern
kannst, sondern eingebettet werden muß in einen didaktischen
und thematischen Kontext, dessen Erarbeitung Zeit braucht.

Auch hier Mutmaßung und Unterstellung. Du verwechselst Dein „systematisches Wissen“ mit Allgemeinbildung.
Allgemeinbildung ist im Vergleich zu dem von Dir skizziertem Wissen immer relativ oberflächlich.
Du zeigst einfach nur weiterhin, daß Du immer noch am Thema vorbeischreibst, weil Du immer wieder von Deinem „praktisch orientierten“, aber eben ins Fachwissen reichende Wissen lamentierst.
Du lernst es aber auch noch. :smile:

DAs mit der Einbettung ist natürlich klar - habe ich aber auch nirgends anders dargestellt (konkret, habe ich mich zu dem Aspekt gar nicht geäußert - womit wir wieder beim Thema wären, daß Du einfach nicht bei der Sache bleiben kannst).

Zeitschriften wie P.M., Sendungen wie Quarks und Co. und
selbst populärwissenschaftliche Bücher von ehemals namhaften
Größen wie Hawking et al. führen dazu, daß vermeintliche
Wahrheiten und Vermutungen als Wissen verkauft werden, sprich:
sie sind im besten Fall irreführend, im schlimmsten Fall
einfach falsch. Sie schaden einer wissenschaftlichen
Ausbildung beziehungsweise ihrer Grundlegung im
Jugendlichenalter mehr als sie nutzen.

Volle Kanne meine Gegendarstellung überlesen. Klasse. Was ich da einräumte, war genau die Relativierung von dem, was Du hier gerade erwähnst. Jetzt muß ich aber wirklich schon lachen. :smile:

Und falls du Faust gelesen haben solltest, ist der Kontext, in
dem der Satz fiel, die Forschung gewesen (in diesem Fall die
ergebnislose vom Protagonisten selbst). Forschung heißt
wissenschaftliche Vorgehensweise, und nicht
EIngetrichtertbekommen von Ergebnissen.

Teilweise, es ging mir dabei eher um die höhere Bedeutungsebene in diesem Gedanken, die bei Goethe immer wieder kommt.

Ist das jetzt dein roter Faden? Der Schwenk vom
selbstdefinierten Allgemeinwissen ohne
Rechtfertigungsgrundlage über einen argumentativ nicht
belegten Ökonimisierungsvorwurf hin zu Grundlagenforschung?

Vielleicht kannst du dich mal eben noch kurz aufs Thema
konzentrieren – wir sind ja meinetwegen auch danach fertig
miteinander.

Sorry, jetzt mußte ich schallend lachen. Echt. Ich mich aufs Thema konzentrieren? Lol, wer schießt denn hier maßgeblich immer so quer, daß ich ellenlange Korrekturen anbringen muß.

Das war Dein bester heute, Du kannst die Woche zuhause bleiben als Belohnung. Genialer Kommentar [Ironie].

Den von Dir gezeichneten Werdegang gibt es gar nicht, von
wegen
„Ach, jetzt studier ich wegen Quarks & Co. Phyisk“ und dann
plötzlich nach der Einführungsveranstaltung „Huch, was ist
das?“.

Ich unterstelle den Schülern immer noch soviel Grips, daß sie
sich ausreichend und exakt genug informieren und wissen, was
auf sie zu kommt.

Das ist mit Abstand das Lächerlichste, was du bislang hier
abgesondert hast. Bist jetzt warst du wenigstens noch
geistreich, wenn auch inhaltsleer.

Nein, beides, inhaltsleer warst einzig Du. Denn Deinen Mangel an Weitsicht und Durchdachtheit (und an konkreten Konzepten) lasse ich nicht mangels Deiner Fähigkeiten auf mich abschieben.

Jetzt schlägt wohl die
Müdigkeit zu – oder eine neue Idealismusattacke erfolgt. Gut,
mein Background ist eben nicht Sachsen, da sind Schüler in der
Oberstufe offensichtlich schon ohne Ende informiert übe
Berufsbilder, Studieninhalte etc. Respekt, Respekt. Naja, im
Rest von D dann eben nicht.

Selbst, wenn man einwenden könnte, daß die Schüler von heute eben nur noch in den Tag hineinleben und sich nicht informieren - so kann ich immer noch diesen Maßstab ansetzen. Daß er dann erstmal breit verfehlt wird, steht auf einem anderen Blatt. Im Gegenteil, daraus erwächst sogar der nächste Gedankengang: Gibt es einen Mangel an Informiertheit, so muß alles dafür getan werden, um ihn abzustellen.

Wenn man so Idealimus versteht, bin ich strikt dafür.

Oder wolltest du vielleicht im Stil bleiben und sagen: du
KENNST einen, der in der 13. schon wußte, wie sein Studium
aussah?

Wenn ich jetzt mich selbst nennen würde, wäre das ja unpassend. Aber es gibt sie schon noch: die informierten Schüler.

Darüber hinaus gibt es in jedem Beruf Routine. Ein Ingenieur
ist auch nicht der „Große Schöpfer“, der nun jeden Tag
revolutionärste Technologien erfindet - das wird Dir auch nie
eine Uni oder dergleichen versprechen.
Man verschweigt nur immer die Hürden in einem Fach :wink:

Wahrscheinlich werde ich jetzt selbst müde, ich kann nämlich
überhaupt nicht mehr erkennen, ob deine Äußerungen noch
irgendwas mit dem Abschnitt zuvor, geschweige denn mit dem
Thema zu tun haben.

Ja, eigentlich sehr - daß Du das jetzt nicht erkennst, ist nicht verwunderlich - es fiel Dir auch bisher schwer, am Ball zu bleiben.

Hinweis: Es ging darum, daß Schüler dann abbrechen, weil sich das Studium als nicht wie geplant entpuppte.

Der Einwand mit der Routine war damit auf eine Sache gezielt, die jedem klar sein sollte/muß: Es ist niemals etwas so spannend, wie man es sich in einem Einblick eingebildet hat.
Mein Beispiel griff nur nach vorne bereits in den Beruf.
Es ist höchst relevant, da man das Klagen über plötzliche Routine imemr wieder hört - mich wundert es dann immer sehr, weil es doch klar ist, daß es in jedem Job Routine gibt, in manchen sogar en masse.

Mann o Mann. Du bist echt der Größte. Diese Kleinigkeiten
bringen dich zum Schäumen,

Nicht zum Schäumen - aber genau um diese Kleinigkeiten geht es - Dir sind sie egal - mir aber nicht, weil es alles völlig falsch werden läßt, wenn Du solche verdrehenden Vereinfachungen vornimmst.

Dann ist es nämnlich auch keine Analogie mehr.

aber Analogien erkennst du nicht.
das hat wohl was mit fehlender Methodikkentnnisse zu tun. Dein
Beispiel ist so gut wie meins.

Ja, eben nicht - wenn Du nachdenkst, kommst Du darauf, warum die nicht gleich sind. Genauer: Du mußt nur lesen, erklärt hab ich es ja schon.

Und meine allgemeinen Methodikkenntnisse sind mit Sicherheit um Welten besser als Deine - schade, daß ich nie irgendwelche Referenzen offenlege, jetzt juckt es schon in den Fingern, auf so einen Stammtischspruch doch 'mal zu reagieren - auch wenn man selbst der weitaus Klügere ist.

Derjenige Schüler, der Assembler beherrschzt, kriegt im
Normalfall auch die notwendigen physikalischen Zusammenhänge
in der Halbleiterelektronik hin.

Da habe ich weitestgehend ganz andere Erfahrungen gemacht.

Im übrigen sind diese auch
völlig irrelevant für ein Verständnis in theoretischer
Informatik.

Hübscher Sprung. Ich frag später nach.

So langsam wird es einfach nur noch lachhaft: du ziehst mich
aufs Eis wegen dieser Details, pißt mich an, weil ich dich
wegen Begrifflichkeiten im Detail falsch zitiert habe und wenn
das Thema auf übergreifende Zusammenhänge kommt, wirfst du mir
mehr oder weniger Gelddenken vor.

Und wieder piß ich Dich an. Es ist einfach unwahr, was Du aus den Aussagen anderer bastelst. Bis Du das nicht hinbekommst, werden wir diese Lehrstunden weiterexerzieren. Ich habe Hoffnung bei Dir, daß sich dieser eklatante Mangel noch korrigieren läßt.

Versteh es nicht falsch - mit Kleinkarriertheit oder Pedantentum hat das nichts zu tun; Du verfälschst aber einfach nur. Zu welchen Ausartungen das bei Dir führt, siehst Du doch.
Daher, laß das Geschwafel einfach.

Dabei hast du nicht einmal
mit einem Satz mir gegenüber eigentlich zum Ausdruck gebracht,
ob du a) überhaupt Änderungsbedarf am Schulsystem siehst und
b) wenn ja, wie dieser aussehen soll.

Muß ich das, wenn ich Dich erstmal kritisiere? Eindeutig nein.
Und dazu gibt es immer mal Beiträge, wo das besser paßt.
Auch hier kannst Du die Ablenkungs- und Umwälzungstaktik stecken lassen.

Stattdessen langweilst du mich mit irgendwelchen Anekdoten aus
deinem Bekanntenkreis,

Du di leider nicht einmal einzuordnen vermagst.

Nun, einmal hätte gereicht. Hast du aber nicht.

Richtig, ich hab es im ganzen mindestens DREIMAL erwähnt. Wie war das bei Dir noch mit dem Lesen? Du mußt dringendst wieder in die Schule, das klappt mir Dir ganz und gar nicht :smile: :smile:

Im übrigen ist
das nicht das Thema.

Ja, eben doch - es dient gewisser Begründung. Bezeichnend, daß Du auch hier wieder die Bedeutung nicht reinbekommst.

Ja, so isses. Begib dich doch wieder in dein
Wolkenkuckucksheim und denke. Denk dir mal zur Abwechslung
aus, was eigentlich deine Botschaft hier sein soll. Denk es
durch und äußere dich dann wieder, wenn du fertig bist.

Habe ganz vergessen, bei Geschwafel die Strichliste weiterzuführen.
Da hast Du aber Glück gehabt.

Ich denke, an solchen Kommentaren wie dem da sieht man, daß Du nichts zuzusetzen hast - stattdessen langweilst Du einen mit dem Zwang, Dir erst einmal beibringen zu müssen, wie Umformulieren funktioniert, ohne daß alles falsch wird. :wink: :wink:

als ob es dafür eine natürliche Axiomatik gibt.

Gar nicht so falsch. Wie gesagt, begründet und abgesteckt habe ich es in ersten Ansätzen schon, ähnlich wie Du.

Daher spare Dir endlich diese Unterstellungen.
Es ermüdet wirklich. Okay - Punkt für Dich: Es ist schon 2.

was selten genug der Fall ist

*laut lacht*

und deine Ausführungen oben zum Arbeitsmarkt der Zukunft geht
genau in diese Richtung.

Aber Du übersiehst immer wieder die ganzheitliche Komponente. Das hat Dir mehrmals Lidscha gesagt, ich habe es klargestellt. Also versuch Deine Kinderspiele woanders.

Und wo steckt hier jetzt der Fehler, wenn man mit Hinblick auf
diese Zielvorgabe eine Betrachtung der Fächer nach
Verwertbarkeitsgesichtspunkten macht?

Weil bie Bildung im allgemeinen diese Verwertbarkeitsgesichtspunkte fehl am Platze sind. Das ist quasi ein Axiom, weil jedes andere Modell nur in die Anpassung und Verringerung von breiter Bildung gerät.
Das habe ich nicht explizit erwähnt, aber bspw. Lidscha - und da bist Du fein drüber gesprungen.

Woher hast Du denn diese Zahl und diese Erfahrung?
Vor allem unterscheidet sie nicht zwischen den relativ
eingegrenzten Bereichen (Mathe, Physik, ET, Chemie, IngWiss
allg.) und meinetwegen Geisteswisseschaften.

Die Naturwissenschaften sind also die eingeengten Bereiche?
Das muß irgendwie wieder an Sachsen liegen.

Du kapierst es echt nicht oder? Wie offenkundig ist es denn noch, daß so gut wie alle Technikwissenschaftler, Ingenieurwissenschaftler und Naturwissenschaftler sehr sehr nah an ihrem Studium bleiben, während in den Geisteswissenschaften eine ganz andere Situation vorherrscht.

Du schwafelst einfach nur. Einmal eine konstruktive Nachfrage, wenn Dir mal wieder etwas unklar ist - aber nein, lieber reißt Du in Deinem Unverständnis blöde Sprüche.

Um die Uhrzeit beginne ich so langsam mein sonniges Gemüt gegenüber solchen „Czentovic’s“ wie Dir zu verlieren.

Du solltest dich schlafenlegen, um wieder einen klaren
Gedanken fassen zu können. Nichts von dem habe ich gesagt und
ist nur Teil deines Stumpfen Wirrwarrs an Falschaussagen.

Eben genau nicht - Du kamst mit dem völlig verqueren Einwand bezüglich der Studenten. Und dieses völlige Irrung korrigierte ich.
Wirrwarr an Falschaussagen ist übrigens seit ca. 15.000 Worten Dein Metier.

Womit wir wieder beim Thema sind, was Dein Geschreibsel angeht.

Es ist auch Blödsinn, was du erzählst. So argumentieren
Schulen nicht, zumindest nicht in dieser Allgemeinheit. Die
meisten Lateinlehrer reden ihrem Fach das Wort, weil es
anbgeblich den späteren Spracherwerb fördere. Sagt übrigens
auch Lidscha (Querverweis).

Es geht nicht um Lateinlehrer - wieder so ein Detail. Und Blödsinn ist es nämlich nicht, wenn Du im Bilde wärst, was Kultusminister und „renommierte Schulen“ in diversen Zeitungen so hier und da von sich geben im Interview.

Informiere Dich erst einmal.

Welche didaktische Schule ist das denn?

Die richtige. Denn Theorie darf nicht noch absichtlich theoretisch vermittelt werden.

WENN das der Trend wäre, wäre er falsch.

Nein, er wäre richtig, weil heute in der gesamten Didaktik viel zu sehr abstraktes wissenschaftliches Theater gespielt wird.

Und ich hoffe, die greifbare Stoffvermittlung wird wieder umsichgreifen und nicht in den von den Referendaren immer so schön titulierten Theorieveranstaltungen in der Uni aufgebläht.

Damit sind wir nämlich in letzter
Konsequenz wieder beim Faktenlernen, das ist maximal breit und
minimal erarbeitungsintensiv.

Was natürlich falsch ist. Da gibt es keine „letzte Konsequenz“. Es ging um die Stoffvermittlung, nicht darum, daß notwendigerweise sogar die Theorie an sich drastisch größer an Schulen ausfallen muß.

Soviel Soft Content auf einmal. ganze Absätze ohne Inhalt. Das
muß man erst mal bringen.

Richtig, dafür „bewundere“ ich Dich auch sehr.

Tu das. Verschone mich mit deinem heuchlerischen Gefasel.

Und der größte Lacher zum Schluß oder wie?

Alles in allem, sehr müßig, sehr mühsam und völlig belanglos, was Du hier so abziehst. Wenn Du eines Tages vernünftig Inhalte anderer Personen widergeben kannst, darfst Du es Dir gestatten, nochmals an meine goldene Tür zu klopfen und um ein Gespräch zu bitten.
Bis dahin mußt Du aber auch noch lernen, was es heißt, wenn jemand Deine Texte erörtert und nicht thematisiert.

MfG
Gute Besserung.

Symptomatisch:

Du verwechselst etwas: Für ausführliche und detaillierte
Kritik mußt der Kritisierende gar nichts an eigenen
Vorstellungen ins Feld führen. Bei einer Erörterung wie hier
schon gar nicht. Wo soll denn das bitte hinführen - da wären
Briefwechsel wie vor 200 Jahren angebrachter.

Dabei hast du nicht einmal
mit einem Satz mir gegenüber eigentlich zum Ausdruck gebracht,
ob du a) überhaupt Änderungsbedarf am Schulsystem siehst und
b) wenn ja, wie dieser aussehen soll.

Muß ich das, wenn ich Dich erstmal kritisiere? Eindeutig nein.
Und dazu gibt es immer mal Beiträge, wo das besser paßt.
Auch hier kannst Du die Ablenkungs- und Umwälzungstaktik
stecken lassen.

Im Klartext: du willst eigentlich gar nichts zur Sache sagen. Du betrachtest mich als dein primäres Diskussionsobjekt und verhältst dich rein reaktionär. Dann können wir diesen Thread beenden denke ich.

Ich habe nie behauptet, aus diesen beispielhaften Auszügen sei
ein Lehrplan zu zimmern. Auch hier wirst Du wieder Opfer
Deiner viel zu praktisch zurechtgestückelten Sichtweise.
Ist wohl selbstverständlich, daß diese genannten Beispiele
keine Grundlage für einen Lehrplan sein können - ich erwähnte

  • man kann verlangen, daß sowas hängenbleiben sollte (*unter
    anderem*).

„Man kann verlangen, daß sowas hängenbleiben sollte!“ Klingt ja wie Großmutters Erziehungsweisheiten. Während ich mir die Mühe mache, ein Schulmodell wenigstens mal zur Diskussion zu stellen, verordnest du von deiner Wolke herunter eben nur diffuse Randbedingungen. Ein großartiger und anspruchsvoller Beitrag zur Diskussion. Ist das jetzt dein persönlicher Verfügungsumfang an (Diskussions-)Kultur?

Selbst, wenn man einwenden könnte, daß die Schüler von heute
eben nur noch in den Tag hineinleben und sich nicht
informieren - so kann ich immer noch diesen Maßstab ansetzen.

Dann darfst du eben nicht sagen: „Ich unterstelle den Schülern…“ sondern „Ich verlange, daß Schüler das können.“ Kleiner Tip für eine präzise Ausdrucksweise.

Oder wolltest du vielleicht im Stil bleiben und sagen: du
KENNST einen, der in der 13. schon wußte, wie sein Studium
aussah?

Wenn ich jetzt mich selbst nennen würde, wäre das ja
unpassend. Aber es gibt sie schon noch: die informierten
Schüler.

Also außer dir kennst du keinen? Verstehe. Keine Angst: ich werde nicht mehr von Egozentrik reden.

und deine Ausführungen oben zum Arbeitsmarkt der Zukunft geht
genau in diese Richtung.

Aber Du übersiehst immer wieder die ganzheitliche Komponente.

„Ganzheitliche Komponente.“ Mannomann. Daß du wenig konkretes zu bieten hast, ist klar, aber du mußt diesen Sachverhalt nicht noch zur übermäßigen Gebrauch abstrakter philosophischer Begriffe unterstreichen.

Deine wortwörtliche Bewertung von Latein als weniger nützlich als andere Sprachen, zusammen mit deiner Darlegung der Anforderungen des globalen Arbeitsmarkts der Zukunft gehen ganz klar in Richtung Verwertbarkeit der Lerninhalte. Damit argumentierst du zumindest heuchlerisch, wenn nicht verlogen. Es geht dir nur darum, mir persönlich zu widersprechen.

Das hat Dir mehrmals Lidscha gesagt, ich habe es klargestellt.

Ich höre schon wieder Lidscha. Komisch, SIE hat es nicht nötig, sich deiner als irrelevantem Querverweis zu bedienen.

Weil bie Bildung im allgemeinen diese
Verwertbarkeitsgesichtspunkte fehl am Platze sind. Das ist
quasi ein Axiom, weil jedes andere Modell nur in die Anpassung
und Verringerung von breiter Bildung gerät.
Das habe ich nicht explizit erwähnt, aber bspw. Lidscha - und
da bist Du fein drüber gesprungen.

Abgesehen davon, daß ich wieder nicht verstehe, was du sagen willst – ich bin einfach zu praktisch und einfach gestrickt, verzeih mir – ist es wiederholt schlechter Stil, sich auf Aussagen von jemanden anders zu beziehen, die in der gegenwärtigen Diskussion nicht gefallen sind.
Ich kann ja wohl schlecht zunächst mal das ganze Forum absuchen nach Aussagenfragmente aller Teilnehmer, die irgendwie was ähnliches wie du von sich geben.

Du kapierst es echt nicht oder? Wie offenkundig ist es denn
noch, daß so gut wie alle Technikwissenschaftler,
Ingenieurwissenschaftler und Naturwissenschaftler sehr sehr
nah an ihrem Studium bleiben, während in den
Geisteswissenschaften eine ganz andere Situation vorherrscht.

Ingenieure und Technikwissenschaftler vielleicht, Naturwissenschaftler im allgemeinen nicht mehr. Vielleicht waren die 5 % von mir übertrieben, aber du liegst ganz sicher falsch. Informiere dich bitte, Zahlen gibt’s irgendwo im Internet. Wenn du Wert darauf legst, suche ich dir sogar Statistiken raus, was nehme ich mir nicht Zeit für dich! Aber bitte nimm Abstand von kategorischen Äußerungen wie „Wie offensichtlich ist es denn…“, denn das kann sich ja nur um verfremdete Wahrnehmung der Realität handeln.

Du schwafelst einfach nur. Einmal eine konstruktive Nachfrage,
wenn Dir mal wieder etwas unklar ist - aber nein, lieber reißt
Du in Deinem Unverständnis blöde Sprüche.

Um die Uhrzeit beginne ich so langsam mein sonniges Gemüt
gegenüber solchen „Czentovic’s“ wie Dir zu verlieren.

Siehst du, das ist dein Stil: nichts zur Sache, aber persönlich werden. Wenn das deine Demonstration von Bildung und Kultur ist, dann bitte keine Kultur mehr von dir.

Was natürlich falsch ist. Da gibt es keine „letzte
Konsequenz“. Es ging um die Stoffvermittlung, nicht darum, daß
notwendigerweise sogar die Theorie an sich drastisch größer an
Schulen ausfallen muß.

Und da hast du es eben nicht verstanden: es geht nicht um Stoffvermittlung. Es kann um Vermittlung von Methodiken, die zum eigenständigen Wissensaufbau befähigen. Dazu gehört auch, daß man anhand einer beschränkten Auswahl beispielsweise mathematischer Themen
diese aber auch im Detail beackert, damit eine wissenschaftliche Vorgehensweise erlernt wird und das Verständnis für Zusammenhänge entsteht. SO entsteht Allgemeinwissen, und zwar zu einem großen Schulteil außerschulisch!

Aber ignoriere diese Dinge nur weiter.

Wenn Du eines Tages vernünftig
Inhalte anderer Personen widergeben kannst, darfst Du es Dir
gestatten, nochmals an meine goldene Tür zu klopfen und um ein
Gespräch zu bitten.

Bei jedem anderen würde ich es für Ironie halten, aber bei dir ist es tatsächlich Narzißmus.

Wenn du einen Freund willst, kauf dir einen Hund.

Hallo,

Mal angenommen…

Nimm an was du möchtest.
Fakt ist:
Meine Tochter hat Mo, Di, Do und Fr jeweils vormittags 5 Stunden, 2 Schulstunden Mittagspause (das ist auch gut so, denn 45 Minuten reichen zum Essen und zur Erholung nun mal nicht) nachmittags 3 Stunden und Mittwochs vormittags 6 Stunden. Alles Pflichtstunden, darin keinerlei AG, Chor o.Ä. mit eingerechnet.
Und dabei ist NICHT EINE EINZIGE Hohlstunde!!!
Soviel zur Stundeplanplanung.

Wie unfähig sind denn die Direktoren und Macher
der Stundenpläne an solchen Schulen?

Die sind SEHR fähig wie du oben angeführt siehst. Vor der 12 Klasse gibt es lt. Stundenpläne keiner einzigen Klasse Leerstunden.

Ich sehe ein, dass die Stofffülle ein Problem ist. Wenn
Unterricht aber so organisiert wird, dass der Schultag mittags
zu Ende ist,…

Das geht definitiv nicht!

Grüße von
Tinchen

Hallo.

Mal angenommen…

Nimm an was du möchtest.

Fakt ist:

Meine Tochter hat Mo, Di, Do und Fr jeweils vormittags 5
Stunden, 2 Schulstunden Mittagspause (das ist auch gut so,
denn 45 Minuten reichen zum Essen und zur Erholung nun mal
nicht)

2 Stunden Mittagspause???
Was ist das denn bitte?! 90 Minuten?

Selbst 45 Minuten reichen mehr als aus, um IN RUHE essen zu können, wenn die Schule entsprechende Infrastruktur bietet.

Setz Dich bitte irgendwo geruhsam 35 Minuten hin und iß Mittag - 10 Minuten seien als Wartezeiten in der Schlange und als Hin- und Rückweg gedacht.

Also in 35 Minuten kann man ohne Probleme in normaler Geschwindigkeit essen und sogar noch ein paar Minuten quatschen.
Das weiß ich deshalb so gut, weil es an der Universität bei mir genau so ist.

nachmittags 3 Stunden und Mittwochs vormittags 6
Stunden. Alles Pflichtstunden, darin keinerlei AG, Chor o.Ä.
mit eingerechnet.
Und dabei ist NICHT EINE EINZIGE Hohlstunde!!!
Soviel zur Stundeplanplanung.

Das Problem ist vielmehr:
Zu spätes Anfangen und eben weitschweifende Pausen.

Würde man zu geregelter Zeit 7.00 Uhr oder 7.30 Uhr anfangen, und 45 Minuten Mittagspause einführen, hätte man sicherlich schon mindestens ZWEI VOLLE UNTERRICHTSSTUNDEN gewonnen.

Wenn aber Deine Tochter so zugeplant ist, dann nenne uns doch bitte einmal den Stundenplan. Das würde sicherlich zur Erhellung beitragen.

Ich sehe ein, dass die Stofffülle ein Problem ist. Wenn
Unterricht aber so organisiert wird, dass der Schultag mittags
zu Ende ist,…

Das geht definitiv nicht!

Richtig müßte es heißen: „Das geht bei uns definitiv nicht!“.

MfG

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Hallo!

Mal angenommen…

Nimm an was du möchtest.

Schlechte Laune?!

Fakt ist:
Meine Tochter hat Mo, Di, Do und Fr jeweils vormittags 5
Stunden, 2 Schulstunden Mittagspause (das ist auch gut so,
denn 45 Minuten reichen zum Essen und zur Erholung nun mal
nicht) nachmittags 3 Stunden und Mittwochs vormittags 6
Stunden. Alles Pflichtstunden, darin keinerlei AG, Chor o.Ä.
mit eingerechnet.
Und dabei ist NICHT EINE EINZIGE Hohlstunde!!!
Soviel zur Stundeplanplanung.

Okay. Macht nach meiner Rechnung 38 Stunden die Woche. Dann stimmt entweder an meiner Rechnung was nicht oder die schieben euch heimlich Stunden in den Plan, die eindeutig keine Pflichtstunden sind ;o)
Wann fangen die Kinder denn morgens an, wenn sie bis Mittags nur fünf Stunden durchkriegen!? (Mittags ist bei mir übrigens gegen 13 Uhr. Wenn mittags bei dir 11 Uhr ist, dann ist das natürlich was anderes ;o))

Wie unfähig sind denn die Direktoren und Macher
der Stundenpläne an solchen Schulen?

Die sind SEHR fähig wie du oben angeführt siehst. Vor der 12
Klasse gibt es lt. Stundenpläne keiner einzigen Klasse
Leerstunden.

Ich halte sie für unfähig. Du schimpfst, dass deine Tochter total überlastet ist und sagst dennoch, dass die Stundenplanung toll ist. Da passt doch was nicht!?

Ich sehe ein, dass die Stofffülle ein Problem ist. Wenn
Unterricht aber so organisiert wird, dass der Schultag mittags
zu Ende ist,…

Das geht definitiv nicht!

Doch, das geht. Bei mir ging es 12 Jahre lang und bei ganz vielen anderen auch.
8 bis 13.30 Uhr - Ende 6.Stunde.
13.30 bis 15.15 Uhr - Ende 8.Stunde.

Mehr war es nicht. Und wie gesagt, höchstens zwei Mal spät in der Woche. Bis zum bitteren Ende meiner kurzen Schullaufbahn.

Warum braucht man eine anderthalbe Stunde Mittagspause? Kein Mensch hat soviel!
Wir hatten 25 Minuten. In der Zeit gab es Essen in der Kantine oder die Zigarette auf dem Hof. Beides ging natürlich nicht, ich brauchte aber auch nur ersteres. Fünf Minuten mehr wären manchmal schön gewesen, v.a. wenn man sich fest gequatscht hatte.
Aber wenn man zeitig Schluss hat, kann man ja auch danach quatschen.

Grüße!

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