Disput

hallo,

ich habe einen kleinen disput mit meiner frau. vielleicht kann uns jemand helfen diese frage zu beantworten:

person A trinkt jeden tag eine flasche sprudel. jeden morgen stellt er eine flasche in den kühlschrank und trinkt sie am mittag wenn sie kühl ist.

person B stellt am montagmorgen alle 7 flaschen sprudel in den kühlschrank und trinkt in der folgenden woche jeweils eine flasche pro tag.

der kühlschrank welcher person hat den höheren energieverbrauch?

oder verbrauchen beide kühlschränke die gleiche menge energie?

(das öffnen der türen sollte bei der rechnung mal aussen vor bleiben)

Hallo!

Da die Temperatur der Flasche gegen den Grenzwert der Kühlschranktemperatur strebt, diesen aber nie ganz erreicht, verbraucht der Kühlschrank mehr, je länger eine Flasche gekühlt wird.

Grüße

Andreas

Hallo,

Da die Temperatur der Flasche gegen den Grenzwert der
Kühlschranktemperatur strebt, diesen aber nie ganz erreicht,
verbraucht der Kühlschrank mehr, je länger eine Flasche
gekühlt wird.

Gibt es irgend welche Anzeichen dafuer, dass der Temperaturunterschied groesser ist als die Fluktutationen der Temperaturverteilung, die durch das oeffnen der Tuer und die zyklische An- und Abschaltung des Kuehlsystems entstehen? Das wuerde mich schon ein wenig wundern.

Meine Version der Antwort sieht wie folgt aus:
Wenn in beiden Faellen die Flaschen die gleiche Endtemperatur haben, wurde die gleiche gleiche Energie aufgewendet um die Flaschen zu kuehlen. Die Verlustenergie haengt primaer mit den Waenden des Kuehlschranks (und mit dem oeffnen) zusammen, nicht mit dem Inhalt. Daher braucht der Kuehlschrank in beiden Szenarien gleich viel Energie.

Gruesse,
Moritz

Das Öffnen der Tür ist aber das entscheidende. Im Prinzip wäre sonst in beiden Fällen der Energieverbrauch gleich. Beim Türöffnen findet aber ein gewisser Luftaustausch statt, der umso größer ist, je mehr Luft im Kühlschrank abgekühlt zur Verfügung steht und als Kaltluft beim Türöffnen herausfällt und durch warme Luft ersetzt wird. Wenn anfangs 7 Flaschen im Kühlschrank sind, ist ein Teil der Kühlschrankluft durch Flaschen verdrängt - ein Volumen, das nicht durch Warmluft erstzt und abzukühlen ist.
Wolfgang D.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Meine Theorie gilt natürlich nur, wenn man es mathematisch genau nimmt und alle anderen Faktoren, einschließlich Restluftvolumen, gleich sind.

Was aber, zugegeben, in der Realität wohl kaum der Fall sein wird.

Je öfter man die Tür öffnet, und je mehr Luft im Kühlschrank ist, desto mehr verbraucht er.

Grüße

Andreas

Hallo Andreas,

Meine Theorie gilt natürlich nur, wenn man es mathematisch
genau nimmt und alle anderen Faktoren, einschließlich
Restluftvolumen, gleich sind.

Dann kannst du das auch mathematisch beweisen ?

Abgesehen davon ist deine letzte Annahme schon mal falsch.
Es ging ja darum, dass ein und der selbe Kühlschrank entweder täglich mit einer Flasche befüllt wird oder einmal in der Woche mit 7. Täglich wird dann eine Flasche entnommen.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

person A trinkt jeden tag eine flasche sprudel. jeden morgen
stellt er eine flasche in den kühlschrank und trinkt sie am
mittag wenn sie kühl ist.

person B stellt am montagmorgen alle 7 flaschen sprudel in den
kühlschrank und trinkt in der folgenden woche jeweils eine
flasche pro tag.

der kühlschrank welcher person hat den höheren
energieverbrauch?

Ich glaube, daß Lösung A im Verbrauch günstiger ist.
Zwar müssen alle 7 Flaschen einmal von der Umgebungstemperatur auf Kühlschranktemperatur herabgekühlt werden, aber bei der Lösung B
verbleiben die restlichen Flaschen im Kühlschrank und müssen jeweils die restlichen Tage bis zur Entnahme auf dieser niedrigeren Temperatur gehalten werden.
Es geht ja immer ein Teil des Kühleffektes verloren.

Bei den Flaschen B jedoch nicht.

Ich mag mich irren.
Gruß:
Manni

Hallo Peter!

Es ist beweisbar. Je geringer der Temperaturunterschied der Flasche zur Umgebung, desto weniger Wärme gibt die Flasche ab. Logisch, oder? Je weniger Wärme sie abgibt, desto langsamer kühlt sie ab. Auch logisch, oder?

Grüße

Andreas

Hallo,

Es ist beweisbar. Je geringer der Temperaturunterschied der
Flasche zur Umgebung, desto weniger Wärme gibt die Flasche ab.
Logisch, oder? Je weniger Wärme sie abgibt, desto langsamer
kühlt sie ab. Auch logisch, oder?

Nur dass die Realitaet nicht viel mit Mathematik zu tun hat. In der Realitaet sind die Energieniveaus diskret, und damit funktionieren keine beliebig kleine Temperaturunterschiede, die trotzdem noch groesser Null sind.

Gruesse,
Moritz

Hallo,
Du hast vergessen, wie ein Kühlschrank geregelt wird: mittels Zweipunktregler. Wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert steigt, springt der Motor an und kühlt, bis ein zweiter, tiefer liegender Wert erreicht wird. Und das führt dazu, dass der gesamte Inhalt im Kühlschrank zwischen den beiden Punkten hin- und her pendelt. Was da schon lange drin ist genauso wie das, was grad erst den oberen Pendel-Temperaturpunkt erreicht hat. Und dieser wird relativ schnell erreicht, da ja eine relatib große Differenz zum unteren Regelpunkt besteht und nicht nur die von Dir behauptete Minidifferenz.
Gruß
loderunner

Hallo,

aber bei der Lösung B
verbleiben die restlichen Flaschen im Kühlschrank und müssen
jeweils die restlichen Tage bis zur Entnahme auf dieser
niedrigeren Temperatur gehalten werden.

wenn der Sprudel sich schon von selber erwärmt, sollte er eher nicht mehr getrunken werden.
Gruß
loderunner

Hallo Andreas,

Es ist beweisbar. Je geringer der Temperaturunterschied der
Flasche zur Umgebung, desto weniger Wärme gibt die Flasche ab.

Ich kenne sogar die dazu passende e-Funktion :wink:

Logisch, oder? Je weniger Wärme sie abgibt, desto langsamer
kühlt sie ab. Auch logisch, oder?

Du bist da auf dem Pfad mit Achilles und der Schildkröte …
http://de.wikipedia.org/wiki/Achilles_und_die_Schild…

MfG Peter(TOO)

Wenn wir davon ausgehen, dass der Kühlschrank sond für nichts benutzt wird ergibt sich folgende Rechnung:

A öffnet den Kühlschrank 14 mal in der Woche.
B nur 8 mal.
Bei jedem Öffnen der Tür dringt warme Luft in den Kühlschrank ein.
Bei A ist das Durchschnittliche Volumen der austausbaren Luft beim Öffnen der Tür um 1/2 Flasche verkleinert.
Bei B ist es um 3.5 Flaschen verringert.

Die abzutransportierende Wärme welche durch die Isolation eindringt ist immer gleich (vorausgesetzt der Unterschied zwischen Innen und Aussentemperatur ist Konstant).

Die Flaschen-Kühlleistung ist identisch, in beiden Fällen 7 Flaschen pro Woche. Allerdings stellt sich noch die Frage nach dem Arbeitspunkt, und somit dem Wirkungsgrad, der Kühlmaschine. 7 Flaschen auf einmal erzeugen anfangs eine etwas höhere Temperatur im Kühlschrank als nur eine.
Hier müsste man jetzt aber eine spezifische Wirkungsgradkurve haben.

B sollte also energetisch besser sein als A (wegen der Anzahl Türöffnungen).

MfG Peter(TOO)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Peter!

Du bist da auf dem Pfad mit Achilles und der Schildkröte …

Nein. Da wurden die Zeiten immer kürzer. Bei meiner Theorie bleiben sie gleich.

Grüße

Andreas

Hilfe, die Klugscheißer kommen, rette sich, wer kann!

Hallo Moritz!

Ups! Habe ich Bösewicht etwa eine mathematische Formel genommen, welche die Quantenphysik nicht berücksichtigt? Na so was aber auch!

Na und?

Das ändert an der Schlussfolgerung in diesem Fall, denke ich, nichts.

Grüße

Andreas

Hallo!

Du hast vergessen, wie ein Kühlschrank geregelt wird.

Stimmt.

Sorry.

Schusseligkeit.

Jetzt weiß ich auch, wo der Tee ist, den ich eben gekocht und in die Warmhaltekanne gefüllt habe. Im Kühlschrank.

Grüße

Andreas

Hallo Peter!

B sollte also energetisch besser sein als A (wegen der Anzahl
Türöffnungen).

Ich zitiere aus dem Anfangsposting:

(das öffnen der türen sollte bei der rechnung mal aussen vor bleiben)

Grüße

Andreas

(grinsend)

Hallo,

B sollte also energetisch besser sein als A (wegen der Anzahl
Türöffnungen).

Ich zitiere aus dem Anfangsposting:

(das öffnen der türen sollte bei der rechnung mal aussen vor bleiben)

das ist so ähnlich wie die Frage „Warum vertauscht ein Spiegel rechts und links aber nicht oben und unten?“ Diese Frage enthält eine falsche Prämisse (der Spiegel vertauscht rechts und links eben nicht). Um die Frage sinnvoll zu beantworten, muss man sie notwendigerweise umformulieren.

Vor einem ähnlichen Problem stand – so nehme ich an – Peter(TOO) und hat sich entschieden, die sinnverdrehende Einschränkung aus der Frage fallen zu lassen.


PHvL

Hallo Andreas,

B sollte also energetisch besser sein als A (wegen der Anzahl
Türöffnungen).

Ich zitiere aus dem Anfangsposting:

(das öffnen der türen sollte bei der rechnung mal aussen vor bleiben)

Tja, dann liest du halt nur den zweiten Teil !

Mit den gemachten Vorgaben lässt sich dann die Frage aber nicht beantworten, da genau der Teil der ignoriert werden soll, das Ganze entscheidet!

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter!

Mit den gemachten Vorgaben lässt sich dann die Frage aber
nicht beantworten.

Doch. Vielleicht liest du mal den ganzen Thread.

Grüße

Andreas