Da die Temperatur der Flasche gegen den Grenzwert der Kühlschranktemperatur strebt, diesen aber nie ganz erreicht, verbraucht der Kühlschrank mehr, je länger eine Flasche gekühlt wird.
Da die Temperatur der Flasche gegen den Grenzwert der
Kühlschranktemperatur strebt, diesen aber nie ganz erreicht,
verbraucht der Kühlschrank mehr, je länger eine Flasche
gekühlt wird.
Gibt es irgend welche Anzeichen dafuer, dass der Temperaturunterschied groesser ist als die Fluktutationen der Temperaturverteilung, die durch das oeffnen der Tuer und die zyklische An- und Abschaltung des Kuehlsystems entstehen? Das wuerde mich schon ein wenig wundern.
Meine Version der Antwort sieht wie folgt aus:
Wenn in beiden Faellen die Flaschen die gleiche Endtemperatur haben, wurde die gleiche gleiche Energie aufgewendet um die Flaschen zu kuehlen. Die Verlustenergie haengt primaer mit den Waenden des Kuehlschranks (und mit dem oeffnen) zusammen, nicht mit dem Inhalt. Daher braucht der Kuehlschrank in beiden Szenarien gleich viel Energie.
Das Öffnen der Tür ist aber das entscheidende. Im Prinzip wäre sonst in beiden Fällen der Energieverbrauch gleich. Beim Türöffnen findet aber ein gewisser Luftaustausch statt, der umso größer ist, je mehr Luft im Kühlschrank abgekühlt zur Verfügung steht und als Kaltluft beim Türöffnen herausfällt und durch warme Luft ersetzt wird. Wenn anfangs 7 Flaschen im Kühlschrank sind, ist ein Teil der Kühlschrankluft durch Flaschen verdrängt - ein Volumen, das nicht durch Warmluft erstzt und abzukühlen ist.
Wolfgang D.
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Meine Theorie gilt natürlich nur, wenn man es mathematisch
genau nimmt und alle anderen Faktoren, einschließlich
Restluftvolumen, gleich sind.
Dann kannst du das auch mathematisch beweisen ?
Abgesehen davon ist deine letzte Annahme schon mal falsch.
Es ging ja darum, dass ein und der selbe Kühlschrank entweder täglich mit einer Flasche befüllt wird oder einmal in der Woche mit 7. Täglich wird dann eine Flasche entnommen.
person A trinkt jeden tag eine flasche sprudel. jeden morgen
stellt er eine flasche in den kühlschrank und trinkt sie am
mittag wenn sie kühl ist.
person B stellt am montagmorgen alle 7 flaschen sprudel in den
kühlschrank und trinkt in der folgenden woche jeweils eine
flasche pro tag.
der kühlschrank welcher person hat den höheren
energieverbrauch?
Ich glaube, daß Lösung A im Verbrauch günstiger ist.
Zwar müssen alle 7 Flaschen einmal von der Umgebungstemperatur auf Kühlschranktemperatur herabgekühlt werden, aber bei der Lösung B
verbleiben die restlichen Flaschen im Kühlschrank und müssen jeweils die restlichen Tage bis zur Entnahme auf dieser niedrigeren Temperatur gehalten werden.
Es geht ja immer ein Teil des Kühleffektes verloren.
Es ist beweisbar. Je geringer der Temperaturunterschied der Flasche zur Umgebung, desto weniger Wärme gibt die Flasche ab. Logisch, oder? Je weniger Wärme sie abgibt, desto langsamer kühlt sie ab. Auch logisch, oder?
Es ist beweisbar. Je geringer der Temperaturunterschied der
Flasche zur Umgebung, desto weniger Wärme gibt die Flasche ab.
Logisch, oder? Je weniger Wärme sie abgibt, desto langsamer
kühlt sie ab. Auch logisch, oder?
Nur dass die Realitaet nicht viel mit Mathematik zu tun hat. In der Realitaet sind die Energieniveaus diskret, und damit funktionieren keine beliebig kleine Temperaturunterschiede, die trotzdem noch groesser Null sind.
Hallo,
Du hast vergessen, wie ein Kühlschrank geregelt wird: mittels Zweipunktregler. Wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert steigt, springt der Motor an und kühlt, bis ein zweiter, tiefer liegender Wert erreicht wird. Und das führt dazu, dass der gesamte Inhalt im Kühlschrank zwischen den beiden Punkten hin- und her pendelt. Was da schon lange drin ist genauso wie das, was grad erst den oberen Pendel-Temperaturpunkt erreicht hat. Und dieser wird relativ schnell erreicht, da ja eine relatib große Differenz zum unteren Regelpunkt besteht und nicht nur die von Dir behauptete Minidifferenz.
Gruß
loderunner
aber bei der Lösung B
verbleiben die restlichen Flaschen im Kühlschrank und müssen
jeweils die restlichen Tage bis zur Entnahme auf dieser
niedrigeren Temperatur gehalten werden.
wenn der Sprudel sich schon von selber erwärmt, sollte er eher nicht mehr getrunken werden.
Gruß
loderunner
Wenn wir davon ausgehen, dass der Kühlschrank sond für nichts benutzt wird ergibt sich folgende Rechnung:
A öffnet den Kühlschrank 14 mal in der Woche.
B nur 8 mal.
Bei jedem Öffnen der Tür dringt warme Luft in den Kühlschrank ein.
Bei A ist das Durchschnittliche Volumen der austausbaren Luft beim Öffnen der Tür um 1/2 Flasche verkleinert.
Bei B ist es um 3.5 Flaschen verringert.
Die abzutransportierende Wärme welche durch die Isolation eindringt ist immer gleich (vorausgesetzt der Unterschied zwischen Innen und Aussentemperatur ist Konstant).
Die Flaschen-Kühlleistung ist identisch, in beiden Fällen 7 Flaschen pro Woche. Allerdings stellt sich noch die Frage nach dem Arbeitspunkt, und somit dem Wirkungsgrad, der Kühlmaschine. 7 Flaschen auf einmal erzeugen anfangs eine etwas höhere Temperatur im Kühlschrank als nur eine.
Hier müsste man jetzt aber eine spezifische Wirkungsgradkurve haben.
B sollte also energetisch besser sein als A (wegen der Anzahl Türöffnungen).
MfG Peter(TOO)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
B sollte also energetisch besser sein als A (wegen der Anzahl
Türöffnungen).
Ich zitiere aus dem Anfangsposting:
(das öffnen der türen sollte bei der rechnung mal aussen vor bleiben)
das ist so ähnlich wie die Frage „Warum vertauscht ein Spiegel rechts und links aber nicht oben und unten?“ Diese Frage enthält eine falsche Prämisse (der Spiegel vertauscht rechts und links eben nicht). Um die Frage sinnvoll zu beantworten, muss man sie notwendigerweise umformulieren.
Vor einem ähnlichen Problem stand – so nehme ich an – Peter(TOO) und hat sich entschieden, die sinnverdrehende Einschränkung aus der Frage fallen zu lassen.