Der 33 Jahre alte Kasache Winokurow soll unmittelbar vor seinem souveränen Sieg im Zeitfahren am 21. Juli Bluttransfusionen erhalten haben.
Seit Wochen schreiben die Zeitungen von Doping bei der Tour de France. Ich lese aber immer nur was von Bluttransfusionen, wie auch bei Jan Ulrich. Was ist das das für eine Art von Doping?! Wieso zählt eine Bluttransfusion als Doping? Ich kann mir nicht vorstellen wieso das verboten ist, wenn da keine leistungssteigernden Mittelchen drin sind wie früher EPO z. B. Aber davon wird nix geschrieben.
Wer kennt sich aus und kann mir die Wirkungsweise dieser Art von Doping erklären?!
Danke, Torsten
Hallo
Seit Wochen schreiben die Zeitungen von Doping bei der Tour de
France. Ich lese aber immer nur was von Bluttransfusionen, wie
auch bei Jan Ulrich. Was ist das das für eine Art von Doping?!
Wieso zählt eine Bluttransfusion als Doping?
In deinem Körper hast du eine bestimmte Menge Blut, und damit auch eine bestimmte Anzahl von den Teilchen aus denen das Blut besteht. Bei einem austrainierten Menschen lässt sich da schwer was dran drehen.
Hier sind wohl speziell die roten Blutkörperchen interessant, da diese den Sauerstoff aufnehmen und zu den Muskeln transportieren, mehr davon steigern die Ausdauerleistung.
Beim Blutdoping werden diese nun dem Körper zugeführt um mehr als üblich davon zu haben. Nach einer gewissen Zeit werden diese aber wieder abgebaut und die Anzahl fällt auf das Normalmass zurück, es muss also regelmässig nachgedopt werden.
Gruß,
DW.
Beim Blutdoping werden diese nun dem Körper zugeführt um mehr
als üblich davon zu haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass hier auch das Blut geeigneter Nepalesen o.ä. Höhenbewohner bevorzugt wird.
Gruß,
Myriam
Hallo Torsten,
der Wikipedia Artikel dazu ist ganz gut.
http://de.wikipedia.org/wiki/Blutdoping
Hier ein kleiner Ausschnitt:
Das Blutdoping ist eine Methode zur künstlichen Erhöhung der Hämoglobinkonzentration im Blut eines Sportlers durch per Infusion zugeführte Blutkonserven roter Blutkörperchen (Erythrozytenkonzentrate). Höhere Hämoglobinkonzentrationen verbessern die Sauerstoffaufnahme sowie Sauerstofftransportkapazität des Blutes, welche dem blutgedopten Sportler eine Steigerung seiner Ausdauerleistung ermöglichen.
Gefahren [Bearbeiten]
* septische Schocks durch Infusion infizierter Blutkonserven
* Übertragungen von Krankheiten durch infizierte Blutkonserven (AIDS, Hepatitis B und C bei Fremdblutspenden, geringes Risiko)
* Blutmangel
* Schwindelgefühle
* Angstzustände und abdominale Schmerzen
* Risiko eines kardiovaskulären Todes
* erhöhtes Thrombosen- und Embolie-Risiko durch eingedicktes Blut.
Gruß
Phoebe
Hallo
Beim Blutdoping werden diese nun dem Körper zugeführt um mehr
als üblich davon zu haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass hier auch das Blut geeigneter
Nepalesen o.ä. Höhenbewohner bevorzugt wird.
Würde Sinn machen, dann spart man sich das eigene Höhentraining 
Fremdblut lässt sich aber seit einiger Zeit zuverlässig nachweisen.
Gruß,
DW.